Beiträge von guenter

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    Andre


    in deinem Beitrag führst du immer wieder FB auf.


    natürlich zeigt FB ein richtigen Weg auf.


    aber bei welchem Verein sind die Vorraussetzungen dafür gegeben? auf der unteren Ebene in der Masse garantiert nicht.


    FB hat deutlich gemacht, dass diejenigen die nicht nach ihren Regeln voll mitziehen, gehen können, d.h. für mich entfernt werden.


    geht das bei kleinen Vereinen, bei Dorfmannschaften?


    trotzdem für mich ein faszinierender Gedankengang. Alle, die sich daneben benehmnen, die sich nicht an klar vorgegebene Regeln halten
    werden ausgeschlossen. Bin sofort dafür-


    1/3 weniger Fussballer, weniger Vereine, dafür aber Ruhe auf den Plätzen, frei für den Fussball, den wir uns wunschgemäss vorstellen.


    Andre, man kann doch nicht Vorbildvereine, die auswählen können, wen sie aufnehmen, vergleichen mt Vereine, die alles aufnehmen müssen, und das ist bei einem Dorfverein so.


    wie es aussehen sollte, weiss ich doch auch, dass es Vereine gibt, wo das auch so ist, weiss ich aus, aber die Realittät
    ganz unten sieht einfach anders aus. ob die nun nicht wollen oder können sei mal dahingestellt, es ist einfach so.


    man könnte das natürlich beheben, indem man diese Ebene abschafft. geht aber nicht, da aus diesem Bereich, die kommen
    die in einem Verein wie FB gebraucht werden, denn diese ziehen garantiert nicht ihren Nachwuchs aus dem eigenen G-Bereich.



    üblicherweise sagt man ja, dass der Durchschnitt ein vernünftiges Bild wiederspiegelt. Durchschnitt heisst, gute und schwache
    Spieler, sozial und einstellungsmässig Starke gemischt mit diesbezüglich Schwächeren. Ergibt immer noch einen
    vernünftigen Durchsschnitt mit dem man gut leben kann.


    Nun ist es aber so, dass Vereine wie FB, andere leistungsbezogene Vereine, die obwohl weniger gut konzeptiert sind,
    die besten Fussballer, die zudem noch einstellungsmässig und sozial passen von den obigen Vereinen abgezogen werden.


    Diejenigen, die also für einen guten Durchschnitt sorgen, sind weg. die positiven Leistungsträger, sowohl sportlich, vor allem aber
    auch sozial, sind weg. die, die die Richtung stark positiv mit beeinflusst haben sind weg.


    Mit dem Rest, der bleibt, muss der Dorferein, der Dorftrainer klar kommen.
    mit denen kannst du dann Konzepte und Organisationsformen entwickeln wie du willst, du wirst immer über ein gewisses Niveau
    nicht herauskommen.


    Nun könnte man argumetieren, dass jeder Verein ja zumindest wie der von FB konzeptionell vorgehen könnte, um dem vorzubeugen.
    Stimmt, Aber dann müsste die entsprechende Anzahl an Kindern, die nicht nur fussballerisches Talent haben, sondern auch die
    sozialen und einstellungsmässigen Vorraussetzungen haben.


    Dem ist aber nicht so. Sonst würde der Verein von FB, die unteren und mittleren Leistungsvereine in unserer Region nicht
    über die Lande ziehen und alles abgrasen,, sondern würden direkt vor Ort tätig.


    In der Stad vor Ort gibt es mehr Kinder, als im Umland zusammen. Trotzdem spielen ab D-Jugend im sogenannten Leistungsverein ausschliesslich Kinder aus den umliegenden Dörfern.


    Es ist ein Irrglauben, dass die jungen Spieler zu einem Verein wechseln wegen der besseren Ausbildung, wegen dem besseren
    Konzept in einem Verein. die grosse Masse kann das doch gar nicht beurteilen, sie wechseln, weil sie einfach klassenhöher
    spielen wollen. Alles andere ist Augenwischerei.


    gg

    In meinem alten Verein hatte man auch einen, der Stand jetzt 18 Monate angekettet im Besprechungsraum ohne benutzt worden zu sein.


    da soll noch einer sagen, die Trainer gingen nicht schonend mit dem ihnen zur Verfügung gestellten Material um.


    bei uns steht ein Pendelgalgen, in den letzten 10 Jahren habe ich keinen mehr daran gesehen.


    gg

    Ich erwarte gesunden Menschenverstand!


    dein Anspruchsdenken an die Elternschaft ist ja noch höher als mein eigenes.


    Bisher damit keine Probleme gehabt? :whistling::whistling:


    Hab ich selbst ja Glück, dass mein Sohn nicht bei dir in der Mannschaft ist, aber nur jetzt wegem dem Menschenverstand der Eltern.


    gg

    Immer besser wie Zwang und Strafenkatalog.


    Aber was erwartet ihr alles von Eltern, die erstmals auf den Fussballplatz kommen, ihr verwöhntes Einzelkind in eine Gruppe
    integriert werden soll und vom ganzen Vereinsleben mit seinen Geflogenheiten in einem Mannschaftsgefüge keine Ahnung hat.


    Alleingelassen und noch nicht einmal informiert werden, wie es abgeht.


    gefällt euch das besser?: überzeugend informieren. :thumbup:

    @FB


    du befindest dich im vom TW erwähnten Wohnzimmer. Paulwurf hat dir ja dazu schon etwas geschrieben.


    meine letzte Truppe war extrem stark sozial eingestellt, die Elternschaft nach kurzer Zeit, wie es sich jeder Trainer wünschen würde
    (bis auf eine Ausnahme, die dann aber ihren Hut nahmen) -


    kurzum, eine fast vorbildliche Truppe (Menung anderer)


    trotzdem kam es gegen gewisse Mannschafte zu Reibereien, auf dem Platz und nebem dem Platz (aber noch im Rahmen)


    es nützt wenig, aufzuführen, dass in gut geführten Vereinen mit einem Codex alles einfache und mehr in Ordnung ist.


    die meisten Vereine sind nicht gutgeführt, Aussortieren bei einer Dorfmannschaft geht nicht so einfach.
    Leistungsmannschaften haben ein ganz anderes Klientel als Dorfmannschaften oder kleinere Stadtteilmannschaften,
    angefangen von der Schulbildung der Kinder bis hin zum sozialen Status der Eltern.
    die berühmten Ausnahmen mal wieder nicht berücksichtigt.
    .
    es ist doch nicht mit dem wegdiskutieren der Tatsachen getan, oder wenn es wäre, wie es sein sollte, es ist nicht so.


    gg

    Auch soll es sogar Kinder geben, die sich quasi selbst Regeln geben, weil ihnen ihre berufstätigen Eltern keine geben oder statt arbeits- alkoholsüchtig sind! Es geht hier ja eher um ein Problem von vernachlässigten Gruppen der Bevölkerung.


    wer glaubt, er könnte diese Kinder bei 2 mal Training in der Woche eine Richtung geben, der ist absolut blauäugig.
    eine Rundum-Betreuung mit ausgebilder Fachkraft, weg aus der Ursprungsfamilie, integriert in eine sogenannte normale Familie
    braucht Jahre um etwas nachhaltige Veränderungen zu erreichen.
    Ich weiss wovon ich hier rede (ausnahmweise mal) . Obwohl ich täglich und ständig mit solchen Kindern zu tun hatte,
    ist es mir in ihren Anfangsjahren nicht gelungen, sie in einer Mannschaft zu integrieren. Ich musste sie zu Hause lassen.


    gg

    Jedoch war auch die Vergangenheit längst nicht so friedlich, wie man es sich gewünscht hätte, wie sie einem jedoch gerne in der Erinnerung erscheint.


    Ich glaube, wir waren zu unserer Zeit viel mehr an politischen Themen interessiert, als es die heutige Jugend ist. Was Günter als verweichlicht beschreibt könnte man auch als Konsumenten beschreiben, der sich nur mit dem beschäftigt, was ihn unmittelbar betrifft. Alles, was indirekt in sein Wohnzimmer eindringt, nimmt er gar nicht mehr wahr.


    Ich gehöre der sogenannten Nachkriegsgeneration an. Geschichtsunterricht endete spätestens beim 1. Weltkrieg.
    die NaziZeit war tabu. Wir wollten jedoch mehr wissen, haben gefragt, gebohrt, haben genervt, sind mit den Älteren, auch den eigenen
    Eltern angeeckt. Je mehr geschwiegen wurde, umso aufdringlicher wurden wir, gingen auch konflikte ein.
    TW spricht von politisch interessiert. ich geh noch etwas weiter, wir waren neugierig über das was Geschehen war, und was
    damls abging, wir versuchten zu verstehen und zu begreifen.
    Das Schweigen der Erwachsenen konnten wir nicht verstehen, worum wir immer mehr nachfragten und auch rebellierten.
    Wir wehrten uns gegen das Totschweigen des Unangenehmen.
    Wir sind angeeckt, waren aber nicht still. diese Generation war doch entscheidend für die nachfolgende Aufarbeitung.



    Wer will heute noch anecken. wer wagt sich noch an Tabu-Themen heran?
    Etwas dieser Zeit wünschte ich mit heute. Auch wenn es Unangenehm ist, Nachteile für einen selbst, wie damals auch, mit
    sich bringt, Probleme, und nicht nur die Ureigenen, offener, direkter, bohrender auch aufdringlicher anzupacken.
    Vielleicht würden manche Probleme auch heute besser bearbeitet.


    ist aber halt nicht zeitgemässe.


    gg






    stattdessen, wie TW so schön erwähnt, nur das eigene Wohnzimmer wichtig ist.

    @Kicker


    ich bin baff. einfach nur genial.


    damit meine ich nicht das inhaltliche deines letzten Beitrages, hab ich eh nicht verstanden.


    ich meine deine Einleitung.


    dass wir einzelne Sätze zitieren, kurz darauf eingehen und dann benutzten unsere Meinung unters Volk zu bringen, haben wir alle
    schon gemacht.


    aber ein einziges Wort (hier :egal) zitieren, und dann einen ellenlangen hochqualifizierten Beitrag abzugeben, finde ich erstaunlich,
    macht mich direkt sprachlos vor Begeisterung-


    zum Glück nur sprachlos und nicht schreiblos.


    dehalb nochmals: einfach nur genial, halt Kicker.


    gg

    war bei mr dann natürlich immer als Beispiel aufgeführt worden.


    ein typisches Beispiel für das an anderer Stelle von mr erwähnte richtige Verkaufen von Massnahmen.


    den Eltern ihren Vorteil (hier das Abmelden) der Massnahmen deutlich machen.
    da kann man sich auch mal Beispiel ausdenken, die passieren könnten.


    gg

    Hab einfach mal ein paar Jugendspieler gefragt.


    eineutige Antwort: geplegter Naturrasen absolut bevorzugt.


    der von FB erwähnte Kunsterasen der neuesten Generation ist natürlich ein Gedicht.
    aber nicht nur ensprechend teuer, sondern auch noch fast nirgends vorzufinden.


    habt ihr eigendlich schon mal im Sommer selbst ein Spiel auf Kunstrasen mitgespielt? da gehst du kaputt.


    einen guten Kunstrasen mit einem wiesenähnlichen Rasenplatz zu vergleichen finde ich unfair.


    vernünftiger Kunstrasenplatz im Vergleich mit einem vernünftigen Rasenplatz, da kommt bei mir
    bei schönem Wetter nur der Naturrasen in frage. sowohl als Trainer, als auch als Spieler.


    gg

    Einige Kinder auch durchaus schon im U9 Bereich werden mit dem Fahrrad allein zum Training geschickt und sollen nach dem Training allein nach Hause fahren. Als Betreuer sehe ich das gerade bei kleinen Kindern nicht unbedingt gern. Ich denke solange nichts passiert ist wie so oft, alles im grünen Bereich.


    So lange nichts passiert.


    bei mir, Dorf, war es auch so. Kind mit dem Fahrrad zum Training geschickt. 30 Minuten nach Trainingsende kam Mutter
    das Kind suchen. war aber nicht im Training. da öfter unabgemeldet nicht beim Trainng erschienen für mich auch kein Thema.,
    um dem Beachtung zu schenken.
    grosse Aufregung, grosse Suchaktion. Kind auf dem Spielplatz mit einem
    anderen Freund gefunden.


    Vorfall hatte für mich positive Auswirkung. danach war das Abmelden zum Training in der Elternschaft kein Thema mehr.

    benschi


    das liest sich jetzt doch wohl schon etwas anders, relativierter.


    Ich bin aber auch davon überzeugt, dass du das derzeitige Duschverhalten deiner Mannschaft ohne eine Strafankündigung
    stattdessen mit Überzeugen erreicht hättes.
    Das geschah ja wohl auch auf dem Elternabend. das Ergebnis war ja wohl auch mit aufgrund deiner Überzeugungsarbeit, falls
    überhaupt erforderlich zustande gekommen.


    Ob das nun in einen Strafenkatalog aufgenommen werden muus, oder es überhaupt einen Strafenkatalog geben sollte,
    ist jetzt ja ein ganz anderes Thema, das ja auch hier im Forum diskutiert wurde.


    gg

    Die Verein haben halt die Möglichkeit über ihr Regelwerk -das wie erwähnt meist nicht besteht- die Dinge für diejenigen zu steuern, die sich Mitglieder nennen wollen. Wer sich daran nicht hält...das nicht schafft, muß gehen (den Verein verlassen)...ganz einfaches Ding.


    Finde ich jetzt etwas seltsam.
    da empfiehst du als Lösung die Einhaltung von einem Regelwerk, schreibst aber glechzeitig, dass dieses Regelwerk in vielen
    Vereinen nicht besteht.


    Vereine können die heutigen Problem allein nicht mehr alleine lösen, sonst bräuchten sie nicht, wie du es auch immer wieder forderst,
    nach der Polizei zu rufen.


    Politik sollte aus den Vereinen draussen bleiben, aber ohne die entsprechende Politik sind die Probleme für Vereine in der Breite nicht
    lösbar.


    Beispiel: fast jede Gemeinde, jede Stadt hat Sozialarbeiter, Streetworker. Sind die schon mal bei Vereinen, bei Problemmannschaften
    aufgetaucht. Mir jedenfalss nicht bekannt. hier z.B. könnten die politischen Träger unterstütztend durch entsprechende
    Arbeitsanweisungen einwirken.


    sind es nicht politische Kräfte, die die Verantwortung immer mehr auf die Vereine, den unbedarftesten Kindertrainer abschieben?
    sich dann aber gross zu Wort melden, wenn wieder mal ein Extremfall puplik wird.
    gg

    Gehen wir vielleicht von unterschiedlichen Maßstäben bei der Bemessung von Geldverschwendung aus?


    dass mehr Geld im Aktivenbereich wie in der Jugendabteilung landet, habe ich nicht bestritten.
    die von dir aufgeführte "Geldverschwendung" im aktiven Bereich sehe ich jedoch in einigen mir bekannten Vereinen nicht.
    würde jedem, der das so sieht mal empfehlen Kassenprüfer in einem Verein zu machen. Ich wars schon. Hat mich im Denken schon beeinflusst.


    Dann schreibst du, dass der DFB ja bereits für lizensierte Trainer Zuschüsse zahlt.


    hab erwähnt, dass ich nicht weiss, ob das noch so ist, und ob das in jedem Landesverband der Fall ist.
    Zu der Zeit, als mein Schein noch Gültigkeit hatte war das bei uns so,
    Meine Bemerkung ging in die Richtung, dass viele Vereine dieses Geld nicht weitergeleitet hatten, andere dagegen schon.
    es lag also nicht am Verband, sondern allein an den Vereinen.



    @Kicker


    brauchst du eigendlich in allen Lebenslagen Doping? versuchs mal mit einer anderen Stellung.
    gewisse Mittel verlieren bei Dauereinnahmen ihre Wirkung. Was machst du dann, wenn du in menem Alter bist?
    Seltener, aber ohne Doping ist auch eine Lösung, sogar im Alter. :P


    gg

    Ist es eine Ausländerdiskussion, wie von FB aufgeführt?


    polittische Aussagen beim Fussball, die Enno bei TW kritisiert?


    Geht es aber noch, ohne diese Fragenkomplex in den Raum zu stellen?


    Probleme beim Fussball ohne ethnische oder soziale Fragen anzusprechen? der Fussball ist doch Teil der Gesellschaft.


    Probleme werden dann angepackt und auch nach Lösungen gesucht, wenn sie kontrovers diskutiert werden, nicht indem man sie totschweigt.


    je kontroverser sie diskutiert werden, desto mehr bleiben sie Thema, desto eher werden Lösungen gesucht und oft auch gefunden.


    ich sehe ein grosse Problem darin, dass gewisse Themen nicht neutral diskutiert werden können, ohne in den Verdacht zu geraten,
    in eine bestimmte Ecke geschoben zu werden.


    mal ein ganz grasses Beispiel:


    zeitlebens, weil damit aufgewachsen war für mich ein Nichtweisspgmentierter aus Afrika ein Neger. Nie dran gedacht, nie vermutet,
    auch garantiert nicht beabsichtigt, dass ich damit jemand diskrimentiere. Werde nun von jemandem darauf hingewiesen, dass das ncht geht,
    ob bewusst was ich damit anrichte, welches Gedankengut ich da in mir trage.
    Ich frage mich nun, wer da der gefährlicher ist, derjenige, der absolut keinen Gedanken in irgenwelche Richtung hat. oder derjenige,
    der hinter allem rassistisches Gedankengut sieht, diesen Gedanken garantiert in sichtt rägt.


    Als Grenzlandbewohner, aufgewachsen mit Gastarbeiterkindern, hab ich mich immer mehr als Europäer gefühlt, als
    die Deutschen aus dem Reich (Reich war der Ausdruck bei uns für das übrige Deutschland).
    Dadurch bedingt kann ich wohl einige Dinge offener betrachten und auch ansprechen, ohne Hintergedanken zu haben, als viele andere.
    Ob ich über die Mentalität von Pfälzern, Rheinländern, Norddeutsche oder Türken spreche ist für mich das Gleiche.
    Totschweigen ist für mich der falsche Weg, da es nichts ändert. Poitik, soziale Verhältnisse, Fussball sind nicht mehr trennbar.



    gg

    Jugendabteilung


    ich finde deine Beiträge hochinteressant.


    Muss wohl auch so sein, da sie meiner Denkweise und auch grösstenteils meiner Vorgehensweise (und das auf dem Dorf, wenn leider auch nur bei meiner Mannschaft) entsprich.



    Um Punkte gehts erst ab der E Jugend


    Bei Uns sind die Eltern mindestens 15meter vom Spielfeldrand entfernt (


    augrund eigener Erfahrung bin ich der Überzeugung, dass dies die entscheidene Punkte für Veränderungen sind.


    Neben entsprechendem Trainerverhalten, die andere Thematik, ist alles andere nur perifrär und hat begleitenden Faktor.


    gg

    Würde sich einer weigern, aus welchen Gründen auch immer würde ich das im ersten Schritt akzeptieren, aber versuchen den Grund für diese Ablehnung herauszufinden und das Gespräch suchen.


    Ging bei dir auch nicht von einer grundsätzlich anderen Vorgehensweise aus.


    Nehme auch nicht an, dass du bei einer vernünftigen nachvollziebaren Erklärung dann einen Zwang ausgeübt hättest.


    gg

    Jedoch sollte man dies im historischen Konsenz sehen, denn manches verstanden wir damals noch gar nicht. Da tönte es z.B. aus lautstarker Trainerstimme: "hier ist ja ein Krach, wie in der Judenschule", wenn wir nicht sofort schwiegen, sobald der Trainer und in Reih und Glied aufgestellt hatte. "Ihr rennt ja wie die Italiener beim Rückmarsch", brüllte die Autoriätsperson, wenn wir nach seiner Meinung nicht hart genug in die Zweikämpfe gingen.


    interessanter Beitrag, stimmt nämlich.


    nur kam da kein Mensch auf die Idee, irgendeinen rassistischen Gedankengut hinter diesen Aussagen zu vermuten.


    es war eine andere Zeit?


    heute ist man viel sensibler, viel empfindlicher, äusserst vorsichtig bei vielen Aussagen. Ich persönlich möchte oft
    ein "zu" dazufügen.


    bei manchem Verhalten der Kinder nach einem Allerweltsfoul beim Kinderfussball kommt mir auch oft der Gedanke, wie verweichtlich unsere Kinder geworden sind. jedoch nicht nur dort, sondern auch im Alltagsverhalten.


    gg

    Kurzfristigen Kampagnen wirken genauso wenig, wie eine praxisferne und viel zu lange Ausbildung für die erste Stufe der Trainerausbildung.


    meine Meinung, schon des öfteren hier angesprochen.
    G und F brauch keiner Trainer mit dem heutigen Anforderungsprofll der C-Lizens



    Will man eine bessere Aufwandsentschädigung und soll diese vom DFB direkt geleistet werden,


    geschieht das nicht. meines Wissens gibt es doch Zuschüsse für jeden lizensierten Trainer? Oder nicht mehr?
    liegt doch dann am Verein, ob er die weiterleitet oder nicht


    wenn ich sehe, wie viel Geld für die 1. Senioren Jahr für Jahr verschleudert wird!


    gibt es, ist bekannt, ich kenne jedoch viele Vereine, wo dies nicht der Fall ist.


    endlich auch ein E-Learning für den theoretischen Teil der Trainerausbildung möglich sein


    unbedingt, jedoch kein Ersatz, kann lediglich Einführung sein, und sollte aber dann verpflichtend sein.


    das die vielen kleineren Vereine ihre Nachwuchsausbildung mit dafür geeigneten Trainern zu verbessern. Weil auch Nachwuchstrainer einen Anspruch auf Entgeltung ihrer Aufwendungen haben, dürfen sie nicht anders behandelt werden, wie ihre Kollegen im Seniorenbereich


    Wunschgedanke, wird wohl nie kommen.


    seit längerem von mir beobachtete Entwicklung in unserer Gegend (überwiegend kleinere Vereine):


    Kinderfussball: Vatertrainer (die Masse) oder dem Verein sehr nahestehende Personen übernehmen die Kindermannschaften.
    da die Bereitschaft dieser sinkt, werden ganz junge (ab B-Jugendspieler) eingesetzt, die mit ein paar Euro (50,--)
    geködert werden.


    bei manchen Vereinen, gibts auch eine geringe Aufwandsentschädigung (50-100), die bei vielen in die
    Mannschaftskasse fliessen. bei den meisten jedoch vollkommen unentgeltlich.


    Vatertrainer hören so ab D,C spätestens auf, die Jungtrainer ebenfalls, wegen Ausbildung, Studium, oder auch
    weil sie eine besser Taschengeldauffrischung finden.


    ab B-Jugend suchen inzwischen selbst die kleinen Vereine Trainer, die eine entsprechende Entschädigung (je nach Vereinsmöglichkeit)
    jedoch begrenzt ist.



    Demgegenüber steht aber die Angebotsseite:


    welcher ausgebildete Trainer übernimmt eine Kindermannschaft, mit der er nichts am Hut hat (also weder Vater, noch Vereinsmensch)?


    ausgebildete, engagierte Trainer suchen sich Vereine, bei der sie weiterkommen können.
    Vereine, die sich einen bezahlten Trainer leisten können, die ein Potential zum Weiterkommen bieten.
    diese Trainer sind meist auch höchsten mittelfristig in einem Verein tätig, denn sie wollen als Trainer sich ja weiterentwickeln und
    weiterkommen. (siehe Zodiak), sind sie gut, landen sie automatisch im aktiven Bereich, weil sie dort mehr Geld bekommen.


    die Nachfrage ist einfach eindeutig gegenüber dem Angebot zu hoch.


    würde auch beim Kinderfussball durch eine Aufwandsentschädigung nicht geändert werden.


    für mich ein Problem:
    Vatertrainer hören dann auf, wenn sie eigendlich reif sind für den Kinderfussball, durch Wissensbildung und Erfahrungssammlung.
    siehe Andre, siehe Günter.
    glaubt irgendwer mit einer geringen, für Vereine mögliche Aufwandsentschädigung, würden die sich zur Übernahme einer
    Kindermannschaft bewegen lassen. wenn, dann garantiert aus einer anderen Motivation heraus.


    geh mal von mir aus. Angenommen das Traineramt würde mich reizen (könnte sien, wenn ich noch jünger wäre) käme garantiert
    keine Kindermannschaft (ohne eigenes Kind) in frage, höchstens ab B-Jugend, und das auch nur bei einem grösseren Verein, gegen entsprechende Zahlung, die kein kleiner Verein aufbringen könnte.


    Natürlich fände ich es gut, allein aus Anerkennunggründen, wenn alle eine, durchaus auch kleine, Aufwandsentschädigung
    erhalten würden. Ich kenn schliesslich den Aufwand für Fahrtkosten, Telefon, sogar als Selbständiger Verdienstausfall.
    wobei ich die Fahrtkosten bei mir noch rausnehme, da die auch entstanden wären, hätte ich mein Kind, wie viele andere auch,
    zum Training und Spiel begleitet.


    gg

    definier mal bitte 'anhang-neuling'


    Papa, Mama, Oma, Bruder, Patentante, Patenonkel


    all, die die mit dem Filius teilweise beim Trainung und beim Spiel auf dem Platz erscheinen.
    Oft noch den Fussball von früher kennen, manche erstmals überhaupt ein Fussballspiel in natura sehen,
    alle aber ihren Liebling unterstützen wollen und Ratschläge erteilen, auch diejenigen, die vom Fussball nur wissen, dass der Ball rund ist,
    aber auch denjenigen, sie selbst mal gute Fussballer waren und meinen ihr 5 jähriger müsste das auch schon alles können.



    also all die, die wir hier ja so oft kritisieren, die wir in den Griff kriegen wollen, weil sie als Teil der Probleme im heutigen
    Fussball gesehen werden.


    diejenigen, die sich in 2 Jahren Bambinzeit vielfach ein Verhalten aneignen, das dann durch die FPL wieder mühsam abgebaut werden soll.


    gg