Beiträge von guenter

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    Was ich hier im Forum nicht gern mag ist grobe Pauschalisierung, das bringt mir gar nix...und hilft nicht weiter :thumbdown:


    Stimmt, geb ich dir recht.


    Geauso bist du aber doch auch verfahren. Stellst einen Bericht hierein. Aufgrund des Geschriebenen, und nur darauf können wir irgendwie antworten, kommen dann die einzelnen Kommentare.


    Dann schiebst du wichtige Details nach, die in der Gesamtbetrachtung dann ein ganz anderes Bild geben und ganz sicher einige Beiträge, auch meine, anders ausgefallen hätten lassen.


    also nicht über grobe Pauschalierunge meckern, wenn man selbst mit wichtigen Details hinterm Berg hält, wodurch erst ziemlich pauschale Beiträge entstehen :|


    Zumindest für mich ergibt sich jetzt, nachdem nachgeschoben wurde, doch ein ganz anderes Bild. Wichtige Punkte, die in deiner doch auch recht pauschalen Erföffnung nicht genannt wurden.

    vor Jahrhunderten war es noch so, dass du zum Trainerschein die komplette Schiedrichterprüfung machen mussest.
    das Kuriose dabei, dass du aber nicht als Schiedrichter pfeiffen durftest, da die Prüfung nur den praktischen Teil umfasste,
    und das verwaltungsmässige fehlte. man wusste als Trainer also nicht, wohin mit dem Spielberichtsbogen. deshalb durft man halt kein offizieller Schiri sein.


    Beklopptes gab es immer schon.


    Soll einer noch sagen, der Fussball und die Trainerausbildung entwickelt sich nicht weiter.



    "Wie wollt ihr noch Spiele gewinnen, wenn ihr die Regeln nicht einmal kennt"


    Ansprache eines Aktiventrainers in der Mannschaftssitzung nach 3 verlorenen Spielen. Dann gabs 45 Minuten lang Regelkunde :D :D :D :D
    Fussball kann manchmal herrlich sein.

    @FB


    nicht die Geschichte ist mad, kommt eigendlich schon öfters vor., wenn sie auch für mich ein Unding.ist . Ein Trainer, der nicht mitkriegt, wenn ein Spieler Wechselgedanken hat. für mich kaum nachvollziehbar.


    Schlimmer ist, wenn man helfen will, die eigendliche Problematik zu erkennen, zumindest sich darüber mal intensiv Gedanken zu machen, aber die andere Seite Beratungsresistent ist.

    ich orientiere mich lediglich am Kunden ;)

    guter Satz. aber an welchem Kunden?


    Ursache aus meiner Sicht für einige Streitgespräche mit dir.


    meine Kundschaft als Trainer war garantiert eine andere als deine. der Kunde, der da dauerhaft nicht reinpasste habe ich zu deinem Kundenkreis verschoben.


    in vielen Diskussionen hier wird aber für mich allzuoft vom gleichen Kundenstamm ausgegangen.


    Als Verkäufer habe ich aber auch gelernt, dass ich mein Verkaufskonzept immer nach dem Kundenkreis ausrichten muss. und der sich nicht nach mir, sonst gabs nämlich keinen Abschluss.

    kennt ihr den Unterschied zwischen einem Stürmer und einem Stürmer?


    der eine vergibt eine 100%ige Torchance, verfällt in totales Selbstmitleid und Selbstvorwürfe. lässt den Kopf hängen und könntest ihn eigendlich auswechseln.


    der andere vergibt 3 100%ige, schüttelt kurz den Kopf und sucht nach der nächsten Chance und macht den dann rein.


    Müssen nun mit dem ersteren grosse Gespräche geführt werden, um ihn jedesmal aufzubauen?


    Genau wie bei unserem Kapitän hier genügt da doch eigendlich ein kurzes "Komm abhaken, ist vorbei, können wir nicht mehr ändern, auf ein Neues"


    mit etwas Humor wie siebener schreibt geht es auch und nimmt dem ganzen die Schärfe: Endlich hast du es geschahfft,
    jeder gute Spieler hat schon mal Rot gesehen.


    Fabian


    nicht in Watte packen, heisst bei mir, dass man nicht aus jedem Floh einen Elefanten machen muss. dass Dinge , die eigendlich schnell abgehakt sein sollten, durch allzu grosse und intensive Gespräche einen Stellenwert geben und somit eigendlich erst ein echter Beratungsbedarf entsteht.


    1 schlechtes Spiel zu einer grundsätzlichen Formkrise erheben und grosses Gespräch führen? Nein, höchstens ganz kurz ansprechen, mit dem Abschluss, dass es beim nächsten Mal wieder besser geht.


    Je mehr es zum Thema wird, desto mehr macht sich ein Spieler darüber Gedanken, desto mehr wird er sich selbst belasten.

    @Don, Fragen wurden doch schon in der Eingangspost beschrieben.

    Würde er weiterhin beim Stützpunkt bleiben oder nicht?


    in beiden Fällen Ja

    Welchen Rat haben Euch denn die BuLi-Trainer gegeben?

    von der persönlichen Entwicklung noch nicht reif genug. vorerst Verbleib im Buli Talenteam angeraten, was doch bedeutet, dass man die weitere Entwicklung beobachten und abwarten will.


    Gibt es das Talentteam weiterhin?

    wurde mit Ja beschrieben

    du hast deinen Sohn doch selbst sehr gut beschrieben, deckt sich zudem mit der Aussage für mich sehr Verantwortlicher.


    Er ist auf dem Stützpunkt, in einem Buli-Talentteam und kann in seiner gewohnten Umgebun bleiben.
    Eigendlich sind das ideale Vorraussetzungen, wie sie sicherlich von einigen hier gewünscht würden.


    Wie kann man da auf den Gedanken kommen, bei derzeit besten Bedingungen, verbunden mit den Schwierigkeiten die dein Sohn ja offensichtlich in bestimmten Bereichen hat, überhaupt auf die Idee kommen zu wechseln, dann noch zu einem Verein, der ja offensichtlich nicht den besten Ruf in der Jugendabteilung hat.


    So wie du das ganze beschrieben hast, ist die Chance sehr gross, dass das ganze in einem Fiasko für dein Kind endet.


    Unter den derzeitigen Bedingungen, hat er doch alle Möglichekeiten sich weiterzuentwickeln, sowohl im sportlichen Berein, als auch in seiner Persönlichkeit. Wechseln kann er immer noch, und bei den derzeitigen Bedingungen werden dazu auch die Möglichkeiten geschaffen.


    Bestes Beispiel, wie unterschiedlich Verantwortliche im Leistungsbereich mit Nachwuchskindern umgehen.
    Im einen Fall wird das Kind gesehen, im anderen stehen nur Eigeninteresse des Vereins im Vordergrund.

    Trainerfrau


    sehe ich auch so, dass bei euch die Grenze erreicht ist. logische Folgerung dessen, wenn man alles selbst tut.


    allgemeine Aufrufe, Mail-Rundschreiben zur Aufforderung an mehr Engagement verpuffen ergebnislos.


    hab das hinter mir. schriftliche Aufforderung wer beim Sportfest mithelfen will, soll sich melden. Ergebnis : 1 Person
    anschliessene persönliche Ansprache ergab über 10 Helfer beim Sportfest.


    ich selbst hab mich auch noch nie bei einer allgemeinen Aufforderung gemeldet, war aber immer bereit, wenn ich persönlich angesprochen wurde.


    Hilfreich ist nur eine direkte persönliche Ansprache.


    Nicht alle Kinder in eurer Mannschaft haben problematische, unsoziale Eltern. es gibt auch die Anderen, die müssen die Ansprechpartner sein, haben das gleiche Interesse am Fortbestehen der Mannschaft wie ihr.


    Mit denen mal an einen Tisch, euer Problem schildern, mitteilen, dass es so nicht mehr weitergehen kann.
    Gemeinsam überlegen welche Aufgaben, einer von dir zuvor erstellten Liste, von den Anwesenden übernommen werden können, und wer das tun wird. Ganz deutlich klarmachen, dass wenn dies nicht geschieht, für euch Ende der Saion Schluss sein wird.


    Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wirdt du überrascht sein, wer plötzlich alles irgenwas an Aufgaben übernimmt.


    Trifft das nicht zu, hat die Mannschaft eh wenig Zukunft vor sich und ein Vereinswechsel wäre in dem Fall dann anzuraten.


    Viele Trainer hier erarbeiten sich sehr gute Trainingskonzepte und gehen auch danach vor. Ist auch vollkommen richtig.


    Im Kinderfussball hatte für mich vor dem eigendlichen Trainingskonzept ein andere Prämisse vorrang:


    eine klare konzeptionelle Mannschaftsführung unter Einbeziehung und Mitwirkung der Elternschaft.
    War anfangs nicht immer einfach, aber von dauerhaftung Wirkung . erleichterte die zukünftige Trainerarbeit enorm und schränkte
    die Frustmöglichkeit, wie du sie derzeit erlebst, erheblich ein.


    meine Devise war immer: Mannschaft und Umfeld in mein konzeptionelles Konzept bringen, dann konzentration auf Trainingsinhalte

    naja soll er ruhig reden - Heute hole ich mein Konzept raus und wenn von ihm was kommt, werde ich ein Paar gute sachliche Argumente raushauen.


    genau das meine ich.
    warum hast du die Situation nicht genutzt, ihm direkt einige Grundzüge des Konzeptes und 2,3 Argument dazu rübergebracht.
    Möglicherweise hättest du ihn überzeugt, zumindest zum Nachdenken gebracht und eventuell einen Multiplikator bei der Elternschaft gehabt. Komm mir jetzt bitte nicht mit verlorener Trainingszeit, das ist nämlich gewonnene Zeit für die Zukunft.


    Klar kritsiert er dein Vorgehen, er kennt ja deine Gründe dazu nicht.


    Was glaubst du welche Wirkung es hat, wenn du jetzt kommst und ihm ein Blatt Papier mit deinem Konzept unter die Nase hälst.


    Bei mir würdest du garantiert das Gegenteil von dem erzeugen, was deine Absicht dabei ist.


    Es besteht in vielen Dingen eine grosse Diskrepanz zwischen dir und deiner Elternschaft, zumindest Teilen davon, die musst du abbauen, wenn du die Mannschaft auch nächste Saion weiter trainierst.

    Trainerfrau


    ob Frau des JL oder Motorradfahrer, ist doch eigendlich egal. im Prinzip doch Gleiche.


    Dein Frust rührt doch nicht aus dem vielen was du machst, sondern in der totalen Ungerechtigkeit die dir hier wiederfährt.
    Im Vergleich zu dem Vielen was du tust, wird hier einem, der kaum was macht, ein Dankeschön ausgesprochen, dir nicht.


    Ich versteh deinen Frust vollkommen. würde mich genauso ärgern.


    Zurückzuführen ist das aber auch auf organisatorische Fehler innerhalb der Mannschaftsführung und auch in der Familie.


    Wer alles macht, oder meint, alles machen zu müssen, Aufgaben nicht entsprechend delegiert, der wird irgendwann alles machen müssen, wird irgendwann von der Aufgabenfülle überrollt.


    Wer auf ein Dankeschön wartet, wird oft enttäuscht werden. andere sehen das doch als selbstverständlich an.


    Die dann eintretende Müdigkeit (bezeichne es mal so) kennen viele Jugendtrainer, und viele auch ein Grund nach einer gewissen Zeit aufzuhören.

    @maddog


    sicherlich kritisierst du einzelnes Verhalten von Eltern zu recht.


    Es ist auch nicht ganz ersichtlich, ob du nur Probleme mit einem oder 2 bestimmten Eltern oder mit mehreren deine Probleme hast


    Aber deine Einstellung gegenüber Eltern generell finde ich schon sehr bedenklich. Im unteren Jugendfussball muss das zwangsläufig zu Konflikten führen.


    als Trainer sollte man das was er von seinen Eltern verlangt auch vorleben.


    Repekt erhält nur der, der auch seinem Gegenüber Respekt erweist. Wieso sollen die Eltern auf dich zukommen, wenn du nicht auf sie zugehst? Du bist der Verantwortliche, der auftauchende Probleme anpacken muss.


    Du betonst, dass es dir wichtig ist, dass DER Grund des Wechsel nicht bei dir liegt.


    Kann es sein, dass du noch eine gewisse Unsicherheit in deiner Trainertätigkeit hast. DER Grund und dein distanziertes Verhalten zur Elternschaft lassen zumindest diese Vermutung zu.


    Bei Anfängern oft zu sehen, aber eigendlich hast du doch keinen Grund dazu, deine Grundeinstellung und dein Anspruch an dich selbst sind doch in Ordnung.

    @marvinsr


    ich würde entgegengesetzt der Vorschreiber vorgehen.


    natürlich würde auch ich ihm die Kapitänsbinde belassen, keine Frage.


    Würde das Ganze aber ansonsten gar nicht gross aufhängen. ganz normal weitermachen. ganz normale Tagesordnung.


    So nebenbei würde ich ihm sagen, dass er sich nicht soviele Gedanken machens soll, abhaken und einfach normal weitermachen soll.


    grosse Gespräche würde ich erst recht nicht führen, würde dem Jungen somit vermitteln, dass eigendlich nichts besonderes vorgefallen ist. Rote Karten gibts halt im Fussball, Schuld an Niederlagen sind eh nicht einzelnen zuzuordnen.


    er ist ja Kapitän der Mannschaft, also muss er auch eine gewisse Persönlichkeit haben, also wird er da schon durchkommen.


    es wird ihn weiter stärken. Wenn nicht, wird er auch zukünftig schnell aus den Bahnen geworfen, wenn irgendwas vorfällt.


    Grosse Gespräche könnten zur Folge haben, dass er sich gedanklich noch mehr damit befasst, ihn noch mehr verunsichert.
    Normalität hilft oft mehr als thematisierende Gespräche.


    C-Jugend sind keine Kleinkinder mehr, wer sich da durch eine Rote Karte umwerfen lässt und das nicht bewältigt bekommt,
    ist für mich dann dauerhaft eh nicht zum Kapitän geeignet.


    Spieler, die man im Jugendbereich nur in Watte packt, werden es zukünftig eh sehr schwer haben.

    @maddog


    das hat jetzt aber wenig mit deiner Eingangspost zu tun, ist doch eine ganze andere Thematik.


    du ärgerst dich, für mich berechtigt, dass sich ein Spieler per Mail auf der Geschäftsstelle abmeldet, und du dies nur zufällig, nicht durch die Eltern erfährst.


    darauf bezogen sich meine Beiträge.


    das andere mag für dich vielleicht zusammenhängen, ist aber doch ein ganz neues Fass aufgemacht, als deine Eingangspost.

    Sir Alex


    deine Begründung hatte ich mir auch schon so in etwa gegeben, ist für mich aber nicht ausreichend.


    ich sehe z.B. in meinem Beispiel, nicht das Umsetzen von im Training erlernten, sondern die eigenständige von sich heraus kommende Umstellung während des Spieles, also eine selbständige Weiterntwicklung ohn von aussen involviert zu werden.


    Meine Vermutung geht auch dahin, dass sich Leistungträger einfach mehr trauen, eigene Ideen umzusetzten, Fehler werden bei ihnen einfach eher akzeptiert, weil sie ihn mit einer folgenden Situation durch ein besonder Aktion wieder ausbügeln können.
    das Selbstbewusstsein lässt sie auch eher erkannte Situationen angehen, als einen Spieler, der um seinen Stammplatz kämpft und lieber nur den sicheren Weg geht, ja nur keinen Fehler machen.


    bitte beachten, dass ich jetzt nicht von einem Topniveau ausgehe, sondern von einer guten Mannschaft im unteren Bereich.

    @Uwe


    Mea culpa.


    Schätze mich als einigermassen vernünftigen Zuschauer ein. Trotzdem geht mir manchmal, wie auch am vergangen Samstag wieder mal, der Gaul durch, als ich dem Schiri mal ein paar Worte rüberbrachte (jedoch keineswegs beleidigent) . hatte sogar Wirkung auf sein Pfeiffen.


    Ich geh keine Kaffeetrinken sondern spazier um den Platz und rauche meine Pfeiffe, wenn ich merke, dass ich mich langsam aufrege.
    was meistens beruhigend wirkt, aber nicht immer, halt Mensch. die Südkurve hats da leichter, die können das ganze Spiel immer unbestraft brüllen.

    wie man auch auf dem Land für BEIDE geeignete Möglichkeiten schaffen könnte, so Fussball zu spielen, dass es beiden Spass macht und jeder das bekommt was er braucht. Den RAE betrachte ich angesichts DIESER gesellschaftlichen Herausforderung als zweitrangig.


    @FB


    genau das tun wir aber auf dem Land, und zwar in jedem Training sind wir damit konfrontiert, vom Talent, das wenn es wechselt irgenwann höherklassig spielt bis zu den wirklich Dicken Paules. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen, sonst haben wir keine Mannschaft. Dies nenn ich auch die soziale Verantwortung der Dorffussballvereine für unsere Gesellschaft.


    Und da stimm ich dann zu, dass die RAE dort keine Rolle spielt. 2 Jahrgänge in einer Mannschaft sind doch dort nicht unüblich.


    Die RAE liefert andererseits ein gutes Argument bei der Begründungssuche, warum man bei einer Sichtung nicht berücksichtigt wurde. (bin halt manchmal provozierend).

    Christian


    Was ist das denn für ein Selbstvertrauen. Wie willst du denn überhaupt neue dinge anpacken, nicht nur im fussball.wie kann man mit solch einem Selbstbewusstsein überhaupt Kindertrainer machen.


    Stell mal all deine Befürchtungen bei Seite, geh doch einfach mal hin, und lass es einfach auf dich zukommen. Mach dir doch mal nicht soviel Gedanken. Was kann denn schlimmstenfalls passieren? dich steinigen? wohl kaum. allerhöchsten sagen sie dir dass du zu schwach bist und zu Hause bleiben solltst. Könnte, passiert aber nicht, garantiere ich dir. Und wenn doch, bist du halt wieder auf dem Stand von heute. Nichts wagen ist schlimm, Wagen und scheitern dagegen jedoch nicht.