Beiträge von Toto2

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    Hallo Dresdner,


    deine Bedenken kann ich absolut verstehen. Ich sehe das grundsätzlich auch so. Nach dem Motto: der Azubi bleibt doch immer der Azubi, auch wenn er später übernommen wird.


    Letztlich hängt das natürlich von den Charakteren des Teams ab. In Ausnahmefällen kann es schon sein, dass die Mannschaft dich voll akzeptiert. Du kennst ja deine Mannschaft, da du mit ihnen bereits gespielt hast.


    Aber ehrlich: grundsätzlich würde ich eher davon abraten. Aber dein eigentliches Ziel hättest du zunächst erreicht: eine neue Herausforderung hast du dann gefunden ;) .

    Chris + Peter_Pan: da liegen wir musikalisch wohl auf der gleichen Wellenlänge. Besonders Beastie Boys u. Rage against the machine ! Und dass Dog eat Dog heute noch jemand kennt......freut mich.


    Chris: du meinst aber doch wohl eher, dass man bei diesem HipHop-M*st einschläft, oder? Unter Rap verstehe ich was anderes ( Beastie Boys, Public Enemy, N.W.A - das alte Zeug eben ).


    Aber ob meine Jungs das auch so sehen?

    Kann mich den anderen nur anschließen. Ich habe zwar pers. keine Erfahrung damit, aber ich kann da einen Fall in unserem Verein beobachten. In unserer E1 spielt auch ein Mädchen mit, da wir leider bisher nur Frauen D, C, B und Senioren-Team haben. Die macht sich sehr gut - kein Unterschied zu den Jungs. Da ragen zwar 3 Jungs aus der Mannschaft heraus, aber mit den anderen kann sie mithalten.


    Ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Aber bevor sie das Fußballspielen ganz aufgibt sollte sie bei dir mittrainieren.


    Ich kann nur hoffen, dass wir ( und ihr ;) ) im Verlauf der kommenden Frauen-WM in Deutschland regen Zulauf erhalten, damit auch F und E-Jugenden entstehen. In unserem Verein erhalten die Frauen nun eigene Kabinen incl. Duschräume. Da tut sich bei uns einiges.

    Schade um die beiden Kicker :thumbdown: . Ich hoffe zumindest, dass die event. noch woanders spielen und dem Fußball nicht komplett den Rücken gekehrt haben.


    Ich bin jedenfalls gespannt wie die Sache ausgeht. Wäre nett, wenn du uns da zum gegebenen Zeitpunkt informierst.


    Ach ja - eine Frage ist noch offen: gibt es einen Plan B ?

    Chris: ich schließe mich da mal Hans an. Interessiert mich auch, was du im Fußball so machst.


    HHV: ich kann den anderen nur zustimmen. Das ist eine ganz einfache Rechnung. Mal angenommen du machst eine kaufmännische Ausbildung. Da sind deine Chancen einen Job zu finden natürlich wesentlich höher als in der Fußballbranche, weil die Angebote da eben weitaus größer sind.


    Wenn du allerdings so viel Spaß am Trainerjob hast solltest du versuchen das nebenher zu verfolgen. Stecke so viel Energie und Zeit hinein, wie du kannst. Das fällt einem ja nicht schwer, wenn man es gerne macht. Dann besteht immer noch die Möglichkeit, dass sich etwas ergibt. So lange du abgesichert bist gehtst du kein Risiko ein. Betrachte es dann mehr als Hobby, was es dann ja eigentlich auch ist. Wenn man an einer Sache Spaß hat ist man motiviert und macht diese Sache meistens auch recht gut.


    Ich pers. habe leider zu spät erkannt, dass ich eigentlich im falschen Job bin. Meine eigenen "Talente" oder Neigungen habe ich nicht genutzt und für mich ist es auch zu spät. Hätte mir z. B. gut vorstellen können als Jugendtrainer zu arbeiten. Professioneller Seniorentrainer hätte mich eigentlich nicht so interessiert.


    Daher mein Tipp: du solltest jetzt deine Weichen stellen, bevor es zu spät ist. In den meisten Fällen hat man nur eine Chance. Allerdings solltest du dabei immer realistisch bleiben. Aber gib deinen "Traum" nicht zu schnell auf. Soweit bis heute bekannt ist hat man nur ein Leben.

    Schon eine nette Idee, dieser Ball. Aber der Preis, wenn er auch irgendwo berechtigt sein sollte, ist einfach zu hoch.


    Allerdings werde ich den Eindruck nicht los, dass er einfach nur schlechte Platzverhältnisse simuliert. Was er auf jeden Fall trainiert ist die Konzentration und das Reaktionsvermögen.


    Aber gespielt wird letzlich mit dem runden Leder ( oder vielmehr Plastik ;) ). Deshalb sollte man sich auch primär damit beschäftigen. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren......

    Zum Thema im Thema :


    bei uns wird auch nur das Du verwendet. Auch bei den Kindern. Disziplinlosigkeit konnte ich lediglich einmal gegenüber meinem Mittrainer beobachten. Da hatte ein D-Jugendlicher nach einer unfairen, aber nicht schlimmen, Aktion eines Mitspielers mal kurz seine Emotionen gegenüber meinem Kollegen nicht im Griff.


    Sonst konnte jeder Anflug bisher mit einem ruhigen u. bestimmten "Alles in Ordnung?" im Keim erstickt werden.


    Aber ob da wirklich das "DU" oder "SIE" einen Unterschied macht? Ich glaube es nicht.


    Zum eigentlichen Thema: gerade der "Gegenverkehr" beim Tannenbaum finde ich sehr gut. Da heißt es Kopf hoch und nicht nur auf den Ball konzentrieren. Da haben, zumindest meine Spieler, noch so ihre Defizite.

    Hallo nochmal,


    eigentlich geht unsere aktuelle Diskussion ein "wenig" am Thema vorbei ( Sinn oder Unsinn der Pokalspiele ), aber wo wir schon dabei sind..... ;)


    Andre, ich bin der Ansicht, dass du da den richtigen Weg gehst. Man kann euch darüber hinaus nur wünschen, dass, wenn der Trainer überhaupt einlenken sollte, eure zukünftige Zusammenarbeit unbelastet Früchte trägt.


    Dass du am Stuhl des Trainers sägst wollte ich nicht sagen. Ich habe nur vermutet, dass er es so wahrnehmen könnte. Auf Grund seines bisherigen Verhaltens habe ich das mal als naheliegend angesehen.


    Was wird denn eigentlich passieren, wenn er das Handtuch schmeißt? Gibt es einen Plan B? Steht "Ersatz" bereit? Du schreibst, dass er eigentlich kein schlechter Mensch ist. Er macht das also nicht wirklich bewußt und scheint ein Dickschädel zu sein. Da bin ich mir nicht sicher, ob die "Hammermethode" da jetzt die richtige Vorgehensweise ist ( entweder oder ). Da sollte man zunächst die Emotionen in dem Gespräch kontrollieren und auf jeden Fall sachlich bleiben. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du, trotz deiner eindeutigen Stellungnahme im letzten Kommentar, da im Kopf doch noch einen mini kleinen Anflug von Bedenken hast ?!?! Ich finde nur, du solltest wirklich sachlich und relativ emotionslos bleiben. Meine Ansicht ist, dass man sich selbst ein wenig disqualifiziert, wenn man zuviel Emotionen hochkommen läßt. So schwer das auch ist.


    Man darf eben auch nicht vergessen, dass dieser Trainer es eigentlich nicht böse meint. Er hat doch eigentlich die besten Absichten und schaut dabei leider nicht auch nach links und rechts, sondern nur geradeaus. Vielleicht ist es aber einfach nur mein Fehler, dass ich auch immer versuche mich in die betreffende Person hinein zu versetzen.

    Andre: das einzige Problem was ich da sehe ist - stehen die entsprechenden Entscheidungsträger des Vereins hinter deiner Einstellung?


    Wenn dieser Trainer sich nicht ändert übernimmst du den Job als Co nicht und steckst deinen Sohn in ein anderes Team. Und dann? Wird er sich dann ändern? Eher unwahrscheinlich. Vielleicht interessiert ihn das überhaupt nicht, sondern er ist froh, dass er dich los ist.


    Wie sehen es denn die betroffenden Eltern? Auf welcher Seite stehen die? Wenn die das Verhalten dieses Trainers ebenfalls ablehnen, dann hast du auf jeden Fall noch mehr Argumente gegenüber der Jugendleitung. Je mehr sich beschweren, desto größer ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass die Entscheidungsträger des Vereins mal tätig werden. Vielleicht nimmt sich dieser Trainer von denen mehr an, als von dir.


    Mich wundert es, dass dieser Trainer scheinbar unbelehrbar ist. Nimmt er dich event. nicht ernst? Du schreibst, dass er ein gutes Training anbietet, also fachlich offenbar qualifiziert ist. Und er scheint motiviert zu sein ( bzw. übermotiviert ). Nur von der psychologischen Seite her muss er sich wohl ändern. Er will gewinnen. Da könnte man ihm doch klar machen, dass die Mannschaft noch besser funktionieren würde, wenn er sich altersgerecht bzw. überhaupt mal kindgerecht verhält.


    Also quasi mit dem Mittel kommen: mit Speck fängt man Mäuse ( der Trainer ist die Maus - nicht das Team :D ).


    Ich nehme mal an, dass dein Sohn sich nicht groß von den anderen Kindern im Team unterscheidet. Wenn er eine gewisse Ablehnung gegenüber dem Tainer zeigt, dann sollte er eigentlich nicht der einzige Spieler sein. Weiss das der Trainer? Macht ihm das nichts aus, wenn Kinder ihn nicht mögen oder sogar Angst vor ihm haben?


    Kurz und knapp: ich glaube, dass hier von Seiten des Vereins war passieren muss. Ich vermute mal, wenn "nur" du da tätig wirst wird bei ihm der Eindruck erweckt, dass du an seinem Stuhl sägen willst und die Fronten werden sich erhärten.


    WIE BITTE ??? DAS DARF JA WOHL NICHT WAHR SEIN !!!!


    Aber wie kann es denn sein, dass der Spielbericht nicht komplett ausgefüllt und unterschrieben wurde? Was hat denn der Schiedsrichter gemacht? Wer war denn Gastgeber u. letztlich für den Bericht verantwortlich?

    Hallo Andre,


    ich pers. mache da keinen Unterschied. Ich halte diesen Wettbewerb in der D-Jugd. für genau so notwendig wie überflüssig. Oder anders: mir ist er egal.


    Warum flippen nun manche Trainer bei Pokalspielen eher oder schneller aus als bei Ligaspielen? Weil es im K.O.-Modus ausgetragen wird! Verlieren sie, dann war´s das. Keine Chance auf einen event. weiteren Titel. Verlieren sie ein Spiel in der Liga, dann kann man das event. im Laufe der Saison noch ausbügeln. Aber ganz klar ist ( bei dieser Art Trainer :( das Erfolgsdenken hinsichlich des Gewinnens steht im Vordergrund. Diese Trainer flippen aber in entscheidenden Ligaspielen auch aus.


    Da sind wir dann wieder bei dem Thema angekomme, das hier, wie du auch schon erwähnt hast, mehrfach diskutiert wurde.


    Hinsichtlich des Gewinndenkens ist der Pokalwettbewerb so wie die Tatsache zu behandeln, dass es in der D-Jugend eine Tabelle gibt. Es ist nur ein weiteres Kräftemessen.


    Wie kann ich meine Jungs vor solchen Dingen schützen? Indem ich mich NICHT so verhalte, wie die von dir beschriebenen Trainer. Vor Pokalspielen nicht extra die Stimmung anheizen. Und am Spielfeldrand natürlich auch nicht. Die Begegnung mit jedem anderen Spiel gleichstellen. Eventuell meine Mannschaft im Vorfeld darauf hinweisen, dass sie sich von der Atmosphäre, die der Gegner bzw. dessen Trainer event. verbreitet, nicht anstecken lassen sollen.


    Das mache ich übrigens auch bei unseren Ligaspielen gegen direkte "Tabellennachbarn" so, die uns von der Spitze stoßen wollen und von denen ich weiß, dass die Trainer ( unter Umständen bis zu 4 Stück um den gesamten Platz verteilt ) ihre Mannschaft zum Sieg zu schreien gedenken :thumbdown: .


    Bei mir gibt es kein Schreien und Meckern. Nicht beim Trainer, nicht innerhalb des Teams, nicht gegenüber des Gegners und auch nicht in Richtung des Schiedsrichters. Das ist mir extrem wichtig. Egal ob in Freundschafts-, Pokal- oder Ligaspielen ( auch nicht beim Training ).


    Das sind die Dinge, die man selbst tun kann. Die fehlgeleiteten Trainer kann oftmals wohl nur der Schiedsrichter in Zaum halten ( sollte er zumindest ). Oder man spricht sie selbst an, wie du es wohl oft laut deiner Beiträge tust. Ich pers. habe bisher nur einen mitleidigen Blick für solche Trainer übrig gehabt. Angesprochen habe ich sie nie. Das hängt wohl damit zusammen, dass ich mich ( noch ) nicht traue und noch recht neu dabei bin.


    Ergo: von mir aus können sie den Wettbewerb in der Jugend abschaffen. Mir egal. Allerdings ist es doch so, dass das im Seniorenbereich oder B/A-Jugend auch nicht anders ist. Das macht eigentlich nur einen kleinen Unterschied, da sich die Spieler auch da beeinflussen lassen.

    @andtrai: besten Dank. Werde ich heute direk mal ausprobieren. Mache sehr oft ähnliche Dribbelpacours. Wenns gefällt nenne ich das dann etwas stylischer den andtrai-Baum ;) .


    Günter Grafe: vielen Dank für die Anteilnahme :D .

    Was? Du läßt deine Spieler um Tannenbäume herumdribbeln? Nette Idee, aber ein wenig aufwändig, oder? ;)


    Spaß bei Seite: kannst du die Übung mal erklären? Das wäre nett. Der Begriff Tannenbaum sagt mir nämlich in Bezug auf Fußball nix ( ich schäme mich :O ).

    ladyaikido: wieso keine netten Bildchen? Bei jedem neuen Beitrag von dir ist doch ein nettes Bildchen dabei (schleim) :D .


    Zweite Liga? Schaue ich mir nicht an. Wir haben doch in der 1. Liga Bochum, Hertha usw.! Das reicht mir völlig.


    Und: ja - Bayern wird Meister. Ich glaube kaum, dass die sich das noch nehmen lassen. Viel interessanter wird doch die CL. Da bin ich mal gespannt. Die haben eine riesen Chance ins Finale einzuziehen. Und dann ist alles möglich - aber nur möglich. Gegen Barca würden sie da schlecht aussehen. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik.

    Da liegtst du nicht ganz falsch. Ich würde schon viel sprechen. Aber Würstchen essen fördert sicher nicht das Selbstvertrauen ;) . Das halte ich eigentlich auch nur für notwenig, wenn eine neue Mannschaft gebildet wird. Diese Mannschaft kennt sich ja schon. Aktivitäten ausserhalb des Platzes sind nicht verkehrt, aber nur bedingt notwendig.


    Was ich eigentlich meine ist: Motivation u. Selbstvertrauen. Deswegen auch das 1 vs. 1. Da sind Erfolgserlebnisse schnell zu erzielen. Und es paßt in die Ausbildungsziele einer D-Jugend. Wahrscheinlich liegen wir da in unseren Ansichten tatsächlich nicht weit auseinander. Aber erst sollte man mal erfahren, was die einzelnen Spieler bewegt um sich letztlich um die Mannschaft als Kollektiv kümmern zu können. Als Trainer Vertrauen aufbauen und glaubwürdig sein. Die Mannschaft weiss ja selber, dass die zumindest im Augenblick mit den anderen nicht mithalten kann. Der Trainer hat ja nur die Möglichkeit im Training und Spiel auf die Spieler einzuwirken. Ein wenig Köpfchen streicheln tut da sicher ganz gut :) .


    Aber wichtig ist einfach: positiv auf das Team einwirken. Ist ja logisch. Auch wenn das Training oder Spiel z. B. nicht so läuft, wie es sich der Übungsleiter vorstellt, bringt es nichts das Negative zu betonen. Das wird die Mannschaft nur noch weiter runterziehen. Und das Ziel, die Spieler im Verein zu halten, wird wohl nicht erreicht werden, weil die Spieler nur den Spaß verlieren. Und sie sind nunmal im Verein, um Spaß zu haben. Das sind ja Kinder. Das dürfen wir nicht vergessen. In einer Seniorenmannschaft würde ich auch etwas anders vorgehen. Wie du auch schon geschrieben hast kann man das dann in der neuen Saison ganz anders angehen. Das hängt aber natürlich primär vom Trainer ab. Ich kenne ihn ja nicht.

    Andre: Moment: es hat niemand gesagt, dass nicht mehr trainiert werden soll. Und wenn man viele Gegentore kassiert werden die Gründe dafür schnell gefunden sein. Dass diese Defizite vorhanden sind hat der Trainer doch auch wohl schon längst erkannt. Da passen dann übrigens die Ausbildungsinhalte der D-Jugend in der Tat sehr gut.


    Aber die psychologischen Aspekte sind IN DIESEM Fall meiner Ansicht nach keine Randerscheinung. Es bleibt schlicht nicht genügend Zeit um die fußballerischen Defizite zu beseitigen. Wenn ich das richtig verstanden habe will der Trainer verhindern, dass die noch vorhandenen Spieler, die seiner Aussage nach bei den Spielen durchaus NOCH motiviert sind, auch noch abspringen und sich abmelden. Da ist der Trainer zunächst gefordert diese Motivation zu erhalten.


    Du schreibst: der Trainer hat die Pflicht sich zu hinterfragen. Warum denn? Er hat die Mannschaft gerade gegen Ende der Saison übernommen. Er kann für die Defizite nichts. Er steht zunächst ratlos vor den Tatsachen. Deswegen bittet er ja auch um unsere Meinung.


    Wo ich mit dir absolut konform gehe ist die Sache mit dem Zweikampfverhalten ( von mir aus auch in der Defensive ;) ). Was das fußballerische angeht würde ich das auch sofort primär gezielt im Training verbessern. Warum? Eigentlich schrieb ich ja, dass für die Beseitigung der fußballerischen Defizite nicht genug Zeit bleibt. Aber: in 1 vs. 1 Übungen kann man schnell Erfolge erzielen und vor allem das SELBSTVERTRAUEN stärken ( = Motivation ). Da sind wir dann auch wieder beim psychologischen Aspekt :thumbup: .


    Alle anderen Ziele, die du genannt hast, sind ohne Frage richtig, aber meiner Ansicht nach erst in der neuen Saison in Angriff zu nehmen. In der neuen Saison werden sie natürlich da spielen, wo sie leistungsmäßig hingehören. Ich weiss ja jetzt nicht in welcher Kreisliga das Team aktuell spielt. Vielleicht steigen sie ab?


    Es wurde geschrieben, dass der alte Trainer der Mannschaft Dinge versprochen hat, die er nicht halten konnte. Anschließend hat er das Team einfach sitzen lassen ( da wäre auch noch interessant, was er versprochen hat ).


    Ganz wichtig ist jetzt, dass der neue Trainer Vertrauen aufbaut und sich absolut glaubwürdig darstellt. Und das sind meiner Ansicht nach psychologische Aspekte.


    Hmmm.....verstehe deinen Beitrag jetzt nicht so ganz. Ich denke, dass alle hier schon gute Lösungsansätze genannt haben. Es gibt keinen Masterplan, da eben jede Mannschaft anders ist, weil sie aus unterschiedlichen Charakteren besteht.


    Die Leistung steht hier nicht im Vordergrund. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde ist es jetzt wichtig den Spaß an der Sache zu vermitteln und die Jungs bei der "Stange" zu halten. Eine fußballerische Ausbildung ist in der kurzen Zeit fast unmöglich, da offensichtlich zu viele Defizite bestehen und die Zeit fehlt.


    Deshalb sollte der Trainer auch immer die positiven Dinge hervorheben - selbst bei einer zweistelligen Niederlage. Der Trainer muss durch sein Verhalten vermitteln, dass das Ergebnis nebensächlich ist. Das ist sauschwer. Keine Frage. Die Kinder sind ja nicht blöd. Die Mannschaft will ja gewinnen. Kinder freuen sich über Tore und Siege. Das ist so.


    Wenn z. B. ein Gegentor fällt muss der Trainer darauf achten, dass er nicht enttäuscht auf den Boden schaut oder nervös wird. Das Meckern unangebracht ist brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Jedes noch so kleine Erfolgserlebnis ist hervor zu heben (Peter, da hast du ihm doch schon fast den Ball abgenommen. Beim nächsten Mal hast du ihn!). Jeder Pass, der ankommt, ist dann schon eine Supersache. Den Fokus von den Gegentoren auf gelungene Aktionen seines Teams lenken.


    Wichtig ist nur, dass man als Trainer dabei glaubwürdig bleibt. Sonst durchschauen die Kids das ganz schnell.


    Die Idee mit den Testspielen finde ich auch nicht schlecht. Man kann doch auch Testspiele zu Trainingszeiten gegen Teams des eigenen Vereins absolvieren. Einfach mal z. B. gegen die E-Jugend kicken.