Beiträge von guenter

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    @TR Pietro


    was Namen betrifft, stimme ich dir absolut zu. ich selbst achte auch schon stark darauf, was ich schreiben kann. was allseits in der Gegend seine Runde macht nehme ich jedoch weniger Rücksicht. Auf was ich sehr achte, ist dass Personen nicht mit den Vereinen in Zusammenhang gebracht werden, in denen sie noch spielen.


    Rückschlüsse auf mich, sind mir egal, da ich ja jetzt Aussen vor bin, und zu allem stehe, was ich von mir gebe.


    bezüglich der konkreten Fakten und Daten, habe ich jedoch eine eindeutige Sichweise. Für mich sind diese oft unumgänglich um meine Argumentation zu untermauern und nicht in allgmeine, wenig aussagende , Bla Bla Aussagen zuverfallen, die zwarMeinung widergeben können, aber sonst wenig Aussagekraft haben.


    Bevor sich jetzt irgendwer auf den Schlips getreten fühlt. Das gilt für mich. So versuche ich zu beschreiben, so bewerte ich aber auch andere Beiträge.

    @TW


    deine Aussage über die holländische Ausbildung überrascht mich jetzt etwas.


    Vor ca 10 Jahren ein Lehrbuch über die holländische Fussballausbildung gelesen, hat mich übrigens als Trainer schon etwas beeinflusst., da wurde aber genau das Gegenteil beschrieben, wie du es jetzt darstellts. Hatte da eine Wandlung stattgefunden?

    @Uwe, kurze Antwort.


    Nein.


    Dank mangelnder Englischkenntnisse (französich in der Schule) hab ich den Sinn des Bildes eh nicht verstanden.


    bei mir ging es mit Karl um seine verpasste Nominierung in die Nati, das jedoch auf einem geistig sehr hohen Niveau stattfand, sodass das, wie ich das Bild, möglicherweise nicht jeder nachvollziehen konnte. :P X(

    Brechstange


    für mich sprichst du einige interessante Punkte an.


    in unteren Jahrgängen besser sind, schreibst du.


    stimmt, wenn ich mit dem 3jährigen jeden Tag auf die Wiese bolzen gehe, ihm schon gewisse Dinge beibringe, ab 5 sogar ein gezieltes Training mache, das Kind vielleicht noch einen älteren Bruder hat, wodurch es auch eine gewisse Härte mitbekommt, dann hat es in den ersten Jahren garantiert einen grossen Vorteil, wird als grosses Talent verschrien, obwohl es in der Zeit anderen nur voraus ist, wird dann aber von den wirklichen Talenten irgendwann pberholt.


    Gibst nicht? gibts sehr wohl.



    mag sein, dass bei meiner Berichterstattung möglicherweise die Trainer zu sehr im Blickpunkt waren. die betreffenden Entwicklungen waren nun aber damit eng verbunden.


    Nun seh ich es aber ähnlich wie du. es gibt Kinder/Jugendliche, die können damit umgehen, andere nicht, die einen sehen in einem Trainer eine wichtige Bezugsperson, sind von ihm teilweise abhängig, bei anderen spielt die Persond des Trainers nicht so den entscheidenden Faktor, die einen knabbern monatelang an einem Rückschlag, andere gehen mit einem müden lächeln darüber.


    neben dem Trainer, egal wie der ist, der für einen Jungen sehr wohl eine entscheidende Rolle spielt, ist die ureigene Persönlichkeit eines Spielers mit seinen ureigenen Charakterzügen ein ganz entscheidender Gesichtspunkt.


    Und im Alter der Sichtung, sind diese prägende Charaktereigenschaft doch erst in der Entwicklung, ohne Gewissheit wo sie hingehen.



    wollte bei diesem Thema hier aber eigendlich gar nicht so auf die Gründe gewisser Entwicklungen eingehen, sondern nur mal Entwicklungen aufzeigen, wie sie Draussen vorkommen können.


    Motivation für mich, war, dass hier doch der ein und andere einiges zu positiv zu rosarot auf gewissen Ebenen dargestellt hat, dazu einen Gegenpool setzten, um doch vielleicht mehr ein Gesamtbild zwecks Entscheidungshilfe zu ergeben.


    Deshalb finde ich es absolut notwendig, dass hier noch andere Abläufe von anderen Personen hier kommen.


    Ich kenn zwar auch noch andere, aber mir wäre das aus einer zu einseitigen Seite her.

    Brechstange


    jede WM hat bisher neue Erkenntnisse gebracht, und sei es auch nur in geringem Umfang, so ganz neues kann es ja nicht geben, deshalb spreche ich nicht nur in Bezug auf Deutschland.


    tobn gibt eigendlich unbewusst Antwort für meine Meinung, wenn er die Situation bei Rückstand vor Spielende beschreibt, egal ob das nun sinvoll ist oder nicht, sei mal aussen vor, es wird dann mit langen hohen Bällen in den Strafraum gespielt, der Kopfballstarke Innenverteidiger ins Sturmzentrum geschickt.


    Da scheint mir dann ein gelernter Positiontyp wie Klose oder Gomez angebrachtern.


    Tobn, glaub auch, dass die meisten Mannschaften auf Konter spielen werden, würde sicherlich auch uns gut stehen.aber wie willst du auf Konter spielen, wenn du in Rückstand liegst?


    Bin ausserdem auf das Fussballspiel gespannt, wo beide Mannschaften mit 2 4er Ketten vor dem Strafraum bleiben, und beide nur auf Konter spielen wollen (überspitzt jetzt), lass mal Arsenal gegen Arsenal spielen, ich schalte dann um.


    ist doch jetzt schon stinklangweilig, wenn 2 Mannschaften voll auf Ballbesitz spielen, die das auch gut beherrschen.


    Als Bayernsympathisant freue ich mich da ja direkt auf Dortmund.



    Sammer war es übrigens, der vor einiger Zeit sagte, dass in den Nachwuchsmannschaften des DFB wieder etwas mehr Wert auf die Ausbildung von Spezialisten gelegt werden sollte. Er hatte glaube ich damals die Innenverteidiger im Blick.


    Warum sollte das zukünftig nicht auch für andere Positionen angedacht werden.


    vom einmal Verteidiger, sein ganzes Leben lang Verteidiger zum vollkommenen Allroundspieler hin zu einem zukünftigen Mittelding? vorstellen könnte ich es mir.


    Aber das ist halt nur die Meinung eines Fernsehnationaltrainers, einem von 50 Millionen.


    Die Entwicklung des Fussballs war allzeits interessant und vor Überraschungen nie sicher. Schaun mer mal.

    @TW


    bei meinen Beispielen habe ich versucht, die Vorgänge ziemlich sachlich zu schildern.


    Mir ist schon bewusst, dass bei den diversen Entwicklungen auch die unterschiedlichsten persönlichen Gründe da mitspielen. dereine kann sichz.B. auf jeden Trainerwechsel einstellen, der andere halt nicht, ist doch in der Schule mit den Lehrern genauso.


    Den Einfluss von Trainern sehe ich etwas anders, widersprichst du dich da nicht eigendlich auch selbst in deinem Punkt b ?


    Du hast einiges aufgezeigt, was für Entwicklungen von Bedeutung ist.


    Nun ist es zusätzlich noch so, dass jedes Kind,Junge oder Heranwachsender eine eigene Persönlichkeit ist, und dementsprechend auf bestimmte Umstände oder Gegebenheiten anders reagiert, anders damit umgeht.


    Sicherlich gibt es einige Schwerpunkte aber Gründe für die unterschiedliche Entwicklung sind so vielzählig, dass man eigendlich jeden Fall einzeln betrachten müsste.



    Ein anderer Punkt, über den ich eigendlich zuwenig weiss, habe ich vor kurzem irgendwo gelesen.


    da wurde darauf eingegangen, das bei Jugendlichen, so ab B, dann ,wenn die körperliche Entwicklung anfängt sich zu stabilisieren, bei vielen ein zu hoher Trainingsanspruch sich negativ auswirkt, vor allem dann, wenn die körperliche Belastung nicht richtig dosiert wird.


    wie gesagt, habe dazu aber weiter keine Ahnung.


    Habe aber relativ oft beobachtet, was dies bestätigen würde, dass bessere Spieler, die relativ häufig 2 Spiele in der Woche machten,z.B. in B und A-Jugend, dann mit Beginn ihrer Aktivenzeit nicht nur stark verletzungsanfällig waren, sondern auch ein Leistungsabfall zu sehen war, sowie eine gewisse Motivationsmüdigkeit zu erkennen war.

    würde mich freuen, aber ich teile eure positven Erwatungen nicht, hoffe jedoch im Unrecht zu sein.


    ich wage mich auch mal ganz weit raus:


    ich bin überzeugt dass, in Brasilien die Bedeutung des kopfballstarken Strafraumspielers (Mittelstürmer alter Prägung)wieder an Bedeutung gewinnt, und zwar in der Hauptsache als Einwechselspieler. deshalb hoffe ich, dass Klose richtig fit wird.


    Bei Rückstand wirst du nämlich gegen Mannschaften, die mit 8 Mann um den Strafraum stehen, mit einem hängenden Mittelstürmer wie z.B. Götze nicht weiterkommen. gerade die letzten CL-Spiele haben da doch Grenzen aufgezeigt.

    Brechstange


    deiner Analyse stimme ich grundsätzlich zu.


    bezüglich der Trainer, denen ich garantiert nicht immer die Schuld zuschiebe, auch wenn jetzt der Eindruck entstanden war, gibt es nun aber einige feststehende Tatsachen.


    Jeder Trainer hat ja seine eigenen Vorstellungen (grösstenteils ja auch gut so, wenn er sich in einem gewissen Rahmen bewegt), der eine steht auf Ballbesitz, der andere auf Powerfussball, der eine mag mehr den Kämpfertyp, der ander mehr den technisch feinen Spieler. Je nachdem stellt er seine Mannschaft zusammen.


    Für die Spieler, die in Richtung Leistungträger gehen, ändert sich da nichts, aber für andere, sag mal so sie Spieler zwischen 7 und 14 entscheidet sich da schon, ob sie in der Stammformation auftauchen oder nicht.


    bei Spielern, die etwa auf gleichem Niveau sind, geht es nicht um die sportlich bessere Nuance, da spielen dann auch andere Dinge eine Rolle.


    2 Neue, in etwa gleich gute Spieler, der eine wurde vom Trainer angesprochen zum wechseln, der andere kam von selbst dazu. Was glaubst du wer letztendlich spielt?


    das ist nicht nur beim Dorfverein so, das geht bis in die Bundesliga und Nationalmannschaft.


    Götze ist für so ein Beispiel. Ob der es nicht schon bereut hat, vom BVB wegzugehen?


    waren bei der Entscheidung Lehmann/Kahn ausschliesslich sportliche Gesichtspunkte entscheidend.?


    Aus meiner aktiven Zeit weiss ich, dass es nicht unbedeutend war, ob der Trainer auf mich stand oder nicht.


    Nicht die Leistungsträger, die Durchschnittspieler sind sehr wohl in gewissem Masse davon abhängig, dass sie zu den Vorstellungen des Trainers passen.


    Wieso wird aus einem Stammspieler nach dem Trainerwechsel plötzlich zum Auswechselspieler oder umgekehrt.


    Liegt wohl nicht an einem plötzlichen Leistungsabfall oder Leistungssteigerung.


    2 Stützpunkte hier, der eine hatt eüberwiegend kleinere, dadurch wendigere, schnellere und technisch stärkere Jungs gesichtet, der andere setzte auf kräftiger und grössere Jungs. bei einem Vergleichsspiel ist das jedem aufgefallen.


    und das, obwohl für beide eine klare Konzeption vorgegeben ist.


    bei dem einen Trainer wäre nun dein Sohn gesichtet worden, bei dem andern nicht.

    Karl


    auch ich habe meinen Spielern, die Sichtung als eine Art Belohnung verkauft. das eigendliche Sichtungstraining in den Vordergrund gestellt, und das herauskommende Ergebnis in der Bedeutung stark heruntergeschraubt.


    Sie gingen mit Lust und Liebe, ohne Druck.


    Auch ich war bei einigen Sichtungen dabei. Habe dort schon einen sehr starken Druck erlebt, eine ziemlich gespannte Erhaltungswartung und Nervosität bezüglich des Ergebnisses.


    Aber nicht auf dem Platz bei den Jungs, abgesehen von Ausnahmen, nicht mehr wie bei einem normalen Spiel.


    Jedoch draussen, neben dem Platz, dort wo die Eltern standen. Da konnte man schon den Eindruck gewinnen, es ginge um die Nominierung zur Nationalmannschaft für die WM.


    Deshalb fand ich es einfach super,als ich meinen Sohn zum ersten Mal zum Verbandstraining fuhr, dort vom Verbandstrainer kurz begrüsst wurde und anschliessend wieder heimgeschickt wurde. Eltern waren zum Verbandstraining nicht zugelassen.


    Ich fand s einfach geil, die Gesichtsausdrücke einiger Eltern anzusehen, die Moserei in kleineren Gruppen nach ihrer Verabschiedung etwas zu verfolgen. Da wird dir klar, wo der Druck für die Kinder herkommt, nicht von ihnen selbst, nicht vom Trainer, er kommt aus dem Elternhaus. Wie dort ist es auch in jedem kleinsten Dorfverein.

    Steini


    welche Koorinatoren? dass es derzeit in dem Verein Koordinatoren gibt ist nirgendwo erwähnt, lediglich, dass Coke zukünftig Kinderkoordinator werden soll. und da Coke nur Gespräche mit dem JL erwähnt, kann man wohl davon ausgehen, dass dieser der zuständige Mann ist.


    Was du weiter schreibst, stimme ich dir zu, klar müsste sich der Jugendleiter eindeutig vor die eigendlich erforderlichen Massnahmen und die handelnden Personen stellen.


    Aber wo ist das der Fall? Was ist, wenn dieser Trainer einer der starken Personen im Verein ist, Leute hinter sich hat. Welcher Jugendleiter traut sich da mit diesem in Konflikt zu gehen.


    Sicherlich gibt es Jugendleiter, die eine starke Person sind, im Verein nicht nur den Posten besetzen, sondern auch den nötogen Einfluss haben und diesen geltend machen können.


    Ich zumindest kenn aber auch die vielen anderen, die Entscheidungsunfreudigen, die, die ihr Fähnchen nach dem Wind richten und sich auch vor jeder Entscheidung drücken.


    Wir wissen nicht, wie die Konstellation bei Coke ist.


    Deshalb kam mein warnenden Hinweis an ihn. allzuschnell werden doch gute, engagierte junge Leute plötzlich im Regen stehengelassen, weil sich die Entscheidungsträger lieber nicht mit Altgedienten anlegen wollen.


    Geh nicht von dir aus. deine Einstellung und wohl auch Standfestigkeit hat nicht jeder JL

    Steini


    es wurde immer schon bei der Erstbenennung ein grösserer Kader aufgestellt, und dann bei der endgültigen Benennung kurz vor Turnierbeginn entsprechend reduziert. ist auch sinnvoll, da bis zur WM ja noch viel passieren kann.


    diese endgültige Kader wurde mal, wenn ich mich richtig erinnere, von 20 auf 23 erhöht.

    noch 2 Beispiele


    Fall 1, schnell erzählt, da hier alles glatt und optimal gelaufen ist.


    Sohn eines Stützpunkttrainers, Ex-Bundesligaspieler, wechselt vom Stützpunkt ins Internat eines Bundesligisten, wird Jugendnationalspieler, erhält Profivertrag und hat jetzt mit 19 oder 20, bereits einige Bundesligaeinsätze absolviert.


    ein Werdegang, wie er in unserer Gegend höchst selten vorkommt.



    Fall 2


    Stützpunktspieler von einem kleinen Dorfverein will höher spielen. intensives Erkunden durch die Eltern, welcher Verein passt. Es wird sich für eine Dorf-JSG (JFV gabs damals noch nicht) entschieden, die mit allen Mannschaften höher spielt. B und A in der Regionalliga, C in der Verbandsliga.


    2 Jahre in der C, 1 Jahr B jüngerer Jahrgang lief alles so, wie man es sich vorstellte, Trainer, die die Ausbildung vor dem Tabellenstand sahen, Junge gehörte leistungsmässig zu der ersten Hälfte, sehr angenehmes Umfeld.


    zur B1, Regionalligamannschaft, hin Drehung um 180 Grad, ein absoluter Leistungstrainer, aber kein schlechter Trainer, der die Mannschaft wie eine 1. Aktivenmannschaft trainierte und führte. anstelle der zuvor geförderten technisch starken Spieler, war nun der kräftige, laufstarke Kämpfertyp gefragt. Spieler, die zuvor so an Nr 13,14 waren, wurden nun gesetzt. geleichzeitig kamen einige neue Spieler aus dem Umland dazu.


    Plötzlich befand sich unser Spieler, etwas kleiner, nicht ganz so schneller, jedoch technisch starker und spiellesender Spielertyp, auf der Ersatzbank.


    zum Auswärtsspiel am Samstag 8 Stunden unterwegs, 5 Minuten vor Schluss Einsatz, war keine Seltenheit.


    die Lust am Fussballspiel ging immer mehr zurück, trotzdem wurde bis Ende der Saison wegen der grundsätzlichen Einstellung durchgehalten.


    es erfolgte dann der Wechsel in einen anderen Dorfverein, deren A-Jugend in der Bezirkliga spielte, dort Mitleistungsträger, die Lust und Begeisterung stieg wieder enorm.


    Nebeneffekt war, dass weniger Zeitaufwand mehr Zeit für Schule, kurz vorm Abi, und Freiraum für andere, für 18jährige übliche Tätigkeiten, ergab.


    Studiumsbedingt, musste er diesen Verein, wo er sich äusserst wohl fühlte verlassen, wechselt in eine Landesligamannschaft, mit der er im vergangen Jahr aufstieg. Diese Klasse ist nun jedoch eine Nummer zu gross für ihn,


    jetzt mit 23 spielt er dort in der 2. Mannschaft, geringerer Trainingsaufwand wegenKonzentration auf seinen Studiumabschluss und fühlt sich in diesem Verein und mit der jetztigen Situation sauwohl.



    so das wars mal von mir mit Beispielen.


    mir ging es nicht darum, Einzelschicksale in den Vordergrund zu schieben, sondern Beispiele, sowohl positiv, wie eher negativ aufzuzeigen. Beispiel, die zeigen sollen, wie es sein kann, aber nicht muss. Beispiele, die Verläufe nach Jahren eine andere Beurteilung bekommen, wie Erkenntnisse nach 2 oder3 Jahren.


    Schönrederei, wie im Moment in bestimmten Vereinen alles so Top läuft, welch super Konzeption vorhanden ist, sagt nämlich wenig darüber aus, was die Zukunft bringen kann.


    Man sollte aber zumindest mal gehört haben, was so möglich ist, damit man das einkalkuliert und nicht plötzlich den Hammer auf den Schädel bekommt.


    Ich selbst kenn noch mehrere persönliche Entwicklungen von jungen Fussballern, hoffe aber, dass sich vielleicht doch hier auch der ein oder anderen mal auch meldet und zurückblickend seine Erlebnisse schildert.


    Denn nur dann kann sich ein abgerundertes Bild ergeben, so ist es doch vielleicht doch zu stark durch meine Sichtweise geprägt, kann man ja nie ausschliessen.

    Nachtrag zum Teil 2


    manchmal überholen Ereignisse den Schreiber.


    im Sommer kommt ein neuer Trainer, womit die Betroffenen sich nicht umorientieren müssen, da sie sich im Gesamtverein doch sehr wohl fühlen.

    er ist ja wohl auch noch etwas jünger, für mich wird es da schon wesentlich kritischer.


    denke aber dann doch positiv und die Hoffnung stirbt ja zuletzt


    vielleicht gibt Uwes Terminplanung noch den letzten Motivationsschub, könnte aber auch einen nachteiligen Druck verursachen,


    Also warten wirs doch besser ab und freuen uns auf ein gutes Turnier, mit neuen Erkenntnissen.


    Kann mir auch durchaus vorstellen, dass, wie immer nach grossen Turnieren, neue taktische Richtungen in die Überlegung kommen. Warten wir es ab.

    @Uwe schreibt: Eine Woche nach dem Titelgewinn sehen wir uns bei der Trainertech, Ich hab immer gedacht, diese Weiterbildung findet in diesem Jahr statt, hab ich da was verpasst?

    @addi


    natürlich ist der Trainer nicht Schuld, wenn ein Spieler ein Telefon im Training in der Hosentasche hat.


    Für mich hat aber der Trainer Schuld, ich spreche da lieber nicht von Schuld, sondern von Verantwortung und zwar dafür, dass der Junge überhaupt auf den Gedanken kommt, sein Handy im Training in die Trainingshose zu stecken.


    Bei mir wär da ein Spieler nie auf die Idee gekommen, und wenn dann doch, wäre es ein einmaliger Fall geblieben.


    Hat für mich aber mit einer grundsätzlichen Wertevermittlung und Verhaltensvorgabe im Kinder und Jugendfussball zu tun, das für mich genau so wichtig war, wie eine vernünftige Trainingseinheit.


    Vorfälle im Training haben fast immer eine Vorgeschichte, die leise anfangen und sich immer steigern.


    dieses Anfänge erkennen und rechtzeitig entsprechend eingreifen ist Aufgabe des Trainers. macht er das nicht, muss er es dann irgendwann ausbaden.


    Wenn ich mich entschuldige, sieht das auch nicht so aus, dass ich mich entschuldige, weil ich Schuld für etwas habe, ich übernehme die Verantwortung für das was abgeht, und regele das auch dann.

    @KK


    zuerst mal ein Lob, und das ist absolut ernst und nicht ironsich gemeint. Dein letzter Beitrag war so, dass ich ihn verstehen und nachvollziehen konnte. deshalb auch auf gleiche Art meine Antwort.


    Teamafähigkeit macht nur dann Sinn, wenn er von allen Beteiligten kommt. das ist wie bei der Integration, es lassen sich nur die integrieren, die es auch wollen.


    zum Troll-Beitrag.


    das ist jetzt mal zufällig in den mentalen Bereich gefallen. habs auch ganz bewusst so in die Länge gezogen, weil ich auf eine Meinungsäusserung, wie jetzt von dir gekommen, geartet habe.


    so wie hier im Forum jetzt, zwischen banalem und ernsthaften wechseln, war ich auch als Trainer,


    Ich hatte auch da die gewisse Lockerheit, um zwischen ernsthaften und etwas eigendlich Unnützem oder sinnfreien, einfach nur Gausmachendem zu wechseln. Bitte jetzt nicht mit Larifaritraining verwechseln.


    Ich und noch wichtiger, meine Spieler konnten damit umgehen. Ich wusste wann ich das mache und wann nicht.


    warum ich das machte: ich erreichte dadurch eine wesentlich höhere Konzentration bei dem, was mir wichtig war, vor allem bei neuen und konzentrationshohen Übungen. Konzentration in Verbindung mit notwendiger Erholung davon.


    die Truppe war für mich dadurch sehr leicht im Griff zu halten, evtl. Ausflippen, was immer ja mal vorkommt, hatte ich damit immer im Griff. durch diese aktive Erholphase hatte ich nicht eine geringere, sondern höhere Trainingsintensität.


    Und für mich ganz wichtig, ich hatte stets eine gute Stimmung im Training, für mich Vorraussetzung für ein gutes Training.


    Nicht jeder ist der Typ dazu, aber ich war es. Mag auch nicht jeder für gut finden, ich fands gut.


    geh ich von dem hier von dir Geschriebenen aus kommt mir der Gedanke, dass ein wenig von meiner Einstellung dir gut täte.


    nicht nur dir, eine gewisse Lockerheit vermisse ich bei vielen Trainern. die übersteigerte Ernsthaftigkeit, die ich bei manchen Trainings beobachte, erinnert mich ja direkt an die Schule. das soll dann Spass machen.

    @TW


    Klar muss der junge Trainer lernen mit einer solchen Situation umzugehen. Hab ich auch müssen, hab ja auch die Fehler gemacht, war ja nicht der grosse Zampano.


    Genau deshalb bringe ich gerne meine Vorgehensbeispiele, die ich auch erst mit der Zeit gelernt habe.


    warum sollte aber der junge Trainer nicht die ein oder andere Vorgehensweise, die, die zu ihm passt, auch übernehmen und aneignen. wenn es für den konkreten Fall vielleicht auch zu spät ist, der nächste kommt bestimmt.


    bezüglich dem Vorschlag deiner Trainerausbildung, sehe ich schon Jahre so, gerade in den ersten Stufen, sollten andere Schwerpunkte gesetzt werden, als Taktik und einzelne detaillierte Übungseinheiten. speziell in der Kinderfussballausbildung

    wow, was ist denn hier los. kaum konzentriert man sich auf einen sachlichen Beitrag, schon verpasst man was.


    das Forum ist vor Überraschungen nicht sicher: Günter und Andre,jeder auf seine Art, hauen in die gleiche Richtung.o soll das nur enden?


    ich für meinen Teil, werde mich nicht mehr auf dieses Niveau begeben (zumindest der Vorsatz ist da). es musste aber mal sein.


    Da führ ich doch lieber diese derzeitige hochgeistige , fachlich auf Tophöhe interessantere Diskussion mit Karl bei einem anderen Thema weiter.