Beiträge von guenter

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    guenter: Was ist der Zweck Deiner posts hier - eine Diskussion abwürgen, die Dich gar nicht interessiert?


    Eine schönes Beispiel für eine Gesellschaft, die bei jedem Wissenspartikel sofort nach "Nützlichkeit", "Anwendbarkeit in der Praxis", oder noch besser "Gefährlich!" schreit. Ich erfreue mich hier an kontroverser Diskussion mit unterschiedlichen Perspektiven und Einsichten. Niemand muss dem folgen, was irgendwer hier schreibt, und eine Diskussion kann manchem etwas bringen, ohne dass er am nächsten Tag etwas anders macht..


    bin da noch eine Antwort schuldig.


    ich will absolut keine Diskussion abwürgen.


    sehe mich aber gezwungen das Diskussionsthema in den richtigen Rahmen zu stellen.


    sicherlich gibt es hier den ein und anderen, der mit diesem Thema entsprechend umgehen kann (z.B. FB, TW)


    es sollte hier jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass dies eine Empfehlung für Trainer, (insbesonders Neutrainer), sein sollte, dies in der Praxis
    anzuwenden, bevor sie das 1 x1 im Kinder und Jugendfussball begriffen haben.


    gutes falsch und an den falschen Stellen angewendet, ist für Kinder sicherlich nicht förderlich.


    und dass ich hier nicht ganz falsch liege, wurde schnell bestätigt:



    Ihr diskutiert auf recht hohem Niveau -Respekt dafür! Das Thema finde ich sehr interessant.
    Habt ihr gute,brauchbare Lektüre für mich als blutigen Anfänger ?


    ein lt. eigener Aussage blutiger Anfänger, bei einer U10, hat sicherlich einen ganz anderen Beratungs und Informationsbedarf als diese Diskussionsthema hier.


    Und ich finde schon, dass man differenzieren sollte, wer diskutiert und für welchen Bereich und mit welcher Erfahrung man an dieses Thema herangehen sollte

    vom Verein mit der unsympathischsten "Philosophie" Deutschlands ist, ist dabei halt eine ironische Pointe und irgendwie witzig.


    Wir brauchen für den Kick keine Steuerhinterziehung oder das Erlebnis, ob wir mit geschmuggelten Uhren durch den Zoll kommen.



    dass H. H. und somit Bayern München sehr stark in beide Richtungen polisarisiert ist ja allseits bekannt.
    dementsprechend sind hier wohl auch die entsprechenden Kommentare.


    typisch die obigen Zitierungen.


    als Schalker würde ich mich da mal etwas zurückhalten und die eigenen Verfehlungen in den letzten 50 Jahren mal betrachten.




    H. hat eine Straftat begangen und wurde verurteilt. richtig so.
    ob die Strafhöhe gerecht ist, vermag ich nicht zu beurteilen. aber welches Urteil wird schon als gerecht empfunden.
    In Deutschland ist es nun mal so, dass wenn es um Geld geht, die Urteile im Vergleich zu anderen Straftaten strenger ausfallen.


    Ich bin da ziemlich auf der Seite von Andre, ich empfinde andere Urteile bei anderen Straftaten im Vergleich zu diesem da weit weniger Gerecht.


    Halbtotgeschlagen mit Sozialstunden. da steht dann die Resozialisierung im Vordergrund, hier schreibt dagegen jemand vom einem Urteil zur Abschreckung.


    Ich wünschte mir auch eine stärkere Verfolgung und Bestrafung von Steuersündern.


    Aber, auch von der Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes für die, die ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen und überhaupt
    keine Steuern abführen.


    Auch ich bin von H. enttäuscht, aber er hat im Gegensatz zu vielen anderen das Geld, das er in Deutschland verdient hat ordentlich versteuert (ist zumindest bisher
    nicht in Frage gestellt)



    ich wünschte mir auch, dass andere Persönlichkeiten die ebenfalls grossen Scheisse gebaut haben, dies so erkennen und auch so bereit sind sind
    die Konsequenzen zu tragen wie H.


    gg

    ,ich kann meine selbst erstellte Theorie an den Kindern "



    Zusammengefasst,brauche ich als Trainer ein Team um:
    -abzuschalten (mehr als ich es beim eigegen Kicken mache)
    -Das Gefühl gebraucht zu werden
    -Zu merken,dass ich was kann
    -glücklich zu sein
    ....gerade glücklich sein spielt die Größte Rolle,es macht einfach Spaß! (Es gibt wirklich nichts schöneres als ein Kinderlächeln! )


    ich hoffe für dich, dass du es nicht so meinst wie geschrieben. ansonsten Gute Nacht


    Kinder sind keine Versuchskaninchen


    Kinder sollen und dürfen nicht zur Befriedigung eigener Bedürfnisse herhalten




    trainer1985


    du kritisierst die Vorgehensweise von TRPietro. durchaus legitim


    gleichzeitig aber verdonnerst du einen Jugendspieler zu 100,--€ Geldstrafe um ihn zu regulieren.
    für mich ein Schwächling, der zu solchen Mitteln greifen muss,


    was glaubtst du, was ich dir hier vor Ort als Elternteil oder Vereinsmitglied erzählen würde.


    (diese Aussage nehme ich nur dann zurück, wenn der Jugendliche in einem Verein spielt, in dem er als solcher schon entsprechend bezahlt wird)


    meine in diesem Beitrag geäusserten Meinungen haben aber wohl was mit grundsätzlichen Einstellungen zu tun, und die sind offentlich
    anderer Art.



    gg

    Mein ( überzogener / realitätsferner ?? ) Vorschlag. Mentaltrainer bereits in der ersten Förderstufe. Hierfür würde pro Region für die angeschlossenen Stützpunkte einer reichen, der temporär gezieltes Coaching betreibt.


    Was meint ihr ? Utopisch ? Realitätsfern ? Nicht durchführbar ? Oder nicht zielführend ?


    Sinn macht das für mich eigendlich erst ab der nächsten Förderstufe, bei uns Verbandsauswahl.


    ausgehend von unserem Stützpunkt sehe ich zwar immer gute Fussballer, aber die wirklichen Talente
    (das sind dann die, die vom Verband eingeladen werden) sind doch relativ dünn vorhanden.


    Stützpunkt ist die unterste Förderstufe, praktisch der Einstieg.


    Werden dort schon alle Möglichkeiten des Machbaren ausgeschöpft, steigert das doch die Erwartungs-
    haltungen der Kids, noch mehr der Eltern, die eh nicht erreicht werden. umso grösser dann die Enttäuschung
    und Frust, die dann vom Heimtrainer aufgearbeitet werden müssen, oft genug erfolglos.

    Deshalb soll er nun als Vorbild dargestellt werden. Mein Verständnis von Fairplay ist bisher, dass sich im Fairplay "meine Grundhaltung" zum Sport (zum Leben) wiederspiegelt. Die Grundhaltung von Aaron Hunt war der Vorsatz "einen Elfer zu schinden."


    Ist diese Handlung einen der bedeutensten Fair-Play-Preise wert?


    Ralf


    für mich nicht.


    aber wundert dich das? mich nicht. natürlich wird sich der DFB darauf stürzen um den Faip Play Gedanken diesbezüglich auszuschlachten


    wer mal an einer Veranstaltung der Fair- Play- Preis- Verleihung teilgenommen hat, weiss, dass dort Vorgänge ausgezeichnet werden, die aus meiner Sicht
    nur Kopfschütteln hervorgerufen haben. da ragt so ein Vorfall dann doch schon deutlich heraus.


    Ich selbst wurde auch mal ausgezeichnet. warum? weil ich in der E-Jugend der Verlegung eines Punktspiels zugestimmt habe. lachhaft.






    Wenn diese Wirkung bei den Kids noch positiv verstärkt wird, ist mir die Person Aaron Hunt ehrlich sch.. egal.


    stimme dir zu, auf die kleinen Kids hat das durchaus eine positive Wirkung.


    bei Jugendlichen widerspreche ich dir, da habe ich durchaus kritsicheres gehört (bei 2:0 kurz vor Schluss ist das doch kein Problem; der hat den Pfiff gehört,
    und wollte noch schnell eine gelbe Karte vermeiden, hat gemerkt, dass sein Versuch einen Elfer richtig zu schinden zu deutlich misslungen war)

    @FB


    mir geht es nicht um die grundsätzliche Motivation. verstehe darunter auch etwas anderes als die Diskussion hier hervorbringt.


    ich kritsiere die tiefgehende Diskussion, die aus meiner Sicht über die , die im im Kinderfussball erforderlich ist, geht,
    die einen zu hohen Anspruch an die Trainer, die in diesem Bereich tätig sind erwecken, der nicht von ihnen erfüllbar ist.


    eine zu stark betriebene Motivation ist auch gefährlich.


    dann, wenn die von aussen kommende Motivation nicht in der Eigenmotivation des Kindes bzw. Jugendlichen endet.
    die zwangsläufig nachlassende Motivation von Aussen führt dann nämlich zum Aufhören.


    und die Aussenmotivation lässt nach, dann wenn beim Äterwerden ihrer Kinder die verhätschelnde Fürsorge der Eltern zum Fussballspiel aufhört,
    die Trainer, nicht mehr wie die Kindertrainer, auf jeden Scheiss und jede Gefühlsbewegung des Kindes reagieren
    und die Spieler immer mehr auf Eigeninitiative angewiesen sind. und das ist spätestens ab B-Alter der Fall.


    Klar kann man jetzt sagen, dass es darum geht die Eigenmotivation des Kindes zu fördern. und da sind aber die allermeisten Kindertrainer übefordert,
    da dieser Anspruch auch viel zu hoch ist.



    ich bin einen anderen Weg gegangen, einen einfachen, einen unkomplizierten, nicht immer ohne Konflikte, aber über 15 Jahre erfolgreich.
    erfolgreich auch in dem Sinne, welche Anzahl heute noch, auch im aktiven Bereich immer noch Fussball spielt.
    und das ohne tiefergehende psychologische Hintergrundserforschung, ohne mentale Betreuung, ohne den Begriff Resilienz überhaupt gekannt zu haben.


    Im Gegensatz zu meinem Vorgehen wurde hier ja schon das ständige Scheitern eines Trainers beschrieben, der sich dieser Thematik intensiv befasst hat, und dieses
    Wissen an die Kids rüberbringen wollte.


    Diskussionsmässig ist das ja alle in Ordnung, mir geht es aber darum den Fussball einfach zu halten, vor allem aber auch für die Jung- und Neutrainer
    so einfach wie möglich zu halten, sonst wird der Mangel derer noch grösser, er ist schon gross genug.


    wohlgemerkt, wir reden hier vom Breitensport, im Spitzensport sieht das wieder ganz anders aus.

    Kann nicht schlafen, da liest man halt auch mal Beiträge, die einen nicht so stark interessieren genauer.


    und da kommt mir der Gedanke, was in einem Neutrainer vorgehen mag, der sich Informationen sammelt, hoffentlich auf Trainertalk landet,
    und dann die Beiträge zu diesem Themenkreis liest.


    Ich kann mir da schon vorstellen, dass er fluchtartig den PC ausschaltet, den Trainerjob wieder hinschmeisst, weil er den Anforderungen, die viele Beiträge hier vermitteln, gar nicht erfüllen kann, er aber den Eindruck hat, dass er diese Thematik bei sich aufgreifen müsste.


    Sicherlich wieder mal ein schön zu diskutierens Thema.


    Aber hat das was mit der Praxis im Kinder- und Jugendfussball des Breitensports zu tun.


    es ist eine besondere Kunst, nicht alles was man weiss und kann auch an den Gegenüber rüberzubringen.


    Ein Weniger ist meist ein Mehr.


    ein guter Kindertrainer stellt sich auf den Anforderungsbedarf der Kinder ein, und der ist in der breiten Masse einfach nur ein einigermassen
    vernünftiges und geregeltes Training und Spiel.


    Wer aber meint, der Bedarf der Kinder richtet sich nach seinem Wissen, Können und vor allem deren Weitergabe und Anwendung
    wird über kurz oder lang im Kinder- und Jugendfussball des Breitensportes scheitern.


    kann man übrigens auch hier nachlesen, dass dem so ist.


    Fussball ist doch eigendlich ein einfaches Spiel, jeder versteht etwas davon, jeder hat ihn auch schon mal irgendwann gespielt.


    verkompliziert wird er aber schnell durch übereifrige Trainer, die glauben allumfassend wirken und eingreifen zu müssen..


    Kinderfussball dient nicht der eigenen Selbstverwirklichung, ein Weniger und ein Einfacher erreicht da wesentlich mehr.


    die FPL will den Kindern ihren Fussball wieder etwas zurückgeben. die Trainer sollten ihnendiesen aber lassen.


    Kinder und Jugendliche im Breitensport und in den Dorfvereinen haben einen ganz anderen Anspruch an den Vereinsfussballsport
    als die, die sich in Spitzenvereinen und der wirklichen Leistungsschiene bewegen.


    In dieser Nichtbeachtung liegt auch ein Grund für die an anderer Stelle kritisierte starke Fluktuation.


    passen die Vorstellungen und Gedankengänge vieler Trainer eigendlich noch zu dem, was auf Seite der Kids erwartet wird?


    was kommt als nächste Forderung?


    Genogrammerstelung für jedes Kind, mit dem nachweislich besser ergründet werden kann, warum sich ein Kind so oder so verhält.


    nur mal ein Beispiel, es gibt noch einiges, das Trainer unbedingt beherrschen und beachten sollten, im Umgang mit den Kinder beim Fussball.

    @Hallo Milky Way


    ich würde es erstmals ganz locker sehen, ihn in Ruhe lassen und seinen Gang den Lauf lassen. Gar nicht gross nach Hintergründen
    suchen.



    Noch nie gehört, dass ein sehr guter Schüler plötzlich nach der 10. Stufe Gymnasium plötzlich kommt, die Schule abbrechen
    will und einen Beruf erlernen will.? 14 Tage später will er davon nichts mehr wissen.


    selbst erlebt:


    Spieler, jüngster A-Jugend Jahrgang, eifrig und immer im Training kommt zu mir.


    Günter ich hör auf mit Fussballspielen, habe keine Lust mehr.


    Alles klar, wenn du doch wieder mal Bock hast, meldest du dich einfach mal wieder


    4 Wochen später steht er auf der Matte, macht total erschöpften Eindruck:


    "Günter, ich spiel doch wieder, war auch schon 14 Tage lang jeden Tag im Wald und bin gerade 1 Stunden laufen gewesen, Ich bin
    also fit"


    Ich: "Freut mich, dass du wieder dabei bist, aber vorm Training gehts du zukünftig nicht mehr in den Wald"


    Mehr hab ich mit ihm nicht gesprochen, keine Hintergründe erfragt. Ich hab ihn in Ruhe gelassen, ihm gezeigt, dass ich ihn und sein Verhalten
    akzeptieren kann und keine langen Vorträge gehalten.


    Folglich hatte der Junge Zutrauen zu mir gewonnen, und kam auch schon mal bei privaten Problemen zu mir.


    @Milky Way


    dein Junge ist in einem Alter, wo sie lernen müssen Entscheidungen zu treffen.
    das probieren sie halt aus, der eine hier, der andere dort. für mich ganz normal.


    dieses ewig alles bis ins kleinste Hinterteil erforschende, alle denkbare Möglichkeiten bis ins kleinste Detail eroieren
    hätte mich bei meinen eigenen Kindern verrückt gemacht. wär ich ja nur noch am phylosophieren gewesen.


    Lockerer sehen, abwarten, irgendwann kommt er von selbst und spricht das Thema an. wenn wider Erwarten doch nicht, kannst du nach einiger
    Zeit dann immer noch das Thema von dir aus ansprechen.


    Soll aber auch Eltern geben, die da gerne direkt zum Therapeuten rennen würden.


    Wie hat mir mal jemand in jungen Jahren gesagt: Beim 2. Kind bist du nicht mehr so bekloppt, da erscheint dir dann vieles
    als ganz normal.
    So war es auch.


    also Kopf hoch, es wird schon. auf Kinder soll man auch mal vertrauen, die brauchen das.

    Es ist doch nicht so, dass dies ein fussballspezifisches Problem wäre.


    wer sich mal umhört, wird mitbekommen, dass alle Vereine mit Jugendnachwuchs vor dem gleichen Problem stehen.


    sicherlich mag es das ein oder andere Besondere im Fussball geben.


    aber weder fehlene mentale Betreuung, Nichtbeachtung der Möglichkeiten durch Resilienz (wusste bis dato überhaupt nicht, dass
    es sowas gibt) unpsychologische Trainer oder Sonstverwandtes sind da entscheidende Punkte.
    Diskutieren lässt sich darüber ja bestens, aber die berühmte Wahrheit auf dem Platz ist das sicherlich nicht.


    Mal überlegt, dass viele Jugendliche sich dem Anspruchdenken anderer einfach nur entziehen wollen, und ihr eigens Ding machen
    wollen.


    dem Anspruchsdenken der Eltern, die in ihrem Sohn das grosse Talent sehen,weil es einen Ball stossen kann und unbedingt dann
    natürlich gefördert werden muss.


    dem Anspruchsdenken des Trainers, der ja hohen Ausbildungszielen verpflichtet ist, und auch einem untalentierten Jungen
    ein akzeptablen Fussballer machen will.


    für mich es klar, dass da Jungs, die schon über 10 Jahren diesem Anspruchsdenken unterliegen, sich davon freimachen,
    weil sie eigene Erkenntnisse bekommen, und ihre eigenen Entscheidungen treffen und ihre eigenen Wege gehen wollen.


    Trainer sollten sich schon die Frage gefallen lassen, ob sie eigendlich nicht zuviel wollen, zuviel Anspruchsdenken haben,
    oder ob sie, speziell bei den Dorfvereinen, sich nicht (auch in ihrem Angebot) doch etwas zurücknehmen sollten.


    das ganze Drumherum mal zurückstellen und einfach nur mit klarem Menschenverstand ans Training und Spiel herangehen.


    obs die ganze Fluktuation eindämmt, glaube ich trotzdem nicht, denn der Fussball kann sich nicht gegen
    gesamtgesellschaftliche Entwicklungen stellen.



    kurz zum Abmelden:


    wer bei mir ab E-Jugend zum Training (vom Spiel rede ich da gar nicht) nicht abgemeldet hatte, spielte im nächsten Spiel nicht.
    Punkt.
    gabs auch von keiner Seite Diskussionen.
    wer den Grund sagen wollte, konnte das, gefordert war das jedoch nicht.


    Folge:
    Trainer, die nach mir die von mir zuvor trainierten Mannschaften übernommen haben, bestätigten mir, dass sie
    mit diesen Spielern durchgehend bis in den aktiven Bereich, bis auf nicht nennenswerte Ausnahmen, mit dieser Problematik
    nicht konfrontiert wurden. Diese Spieler haben das verinnerlicht, ist eine Selbstverständlichkeit geworden.


    Was Hänschen lernt, vergisst Hans nicht.

    Rituale ja, da es Kindern gefällt.


    Motivation im Kinderfussballß Nein. wer da motiviert werden muss, sollte sich ein anderes Hobby suchen.


    Dani trainiert ja eine B-Mädchen, da ist Motivvation schon angebracht, manchmal sogar erforderlich.


    bei der Motivationsansprache sollte der Trainer glaubwürdig sein. deshalb sollte er diese Ansprache so wählen, dass es zu ihm passt
    und nicht irgendetwas von einem anderen einfach übernehemn.


    Wer Trainer sein will, sollte sich da schon selbst was ausdenken können.

    wir können davon ausgehen, dass in nicht allzuferner Zeit in der G überall generell 4:4 gespielt wird.


    im Landesverband Saarland (gilt in vielen Dingen als Vorreiter) ist das jetzt schon in der 2. Saison, nach anfänglicher Skepsis kommt das jetzt gut an


    alle 3-4 Wochen findet ein Turnier statt.etwal 4 Vereine, da jeder Verein soviel Mannschaften bildet, wie Spieler da sind


    nach Leistung in der G, die Mannschaften zusammenstellen, ist in meinen Augen absoluter Quatsch. jahrgangsmässig ist o.k.

    Meine sachgerechte Meinung zu diesem Thema ist, dass praktisch JEDER Codex zum Codex taugt, resp. eine lange Diskussion darüber, was er beinhalten soll, völlig überflüssig ist. Etwas gesunder Menschenverstand reicht.
    Viel wichtiger ist es, sich darüber zu unterhalten wie man einen Verein dahin bringt, dass er die für die UMSETZUNG eines Codex erforderlichen Strukturen erhält. DAS wäre die weit wichtigere Diskussion.


    @FB


    du bringst es so voll auf den Punkt, dass jeder weitere Kommentar von mir überflüssig wäre.


    gg

    tobn


    wünschen kann man sich viel.


    natürlich sind deine Vorstellungen nicht nur wünschenswert, sondern auch machbar.


    entscheidend ist jedoch, auf welchem Entwicklungsstand deine Mannschaft ist.


    Und wir sind uns ja einig, dass Spieler immer in Schritten an irgendetwas herangeführt werden.


    und wenn die mannschaft von Dan2 noch nicht soweit ist, dann ist seine Vorgehensweise als ein Schritt zu dem, was duch dir
    vorstellst doch wohl sinnvoll.


    gg

    Wir können unsere jüngeren Kollegen aufgrund eigener Erfahrungen dazu animieren, das es trotz einer permanenten Irrtumswahrscheinlichkeit besser ist zu handeln, als ziel- und ergebnislos darüber zu reden. Die Glaubwürdigkeit ist jedoch nur dann gegeben, wenn man selbst auch hinter dem steht, für das man eintritt.


    Erfahrungen macht man zwangsläufig mit den Jahren. auch die heute Erahrenen machen immer noch Fehler, heute vielleicht weniger und andere als früher.
    ich habs schon mal vor längerer Zeit geschrieben, dass Fehler machen nicht schlimm ist, und dass gerade auch Trainerneulinge ruhig zu ihren Fehlern stehen können,
    denn nur wer, wie du schreibst, nicht Handelt, macht keine Fehler. Wichtig ist nur, dass man Fehler erkennt und vesucht diese zukünftig zu vermeiden.


    diesem Erkennen von Fehlern, möglicherweise auch im Vorfeld schon vermeiden, zumindest zum Nachdenken anregen, sollen doch die diversen Beiträge
    der Erfahrenen hier dienen.


    Kann durchaus sein, dass manche Beiträge mal oberlehrerhaft rüberkommen, aber ich geh davon aus, dass gerade die Vielschreiber hier
    so denken wie ich: auf Fehler hinweisen ja, aber Fehler vorwerden Nein


    Und findet man selbst etwas richtig und gut, soll man es machen und dahinterstehen, da steh ich voll auf deiner Seite.


    gg

    Mit den Jungs mal in ein Tanzstudio ?


    mag mancher lustig finden, ist aber effekti.


    selbst Trainingseiheiten mit Aerobic-Trainerin gemacht, die u.a. auch mit tänzerischen Elementen arbeitete.



    Koordinationstraining soll ja dazu dienen, dass die Kids zu besseren Bewegungsabläufen kommen.
    dies soll aber aus dem inneren des Körpers herauskommen.


    inwieweit, da nun aber festes Einüben von bestimmten Bewegungsabläufen (soll ja wohl durch Spiegel oder Video verfeinert werden) förderlich ist,
    stelle ich zumindest zur Frage. ich weiss es nicht.


    ich kannte einen Jungen, der super durch die Koorinationsleiter kam, weil zu Hause darauf gedrillt.
    als ich ihn den Hampelmann machen liess, bekam er das nicht hin. die natürliche Koordiantion wurde nicht gefördert.


    Koordination ist für mich mehr als das Aneinanderreihen von erlernten Koordinationsübungen.


    ich bin den Weg gegangen, dass ich die Kids ständig vor neue Aufgaben gestellt haben, die koordinativ förderlich waren, weg vom einüben.
    ob es ein richtiger oder gar besserer Weg war? Keine Ahnung. gebracht hatte es sichtlich etwas.



    ein Tänzer, der in 1000 Tanzstunden die Schrittfolgen auswendig gelernt hat, und sich dann beim Tanzen voll darauf konzentriert, wird auch dann
    kein guter Tänzer, wenn er den Rhytmus nicht verinnerlicht hat, und das Tanzen dann aus dem Kopf und nicht aus dem Körper heraus kommt.

    all die, die glauben, dass Günter seinen Sohn benachteiligt hat, haben seinen Beitrag entweder nicht richtig
    gelesen bzw. verstanden



    andererseits hatte er einen Nachteil durch seinen Vatertrainer, was mir aber leider erst ziemlich spät bewusst wurde.
    ein Risiko, das sich jeder bewusst machen sollte.


    ich habe, im Nachhinein gesehen, viel zu viel im eigenen Haus über die Probleme (was ja oft eigendlich nur Problemchen waren), über Alltagssachen innerhalb
    der Mannschaft, allgemeines Verhalten anderer Kinder, über Aufgaben, die zu erledigen sind usw. im Familienkreis, insbesonders mit meiner Frau
    gesprochen.
    Weiss nicht, was meine Kinder alles mitbekommen haben, wie sie alles bewertet haben.


    dass es zuviel war, bekam ich zuerst von meiner Frau zu hören: ich hab keine Lust mehr, mir das alles anzuhören, ist ja doch immer das Gleiche.


    als mein Sohn Verein und Trainer wechselte: Gell, Papa, du hälst dich dann aber aus allem raus.


    mein Rat speziell an Vatertrainer: Lasst den Fussball auf eure Mannschaft mit ihrem Umfeld bezogen aus dem Elternhaus heraus.


    gg


    .

    Wenn "der denkende Mensch seine Meinung ändern" darf, warum sollte immer nur den Anderen überlassen? Jeder kann etwas in seinem Umfeld machen! Nur vom Reden wird es kaum besser.


    dein Gedankengang beschäftigt mich zur Zeit ziemlich stark, hat mich auch schon Beiträge schreiben lassen, die ich wieder gelöscht habe, da sie auch mir
    zu aggressiv waren.


    konzentrier ich mich auf mein eigenes Umfeld (für mich ist das jetzt mal meine Mannschaft mit Anhang) kann, bzw, konnte, ich verdammt viel bewegen.


    es ist weit verbreitet in unserer Gesellschaft und nimmt immer noch zu: das Anspruchsdenken gegenüber anderen.
    und das ist auch hier im Forum teilweise extrem.


    da halte ich es doch wieder mal mit meiner berühmten Oma: Kehr vor unserer eigenen Haustür, dann hast du genug zu tun



    @TW schreibt: "der denkende Mensch seine Meinung ändern darf"


    gefällt mir ausserordentlich, wenn ich den Satz auf mich beziehe und danach handele.
    ich bin aber nicht für das Andern der Meinung andersdenkender Menschen verantwortlich.

    Deshalb zunächst mal ein Fragezeichen, ob der Jugendleiter das
    alles so gemeint hat, ist wie hier geschrieben wurde.


    wissen wir alle nicht., genauswenig wie wir wissen, wie der Kodex wirklich aussieht. also müssig über Inhalte zu diskutieren



    Aber wenn gemeint wie geschrieben... warum nachmachen?


    ganz einfach.
    ich kenne keinen Verein auf den unteren Ebenen, der einen Kodex, der konsequent in der ganzen Jugendabteilung, auch mit erforderlichen
    Konsequenzen, hat.
    in diesem Forum hier kennt ja offensichtlich auch keiner einen betreffenden Vereineldet sich zumindest keiner.
    @FB zählt nicht, der spielt auf einer anderen Ebene.


    und wenn ich zum nachmachen auffordere, dann bestimmt nicht einen uns unbekannten Kodex zu übernehmen, sondern einfach mal das Thema
    in ihrem Verein so anzupacken, dass wirklich etwas gemacht wird, nicht in Stückwerken, oder für eine Mannschaft,
    sondern für die ganze Jugendabteilung.


    Und hier gibt es offensichtlich einen Verein, der nimmt sich diesem Thema mal an, dass was viele hier fordern, ganz unabhängig wie es in der Zeitung
    beschrieben wird. im Gegensatz zu fast allen anderen Vereinen geschieht hier was. ob da lles von Anfang richtig läuft, ist da für mich Nebensache.


    Mein Motto war stets: wer was tut, darf kritisieren, wer nichts tut, soll die Klappe halten.


    Was hindert einen Trainer oder einen Jugendleiter daran, mit
    diesen Leuten zu sprechen? Bei Zuwiderhandlung gegen die Regeln müssen Konsequenzen erfolgen, ggf. bis zum Platzverbot. Der Großteil der Eltern verhält sich doch korrekt.


    da stimme ich absolut zu.


    zwischen Idealen und Praxis gibt es leider eine riesengrosse Diskrepanz


    in den Vereinen, in denen ich tätig war, hätte ich nie einen Kodex unterschrieben hät es halt ein anderer machen können.
    in kleineren Vereinen ist ein Kodex eh kaum überprüfbar, Konsequenzen können oft nicht gezogen werden, somit ist es da das Papier nicht wert.


    15 Minuten in der Elternversammlung, bei Bedarf immer wieder mal Einzelgespräche.:


    das vorgestellt, was ich zu leisten vermag, und was ich zu leisten bereit bin, und wie ich vorgehen werde..
    das vorgestellt, was ich von den Eltern erwarte, und was ich nicht dulden werde.
    zusätzliche noch nach besonderen Wünschen der Elternschaft gefragt


    allen Eltern es dann überlassen, ob sie mir ihr Kind anvertrauen oder nicht. kamen aber alle, und fast alle blieben.


    wozu bedarf es da irgendeines Papieres?


    Problem gab es trotzdem zwischendurch immer wieder mal, da hab ich dann ruhig das Einzelgespräch gesucht und erklärt.


    die meisten Eltern haben nämlich keine Ahnung, wie sie sich als Zuschauer im Kinderfussball verhalten wollen, und keine Ahung, wo die Grenzen ihres Trainers
    erreicht sind.
    wie gesagt, in grösseren Vereinen, mit höheren Ausbildungszielen, bezahlten Trainern, vorhandenen Kontrollmöglichkeiten ist das etwas ganz anderes.



    Kodes für den Trainer, würde ich eigendlich begrüssen. dort wo der Verein unter Trainer aussuchen kann, jedoch nicht dort wo sie eh nehmen müssen,
    was sich bereit erklärt, das ist jedoch die Masse an Vereinen.


    Praxis:


    da hat ein Jugendleiter nach vielen Versuchen und einer Person dann viel in den Ohren gelegen, häufig irgendeinem Vater, der schliesslich zusagt, damit sein
    Kind überhaupt einen Trainer hat, und dem legt er dann einen Kodex vor, den dieser verpflichtend unterschreiben soll.



    nach Idealzielen sollte man schon streben, dabei jedoch die Praxis, und damit das Machbare vor Ort, nicht ausser acht lassen.



    gg