Dani
Trotz deines wohl noch jugendlichen Alters hast du gute Gedankengänge, die ich sehr gut nachvollziehen kann.
trotzdem muss ich dir mal widersprechen.
letzten Samstag, Nachbarsohn kommt vom Spiel zurück. "Na wie habt ihre gespielt?" "Gewonnen" "Und hast du auch ein Tor geschossen"
Ist doch der ganz normal Ablauf. soll das in irgendeiner Form den Kinderfussball negativ beeinflussen.
Eltern sollen am besten zuhause bleiben, das hätten sicherlich gerne einige Trainer, aber der falsche Weg.
ohne die Eltern wäre der Kinderfussball mangels Masse arm dran.
viele Kinder spielen doch um ihren -Eltern zu gefallen, generell die allerstärkste Motivation für das was Kinder tun.
mal überlegt warum die stärksten Abgänge bei Spielern in den Zeiraum fallen, wo die Eltern nicht mehr mit zum Sportplatz gehen?
das Elternproblem, und vieles andere, was da so negativ abgeht ist anders anzupacken.
es fängt schon damit an, dass sich Personen in der G und F als Trainer dem eigendlichen _Sinne nach sehen.
den Begriff Trainer dürfte es in diesem Bereich gar nicht geben. Allzuviele fühlen sich in diesem Bereich aber als der Trainer, der sich um Taktik, die richtige Spielformation, Spielanalyse alla Sport1 , überlegt, wie er Wein schon am besten in der G umsetzen könnte usw,
in G und F sind aber andere Dinge von elementarer Bedeutung. elementar deshalb, weil sie die Weichen für die zukünftige Trainerarbeit und Mannschaftsführung legen.
wer sich in G und F stärker darauf konzentriert um die Vermiitlung der Werte, die im Fussball erforderlich sind an die Kinder und Eltern zu bringen, der die Eltern, die ja genau so unbedarft sind,wie ein Trainerneuling, auf die Erfordernisse des Kinderfussballes einstimmt, sie von bestimmten Verhaltensweisen überzeugt, auch entsprechend einfordert, der hat später , bis auf Ausnahmefälle, keine Probleme. Da sind die Eltern dann keine Last, sondern Unterstüzter.
Das erreicht man natürlich nicht in einem Elternabend, das braucht seine Zeit.Eltern zum Umdenken zu bringen dauert halt.
Ich war iim G-Jugendalter 2 Jahre Übungsleiter und Einweiser in den Kinderfussball (eigene Begriffskreation meiner Tätigkeitsbeschreibung), viel Überzeugungsarbeit und ständiges wiederholendes Predigen war schon notwendig
Folge war, dass ich viele der hier geschilderten Problem nicht hatte, die Eltern bei mir Mitstreiter waren, keine Gegner
weil die Eltern wussten, warum ich bestimmtes mache (Rotation, alle spielen) und warum ich bestimmtes einfordere (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit) und warum das gerade für die Entwicklung ihrer Kinder wichtig ist, hatte ich die Unterstützung der Eltern in Bereichen wo sie bei anderen Probleme verursachen.
2 Jahre G, 1 Jahr F, dann hatte ich meine Mannschaft (dazu zählte ich auch die Eltern) soweit, dass ich meine eigendliche Trainertätigkeit beginnen konnte, aber dann hatte ich auch die richtigen Vorraussetzungen dazu.
wer sich als Trainer sieht, sollte nicht im Kinderfussball einsteigen. wer den Satz richtig verstehen will, versteht ihn auch.
an andere Stelle fordert @TW eine Reformierung der Trainerausbildung im Kinderfussball. Dem stimme ich zu, habs auch schon öfters gefordert.