Beiträge von guenter

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    Gringo


    deine Sichtweise ist schlüssig und kenne ich auch so.


    hier war es aber anders, einmal wegen Bedeutung der Spiele, Kreispokalendspiel und im anderen Spitzenreiter, der durch den Spielverlust, die Meisterschaft abschreiben konnte.


    es lag hier auch kein Nachlassen der anderen Mannschat vor.


    Es war aber sehr augenfällig, dass die Mannschaft ihre Spielweise änderte, und zwar sehr auffällig.


    zuerst so ein Mini-Tiki-Taka mit dem bisherigen Erfolgsrezept, dass die beiden Stürmer schon irgendwann mal zuschlagen, was auch meistens der Fall war zu einer anderen Spielweise, dem schnellen Umschalten, schnellem Überbrücken des Mittelfeldes und dem was vorher nicht zu sehen war, Unterstützung der beiden Stürmer durch aufrückende Mittelfeldspieler.


    die Umstellung geschah auch nicht in der Halbzeit, sondern jeweil kurz nach dem 2 Torerückstand, während des Spieles.


    Erkennung, dass man mit der Spielweise nicht weiterkommt und dann diese Spielweise selbständig ändert, das meinte ich mit mannschaftlicher Spielintelligenz.

    Dani


    zitieren funktioniert nicht, deshalb der Hinweis dass ich mich auf deinen letzten Abschnitt beziehe.


    In diesem Satz steckt nicht nur viel Wahrheit, es liegt darin auch ein Grossteil der Ursachen der Probleme im Kinderfussball.


    aktiveFussballer, die eine Trainerlizens machen, und eine Trainertätigkeit längerfristig anfangen gehen nicht in den Kinderfussball.


    Trainerneulinge, die mal ins Trainergeschäft reinschnuppern wollen, oft noch ohne Lizens, teilweise so wieder zum Fussball kommen, beginnen oft beim Kinderfussball. Stellt sich heraus, dass ihnen die Tätigkeit liegt und sie Geschick mitbringen, bilden sie sich weiter, verbleiben dann aber nicht mehr lange im Kinderfussball, sondern steigen immer mehr nach oben auf.


    verbleiben noch die Vatertrainer, die aber eh mit ihren Kindern immer eine Alterstufe höhergehen, also lediglich 2 Jahre in einer Kinderalterstufe verbleiben. diese müsen aber auch bei jeder Alterstufe von Neuem lernen.


    das "Peterschen Prinzip" (wer will kann sich da im Internet genauer informieren) besagt nun, dass wenn sich jemand auf einer gewissen Stufe bewährt, befördert wird und eine Stufe höher steigt. er steigt aber nur so lange, bis er die Stufe der Inkopetenz erreicht hat und wird dort verbleiben.


    dieses Peterschen Prinzip trifft nach meiner Einschätzung auch auf Trainer zu, die im Fussball weiterkommen wollen.


    Beispiel, ein Trainer, der in z.B eine U10 trainiert, engagiert ist, und er weiterkommen will, wird wohl nicht lange bei einer U10 verweilen, es sei denn man traut ihm nicht mehr zu.


    fass ich nun mal alles zusammen, und wer sich in seinem Verein mal entsprechend umschaut, wird feststellen dass es überwiegend so ist, natürlich gibt es auch die berühmten Ausnahmen, komm ich zu dem Ergebnis, dass speziell im Kinderfussball, bezogen auf die jeweilige Altersstufe (G,F,E,D) nicht unbedingt die fähigsten Trainer sind. Wohlgemerkt, um Missverständnisse vorzubeugen, in dem Bereich, in dem sie aktuell Trainer sind.


    der D-Trainer, der von der G an hochgestiegen ist, egal ob als Vatertrainer mit seinem Kind hochgegangen, oder der Neuling, der aufgrund seiner Leistung aufgestiegen ist, wär sicherlich ein sehr guter F oder E Trainer, in der D fängt er aber eigendlich auch in vielen Dingen neu an.


    Ich selbst habe das bei mir am eigenen Laib erfahren. bin 3 mal im Kinderfussball mit hochgegangen und bei jedem Neubeginn hatte ich ganz andere Vorraussetzungen, ein ganz anderen Wissenstand. eigendlich war ich erst beim 3. Mal ein Kindertrainer, der meinen eigenen Vorstellungen entsprach.


    Und jetzt komm ich auf Dani zurück. Wäre ich kein Vatertrainer gewesen, aber gerne als Trainer weiterhin tätig gewesen, wäre ich sicherlich nicht im Kinderfussball gelandet, sondern im Aktiven-Bereich, oder einer entsprechenden B oder A-Jugend.


    mag sein, dass ich einigen auf die Füsse getreten bin, aber es zeigt wo die Probleme im Kinderfussball auch ihre Ursache herhat, und wer hier den ein oder anderen Beitrag zwischen den Zeilen liest, muss das bestätigen.


    Und für mich gibt es da nur einen Lösungsansatz, die von @TW schon öfters angesprochene verbesserte, modifiziertere Erstausbildung der Übungsleiter im Kinderfussball, und zwar vor Beginn, zumindest direkt zum Beginn beim Einstieg in ihre Tätigkeit, mit einer ständigen Weiterbildung bezogen dann auf die jeweilige Alterstufe.

    Christian


    du bist ja bereits in einem Verein, sogar als Co-Trainer einer Jugendmannschaft.


    also im Verein kein vollkommen Unbekannter. eigendlich doch gute Vorraussetzungen.


    Also geh doch einfach mal ins Training bei der Mannschaft in eurem Verein, die am schwächsten ist. Musst halt auf der untersten Stufe anfangen.


    Du wirst sehen, es wird viel einfacher als du glaubst. Obe dein spielrisches Vermögen dann ausreicht oder nicht, wirst du nach einiger Zeit schon selbst feststellen, aber lass dir auch etwas Zeit. Vielleicht ist diese Mannschaft auch personell schwach besetzt und sind über jeden froh, der kommt.


    also, Tasche packen, zum Training, Trainer sagen, wer du bist und dass du gern mal mittrainieren möchtes. nur Mut, es wird schon klappen.

    Christian


    Dani schreibt, dass soviele Dinge in einen Beiträgen sind, die nicht passen.


    dem muss ich mich anschliessen.


    Bevor du dich mit Detailfragen beschäftigst, solltest du dir unbedingt mal die Zeit nehmen, und nicht nur ein paar Minuten, und dich über die grundliegenden Prinzipen und Vorgehensweisen im Kinderfussball befassen.


    Dazu ist hier im Forum schon sehr viel geschrieben.


    zusätzlich solltest du dich über "soccerdrill" und bei den DFB Richtlinien zum Kinderfussball ausführlich informieren.


    dir fehlen einfach grundsätzliche Dinge im Fussball und ganz speziell im Kinderfussball.


    dies soll kein Vorwurf sein, ich finde es gut, dass du nach all den Jahren beim fussball eingefunden hat, Interesse und Engagement mitbringst. Du bist noch jung, hat den Vorteil, dass du noch viel Zeit hast im Fussball zu verbleiben. Dafür solltest du aber den Fussball von der Pike auf lernen.


    Also, informier dich bitte über die grundsätzlichen Dinge des Kinderfussballes. Es wird dich dann viel weiterbringen.noch hast du wenig Ahnung, aber du kannst sie dir erwerben, du benötigst nur das Wollen und etwas Zeit.

    Christian


    kannst du mal an dieser Stelle eine kurze Schilderung geben, was aus deiner respektlosen chaotischen Truppe geworden ist. wie ist es da weitergegangen nach den Ratschlägen, die du hier bekommen hast, was hast du davon umgesetzt? mit welchem Erfolg?


    Antwort kann unter Umständen Rückschlüsse für einen jetztigen Rat geben.

    im Moment erlebe ich eine besondere Form einer mannschaftlichen Spielintelligenz


    B-Jugend, technisch gut ausgebildet, eine der besseren unserer Region, jedoch untere Ebene


    betrifft die letzten 3 Spiele, darunter das Kreispokalendspiel.


    die Mannschaft, eigendlich eine gute 4er Kette spielend, übertreibt das H intenherumspielen extrem, viel Ballbesitz, wenig Strafraumszenen. vom Trainer in der Form nicht gewünscht.


    in allen 3 Spielen mit 2 Toren in Rückstand geraten, dann wurde irgendwie der Schalter innerhalb der Mannschaft umgelegt einer andere, weil zielstrebigere Spielart, und alle 3 Mannschaften in der 2. Halbzeit regelrecht an die Wand gespielt und auch alle 3 Spiele gewonnen. jedoch nicht mit Kraft oder Kondition, sondern auf spielerische Art,


    Nicht der Einfluss von Aussen, sondern die Spielintelligenz der Mannschaft als Einheit war hier ausschlaggebend.


    In so grasser Form noch nicht erlebt.

    @Uzu


    Abrechnung nach km finde ich gut.


    Aber unter Abzug der km, in der du deinen Sohn mitnimmst. :evil:



    als ich nach Umzug in den hiesigen Verein kam, fand ich ein bis dato nicht bekanntes Modell.


    jede Mannschaft bekam Fahrgeld, einen Pauschalbetrag pro Auswärtsspiel, Anzahl der Fahrzeuge nach Mannschaftstärke


    für eine E wurden so z.B. 4 Fahrzeuge gerechnet


    betraf dann alle Punktspiele und 3 Hallenturniere und 3 Sommerturniere.


    offiziell sollten die Trainer das Fahrgeld an die jeweiligen Fahrer auszahlen.


    Üblicherweise verzichteten alle jedoch darauf zugunsten der Mannschaftskasse, die somit ein erkleckliches Sümmchen bekam.


    ein Trainer sah das jedoch nicht ein, bestand auf seine Auszahlung, was natürlich bei seinen Fahrereltern Nachahmer fand. Hatte dann natürlich zur Folge, dass bei dieser Mannschaft neben dem eigendlichen Fussball nichts abging.


    Irgendwann wurde die Regelung reduziert und dann ganz abgeschafft, das Geld war einfach nicht mehr dafür da.


    dafür wurde dann ein bezahlter Trainer für die A-Jugend eingestellt. so werden nämlich auch auswärtige Spieler finanziert.


    waren so rund 5000€ im Jahr bei einem 250 Mitgliederverein. Allein durch diese Fahrgelder floss fast soviel Geld in die Jugendabteilung als in den ganzen aktiven Bereich einschl. Trainerbezahlung.

    @Daddin ich versteh das schon.


    Ja, es ist ärgerlich. Ich hab mich selbst als Spieler geärgert, wenn ich schnell ausführen wollte, habe aber selbst in der entgegengesetzte Situation selbst versucht, ein schnell Ausführen zu verhindern. Auch kann es der ein und andere weniger auffällig und geschickter.


    Aber auch in die Beine schiessen, so aus 1m und die Absicht ist erkennbar, ist das zwar keine grobe Unsportlichkeit oder Tätlichkeit, aber es bleibt, und da kann man es wenden wie man will, eine Unsportlichkeit. Und ich habe da schon oft erlebt, dass dieser Spieler dann gelb bekam, während der andere, der sich vor den Ball stellte, lehr ausging, und erst im Wiederholungsfall verwarnt wurde.

    @daddin


    ich empfehle dir, dich mal mit dem Regelwerk zu befassen, ich glaub schon dass du da auch Nachholbedarf hast.


    2 Situationen.


    Abstoss am 5er. egal ob Gegenspielerspieler oder Mitspieler nimmt noch im 16er den Ball an, egal ob unabsichtlich oder absichtlich. Es folgt immer einer Wiederholung des Abstosses. bei Abstoss muss vorrm weiterspielen der Ball immer den Strafraum verlassen haben. deshalb kannst du auch vomAbstoss aus kein Eigentor fabrizieren. Also keine dämliche, sondern eine ganz einfache Regel: Beim Abstoss muss der Ball vorm Weiterspielen den Strafraum verlassen haben.


    gibt wenige Regeln, die so einfach und deutlich sind.




    Spieler stellt sich vor den Ball, um ein schnelles Ausführen zu unterbinden. ausführender Freistossler schiesst nun bewusst aus 1 m diesen Spieler an.


    beides ist unsportliches Verhalten, beides ist mit 5 gelb zu bestrafen. im Kinderfussball würde ich jedoch als Schiri kein gelb zeigen, sondern beiden ihr Verhalten erklären und entsprechend ermahnen.


    Deine Aufforderung zum Abschiessen, egal wie du das gemeint hast, für mich zwar irgendwie nachvollziehbar, ist aber ebenfall ein grobes sportliches Vergehen, halt eine Auffordrung zum unsportlichen Verhalten.




    @uzunbacak


    wie du auf 3 m Abstand kommst, kann ich aber auch nicht nachvollziehen, war wohl Gefühlssache.



    erinnere mich:


    F-Jugend. Spieler schiesst einen direkten Freistoss ins Tor. Schiri pfeifft Tor. Trainer flippt regelrecht aus, beschimpft den Schiri, war ein ganz junger, (so 13) auf übelste . Prüfung bei Neckermann , keine Ahnung usw.


    als er sich etwas bruhigte fragte ich ihn, warum er sich so aufrege. Er meinte ich hätte ja auch keine Ahnung. Aus einem Freistoss kann man kein Tor schiessen. Auf die Rückfrage wo er da herhat, meinte er , dass ihm das ein erfahrener Schiri erklärt hätte. Auf meine Frage, ob das in der Halle war, bestätigte er. Musste mich umdrehen und gehen, sonst hätte ich ihn gefragt ob er eigendlich weiss, dass der Ball rund ist, und er sich beim fussball befindet und nicht auf der Südtribühne.

    @daddin


    ich empfehle dir, dich mal mit dem Regelwerk zu befassen, ich glaub schon dass du da auch Nachholbedarf hast.


    2 Situationen.


    Abstoss am 5er. egal ob Gegenspielerspieler oder Mitspieler nimmt noch im 16er den Ball an, egal ob unabsichtlich oder absichtlich. Es folgt immer einer Wiederholung des Abstosses. bei Abstoss muss vorrm weiterspielen der Ball immer den Strafraum verlassen haben. deshalb kannst du auch vomAbstoss aus kein Eigentor fabrizieren.



    Spieler stellt sich vor den Ball, um ein schnelles Ausführen zu unterbinden. ausführender Freistossler schiesst nun bewusst aus 1 m diesen Spieler an.


    beides ist unsportliches Verhalten, beides ist mit 5 gelb zu bestrafen. im Kinderfussball würde ich jedoch als Schiri kein gelb zeigen, sondern beiden ihr Verhalten erklären und entsprechend ermahnen.


    Deine Aufforderung zum Abschiessen, egal wie du das gemeint hast, für mich zwar irgendwie nachvollziehbar, ist aber ebenfall ein grobes sportliches Vergehen, halt eine Auffordrung zum unsportlichen Verhalten.



    @uzunbacak


    wie du auf 3 m Abstand kommst, kann ich aber auch nicht nachvollziehen, war wohl Gefühlssache.

    @Kicker


    nirgendwo habe ich erwähnt, dass ich es mir einfach gemacht habe.


    Ich hatte aber keine utopische Vorstellungen und Ziele, sondern nur das Machbare und das was ich selbst zu leisten war. Bei beidem sind auch Grenzen gesetzt, die mir schon bewusst waren.


    Andere hätten sicherlich höhere Ziele gehabt, mehr leisten können, aber mir hats gereicht, aber meine Art als einfach gemacht zu bezeichnen, weise ich doch stark ab.


    Und wenn ich heute von inzwischen Erwachsenen und heranwachsenden Jugendlichen die Rückmeldungen bekomme, und die kommen bei mir immer wieder mal, dass sie sich gerne an die Zeit mir als Trainer erinnern, ich sehe was aus ihrer sportlichen Entwicklung geworden ist und wenn Eltern kommen und bedauern, dass ich nicht länger Trainer bei ihren Söhnen war, dann hat das für mich persönlich Aussagekraft und für mich Bestätigung für meine Tätigkeit im nachhinein, die ja oft während der eigendlichen Trainertätigkeit selten kommt.


    "der Ochse ist jetzt fett" hätte mein Oppa gesagt.


    Ich bin halt nicht der Typ, der von den neuesten Erkenntnissen schwärmt, dies als der Weisheit letzter Schluss gesehen wird, von dem, was alles machbar wäre.


    Ich beurteile halt immer danach, was letztendlich hintenrauskommt, im Fussball für das einzelne Kind, die Mannschaft und auch für den Verein. denn erst dann kann man beurteilen, ob das was man gemacht hat richtiger als falsch war.

    Ich habe mich in meiner Trainertätigkeit, auch als Elternteil, denn zu Hause besteht ja die gleiche Problematik, weniger mit der Ursache des Drucks beschäftigt, sondern bei mir hatte eindeutig eine andere Prämisse Vorrang:


    Wie nehme ich Kindern den Druck weg, wie helfe ich ihnen mit diesem Druck umzugehen, bzw wie leite ich diesen negativen Druck in eine positive Richtung..


    Klar muss ich da auch die Ursache des Drucks kennen, woher er kommt, dazu benötige ich aber kein wissenschaftliches Hintergrundwissen, sondern macht meine Augen und Ohren auf.


    Den Druck, den Kinder zum Training und Spiel mitbringen, steht absolut in keinem Vergleich zu dem Druck, den ich als Trainer mal ausgeübt haben mag (schliesse mich da nicht aus). aber den von mir ausgeübten Druck konnte ich schnell wieder in die richtigen Bahnen, ohne Nachwirkungen; leiten. Einfacher zu händeln, als der ureigene Druck des Kindes oder vom Elternhaus her, da muss man als Trainer schon ein sensibles Gespür haben.


    Und ich konnte in vielen Fällen durch relativ einfache praktische Massnahmen, die mir als Trainer zur Verfügung standen,,Abhilfe schaffen


    Manch einer, der als Gärtner keine Chance zur Einstellung bekommt, ist in der praktischen Arbeit besser, als der einstellende Gärtnermeister. (Botschaft musste jetzt sein, Arroganz steht schliesslich jedem zu)

    @Kicker


    ja, ich gehöre zu denen, die es einfach machen. für mich ist Fussball halt eine einfache Sache, ich muss nicht alles wissenschaftlich belegt haben, muss nicht alle psychologische Erkenntnisse kennen und anwenden. Ich benutze da lieber meinen klaren Menschenverstand, verbunden mit ein wenig Hintergrundwissen, den positven und negativen eigenen Erkenntnisse durch selbst Erlebtes, und vor allem einem normalen Umgang mit Kindern.


    Ergebnis sind 5 Jahrzehnte eigenes Fussballspielen, 2 Söhne die dauerhaft und mit Lust beim Fussball sind, über 2 Jahrzehnte Trainertätigkeit., und mich immer noch freue am Wochenende in die Niederungen des Fussball zu gehen.


    Ich habe nur mein persönliches jetzt beschrieben, damit du mal den Vergleich stellen kannst, wie es bei dir im direkt persönlichen Umfeld (eigene Zufriedenheit und die deiner Kinder im fussball) in Vegleich stellts, mit deiner Betrachtungsweise und Erwartung an den Fussball.

    Wer sich ein differenziertes Bild über Druck bei Kindern machen will, der sollte mal googeln.


    Druch auf Kinder


    insbesonders dort:


    Verschiedene Formen von Druck auf Kinder


    dort wird vieles deutlicher, als wir alle hier mit Diskussionsbeiträgen beitragen könnten


    wer Druck ausübt, wie sich Druck auswirkt, welche Kinder besonders Druckempfinlich sind.


    vor allem sind die dortigen Veröffentlichen neutral und objektiv und vor allem auch verständlich


    einfach mal Zeit nehmen und etwas rumstöbern, würde nämlich mal eine gemeinsame Basis für Diskussionsbeiträge schaffen.


    für mich hat nämlich die bisherige Diskussion hier mehr verwirrt als Klärnung gebracht.

    penaten


    das Gefühl des Ausgebrandseins gerade zum Saisonende hin kenne ich.


    Nicht nur Spieler, auch die Trainer brauchen Ruhepausen. Deshalb bin ich ein Verfechter für eine ausreichende Winter- und Sommerpause.


    den Vorschlag von TW, mal die Sommerpause abzuwarten, dich selbst in der Zeit zu überprüfen fände ich für dich auch richtig. Dagegen steht aber noch der Verein und deine jetztige Mannschaft. Du kannst nicht kurz Saisonbeginn kommen und deine Entscheidung kundtun.


    Verein und deine Mannschaft haben das Recht frühzeitig zu wissen, wie es weitergeht.


    Vom Geschriebenen ausgehend, würde ich an deiner Stelle eine Pause einlegen.


    Nach 4 Jahren hat ein Trainerwechsel für eine Mannschaft auch durchaus Vorteile.


    die Rahmenbedingungen (die 2 unterschiedlichen Co-Trainer) sind ja wohl auch nicht optimal, und können durchaus in Zukunft zu noch stärkeren Konflikten führen, die viel Kraft von dir erfordern. Das ist dann noch schwieriger, wenn man eh schon zweifelt aufzuhören oder weiterzumachen.


    1 Jahr Pause, muss ja nicht unbedingt sein, oft entsteht auch in der Winterpause Trainerbedarf.


    Ich würde die Zeit nutzen, mir genau überlegen, welche Richtung ich im Trainerdasein längerfristig einschlagen möchte, und mich dann auch gezielt nach der zu mir und diesen Zielen passenden Mannschaft bzw. Verein umschauen.


    Mit deiner inzwischen erworbenen Erfahrung und der dann neuen Motivation wirst du ein garantiert noch besserer Trainer als in der Vergangenheit.


    Entscheiden kannst aber alleine du, aber die Entscheidung sollte nicht in allzuweiter Entfernung liegen..

    Bemerkenswert


    gelesen:


    Trotz einem für den Verein wichtigem Meisterschaftsspiel ist eine andere Sache für einen ihrer Spieler von ganz anderer Bedeutung.


    Er lässt die beiden letzten Spiele ausfallen, um als Rückenmarkspender möglicherweise ein Leben retten kann, und erhält von seinen Mitspielern volle Zustimmung.


    Mag mancher doch als normal ansehen, ich finde es sollte darüber geredet werden, anstelle nur immer das Negative in den Fordergrund zu schieben.