Beiträge von guenter

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    ich finde es äusserst interessant Sammer und Pep, als unprofessionel, Blender und Luftpumpe zu bezeichnen, wenn sie mal das
    aussprechen was viele denken, und nicht nur vor der Kamera die gleichen faden, eingeübten, nichtssagenden
    Statements abgeben, sich dabei dann in der Wortwahl viellecht mal vergreifen


    aber als "Chef-Ausbilder und Profi" ist dies gegenüber Personen, die fussballerisch ja bisher so wenig erreicht haben
    doch wohl gestattet. Oder ist jemandem bekannt wo Sammer und Pep bereits erfolgreich eine F oder C trainiert haben?
    Da steht man doch als Trainer aus diesem Bereich auf einem ganz anderen Sockel, womit dann wiederum obige
    Titulierungen wohl durchaus berechtigt sind.


    anstelle des inzwischen inflationär benutzten (weit über den Fussball hinaus) Fair Play hat für mich ein anderes
    Wort eine deutlich höhere Prämisse: Respekt.


    Respekt vor dem anderen, auch wenn der anderer Meinung ist als ich.


    Respekt vor der Leistung anderer,


    Respekt gegenüber dem Trainer, Spieler, Eltern der eigenen und der gegenerschen Mannschaft und vor allem auch dem Schiri


    wer dies als Trainer sich zur Grundlage macht, erreicht vieles.


    anstelle von Respekt herrscht jedoch vielerorts Hass, erleben wir doch jeden Samstag n unseren Stadien.


    und diese Respektlosigkeit führt dann halt auch zu Aussagen wie sie Chef-Ausbilder tätigt,
    wodurch dann jedoch vernünftige Diskussionen absurdum geführt werden.


    der Neid auf erfolgreiche (auch vermeindliche) Andere ist in Deutschland weit verbreitet.
    anstatt sich an die eigene Nase zu fassen, muss man halt Erfolgreiche verunglimpfen, um vom eigenen Versagen abzulenken.

    Karl


    Erlebtes:


    Staffelleiter setzt Termin an. einen Samstag vor Beginn der Runde, zu der normalen Spielzeit, so 14.00 Uhr


    alle Trainer bis auf 3 waren anwesend, 2 liessen sich durch ihren Betreuer (co-Trainer) vertreten, einer war unab-
    kömmlich aber abgemeldet. nach 2 Stunden war Ende.


    alle fanden die Veranstaltung sinnvoll und begrüssten eine Wiederholung.
    das positive Ergebnis war die ganze Saison über sichtbar. allein der Umgang der Trainer, die sich durch diese
    Veranstaltung erst oft kennengelernt haben war ein ganz anderer.


    es geht schon.


    natürlich ist auch dein Vorschlag ein guter und machbarer Weg.


    welcher Weg nun gegangen wird, (es gibt sicherlich noch andere) ist für mich doch nicht das entscheidende,
    das Ziel ist wichtig, und das wird doch schon bei den 2 jetzt vorliegenden Vorschlägen erreicht.


    kann auch durchaus von Gegend zu Gegend, von Staffel zu Staffel, unterschiedlich sein.


    es geschieht aber zu wenig.

    : Kannst Du Dir vorstellen, dass dies bei uns ganz anders aussieht ?

    Ja, habe ich durch dieses Forum hier festgestellt. dadurch bin ich auch letztendlich zu der Überzeugung gekommen, dass die FPL ein richtiger Weg sein
    kann.

    Was hättet Ihr für Vorschläge / Verbesserungsmöglichkeiten was das Coaching / die Entscheidungsfindung der beteiligten Trainer angeht ??

    Strafe ist für mich der falsche Weg, da erstens das Personal für eine ausreichende Kontrolle ncht gegeben ist und ich von Stichproben nichts halte,
    zweitens die Beurteilung ob es vernünftig abläuft für mich allzu stark beeinflusst wird von der persönlichen Einstellung eines Beobachters.
    Kenne ich z.B. beim Schiri-Wesen, wenn ein Schiri beobachtet wird. Strafe aufgrund der persönlichen Sichtweise eines Beobachters, für mich ein Unding



    einen Verbesserungsvorschlag, nicht nur für Coaching, habe ich hier schon öfters genannt, in ähnlcher Art schon mit positiven Folgen selbst erlebt.


    das grosse Problem, das mir auch jetzt in Gesprächen immer wieder sehr deutlich rübergebracht wird, ist mangelnde Informaton der Trainer.


    der Wissensstand, wie es bei der FPL insgesamt wirklich ablaufen sollte und vor allem warum das so sein soll (vor allem bei Coaching und Schiri)
    ist teilweise erschreckent. Durch diesen Mangel an Hintergrundwissen ergeben sch automatisch gewisse Widerstände und Fehlverhalten.


    es fehlt ganz einfach an Information und Austausch.


    men Vorschlag:


    so wie jeder Trainer seine Elternschaft regelmässig an Infoabenden darüber aufklären sollte, was und warum er das oder das tut, so
    sollte es vor jeder Saison einen Plichtinfoabend in jeder Staffel für alle Trainer, bzw. Betreuer, geben.


    in der Anfangsphase der Einführung der FPL zusätzlich noch in der Winterpause einen Abend, in dem gemeinsam die gemachten Erfahrungen
    ausgetauscht und besprochen werden.


    als Staffelleiter würde ich persönlich dies als einen Arbeitskreis bezeichnen, diesen auch so durchziehen, die Trainer selbst ihr richtiges Vorgehen (kann man
    ja in die richtige Richtung steuern) ausarbeiten lassen. halt so eine Art Kodex.


    an einem solchen Abend käme auch auf den Tisch, welcher Trainer sich ständig danebenbestimmt, wodurch dieser sich dann schon überlegt,
    ob er in seinem Stil weitermacht. In der Regel, wird er sich ändern, oder kommt nicht mehr zur nächsten Tagung, schliesslich will er sich ja
    nicht wieder dumm anmachen lassen.


    bei Nichtteilnahme, bin ich dann bei denen, die Strafe fordern. Entweder eine richtige saftige Geldstrafe oder falls durchführbar Trainerverbot bis zur
    nächsten Tagung.


    ansonsten bin ich aber ein Gegner der Strafen. Ich bin für regelmässige Information und Austauschbei den Trainern .
    ich spreche da bewusst von Trainern, nicht vom JL oder sonstwem im Verein.


    der Wissensstand vor Ort über Kinderfussball oder FPL ist doch meilenweit entfernt von dem der Leser hier.


    Wer das erkennt und akzeptiert, dass es so ist, der wird Wege finden es zu ändern.



    ein anderer Weg, leider kaum durchgehend zu erreichen, wäre die Art Schiri, wie sowohl mein Betreuer als auch
    ich Spiele geleitet haben (wohlgemerkt, ich habe bewusst nicht gepfiffen geschrieben)


    Das setzte bei uns beiden jedoch eine langjährige Erfahrung im Kifu voraus.




    Leider verschwinden die,die es nach einiger Zeit erkannt haben, oft wieder so schnell vom Kindervereinsfussball wie sie aufgetaucht sind.
    Aber das ist ein anderes Thema. .

    Das große Konzerne so viel Geld in den Verein pumpen wie bei keinem anderen auf dieser Welt hat nichts mit erarbeitet zu tun.


    Konzerne pumpen dort ihr Geld rein, wo sie eine Gegenleistung bekommen.


    aber nicht nur bei Bayern.


    von Dortmund weiss ich, dass sie von einem Konzern in einem Jahr 25 Millionen bekommen haben.


    mal geschaut für wen Schalke Werbung macht, von wem sie ihre Millionen bekommen.
    ach ja, wegen Männerfreundschaft hiess es mal. dass der eine seine Geschäfte in Russland macht, der andere in
    Deutschland hat damit ja wohl dann ganz und gar nichts zu tun.


    es ist in allen Stadien das gleiche, wer finanziert die VIP-Räume, wer hält sich darin auf. der normale Fan?


    es ist aber wie überall, manche sind halt cleverer wie andere.


    glaubts du, in der Hansestadt Hamburg gäbe es weniger finanzielle Ansprechpartner wie in München. garantiert nicht.

    denn die eigentliche Arbeit mit den Kindern findet doch eher im Training statt.


    Übungsleiter


    ich kann dir nicht in allem zustimmen, aber hier gehen wir absolut einer Meinung.


    ich wundere mich hier oft, dass die Entwicklung der Kinder beim Fussball von bestimmten zu beachtenden Faktoren vom Spiel
    am Samstag abhängt.


    bei 2 mal Training in der F (ist ja oft die Regel) habe ich als Trainer 6 mal so lange Zeit ( auf die Saison gesehen
    sogar etwa 10 mal) auf die Kinder in richtiger Weise einzugehen, entsprechendes Verhalten auf dem Platz zu erlernen,
    ihre freie Entwicklungsmöglichkeiten zu lassen usw. usw.


    10 mal so lange Zeit, um das zu ermöglichen, was her oft gefordert wird, für die 30 Minuten, die das Kind am Samstag spielt.


    im Training übermittele ich den Kindern alles wichtige im Fussball, nicht im Spiel.


    wer im Training fair spielt, spielt es auch im Spiel, wer die Selbstentwicklung, oder wie man es auch bezeichnen mag, im
    Training nicht schafft, wird dies auch im Spiel nicht schaffen.


    das Training ist die Basis, nicht das Spiel. der Grundstock eines Fussballers, egal ob vom Können oder seinem Verhalten
    her, wird im Training gelegt.


    wer aber im Kinderfussball das Spiel als Wichtigstes betrachtet, sollte sich mal überlegen, ob er nicht doch zu den
    gewinndenkenden Trainern gehört.


    Spiel war für mich immer ein Überprüfen des Trainings.


    deshalb hatte ich z.B. auch in der G lange Zeit das Training einem Spiel vorgezogen, und 2 Jahre lang nur wenige Spiele gemacht.


    gg

    @maddog


    Du kommst neu in einen Verein, der dir Kinder anvertraut. Man kennt dich nicht.


    Da wunderst du dich, dass man dich ausfragt, dich beäugt? ich würde es eher als Informationen sammeln bezeichnen


    das ist doch ganz normal, sollte doch so sein.


    Ich hätte garantiert bei deinem alten Verein mehr Informationen über dich eingeholt.


    das hat aber dann doch nichts mit dir als Person zu tun. sondern mit dem Trainer, der da aus dem Nichts erscheint.


    Dir, aber auch jedem anderen Neuling in einem Verein, kann ich den Rat geben, sich mal eine zeitlang ziemlich im Hintergrund zu halten, nicht direkt mit Neuerungen oder gar Forderungen kommen. da kannst du schneller weg sein, als du gekommen bist.


    Anschauen, Vertrauen schaffen, sich integrieren, dann kannst du langsam nach deinen Vorstellungen tätig werden.


    gg

    Was heisst bei dir "Lohnt"?


    welche Zielsetzungen hast du mittelfristig als Trainer?


    was könnte deine Motivation sein, dass es sich "lohnt"?


    vorab: es ist eine gute Eingangsstufe in die Verbandsarbeit.

    ich finds irgendwie lustig, die Bayern für das Versagen anderer Vereine veranwortlich zu machen.
    ob man nun Sammer mag oder nicht, er ist zwar oft überdeutlich, sagt aber häufig die Wahrheit, und nicht vergessen,
    Bayern ist sein Arbeitgeber.


    wo wäre vielleicht Dortmund heute, wenn sie nicht erst die letzten 10 Jahre, sondern wie Bayern über Jahrzehnte
    so vernünftig gearbeitet hätten? für mich trotzdem schon verdammt viel erreicht in den letzten Jahren.


    wo könnte Schalke heute stehen, hätten sie in der Vergangenheit so gearbeitet, wie die letzen 3,4 Jahre?
    fragt sich nur, wie lange die das aushalten können.


    Ist aber Bayern dafür verantwortlich? oder gar für den Niedergang und die Misswirtschaft einiger traditionellen
    Grossvereine?


    Frag mich auch manchmal, wie es Bayern schafft, derart finanziell gutzustehen, frag mich aber genauso
    in welche Kanäle und Taschen das viele Geld gewandert ist, das bei anderen Vereinen auch durchaus üppig
    geflossen ist, aber finanziell am Abgrund stehen.



    ach so nochwas: Wann soll den Bayern, seine jungen Talente bringen, wenn nicht jetzt? etwa in der CL?


    macht doch jetzt zur Zeit auch jeder vernünftige Dorfverein, der nicht mehr Auf- bzw Absteigen kann.


    Machen sie es nicht, sind die gleichen Kritiker da: den Jungen wird keine Chance gegeben.


    Wer Kritik üben will, findet immer etwas.

    Am Ende hängt es doch immer an den handelnden Personen, oder?

    meine feste Überzeugung, egal wleches Regelwerk vorliegt


    Ihr seid mir ein wenig zu selbstherrlich

    hättest du jetzt noch "und ich" ergänzt, hätte ich dir zustimmen können, aber so muss ich doch an das berühmte Glashaus erinnern



    Ein wesentlicher Bestandteil der FPL ist die Coachingzone. Hier sollen die Trainer im Miteinander dafür sorgen, dass die Kinder in Ruhe kicken können.


    Steini,


    das sehe ich etwas komplexer wie du,


    Ich habe immer viel Wert auf gute Kontakte zu anderen Trainern gelegt., vor allem vor dem Spiel, was sich dann
    auch meistens positiv aufs Spiel ausgewirkt hat.
    da brauchte es keine Coachingzone.


    Trainer, die sich vor dem Spiel aus dem Weg gehen, und derer gibt es ja nicht wenige, werden wohl kaum in der Coachingzone
    gemeinsam vernünftig zusammenarbeiten.


    übrigens: ich habe jetzt 4 FPL-Spiele gesehen. das einzige, dass in allen vieren nicht geklappt hat, war die Coachingzone.


    ich hätte mich auch nicht daran gehalten, denn ich habe mir immer als Trainer einen Platz gesucht, wo ich
    meine Ruhe hatte, keine Eltern im Rücken, keinen Trainer neben mir. jeder hat halt so gewisse Macken.

    Ich glaube auf gar keinen Fall daran, dass es in Guenters Kreis anders ist, als es woanders auch ist.


    Doch Andre, es muss anders sein, nicht alles, aber vieles.


    Wenn über 15 Jahre ohne Tabelle und Punkte sowohl in G, wie F gespielt wird,
    bei der Mehrzahl der Spiele die Zuschauer sich nicht am Spielfeldrand, sondern den bei uns üblichen Barrieren befinden,
    in der G schon lange keine feste Rundenspiele, sondern die Turnierform stattfindet
    wenn seit einiger Zeit in der G, die Turniere in 4:4 gespielt werden.



    wenn dann trotzdem alles so jetzt noch sein soll, wie dort, wo die FPL nocht fehlt, oder gerade erst eingeführt wurde,
    dann muss mir jemand mal erklären, warum die FPL eingeführt werden soll, warum die dann alles bringt, was
    obige Massnahmen angeblich nicht erreicht haben, die doch ganz wesentlche Teile der FPL beinhaltet.


    wieso noch die Aufregung, dass es immer noch Regionen gibt, die in der F um Punkte spielen, warum dort keine
    Fanzone ist, wenn das alles seit 15 Jahren anderswo gibt, und angeblich keine Verbesserungen zu sehen sein sollen.


    etwas Logig ist schon angebracht, auch wenn nicht jeder verstehen muss, warum in der Mathematik 1+1 nicht immer
    2 ergibt.


    gg

    speziB


    kann deinen Frust vollkommen verstehen, da ist man schon geneigt alles hinzuschmeissen.


    einziger Trost, irgendwann kommt ein Dankeschön, vielleicht schnell, vielleicht erst viel später, dann wenn
    ein Spieler kommt und dir sagt, Mensch, bei dir war es doch schön. Und das kommt garantiert.


    hat mich aber mal zum Nachdenken gebracht:


    Wann hab ich eigendlich das letzte Mal Danke zum Trainer meines Sohnes gesagt, dem Platwart für sein ständiges
    Bemühen ordentlich abzugrenzen wieder mal gedankt, dem Vater, der immer noch 3 andere Kinder zum Training mitbachte
    ein Lob ausgesprochen?


    Ja, ich habs schon mal gemacht, aber eigendlich viel zu selten. Dabei ist es doch so einfach und kann doch eine
    so riesige Sachen sein. Und wenn mans nicht macht, kommt ein frustrierter Trainer raus, wie halt speziB


    Vielleicht mal zum Nachdenken, wie es bei jedem selbst aussieht. Wann habt ihr das letzte Mal Danke gesagt?


    gg

    Nun, in unserem Fußballkreis sind diese Voraussetzungen folgende: In G und F wird hier seit Jahren auf dem Feld und in der Halle in einer Punktrunde mit Hin- und Rückspiel eine Kreismeisterschaft ausgespielt. Alles mit Schiri. Tabellen sind öffentlich.


    tobn


    genau das ist für mich der Knackpunkt.


    bei uns hier ist es besser, als ich oftmals in diesem Forum anderswo mitbekomme, auch wenn es hin und wieder auch
    mal bei uns zu kritisierende Vorfälle gibt.


    und der Grund dazu liegt für mich eindeutig auf der Hand: in der G wurde hier noch nie um Punkte gespielt,
    in der F seit so 15 Jahren nicht mehr.


    und dort, wo es Rasenplätze gab, die Zuschauer diesen nicht betreten durften, sich also hinter der üblichen Barriere
    aufhalten mussten, egal ob 5 oder 20 m entfernt, wurde halt noch eine Schippe drauf gelegt.


    hier hätte es einer FPL nicht bedurft, um ein verbessertes Verhalten zu bewirken.


    Für mich eigendlch traurig mitzubekommen, dass es überhaupt einer FPL bedarf, um die 2 einfachsten Regelungen durch
    den Verband zu erreichen.


    ich rechne es der FPL und seinen Machern hoch an, dass sie in diesen unbelehrbaren Kreisen ein gewisses Umdenken
    in den Köpfen in die Wege geleitet haben, auch für mich unbegreiflich wie lange das dauert.


    Ich brauche keine FPL war anfangs meine Meinung, die sich änderte als mir klar wurde (hier durchs Forum) dass anderswo
    Verhätnisse vorherrschen, die in unserer Gegend (Verband Saarland und Rheinland) als vorsinntflutlich gelten.


    Nicht alles hier ist immer zum Besten. Auch hier hört man immer wieder mal von Vorfällen, aber das geht
    schon in Richtung Einzelfälle.


    das wird auch bei der FPL so sein. egal, welches System, welche Regeln, Aussreisser wird es immer geben,
    wir sind halt nur handelnde Menschen und keine programmierten Roboter.


    der Fussball lebt nicht nur durch seine Vielfältigkeit, er hat auch durch diese seine Probleme.


    gg

    letzten Samstag


    1 Stunde (halt Fahrer) vorm Spiel auf dem Platz. Zeit genug sich mal das Spiel auf dem Nebenplatz (Kleinfeldanlage)
    anzuschauen. anscheinend 2 E-Jugendmannschaften.


    2 etwa gleichstarke Mannschaften. Zuschauer ca 6 m vom eigendlichen Spielfeldrand entfernt, verhalten sich anfeuernd
    und sehr gesittet, keinerlei Pöbeleien oder ähnliches.


    Trainer relativ ruhig, greifen aber immer wieder mal hinweisgebend ein.


    2 m hinter einem Tor steht eine Person, die sich jedoch absolut unfauffällig verhält.


    der Schiri, offenschtlich einer der Trainer, gefiel mir am besten. 3 Pfiffe in einer Halbzeit, 1 mal Tor, 1 mal klares Hand-
    spiel, bei dem der Speler jedoch weiterspielen wollte, und 1 mal Auss gepfiffen, als der Ballführende weiter-
    spielen wollte, die anderen aber alle stehenblieben.


    Ansonsten hielt der Schiri sich aber deutlich zurück, obwohl das Spiel heiss umkämpft war.
    bei Bällen, die leicht im Auss waren, die Spieler aber weiterspielten hielt er sich zurück und liess weiterspielen.


    für mich ein optimaler Schiri im Kinderfussball.


    insgesamt ein Jugendspiel, das einem neutralen Zuschauer wie ich es war, in seiner Gesamtheit einfach gefallen hat und
    für mich eigendlich Vorbildcharakter hatte.


    die Überraschung kam nach dem Spiel, als ich mich mit einem der Trainer unterhalten hatte.


    sinngemäss:


    schönes E-Jugendspiel, tolle Athmosphäre, aber die Jungs waren doch körperlich etwas schwach


    Antwort: das war ein F-Jugenspiel (!)


    aber ihr spielt doch FPL, wieso mit Schiri`?


    Antwort: wir Trainer kennen uns gut, haben schon einige negative Erfahrungen gemacht und haben uns auf
    dieses Vorgehen geeinigt.


    so in etwas mein Gespräch.


    wären alle Spiele in der Vergangenheit so gelaufen, wäre de FPL überflüssig.


    nun fordert Andre Kontrollen zur Enhaltung der Regeln.


    Folge wäre eine Bestrafung gewesen, weil einmal die Zuschauer nur 6 m vom Spielfeldrand entfernt, mit Schiri gespielt wurden,
    sich jemand beim TW aufgehalten hat und die Trainer sich nicht immer in der Coachingzone befanden, die es nicht gab.


    sture Festhaltung an Regeln, obwohl es ein vorbildliches Jugendspiel von allen Beteilgten war?


    mir auch klar, dass dies wohl ein Extremfall war, aber kann man Regeln nicht auch mal Regeln sein lassen,
    wenn es eindeutig zum Vorteil der Kinder ist?


    und ich habe schon viele Spiele im Kinderfussball erlebt, die ähnlich abgelaufen sind. natürlich auch andere.


    Ich würde mir von einem Kontrolleur, der nie so nah am geschehen sein kann, nicht gerne vorschreiben lassen,
    in welcher Form es bei mir am besten ablaufen kann. Habe dazu aber immer die Zusammenarbeit mit den
    anderen Trainern gesucht (der war nämlich nicht mein Feind, sondern Mitstreiter)
    , was anscheinend anderswo doch stark vernachlässigt wird, zumindest mein Eindruck.


    Regeln hin, Regeln her, sind sich beide Trainer einig, wirds ein vernünftiges Spiel, sind sie es nicht, wird das auch durch
    strengste Regeln und deren Kontrollen nicht sein.


    Bestrafungen ändern nämlich nicht nur bei Kindern wenig, auch bei Erwachsenen ändern sie nicht ihre Grundeinstellung.

    auch nicht vom Schiedsrichter!

    Pässe sollen vor Ort und vor dem Spiel kontrolliert werden. Wer, ausser dem Schiri, sollte das denn tun?
    der Staffelleiter garantiert nicht.


    Seltsam, hier werden Probleme angesprochen, die ich in 50 Jahren Fussball nie kennengelernt habe.


    wollte ich mal einen Spielberichtsbogen einsehen, habe ich anständg gefragt und schon hatte es sich.


    gg

    Betreuer


    kann die nur sagen, wie es bei uns war.


    vor 2 Jahren wurde eine sogenannte Teststaffelle FPL eingeführt, die dortige _Teilnahme war freiwillig-


    zu Beginn der jetztigen Sason, wurde die FPL für alle verpflichtend eingeführt.



    hier ist für mich der typische Fall als Beleg für meine kritische Betrachtungsweise bezüglich der Einführung der FPL, und auch das , was ich vor
    Ort aus Gesprächen mitbekomme:


    Vielerorts erreicht die Ausführenden (Trainer) das Gedankengut und die Vorgehensweise doch sehr dürftig und für mch absolut nicht
    ausreichend.


    gg

    Erfahrungen


    2 mal in die Zeitphase gekommen, dass die Punktrunde in einer F abgeschafft wurden.


    beider Male das Gleche erlebt.


    heftige Diskussion ums Für und Gegen, anfangs keine sichtbaren Veränderungen beim Spiel auf dem Platz festgestellt, weder bei Spieler, Eltern noch Trainer, es ging
    her wie in der Punktrunde.


    immer wieder auf Trainer gestossen, die ihre eigenen Tabellen führten.


    Jedoch langsam aber kontinuierlich wurden ein verändertes Verhalten sichtbar.


    Nach einigen Jahren konnte sich keiner mehr vorstellen (ausser dem ein oder anderen Exot) wieder ein Punktrunde einzuführen.


    Es ist doch naiv zu glauben, dass bei Einführung der FPL sich sofort alles ändert. jahrelange eingefleischtes Verhalten plötzlich weg ist, nur weil irgendwelche
    Regeln oder Vorgaben geändert wurden.


    Es braucht doch seine Zeit, bis das Gedankengut der FPL in den Köpfen der Trainer und Eltern angekommen ist.



    Da brauchen hohe Verbandsfunktionäre 10 Jahre Zeit, bis sie sich entschliessen, wohl nicht alle nur aus Überzeugugng, die FPL einzuführen.


    Und nun sollen die Betroffenen, Ausführenden das sofort alles richtig machen?


    Wer auf sofortiges verändertes Verhalten gesetzt hat, brauch sich nicht zu wundern, wenn er enttäuscht wird.


    Veränderungen benötigen Zeit. gebt diese Zeit doch auch der FPL. Und wenn nicht alles von Anfang an richtig funktioniert, braucht man doch nicht gleich den Holzhammer
    herauszuholen.


    Der stetige Tropfen höhlt den Stein, ist hier wohl angebracht. oder ganz einfach: Geduld haben.


    manche Traner sehen sich im Fussball sicherlich als gottähnlich, aber auch der hat die Welt nicht an einem Tag erschaffen.

    bei der Konstellation würde ich meinem Sohn abraten, zu diesem Verein zu wechseln.


    wäre der Lehrer und Trainer ein sogenannt "Guter" würde er eh nicht so vorgehen.


    Hätte er an einem bestimmten Spieler ein durchaus berechtigtes Interesse, würde er diesen durch eine ander Person des Vereins ansprechen lassen, würde sich selbst nicht
    in einen möglichen Konflikt bringen lassen.


    da er also auch als Traner kein "Guter" sein kann würde ich von einem Wechsel absolut abraten.


    gg

    weder bei einer G noch bei einer F habe ich in insgesamt 6 Jahren einen Spielberichtsbogen noch einen Pass kontrolliert.


    hab mich auch geärgert, aber akzeptiert, wenn ein Gegner einen starken älteren Spiele einsetzte, der denen das Spiel gewann, aber schliesslich hat er sich
    doch selbst beschissen.


    ich finde das Gewinnen auch in einer F als nicht unbedeutend an, weil das für die Kinder sehr wohl von Bedeutung ist.


    das Problem dabei sehe ich jedoch, dass es Trainer gibt, die einen Sieg oder Niederlage als eine persönliche Sache ansehen, und alles einem Sieg unterordnen, sogar bei einer
    Niederlage beleidigt sind und den Kindern entsprechende Vorwürfe macht.


    Genauso verhalten sich viele Eltern.


    Und bei dem geschilderten Fall verhalten sich Trainer und Eltern genauso, auch wenn sie den Fair Play Gedanken vorschieben.


    Dass man sich während einem Spiel aufregt und opponiert ist nachvollziehbar.


    Kinder haken eine Niederlage relativ schnell ab. dies sollte doch auch wohl dann den Erwachsenen gelingen.


    aber noch Tage und Wochen danach? für mich steht dahinter ein absolutes Gewinndenken der Beteiligten. Das Ding ist doch gelaufen. Abhaken.


    Beim nächsten Spiel würde ich vor Spielbeginn darauf achten, und eine entsprechende Ansage an den Trainer machen. damit hätte es sich.


    der Fair Play Gedanke wird auch oft missbraucht und vorgeschoben.



    A