Beiträge von Toto2

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    Hallo Mattes,


    ich bin zwar nicht Chris, möchte dir aber trotzdem einen Tipp geben. Interviewe doch mal deine Stützpunktspieler. Die können dir erzählen wie es da so läuft. Soweit ich informiert bin wird bei den Stützpunkten im D-Bereich schon länger auf dem "Kleinfeld" gespielt. Und das selbstverständlich ohne Libero und nach der ballorientierten Spielweise ausgerichtet. Das sind Vorgaben, an die die Stützpunkttrainer sich zu halten haben. Komme ebenfalls aus NRW und habe daher meine Informationen.


    Vielleicht unterhälst du dich sogar mal mit den Stützpunkttrainern, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

    Da ich dich, Andre, als einen Verfechter der ganzheitlichen Ausbildung hier im Forum kennengelernt habe wundert mich deine Begeisterung für diese Übung ein wenig.


    Was mir hier fehlt ist die Anschlußaktion nach der Eroberung des Balles durch den Verteidiger ( z. B. Konterlinie ). ;)

    Ich will mich da ebenfalls Chris anschließen. Wie er es beschreibt macht es aus meiner Sicht absolut Sinn. Methodisch sinnvoll aufbereitete Trainingseinheiten. Bei der Einführung der ballorientierten Verteidigung ein 3-5-2 in Betracht zu ziehen halte ich dagegen für sinnlos. Gründe hat Chris ebenfalls bereits genannt.

    Hallo Duffy,


    das ist für mich ein viel diskutiertes Problem, dass in meinen Augen eigentlich keines ist. Oder nicht sein muss. Insbesondere im Breitensport hast du diese Situation immer. Aber auch in leistungsorientierten Vereinen gibt es immer die besseren ( oder bis dahin besser ausgebildeten ) und die "untalentierteren" Spieler bzw. dann Mannschaften.


    Das Entscheidende sind die Trainer. Die sollten für sich selbst zunächst entscheiden welche Einstellung sie haben. Worin sehen sie für sich selbst den Erfolg? In der Abschlusstabelle oder der Ausbildung? Ein Trainer, der seinen Erfolg von der Tabelle abhängig macht sehe ich im Grunde im Kinderfußball fehl am Platz. Im Jugendfußball ist das je nach Verein diskussionwürdig. Solch ein Trainer sollte auf jeden Fall Abstand davon nehmen eine zweite oder dritte Mannschaft zu übernehmen. Der tut sich selbst und erst recht den Kindern keinen Gefallen.


    Die Kinder u. Jugendlichen dürfen u. sollen gewinnen wollen. Keine Frage. Etwas anderes würde ich auch als Trainer nicht vermitteln. Die Frage ist dann nur wie ich als Trainer in meinen Entscheidungen damit umgehe. Das Wichtigste ist, dass ich als Trainer meinen Spielern immer die Begeisterung für den Sport vermitteln kann. Wenn die Mannschaft sieht, dass der Trainer wegen Niederlagen unmotiviert und sauer ist wird sie sich nicht anders verhalten. Das merkt die Mannschaft sehr schnell. Und das bringt niemanden weiter. Wenn ich aber ausbildungsorientiert denke werde ich immer Fortschritte sehen. Es sei denn ich ich lasse schlecht trainieren. Und wenn die Fortschritte meiner Spieler mich begeistern und ich das als Erfolg meines Trainings werte wird sich das auf Spieler u. Mannschaft übertragen. Insofern schließen sich die Ausbildung und Erfolg überhaupt nicht aus. Ganz im Gegenteil. Es kommt eben nur darauf an wie man Erfolg definiert.


    Ich weiß natülich, dass viele Vereine sich ihre Trainer nicht immer aussuchen können. Trotzdem liegt da für mich der Hase im Pfeffer begraben. Es steht und fällt mit dem Trainer selbst. Er muss sich als erste Person klar darüber sein welche Erwartungshaltung er hat.

    ok, zum thema.


    ich halte die tschechenrolle als eine meiner absoluten lieblingsübungen für absolut geeignet, dieses schnelle umschalten zu trainieren.
    man kann sie ja noch variieren wenn man mag, zb. erst nach zwei erfolgreichen pässen wechselt das angriffsrecht.

    Jepp....Tschechenrolle ist super, wenn man dabei viel Tempo und möglichst direkten Zug zum Tor fordert. So kommen die Teams gehörig aus der Puste u. haben anschließend eine kleine Pause. Zudem fördert man nicht nur das schnelle Umschalten, sondern auch geschicktes Verhalten in der Defensive, da diese ja in Unterzahl agiert. Zudem ist die Spielform vom Aufbau her einfach zu organisieren und man beschäftigt eine Menge Spieler mit den erforderlichen Pausen.

    Wieso? Das bedeutet doch nicht zwangsweise, dass andere Verbände keine gute Arbeit leisten. Allerdings hat man in Deutschland vor noch nicht allzu langer Zeit erkannt, dass man eine Menge verpennt hat. Insbesondere in taktischen Dingen hat Deutschland in der Geschichte nie eine bedeutende und innovative Rolle eingenommen.


    Da unser Verband die wohl beste Infrastrukturen besitzt hat man es relativ kurzfristig geschafft ( danach sieht es zur Zeit zumindest aus ) die Versäumnisse in der Ausbildung nachzuholen. Und das orientiert an den Entwicklungen im "modernen" Fußball. Wobei sich der Fußball natürlich ständig weiterentwickelt.

    Der Klassiker bei Spielform: Gegentore zählen doppelt, wenn nicht alle Spieler der in der Defensive agierenden Mannschaft währende der Erzielung in der eigenen Hälfte sind.


    Auf der anderen Seite: erzielte Tore zählen nur dann doppelt, wenn sich alle Spieler der angreifenden Mannschaft in der gegnerischen Spielhälfte befinden.


    Ist sicher auch nicht DAS Allheilmittel, fördert aber die entsprechende Bewegung in der jeweiligen Spielsituation. Das Campen von Stürmern vor dem gegnerischen Tor wird eingeschränkt und das Beteiligen von "Verteidigern" an Angriffsbemühungen wird gefördert.

    Definitiv ist da vorab auch Theorie angesagt. Da gehe ich konform mit Chris. Das muss u. sollte meiner Ansicht nach sogar nicht immer eine Stunde sein. Ich würde das Stück für Stück an der Tafel erarbeiten. An der Tafel haben sie einen besseren Überblick über das Ganze. Kommst du von Anfang an mit zu viel Theorie, dann haben die nach 1 - 2 Wochen die Hälfte vergessen.


    Mit System macht das Sinn: zunächst auf die Grundsätze des 1 vs. 1 nochmal eingehen und dann Schritt für Schritt erweitern.


    Das ist zumindest meine Ansicht.


    sicher bleibt abzuwarten was passiert, aber es geht mir ja hier um die sache, den fußball den eine U17 da gespielt hat.
    das habe ich, wie gesagt, so noch nie gesehen! so rasant, temporeich und zielstrebig, einfach klasse.

    Mir hat es ebenfalls viel Spaß gemacht die Spiele anzuschauen. Allerdings hat mich die Zielstrebigkeit und das Tempo nicht überrascht. Das war bei einem heutzutage sehr gut organisierten Verband wie dem DFB zu erwarten, der mit der Ausbildungsoffensive allgemein diese Ziele letztlich anstrebt. Da wurde in der Ausbildung der Entwicklung des Fußballs Rechnung getragen.

    Wie definierst Du Hilfe? Das bereitstellen von kompletten TE´s?
    Das Helfen bei der Suche nach Lösungen und eben nicht das Vorgeben, ist meiner Meinung nach Hilfe.
    Ich glaube es geht darum, dass die eigene Leistung, die eigene Arbeit und Zeit in solch ein Projekt hineingesteckt wird.
    Nun könnte jemand anderes kommen, diese Arbeit billig kopieren und als seine ausgeben.


    Interessanter Beitrag. Wie man auch so schön sagt: der Weg ist das Ziel. So habe ich es verstanden. Hilfestellung ist absolut in Ordnung. Aber wenn der jeweilige Trainer sich selbst mit den Thema auseinander setzt, also eben nicht die komplette Lösung kredenzt bekommt, so lernt er doch dazu. Und man lernt in der Tat nie aus. Auch der Trainer befindet sich in einer ständigen Entwicklung. Bei einer "Komplettlösung", sofern überhaupt möglich, handel ich nach Vorgaben u. setzte mich eigentlich nicht wirklich mit den Themen auseinander. Somit ist der Lernerfolg doch recht gering. Und so umfassend und schwer es letztlich auch bei der Fülle von Gebieten auch ist: ich pers. möchte immer verstehen, damit ich bei der nächsten sich gänzlich anders darstellenden Situation selber so gut wie möglich klar komme.


    Ergo: Hilfe zur Selbsthilfe.

    Ja, das sehe ich auch so. Nicht nur in diesem Fall. Ich muss die Spieler dahin bringen, dass sie selbst entscheiden können was in der jeweiligen Situation das richtige ist. Das muss doch das Ziel sein. Da sich Spielsituationen immer wieder anders darstellen bringt es niemanden weiter, wenn er sich an starre Vorgaben hält ( Spielintelligenz ). Schließlich spielt der Gegner auch mit, und den kann man nicht immer berechnen.


    Trotzdem sollte der Trainer natürlich an der Tafel die möglichen Situationen und ihre Vor- und Nachteile thematisieren. Und das immer mit Beteiligung der Spieler ( Fragestellung ). Damit gibt er seinen Spielern dann das Werkzeug an die Hand kreativ die Situation zu lösen.

    Hallo zusammen,


    ich denke mal, dass die meisten mein Argument eigentlich voraussetzen. Aber es wurde bisher in diesem Beitrag nicht erwähnt. Für mich ist die Grundvoraussetzung zunächst mal der Spaß am Fußball und diesen auch dauerhaft zu erhalten. Nur mit Spaß an der Sache kann man auch die Motivation und den Ehrgeiz entwicklen diese ganzen von euch genannten Dinge zu erlernen.

    Schöne Idee. M.E. liegt die Gefahr darin, dass dies zu 70% ein Aufsatz über ballorientiertes Verteidigen im Allgemeinen wird - das sollte man bedenken. Das meiste ist ja bei allen Systemen gleich - erst recht spät wird es spezifisch. Andererseits kommt es bei dem Verhalten der einzelnen Spieler ja vor allem auf die einzelne Spielsituation (eigener Ballbesitz, Wo Ballverlust, Welche Mannschaftsteile bereits überspielt, Wie ist der Gegner gestaffelt usw.) an und damit wird das ganze recht komplex und eine kleine Abhandlung wird dem ganzen Thema kaum gerecht.


    Genau das ist es. Man kann seinem Team eben nicht vorab für jede Spielsituation eine Lösung präsentieren. Na ja....in etwa kann man das schon. Es gibt sicher Trainer, die wirklich nahezu jede mögliche Situation an der Tafel besprechen. Aber das sollte nicht das Ziel sein. Meiner Ansicht nach sollte es das Ziel sein die Spieler so zu schulen, dass man ihnen das Werkzeug an die Hand gibt, mit denen sie kreativ selber die Lösungen finden. Sonst wird es einfach zu schematisch, zu gesteuert, zu theoretisch und unkreativ. Passendere Worte fallen mir da jetzt nicht ein. Letzlich müssen die Spieler das Prinzip verstehen und selbst in der Lage sein Probleme zu lösen.


    Genau deshalb ist das Thema so komplex. Im Fussball ist eben, je nach Gegner, Raum u. Zeit knapp u. die Spielsituationen ändern sich in Sekunden.


    An diesem Punkt erstmal eine kurze Unterbrechung, den bevor ich nun mit dem Verhalten der Mannschaft in Bezug auf Verhalten in Offensive und Defensive eingehe, stellt sich mir die Frage ob ich die auch Individual-, Gruppen- und Manschaftstaktik nach meiner Meinung Auslegung erläutern soll.
    Dabei würde ich selbstredend das Rad nicht neu erfinden, aber ich hätte die Möglichkeit, die generellen Grundlagen für das ballorientierte Verteidigen von klein auf in eigenen Worten zu erklären. Dies würde bei der Individualtaktik mit den verschiedenen Formen des 1:1 beginnen, die Gruppentaktischen Elemente des Verteidigens in Über- und Unterzahl behandeln und abschließend die Zusammenarbeit der Mittelfeldspieler gemeinsam mit dem Mittelstürmer bzw. die 4er Ketten mit den beiden 6ern behandeln.

    Sorry, da war ich wohl nicht ganz bei der Sache. Im Grunde ist die Reihenfolge ja eingehalten. Man sollte Beiträge doch öfter mindestens 2 x lesen :whistling: .

    Hallo Zodiak,


    ehrgeiziges Projekt, das du dir da vorgenommen hast. Es gibt Leute, die haben über dieses Thema Bücher verfasst. Vielleicht nicht speziell auf die 4-2-3-1 Aufstellung gemünzt, aber auf die ballorientierte Verteidigung allgemein.


    Die groben Punkte hast du meiner Ansicht nach schon erfasst. Allerdings würde ich von der Gliederung etwas anders vorgehen. Also von der Reihenfolge. Ich würde nach dem Vorwort zuerst die Individual-, dann die Gruppen- und letztlich die Mannschaftstatik erörtern bzw. abhandeln/erklären. Die Individual- u. Gruppentaktik kann man bei dem Ganzen nicht aussen vor lassen. Das Verhalten des einzelnen u. dann einer Gruppe von Spielern ist essenziell.


    Das Ganze könntest du dir allerdings sparen wenn du voraussetzt, dass diese Dinge von den Trainern bedacht und von den Spielern zumindest einigermaßen beherrscht wird ( wer ist da schon perfekt? ).


    Wie auch immer....das Thema an für sich ist schon recht komplex. Wo fängt man an u. wo hört man auf? Das waren zumindest meine ersten Gedanken, als ich deinen Beitrag las.


    Was ich nicht verstehe ist, dass einige einer zusätzlichen Übungseinheit alle 2 oder 4 Wochen den nutzen absprechen ...
    Wir haben früher 7 Tage die Woche gekickt, ob Training, Hartplatz oder Bolzplatz - selbst im Winter auf geräumten Hartplätzen ... das tun die Kids im Playstation Zeitalter nicht mehr und da ist ja wirklich jede Minute Sport und Betreuung super, den im Gegensatz zu früher müssen die tausenden Ballkontakte nachgeholt werden.
    Daher nochmal ganz klar, jede Minute Training unter den Augen des Trainers sind ein Schritt in die richtige Richtung - egal wie klein die Schritte sind, diejenigen werden wohl eher ans Ziel kommen, als jene, die eben nur das "normale" Training anbieten und es ist hier auch wie bei allem anderen, das dieses ominöse Talent auch noch eine entscheidende Rolle spielt.


    Grüße
    Zodiak


    Sehe ich eigentlich auch so. Vor allem der Trainer hat natürlich auch eher die Ruhe u. die Zeit auf den einzelnen Spieler einzugehen. Der Nutzen ist eventuell dann letztlich nicht so hoch, wie es sich der Trainer erhofft. Aber er ist da.


    Ich pers. bin da auch sehr ehrgeizig u. muß mich hin u. wieder auch ausbremsen, bzw. ausgebremst werden ( vom Mit-Trainer ). Ich würde auch gerne mehr Zeit für das Training aufwenden können - gerade in der Vorbereitung. Aber dazu gehören ja immer mindestens zwei: Spieler u. Trainer.


    Ein Vorschlag von mir an Ronaldinha wäre noch vorab zu checken welche Spieler welche Schwächen haben - wenn das möglich ist. Dann könnte man die Vierergruppen entsprechend zusammenstellen und hätte rein theoretisch eine noch größere Erfolgsaussicht.


    Ich werde selbstredend demnächst mit der C-Lizenz weitermachen, erhoffe mir aber weitaus mehr Input und wünsche mir nichts sehnlicher als einen Dozenten dessen Ego nicht durch seinen Fußballlehrer ins unerträgliche gestiegen ist.


    Grüße
    Zodiak


    Da haben wir es doch....es scheint an deinem Lehrgangsleiter zu liegen. In unserem Lehrgang kann man das Verhältnis in etwa so darstellen: 80 % Praxis zu 20 % Theorie. Und alle Spiel- u. Übungsformen werden von den Teilnehmern auch selbst absolviert. Aber nicht nur wischi-waschi, sondern so, wie es auch die Jugendlichen umsetzen sollten. Eben auch learning by doing.

    Ich finde eine trainerlizenz sagt rein garnix darüber aus ob jemand ein guter trainer ist oder
    nicht. Es sagt lediglich aus das derjenige bereit war etwas dazu zu lernen.


    kennt ihr den spruch:fachidiot schlägt kunden tot.??


    Da gebe ich BBCoach-Chris Recht. Der Schein sagt darüber nichts aus. Zodiak, du hast quasi mit der Hilfe, die du erhalten hast, einen Intensivlehrkurs erhalten. Das hast du bei dem Lehrgang wohl nicht - ist ja auch logisch; die können sich nicht so intensiv um jeden einzelnen kümmern.


    Trotzdem ist das Erlangen einer Lizenz oder eines Fachübungsleiters doch sinnvoll. Man kann dort etwas lernen. Und viele Jugendtrainer, die sonst das Training wie bei den Erwachsenen geleitet hätten, werden zunächst mal aufgeklärt. Ob sie das anschließend auch richtig umsetzen steht auf einem anderen Blatt. Es gibt ja genug Leute die denken, dass sie den Fußball erfunden hätten - quasi Unbelehrbare.


    Ich selbst mache gerade die C-Lizenz. Teilweise war es für mich auch eher langweilig ( in der Theorie ), weil ich mich bereits vorher mit den Themen ausgiebig auseinandergesetzt habe. Aber auf dem Platz in der Praxis habe ich doch einige Anregungen erhalten. Die Leute haben natürlich wesentlich mehr Erfahrung als ich, der eine Jugendmannschaft erst seit zwei Spielzeiten betreut ( sind Stützpunkttrainer - meine Ausbilder ).


    Sicher liegt es auch immer am jeweiligen Ausbilder - keine Frage. Aber abschließend finde ich es schon sinnvoll eine Ausbildung zu machen.

    Welche Lizenz möchstest du denn erwerben? Ich finde es recht erstaunlich, dass wie selbstverständlich von einem 4-2-3-1 ausgegangen wird. Warum eigentlich?


    Ich habe es eigentlich jetzt so verstanden, dass von einer unmittelbaren Gefahr vor dem Tor ausgegangen wird. Also, bezogen auf die raumorientierte Verteidigung, die letzte Kette bzw. Verteidiger gefordert sind. Und der Angriff eben durchs Zentrum erfolgt. Wenn es so ist, dann wird sicherlich verlangt, dass du klar die Unterschiede zur Verteidigung eines Angriffes über den Flügel herausstellst. Übungsformen gibt es da ohne Ende. Eben je nach Situation. Aber das wird man dir im Lehrgang wohl ausgiebig beigebracht haben ( Verteidiger in Über- oder Unterzahl, Angreifer in Über- oder Unterzahl, Angriff frontal oder mit Verteidiger im Rücken ).


    Führe die Lehrprobe so durch, wie es im Lehrgang dargestellt wurde. Genau so wollen die Prüfer es sicherlich auch sehen. Wichtig ist am Ende auf jeden Fall, dass du einen reibungslosen Ablauf organisierst, die jeweilige Übung prägnant erklärst, Fehler der Spieler korrigieren kannst und einfach zeigst, dass du die Materie verstanden hast.


    Werden die Lehrproben nicht auch vorher von den Schülern und Lehrgangsleitern durchgesprochen?