Beiträge von guenter

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    . Statt jedoch dort zu bleiben ist er einfach zur D-Jugend rüber maschiert und hat dort weiter mittrainiert. Leider hat der Kollege dort nicht weiter reagiert, warum auch immer.


    ich steh auf dem Schlauch, was hat der D-Jugend-Trainer eigendlich damit zu tun?


    Ihr veordnet dem Spieler eine Denkpaus. Soweit richtig.


    dann marschiert der Spieler zur D-Jugend. das habt ihr doch mitbekommen?
    da ist es doch dann eure Aufgabe, einzuschreiten.


    Oder habt ihre dem Spieler eine Denkpause verpasst, ohne ihn im Auge, also eurem Verantwortungsbereich, zu lassen.


    nicht der Kollege musste reagieren, sondern ihr.


    zur eigendlichen Problematik:


    auf sein Verhalten wie Weinen, tragisches Zusammenklappen usw. würde ich mal gar nicht eingehen, mal gar nicht auf ihn
    reagieren.
    beim Meckern über Mitspieler natürlich konseqent vorgehen.

    Jeder will ein Tor schiessen und deshalb geben sie
    denn Ball nicht ab, so das die anderen Kinder sich dann aufregen. Im
    letzten Turnier kam es dann soweit, das sie sich denn Ball gegenseitig
    abgenommen haben um ein Tor zu schiessen oder den Ball lieber im
    Dribbling verloren hat, anstatt den Ball Quer zum Gegenspieler zu
    spielen,der dann alleine vor dem Tor gestanden wäre.


    die Antwort darauf


    Was tun?


    Nichts, das ist zu ertragen...hinzunehmen!


    Wirklich? die Unzufriedenheit der Mtspieler unbedeutender als persönliches Gehabe?


    Fussball ist ein Mannschaftssport. Die Förderung des Mannschaftsgeistes ist Aufgabe des Trainers.
    Dieser mannschaftliche Gedanke sollte nicht einem individuellen Förderungsgedanken geopfert werden. Beides ist zumindest gleichwertig.


    Auch von einem F-Spieler kann erwartet werden, dass er einem bewusst wahrgenommen freistehenden Mitspieler einen Ball zuspielt,
    wurde von mir auch gefordert.


    das hat doch absolut nichts mit Kombinationspiel zu tun.


    es kann doch nicht sein, dass ein Trainer dauerhaft duldet, dass ein vermeintlich guter Spieler seinem schwachen Mtspieler den Ball
    bewusst nicht zuspielt, stattdessen lieber am Fuss behält bis der Gegner ihm den Ball abnimmt, oder gar wie hier beschrieben, dem eigenen
    Mitspieler den Ball abnimmt.


    um das zu fördern geht doch eigendlich ganz einfach. Tirus hat schon eniges Praktikable aufgezeigt.


    gerade bei Mannschaften mit einem starken Leistungsgefälle (wie halt bei kleinen Vereinen üblich)neigen die guten Spieler dazu, lieber selbst irgendetwas zu machen bevor sie dem Dicken Paule den Ball spielen. Da soll der Trainer das hinnehmen, oder besser der Dicke Paul soll das halt ertragen.


    das kanns doch nicht sein.


    Ich habe dem entgegengewirkt und zwar im Trainingsspiel


    Variante 1


    nach Balleroberung zählte das dann erzielte Tor nur, wenn ein zuvor benannter Spieler (immer einer der Schwächeren) ins Spiel einbezogen
    wurde.


    Variante 2


    Tore durften nur von von bestimmten Spielern (ebenfalls Schwache) geschossen wurden



    Samstags im Spiel:


    bei klarer Halbzeitführung gabs die Devise, dass Tore intern nur zählen, wenn sie von bestimmten Spielern (wiederum die Schwächeren)
    erzielt werden.


    Alternativ gabs da auch mal die Regelung, dass nach 2 Toren von Schwächeren, wieder jeder Toreerzielen durften.
    Ihr hättet gestaunt, wie da plötzlich der freie Mitspieler Dicke Paule angespielt wurde, der vorher keinen Ball am Fuss hatte.


    diese Spielformen schliessen absolut nicht aus, dass dass der ballführende Spieler das 1:1 sucht, auch mal 2 oder 3 Gegenspieler ausspielt.
    Im Gegenteil, dazu kann man gezielt auffordern. Wird auch gemacht, man will ja den schwachen Mitspieler in die möglichst beste Position
    bringen, damit es einen Torerfolg gibt.


    Aus dem EGO-Spieler wird ein Mannschaftsspieler, der seine individuelle Fähigkeiten zum eigenen Nutzen und der der Mannschaft einbringt,
    sich nicht nur über die eigenen Tore freut, sondern auch den Dicken Paule umjubelt.


    Der Entwicklung der eigenen individuellen Fähigkeiten können nicht andere Ziele des Fussballes geopfert werden,

    hört sich das für mich etwas danach an, als würdest du Erwachsenentraining bei einer C-Jugend durchziehen


    in diese Richtung gehen auch meine Gedanken.


    so wie beschrieben ist es ein typischer Fall dafür, dass ein Trainingskonzept nicht auf die vorgegebene Mannschaft
    abgestellt ist.


    was bei einer C1 durchaus sinnvoll sein kann, entspricht oft nicht den Bedürnissen und Erfordernissen einer C3



    Training abbrechen, weil sich Spieler langweilen und miteindander reden, geht ja wohl gar nicht.


    da weich ich von meinem Traningskonzept ab und biete etwas an, damit sie sich nicht mehr langweilen.
    ein Trainingsplan ist wichtig, aber der Trainer sollte auch flexibel sein, und auf Gegebenheiten reagieren können.


    Whistle


    überleg mal, ob deine Überlegungen und Vorstellungen mit den Bedürfnissen und Fähigkeiten deiner Mannschaft im Einklang sind.
    ein Zuviel des Guten ist immer schlecht.

    Jeder will ein Tor schiessen und deshalb geben sie
    denn Ball nicht ab, so das die anderen Kinder sich dann aufregen. Im
    letzten Turnier kam es dann soweit, das sie sich denn Ball gegenseitig
    abgenommen haben



    Nicht 1, sondern 5 Jungs verhalten sich so.


    gegenseitig den Ball abnehmen, die anderen Kinder mosern


    nach den jetzt geführten Grundsatzdiskussionen über Kombinationsfussball in einer F, würde mich mal interessieren.
    wie ihr da konkret vorgehen würdet, vorausgesetzt dass der Trainer dies bereits ohne Erfolg angesprochen hat


    Weder DFB-Richtlinien, Wein oder sonstwer macht dazu eine Aussage.


    Gerade die zuletzt Diskutierenden möchte ich da ansprechen.

    @Aukro 123


    Team 15, das heisst bist C-Jugendspieler, Profil gibt leider nicht mehr her.


    ich drücke es mal ganz vorsichtig aus:


    ich habe grosse Probleme damit, auf das inhaltliche deiner Frage einzugehen, da ich mr nicht vorstellen kann, dass dein
    Beitrag von einem C-Jugendspieler stammt.


    so schriebt kein 15jähriger.


    gg

    Ich glaube meinem Vorredner fehlt es heute an der nötigen Ernsthaftigkeit.



    das trifft aber jetzt doch wohl eher auf dich zu


    @FussballNel hat hier eine ganz klare Anfrage gestellt.


    einige Vorschreiber haben ihre Taktikvorstellungen dargestellt und kurz erläutert.


    @FB hat genau dieses auch getan.
    ich finde dieses 3:3 bei einer neuformierten Mannschaft ebenfalls sinnvoll, da einfach. hat halt jeder seine Vorstellungen.


    spielt aber keine Rolle, da FussballNet sich jetzt das passende für seine Mannschaft unter diesen Vorschlägen aussuchen kann.


    hier fragt sich nun, wem die Ernsthaftigkeit fehlt.


    es handelt sich hier um ein rein fachliches Thema, da erübrigt es sich Polemik, aus einem anderen Thema hier reinzuinterpretieren.

    gute und richtige Ratschläge wurden hier ja schon genug gegeben.


    Auch wenn man diese befolgt, kann es zu Vprfällen kommen , die einfach nicht in den Griff zu bekommen sind.


    eigenes Beispiel., E-Jugend, Jungs schon 5 Jahre bei mir


    Zum xten Male beklagt sich eine Mutter, dass ihr Junge gemoppt würde, von mir nicht richtig gefördert, er für andere laufen müsste, damit die Tore schiessen könnten. Höhepunkt war der Vorwurf, dass ich ihren Sohn vorühren wolle, als ich ihn ins Tor stellte.
    sie selbst (die Mutter) würde auch von den anderen Eltern geschnitten.


    in all den Jahren immer Gespräch gesucht und Erklärungen und Beschwichtungen abgeben.


    bei einem Turnier kams dann wieder mal zu Beschwerden. und das vor der versammelten Elternschaft.


    dann fiel der entscheidende Satz:


    "wenn dir das nicht passt, wie das hier bei uns abläuft, dann nimm doch dein Kind und such dir einen besseren Verein"


    sie tat es, noch während des Turniers nahm sie ihren Sohn, ging, und beide tauchten nicht mehr auf.


    Ich hatte einen guten Spieler weniger, aber bedeutend mehr Ruhe im Umfeld der Mannschaft.


    Ich hatte weiterhin Kontakt zu dem Jungen, er war unglücklich bei seinem neuen Verein und hörte irgendwann auf.


    manchmal kann man fast alles versuchen und bleibt doch ohne Erfolg.


    man muss nicht jedem hinterherlaufen und Trennung kann auch zum Vorteil sein.


    übrigens: das Verhalten der Mutter war identisch mit dem in der Schule. dort wars nicht der Trainer, sondern die Lehrer.


    vielleicht kam es auch deshalb zu obigem Satz, der ja nicht von mir kam sondern von einem anderen Elternteil.


    bin aber davon überzeigt, dass eine solche Aussage zum richtigen Zeitpunkt manch einem Trainer viel Arger ersparen würde.

    Trainertalk


    Erfahrungsaustausch,, Infos,


    über was eigendlich.?


    passt da jetzt Trainingstips überhaupt noch dazu?


    ich bin ein Freund der erkennbaren Ironie.


    Zynismus und Beleidungen, persönliche Anfechtungen - vorbildlich für jeden jungen Trainer.


    es geht doch schon gar nicht mehr über Inhalte-


    @FB
    bisher habe ich deine Beiträge interessiert gelesen, da sie aus einer anderen als meiner Fussballwelt stammen.


    deinem zur Zeit verfolgten Schreibstil nach zu urteilen, hab ich jedoch Zweifel ob das was du vorgibst auch wirklich zutreffend ist.


    ist mir aber auch eigendlich egal, da das was du von dir gibst wenig mit der Realität zu tun hat, die die allermeisten hier vor Ort vorfinden.


    die wirklich guten Trainer höherklassiger Vereine haben eigendlich andere Austauschquellen und sind garantiert keine Dauerschreiber in diesem Forum.


    hat mich immer schon verwundert, und Meinung wurde mich mich jetzt bestätigt.


    aber es ist halt wie bei Hoeness, Spekulation..

    @Uwe


    versteh dich schon. aber du kannst sicher sein, dass gerade diejenigen, die schon eine zeitlang im Forum hier sind, sich ein richtiges Bild gemacht haben.
    bei denen brauchst du wohl auch wenig richtigzustellen.


    es gibt aber auch viele Neuleser, und die werden sich eher irritiert fühlen.


    ich selbst hätte wohl auch Schwierigkeiten damit, aber manchmal hilft einfach ignorieren.


    gg

    Ich finde diese Diskussion jetzt schlimm, gehört für mich nicht ins Forum.


    Habt ihr mal überlegt wie ein Neuling, Trainerneuling, der hier im Forum erstmals um Rat nachfragt, oder einfach sich nur informieren will, dies empfinden mag.

    habt ihr mal überlegt, wo das eigendliche Problem eigendlich auch sein könnte.


    20 Spieler, davon lt. Aussage 5 EGO-Süieler, also keine Einzelfälle.


    bei entsprechenden Spielzeiten, stehen die fünf Kinder maximal 30 Minuten jeden Samstag auf dem Platz.


    dagegen stehen aber ca. 180 Minuten Trainingszeiten, also 6 mal soviel.


    entsteht die Problematik jetzt im Spiel oder doch eher im Training? wird nur im Spiel verdeutlicht.


    kannich in in 30 Minuten Spielzeit Dinge abstellen, die ich in 180 Minuten einreissen liess?



    viele Dinge die im Spiel auftreten die wir hier diskutieren, haben ihren Ursprung im Training.


    somit können, nein müssen, sie auch dort angepackt werden.



    damit meine ich nicht nur Trainingsaufbau und Inhalte.


    bei auftretenden Problemen im Spiel habe ich mir zuallerst mal Gedanken über mein Verhalten, mein Vorgehen, meine Duldung bei Fehlverhalten usw.
    gemacht.


    Nicht im Spiel, sondern im Training beeinflusse ich wesentlich mehr.


    wir geben hier alle gute Ratschläge. die kommen aber doch alle aus dem Blauen, weil keiner weiss was wirklich abgeht und somit die Ursachen
    gar nicht bekannt sind.


    ein Problem ist aber erst lösbar, wennn die Ursache eroiet wurde.


    in den letzten Jahren meiner Tätigkeit hat ich als oberste Prämisse:


    gibt es ein regelmässiges Fehlverhalten von Spielern oder Eltern liegt das an mir, zumindest in meiner Verantwortung. Folglich habe ich bei
    mir angesetzt


    ich bin sogar noch einen Schritt weitergegangen. habe mich nicht nur Selbstreflektiert, sondern liess mich auch in gewissen Zeitabständen, durch
    eine Person meines Vertrauens im Spiel und Training beobachten und dies anschliessen reflektieren.



    .nicht die Anderen, ich verhalte mich fehl.



    bin damit gutgefahren.

    ich hatte keine 5 Spieler, sondern nur 2 EGO-Spieler , wie du sie beschreibtst.


    denen deutlich erklärt, dass Fussball ein Mannschaftssport ist, und wie sich einzelne Spieler in einer Mannschaft vom grundsätzlichen her einbringen
    sollen.


    Dann sehr deutlich gemacht, dass ich ihr Verhalten nicht mehr dulden werde, und sie beim nächsten mal ausgewechselt werden und zuschauen müssen,
    damit sie sehen und lernen, wie es anders geht.


    einfach und erfolgreich.

    dass Vereinsarbeit ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist und eine Mitarbeit von Jedem notwendig ist, da das Gebilde sonst auf Dauer nicht funktioniert.


    da rennst du bei mir nicht nur offene Türen, sondern ganze Scheunentore ein. kleinere Vereine können anders gar nicht anders existieren.


    obiges war für mich absoluter Leitsatz in der Mannschaftsführung, und immer der erste Leitsatz (zumindest dem Sinn nach) wenn ich eine Mannschaft
    übernommen habe.


    alle Beteiligten haben Rechte und Pflichten. diese klar angesprochen und auch auf Einhaltung geachtet, erspart viele Diskussionen und noch mehr Probleme.

    TRPietro


    bisher ging ich davon aus, dass du als Altgedienter doch ein dickeres Fell hättest.


    oder spielt da etwa mit, dass du deine Trainertätigkeit beenden musst (hoffe vorläufig). sowas kann natürlich einen
    generellen Frust verursachen.


    als Dauergast hier müsstest du inzwischen eigendlich differenzieren können, auf wen und was du entsprechend reagieren musst.


    also bleib locker. wäre Freitag würde ich dir zu Hilfe einen Witz erzählen.


    gg

    Deshalb haben wir uns von diesen Leuten getrennt


    man kann sich nur dort von jemandem trennen, wo ein anderer bereit steht, was jedoch leider vielerorts nicht der Fall ist.


    finde ja die sog. vereinsmeierei mindestens genauso schlimm.


    ob schlimm oder nicht schlimm sei mal dahingestellt. ohne diese Vereinsmeierei gäbe es viele Vereine nicht mehr.
    Ich kenne zumindest keinen Dorfverein, der ohne diese Vereinsmeierei überleben würde.


    gg

    Fair Play? oder doch nur ein cleverer Profi?


    ohne Zweifel, die Aktion von Hunt war ohne jeden Zweifel gut, aber nur er selbst kennt seine Beweggründe.


    stand da wirklich der Flar Play-Gedanke dahinter?


    Geh von mir aus, war Strafraumspieler.
    als solcher habe ich die Situatuin geliebt, in denen ich mit Ball auf den Gegner zuging, oder der Gegner mich angriff.
    Ball kurz vorbeigelegt, und erwartet, dass das lange Bein kommt. nicht ausgewischen, sondern halt dieses Bein gesucht.
    die Profis können das natürlich wesentlich geschickter und im höheren Tempo.


    instinktiv war ich natürlich schon am fallen. nun gabs aber Verteidiger, die cleverer wie ich waren, Bein gar nicht ausfuhren
    oder schnell zurückzogen.


    mein Fallen war nicht mehr zu verhindern, schon im Fallen wusste ich, dass ohne Körperberührung jedem die Schwalbe
    sichtbar wurde.


    gelbe Karte war unausbleiblich. natürlich sofort, dem Schiri signalisiert, dass kein Foul vorlag.
    das waren mit der Zeit keine Überlegungssachen mehr, sondern Automatismus.


    schlimmer war es , wenn der Schiri trotzdem auf der Elfer zeigte. in den Klassen und zu der Zeit in der ich spielte konntest
    du ziemlich sichergehen im Laufe des Spiel vom Platz getreten zu werden.


    Hunt ist ein cleverer Profi.


    er wusst schon während des Fallens, dass es keine zweifelhafte Situation war, sondern eine von allen im Stadion sichtbare
    Schwalbe. die Elfmeterentscheidung machte die Sache noch schlimmer.


    seit Kiessling wissen alle Profis was da auf sie zukommt, ein wochenlanges Spiessrutenlaufen.


    wie gesagt, ich halte Hunt für einen cleveren Profi, da geschieht vieles instinktiv und bedarf keiner langen Überlegung.


    Ob es jetzt so gewesen sein könnte oder ob er Vorbildfunktion für Fair Play sein wollte, weiss nur er.


    aber die Fair Play Aktion des Jahres, wie es ein Fernsehreporter sagteß für mich nicht.


    übrigens: ähnliches Verhalten sieht man dann, wenn man sich Spiele diesbezüglich mal genauer anschaut, auch von anderen
    Profis auch ausserhalber des Strafraumes. der letzte mir in Erinnerung ist dabei Ribery.


    für Kinder ja, das sollte man auch einfach dann so stehen lassen.
    gestandene fussballer grinsen jedoch nur darüber.

    Betreuer


    ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, ja, es ist zum Ko....



    Aber du musst dich freimachen, wenn du weitermachen willst.


    Freimachen davon, den eigendlich zustehenden Dank zu erhalten, zumindestens gleich wie andere gesehen und behandelt zu werden.


    es ist halt manchmal so: der macht wenig und wird dafür über den grünen Klee gelobt, der andere macht viel und da wird nach
    dem Punkt gesucht, den man kritisieren kann.


    auch damit muss man als Kindertrainer leben können, man muss sich ganz einfach ein dickes Fell zulegen.
    ein Trost kann ich dir geben, je länger du dabei sein wirst, desto dicker wird automatisch dein Fell.
    also lange ausharren, dann wird es dir irgendwann nichts mehr ausmachen.

    trainer 85


    Schade, dass du dein Profil nur für Freunde zugänglich gemacht hast.


    hätte mal gerne etwas mehr über dich (fussballerisch) erfahren.


    warum eigendlich?


    hab mir mal so dein Geschriebenes angeschaut. Mir passt da eigendlich nicht alles zusammen. aber was solls, kann sich jeder seinen Reim draus machen.


    gg

    dieses Wochenende einen interessanten Vorgang mitbekommen.


    Spielgemeinschaft, B1 gut, B2 schwach,
    im vergangenen Jahr Trainer der B2 kennengelernt, erfahrenerer Jugendtrainer mit Ausbildung im sozialen und pädagogichen Bereich.
    in der Qualirunde kassierte seine Mannschaft fast nur deutliche Niederlagen.
    trotzdem hatte mich dieser Mann mit seinen Vorstellungen überzeugt. Ergebnis nebensächlich, eine B2 sollte vorrangig allen Einsatz bieten,
    zusammenhalt der Mannschaft und alle an Bord halten ist vorrangige Aufgabe usw. usw-
    dieser Trainer hätte mit seiner Darstellung auschliesslich positive Zustimmung erhalten.


    in der Staffelrunde (unterste Spielklasse) ist seine Mannschaft nun aufgrund von mehr absolvierten Spielen Tabellenzweiter.


    der Gegner vom letzten Samstag hatte bereits am Mittwoch um Spielverlegung wegen erheblicher Krankenausfälle gebeten.
    hat besagter Trainer abgelehnt, obwohl die Zustimmung dazu bei uns gängige Praxis ist, und er selbst in der Qualirunde einige Spiele verlegt hatte.


    die B1 hatte nun am Samstag nur 11 Spieler und bat um Aushilfe bei der B2. (ein im 1. Halbjahr üblicher beiderseitiger Vorgang)


    B2 Trainer lehnte dies jetzt unerwartet ab mit der Begründung:


    wir trainieren jetzt seit Januar auf dem Platz und ich will jetzt auch Erfolge einfahren.



    da stellen sich mir doch Fragen:


    sind Äusserungen und Handlungen doch zweierlei Dinge.


    sind Ansichten nicht doch abhängig von den jeweiligen vorhandenen Möglichkeiten (steh ich in der Tabelle unten zählen andere Prämisse als wenn ich oben stehe)
    und inwieweit ändern sich Meinungen bei sich veränderten Möglichkeiten.


    sind subjektive Empfindungen, Wahrnehmungen, Vorstellungen und die dazu getätigten Äusserungen doch ein gutes Stück abseits des Wirklichkeit


    zwangsläufig stellt sich da dann aber auch die Frage, inwieweit hier Geschriebenes teilweise der Realität auf dem Platz entspricht.

    hatte in meinem Berufsleben einen motivationsgeilen Chef.
    jedes Jahr so ein zwei Motivationsveranstaltungen.


    beeindruckt hatte mich eigendlich nur ein 3 Tagesseminar mit einem der damals besten (zumindest teuersten Verkaufstrainer in Deutschland)


    hab mir mal die Mühe gemacht, alte Unterlagen rausgekramt, woraus ich mal einige Stichpunkte zum besten gebe.


    Motivation ist immer zielgerichtet, erreicht ihren Wirkungsgrad, wenn sie auf einen bestimmten Punkt (Ergebnis)ausgerichtet sind
    Motivationswirkung ist von kurzer Dauer, muss deswegen ständig wiederholt werden um einen erreichten Standard zu erhalten.
    da sich die Motivation schnell abnutzt, bedarf es dazu ständig neuer (erhöhter) Motivationsreize


    bei Ausbleiben einer ständigen Motivation ist das Leistungsverhalten sofort rückläufig.


    Motivation sollte deshalb sehr dosiert und zum Erreichen besonderer Ziele eingesetzt werden.


    die beste Art jedweder Motivation, da vor allem dauerhaft, ist es Begeisterung zu wecken, für das was man tut, egal ob bei sich, oder anderen.


    wer begeistert an seine Arbeit herangeht, benötigt keine besondere Motivation.



    ob diese Aussagen stimmten oder nicht, habe ich nie überprüft, war mich letztendlich auch nicht wichtig.


    hängengeblieben ist bei mir der Begriff "Begeisterung".


    ich habe versucht meine Begeisterung für den Fussball den Kindern rüberzubringen, sie anzustecken mit dieser Begeisterung, was mir auch einigermassen
    gelungen ist, leider nicht bei allen.


    die eigendliche zielgerichtete Motivation habe ich auf 1-2 mal die Saison bei ganz besonderen Gelegenheiten begrenzt.


    natürlich nicht hier im Forum, aber auf dem Platz erlebe ich ständig, wie Spieler motiviert werden (Aussage der jeweiligen Trainer) : ein reines heissmachen.


    gg