Horst Wein will den Ego-Dribbler, dies dürfte jetzt klar sein, oder meint er auch, die Kinder müssen passen? Natürlich soll das nicht verboten werden, aber will er, dass den Kindern Passwege vom Trainer vorgeben werden, oder will er das die Kinder dies allein entwickeln? Will er, dass wir den Kindern sagen, hier mein lieber Ego-Dribbler darfst du nicht dribbeln, da musst du passen, oder soll das Kind das entscheiden? Kreativität bedeutet eigene Lösungen zu finden, nicht nur beim Passen, auch im Dribbling. Die Frage ist doch, wie sehr engt ein Trainer durch Vorgaben die Kinder in jungen Jahren ein? Vermittelt ein Trainern den Kinder das Passen, wie er es sich in seiner Erwachsenwelt vorstellt, oder kindgerecht?
Für mich der bisher beste Ansatzpunkt der ganzen Diskussion hier.
Was Wein einfordert, ist doch das, was in der Vergangenheit stark vernachlässigt, oder auch durch Trainer verhindert worden.
Du schreibst es selbst: natürlich soll das (das Andere) nicht verboten werden.
Das eine schliesst doch das andere nicht aus. von einem Extrem ins andere Extrem verfallen kann es doch auch nicht sein.
wenn ich einen EGO Spieler zum Abspielen auffordere, weil er nur dribbelt, hat das doch nichts mit Kombinationsfussball,
Vorgaben von Passwegen oder gar Verhinderung des Dribbeln zu tun.
wie das gehen kann, habe ich zu anfang sin einer Übungsbeschreibung angedeutet, ohne Druckanwendung, ohne dass
das vernünftige Dribbeln eingestellt wird und der Spieler trotzdem die fast freie Entscheidung hat, wann er nun abspielt,
und kreativ sich entwckelt durch die freie Entscheidung wen er anspielt.
@Uwe
noch was.
das mit dem Sozialen beim Dribbler kam von mir.
ich mag harte Diskussionen, hab z.B. mit der Art von Andre nicht so die Problem wie andere hier,
fühl mich dagegen jedoch immer etwas angepisst, wenn Aussagen von mr sinnentstellt werden.
ich habe nicht geschrieben, dass ein EGO-Speler, der dribbelt unsozial ist.
ich habe ganz deutlich gemacht, und das auch mit dem Kindergartenkind verglichen, dass ein Spieler, der seinem Mitspieler den
Ball abnmmt, um sein eigenes ich so in den Vordergrund zu stellen, dass ander einen grossen Nachtel haben.
Und wenn wir davon sprechen, dass Trainer auch eine soziale Aufgabe haben, dann trifft es auch hier zu, denn das hat weniger
mit dem Fussball zu tun, als mit einer persönlichen fehlgeleiteten (nicht sozialen) Entwicklung.
allgemein:
bevor irgendeiner aus meinen Beiträgen den Eindruck gewinnt, ich sei gegen das Dribbeln, dem muss ich sagen,
dass ich selbst ein sogennannter Drippler war, sogar des öfteren als Fummler bezeichnet wurde
und als Trainer ständig aufforderte bei Ballführung ruhig auch in den Zweikampf, also zum Dribbeln zu kommen.
nur habe ich das nie als alleroberstes und einziges Gebot im Kinderfussball gesehen, den hier (mein Eindruck) aber einige vermitteln
wollen.
gg