Beiträge von Toto2

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    Ja, ja....die lieben Eltern. Und dann wissen sie meistens alles besser als die Trainer. Da fragt man sich, warum sie ihre Kinder nicht einfach selbst im Garten trainieren :rolleyes: .


    Aber da ist es wohl wie mit den millionen Bundestrainern vor den Bildschirmen...


    Spaß bei Seite; ich hatte es bisher Gott sei Dank erst mit einem dieser Fälle zu tun. Aber das wird sich sicher noch ändern.

    Für mich ist ein gepflegtes Paßspiel so selbstverständlich wie das trainieren des 1 vs. 1 ( sowohl im Hinblick auf Defensive und Offensive ).


    Ist doch irgendwie auch logisch: im Spiel kann jede Situation vorkommen. Im optimalem Fall hat der Spieler jedes Werkzeug an der Hand. Ist es nicht möglich sich einen Vorteil durch gutes Paßspiel zu verschaffen, dann geht er eben ins 1 vs. 1. Wenn er das nicht drauf hat wird er es sich auch nicht trauen. Es ist doch so: beim 1 vs. 1 ist es eben nicht garantiert, dass man das Duell auch gewinnt. Von daher ist es zunächst mal von Vorteil, wenn man die Situation durch das Paßspiel lösen kann. Habe ich einen Gegenspieler vor mit und einen freistehenden Mitspieler, den ich z. B. für einen Doppelpass nutzen kann, dann bevorzuge ich den Paß. Ist der Mitspieler gedeckt oder nicht anspielbar kann ich das 1 vs. 1 versuchen oder das Spiel durch einen Quer- oder Rückpaß verschleppen.


    Da kann man jetzt 1000 Beispiele nenne. Kurz gesagt: ein Spieler sollte beides beherrschen.

    Ich denke mal, dass es hb26 nicht darum geht heraus zu finden wer am besten geeignet ist. Das Problem scheint wohl die Unlust der bisherigen "Nichtverteidiger" eine defensive Position zu bekleiden, was das Meckern des Stürmers wohl verdeutlicht. Oder liege ich da falsch? Wer das Zeug zum verteidigen hat wird er wahrscheinlich selbst beurteilen können.


    Ich würde mal an den Mannschaftsgeist der "Aushilfsverteidiger" appellieren. Das ganze würde ich allerdings zunächst mal im Einzelgespräch machen, um die betreffenden Spieler vor dem Team nicht bloß zu stellen. Mache ihnen klar, dass man sich eben in einer Notsituation befindet, wohl nicht mit 4 Stürmern spielen kann und an das Wohl der Mannschaft denken sollte. Fußball ist ein Mannschaftssport. Die Verteidigung kann nicht ohne die Stürmer und die Stürmer können nicht ohne Verteidigung gewinnen. Da muß das Team zusammenhalten.


    Bei mir hat das, wenn man das ganze in einem ruhigen Ton und überzeugenden Argumenten rüber bringt, immer funktioniert. Ich hatte auch Spieler, die auf der Position auf die ich sie aufgestellt habe, nur widerwillig spielten. Am Ende siegte aber der Mannschaftsgeist und wir haben eine äußerst erfolgreiche Saison hinter uns gebracht. Auch mit Personalnot.

    Hallo Seefelder und ein herzliches Willkommen.


    Ich weiß jetzt nicht wieviel Zeit dir noch für die Vorbereitung bleibt, aber für die ballorientierte Verteidigung oder eben Viererkette mußt du schon ein wenig Zeit einplanen. Gerade weil deine Defensivabteilung leider nur über ein eingeschränktes Spielverständnis verfügt.


    Was Übungen angeht: schau mal hier http://www.soccerdrills.de/ unter Taktiktraining. Es gibt im Netz mit Hilfe von Google und dem richtigen Suchbegriff noch mehr zum Thema. Oder einfach mal bei einem großen Internetversandhandel den Begriff Viererkette eingeben. Da findest du ein recht gutes und neues Buch zum Thema. Ist auch nicht teuer. Ich will hier keine Werbung machen. Deshalb habe ich mich mal mit direkten Links ( bis auf Soccerdrills....sollte hier sicherlich erlaubt sein ;) ) zurückgehalten.


    Bleibt mir noch dir viel Spaß und Erfolg mit dem Team zu wünschen :!:

    Das sehe ich so wie Karl. Auf gar keinen Fall erpressen lassen !!! Das Prinzip alle verteidigen u. alle stürmen, so wie Karl es erklärt hat, finde ich ebenfalls förderlich. Das Rotieren solltest du im Hinblick auf eine gute Ausbildung auf jeden Fall weiterhin praktizieren, sonst bildest du die so genannten "Positionsidioten" aus.

    Da gebe ich Günther schon recht. Kinder lernen zumindest in Bambini, F + E-Jugend vom Vormachen. Erklären reicht da sehr häufig nicht aus. So ist der Mensch einfach gestrickt. Die Kinder schauen es sich ab. Nicht nur beim Fußball, sondern beim täglichen Leben ebenfalls. Und da wird es den meisten Nichtfußballern schon schwer fallen. Ausnahmen bestätigen die Regel.


    @Günther: Ausnahme Briegel - nicht schlecht :thumbup: .

    Mattes: da sind wir uns beim Großteil doch recht einig.


    Ob allerdings Ende D-Jugend die technische Entwicklung tatsächlich komplett abgeschlossen sein sollte.....da bin ich mir nicht so sicher.


    Aber ab D-Jugend kann man auf jeden Fall so Dinge wie Gruppentaktik und Mannschaftstaktik in Angriff nehmen. Und dazu gehört dann schon ein ordentliches Paßspiel. Das ist zumindest meine Meinung.


    Optimal ist es natürlich, wenn, wie du schreibst, die Kinder dann die Voraussetzung mitbringen (die sie ja in F + E erlernen sollten) sich in beiden Situationen zu behaupten ( passen und dribbeln ). Wobei das Passen ja eher in D-Jugend an Bedeutung gewinnt. Die Fernsehreporter haben das neuerdings so ein tolles neues Modewort, was sie nahezu dauernd benutzten: antizipieren ;) .


    Aber du hast schon recht: was in F+E-Jugend versäumt wurde ist wirklich fast nicht mehr aufzuholen. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Ich habe den Eindruck, dass das den meisten Trainern und besonders den "Funktionären" vieler Vereine nicht wirklich klar ist. Deswegen bin ich eigentlich zu der Ansicht gekommen, dass in der Jugend die "besseren" Trainer eingesetzt werden sollten, da der "Ertrag" letztlich in der Jugend am höchsten ist. Da werden die Spieler im höchsten Maße geformt. Das ist beim Menschen so: als Kind und Jugendlicher lernt man am meisten und einfacher. Im fortgeschrittenem Alter wird das schwieriger. Ich weiß wovon ich schreibe ;) .

    Mattes: da sind wir uns beim Großteil doch recht einig.


    Ob allerdings Ende D-Jugend die technische Entwicklung tatsächlich komplett abgeschlossen sein sollte.....da bin ich mir nicht so sicher.


    Aber ab D-Jugend kann man auf jeden Fall so Dinge wie Gruppentaktik und Mannschaftstaktik in Angriff nehmen. Und dazu gehört dann schon ein ordentliches Paßspiel. Das ist zumindest meine Meinung.


    Optimal ist es natürlich, wenn, wie du schreibst, die Kinder dann die Voraussetzung mitbringen (die sie ja in F + E erlernen sollten) sich in beiden Situationen zu behaupten ( passen und dribbeln ). Wobei das Passen ja eher in D-Jugend an Bedeutung gewinnt. Die Fernsehreporter haben das neuerdings so ein tolles neues Modewort, was sie nahezu dauernd benutzten: antizipieren ;) .


    Aber du hast schon recht: was in F+E-Jugend versäumt wurde ist wirklich fast nicht mehr aufzuholen. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Ich habe den Eindruck, dass das den meisten Trainern und besonders den "Funktionären" vieler Vereine nicht wirklich klar ist. Deswegen bin ich eigentlich zu der Ansicht gekommen, dass in der Jugend die "besseren" Trainer eingesetzt werden sollten, da der "Ertrag" letztlich in der Jugend am höchsten ist. Da werden die Spieler im höchsten Maße geformt. Das ist beim Menschen so: als Kind und Jugendlicher lernt man am meisten und einfacher. Im fortgeschrittenem Alter wird das schwieriger. Ich weiß wovon ich schreibe ;) .

    Hallo zusammen,


    wie ich das sehe ist das wohl wieder einmal Ansichtssache bzw. wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.


    Manne hat seiner Meinung nach seinen Jungs die richtigen Anweisungen gegeben, da er letztlich die Partie gewonnen hat. Er hat auf die Spielweise seines Gegners reagiert und das passende Gegenmittel gefunden. Das muss ja nicht bedeuten, dass sein Team jetzt in jedem Spiel so agieren wird.


    Einige andere sind der Meinung, dass ausschließlich auf die Ausbildung geachtet werden sollte und egal wie das Spiel ausgeht oder wie der Gegener agiert lege ich dann das Hauptaugenmerk auf meine Spieler. Ich gebe ihnen die Anweisung denn Ball nie planlos nach vorne oder ins Aus zu schlagen, sondern immer zu versuchen im Ballbesitzt zu bleiben und kontrolliert zu spielen.


    Günther ist da eher pragmatischer und eine Mischung aus beiden Ansichten ( oder habe ich dich falsch verstanden? ). Je nach Situation ist beides erlaubt. Wenn keine Anspiel möglich ist den Ball aus der Gefahrenzone schlagen. Wenn ein Anspiel möglich ist, dann bitte auch ausführen.


    Als ich Anfang der letzten Saison die D-Jugend übernommen habe mußte ich feststellen, dass unser Libero den Ball ausschließlich lang nach vorne geschlagen hat. Das habe ich ihm ( oder ihnen - war nicht immer nur der gleiche Libero ) ganz schnell abgewöhnt. Allerdings bin ich das eher so wie Günther angegangen und habe erklärt, dass der Ball natürlich im Notfall nach vorne geschlagen werden darf. Ich verlange nicht, dass die Spieler in einer brenzligen Situation auf jeden Fall das 1 vs. 1 suchen müssen. Allerdings habe ich auch extrem viel 1 vs. 1 trainieren lassen, da ich das im "goldenen" Lernalter für sehr wichtig halte - nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Im Endeffekt ist Fußball ein Spiel, wo es um das Gewinnen geht. Da sollte ich den Spielern alle Möglichkeiten an die Hand geben, dass sie das auch schaffen. Und die Jungs wollen gewinnen und sich nicht nur ein wenig die Zeit vertreiben. Meine jedenfalls. Aber nicht falsch verstehen - bei mir geht es nicht um die goldene Ananas. Die Ausbildung steht immer noch an erster Stelle. Hier ist nicht gewinnen um jeden Preis angesagt.


    Meiner Ansicht nach sollte man die Spieler dahin bringen, dass sie selbst entscheiden können ( u. letztlich müssen sie das auch auf dem Platz ), welche in der jeweiligen Situation die beste Lösung ist. Und da sind beide Lösungen möglich.


    Ich habe aber auch Trainer gesehen, die ihre Spieler bei jedem mehr oder wenige planlosen nach vorne geschlagenen Ball auch noch loben.


    Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass nach den Erfolgen von Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft von vielen Trainern Kurzpassorgien im Fußball als der Weisheit letzter Schluß betrachtet wird. So wie ich das beobachtet habe war das in der Historie des Fußballs schon immer der Fall. Jemand ist mit einer bestimmten Art u. Weise zu spielen erfolgreich und alle anderen wollen es kopieren. Ich bin der Ansicht, dass man das nicht überbewerten sollte. Der Fußball wird sich weiterhin verändern und es wird Reaktionen u. Gegenreaktionen geben. Man hat elf Spieler, elf Gegenspieler und zwei Tore auf dem Platz und muss mehr Tore erzielen als der Gegner, um das Spiel zu gewinnen. Das kann man auf verschiedene Art u. Weise schaffen.

    Himmel hilf :!: Nach den von Sambu gegebenen Informationen habe ich vom Verein keinen guten Eindruck. Ich würde mir echt Gedanken machen, ob ich da richtig aufgehoben bin. Immerhin haben eine Menge Trainer bereits das Handtuch geschmissen. Wohl nicht zu Unrecht.


    Sambu: ich gehe mal davon aus, dass du den Trainerjob ehrenamtlich machst. Ist das richtig? Wenn ja würde ich mir die Mühe sparen gegen Windmühlen zu kämpfen. Ich würde auf jeden Fall auch das pers. Gespräch suchen. Ein Brief oder E-Mail kommt sehr schnell falsch an, wie hier bereits jemand zum Thema geschrieben hat. Ist eben unpersönlich, wenn man sich in Schriftform "beschwert". Der Leser bekommt das eventuell in den falschen Hals.


    Nur ein Beispiel: unseren Jugend- u. Damenmannschaften bekommen immer den Vortritt. Soll heißen die Senioren, B + A Jugend gehen auf Asche, damit die Jugend u. die Damen auf Rasen trainieren können, wenn es nicht anders machbar ist.


    Was ist das für eine Situation? Die kleinen Racker auf Asche schicken oder gar nicht spielen lassen, damit die Alten den Rasen zerstören können ( denn das tun die kleinen Racker eben nicht ) ?


    So langsam gelange ich zu der Überzeugung, dass bei unserem Verein verhältnismäßig himmlische Bedingungen herrschen :thumbup: .

    Hallo zusammen,


    das ist ein Thema bei dem ich, ähnlich wie Andre, auch schnell auf 180 bin. Und dabei habe ich selber keine Kinder. Mir fällt da letztlich nur ein Begriff ein, bei dem ich dann lande: Leistungsgesellschaft.


    Leistung ist nichts schlimmes; das will ich so nicht sagen. Aber unsere Gesellschaft sollte sich allgemein mal überdenken. Nicht nur beim Thema Schule. In vielen Dingen läuft es seit einigen Jahren eindeutig in die falsche Richtung und menschlich Aspekte werden häufig überhaupt nicht mehr berücksichtigt. Aber das ist dann jetzt schon mehr Politik als Fußball.....

    Diese Einstellung finde ich gut. Ich habe einige, in meinen Augen, gute Fußballer kennen gelernt. Die waren fit und gut am Ball. Über Taktik konnte man sich mit denen aber eher weniger unterhalten. Es wird dir mit Sicherheit viel bringen, wenn du dich eingehender mit der Materie beschäftigst. Ganz besonders natürlich, wenn du auch als Trainer agieren willst. Oft sieht man dann so ein Spiel mit etwas anderen Augen.


    Sehe ich auch so. Die Umstellung ist in erster Linie deshalb im Gespräch, damit mehr Mannschaften gemeldet werden können. Dass die Ausbildung bis zum einem gewissen Grad noch nicht online vorgenommen wird verstehe ich auch nicht. Es scheint wirklich so, dass der DFB diese Möglichkeit noch nicht wahrgenommen hat oder einfach von gestern ist. Oder hat das eventuell finanzielle Hintergründe? Wer weiß?


    Den letzten Satz von TW-Trainer würde ich auch so unterschreiben.

    Hütchen, Stangen, Koordinationsleitern werden sowohl von Jugend- als auch von Herrenmannschaften benutzt. Warum auch nicht? Dennoch kenne ich auch Gegenbeispiele, wo die Jugendmannschaften sich sogar selber einen Trikotsatz finanzieren mussten...

    Klar; dass nicht jede Mannschaft ihre eigenen Hütchen und K.-Leiter haben muss sehe ich ein. Aber eine Jugendmannschaft muss sich selbst einen Trikotsatz finanzieren? Und dann noch Beitrag zahlen? Sorry, es mag sein, dass ich es in unserem Verein echt gut habe, aber das darf doch nicht wahr sein, oder? Was wird da der Jugend denn zur Verfügung gestellt? Nur der Fußballplatz oder was ???


    Wenn man schon Strafen festlegt, dann sollten die auch direkt weh tun. Beu den "kleinen" zahlen die Eltern, und die großen kümmern sich um den Euro nicht wirklich. Wir fahren da diese Saison ein neues Prinzip: Wir schaffen T-Shirts in ekligen Farben (Rosa) mit Barbie oder Hello Kitty Aufdrucken an. Wer zu spät kommt, oder unentschuldigt gefehlt hat, muss dann eine Einheit mal das T-Shirt tragen und eben nicht sein Trikot vom FC Barcelona. Zudem sammeln die Jungs noch Laufrunden (400m) die sie in ein paar Sondereinheiten mal absolvieren müssen.


    Trainerlegende: was ist das denn für eine geniale Idee? Barbie oder Hello Kitty T-Shirt! Das werde ich mal im Hinterkopf behalten.


    Was das Trainingsmaterial angeht: das kann ich wirklich nicht nachvollziehen, dass ein Verein kein Geld für Hütchen oder Leiter hat. Das kann es wirklich nicht sein. Das ist doch für jeden Verein finanzierbar und gehört zur Standardausrüstung. Wenn dafür vom Verein kein Geld locker gemacht wird würde ich mir ebenfalls schwer Gedanken machen, ob ich da richtig aufgehoben bin.


    Guter Beitrag. Sehe ich auch so. Man nennte das auch Entwicklung der Spielintelligenz. Die Kinder lernen letztlich dadurch, indem man sie beteiligt und zum nachdenken bringt. Macht man in einer Situation einfach nur vor wie es der eigenen Meinung nach richtig laufen sollte, dann haben die Kinder das schnell wieder vergessen. Wenn sie allerdings zunächst selbst mit der Lösung des Problems konfrontiert werden, dann lernen sie auch was.


    Ist in der Schule ja auch nicht anders: man gibt ihnen das Handwerkzeug ( z. B. Division, Multiplikation ), stellt ihnen eine Aufgabe, die sie selbst lösen sollen und erklärt ihnen anschließend den Lösungsweg, wenn sie es nicht selbst schon korrekt gelöst haben.