flächenddeckend einheitlich umsetzen
@FBnicht unrelevant für mich ist, welche Fläche abgedeckt wird, und für welche Fläche dann Konzepte entwickelt werden sollten.
Habe mir mal so ein paar Zahlen angeschaut und sie in Relation gesetzt.
bezogen auf die Einwohnerzahl der Schweiz und Deutschland bezogen ergibt sich dass
prozentual auf die Einwohner bezogen in Deutschland wesentlich mehr Vereine als in der Schweiz gibt.
prozentual gesehen wesetnlich mehr Kinder in Deutschland Fussball spielen als in der Schweiz
prozentual gesehen auch wesentlich mehr aktive Fussballer gibt als in der Schweiz
ich stell dann mal eine These auf, die ich nicht beweisen kann, für mich aber naheliegt.
in der Schweiz wird flächendeckent nicht soviel Fussball in Vereinen gespielt , sondern es findet eine stärke Konzentration auf weniger Vereine statt
Vereine der untersten Ebene, dort sich viele den Fussball als echtes Hobby und Freizeitvergnügen betrachten, ihre Jugendabteilung nicht als Leistungskader ansehen, sondern ebenfalls dort einfach nur das fussballspielen anbieten, Vereine die es in Deutschland en Masse gibt, sind in der Schweiz auch in der Relation äusserst gering anzutreffen, sondt gäbe es sicherlich mehr Vereine.
Ich bezweifle auch aufgrund der Jugendlichenzahlen, dass in der Schweiz schon beim Fussballbeginn stark selektiert wird, d. bestimmte Kinder gar nicht erst zum fussball gehen.
In den Deutschland dagegen wird der vollkommen unbegabte bei den Dorfvereinen meistens mitgeschleppt, weil dort Leistung nicht alles ist.
In Deutschland spielen viele Fussball, ob sie es können oder nicht, der DFB legt da viel Wert auf diese Masse auf den untersten Ebenen. das Vereinsdenken hat zwar nachgelassen, spielt aber in den meisten Orten immer noch eine grosse Rolle. optimale Förderung und optimale Leistung bringen ist nicht überall vorrangiges Ziel
Konzentration auf weniger Vereine, konzentration auf weniger Kinder, die aber schon grundsätzliche Vorraussetzungen mitbringen, so wie es in der Schweiz ist, lässt natürlich ein konzeptionelles Arbeiten im fussball leichter zu.
Es ist doch ein grosser Irrtum, dass in Deutschland alle Vereine nach einem Konzept schreien, die optimalste Ausbildung bei ihren Jugendmannschaften wollen, alle Kinder nur nach bestmöglichem Training, optimaler Förderung schreien und nur dem Leistungsgedanken hinterherhecheln.und auch nur die allerbesten Trainer wollen. nicht alle Eltern sollen aus ihrem Sohn einen Fussballstar machen, sie setzen andere Werte höher
Wär dem so, würden sich viele Vereine abmelden, viele Kinder kämen nicht zum Fussball, oder verliessen ihn ganz schnell wieder. dann hätten wir die Vereine, die konzeptionell arbeiten, Kinder mit entsprechender einstellung zur Leistung im Fussball.
Aber dierser andere Fussball hat doch wohl auch seine Daseinsberechtigung oder nicht.
Hätte er ihn nicht, könnten die Leistungsvereine ja dicht machen, oder müssten sich in ihrem Verein doch auf G,F u. E stürzen. dort wo sie es derzeit nicht als nötig ansehen, zu schwierig, zu unergiebig.
Dieses System DFB hat doch einen riesigen Vorteil, jeder kann das HobbyFussball auf der Art frönen, wie es ihm passt, bzw nach seinen Möglichkeiten.
Ich finde es aber eigendlich ein Unding, dass die, die in Vereinen tätig sind, die sich nicht in die Niederungen der G und F-Alterstufe in ihrem Umfeld begeben (bringt ja nichts) sich über diese Ebene, der Ebene des Dorfvereins negativ äussern, und dort Dinge (Konzeption, Trainer usw) fordern, die sie selbt für unnötig ersehen.
ich hatte mal mit einem Trainer der E-Jugend des FC Köln und einem des VFB Stuttgart anlässlich eines Turnieres über das Problem G und F gesprochen.
ihre gemeinsame Aussage ging dahin, dass sie gar nicht das Potential haben, an Trainern und Platzverhältnissen, allen Kindern das Angebot machen könnten, bei ihnen zu spielen, wenn sie in dieser Altersstufe nicht eine klare Begrrenzung des Aufnahmekontigentes hätten. Im Laufe des Gespräches konnte ihch ihnen dann noch entlocken, dass eigendlich zur Aufnahme in die G oder F von Seiten der Eltern eine gewisse Konnection gegeben sein muss.
der normal sterbliche hatte also gar keine Chance, da es ja gar nicht nach Talent ging.
Gespröäch ist jetzt 10 Jahre her, möglicherweis inzwischen alles anders, ab ich glaubs nicht.