Beiträge von guenter

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    Wie gesagt: wenn die Erwachsenen alle vernünftig wären, bräuchten wir die FPL nicht, dann würden auch Tabellen nicht schaden, sie wären allerdings überflüssig. Aber es ist nun mal nicht so, leider sind viele Erwachsene eben nicht vernünftig, zumindest nicht, was den Sport ihrer Kinder anbelangt. Bei den aktuellen Gegebenheiten läuft vielerorts der Kinderfußball eben nicht kindgerecht ab, weil die Erwachsenen sich seiner bemächtigt haben und Bundesliga und Champions League nachspielen.


    tobn


    wieder mal gut erkannt.


    Eigendlich ist doch die FPL für die Erwachsenen wesentlich wichtiger, wie für die Kinder, die mit jeder Spielform klar kämen.


    Welche Auswirkungen die FPL langfristig auf das Verhalten der Spieler hat, können wir heute noch nicht sagen, wohl auch
    schwierig messbar.


    Aber eines zeigt sich schon heute, und für mich ist es das Bedeutenste was die FPL und somit Ralf Klohr erreicht haben.


    Eine Altersstufe, die vorher ausser für die direkt Betroffenen (Spieler, Eltern, Trainer) mit ihrer ganzen Problematik in der
    Fussballwelt und speziell in den Vereinen kaum Beachtung fand und gar alleine gelassen wurden, rückt in die Diskussionen
    und Beachtung.


    Durch die kontrovers geführten Diskussionen am Spielfeldrand , in den Vereinen und auch Kreisebenen werden Dinge angesprochen,
    die zuvor allzuoft unter den Tisch gefallen sind.


    Egal ob es um Tabellen, Fanzone oder Schiri geht, den Leuten wird es dadurch erst bewusst, was da abgeht, für die
    Kinder und somit den Gesamtfussball.


    Bundesliga und Championsliga nachspielen. viele kennen doch nichts anderes, vor allem im Jugendbereich, wenn sie mit
    ihren Kindern kommen, oder als Vatertrainer anfangen.


    Deshalb hoffe ich, dass die FPL weiterhin teilweise kontrovers diskutiert wird. Sie, und noch mehr die bestehenden Probleme
    werden den Beteiligten dadurch verdeutlicht und dringen in ihr Bewusstsein ein.


    Vorraussetzung für Veränderungen.


    Für mich persönlich ist das der wichtigste Baustein der FPL-


    gg

    brüllend selbstbezogene Trainer, fanatisch kreischende Eltern...



    hier muss ich mal allgemein nachfragen.


    Ich weiss nämlich nicht mehr, ob ich blind und taub bin, oder einfach nur zu unempfindlich bin.


    ist das sonstwo die Regel und nur bei uns anders?


    natürlich erlebe auch ich gelegendlich Trainer, die übers Ziel hinausschissen, sich danebenehmende Eltern.


    klar ist auch ein Fall zuviel, aber in der absolut grossen Mehrheit erlebe ich es anders.


    mag vielleicht auch daran liegen, dass bei uns so etwa schon 15 Jahren in G und F nicht um Punkte und ohne Tabellen gespielt wird.


    kann auch sein, dass durch vermehrte Anzahl an Rasenplätzen, die Zuschauer den Platz nicht mehr betreten dürfen (auch wenn der Grund nur
    die Platzschonung ist, letztendlich egal) , viele Plätze bei uns mit Laufbahn sind und die Zuschauer hinter die Barriere aufgefordert werden, nicht überall,aber sehr oft.


    wie ist das eigendlich bei euch? nicht der Einzelfall, sondern allgemein? würde mich doch mal interessieren.

    seit letzten Sommer gibt es ja auch bei uns die FPL.
    da stark interessiert habe ich dies aufmerksam verfolgt, als neutraler Zuschauer und mit Gesprächen.


    ohne Punkte wird hier ja schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gespielt, also kein Thema


    Zuschauer weg vom Spielfeldrand wurde ausnahmslos als positiv bewertet, auch die Umsetzung bereitete keinem grössere Schwierigkeiten, abgesehen von
    Einzelfällen


    Coachingzone interssierte kaum einen, da eh nicht eingehalten wird. Auch dort, wo man zu Beginn beieinander steht löst sich das im Laufe ddes Spiels auf.


    heiss diskutiert wurde dagegen das Spiel ohne Schiri. von totaler Ablehnung bis klarer Zustimmung alles vertreten.


    bei manchem hatte ich den Eindruck, dass die FPL nur diesen Hintergrund habe.


    Erstaunt aber nicht überrascht haben mich die Antworten auf meine Frage, warum eigendlich ohne Schiri gespielt werden sollte.


    Lapidare Antwort war stets: die Kinder sollen selbst entscheiden.


    Warum das aber so sein soll, was die eigendlichen Hintergründe für diese Regelung sind,wurde auf Rückfrage von Keinem so richtig beantwortet.
    hier herrscht grosses Unwissen. Hier bedarf es noch intensiver Aufklärungsarbeit.


    Wie so oft, wurden viele Trainer auch hier einfach ins kalte Wasser gestossen, trotz Einführungslehrabend, (Nichtanwesenheit von Trainern, mangelnder Informationsfluss im Verein durch JL)


    bis auf die Schirifrage herrschte aber eine allgemeine positive Zustimmung vor.

    einmal wurde auch das Bedauern darüber ausgesprochen, dass es nach der F wieder anders ist.
    Lediglich ein Verein will wieder die alte Regelung beantragen. Stösst dabei aber auf Unverständnis der Allgemeinheit.


    gg

    zwei Kinder aus einer Pflegefamilie im Team


    tut mir, leid, aber diese Diskussion hier wird leider mit viel Unwissenheit geführt.


    Förderschule ist nicht gleich Förderschule. in der einen Institution werden lernbehinderte Schüler gefördert.
    in der Anderen steht nicht die Lernbehinderung sondern die soziale Förderung, als einen wesentlich schwierigeren Schwerpunkt im Fordergrund.



    Pflegefamilie ist nicht gleich Pflegefamilie. Kinder mit der geschilderten Vorgeschichte kommen nicht nicht in die allseits bekannte Pflegefamilie. die kommen
    in eine professionale Pflegefamilie, bei der mindestens ein Elternteil eine spezielle Ausbildung hat. Kinder aus einer solchen Pflegefamilie würden die erste Zeit nie
    alleine ohne entsprechende Aufsicht bei einem Training alleine gelassen.


    ich stimme absolut zu, dass man normal schwierige Kinder (mal ne grosse Klappe, nicht immer in der Fuhr gehen, eine gewisse Problematik haben sich sofort einzuordnen
    oder sich etwas anders verhalten, als Erwachsene es vielleicht erwarten) als Trainer helfen soll, in einer Gemeinschaft klarzukommen.


    Es gibt aber auch Kinder, die viel extremer belastet sind und eine andere Betreuung brauchen als einen Trainer.


    Möchte, besser darf, hier leider nicht ans Eingemachte gehen.ich weiss, von was ich schreibe, seit mehr als 25 Jahren. (nicht als Trainer)


    Könnte mir eigendlich egal sein, wenn Sozialenthusiasten sich die Finger verbrennen, aber da sind dann immer noch die Kinder, die durchaus durch falsches Vorgehen
    in ihrer Entwicklung zurückgeworfen werden.



    zum konkreten Fall.


    der Junge ist erst 9 Jahre. erfahrungsgemäss erst kurz in der entsprechenden Einrichtung. lasst ihm doch noch etwas Zeit für seine Entwicklung.
    nach einer gewissen Zeit wird der Einstieg in den Mannschaftssport wesentlich erfolgversprechender und auch für die Restmannschaft zufriedenstellender sein.


    gg

    Aber es gibt ein neuen Aspekt, der zum "kleinen" Problem wird. Das ist Regel 1, hinter der sich viele Trainer verstecken. Diese Regel lautet: Die Kinder entscheiden selbst!


    Ich habe es jetzt schon mehrfach erlebt, dass Mannschaften zum einen körperlich sehr hart und oft auch bewusst unfair gespielt haben und zum anderen sich sehr dreist bei Entscheidungsdiskussionen verhalten haben. Das nimmt fast schon anarchische Züge an. Ich schaue mir dass dann meist 15 oder 20 Minuten an und greife irgendwann ein, wenn`s mir zu bunt wird. Dann kommt von Gegenüber der Spruch: Die Kinder sollen selbst entscheiden! Und ich bin der Buhmann, oder wie?


    Passt irgendwie.


    mit Beginn dieser Saison, wurde auch bei uns die FPL eingeführt. Da ich mir selbst ein Bild machen wollte, habe ich mir das ein und andere Spiel mal angeschaut.


    2 etwa gleichstarke Mannschaften. den einen Trainer kannte ich aus früheren Jahren, war mir stets aufgefallen, da das Gewinndenken sehr stark ausgeprägt war.
    umso überraschter war ich, dass er sich am Spielfeldrand auffällig ruhig verhalten hat.
    die Erklärung wurde mir relativ schnell deutlich.
    Bei fast jeder Situation, ob Ballaus, Eckstoss oder Foul taten sich aus dessen Mannschaft 2 Spieler besonders hervor. Kamen teilweise aus weiterer Entfernung angerannt
    und übernahmen das Wortkommando. Sie setzten sich so gut wie immer durch. Einer davon, war schnell zu erkenn, war der Trainersohn.


    nach so 15 Minuten, ist das auch dem anderen Trainer aufgefallen, der da dann eingreifen wollte.


    Prompt kam die sehr deutliche und laute Ansprache: wir spielen jetzt FPL, und da sollen sich die Trainer draussenhalten.


    Obwohl in etwa gleichwertig, endete das Spiel mit einem sehr deutlichen Ergebnis, und einer Mannschaft, die sehr enttäuscht und verärgert vom Platz kam.


    ein Paradebeispiel, wie man Kinder negativ polen kann( was hier ja offensichtlich der Fall war) um das Bedürfnis Erwachsener zu befriedigen.


    Es kann kein System so gut sein, dass es nicht negativ ausgehebelt werden kann, wenn man es nur will.


    Was auf dem Platz abgeht hängt ausschliesslich letztendlich vom Trainer ab.
    Schade nur, dass jede Mannschaft immer seinen eigenen Trainer hat, man leider aber 2 vernünftiger Trainer bedarf. Hat man die , funktioniert es, hat man nur einen, funktioniert es nicht.


    das ist jeden Samstag, bei jedem Spiel zu beobachten.




    Es war aber auch nur das einzige Mal, dass ich es so deutlich gesehen habe. Offensichtlich jedoch kein Einzelfall.

    Ich bin einfach der Meinung, das ein stellvertretendes Wahlrecht für die, die ihre Stimme als Mitglied nicht abgeben können (weil nicht da oder noch zu jung) sehr wichtig als theoretisch praktische Möglichkeit für den Elternteil.


    darüber kann man durchaus diskutieren. aus meiner Sicht spräche auch wenig dagegen.
    nur was bringt es letzendlich.? ausser in Einzelfällen recht wenig.


    viele Vereine tragen dem sogar Rechnung, indem der Familienbeitrag für alle Familienmitglieder insgesamt etwa in der Höhe von 2 Kinderbeiträgen liegt.
    da kann sogar die Mutter noch zusätzlich mitbestimmen.


    Mag anderswo anders sein. Sowohl in Hauptversammlungen als auch in Elternjugendversammlungen (obwohl es dort schon deutlich besser war) habe ich wenige Eltern gesehen, die wegen ihrer
    Kinder anwesend waren, um dren Interessen zu vertreten.


    im Falle Kicker liegt aber auch noch ein ganz anderer Fall zu grunde.


    wenn ich das richtig gelesen habe, geht es ihm nicht vorrangig um das Stellvertreterwahl für seine Kinder, sondern um die Möglichkeit als Jugendwart (bei uns heisst das Jugendleiter)
    zu kandidieren.
    als JW ist man nach Vereinsrecht immer Teil des Vorstandes. Vorstandsmitglied sein ohne selbst Mitglied in einem Verein?
    Hab keinen Beweis jetzt, aber soviel mir bekannt ist, kann das auch eine Vereinssatzung nicht beschliessen, da greift das übergeordnete Vereinsrecht.


    Gehts hier wirklich darum, etwas zu bewegen und Verbesserungen einzuschlagen, oder nur darum mit seiner Ansicht Recht zu bekommen?


    @Kicker
    ,
    wenn ich sehe, wie lange dieses Thema bei dir schon köchelt, dich offensichtlich belastet, was ich widerum nachvollziehen kann, kann ich nicht nachvollziehen, warum du um deiner
    eigenen Zufriedenheit Willen nicht irgendeine Konsequenz gezogen hast.


    Aus der Ferne betrachtet, entsteht für mich der Eindruck, dass es dir nicht um Lösungen geht, sondern gegenüber einer offensichtlichen grossen Mehrheit einfach nur Recht haben willst,
    vielleicht auch diese ganze Reibereien (oder sind es doch Streitereine) notwenig hast?


    gg

    @Keller Kicker


    diese Thematik scheint dir ja sehr stark nachzulaufen. Eigendlich hatten wir das ja schon zu einem früheren Zeitpunkt intensiv behandelt.


    Vieles was du beschreibst, was bei dir vor Ort abgeht, habe ich nicht kennengelernt, obwohl ich in einigen Vereinen tätig und auch Mitglied war.
    Vielleicht fehlt mir darum ein gewisses Verständnis.


    Stimmt, Mitgliedsbeiträge können ins Geld gehen. weiss ich aus eigener Erfahrung, das ging schonbis an den vierstelligen Bereich. Man ist ja oft nicht nur in einem Verein.


    Aber es ist doch wie beim Autokauf. Da hat man einen gewissen Etat, und man muss entscheiden welche Kriterien beim Kauf am wichtigsten
    sind, dass der Kauf in diesen Rahmen passt. Prioritäten setzen, heisst das wohl.
    Ich konnte mir leider nie das Auto leisten, das alle meine Wünsche und Vorstellungen erfüllt hätte. war trotzdem meist zufrieden.


    Wäre mir persönlich deine Anliegen so von Bedeutung, würde ich klare Priorität setzen und den vorhandenen Etat an anderer Stelle kürzen
    um Mitglied zu werden.


    Man kann nicht alles haben.


    Vor kurzem gabs ja die Mitgliederbefragung bei der SPD.


    Bei einer für ganz Deutschland wichtigen Entscheidung, für die Zukunft unserer Kinder sicherlich bedeutender als es im Fussball sein kann,
    Ich hätte gerne mitgestimmt. Durfte nicht, obwohl es für meine ganze Familie doch wohl nicht unwichtig war, wie es weitergeht.


    warum? es durften ganz einfach nur Mitglieder mitentscheiden, obwohl es doch nicht um eine Partei, sondern ganz Deutschland ging.


    was tun? so wie du ein Riesenfass aufmachen, beschweren und rummmeckern, wohlwissend, dass ich doch nicht gehört werde und nichts erreiche.


    einfach akzeptieren, so wie es ist, weil es einfach den Richtlinien einer Partei entspricht. Natürlich hätte ich auch Versuchen können,
    dass diese Richtlinien geändert werden (das was du hier forderst.


    der einfachste Weg wäre natürlich gewesen Parteimitglied zu werden.


    das wollte ich aber nicht und hab es dann einfach akzeptiert wie es ist. war mir wohl doch letzendlich nicht so wichtig bei der Mitbestimmung !!


    Du kannst nicht akzeptieren (kann ich nachvollziehen) du gehst aber auch nicht den Weg der Richtlinien (Vereinssatzungen)
    bleibt dann doch wohl nur der Weg der Akzeptanz. mit Rummeckern erreichst du aber gar nichts und bleibst dauerhaft unzufrieden.
    Ist es das wert?


    noch was:


    schreib doch etwas kürzere, einfachere Sätze mit mehr Abschnitten.
    dann werden deine Beiträge sicherlich intensiver gelesen und deine Meinung kommt wesentlich besser rüber-
    (Hat mal eine Untersuchung ergeben)
    Ich z.B. lese deine grossen Abschnitte nicht genau durch, überfliege nur, da es mir zu anstrengend ist, bei der Vielfalt der interessanten
    Beiträge hier. Vermute anderen geht es ähnlich.


    gg

    Dass die Jungs spielen wollen setzt man doch voraus, sonst wären sie ja nicht beim Training, oder?
    Aber die Leidenschaft, alles daran setzen, das kann man nicht von jedem behaupten.



    Diese Feststellung begründet vieles, was so beim Fussball abläuft (Trainingsbeteiligung, Anwesenheit, Engagement im Training und
    Spiel usw. usw.)


    Das "Wollen" kann viele Ursachen haben (Lust irgendwas zu machen, Freunde, den Eltern gefallen usw. usw.)


    entscheidend dafür, was jemand im Rahmen seiner Möglichkeit erreicht, sein ganzes Verhalten und auch wie lange er dem
    Fussball erhalten bleibt ist allein die Leidenschaft.


    wer die Leidenschaft zum Fussball hat, wird sich auch durch widrige Umstände (z.B. schlechte Trainer) nicht abhalten.
    er wird fast immer seinen gangbaren Weg finden.


    gg

    es gab glaube ich noch nie so viele gut ausgebaute freizugängliche fußball- und bolzplätze wie heutzutage, aber was passiert denn da??? NICHTS ! (ausser vielleicht saufen ind kiffen im halbdunkel.......)


    doch!


    im Nachbarort wird der Platz gemäht und aus dem Gras Heu gemacht.



    wer über einen verein mitbestimmen will, soll in den verein eintreten und gut ist.................


    das Leben könnte so einfach sein, wenn man wirklich wollte.


    bliebe aber immer noch das Problem, dass all die anderen nicht meiner Meinung wären, dann erreich ich aber wiederum auch nichts.
    Teufelskreis.

    der auf eine Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung geht


    in der Regel kommen in diese Schule Kinder, die in der normalen Schule nicht mehr tragbar sind. deutlich gesprochen, dort rausfliegen.



    Seine Betreuerin


    bedeutet, dass bereis das Jugendamt eingeschaltet ist. warum wohl?
    wobei der Begriff Betreuerin in der Jugendpflege allein noch wenig aussagt. da müsste man ihre genaue Aufgabe kennen.



    auch Zuhause bei Gesellschaftsspielen überhaupt nicht verlieren kann


    lässt einige Interpretationen zu wie z.B. Erziehung im Elternhaus



    Leider sitzen die Eltern überhaupt nicht dahinter.


    rundet das Gesamtbild ab, das bei Kindern mit solchen Auffälligkeiten fast immer gegeben ist, wo primär obige Massnahmen ergriffen werden müssten.



    Wir alle hier kennen das Kind nicht wirklich, können nur der Beschreibung von Jugendbetreuer folgen.
    Einige Schreiber hier haben offensichtlich ein Kind vor Augen, das mal gelegendlich stört und dem man helfen kann.


    Aus eigener Erfahrung weiss ich jedoch, dass bei Kindern mit obigen bereits erfolgten Massnahmen eine wesentlich
    tiefergehende Verhaltensstörung vorliegen muss.


    Hier ist professionelle Hilfe erforderlich, die ja ganz offensichtlich schon in Angriff genommen worden ist.


    Spekulieren kann man jetzt nur, wie erfolgreich diese bisher war, was ja auch wesentlich von der bisherigen Zeit der Massnahme abhängt.


    Nun soll ein Trainer, der zwar sozial eingestellt ist, keine Ahnung von solchen Kindern hat, wichtige Hintergründe nicht kennt,
    nicht im Umgang mit solchen Kinder ausgebildet ist hier mit dieser Problematik umgehen und nach Möglichkeit positiv einwirken.


    gutgemeinte, aber falsche Massnahmen können hier gar dem Kind schaden.
    Will ein Trainer diese Verantwortung tragen?


    Mein Eindruck ist, dass einige Schreiber hier gar nicht ein Kind mit einer solchen Problematik kennen.
    Gut Gemeintes ist nicht immer das Richtige.


    Höchst problematisch ist die Wirkung eines solchen Kindes auf sein Umfeld, mit Folgen, die für beide Seiten sich sehr negativ
    auswirken können.


    die Frage ist doch, ob man als unbedarfter Trainer bereit ist, eine ganze Mannschaft den Bach runtergehen lässt für
    die äusserst vage Hoffnung einem Kind helfen zu können.


    Ist die erwähnte Begleiterin nicht nur eine fahrerische Begleiterin, sondern ausgebildete Fachkraft, die praktisch ins Training speziell
    mit eingebunden werden kann, um bei Bedarf sofort einwirken zu können , dann sehe ich das Fussballspielen in einem Verein
    durchaus als eine sinnvolle erfolgversprechende Massnahme für das Kind.



    Sinnvoll wäre durchaus auch das Kind erst zu einem späteren Zeitpunkt zu integrieren, dann wenn die oben aufgeführten Massnahmen
    gegriffen haben. Es ist leider nicht bekannt, wie lange die schon dauern. Eingeschritten wir ja leider immer erst sehr spät.


    Das Traineramt und damit sein verbundenes soziale Engagement hat auch seine Grenzen.


    gg

    Jugendbetreuer


    da ich dein Engagement höchst lobenswert finde, habe ich dir eine PN geschickt, du wirst verstehen warum.


    hier nur allgemein.


    ob der Junge guter oder schlechter Fussballer, viele oder gar keine Tore schiesst, ist hier völlig unwichtig.
    die Problematik liegt doch anderswo und ist viel tiefgründiger.
    es besteht bei dir eine sehr grosse Gefahr, dass deine ja offensichtlich sehr gut zusammengewachsene Mannschaft auseinanderfällt.
    die ersten Anzeichen sind ja schon da.


    eine Möglichkeit sehe ich noch.


    die dem Kind zugestellte Betreuerin muss beim Training und Spiel immer anwesend sein. Sie kann dann bei Vorfällen direkt
    eingreifen und mit dem Kind arbeiten. Ich geh davon aus, dass sie dazu ausgebildet ist, was du natürlich abklären solltest.


    Ich wehre mich massivst dagegen, den Eindruck entstehen zu lassen, dass Trainer für die Lösung der Problematik solcher
    Kinder zuständig sind oder auch nur entscheidend was bewirken könnten. Mit Fussball hat das nämlich nichts zu tun.


    gg

    passt eigendlich auch zu einem anderen Thema.


    Du wirst nichts erreichen.


    Die Förderschule hat speziell ausgebildete Fachkräfte, die anscheinend mit diesem Kind nicht weiterkommen.
    das Elternhaus kennt die Probleme, ohne was verändern zu können.


    nun soll der Fussballtrainer, der nicht nur diese Kind zu betreuen hat, sondern es ist eines von vielen, diese Problematik lösen.
    Ein Problematik, die viele Ursachen haben kann, die zuallerst mal eroiert werden müssen.


    Veränderungen des Verhaltens kann Jahre dauern, vor allem dann, wenn es ein grundsätzliches Problem in der Entwicklung gibt.


    die Ursache seines Verhalten hat absolut nichts mit dem Fussball zu tun.


    hier hilft nur ein Kinderpsychologe.

    "Bitte, bitte, seid doch lieb." Das ist die Quintessenz des Briefes. Da lachen diese Menschen nur drüber.
    Leidtragende sind in erster Linie die Kinder, aber in zweiter auch die Trainer / Betreuer, all die Ehrenamtlichen, denen ihr Hobby, ihr Sport durch solche Menschen zerstört wird.
    Da müssen ganz andere Maßnahmen aufgefahren werden!



    konkretes Beispiel aus unserer Region. Stadtteil, leichter sozialer Brennpunkt.


    Jahrelang fiel dieser Verein negativ auf. sowohl im aktiven, wie auch im Jugendbereich.
    persönliche Spielerstrafen, Punktabzüge für die Mannschaften blieben ohne Wirkung.
    der Verband schickte einen Psychologen für Gewaltprävention in den Verein. Erfolg gleich Null.


    Erst als sich andere Vereine weigerten, auch mit Punktabzug gegen diesen Verein anzutreten, reagierte der Verband.


    Auschluss für 1 Jahr vom Spielbetrieb.


    seitdem ist Ruhe an der Front. Jugendspieler, die bereit waren, sich entsprechend zu integrieren wanderten in andere Vereine ab.



    man muss sich entscheiden:


    will man alle mitziehen, unter allen Umständen versuchen alle, auch die wirklich schwierigen Problemfälle, unbedingt zu integrieren (wobei
    zur Integration ja immer beide gehören und nicht einseitig sein kann) muss man ganz einfach gewisse Auswüchse akzeptiern, auch dann, wenn
    sie zu Lasten der Anderen geht.


    Will man das nicht, so gibt es nur den Weg des aussortieren, so hart das klingen mag.


    bei vielen verändert sich ihr Verhalten nur dann, wenn sie Konsequenzen für ihr Verhalten erfahren.


    Ein fauler Apfel kann die ganze Ernte zerstören.


    Vereine, und hier auch die Trainer, haben auch eine soziale Verantwortung, sind aber nicht dafür zuständig die Verfehlungen des Elternhauses,
    des Umfeldes und auch der gesamten Gemeinschaft aufzuarbeiten. Trainer werden für die Vermittlung des Fussballspielens ausgebildet
    und nicht in persönlicher Konfliktbewältigung, Aufarbeitung von Traumas, Folgen einer schlimmen Kindheit u.ä.
    Dafür gibt es Sozialarbeiter, Kinderpsychologen.


    Wer mit belasteten Kindern zu tun hat, weiss, dass mit Kuschelpädagogig nichts zu erreichen ist.


    für nicht in diesem Bereich Ausgebildete gibt es eigendlich eine einfache Formel, die insbesonders auch für Trainer geeignet ist.


    Verständnis für die Situation des Betreffenden aufbringen - klare Ansagen machen - Konsequenzen aufzeigen - und diese dann
    unbedingt auch bei Bedarf durchziehen.


    Hilft nicht immer, aber sehr oft.


    gg

    @TW


    Es gibt vielfache Gründe, warum so wenig Spieler aus dem Jugendbereich im aktien Bereich landen.
    das von dir aufgeführte ist nur einer von vielen.
    Wir hatten das schon mal ausführlich diskutiert.


    dieses Problem ist aber nicht neu, sondern besteht schon seit vielen vielen Jahren.


    in vielen Vereinen wird heute wesentlich mehr Geld reingesteckt (auch prozentual) als in früheren Jahren, als Jugendarbeit noch als ein Selbst-
    gänger angesehen wurde. Aus- und Weitergebildete Trainer waren eine Rarität (zumindest auf dem Dorf), von Jugendkonzepten ganz zu schweigen.


    die Zeiten haben sich geändert, viele Probleme aber geblieben.


    Mal überlegt, ob der hohe Anspruch der Trainer auf beste Ausbildung der Kinder und Jugendliche, gerade bei einem Dorfverein nicht
    auch ein Grund sein könnten. Wäre es bei diesen kleinen Vereinen nicht sinnvoller on diesem Ausbildungsanspruch herunterzukommen
    und mehr die Lust an Training, Spiel und Kameradschaftsdenken zu fördern und gerade dadurch die Schwächeren vom Aufhören
    abzuhalten.
    Nicht bei allen Kinder, die zum Fussballspielen kommen, steht ein Ausbildungsgedanken im Vordergrund, doch wohl eher bei vielen Trainer.
    Die, die dies wirklich wollen, Unterstützung durch die Eltern erfahren, haben nach Oben viele Möglichkeiten.


    Das ganz Unten bleibt auf der Strecke. der einfache Fussball, wie bei der FPL gefördert.


    Das Trainingsgehabe steht da aber vielerorts im Widerspruch.


    Fahre ich an Trainingsplätzen orbei, mach mal kurz halt, sehe ich selbst bei G und F doppelt soviel Hütchen wie Kinder auf dem Platz.
    Ich finde das nicht normal.


    Wenn Neutrainer vom C-Lehrgang kommen und wenden ihr dortiges gelehrte Wissen 1:1 bei Kindern an, kann ich nur den Kopf schütteln.


    D-Jugendmannschaft, die ein derartiges Aufwärmprogramm absolvieren (Trainer war wohl frühzeitig bei einem Bundesligaspiel),
    dass sie schon vor dem Spiel platt sind.


    das soll den Kids Spass machen?


    was wollen die Jungs und Mädels wirklich?


    Wir reden oft von kindsgerecht und zum Kindeswohl, ist dem wirklich so? Oder indoktrieren wir nicht doch letzlich unsere Auffassung davon
    ain die Kinder?


    die A-Jugend-Staffelmannschaft, deren Spieler vorm Abi stehen oder in die Lehre gehen muss nicht wie eine Seniorenmannschaft trainiert
    und geführt werden. vielleicht würde da auch einmal die Woche Training reichen. diese Spieler haben keine grosse Ambitionen oder
    hohen Anspruch auf Ausbildung mehr. Mit mehr oder weniger Ehrgeiz wollen die nur noch in ihrer Gemeinschaft kicken und einen
    sportlichen Ausgleich zum Alltag finden.


    die mit entsprechenden Ambitionen sind doch längst anderswo.


    wir vernachlässigen diese unterste Stufe im Fussball indem wir nicht auf deren wirklichen Bedürfnisse eingehen.



    Abgesehen von den Bereichen, wo es so langsam in den Leistungsbereich geht, sollten die Trainer in ihrem Leistungsanspruch an die Kinder
    und Jugendlichen mal etwas zurückrudern.


    Nicht nur die Schreihälse am Spielfeldrand, sondern auch die Trainer, die meinen, sie müssten ihr ganzes Wissen und Können an den Mann bringen,
    ohne zu beachten wen sie vor sich haben.


    Viele hören nicht wegem dem Spiel am Samstag auf, sondern wegen dem Training in der Woche.


    "Spielen wollte ich eigendlich noch, aber aufs Training hab ich keinen Bock mehr"
    So oder ähnliche Antworten auf Rückfragen von mir.



    wohl alles jetzt aber auch nur einer der vielen Gründe, warum zu viele aufhören.


    gg

    fördert die Übernahme von Verantwortung über ein Spiel ohne Schiedsrichter einen partnerschaftlichen Umgang aller Anwesenden mehr, als wenn ein Schiedsrichter per unumkehrbaren Pfiff entscheidet,


    ohne Widerrede, das ist ja auch ein Argument für die FPL, hab ja auch geschrieben, dass es gute Argumente dafür gibt.


    Das Selbstverständnis einer obrigkeitshörigen Erziehung bestand auch darin, Fehlentscheidungen wort- und klaglos hinzunehmen! Wohin hat es geführt und wie leicht lies man sich dadurch verführen, dass es keine Alternative dazu gibt? Junge Menschen sollten durch Zuhören und Beobachten zur selbständigen Entscheidung geführt werden. Ein aufrechter Gang mit eigenen Meinung und verantwortliches Einbringen in Entscheidungsprozesse ist hier allemal wünschenswerter als das Katzbuckeln und Frustverdrängung.


    Hat für mich wenig mit der Erlernung im Umgang mit Frustbewältigung zu tun, auch wenn ich sehe, dass es da durchaus eine
    schmale Gradwanderung gibt

    Bild gerade angeschaut.


    absolut typisch!


    Trainer gibt taktische Anweisungen und kein Spieler hört zu. :D:D


    oder doch nur in Gedanken "wie pfleg ich am besten meine Kontakte zur Presse" ? X(X(

    Vielleicht muss man langfristig das Spiel diesem Fakt bis in die A-Jugend anpassen. Also Verkleinerung der Mannschaften, des Platzes, Spiele in Turnierform oder ähnliches



    sicherlich eine Möglichkeit.


    Folge ist jedoch, dass dann die besseren Spieler, die anderswo leicht unterkommen und deren Eltern bereit sind, weitere
    Fahrten auf sich zu nehmen, den Verein verlassen.

    meine Erfahrung aus vielen Jahren und einigen Teilnahmen an Verhandlungen:



    Urteile auf der unteren Ebene der Gerichtsbarkeit werden im wesentlichen ganz stark geprägt durch folgende Prämissen


    1. der Schiri ist grundsätzlich immer zu schützen


    2. der Ruf des Gesamtvereins


    3. Kontakte des Vereins zum Verband


    und nicht zu unterschätzen


    4. die persönlichen Kontakte zu den Entscheidungsträger.



    Setzt man obiges voraus, dann sind viele Urteile in ihrem Zustandekommen nachvollziehbar.


    Ich selbst war durch Urteile betroffen, wo gerade die Punkte 3 und 4 zu Ergebnissen führten, zu denen der oben geschilderte Fall im
    Vergleich den Peanats zuzuordnen wäre.


    gg

    vor allem genug jugendliche!!!!



    dies wird bei vielen Diskussionen hier leider vergessen.


    zwischen Stadt und Umfeld und den ländlichen Vereinen gibt es diesbezüglich eine grosse Diskrepanz.


    was nützt das beste Konzept, die besten Trainer, wenn keine Kinder mehr da sind.


    war jetzt in der Elternversammlung bei der Jugenfeuerwehr und dem Jugendorchester hier im Ort.
    Beide betreiben aus meiner Sicht eine herorragende Jugendarbeit mit klaren Konzepten und sehr guten Betreuern, wie ich es mir
    beim Fussballerein nur wünschen könnte.


    Beide Vereine beklagen jedoch einen starken Rückgang an Jugendlichen.
    Warum?


    unter 20 Kinder in einem Schuljahrgang. darauf stürzen sich Fussballverein, Karate, Tennis, Feuerwehr, Volkstanzgruppe, Musik, Messdiener


    ach ja, es gibt ja noch die Nachbardörfer. aus den 5 Dörfern kommen dann vielleicht nochmals so 10 Kindern insgesamt.
    aber die haben auch noch teilweise eigene Vereine mit Jugendarbeit.


    hier hilft wohl nur ein Konzept: 1Jahr Strom abschalten und Ausgehverbot für alle ab 18.


    gg

    Wäre es nicht eine gute Lösung, die Fair-Play-Liga bis einschließlich der D-Jugend auszuweiten?


    Schiedsrichter trotz Fehlentscheidungen mit Respekt behandeln


    Was ist der bessere Weg?


    Kinder haben erfahrungsgemäss ein grosses Gerechtigkeitsempfinden. Demgegenüber steht jedoch, dass sie vieles aus ihrer eigen Sicht betrachten.
    Nun haben wir viele Mitbürger, die sich in ihrer Ehre verletzt fühlen, wenn sie ihr eigenes Gerechtigkeitsempfinden gestört sehen.
    Es entsteht Frust mir ihren ja bestens bekannten Folgen.


    Es ist die Aufgabe von uns Erwachsenen, den Kindern beizubringen, mit diesem Frust sinnvoll umzugehen, egal ob zu Hause, in der
    Schule oder halt beim Sport. Der Umgang mit Fehlentscheidungen, ungerechtem (auch gefühltem) Behandeln umzugehen, gehört für mich
    gerade beim Fussball zu einer elemtaren Eigenschaft um dauerhaft klar zu kommen.


    Fehlentscheidungen zu akzeptieren, war eine ständige Aufgabe meiner Trainertätigkeit.
    Höchst selten hatten meine Spieler in den vielen Jahren eine gelbe Karte wegen Meckerei erhalten.


    Meine beiden Söhne haben in insgesamt 26 Jahren Fussballspiel insgesamt keine 5 gelben Karten wegen Meckern erhalten.


    In keiner Altersstufe ist dies leichter den Kindern rüberzubringen als in G bis E-Jugend (wie vieles andere Verhalten auch).


    Für mich ist das ein Gegenargument gegenüber den sicherlich auch guten Argumenten in dieser Altersstufe ohne Schiri zu spielen.


    Ich sehe es als sinnvoller an, den Kids beizubringen mit den Problemen frühzeitig umzugehen und damit klarzukommen, als diese
    Problem für eine gewisse Zeit beiseite zu schieben, die dann nach einer gewissen Zeit noch erstärkter auftreten.


    wozu der nicht erlente Umgang mit Fust führt, lesen wir jeden Tag in der Zeitung..


    gg