Trainerfrau
sehe ich auch so, dass bei euch die Grenze erreicht ist. logische Folgerung dessen, wenn man alles selbst tut.
allgemeine Aufrufe, Mail-Rundschreiben zur Aufforderung an mehr Engagement verpuffen ergebnislos.
hab das hinter mir. schriftliche Aufforderung wer beim Sportfest mithelfen will, soll sich melden. Ergebnis : 1 Person
anschliessene persönliche Ansprache ergab über 10 Helfer beim Sportfest.
ich selbst hab mich auch noch nie bei einer allgemeinen Aufforderung gemeldet, war aber immer bereit, wenn ich persönlich angesprochen wurde.
Hilfreich ist nur eine direkte persönliche Ansprache.
Nicht alle Kinder in eurer Mannschaft haben problematische, unsoziale Eltern. es gibt auch die Anderen, die müssen die Ansprechpartner sein, haben das gleiche Interesse am Fortbestehen der Mannschaft wie ihr.
Mit denen mal an einen Tisch, euer Problem schildern, mitteilen, dass es so nicht mehr weitergehen kann.
Gemeinsam überlegen welche Aufgaben, einer von dir zuvor erstellten Liste, von den Anwesenden übernommen werden können, und wer das tun wird. Ganz deutlich klarmachen, dass wenn dies nicht geschieht, für euch Ende der Saion Schluss sein wird.
Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wirdt du überrascht sein, wer plötzlich alles irgenwas an Aufgaben übernimmt.
Trifft das nicht zu, hat die Mannschaft eh wenig Zukunft vor sich und ein Vereinswechsel wäre in dem Fall dann anzuraten.
Viele Trainer hier erarbeiten sich sehr gute Trainingskonzepte und gehen auch danach vor. Ist auch vollkommen richtig.
Im Kinderfussball hatte für mich vor dem eigendlichen Trainingskonzept ein andere Prämisse vorrang:
eine klare konzeptionelle Mannschaftsführung unter Einbeziehung und Mitwirkung der Elternschaft.
War anfangs nicht immer einfach, aber von dauerhaftung Wirkung . erleichterte die zukünftige Trainerarbeit enorm und schränkte
die Frustmöglichkeit, wie du sie derzeit erlebst, erheblich ein.
meine Devise war immer: Mannschaft und Umfeld in mein konzeptionelles Konzept bringen, dann konzentration auf Trainingsinhalte