Beiträge von guenter

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    Betreuer


    ich glaube nicht, dass man dich hier abwatschen will. Wie immer gibt es auch bei diesem Thema nicht nur viele Sichtweisen, sondern erst recht viele Interpretationen des Vorganges.


    Alle Beiträge zusammen ergeben doch für dich jetzt ein wesentlich weiteres Gesichtsfeld und zwar aus unterschiedlicher Sichtweise. Letzlich müsste dir das doch weiterhelfen, und nur darum geht es doch. Oder?


    Übrigens: dass du das nicht direkt vom Trainer, sondern über deinen Mann erfahren hast, ist doch ideal.


    bessere Begründung deinerseits für eine Rückfrage beim Trainer kann es doch nicht geben.


    und diese Fragen kannst du immer noch stellen, kommt es dann zu einem Meinungsaustausch, hast du doch jetzt auch eine ganz andere Wissensbasis durch diese Diskussion hier, und dann war es auch kein Abwastschen sondern Hilfestellung..


    Ich kann mich sehr gut in dich reinversetzen, aber auch in die Position des Trainers, der möglicherweise wie es Dani gut geschildert hat, eine Aussage getroffen hat, deren möglichen Folgen er gar nicht bedacht hatte, und erst recht nicht absehen konnte. Frust wird durch Gespräch aufgelöst, ist doch in deiner Ehe wohl nicht viel anders.


    Eigendlich gut Gemeintes kommt doch auf der anderen Seite genau gegenteilig an, dann wundert man sich und versteht nicht den Unmut des anderen.

    alles Spekulation, da keiner hier, einschliesslich Betreuer, weiss, was der Trainer mit seiner Aussage eigendlich meinte.


    deshalb sollte er mal gefragt werden.

    Trainer stellt fest, dass das Kind irgenwie komisch läuft. teilt dies der Mutter ist, die leicht eingeschnappt ist, ihr Kind soll komisch laufen?


    Trainer bleibt hartnäckig, und empfiehlt den Besuch beim Orthopäden, der jedoch nicht viel feststellt, und nur Einlagen verschreibt.


    Trainer nach 4 Wochen, Kind läuft immer noch seltsam, hat sich nicht verbessert. Mutter schon leicht aggressiv.


    stellt euch mal vor, diese Mutter beschreibt diesen Vorgang hier im Forum, wie der Bericht nun aussgesehen hätte.


    nun war es so, dass der Trainer ich war, die Mutter meine Frau, ein erneuter Besuch, jedoch bei anderem Orthopäden, ergab einen schweren Hüftschaden, der ohne intensive Behandlung dazu geführt hätte, dass der Sohnemann heute ein verkürztes Bein hätte.


    wie mag die Mutter das empfunden haben, als der Trainer meinte: das Kind läuft komisch.


    es gibt nur eine Lösung: bei Aussagen einfach Rückfragen.

    @ eine Formulierung von dir gefällt mir nicht, erregt auch einen Widerspruch


    die Förderung des einzelnen Spielers steht bei dir über dem Mannschaftserfolg


    auf der einen Seite sprichst du von Förderung, bei der Mannschaft vom Erfolg, für mich passt das nicht.


    wenn du beim Spieler von der Förderung sprichst, sollte dies auch auf Förderung der Mannschaft bezogen sein.


    Im Umkehrschluss bedeutete das näcmlich für mich auch, dass du den Erfolg des Spielers über die Mannschaftsfördrung stellen würdest.


    Wäre dann eine möglichst hohe Torquote des einzelnen Spielers wichtiger (und bei einem echten EGO-Spieler kann das durchaus zu Exzessen führen) als die Förderung des Mannschaftsgedankens? glaub ich wohl nicht.


    Einem Spieler gewisse Dinge zu untersagen, die eigendlich seiner Weiterentwicklung dienen, nur weil die Mannschaft gewinnen muss, da gehe ich konform mit dir.

    Betreuer


    .......hätte ich nachgefragt


    ein entscheidender Knackpunt, wodurch Problemchen erst zu einem grossen Problem werden.


    "wenn ihr was nicht versteht, was ich mache oder sage, dann fragt mich"


    ständige Aussage von mir an die Elternschaft.


    Ich selbst habe auch zuerst nachgefragt, bevor ich bei einem Kind Probleme anpackte.


    ich versteh Gordinho, es kommt so rüber bei dir, aber auch bei vielen anderen Problemschilderungen


    ich versteh aber auch dich, bin ja auch Elternteil und als Vater sehe ich auch einiges anderes als als Trainer, sogar wenn beide Funktionen zusammentreffen.


    mein Rat es ist ja sicherlich nicht zu spät: Frag doch den Trainer wie er das meint und bitte ihn um Hilfe bei der Abstellung.

    @FB


    natürlich hat diese Geschichte nichts mit der FPL zu tun.


    solche Vorfälle gab es immer schon (stand früher jedoch nichts in der Zeitung, vom Internet brauchen wir gar nicht erst zu reden) und wird es auch in Zukunft leider immer geben.


    die FPL bringt jedoch eine gewisse Denkweise über den Kinderfussball wesentlich stärker in den Umlauf, wodurch, so hoffe ich doch, solche Vorfälle weniger werden.


    Wer jetzt jedoch überrascht ist, dass solch ein Vorgang auch in der FPL stattfindet, den finde ich naiv.

    @FB


    gute Beschreibung. leider jedoch nicht so einfach umzusetzten, wie es geschrieben steht.


    eigendlich ja auch keine fussballspezifische Eigenart.


    für mich ein grundsätzlicher Erziehungsstil bei Kinder, dessen Umsetzung nicht ganz so einfach ist und auch nicht immer so gelingt, wie man es sich selbst vorgenommen hat.


    der Wutspieler entwickelt sich doch erst, wenn diese Vorgehensweise gänzlich missachtet werden.


    ich finde es schon gut, wenn Eltern, aber auch Trainer , schon mal in diese Richtung gehen, ohne den Anspruch auf absolute Korrektheit zu haben.

    @FB


    ich glaub schon, dass auch du erkannt hast, dass hier viele Beiträge aus Pappi-Mami Problematik entstehen.




    Gordinho


    ich stimme dir eigendlich in allen Punkten zu.


    möchte ich mich aber nicht auf Betreuer speziell einschiessen, denn es ist doch ein generelles Problem.


    es sind immer die anderen Schuld an irgendwelchen Problematiken.


    der andere Trainer, die Eltern, der Jl oder Vorstand, das fehlende Konzept, fehlende FPL usw. usw. ixbeliebig fortführbar und auch tauschbar, je nach Standpunkt der betreffenden Person.


    deshalb vollste Zustimmung ohne jede Einschränkung: Arsch hoch und selber machen


    wobei ich noch weiter gehe: nicht abwarten oder einfordern, dass andere das Problem anpacken, sonden selbst aktiv werden.


    "Beweg deinen Arsch" von Frank Wilde, eines meiner Lieblingsbücher


    es darf aber bei aller Kritik nicht aussen vor bleiben, dass viele Problemschilderer neu zum Fussball dazugekommen sind, vieles für sie neu ist und mit dem Neuen noch nicht umgehen können, da sie eine ganz andere Sichtweise, wohl auch oft andere Erwartungen, teilweise nicht erfüllbare, haben.


    Etwas Verständnis ist da schon angebracht, und die folgenden Beiträge helfen da ja hoffentlich zu etwas mehr Erkenntissen undmehr Verständnis für die andere Seite.

    Gordinho


    solltest du Kinder haben, müsstest du eigendlich wissen, dass Eltern ihr eigenes Kind immer anders sehen, als neutrale Personen, vor allem auch wesentlich empfindsamer sind, als sie selbst es als neutraler Betrachter wären. die Betroffenheit beim eigenen Kind ist doch eine ganz andere, als wenn es bei gleichem Sachverhalt sich um ein anderes Kind handelt.


    Schilderungen von Eltern über ihr eigenes Kind sind doch immer subjetiv geprägt, schwingt immer eine gewissen persönliche Betroffenheit oder Besorgnis mit.


    das sollte man schon wissen, wenn man einen Beitrag kritisch beurteilt.

    DSV


    zitieren funktioniert bei mir irgendwie nicht mehr.


    deshalb: letzter Beitrag, letzter Abschnitt


    Argumentation der Schiri-Vereinigung bei der Einführung der FPL im Saarland, die sich durchsetzte, womit im Saarland die FPL mit Schiri gespielt wird.


    da dort eh immer schon ohne Punkte und Tabelle gespielt wurde, weiterhin mit Schiri, ging natürlich die Einführung der FPL problemlos über die Bühne.


    gut Ding braucht Weile.


    wer glaubt, dass mit Einführung der FPL plötzlich die Probleme, die es immer wieder auf Plätzen mit anderen Mannschaften/Trainer/Anhang gibt, plötzlich von der Bildfläche verschwunden, der irrt gewaltig.


    hannes legt doch den Finger in die richtige Wunde, wenn er beschreibt, dass es letztlich vom anderen Trainer abhängt. ob es bei ihm funktioniert oder nicht.


    ich stimme auch DSV zu, der davon ausgeht dass die Sozialkompetenz unserer Gesellschaft, hier speziell die Elternschaft, aber auch gewisser Trainer, nicht durch die FPL plötzlich geändert wird.


    trotzdem hat bereits jetzt die FPL einen Riesenerfolg, allein durch ihre Einführung. die Problematik, die teilweise auf unseren Plätzen im Kinderfussball zu finden ist, rückt dadurch in den erforderlichen Foccus in den Vereinen und in der Öffentlichkeit.


    Enttäuscht , weil festgestellt, dass trotz FPL es immer noch Probleme gibt, kann doch nur der sein, der so naiv ist zu glauben, dass allein die Einführung der FPL alles zum besseren wendet.


    Erfolg wird erst sichtbar, wenn die FPL in den Köpfen angekommen ist und gelebt wird.


    Das geht nicht von heute auf Morgen, sondern wie meine Omma schon sagte: Gut Ding braucht Weile.


    Viel interessanter, wie Problemfälle, die kurz nach der Einführung.immer noch auftauchen zu schildern, wäre für mich Erfahrungsberichte von dort, wo die FPL bereits seit Jahren eingeführt ist (z.B. Raum Aachen). welche Veränderungen sind dort gegenüber deutlich sichtbar, welche Auswirkung hat die FPL bei Spielern und Mannschaft, die ja bereits in D und C angekommen sind.


    Hab das schon 2 mal angefragt, kommt aber nichts,, wobei hier Berichte über die Entwicklung nach so 5-6 Jahren FPL sicherlich hilfreich wären. müssten doch eigendlich auch Forumsmitglieder aus dem Raum Aachen hier sein, dort gibt es die FPL doch schon seit mindestens 7 Jahren.

    eigendlich ist es wie immer


    Betreuer schildert ein Problem, wobei es anfangs etwas schwierig ist, das eigendliche Problem zu erkennen.


    Nun wird über den unmöglichen Trainer sich ausgelassen, Konzepte wie in der G trainiert werden sollte , der Trainer sogar am liebsten in die Wüste geschickt.


    Hilft das betreuer irgendwie weiter? ich glaube nicht.


    Bin überzeugt, dass Betreuer ebensowenig wie wir weiss, was der Trainer eigendlich mit seiner Aussage meint und ausdrücken will.


    deshalb mal einen Vorschlag, wie Betreuer vorgehen könnte:


    Nach der Aussage des Trainers die Rückfrage, ob er mir seine Aussage mal näher erklären könnte, da ich doch nicht so die Ahnung wie er hätte, und das nicht so erkenne.


    dann kommt garantiert eine ausführlichere Beschreibung, schliesslich wurde sein Ego ja gekitzelt


    Danach würde ich dann ganz einfach fragen: Was wollen sie da tun, wie glauben sie, dem Mädel beibringen zu können, dass es richtiger läuft, sie sind da der Fachmann.


    schon steht er unter dem Druck sich Gedanken zu machen, was er hier tun könnte.


    Zum Schluss würde ich ihn noch bitten: Können Sie mir sagen, was ich, tun kann um sie zu unterstützen, dass das besser wird. Sie kennen doch sicherlich gute Tips.


    Steht jetzt ein Trainer vor mir, der Mist erzählt und eigendlich keine Ahnung hat, kann Betreuer, jetzt nehmen wir mal an, sie hätte etwas Ahnung, würde ich ein Übung vorschlagen, die passt und ihn um seine Meinung dazu erfragen.


    Aus einem Vorwurf des Trainers, einer möglicherweise empfindsam reagierenden betroffenen Mutter., wurde die Basis gelegt für eine gute Zusammenarbeit des Trainers mit der Mutter um das Problem anzugehen.


    den Trainer möchte ich erleben, der sich daraufhin nicht besonders um das Mädel bemührt, Trainer sollen ja auch nur Menschen mit einem Ego sein. das muss man manchmal kitzel.


    gewisse Probleme kann man nicht immer ändern, aber man kann entsprechend damit umgehen.

    Holz


    ich bin ein Anhänger von Vorschlag 3, wobei es eher in Richtung 1 als 2 tendiert.


    wird es extrem durchgezogen, lehne ich 1 und 2 vollkommen ab.

    DSV


    da beisst du dir bei KK die zähne aus.


    Habs auch schon versucht, sogar über PN, weile meine dortige Argumentation nicht ins Forum passt.


    und ich hatte schon Argument, da ich schon Familienaufstellungen gemacht habe, aber garantiert nicht im Bereich Fussball, da käme ich nie auf die Idee, da ergeben sich nämlich Dinge, die einen Trainer absolut nichts angehen.


    brauch dir das aber wohl nicht näher zu erklären, scheinst dich ja da auch etwas auszukennen, zumindest wiesst du von was da gesprochen wird.

    flächenddeckend einheitlich umsetzen


    @FBnicht unrelevant für mich ist, welche Fläche abgedeckt wird, und für welche Fläche dann Konzepte entwickelt werden sollten.


    Habe mir mal so ein paar Zahlen angeschaut und sie in Relation gesetzt.


    bezogen auf die Einwohnerzahl der Schweiz und Deutschland bezogen ergibt sich dass


    prozentual auf die Einwohner bezogen in Deutschland wesentlich mehr Vereine als in der Schweiz gibt.


    prozentual gesehen wesetnlich mehr Kinder in Deutschland Fussball spielen als in der Schweiz


    prozentual gesehen auch wesentlich mehr aktive Fussballer gibt als in der Schweiz




    ich stell dann mal eine These auf, die ich nicht beweisen kann, für mich aber naheliegt.


    in der Schweiz wird flächendeckent nicht soviel Fussball in Vereinen gespielt , sondern es findet eine stärke Konzentration auf weniger Vereine statt


    Vereine der untersten Ebene, dort sich viele den Fussball als echtes Hobby und Freizeitvergnügen betrachten, ihre Jugendabteilung nicht als Leistungskader ansehen, sondern ebenfalls dort einfach nur das fussballspielen anbieten, Vereine die es in Deutschland en Masse gibt, sind in der Schweiz auch in der Relation äusserst gering anzutreffen, sondt gäbe es sicherlich mehr Vereine.


    Ich bezweifle auch aufgrund der Jugendlichenzahlen, dass in der Schweiz schon beim Fussballbeginn stark selektiert wird, d. bestimmte Kinder gar nicht erst zum fussball gehen.


    In den Deutschland dagegen wird der vollkommen unbegabte bei den Dorfvereinen meistens mitgeschleppt, weil dort Leistung nicht alles ist.




    In Deutschland spielen viele Fussball, ob sie es können oder nicht, der DFB legt da viel Wert auf diese Masse auf den untersten Ebenen. das Vereinsdenken hat zwar nachgelassen, spielt aber in den meisten Orten immer noch eine grosse Rolle. optimale Förderung und optimale Leistung bringen ist nicht überall vorrangiges Ziel


    Konzentration auf weniger Vereine, konzentration auf weniger Kinder, die aber schon grundsätzliche Vorraussetzungen mitbringen, so wie es in der Schweiz ist, lässt natürlich ein konzeptionelles Arbeiten im fussball leichter zu.


    Es ist doch ein grosser Irrtum, dass in Deutschland alle Vereine nach einem Konzept schreien, die optimalste Ausbildung bei ihren Jugendmannschaften wollen, alle Kinder nur nach bestmöglichem Training, optimaler Förderung schreien und nur dem Leistungsgedanken hinterherhecheln.und auch nur die allerbesten Trainer wollen. nicht alle Eltern sollen aus ihrem Sohn einen Fussballstar machen, sie setzen andere Werte höher


    Wär dem so, würden sich viele Vereine abmelden, viele Kinder kämen nicht zum Fussball, oder verliessen ihn ganz schnell wieder. dann hätten wir die Vereine, die konzeptionell arbeiten, Kinder mit entsprechender einstellung zur Leistung im Fussball.


    Aber dierser andere Fussball hat doch wohl auch seine Daseinsberechtigung oder nicht.


    Hätte er ihn nicht, könnten die Leistungsvereine ja dicht machen, oder müssten sich in ihrem Verein doch auf G,F u. E stürzen. dort wo sie es derzeit nicht als nötig ansehen, zu schwierig, zu unergiebig.


    Dieses System DFB hat doch einen riesigen Vorteil, jeder kann das HobbyFussball auf der Art frönen, wie es ihm passt, bzw nach seinen Möglichkeiten.


    Ich finde es aber eigendlich ein Unding, dass die, die in Vereinen tätig sind, die sich nicht in die Niederungen der G und F-Alterstufe in ihrem Umfeld begeben (bringt ja nichts) sich über diese Ebene, der Ebene des Dorfvereins negativ äussern, und dort Dinge (Konzeption, Trainer usw) fordern, die sie selbt für unnötig ersehen.


    ich hatte mal mit einem Trainer der E-Jugend des FC Köln und einem des VFB Stuttgart anlässlich eines Turnieres über das Problem G und F gesprochen.


    ihre gemeinsame Aussage ging dahin, dass sie gar nicht das Potential haben, an Trainern und Platzverhältnissen, allen Kindern das Angebot machen könnten, bei ihnen zu spielen, wenn sie in dieser Altersstufe nicht eine klare Begrrenzung des Aufnahmekontigentes hätten. Im Laufe des Gespräches konnte ihch ihnen dann noch entlocken, dass eigendlich zur Aufnahme in die G oder F von Seiten der Eltern eine gewisse Konnection gegeben sein muss.


    der normal sterbliche hatte also gar keine Chance, da es ja gar nicht nach Talent ging.


    Gespröäch ist jetzt 10 Jahre her, möglicherweis inzwischen alles anders, ab ich glaubs nicht.

    @FB


    Schaffung eines Fussballinternates des Verbandes, kostet wohl Geld


    wöchentliches Abholen von Talenten aus dem ganzen Land zu den zentralen Trainings, kostet Geld


    optimale Ausstattung der Vereine (Rasen/Kunstrasen) durch Städet und Dörfer, kostet Geld


    jedes Konzept ist abhängig von den Rahmenbedinungen. und die Rahmenbedingungen in Luxemburg sind halt sehr gut.


    allein durch eine recht gute Beazhlung der Trainer, auch im Jugendbereich, das was hier ja immer wieder Thema ist, ist ein regulierendes Auswahlkriterium, was schliesslich auch Geld kostet.

    @FB


    Konzept AUSARBEITUNG, nicht UMSETZUNG


    das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. was soll ein noch so gutes Konzept ohne Umsetzung? die Umsetzung ist doch wohl entscheidend, daran hapert es doch vielerorts.


    und Luxemburg ist nicht in der konzeptionellen Phase, sondern in der Umsetzung des Konzeptes.


    Luxemburg hat Geld, natürlich nicht soviel wie Deutschland, leuchtet wohl auch dem letzten ein, aber wir sollten das jetzt relativ sehen, das ist nähmlich dann realistische Betrachtung. Und von diesem wird einiges in den Fussball investiert, nicht nur über den Verband, sondern über die Städte und Vereine, womit beste strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden.


    nee, den K meine ich nicht.

    Grösse eines Verbandes und zur Verfügung gestelltes Geld sind doch wohl ein sehr eintscheidender Faktor.


    Zumindest wenn ich davon ausgehe, dass das was FB schildert für die ganze Schweiz gilt, aber jedoch deutlich mehr, wenn ich über die Landesgrenze nach Luxemburg schaue. was in diesem kleinen Verband konzeptionell gearbeit wird, auch mit den entsprechenden Mitteln, ist wohl in der Form in Deutschland doch gar nicht möglich..


    Interessant, dass der zuständige Jugendkoordinator des Verband aus Deutschland kommt, und deutsche Trainer dort auch sehr gefragt sind.

    Brechstange


    gute Hintergrundinformation


    kannst du vielleicht noch ergänzen.


    Wie ist es in der Schweiz. hat da jeder Ort, so ab 800 Einwohner einen Fussballverein, hat oder hatte da jeder Ort einen Fussballplatz (kein Bolzplatz jetzt)


    Deutschland, besser gesagt, der ehemalige BRD-Teil wurde und wird immer noch von einer sehr starken Vereinskultur geprägt, und zwar in alle Richtungen. Wie ist das eigendlich in der Schweiz.




    Zustimmung:


    von Unten nach Oben, das ist sicherlich teilweise in der Schweiz ausgeprägter als bei uns, siehe schon die Volksabstimmung


    in der Deutschen Geschichte ging es immer schon von Oben nach Unten, ist wohl ein langer Umdenkungsprozess notwenidg




    Dass in der Schweiz ein grösseres Angebot an Sportmöglichkeiten gibt bezweifle ich stark.


    1500 Seelen Ort, neben dem Fussball gibt es noch Tischtennis, Tennis, Karate, also 4 Vereine, die im Jugendbereich zu Wettkämpfen antreten.


    Daneben betätigen sich Jugendliche in der Feuerwehr, in der Messdienergruppe, in der Kinderkarnevalsgarde, bei der Waldjugend.


    insgesamt 8 Organisationen, die Gruppenjugendarbeit leisten, in einem 1500 Seelenort.


    und da soll das Angebot noch grösser sein?


    in 20 km Entfernung wird dann noch Basketball und Handball auf höchstem Niveau, sowie Leichtathletik und Schwimmen


    auf mittlerem Niveau angeboten.


    da gibt es einen ganz starken Konkurrenzkampf um die Kinder.


    trotzdem geht die überwiegende Masse zum Fussball, und das obwohl alles so schlecht sein soll.

    halt die Nachteile unseres förderalen Systems.


    wäre ja wünschenswert, wenn der DFB da eine Vorbildfunktion übernehmen könnte, dem sich dann unser Kultusminister


    anschliessen könnten und wir zu einem einheitliche Schulsystem kämen, wäre wohl noch wichtiger.


    Ich werde beides wohl nicht mehr erleben. deshalb erwarte ich gar nicht die grossen Verbesserungen , sondern registriere erfreulich jeden kleinen Fortschritt .

    @Uwe


    war auch schon dabei, die Schweizer Zahlen herauszufinden, weil meine Gedanken auch in deine Richtung gingen


    allein die Anzahl der Kreisverbände im DFB, ist ja überhaupt nicht mit der Schweiz zu vergleichen, und diese Kreisverbände können in vielen Dingen autonom handeln.


    von BL bis D Klasse gibt es über 10 Klassenstufen, ein riesiger Unterschied bezüglich Leistungsvermögen, Möglichkeiten und Umfeld. Wie soll da ein Vergleich möglich sien mit einem Verband, der z.B. nur 5 unterchiedliche Leistungsstufen hat?


    Würde mich mal interessieren, ob Spieler, die bei uns in D oder C-Klasse spielen, die Kinder, die in diesen Vereinen in der Jugend spielen, mit all den dortig bekannten Problemen, in der Schweiz überhaupt zum Fussballspielen kämen.


    Streichen wir doch alles ab Bezirksliga abwärts, sowhl im aktiven als auch Jugendbereich, konzentrieren wir uns doch auf die Ebenen darüber.


    dann könnten wohl allerbeste Konzepte mit optimaler Umsetzung und auch entsprechender Kontrolle erwarten.


    Zumindest in Deutschland haben aber auch gerade diese untersten Stufen des Fussballes ihre Daseinsberechtigung.


    Deshalb ist Deutschland auch im Gegensatz zur Schweiz, aber auch zu anderen Ländern, ein sogenanntes Fussballand.