Jeder will ein Tor schiessen und deshalb geben sie
denn Ball nicht ab, so das die anderen Kinder sich dann aufregen. Im
letzten Turnier kam es dann soweit, das sie sich denn Ball gegenseitig
abgenommen haben um ein Tor zu schiessen oder den Ball lieber im
Dribbling verloren hat, anstatt den Ball Quer zum Gegenspieler zu
spielen,der dann alleine vor dem Tor gestanden wäre.
die Antwort darauf
Was tun?
Nichts, das ist zu ertragen...hinzunehmen!
Wirklich? die Unzufriedenheit der Mtspieler unbedeutender als persönliches Gehabe?
Fussball ist ein Mannschaftssport. Die Förderung des Mannschaftsgeistes ist Aufgabe des Trainers.
Dieser mannschaftliche Gedanke sollte nicht einem individuellen Förderungsgedanken geopfert werden. Beides ist zumindest gleichwertig.
Auch von einem F-Spieler kann erwartet werden, dass er einem bewusst wahrgenommen freistehenden Mitspieler einen Ball zuspielt,
wurde von mir auch gefordert.
das hat doch absolut nichts mit Kombinationspiel zu tun.
es kann doch nicht sein, dass ein Trainer dauerhaft duldet, dass ein vermeintlich guter Spieler seinem schwachen Mtspieler den Ball
bewusst nicht zuspielt, stattdessen lieber am Fuss behält bis der Gegner ihm den Ball abnimmt, oder gar wie hier beschrieben, dem eigenen
Mitspieler den Ball abnimmt.
um das zu fördern geht doch eigendlich ganz einfach. Tirus hat schon eniges Praktikable aufgezeigt.
gerade bei Mannschaften mit einem starken Leistungsgefälle (wie halt bei kleinen Vereinen üblich)neigen die guten Spieler dazu, lieber selbst irgendetwas zu machen bevor sie dem Dicken Paule den Ball spielen. Da soll der Trainer das hinnehmen, oder besser der Dicke Paul soll das halt ertragen.
das kanns doch nicht sein.
Ich habe dem entgegengewirkt und zwar im Trainingsspiel
Variante 1
nach Balleroberung zählte das dann erzielte Tor nur, wenn ein zuvor benannter Spieler (immer einer der Schwächeren) ins Spiel einbezogen
wurde.
Variante 2
Tore durften nur von von bestimmten Spielern (ebenfalls Schwache) geschossen wurden
Samstags im Spiel:
bei klarer Halbzeitführung gabs die Devise, dass Tore intern nur zählen, wenn sie von bestimmten Spielern (wiederum die Schwächeren)
erzielt werden.
Alternativ gabs da auch mal die Regelung, dass nach 2 Toren von Schwächeren, wieder jeder Toreerzielen durften.
Ihr hättet gestaunt, wie da plötzlich der freie Mitspieler Dicke Paule angespielt wurde, der vorher keinen Ball am Fuss hatte.
diese Spielformen schliessen absolut nicht aus, dass dass der ballführende Spieler das 1:1 sucht, auch mal 2 oder 3 Gegenspieler ausspielt.
Im Gegenteil, dazu kann man gezielt auffordern. Wird auch gemacht, man will ja den schwachen Mitspieler in die möglichst beste Position
bringen, damit es einen Torerfolg gibt.
Aus dem EGO-Spieler wird ein Mannschaftsspieler, der seine individuelle Fähigkeiten zum eigenen Nutzen und der der Mannschaft einbringt,
sich nicht nur über die eigenen Tore freut, sondern auch den Dicken Paule umjubelt.
Der Entwicklung der eigenen individuellen Fähigkeiten können nicht andere Ziele des Fussballes geopfert werden,