Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    tobn


    du erwähnst es öfters: flexibel.


    Flexibiltät lässt viele Möglichkeiten zu, dem Kinderfussball mit all seinen Facetten gerecht zu werden,
    und trotzdem einen gewissen erforderlichen Erfolg zu haben, dies kann auch nicht abgeschossen werden sein.


    Werde aber den Eindruck nicht los, dass diese Flexibilität einigen Trainern doch sehr abgeht und sich
    ziemlich stur an Schema F halten, zumindest beobachte ich das Samstag hin und wieder.
    ganz auffällig jedoch bei vielen Hallenturnieren.


    gg

    @Kicker


    hat mich doch mal interessiert und gegoogelt.


    Bunte Liga, gibt es in ganz Deutschland.


    meisten mit Tabellen und Meisterschaft
    haben ein festes Regelwerk, wenn auch ab weichend von dem offiziellen des DFB, aber ein Regelwerk


    bei gewissen Landesverbänden müssen Spieler und Inaktive dem DFB gemeldet werden, ob überall weiss ich nicht.


    anscheinend ziemlich gut durchorganisiert, zumindest vom lesen.


    wo ist da eigendlich der grosse Unterschied.


    was ähnliches gab es auch mal bei uns. hiess dort Freizeitmannschaften, auch mit regelmässigen Spielbetrieb und Tabelle.


    sind inzwischen verschwunden.


    in meinem Heimatverein gab es auch eine Mannschaft.


    klingt jetzt vielleicht arrogant, aber ich kannte, die dort gespielt haben. na ja.
    in den offiziellen Mannschaft nicht mitgekommen und nicht bereit waren sich einzuordnen, halt nach ihrem gutdünken eine eigene Mannschaft
    gegründet, wenn auch nur für eine kurze Dauer.


    aber sonstwo läuft ja wohl alles besser.


    gg


    gg

    wer dürfte dies wohl lanciert haben?


    der Jugendleiter eines Vereines, dem in unserer Region ein sehr guter Ruf in der Jugendarbeit vorausgeht.
    ein nicht allzu grosser Verein, der zwar in der Jugend leistungsorientiert denkt, diesem Gedanken aber nicht alles unterordnet.
    einem Verein, der ein Konzept hat, das er schon etwas länger kontinuierlich und erfolgreich durchzieht.
    von einem Verein, der seine aktiven Mannschaften vorrangig aus der eigenen Jugend rekrutiert.
    von einem Verein, der, wenn er an einem fremden Jugendspieler interessiert ist, vorbildich vorgeht (am eigenen Laib erfahren).


    im Prinzip also von einem Verein, wie er hier oft erwünscht wird.


    würde er entfernungsmässig näher liegen, hätten wir wohl im letzten Jahr eine Anfrage für meinen Sohn nicht abgelehnt.
    und wir haben schon gewisse Ansprüche.


    aber wenn man will, findet man in jeder Suppe ein Haar, auch wenn keines da ist, erfindet man halt eines.


    gg

    @ballgewinski


    das sind mal jetzt Infos, die doch ein umfassenderes Bild ergeben, und aufzeigen, dass Gedankengänge, zu denen ich dich anregen wollte,
    schon stattgefunden haben.


    es ist halt nicht immer einfach, vom Geschriebenen auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort die richtigen Schlüsse und somit
    auch die passenden Ratschläge zu geben.


    ich finde es übrigens gut, dass du meinen Beitrag nicht als Angriff auf dich gesehen hast, sondern als das was es war, zum
    Nachdenken anregen.


    ich schreib halt klar und direkt, was leider manchmal als Vorwurf aufgefasst werden kann.
    Hat aber den Vorteil, dass Dinge klargestellt werden, somit sich ein klareres Bild ergibt, wie jetzt auch in deinem Fall, wodurch
    dann auch gezieltere Ratschläge kommen können.


    also zumindest Teilziel erreicht.


    gg

    Vorgeschichte, jetzt 13 Jahre her:


    Entscheidungsspiel von E2 Manschaften um die Meisterschaft.
    kurz vor Schluss stehts noch O:O . Ich habe keine Lust auf ein Elfmeterschiessen.
    löse die Abwehr bis auf einem Mann auf. Entweder Hop oder Top. es geht ja nur um die goldene Annanas.
    Und nun haut ein Abwehrspieler aus ca 12m den Ball unter die Latte, und zwar mit Links. ein Spieler dem ich jahrelang in den
    Ohren gelegen habe, dass er links schiessen kann und es doch auch tun soll.
    Spiel wurde 1:0 gewonnen.



    13 Jahre später, gestern Abend, nach dem Umzug
    2 Spieler dieser Mannschaft getroffen. grosses Hallo, da selten gesehen, Studenten weiter weg.
    allgemeines Erkundigungs Bla Bla.


    aus heiterm Himmel sagt da einer von ihnen:


    Günter, erinnerst du dich noch, als du im Entscheidungsspiel Tobi nach vorn geschickt hast, ich durfte ja nicht, ich musste hinten bleiben, und der haut mit Links den Ball rein. und wir Looser-Truppe, die zu schlecht waren für die E1, waren Meister. denen hatten wir es mal gezeigt.
    das war richtig geil, da geht mir heute noch einer ab.


    wie üblich kamen dann noch alte Geschichten auf den Tisch, natürlich klorifizierter als sie wirklich waren, aber das ist ja immer so.


    mich hat das sehr nachdenklich gemacht.


    geht es wirklich nur um die goldene Annanas?. Oder wird das, was es für die Erwachsenen sein sollte
    einfach nur auf die Kids übertragen?
    sehen es die Kids nicht doch anders, und sei es auch nur zu einem späteren Zeitpunkt.?
    für diese beiden Jungs (spielen übrigens beide recht erfolgreich im aktiven Bereich) war es ja offensichtlich ein wichtiges
    bleibendes Erlebnis.
    für mich nachvollziehbar: selbst als Looser empfunden, wurden sie zu Gewinnern.


    inwieweit hat das ihren weitern Werdegang im Fussball beeinflusst?


    aus dieser Mannschaft spielen heute übrigens noch mehr Spieler im aktiven Bereich, als aus der damaligen E1.
    Zufall? Oder ist die goldene Annanas eine Mär.? zumindest für die Kids.



    musste übrigens innerlich grinsen als einer der Spieler meinte, dass er von mir einen Satz übernommen hat, den
    er immer anwendet, wenn er einen Fehlpass spielt: "aber er war fast gut".
    Trainer sein, hat doch sein Schönes , und sei es in der Erinnerung


    gg

    Wieviel hast du schon getrunken? 4 Verbandstrainer bei jeder Sichtung? Entweder gibts bei euch nur ein paar Vereine oder ihr habt Hunderte von Verbandstrainern?

    n


    @TW


    Verbandstrainer ist wohl nicht die richtige offizielle Bezeichnung.


    aber es ist richtig, dass teilweise 4 Trainer am Stützpunkt tätig waren.


    beeinflusst auch dadurch, dass 2 Stützpunkte zusammengelegt wurden.


    aber 2 Trainer, überwiegend 3 waren aber immer im Training.



    ich kann dich beruhigen, die alkoholfreie Fastenzeit beginnt, und zuvor gehe ich immer schon 3 Wochen ins Trainingslager.


    gg

    gerade gelesen


    gebt mal unter Google folgenden Text ein:


    Ein Kodex für keifende Eltern und Zuschauer


    grosser Aufmacher im Sportteil der hiesigen Tageszeitung, der eigendlich nicht weiter kommentiert werden muss, sondern eigendlich
    nur nachzumachen ist.


    gg

    Chris


    muss dir widersprechen.


    gerade zum jetztigen Witterungseitpunkt bevorzuge ich Asche.
    der Platz hier wird jede Woche abzogen, ist weich, eben, der Ball rollt, kaum Verletzungsgefahr, angenehm zu spielen.


    gerade jetzt kann dies auf Kunstrasen etwas anders aussehen, schon leichter Frost macht ihn äusserst unangenehm.
    Rasen ist zur Zeit ja eh kein Thema.


    also in diesen kurzen Übergangszeiten bevorzuge ich Asche, ansonsten natürlich Rasen vor Kunstrasen.

    @ballgewinski


    Es ist sehr löblich, dass du dich über einen evtl. Verein ausführlich informieren möchtest, bevor du dort tätig wirst.


    aber ich glaube, du solltest dir wirklich mal ein paar ander Gedanken machen.


    ich versetzte mich mal in den Jugendleiter als deinen Gesprächspartner, in einem einigermassen gutgeführten Verein, das was du
    ja suchst.


    da kommt jemand, zum jetztigen Zeitpunkt seit 2 1/2 Saison Jugendtrainer. an den hab ich natürlich auch Fragen.
    warum wechselt er?


    zu Saisonbeginn 26 Spieler, nach kurzer Zeit nur noch 19, davon sind in der Regel 9-19 Spieler im Training.
    würde mich stark interessieren warum das so ist.


    deine Begründung ist ja zu lesen: Desinteresse von Eltern (bei einer B), und Verein an der Mannschaft, organisationsschwache
    Funktionäre, schwache Trainingsbeteiligung (für die eigendlich der Trainer verantwortlich ist)


    ich würde das Gespräch vorsichtig zu Ende bringen und dir viel Glück bei deiner weiteren Suche wünschen.


    bevor du dir also Gedanken machst, was du vom neuen Verein alles wissen willst, solltest du dir genau
    überlegen, womit du den Vereinswechsel begründest. du hast dir als Trainer nämlich noch keine Meriten verdient, bist
    sicherlich noch nicht in der Gegend als Jugendtrainer so bekannt.
    du bist nicht in der Position selbst grosse Anforderungen gegenüber einem Verein geltend zu machen.


    als Anfrager bist du in der wesentlich schlechteren Position.


    clevere Trainer sind so vernetzt, dass sie sich anfragen lassen, wodurch sie in eine ganz andere Position kommen.
    um hierzu die richtigen Tips zu geben müsste jedoch mehr über dich und das sportliche Umfeld in deiner Gegend wissen.


    kämst du nun mit den Fragen, die du aufgelistet hast, würde ich dich heimschicken.vieles von dem solltest du nämlich vorher abgeklärt haben, bevor du überhaupt bei diesem Verein vorstellig wirst.


    wie das geht:


    Hompage des Vereins, bei Heimspielen dieses Vereines sich beim Spiel umschauen, Zuschauer mal hier und da Fragen stellen,
    befreundete Trainer anrufen, was in diesem Verein so abgeht. im Vereinsclubhaus mal einen Cafe trinken und die Ohren auf-
    sperren. und bekommst du mehr mit, als auf deiner Liste steht.


    danach kannst du vieles von deine Liste abhaken, und kannst dich dann auf 2-3 wesentliche Punkte konzentrieren.


    Mag sonstwo anders sein, aber bei uns bewirbt man sich höchst selten als Trainer, wenn, dann muss man das nehmen was übrigbleibt,
    will man auswählen und in eine günstige Verhandlungsposition kommen, lässt man sich ansprechen.


    dieses angesprochen werden, kann man doch leicht steuern, kennt eigendlich jeder, der mal etwas länger
    Fussball gespielt hat.


    also nicht einfach jetzt drauf los, sondern mach dir wirklich etwas ernsthaft Gedanken über deine Vorgehensweise, denn du bist
    ja ambitioniert und willst vorwärtskommen.


    gg

    @TR Pietro


    Ich habe ein Problem damit, dir zu glauben, dass du dich unter Druck gesetzt fühlst.


    aufgrund deiner Beiträge, die ja einiges von Erfahrungen zeugen, hätte ich das nicht vermutet.


    Kannst du mal Beispiele aufzeigen, wo du dich persönlich unter Druck gesetzt fühlst, und von wem.



    ersetzt du das Wort "Druck" durch "Erwartungen" könnte ich dir wiederum folgen.



    Erwartungen an Andere ist aber sehr weit in unserer Gesellschaft verbreitet, auf allen Ebenen und gerade von denen, die selbst wenig tun.


    ich spreche gerne vom ständig wachsenden Anspruchsdenken an Andere.


    Aber muss man, gerade auch aals Trainer, diesem Anspruchsdenken gerecht werden? dann könnte man unter Druck geraten..


    Ich sehe dich aber durchaus in der Lage, dieses Anspruchsdenken abzuweisen und somit dem Druck nicht ausgesetzt zu sein.


    oder sehe ich das verkehrt?



    so wie das Anspruchsdenken früher wesentlich geringer war, ändern sich auch andere Zeiten:

    früher von Fetten Donnerstag bis Aschermittwoch nur zum Duschen, Essen und Umziehen nach Hause gekommen
    verbringe ich jetzt Fastnacht um irgendein Zeug zu schreiben.
    jetzt geh ich aber den Umzug gucken, gibst in unserem kleinen Dorf noch.
    aber auch da haben sich die Zeiten geändert. Heute nur Gucken, in den Zeiten als Jugendtrainer immer mit der Mannschaft mitgetappt.


    liegt das jetzt jedoch an veränderten Zeiten oder doch dem Alter entsprechend? Nichts bleibt wie es ist, ob persönlich oder beim Fussball.


    Allez Hopp (saarländisches Helau oder auch Alaaf)


    gg

    Ich bin Vater eines B-Jugendlichen.
    regelmässige Fahrten zum Spiel und Training.
    ausser mir und meiner Frau ist sogut wie jeder Spieler von mindestens einem Elternteil beim Spiel vertreten.
    da wird mal gemeckert, auch mal Entscheidungen des Trainers kritisch gesehen.


    Aber keiner kam da bisher auf die Idee, dem Trainer reinzureden, in irgendetwas mitreden zu wollen.


    Ich geniesse es richtig, einfach nur zuzuschauen, manchmal auch etwas aufzuregen oder einfach nur zufrieden mit dem Spiel zu sein.


    Hin und wieder würde ich anders vorgehen, wie der Trainer. aber der ist näher an der Mannschaft, in jedem Spiel, in jedem Training,
    macht sich sicherlich seine Gedanken. Opfert seine Freizeit, ist zuverlässig und pünktlich.


    Woher soll ich da das Recht nehmen, mitreden zu wollen? weil ich meinen Sohn zum Training fahre?, 2 mal die Saison von der Frau
    die Trikots gewaschen werden?


    wer mitreden will kann ganz einfach im Verein eine Funktion übernehmen, ist doch eigendlich recht einfach.


    gg

    :Aufs "Innere Kind hören"


    @Kicker


    schon vorab Entschuldigung, aber du forderst es einfach heraus.


    das Innere Kind ist ein Begriff aus der Erwachsenenpsychologie.


    grob gesagt geht es um Verhaltensweisen von Erwachsen, die mit dem verletzten Kind in ihnen in Zusammenhang stehen.


    Durch das Hören auf sein "Inneres Kind" werden einem seine Verhaltensweisen bewusst und dadurch evtl. veränderbar.


    Hör mal auf dein "Inneres Kind". vielleicht wird dir dann klar, warum du mit deinen Vorstellungen os oft aneckst und mit ihnen nicht weiterkommst.


    gibt ne ganze Menge guter Bücher darüber.



    das "Innere Kind" hat aber absolut nichts im Kinderfussball zu suchen.


    gg

    Du beiweist mir eigentlich, dass der Druck für dieses Butterbrot das wir Trainer von Vereine kriegen, vorhanden ist.


    dieser Druck ist bei einigen Trainern (hab auch welche kennengelernt, eigendlich selbst auch in jungen Jahren als Student, als ich auf
    das Trainergehalt irgendwie angewiesen war.) schon stark vertreten. nämlich dann, wenn das Geldverdienen, und sei es auch nur das Butterbrot,
    an erster Stelle steht.


    gibt es, Gott sei Dank kenn ich eine überzeugende Mehrheit (vorrangig bei der Jugendarbeit in Dorfvereinen) wo dies jedoch nicht der Fall ist.



    übrigens, ist dir eigendlich bekannt, wie die Saarländer zur Marmelade kommen? wohl nicht.
    passend zum Fastnachtmontag: sie schälen die Berliner und entnehmen die Marmelade.
    kreativ muss man halt sein ,



    gg

    Hast Du hingegen ein (zu) breites Feld, wird es schwierig für einen 9-Jährigen, den Raum zu nutzen. Und Raumaufteilung ist bekanntlich ein E-Jugend-Ziel.


    es kann kein Nachteil so gross sein, dass er nicht zum Vorteil genutzt werden kann.


    hab ich sowas vorm Spiel registriert, wurde die Zielsetzung in diesem Spiel das seitliche Verschieben, egal wie der Gegner sich verhält.


    Umstellung und Anpassung auf veränderte Situationen gehörte für mich zur Aufgabenstellung als Trainer.



    @Don


    ich habe leider nirgendwo gelesen, dass die vorgegebenen Masse eine Mussbestimmung sind. ist schon etwas schwammig und lässt doch
    einige Interpretationen zu



    gg

    Noch eine Frage: Wie groß sind bei Euch die F- und E-Felder?


    FV Rheinand-Pfalz


    identisch, vorgegeben 55 x 35


    in der Praxis sieht es jedoch des öftern anders aus. hängt von der dortigen Platzgrösse ab.


    zu sehen: 16er Linie wird durchgezogen, dann von Aussenlinie bis Aussenlinie
    bei F sieht man aber auch, dass die Länge etwas verkürzt wird.


    letztendlich macht jeder, trotz klarer Vorgaben, wie er es will.


    Nachtrag:


    die vorgegebene Grösse ist kein Muss, sondern es heisst dort: etwa


    und etwas kann dann leider jeder auslegen wie er will.


    gg

    Trotz dieser Sachen lief auch bei mir nichts alles zu 100% ohne x-te Ansprache.



    Möglicherweise liegt in diesem Satz bei einigen (oder vielen?) das Problem, einer an sich ganz einfachen Sache.


    frühzeitig, schrittweise vorgehen, zwar mit einer gewissen Konsequenz, aber doch keine 100 % Erfüllung erwarten.


    es ist gewiss immer ein gewisser Balanceakt zwischen dem , was ich als Trainer will, was die Kids schon bringen können, und den
    folgenden Konsequenzen.


    Konsequent ja, aber man muss nicht immer allles sehen, auch mal ein Auge zudrücken können, also mit mehr Lockerheit
    an das Thema herangehen, und vor allem mehr Geduld aufbringen. Neues brauch auch seine Zeit.


    Möglicherweise haben hier Vater/Muttertrainer den Vorteil, dass sie aus dem Elternhaus her kennen, was man Kinder der jeweiligen
    Alterstufe abverlangen kann und was nicht..


    Grundsätzlich ist es aber, und das bestätigt dein letzter Beitrag und auch meine Erfahrung ziemlich einfach, Verantwortung zu übertragen.


    Verantwortung neben dem Platz überträgt sich dann automatisch auf die Verantwortung auf dem Platz.
    Disziplin in der Kabine und Disziplin auf dem Platz sind nicht trennbar.


    gg

    "Unser" hält sich strikt daran. Gewinnt sicherlich auch gerne, aber nimmt er nur als Nebenprodukt mit. Und ich habe einige Andere erlebt, die das ganz genauso praktizieren.


    absolut identisch, wie ich es vor Ort erlebt habe.


    erlebter Höhepunkt die gehörte Aussage eines anderen Stützpunktrainers im E-Alter:


    Ihr müsst mal grössere und kräftigere Spieler sichten, dann gewinnt ihr auch öfters.


    erfreulich die Konsequenz: 3 Jahre später war er mit seiner Truppe chancenlos.


    erzeugte somit eine klammheimliche Freude.


    gg

    - Warum soll ein Trainer in der Kabine nichts zu suchen haben? Steht man als ehrenamtlicher Trainer unter Generalverdacht? Erfordert es mangelnde Disziplin der Kinder würde ich mich sehr wohl in der Kabine aufhalten und diese Aufgabe nicht einem Elternteil übertragen.


    das kann ein heikles Thema werden.


    Früher war ich da auch sehr locker, ging gar mit einer D duschen, als Fussballer war das für mich normal, überhaupt nicht nachgedacht.
    hätte zu der damaligen Zeit auch kein Thema ergeben. war aber selbst erst 19


    in der jetztigen Zeit haben wir das ab E-Jugend wie folgt gehändelt.


    ausser Kinder und die Trainer hatte eh keiner Zugang in die Kabine, auch kein Elternteil.


    beim Trikotanziehen blieb meisten noch ein Trainer dabei,


    nach dem Spiel gab es ja immer noch ein Kurzabsprache, die mit dem Satze endete:" jetzt ab unter die Dusche"
    und die Trainer verschwanden aus der Kabine.


    Gerade ab dem Zeitpunkt der beginnenden Pupertät sollte man da schon sensibel sein.
    Zum Glück herrscht heute die Sensibilität, die es früher leider nicht gab.


    Im Gegensatz dazu kann heute ein unbedachter Satz von irgendeinem, der mit der Wahrheit nichts zu tun hat,
    schon dazu führen, das massivste Probleme entstehen könnten.


    diesem Risiko würde ich mich heute als Trainer nicht mehr aussetzen, nach dem Motto eines bekannten Schlagers: 1000 mal ist
    nichts passiert. aber wehe wenn.


    mag aber auch ein Rolle spielen, ob der Trainer ein ganz junger ist, oder doch schon zu den Älteren gehört.



    mangelnde Disziplin gab es bei uns sehr selten halt widerum mal Dank klarer Ansagen.
    Ausserdem stand ein Trainer immer aussen vor der Fensterdusche, da genügte dann ein lautes Wort.
    ein gewisser Gaudi gehört unter der Dusch aber auch dazu.


    dazu ein konkreter Vorfall vor 3 Monaten in unserer B-Jugend.


    Spieler der 2. Mannschaft hilft bei der 1. Mannschaft aus (muss hier um falsche Schlussfolgerungen vorzubeugen schreiben, dass es sich
    um eine sehr disziplinierte und soziale Mannschaft handelt)


    danach erscheint er nicht mehr im Training der 1. Mannschaft. auf Rückfrage des Trainers gibt, er an, dass er in diesem Spiel
    gemoppt wurde, nach dem Spiel von 3 Spielern unter der Dusche festgehalten wurde und von Spieler XY angepinkelt wurde.
    Ein Kollege von ihm bestätigte den Vorgang, obwohl er gar nicht anwesend war.


    Riesenaufruhr, Thema in mehrern Vorstandssitzungen (Spielgemeinschaft) Trainer und Eltern des Spieler XY eingeschaltet und befragt
    auch Thema im Internet, sowas macht ja schnell die Runde.


    man stelle sich vor, der Trainer hätte mitgeduscht.


    dann stellte sich heraus, dass an der Sache gar nichts dran war. der genannte Spieler XY war am besagten Spieltag gar nich anwesend.
    weiter wurde bekannt, dass besagter Spieler in den Wochen zuvor schon öfters geäussert hatte, mit dem Fussball aufzuhören,
    vom Trainer aber immer wieder zum weitermachen überredet wurde.


    mit etwas Fantasie kann man sich durchaus vorstellen, dass aus irgendeinem Grund eine Aussage getroffen wird, an der nichts dran ist, später bereut wird, aber für den Schaden ist es zu spät.



    der von ihm genannt Spieler XY hatte nämlich nachweisbar.


    Zodiak, dder Fussball hat im Laufe der Zeit viele Änderungen erfahren, auch in dieser Thematik.