Beiträge von guenter

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    Steini @Tobn@Karl


    Ich stimme euch zu.


    Gerade wenn ich hier im forum manche Beiträge zu höchst ausgefeilten Taktikfragen und Darstellungen bei einer F lese,


    dann habe ich immer das dahinterstehende Gedankengut vor Augen und stelle direkt eine Verbidnung zum schreienden .und gewinndenkenden Trainer, für mich genauso schlimm.


    eine Differenzierung, besser Erweiterung zu euren Vorstellungen habe ich jedoch.


    für mich zählt, und das auch schon in der F, wenn auch nur in den ersten Schritten, zu der individuellen einheitlichen Entwicklung des jungen Fussballers auch, dass diese Entwicklung nicht als reiner Eigennutz sondern mit dem Ziel dies in einer Mannschaftssportart einzubringen, verbunden ist. Näherzubringen, was Mannschaftssportt bedeutet, ist für mich auch eine Zielsetzung in der F gewesen. Das hat jetzt nicht mit Kombinationsspiel zu, bevor da eine empört losschreibt.


    Ich hoffe ich konnte jetzt meine Gedanken verständlich rüberbringen.

    Ich habe als 'Vorbereitung ein Training auf Aschenplatz gemacht, auch wenn ich dazu in den Nachbarort fahren musst, dann habe ich mit diesem Verein ein Freundschaftspiel gemacht und je 1Halbzeit ein System ausprobiert.


    Somit ging ich dann am Samstag bestens vorbvereitet ins Spiel. bevorzugt dann 4:2 und nur mit langen Bällen gespielt, da ausgefeiltes Kombinationsspiel shlecht möglich war.

    @TW


    unglaubwürdiges Lob, kleine Geschichte vom vergangenen Samstag


    Spieler hat die Möglichkeit eines saberen Passe zum Mitspieler, stattdessen schlägt er den


    Ball irgendwo in die Gegend.


    Co-Trainer : Gut gemacht, weiter so.


    musst da mal nachfragen, was da zu loben war


    Antwort: Kinder muss man loben, das motiviert die. weisst du das denn nicht?


    war übrigens D-Jugend


    Drehte mich um und ging schnell weg, bevor ich was sagte.


    ich spaziere viel um den Platz herum, da kriegst du die tollsten Aussagen mit, herrlich (meinte herrlich doofe)

    @TW


    vorgeben keine Ahnung vom Breitensport zu haben, dann aber genau das Aufführen was von grosser Bedeutung ist.


    2 Punkte möchte ich ganz dick unterstreichen.


    Bei der Planung nicht davon ausgehen, was ich als Trainer mir vorstelle, welche Ziele ich habe, wie es evtl. sein müsste, sondern die Planung nach dem ausrichten, was vorgegeben ist, von den Vorraussetzungen die die Spieler mitbringen, den Möglichkeiten, die das Umfeld bietet oder auch zulässt.


    für mich z.B. ein Unding eine Planung zu erstellen, ohne dass ich die zukünftige Mannschaft kenne.


    ebenso von Bedeutung ist die Elternschaft, die du ansprichst. über dieses Umfeld des Spielers sollte der Trainer möglichst viel in Erfahrung bringen, denn nur dann kann er auch angepasst vorgehen. und wer Fragen stellt, kriegt noch mehr Antworten und kann verdammt viel Erfahren.


    Ahnung und Erfahrung im Breitensport hast du ja angeblich nicht, aber einen klaren Menschenverstand im Umgang mit Kindern und Eltern. Den folgenden Satz kannst du dir denken.

    Karl


    die Werdegänge sind doch immer die gleichen, und relativ einfacher Natur.


    Einer fängt an, es wird nicht durchgegriffen, dann folgen andere. Warum sollen sie eigendlich zuverlässig sein, andere Dinge hintenanstellen, wenn andere das auch dürfen, trotzdem immer spielen.


    im Umkerhschluss bedeutet das dann aber auch,dass wenn ich einmal richtig durchgreife, das sofort ein Signal für die Übrigen ist. Einen Extremfall, wie hier geschildert, würde ich bis Rest der Saison beurlauben . Diese positive Auswirkung wird häufig unterschätzt.


    Ist der Karren aber insgesamt, wie hier, in den Dreck gefahren, dann brauchst du auch einige Zeit um das zu ändern.

    diese Thematik gehört für mich in den G oder auch noch F-Bereich. dann muss es bis auf Einzelfälle gegessen sein.


    was man von Beginn an nicht einreissen lässt, wird später nicht zum Problem werden.


    mit Beginn der F-Zeit war das Thema Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Abmeldung und auch eine gewisse Verpflichtung, die beim Mannschaftssport nun mal erforderlich ist, bei mir erledigt und ich hatte später keine nennenswerte Probleme.


    In eine längerfristige Planung gehört nun mal im Kinderfussball nicht nur die Planung der Trainingsgestaltung sondern genauso bedeutend die Planung welche Ziele, wann und wie ich im Bereich um das Training und Spiel ich als Trainer an Spieler und Eltern stelle.

    . wo ist da eigendlich das Problem?


    Zuschauer gehören nicht aufs Spielfeld, auf Rasenplätzen auch bei uns kaum noch zu sehen.


    bei uns tauchen immer mehr Schilder auf: Betreten des Spielfeldes für Zuschauer verboten.


    Andre hats beschrieben wie es geht. wozu brauch ich da den Verband. zumindest der Heimverein kann das bestimmen.


    da aber jeder mal Heimverein ist, einfach zu lösen.


    Aber da sind ja dann wieder die bösen Anderen, deshalb selbst als Beispiel vorgehen.


    viele Schiris pfeiffen auch gar nicht an, wenn die Zuschauer direkt an der Linie stehen.

    ich kann mir vorstellen, dass einiges nicht so rüberkommt, wie geschrieben, oder der Schreiber es meinte.


    mir ist eingefallen, dass ich doch eigendlicht bewusst Ärger oder Frust provoziert habe. liest sich jetzt natürlich nicht gut.


    eines meiner Ziele, gehörte für mich zur Jahresplanung in der F, war, dass sowohl Spieler wie Eltern Schiri-Entscheidungen einfach akzeptieren lernen.


    deshalb habe ich im Training des öfteren den Schiri gespielt und bewusst teilweise krasse Fehlentscheidungen getroffen. da war natürlich was los. nach 10 Minuten hab ich den Jungs dann erklärt warum ich das mache, und was unser Ziel ist., und wie sie damit umgehen sollen und müssen.


    als ich das dann mal wiederholte, fanden die Kids das dann sogar geil, sie hatten ihren Spass daran. wurde Gauditeil des Trainings. Kinder sind nämlich fantasievoll.


    nach 3 Monaten gabs keine Reklamationen mehr auf dem Platz.


    liest sich jetzt wohl anders, oder?

    @uzunbacak


    ich glaub, ich versteh was du sagen willst.


    Ganz so weit wie du, bewusst enttäuschen, gehe ich nicht ganz mit.


    dafür gibt es genug Situationen, wo Kinder Enttäuschungen, Arger und Frust erleben.


    Ich bin jedoch eindeutig bei dir, dass ich es nicht so sehe, dass man dies unbedingt von Kindern fernhalten sollte., und sie in Wattebällchen packt.


    Ich sehe das jedoch als wichtige Aufgabe des Trainers hierbei die richtigen Hilfestellungen zu geben, damit die Kinder lernen mit Enttäuschungen, Ärger und Frust umzugehen. Vermeiden kann man nicht, aber den Umgang damit sehr wohl erlernen und da ist halt der Trainer gefordert.


    Bei manchen Trainern hab ich jedoch meine Zweifel, dass sie dazu in der Lage sind, wenn ich sehe wie sie mit ihrem eigenen Frust, Enttäuschungen und Ärger umgehen.

    dann hast du nur 2 Möglichkeiten


    1. als Gastspieler für 1 Jahr zu einem Verein, ohne Aufwandsentschädigungen und somit ohne Sperre möglich, wenn es in dieser Alterstufe keine Mannschaft gibt,


    2. hoch in die C-Jugend, möglichweise grösseres Leistungproblem


    da jedoch diese Problem wohl alle 2 Jahre auftreten wird ist ein genereller Vereinswechsel in die Überlegung einzubeziehen.


    blöde Situation, kannst daran aber wohl wenig ändern, ausser im Verein eine JSG bei eurem Verain anzuregen, ist ja wohl schliesslich auch ein Vereinsproblem

    Sir Alex


    ich vermute, dass du deine Antwort auf Beitrag 141 beziehen wolltest. am besten nochmals lesen.


    Insbesonders die Frage, warum ein NZL nicht in der Lage ist aus dem grossen Potential einer Stadt und von G-Jugend an seinen Nachwuchs heranzuziehen, stattdessen über die Dörfer ziehen muss (so in etwas)


    da mich diese Frage immer schon beschäftigte, nie eine Antwort fand, möchte ich sie doch etwas näher beschreiben.


    Ich auf dem Dorf, musst in den Kindergarten gehen, versuchen darüber alles an Land zu ziehen, weil ich wusste, dass es sonst personellmässig sehr eng werden würde.


    bin ich dann mit meiner Mannschaft bei Turnieren in G und F auf den Nachwuchs des hiesigen Leistungsvereins getroffen, konnte ich nur den Kopf schütteln. Auf allen Ebenen niveuamässig unter den Dorfvereinen.


    Wenn ich dann am Stadion vorbeifahre, sehe das Einzugsgebiet des dortigen Vereins, also ein vielfaches an Kindern in direkter Umgebung stellen sich mir immer Fragezeichen. Wollen diese Vereine dieses Kinderpotential nicht nutzen, sind sie nicht in der Lage gewisse Fussballwerte zu vermitteln, wie beim Dorfverein, oder sollten das etwa andere Kinder sein, wohl kaum.


    Denn erst dann, wenn sie sich im älteren E-Jahrgang aus den umliegenden Dörfern bedienen, kaum noch einer aus G und F mitspielt, gibt es den grossen Leistungssprung.


    Dafür hatte ich nie eine Erklärung gefunden, obwohl ich mir als Jugendtrainer diese Möglichkeiten gewünscht hätte.


    Hast du da ein nachvollziehbare Erklärung, aber bitte nicht mit dem Argument, dass man den Talenten aus dem Umland ja eine Chance bieten will.

    ich war schon geneigt zu schreiben, dass ich bei dieser Definition voll miitgehen kann. Kann ich auch, wenn der letzte Satz nicht wäre.


    es fällt mir schwer sachlich zu bleiben, aber ich versuchs mal.


    das musste ich mir 3 mal durchlesen, ich dachte ich hätte mich verlesen, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen


    ......Ziele und Werte zwar äusserst wichtig.....dieser Luxus bleibt aber nur den grossen Vereinen vorbehalten


    dass Ziele und Werte wichtig sind ist für mich unbestreitbar. Aber welche Ziele, welche Werte?


    Woher nimmst du @FB jetzt das Recht hier eine Wertigkeit dieser Ziele und Werte vorzunehmen, und dies nur den grossen Vereinen zugestehst.


    die Werte und auch die Ziele des jungen, durchschnittlichen Dorffussballers, des kleinen Dorfvereines und auch des jungen, ehrenamtlichen Trainers sind sicherlich andere als die der Supertalente, der finanziell bestens ausgestatten Verein oder der vermeintlichen hervorragenden Trainer.


    Und deren Werte und Ziele, durchaus etwas anders, haben doch wohl für diese Personen die gleiche Wertigkeit , oder sind die weniger bedeutend.


    Atrribute, die ausdrücken würden, was ich über die getroffene Aussage denke, lasse ich weg, ich wollte ja sachlich bleiben.

    Thomekz


    wer ist denn für Disziplin, Pünktlichkeit usw. in einer Mannschaft verantwortlich? für mich nur der Trainer.


    wenn ein Trainer die ganze Saison über Unpünktlichkeit durchgehen lässt, fragwpürdige oder gar keine Abmeldung ohne Konsequenzen duldet, in der D-Jugend einen Spieler, der nur geleendlich auftaucht, dann wenn dieser will, trotzdem immer wieder spielen lässt. Wer trägt denn dann die Verantwortung für diese Entwicklung?


    Selbst von Eltern wurde dies erkannt und forderten vergeblich zu Massnahmen auf, jedoch nicht reagiert.


    Und nun soll 3 Spiele vor Saisonende die grosse Wende kommen?


    die muss kommen, auch in der Form, die du ansprichst. Wobei ich mich bei einer D schon wesentlicher stärker an die Jungs, das sind ja keine kleine Kinder mehr, als an die Eltern wenden würde.


    Nur der Zeitpunkt dazu, sollte der richtige sein, und der wäre erstmals zum Saisonende, wo ich die Richtung für die kommende Saison aufzeigen würde, und jeder sich dann entscheiden darf, ob er da mitgeht oder nicht und dann die neue Saison halt erscheinen darf. Und zu diesem Saisonbeginn würde ich das nochmals deutlich rüberbringen.


    Letzen Abschnitt jedoch nur dann, wenn ich die Mannschaft weiterhin betreuen würde.


    Was soll eigendlich der Vereinsvorsitzende in dieser Besprechung? selbst den JL würde ich lediglich als Zuhörer einladen.


    In dieser Angelegenheit muss doch der Trainer zeigen, dass er das Sagen hat, er die starke Position ist und sich nicht hinter einem JL oder Vorsitzenden verstecken. Sowas registrieren D- Spieler und die Eltern sehr genau.


    eine andere Lösung wäre die, dass der JL ihm einen im fussball erfahrenen Elternteil zu Seite stellt, der ihm in gewissen Dingen den Rücken freihält, gewisse Massnahmen ergreift und maddog nur für das eigendlich sportliche, Training und Spiel zuständig ist.

    @uzubancak


    ich weiss nicht, ob der Begriff Spass von allen gleich definiert wird.


    Wenn ich dich richtig verstehe, sprichst du an, dass durchaus im Training Übungsteile stattfinden, die die Jungs nicht unbedingt mit allergrösster Begeisterung machen, aber gelegendlich einfach sein müssen.


    jemand hat ansgesprochen dass es immer Spass machen muss, egal ob Jugend oder Aktive. also ich habe den konditionellen Teil der Vorbereitungsphas als aktiver Spieler nicht unbedingt als Spass empfunden, Quälerei kann kein Spass sein. und im Jugendbereich gibt es auch Übungen, die die einen locker mit Freude machen können, andere sich schon etwas quälen müssen um es hinzubekommen.


    Dem folgend komme ich zu der Erkenntnis, dass nicht alles Spass sein kann.


    Für mich war deshalb eine andere Bezeichnung von Bedeutung: der Spieler muss nach dem Training mit sich zufrieden sein, damit er sich auch auf das nächste Training freuen kann.


    der Marathonläufer hat die letzten Kilometer sicherlich keinen Spass, im Sinne von Spass, mehr zum Laufen, kommt er aber im Ziel an, ist er stolz und zufrieden mit sich, und geht den nächsten Lauf an. das meine ich und für mich gilt das auch beim Training. Ichversuche natürlich mein Training so gestalten, dass jeder zufrieden heimgehen kann.

    @uzubancak


    ich weiss nicht, ob der Begriff Spass von allen gleich definiert wird.


    Wenn ich dich richtig verstehe, sprichst du an, dass durchaus im Training Übungsteile stattfinden, die die Jungs nicht unbedingt mit allergrösster Begeisterung machen, aber gelegendlich einfach sein müssen.


    jemand hat ansgesprochen dass es immer Spass machen muss, egal ob Jugend oder Aktive. also ich habe den konditionellen Teil der Vorbereitungsphas als aktiver Spieler nicht unbedingt als Spass empfunden, Quälerei kann kein Spass sein. und im Jugendbereich gibt es auch Übungen, die die einen locker mit Freude machen können, andere sich schon etwas quälen müssen um es hinzubekommen.


    Dem folgend komme ich zu der Erkenntnis, dass nicht alles Spass sein kann.


    Für mich war deshalb eine andere Bezeichnung von Bedeutung: der Spieler muss nach dem Training mit sich zufrieden sein, damit er sich auch auf das nächste Training freuen kann.


    der Marathonläufer hat die letzten Kilometer sicherlich keinen Spass, im Sinne von Spass, mehr zum Laufen, kommt er aber im Ziel an, ist er stolz und zufrieden mit sich, und geht den nächsten Lauf an. das meine ich und für mich gilt das auch beim Training. Ichversuche natürlich mein Training so gestalten, dass jeder zufrieden heimgehen kann.

    @maddog


    deine Probleme sind ja offensichtlich nicht plötzlich aufgetreten, sie haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, du hast zu lange zugeschaut, statt rechtzeitig entsprechend einzugreifen.


    Jetzt entsprechende direkt greifende Massnahmen, bringen dir nicht viel.


    Ich würde versuchen, die letzten 3 Spiele einfach irgendwie über die Runden zu bringen, ohne jetzt noch besondere Massnahmen zu treffen. für diese Runde ist es nämlich zu spät.


    Dein Gedanke zum Turnier mit denen zu fahren, die verlässlich waren ist vollkommen richtig, Ich würde auch in grosser Runde ansprechen, und zwar sehr deutlich, warum du das machst.


    Dein Problem scheint mir nicht das eigendliche Training zu sein, sondern, und das glaube ich auch in anderen Beiträgen zu erlesen, die eigendliche Mannschaftsführung. das soll jetzt kein Vorwürf sein, ich weiss wie schwierig das bei manchen Mannschaften sein kann, besonders wenn man noch weniger Erfahrung hat.


    Planst du, in der nächsten Saison weiterhin eine Mannschaft zu übernehmen, würde ich die jetztige Saison innerlich abhaken und stattdessen alles was du irgenwie über Mannschaftsführung erfahren kannst, wie ein Schwamm aufnehmen.


    Mit erfahrenen Trainern in eurem Verein, oder anderen dir bekannte Trainer unterhalten, dein Problem mal darstellen und nachfragen wie sie vorgehen, oder vorgehen würden.


    Wie gesagt, ich will dich nicht kritisieren, sondern einfach zum Nachdenken bringen und dir einen möglichen Weg zeigen, aufgrund des von dir Geschriebenen ausgehend.


    Willst du eine Änderung, muss du dein Vorgehen verändern.