Deshalb zunächst mal ein Fragezeichen, ob der Jugendleiter das
alles so gemeint hat, ist wie hier geschrieben wurde.
wissen wir alle nicht., genauswenig wie wir wissen, wie der Kodex wirklich aussieht. also müssig über Inhalte zu diskutieren
Aber wenn gemeint wie geschrieben... warum nachmachen?
ganz einfach.
ich kenne keinen Verein auf den unteren Ebenen, der einen Kodex, der konsequent in der ganzen Jugendabteilung, auch mit erforderlichen
Konsequenzen, hat.
in diesem Forum hier kennt ja offensichtlich auch keiner einen betreffenden Vereineldet sich zumindest keiner.
@FB zählt nicht, der spielt auf einer anderen Ebene.
und wenn ich zum nachmachen auffordere, dann bestimmt nicht einen uns unbekannten Kodex zu übernehmen, sondern einfach mal das Thema
in ihrem Verein so anzupacken, dass wirklich etwas gemacht wird, nicht in Stückwerken, oder für eine Mannschaft,
sondern für die ganze Jugendabteilung.
Und hier gibt es offensichtlich einen Verein, der nimmt sich diesem Thema mal an, dass was viele hier fordern, ganz unabhängig wie es in der Zeitung
beschrieben wird. im Gegensatz zu fast allen anderen Vereinen geschieht hier was. ob da lles von Anfang richtig läuft, ist da für mich Nebensache.
Mein Motto war stets: wer was tut, darf kritisieren, wer nichts tut, soll die Klappe halten.
Was hindert einen Trainer oder einen Jugendleiter daran, mit
diesen Leuten zu sprechen? Bei Zuwiderhandlung gegen die Regeln müssen Konsequenzen erfolgen, ggf. bis zum Platzverbot. Der Großteil der Eltern verhält sich doch korrekt.
da stimme ich absolut zu.
zwischen Idealen und Praxis gibt es leider eine riesengrosse Diskrepanz
in den Vereinen, in denen ich tätig war, hätte ich nie einen Kodex unterschrieben hät es halt ein anderer machen können.
in kleineren Vereinen ist ein Kodex eh kaum überprüfbar, Konsequenzen können oft nicht gezogen werden, somit ist es da das Papier nicht wert.
15 Minuten in der Elternversammlung, bei Bedarf immer wieder mal Einzelgespräche.:
das vorgestellt, was ich zu leisten vermag, und was ich zu leisten bereit bin, und wie ich vorgehen werde..
das vorgestellt, was ich von den Eltern erwarte, und was ich nicht dulden werde.
zusätzliche noch nach besonderen Wünschen der Elternschaft gefragt
allen Eltern es dann überlassen, ob sie mir ihr Kind anvertrauen oder nicht. kamen aber alle, und fast alle blieben.
wozu bedarf es da irgendeines Papieres?
Problem gab es trotzdem zwischendurch immer wieder mal, da hab ich dann ruhig das Einzelgespräch gesucht und erklärt.
die meisten Eltern haben nämlich keine Ahnung, wie sie sich als Zuschauer im Kinderfussball verhalten wollen, und keine Ahung, wo die Grenzen ihres Trainers
erreicht sind.
wie gesagt, in grösseren Vereinen, mit höheren Ausbildungszielen, bezahlten Trainern, vorhandenen Kontrollmöglichkeiten ist das etwas ganz anderes.
Kodes für den Trainer, würde ich eigendlich begrüssen. dort wo der Verein unter Trainer aussuchen kann, jedoch nicht dort wo sie eh nehmen müssen,
was sich bereit erklärt, das ist jedoch die Masse an Vereinen.
Praxis:
da hat ein Jugendleiter nach vielen Versuchen und einer Person dann viel in den Ohren gelegen, häufig irgendeinem Vater, der schliesslich zusagt, damit sein
Kind überhaupt einen Trainer hat, und dem legt er dann einen Kodex vor, den dieser verpflichtend unterschreiben soll.
nach Idealzielen sollte man schon streben, dabei jedoch die Praxis, und damit das Machbare vor Ort, nicht ausser acht lassen.
gg