Beiträge von guenter

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    @Fussballbaron hat hier aus meiner Sicht schon die richtige Richtung vorgegeben, auch einiges konkret angesprochen.


    alles von La Torro angesprochene hat äusserst wenig mit dem Elternhaus zu tun, sondern sind alle hausgemacht,d.h.
    durch den Trainer mit beeinflusst und somit auch durch ihn relativ leicht abzustellen.


    es liegen typische Fehler vor, die man als Neutrainer halt oft macht, was ich aus eigener gemachter Erfahrung weiss,und deshalb
    kannman La Torro auch nichts vorwerfen.
    man lernt aber schnell daraus.


    @La Torro


    konkretes zu Verbesserung


    für all das,was dich stört, muss es Konsequenzen geben. welche,das kannst du di rmal selbst überlegen,denn die hängen von
    deiner persönlichen Eigenart und den Spielern ab.


    Beispiel duschen:


    Ansage: wer nicht duscht, kann zum nächsten Auswärtsspiel nicht mehr mitfahren. wer spielt schwitzt, wer schwitzt richt
    (ich selbst hätte sogar stinkt gesagt), und es ist doch wohl keinem zuzumuten, neben einem richenden Mitspieler zu sitzen.
    Oder sieht das einer anders? da kommtdann automatisch von allen Zustimmung.


    nach demSpiel zusammenkommen


    Ansage: wer da wegbleibt, setzt mal das nächste Spiel aus. auch wenns hart klingt, einmal durchgezogen, ist das Thema vom Tisch.


    Zusammenrufen:


    einmal rufen, dann abwarten, nichts sagen bis alle zusammen sind, und wenn das 10 Minuten dauert. die Mannschaft reguliert
    sich selbst.


    waren jetzt Beispiele, die nachweisbar schon Erfolg zeigten. @La Toro, du musst dir nur das Aussuchen, was zu deiner Person
    passt, und hinter dem du auch voll stehen kannst, falls mal von irgendeiner Seite Kritik käme.



    fast vergessen:


    Haarklein erzählt bzw.vorgegeben.


    je mehr du erklärst, desto weniger verstehen die Kids, desto weniger wissen sie, was sie machen sollen und selbständiges Fördern
    ist das schon gar nicht.


    Erzähl so wenig, wie es irgendwie geht, 3,4 dir wichtige Sachen, die einfach und kurz und es hat sich.


    das ist bekanntermassen nicht einfach, man will ja soviel, man weiss ja auch soviel. dazu muss man sich ganz einfach zwingen
    und auch immer wieder selbst kontrollieren.


    je mehr gesagt wird, desto weniger bleibt hängen - mach dir das zum Leitspruch


    gg

    hallo Schimmi


    eigendlich halte ich mich ja inzwischen aus der reinen Trainingslehre heraus, da es in diesem Bereich Kollegen gibt, die da auf einem
    besseren, da neuem Stand sind.


    trotzdem empfehle ich mal in Bezug auf dein Problem folgende Traingsübung.


    3 gleichstarke Mannschaft, rot, grün und blau.
    Spiel ohne Tore. 2 Farben spielen immer (z.B. dann 8 gegen 4) zusammen und sollen in Ballbesitz bleiben.
    die kleiner Mannschaft muss nun den Ball abjagen, und die Farbentruppe, die den Ball verloren, muss dann alleine den Ball abjagen.
    es ergeben sich ständig neue Mannschaften in Überzahl.


    anfangs ist evt. Hilfestellung des Trainers (jetzt spielen Rot und Blau zusammen) zusammen.


    meine ursprüngliche Zielsetzung war eigendlich Ballbesitz, Erobern des Balles in Unterzahl, Förderung der Konzentration, da
    ständige Mitdenken wer eigendlich jetzt Mitspieler ist.



    dann stellte ich fest, dass die Kids ganz schön clever sein können.


    ergab sich durch Balleroberung neue Mannschaften, nutzen die Ballbesitzmannschaften sehr schnell die Räumlichkeit, suchten neue Position,
    die ihnen grösstmögliche Anspielsituationen schaffte.


    sie schalteten nicht ab, das was man oft sieht, wenn der Ball von der Abwehr in den Sturm befördert wurde, man spielte weiter mit,
    vor allem auch gedanklich.


    nach einiger Zeit wirkte sich das dann auch im Soiel aus.


    in E mal versucht, jedoch dann erst ab D regelmässig ins Training eingebaut.


    vielleicht ist das was für dich.


    gg

    vertrete ebenso die Gedankengänge von @uzumbacak.


    in der G sowieso ein allgemeine Sportstunde mit Schwerpunkt Koordination, also kein reines Fussballtraining abgehalten.


    ab F in der Halle fast nur gespielt, wenn auch immer mit kleinen verschiedenen Vorgaben.


    Argumentation: Kinder brauchen auch mal Zeit vom allgemeinen Training Luft zu holen. Förderung des natürlichen Spieltriebes.
    Lust auf normales Training wenn es dann wieder auf den Platz ging, war deutlich erkennbar.
    mein persönlicher Eindruck war auch, dass gerade durch dieses reine Hallenspielen viele Jungs sich stark weiterentwickelt habe.


    noch ein Tip:


    gelegendlich habe ich die Väter mit zum Hallentraing zum gemeinsamen Spiel eingeladen.
    wirkte sich enorm positv auf das gesamte Mannschaftsgefüge mit der Elternschaft aus. die Kinder waren da immer begeistert dabei, und viele
    Väter hatten dann anschliessen eine andere Einstellung..


    gg

    was hältst Du davon, dass Du mal paar Vereine zu einem Blitzturnier einlädst und so 3-4 Spiele je 20 Minuten machst? Da kannst Du alles ausprobieren. Stärke des/der Gegner ist in der Hinsicht zweitrangig.


    diesen Vorschlag kann ich voll unterstützen. da praktische Erfahrungen kann ich das sehr postiv bewerten. praktisch genügen da
    schon 2 zusätzliche Vereine.


    alternativ dazu habe ich oft auch nur mit einer Mannschaft ein Trainingsspiel vereinbart.


    dann mit 3 Halbzeiten gespielt (Zeit kann nach Bedürfnis festlegen), mit dem jeweiligen gegnerrischen Trainer, die jeweilige
    Mannschaftsstärken jeder Halbzeit und Ziele des Spiel abgesprochen. (ideal bei 9er Mannschaften mit so insgesamt etwa 14 Spieler.



    immer daran denken, dass andere Trainer vor der gleichen Situation stehen, und nach Lösungen suchen.


    Vorteil: geringer Organisationsaufwand, auch in den normalen Trainingszeiten gut durchführbar.

    @ Karl,


    deine Beiträge, die du zur Zeit bringst, finden meine volle Zustimmung.


    aber ist der bezahlte Trainer wirklich Dienstleister des einzelnen Kunden(Vereinsmitglied)?


    er ist Angestellter des Vereins, diesem weisungsgebunden. dieser Verein wird durch den Vorstand vertreten, gewählt durch die Mitglieder.
    Mehr Einfluss oder Ansprüche hat das einzelne Mitglied gegenüber dem Trainer jedoch nicht.


    der Traner hat die Vereinsinterssen zu vertreten und nicht die des einzelnen Mitgliedes.
    wäre wohl auch sehr lustig, wenn es anders wäre.


    praktisches Beispiel:


    grosserer Verein hier vor Ort, Leistungsverein. von E bis B-Jugend zahlen die Eltern zusätzlich zum Vereinsbeitrag eine sogenannte Ausbildungsbeitrag von
    20,--€ mtl. für die Trainer.


    gabs da ein Mitspracherecht der Eltern? ein klares Nein!


    natürlich gab es einige Eltern, die glaubten wegen des Beitrages in Bezug auf den Trainer mitreden zu können.
    denen hat man schnell den Zahn gezogen: wem es ncht passt, kann ja gehen.

    Wieder mal eine ursprüngliche falsche Beschreibung der Situation, die somit eine falsche Bewertung ergab.


    hier liegt ja keine willkürliche Entscheidung vor.


    es handelt sich ja um das Ergebnis einer Quali-Runde.


    und da seit ihr nun 5. geworden. und wenn dann die ersten 5 jeder Gruppe sich für die 1er-Staffel qualifizieren, dann ist das vollkommen in Ordnung.
    ihr spielt da, wo ihr hingehört, also akzeptieren und das Beste daraus machen.


    @Sisa hats ja bestens beschrieben, wie es gehen kann.


    sowas kann man natürlich im Vorfeld auch steuern.


    gibt da natürlich auch schlechte Beispiele:


    in der Quali bewusst auf die Nichtqualifaktion gespielt, damit man später in der 2er-Staffel mit einer Meisterschaft glänzen kann.

    F2 ist abhängig von der Leistung der F1


    dies trifft jedoch nicht generell zu. gerade bei der Einteilung gibt es in den einzelnen Landesverbänden grosse Unterschiede.


    hab schon mal eine starke E2 bei den E1 gemeldet und eine schwache E1 in einer schwächeren E2 Gruppe, beides wurde angenommen.


    Robert


    auf jeden Fall sollte es einen Versuch wert sein, den Staffelleiter anzurufen und ihm deine Situation schildern. vielleicht bringt es dir was, verschlechtern kannst du dich dadurch eh nicht.


    hier wird dir wohl letztendlich keiner die richtige Antwort geben können, ist halt wie in vielem überall anders.


    gg

    Ich wäre vorher jede Wette eingegangen, dass bei einem DFB-Stützpunkt auch ein extra Torwarttrainer angestellt ist


    Wette hättest du gewonnen. ist bei uns der Fall, ab D-Alter, alle 14 Tage, mit speziellem TW-Trainer. einmal zugeschaut, guter Mann.
    ansonsten werden aber die TW ins normale Training voll mit eingebaut, also keine Ballholer..


    über konkretes in Lusemburg kann ich noch nichts sagen. Kenne den dortigen Verbandsjugendkoordinator und einen Trainer. Top-Leute.



    vieles hängt, trotz der Vorgaben, am jeweiligen Stützpunktleiter.finde ich aber auch nicht gut.

    Steini


    bin heute irgendwie schreibgeil




    Sichtung:[/quoeini','index.php?page=Thread&postID=81742#post81742']Im NFV gibt es als erste Sichtung zum Stützpunkt den Sparkassencup. Da sind alle Mannschaften der älteren E zur Teilnahme verpflichtet ! Finde ich gut. Wie ich hier im Forum mit Erstaunen lesen konnte, gibt es Kreise/Verbände, wo die Vereine/Trainer/Eltern potenzielle Kandidaten melden sollen. Ist das wirklich so ??
    Talente ? Ja gerne. Aber die sollen gefälligst von selber kommen.


    Sparkassencup oder sowas (z.B. NZL) gibt es bei uns nicht, deshalb grundsätzliche Aussage zur Sichtung zum Fördertraining.
    in der E gibt es 3 Sichtungstermine, 2 vor und 1 nach den Sommerferien.jeder wird zu 2 Sichtungsterminen eingeladen.
    gemeldet werden durch den Verein, durch den Trainer, oder auch durch ein Elternteil, wird recht locker gesehen.




    Beim Turnier dann pro Feld ein Sichter.


    bei der Sichtung mindestens 4 Verbandstrainer. zusätzlich bekommen die anwesenden Heimtrainer ebenfalls einen Bewertungsbogen, der mit in
    die Beurteilung einfliesst. alle Spieler werden von allen beobachtet.


    meine Erfahrung: etwas über die Hälfte der Förderungswürdigen stehen bei fast allen Bewertenden bereits nach einer Sichtung fest (die Auffälligen halt) _
    einige bekommen eine starke Bewertungsanzahl, so bei den letzten 5 kamen eine ganze Menge in Frage.
    flappsig gesagt, es war praktisch egal wer da genommen wird. (mein Eindruck), Rückblickend (2 Jahrgänge) kann ich auch sagen, dass es von
    denen (den letzten 5) keiner dauerhaft geschafft hat, bzw. weitergekommen ist.


    bei rund 80 Kinder waren aus meiner Sicht so etwa 6-7, die ich als Talent bezeichnet hätte ( später so etwa Jugend-Regionalligaformat)
    lese ich jetzt die Aufstellung der B-Jugend des einzigen hieseigen Jugendleistungsvereins, wo sehr viele der Stützpunktspieler hinwechseln, wird diese Annahme bestätigt.


    Aber der Umgang mit den nicht berücksichtigten Spielern.


    fand ich optimal, sowohl vor dem Training wie nochmals nach dem Training, wurden die Jungs und Mädels entsprechend vorbereitet.



    Dann die weitere Spielerbeobachtung.


    Vereinstrainer können jederzeit einen Spieler zur Probe ins Fördertraining schicken, auch noch in der D.


    selbst laufen die Verbandstrainer keinem Spieler hinterher.
    gute Spieler sprechen sich jedoch rum, da werden die Heimtrainer dann schon angesprochen.


    Engagement des Spielers und auch der Eltern wird als generelle Vorraussetzung für eine erfolgreiche Förderung gesehen.



    sich von anderen Ländern das Ein oder Andere abzuschauen.


    ich kenne Luxemburg, die haben dort seit einiger Zeit eine sehr grosszügig gefördertes Jugendkonzept, mit wöchendlichem zentralem Training, und Konzentration dieser
    Spieler in ihren Spitzenvereinen. Zu früh um zu sagen, was dabei rauskommt.


    gg

    Die Rückpassregel gilt nur wenn man zum Torwart in die Hände spielt? der Torwart darf aber mit dem Fuß spielen ?


    2 Sätze, beide mit einem Fragezeichen versehen.
    Da muss ich annehmen, dass beide Sätze keine Aussagen sind sondern Frage.


    Folglich meine Bemerkungen dazu.


    ich geh immer von dem Geschriebenen aus, nicht vom dem was einer vielleicht schreiben wollte.


    Könnte ich ahnen, was einer nicht schreibt, sondern vielleicht schreiben wollte, würde der Schlaumeier sicherlich passen. :rolleyes::rolleyes:


    Sollten die beiden Sätze keine Frage, sonder Aussage sein (stellt sich mit Frage,warum man dieser allseits bekannte Regel überhaupt einen eigenen Beitrag widmet)
    ziehe ich selbstverständlich mein Aussage bezüglich des Kennens der einfachsten Grundregeln in Zusammenhang mit der komplizierten Mannschaftstaktik zurück.



    lies mal nochmals:


    ich bin keineswegs auf deine Taktik eingegangen.


    ich habe die Aussage von TW hervorgehoben, weil das auch genau meine Meinung dazu trifft.


    dann folgten einige allgemeine Meinungsaussagen von mir zur Taktik im Jugendbereich.


    diesen Abschnitt habe ich auch mit "allgemein" begonnen.



    Eine Frage sei mir noch erlaubt.


    reagierst du in deinem Trainerbereich auch so empfindlich auf Kritik, auch wenn sie in diesem Fall sogar unberechtigt war?
    Ich kann locker damit umgehen, andere auch immer ?


    ich finde es nicht so gut, wenn man als Trainer auf vieles schnell empfindlich reagiert (war jetzt wiederum auch allgemein, da es an dieser Stelle passt.


    nochwas:


    das Alter spielt hier im Forum bezüglich der Trainer doch wohl keine Rolle. hat auch wenig Aussagekraft über deren Fähigkeiten.


    das Alter spielt lediglich dort eine Rolle, wo durch gemachte Fehler Erfahrungen gesammelt wurden. je älter, desto mehr Fehler und folglich mehr Erfahrungen.
    diesen Vorteil, und nur diesen haben die Alten sowie die Aufgabe, dies weiterzugeben.


    gg





    gg

    wachsender Druck auf die Hobbytrainr von allen Seiten


    so war doch die ursprungliche Eingangsthese.


    kann ich nicht bestätigen.


    45 Jahre, mit einer zwischendurch längeren Phase Pause, kenne ich nun diverse Trainertätigkeiten.


    Druck gab es immer schon, die Ursachen haben sich nur im Laufe der Zeit verändert.


    Druck empfindet auch jeder anders, jeder geht auch damit anders um.
    spieler
    ich selbst habe es höchst selten als Druck empfunden, wenn dann weniger von Aussen, höchstens wenn ich mich durch eigene
    zu hohe Ansprüche selbst unter Druck gesetzt habe.


    Richtig unter Druck war ich einmal, als gutbezahlter junger Spielertrainer mit der Mannschaft in den Abstiegskampf geraten.


    Für mich der letzte Anstoss nach Saisonende meine Tränertätigkeit im aktiven Bereich zu beenden, und mir vornahm nicht mehr wegen
    des Geldes Trainer zu sein.


    mit einem gewissen Druck sollte auch jeder Trainer klarkommen, sonst ist er Fehl am Platze.


    Bessr ist es, nicht so empfindlich zu sein und sich einen kleinen Panzer zulegen.


    gg

    aus der Erinnerung heraus hatte ich da keine grössere Probleme, die Kids passen sich da schnell an.


    muss jedoch sagen, dass ich schon in der F-Jugend die Abwehr bei eigenen Angriffen immer stark mit aufrücken liess (Kontergegentore
    hatte ich besusst in Kauf genommen, trotz mitspielendem TW)


    und bei Gegenangriffen die Angriffer sich immer weit nach hinten orientierten.


    natürliches Fussballspielen, Hinten oder Vorne auf den Ball warten war bei nich nicht gefragt. (mal einfach und banal beschrieben)


    ich gehe davon aus, dass du als alter Hase weisst, was ich meine.


    gg

    Thomas


    stimme dir vom Grundsatz absolut zu.


    mein Söhne war übrigens nicht hochtalentiert, sondern für einen Dorfverein halt etwas besser, auf dem Stützpukt wurde das schon
    relativiert.


    Musste das jedoch beschreiben, damit meine Vorgehensweise aus einer bestimmten Position heraus vielleicht besser
    ins rechte Licht gesetzt wird.


    Meine Vorgehensweise sollte auch nicht einfach übernommen werden.


    Es sollte als Ansatzpunkt dienen gerade Vatertrainer als Neuling zum Nachdenken bringen, die eigene Position einzuschätzen,
    sich evtl. passendes rauszupicken und, noch besser, auf seine eigenen Verhältnisse umzugestalten.


    Ich will nicht überzeugen, will nicht meine Meinung oder Vorgehen anderen aufdiktieren.


    Ich will zum Nachdenken anregen und dazu mögliche Ansatzpunkte aufzeigen. Mehr nicht.


    gg

    du greifst ein Wort willkürhaft fett heraus, hast dir aber gar nicht die Mühe gemacht, das Ganze gelesen


    Sehr wohl alles gelesen. bewusst diesen Satz herausgegriffen, weil es sowohl um die Eröffnung, als auch die Schlussfolgerung
    von Hackl geht. geht aus folgendem Satz eindeutig hervor.


    Und eine Masse an sportbegeisterten Kindern schafft dann automatisch Klasse?


    es geht letztendlich um eine grosse Masse (kein schönes Wort in Bezug auf Kinder) um ein grössere Auswahlmöglichkeit zu haben.


    im gesamten Sport geht es den Spitzenverbänden vorrangig erstmals um Masse und zwar der dadurch besseren Auswahl wegen.
    alles andere ist nur hilfreiche Argumentation dazu. wohlgemerkt: für die Spitzenverbände, die Ziele des Dorfvereines
    sind da schon etwas anders.


    über den allgemein sportlichen Mangel der heutigen Kinder brauchen wir doch wohl in diesem Zusammenhang nicht zu diskutieren.
    das ist ja wohl allgemein bekannt.



    PS: Warum sind unter Menschen wohl überhaupt Trainer not-wendig, es könnten doch alle für sich allein trainieren, wenn wir Menschen per se u. in der Menge zumal nur so gut statt meist zu träge wären: zum Trainieren, Lernen, Zuverlässigsein, Denken, Lesen..., oder? ;)


    Wo ist da das Problem? Wird doch keiner gezwungen in einem Verein beizutreten, unter einem Trainer seinen Sport zu betreiben.
    Aber wer würde sonst denn noch Sport betreiben?

    "bei der Rekrutierung und Auswahl des Nachwuchses.


    versteh dich nicht.
    diese Aussage nimmst du als Belge für deinen Diskussionsbeitrag.


    es geht um die Rekrutierung und Auswahl für den Leistungsnachwuchs.


    Auswählen heisst doch frühzeitiges Selektieren.


    Genau das aber ist es doch, was du in fast all deinen Beiträgen so massivst kritisierst und den organisierten Fussball in seiner
    jetztigen Form ablehnst.


    Wir Trainer, speziell in den Dorfvereinen, rekrutieren nicht, noch weniger treffen wir ein Auswahl, sondern
    sondern bieten für eine breite Masse ein Angebot.


    dazu sind halt gewisse Regeln erforderlich, schliesslich muss eine für alle gültige Richtung vorgegeben werden.


    diese Regeln haben sich im Laufe der Jahrzente herauskristallisiert, und sich ständig weiterentwickelt, und viele, sehr viele
    kommen damit klar und akzeptieren es.


    Du jedoch nicht, willst möglichst alles verändert haben, vor allem Grundlegendes.


    Mal überlegt, warum du da kaum Mitstreiter findest? und nichts erreicht!


    Sind all die Anderen blind, verstehen nicht um was es wirklich geht (in deinen Augen)


    Hab auch nie verstanden, warum an Fastnacht nicht alle Frauen hinter mir hergerannt sind, ich war doch so toll kostümiert.
    Haben die das nie gesehen?


    Würdest du weniger wollen, dich darauf konzentrieren, würdest du wesentlich mehr erreichen.
    Und da gibt es schon einige Gedankengänge, die dem Fussball zugute kämen, zumindest in deinem Umfeld.


    aber dazu müsstest du ja deine grundsätzlich negative Einstellung zum heutigen Fussball aufgeben.


    gg

    würde ich eine 13/14 jährigen mir bekannten Jungen mit einer Bierflasche antreffen, würde ich ihn ansprechen, egal ob Verein oder Spieler,
    oder sonstwer.


    Würde ich die Eltern einigermassen kennen, würde ich sie auch darauf ansprechen.


    hier wird soviel von sozialer Verantwortung geschrieben, in diesem Fall ist es erforderlich.


    man kann aber auch an Grenzen stossen.


    an Fastnacht erlebt, dass eine Vater (angesehener Fahrlehrer) seinem 14 jährigen Sohn und seinen 2 Kumpels eine Runde
    Bier ausgegeben hat. da endete meine persönliche Verantwortung.



    an Fasching Training oder nicht?


    mal über Alternativen nachgedacht? einfach Karneval mitmachen!


    mit den Kleinstern an der Kinderfaschingsveranstaltung teilgenommen, und zwar aktiv.


    dann immer, auch später mit den Älteren am Faschingsumzug teilgenommen.


    schon die Vorbereitung war stets ein Riesengaudi, da braucht man sich über Spasstraining nicht zu unterhalten.
    auch der Dicke Paule ist da dann oft nicht der Mitläufer, sondern zeigt mal seine anderen Talente und steht an vorderster Front.


    bei B- und A-Jugend hat man dann auch mal die Möglichkeit auf kontrolliertes Trinken einzugehen und Einfluss nehmen.


    auch Trainer sollten mal die Fussballscheuklappen ablegen und über den Tellerrand schauen.


    gg




    gg

    Die Rückpassregel gilt nur wenn man zum Torwart in die Hände spielt? der Torwart darf aber mit dem Fuß spielen ?



    rein von diesem Satz ausgehend, stellt sich mir die Frage, wie sich ein Trainer über komplizierte Mannschaftstaktiken auslässt,
    der einfachste Grundregeln nicht kennt.


    @TW schrieb


    Taktik ist gut, wenn es auf deine Mannschaft passt, womit er praktisch alles sagt was für die Wahl einer
    bestimmte Taktik entscheidend ist


    allgemein habe ich bei einigen Beiträgen öfters den Eindruck, dass zuviel auf den Leistungsfussball geschaut wird, zuviel
    die Taktikbesprechungen in den einzelnen Fernsehsendungen die eigene Denkweise vorgeben. (man will ja wie Bayern oder Barca
    spielen)



    mir erscheinen da viele Trainer eh zu hochgestochen.


    im unteren Jugendbereich bei nicht Leistungsmannschaften ist es für mich völlig egal, welche Taktik gespielt wird.
    sie können die hohen Vorstellungen des Trainers eh nicht erfüllen.


    Ziel des kinder und Jugendtraining sollte es sein, die Kids langsam an die Erfüllung taktischer Vorgaben heranzuführen, entsprechend
    ihrem jeweiligen Können und Leistungsstandes. Dazu ist es vollkommen egal, welche Taktik gewählt wird.


    gg

    Sein Sohn ist trotz dieser "Gleichbehandlung" (oder vielleicht gerade deswegen) immer noch Leistungsträger der Mannschaft, die jetzt nicht mehr von seinem Vater trainiert wird und Günter hat immer noch einen guten Ruf als Trainer, obwohl er ein Vatertrainer war.


    Anna


    böser Zeigefinger!!


    hintenherum Erkundigen einziehen, das hat man gerne.


    bedenke aber, bei Trainer ist es wie bei einem Toten, später wird nur noch gut über einen geredet. Nicht alles war jedoch immer gut.


    andererseits ist es mal ein kleiner Beweis hier, dass ich nicht ins Blaue hineinschreibe, sonder immer versuche möglichst nahe
    an der Wahrheit zu bleiben, auch wenn dies machmal durchaus auch mein eigene subjektive Wahrheit sein mag.


    war auch meine Absicht, als ich hier ins Forum eintrat, und mich deshalb ursprünglich mit vollem Namen meldete.
    Ich wollte nachprüfbar bleiben.


    gg