Beiträge von Toto2

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    es geht vor allem um die turniere und endspieltage im mai/juni. das ist wichtig für den verband und die vereine, so habe ich das gelernt bzw. lernen müssen.
    in den herbstferien bekomme ich noch nicht mal ein freundschaftsspiel hin, da der größte teil weg fährt, ostern genauso. tja, was tun?
    selbst kunstrasen ist da kein allheilmittel, denn der ist bei uns gerade auch unbespielbar... und wenn pech ist, dann bis mitte februar...
    und das mitten im pott! aber der platz liegt so schön frei inmitten von feldern...

    Die Probleme kenne ich nur zu gut. Wir hatten z.B. in diesem Jahr ein Fußballcamp von der Egidius Braun Stiftung gewonnen. Direkt am Ende der Ferien. Da es kostenlos war nahm natürlich der Großteil unserer E+D-Jugendspieler teil. War ja auch eine schöne Sache - keine Frage. Eine Woche lang. Überraschend wurde dann für diese Saison vorher noch kurzfristig die Quali-Runde eingeführt. Direkt nach den Ferien. Dann auch noch Pokalspiele. Vorbereitungszeit? Fehlanzeige. Ich konnte sage und schreibe dreimal vor der ersten Begegnung trainieren. Und das nicht einmal mit dem kompletten Team. Dann mußten noch Spiele von Samstags auf die Trainingstage verlegt werden. Noch weniger Training. Jetzt fallen Wetterbedingt wieder Spiele aus, die voraussichtlich in der Woche nachgeholt werden müssen. Einfach nur zum kotzen.


    Schön, dass du das ähnlich siehst! Im Grunde meinte ich das ja, als ich sagte, dass "gruppentaktische Übungen jederzeit/stetig Inhalt eines C (D)-Jugendtrainings sein sollten". Für mich ist das ja eine Vorstufe für das Vermitteln von Spielsystemen, Viererkette etc. - es sollte aber m.E. in einer C (eines Breitensportvereins) dabei belassen werden. Alles weitere wäre für mich in einer C - zumindest aber in meiner C - einfach verfrüht, weil dies in der Regel der dritte Schritt vorm zweiten wäre.


    Gerade der letzte Satz bringt es doch auf den Punkt. Wenn gewisse Dinge, eben einfach Grundlagen, in den vorgelagerten Jugendmannschaften nicht vermittelt wurden macht es keinen Sinn. Was soll ich einer C-Jugend die Viererkette vermitteln, wenn das Zweikampfverhalten, das Paßspiel, die Gruppentaktik ( oder einfach das Zusammenspiel ) usw. mangelhaft sind? Da muß ich gezwungenermaßen einfach ein paar Schritte zurück gehen und mich erstmal um das Wesentliche kümmern.


    Ich habe in diesem Jahr z. B. nicht wenige Aufsteiger aus der E-Jugend bei denen ich mich frage, was sie eigentlich die ganzen letzten Jahre so trainiert haben. Da ist oft selbst noch ein Paß über 4 Meter schon die reine Kunst. Von der Ballannahme gar nicht zu sprechen. Da muss einfach eine Menge aufgeholt werden. Soll ich diese Defizite einfach ignorieren und mit der Viererkette kommen? Möglich wäre das schon, aber da würde ich falsch handeln. Mal abgesehen davon, wann man überhaupt mit Mannschaftstaktik kommen sollte. Darüber könnte man auch wieder streiten. Da konzentriere ich mich erstmal auf andere Dinge, die die Kinder einfach lernen sollten. Unsere C1-Jugend spielt z. B. Viererkette. Recht erfolgreich. Als EINZIGES Team in unserem Verein. Habe mich vor dieser Saison bereits mit dem Trainer darüber unterhalten und ihn in seinen Ansichten bestärkt, da er einfach auch Spieler hat, die die Grundlagen ( natürlich sicher nicht perfekt ) dafür mitbringen.


    Mich pers. reizt das Thema auch ungemein, aber ich werde es zumindest in der jetzigen D-Jugend nicht angehen, sondern versuchen die Defizite abzustellen und die Spieler auf die Kette in der C-Jugend vorzubereiten. Klingt nach einem Konzept, oder? Das gibt es aber in unserem Verein nicht. Wenn ich mich mal traue werde ich das mal zur Sprache bringen ;) .

    Hallo ihr beiden,


    ich komme auch aus diesem Verband, habe die Prüfung aber nicht abgelegt. Daher kann ich euch auch keine Tipps aus Erfahrung geben. Allerdings könnt ihr euch doch grundsätzlich über die Anforderungen beim Verband informieren. Was dann letztlich tatsächlich davon geprüft wird steht in den Sternen.


    Ich denke aber mal, dass die euch schon vernünftige Auskunft geben werden. Die sind ja auch nicht daran interessiert, dass jeder aussoriert wird. Das findet wohl erst ein paar Stufen höher statt ;) .

    Für mich macht ballorientiertes Spiel als solches in der Halle grundsätzlich keinen Sinn.


    Bei ballorientierter Gegnerdeckung ist das Fundament ja, dass ich den ungefährlichen Gegner freistehen lasse, um irgendwo anders auf dem Feld in Überzahl zu stehen und dort den Ball zu erobern. Da im Hallenfußball das Feld so klein ist, gibt es keinen ungefährlichen Gegner - außer meine Gegner arbeiten so schlecht, dass sie einigen Spielern grundsätzlich eintrichtern, dass sie Abwehrspieler sind und nicht mit nach vorne arbeiten dürfen. Ansonsten ist jeder Gegner jederzeit gefährlich.


    Wenn ich in der Halle ballorientiert arbeite, bin ich immer irgendwo in Unterzahl, kann also dort ausgespielt werden, und, wenn sich der Gegner mitbewegt, an einer anderen Stelle des Feldes wieder in lokaler Unterzahl ausgespielt werden.


    Mehr kann man dazu eigentlich nicht schreiben.

    Das würde ich unterstreichen! Die Betonung liegt hier m.E. auf "langsamer Spezialisierung" bzw. "zu starke Spezialisierung wäre schade". Genau deshalb meine ich, dass ein "Schleifen" auf bestimmte Spielsysteme in einer C nichts verloren hat! Ich sehe sonst die Gefahr, dass die (meine) Jungs die Lust verlieren könnten, da reine Spezialisierung immer auch was mit "Eintrichtern" i.S.v. "Unterrichtsstunde" zu tun hat...


    Hallo trainer2005,


    ich glaube das Problem mit der Spezialisierung kann es in jedem System geben. Das hat nicht unbedingt etwas mit der ballorientieren Spielweise zu tun. Vielleicht habe ich dich aber auch nur falsch verstanden. Auch bei einem System mit Libero und Manndeckung kommt es doch vor, dass Spieler immer nur auf einer Position eingesetzt werden, weil sie nach Meinung des Trainers dort am effektivsten sind.


    Das ist für mich eigentlich eher eine grundsätzliche Frage. Es wird doch eigentlich von Anfang an empfohlen die Kinder auf allen möglichen Positionen einzusetzen, damit sie so variabel wie möglich sind. Das ist doch auch der Traum jedes Trainers, dass er seine Spieler ohne "Qualitätsverlust" hinstellen kann wo er will. Wie die Realität aussieht ist eine andere Frage. Es ist tatsächlich doch zu beobachten, dass die Spieler sich in verschiedene Richtungen entwickeln. Die Frage ist nur warum? Ich denke das ist auf jeden Fall auch von den jeweiligen Trainern, die der Spieler in seiner Ausbildung hatte, beeinflusst. Wie auch immer; dafür könnte man eigentlich einen neuen Thread aufmachen. Ich denke aber, das hat nichts mit dem System zu tun.

    Hallo lauxinho !


    Was deinen Plan für die Vorbereitung angeht hätte ich einen kleinen Verbesserungsvorschlag:


    die Schnelligkeit sollte man, so habe ich gelesen, immer im ausgeruhten Zustand trainieren. Also wohl besser nicht im Mittelteil der Einheit. Der Spieler muss seine gesamte Kraft in die Sprints legen können, damit langfristig ein Erfolg erzielt werden kann. Wenn ein Spieler mit angezogener Handbremse und halber Kraft trainiert sollen angeblich keine Fortschritte zu machen sein.


    Ich bin in dieser Sache sicher kein Fachmann, der dir das hier wissenschaftlich belegen kann. Habe es selber nur gelesen. Falls es hier jemand besser weiß und ich etwas falsches schreibe, dann bitte ich um umgehende Korrektur ;) .

    Der Mensch ist stellvertrtender JL....es ist schon - realistisch - 20 bis 30fach vorgekommen (Training, Spiel), der Verein weiss das, aus wenigen Beschwerden und Erzählungen....es wurde schon mehrfach mit ihm darüber geredet, er hat sich diesbezüglich schon etwas gebessert, verfällt aber gelegentlich in sein altes Verhaltensmuster und da kriecht er auch nicht aus seiner Haut und nu.....? Nichts, da schauen wir weiter zu, so ist das halt im Kifu....wie immer und so wird es bleiben ;)

    Tja, wer ist denn nun dümmer? Der, der dummes tut oder der, der untätig dabei zusieht?

    Sorry, aber unglaublich wie da mit den Kindern umgegangen wird. Das ist doch kein Profi-, sondern Kinderfußball. Kein Wunder, wenn da der ein oder andere Spieler kurzfristig überhaupt kein Bock mehr hat und aus dem Verein austritt.


    Zusätzlich scheint Teambildung auch ein Fremdwort zu sein. Ich vermute mal, dass jeder Trainer mit einem gewissen Leistungsgefälle zu tun hat. Ich auf jeden Fall auch. Aber bisher, das sind zwar gerade mal 2 Saisons, haben wir es immer geschafft das Team zusammen zu schweissen. Das war immer das Erste, was wir gemacht haben.


    Hat eigentlich jemand schon mal die betroffenen Kinder gefragt was sie wollen?


    Vielleicht beurteile ich den Fall aus der Ferne auch falsch, aber ich kann letztlich nur auf die Informationen eingehen, die ich hier erhalte.


    Das mit der wenigen Zeit kann ich ebenfalls beobachten. Es wird immer mehr schulisch von den Kindern verlangt und die eigentliche Kindheit bleibt immer mehr auf der Strecke. Wenn ich da an meine eigene Kindheit zurückdenke stelle ich fest, dass ich tatsächlich nach der Schule noch ein paar Stunden auf dem Boltzplatz verbracht habe und sogar noch Zeit für andere Dinge hatte. Stichpunkt Pisastudie: war zu meiner, und sicher auch eurer Zeit, kein Thema. Da war in Deutschland noch alles in Ordnung, obwohl man eben auch noch mehr Kindheit hatte. Komisch - warum hat man denn dann heute solche Probleme mit der Bildung? Heute versucht man dieses "Problem" dadurch zu kompensieren, dass die Kinder immer mehr unter Druck gesetzt werden und noch mehr Stunden in der Schule verbringen. Im Hinblick auf die Wirtschaft und das liebe Geld. Da findet der künstlich geschaffene Konkurrenzkampf schon auf der Ebene der Schule und nicht erst auf dem Weltmarkt statt.


    Aber das ist ein anderes Thema. Was die Eltern angeht kann ich beobachten, dass von insgesamt 14 - 15 Kindern, die wir zu den Spielen mitnehmen, lediglich durchnschnittlich 4 Eltern(paare) anwesend sind. Ich will und kann zwar nicht behaupten, dass dies am Desinteresse der Eltern liegt, aber ich finde das schon etwas traurig. Ich trainiere eine D-Jugend. Ich vermute mal, dass so ca. ab dem zweiten Jahr der C-Jugend die Kinder es als peinlich empfinden (Pubertät), wenn die Eltern am Spielfeldrand stehen. Aber in F, E und D-Jugend freuen sie sich schon, wenn die Eltern Interesse zeigen. Wenn die Eltern sich positiv verhalten spornt das auch an und macht Stimmung auf dem Platz. Auf der anderen Seite können auch da Eltern störend sein, wenn sie zu ehrgeizig sind und alle Aktionen ihres Kindes kommentieren müssen. Damit meine ich natürlich nicht das Lob, sondern die Kritik. Da habe ich schon erlebt, dass ein Kind nach dem Spiel in Tränen ausgebrochen ist, da der Vater am Spielfeldrand mit Kritik an seinem Sohnemann nicht sparte. Da war dann anschließen nicht mal ein Gespräch mit dem Vater fällig, weil ihm das dann ziemlich peinlich war. Das kam dann nicht mehr vor. Gott sei Dank war er da sehr einsichtig.

    Hallo,


    gebe Andre da völlig Recht. Was soll man machen? Man trifft so gut wie immer auf eine "bessere" Mannschaft. Dein Team soll das spielen was es kann. Wenn man sie versucht zu sehr zu beeinflussen verkrampfen sie und sind nicht mehr mit Spaß dabei. Und ihren besten Fußball können sie nur spielen wenn sie Spaß haben.


    Aber das (Zitat Andre).....: Erst heute habe ich einen Trainer einer E in den Kabinen nach einem knappen Spiel über dreißig Meter durch zwei Türen gehört....."WENN IHR WEITER SO EINE SCHEISSE SPIELT; DANN BRAUCHEN WIR NICHT MEHR ZU TRAINIEREN; IHR STEHT NUR HERUM; DAS WAR MEGA SCHEISSE USW:!!! Ein Kind fing oben bei den Eltern aus dem Nichts an zu weinen....ich habe nichts gesagt...aber ich wußte warum :huh: :cursing:



    .....ist ja mal der absolute Hammer :!: :!: Geht gar nicht. Da fragt man sich was solche Trainer im Kopf haben. Wie würde nach so einer Ansprache wohl das nächste Spiel dieser Mannschaft aussehen? Das solche Sprüche nicht gerade motivieren und das Selbstbewußtsein stärken sollte wohl klar sein. Wie kann man den Kindern nur so den Spaß an der Sache nehmen, die sie in ihrer Freizeit offensichtlich so gerne betreiben, wo sie heutzutage schon mit genug Druck und Problemen belastet sind? Als Verantwortlicher eines Vereins würde ich das nur einmal durchgehen lassen. Danach wäre Feierabend.

    Oh, habe erst spät gesehen, dass zu meiner Übung was geschrieben und gefragt wurde.


    Anakiny hat meine Übung absolut verstanden. Andre, so glaube ich, nicht. Der Verteidiger hat ein Hütchentor zu verteidigen. Es ist quasi mitten auf dem Feld positioniert ( je nachdem zwichen 4 - 5 Meter breit ). Von beiden Seiten abwechselnd dribbelt der/die Angreifer ( aber jeweils nur einer ) auf das Tor zu, darf aber nicht schießen. Er muss die gedachte Linie zwischen den Hütchen überdribbeln. Hat der Verteidiger den Angriff abgewehrt und/oder den Ball erobert startet sofort der Angreifer von der anderen Seite. Wenn der Angreifer erfolgreich war natürlich ebenfalls. Der Verteidiger steht somit ziemlich unter Druck und muß sich sofort umorientieren. Das haut schon rein und schult Zweikampfverhalten, schnellen Antritt, Reaktion, Orientierung und auch Kondition. Es läuft eben alles recht schnell ab und der Verteidiger hat keine Pause.


    Man sollte dann natürlich nach einer gewissen Zeit ( kann der Trainer selbst abschätzen ) der Verteidiger ausgewechselt werden. Ich mache es so, dass jeder mal Verteidiger ist. Übrigends lasse ich die Übung immer in mindestens zwei Gruppen durchführen.


    Auch für die Angreifer ist diese Übung sinnvoll, da sie natürlich auch lernen sich besser im 1 vs. 1 durchzusetzen und Finten, Dribblings und Körpertäuschungen anzuwenden. Allerdings ist es für sie weniger anstrengend, da sie zumindest kurze Pausen haben. Wenn auch nur sehr kurze Pausen. Je nachdem wie groß die jeweilige Gruppe ist. Ich mache es so, dass an jeder Seite zumindest 2 Angreifer stehen, die sich nach jeder Aktion wieder an der gegenüber liegenden Seite anstellen.


    Andre: ganzheitlich ist dieses Training natürlich nicht. Es ist praktisch nur ein Ausschnitt einer Spielsituation. Der Verteidiger muss "nur" abwehren bzw. den Ball erobern. Was er anschließend damit macht wird hier nicht geschult. Deswegen ja auch 1 vs. 1 "extrem" unter Druck. Es wird hier ja auch nicht auf das Tor geschossen. Es wird gewollt auch der Aktionsraum beider Beteiligten eingeschränkt, da die Angreifer direkt auf das "Tor" dribbeln sollen und der Verteidiger "nur" diesen eingeschränkten Raum zu verteidigen hat. Das mit den "fordern" solltest du auch nicht falsch verstehen. Es ist eher eine Empfehlung, da der Verteidiger es natürlich leichter hat, wenn er dem Angreifer entgegen geht. Wenn er 1 bis 2 Meter vor seinem "Tor" klebt legt der Angreifer den Ball einfach rechts oder links vorbei und ist durch. Er soll auch nicht in vollem Tempo auf den Angreifer zulaufen, sondern, je nach Geschwindigkeit des Stürmers, ein paar Meter vorher abstoppen, um auf die Aktion angemessen reagieren zu können. So lernen sie auch die Situation einzuschätzen. Ich empfehle auch immer, dass der Verteidiger nur auf den Ball achten soll, um nicht auf Körpertäuschung und Finten reinzufallen. Ist eigentlich logisch, wirkt aber oft Wunder. Zudem gebe ich auch noch den Tipp, das der Verteidiger darauf achten soll, mit welchem Fuß der Angreifer den Ball führt, denn es ist in den meisten Fällen sein "starker" Fuß. Wenn der Verteidiger seinen Körper dann schräg positioniert und die schwache Seite des Stürmers für einen Durchbruch anbietet ist seine Chance größer den Körper zwischen Ball und Gegenspieler zu bringen oder den Ball weg zu spitzeln. Dazu gehört dann wieder entsprechende Reaktion und schneller Antritt.


    Ist eben eine ganz einfach zu verstehende Übung für die Spieler, die schnell aufgebaut ist und, zugegeben relativ eingeschränkt, da nicht ganzheitlich, doch Erfolg bringt. Spaß macht es meinen Spielern immer wieder.

    Hallo Stefan_K,


    ich glaube du irrst. Die Leute, die sich hier zum Thema geäußert haben, wissen ganz sicher worum es geht. Dieses Thema wurde hier schon mehrfach diskurtiert. Ich bin der Überzeugung, auch wenn z. B. Andre selbt diese Umstellung bisher nie vorgenomen hat, dass sie dieses System, oder von mir aus auch die Philosopie, verstanden haben. Und jeder von denen weiß, dass man dies nicht mal soeben umsetzen kann. Aber ehrlich: Jahre braucht man dafür nicht. Kommt natürlich auch immer auf das Team an, aber Jahre halte ich für übertrieben.


    Und: irgendwann muss man doch anfangen. Vorausgesetzt, dass man es will. Ob das nun in der Winterpause sein muss oder in der Vorbereitung zur neuen Saison muss jeder für sich selbst entscheiden. Zeit benötigt man dafür auf jeden Fall. Das ist nicht in 2 bis 3 Wochen erledigt. Wichtig ist zunächst mal das Prinzip. Anschließend wird man immer wieder Verfeinerungen vornehmen und korrigieren.

    Kurz und knapp: ich sehe es so wie Chris und Andre. Und ein Satz war ganz wichtig: hat man einen technisch versierten, schnellen und dribbelstarken Spieler ( oder sogar gleich mehrere ) ist man wohl im Vorteil. In der Halle sind es relativ kurze Distanzen, die es zu überbrücken gilt. Da können solche Spieler wesentlich öfter Einzelaktionen über das ganze Feld starten als auf dem Rasen beim 11 vs. 11. Anstrengend ist die Halle selbstverständlich, da jeder Spieler an viel mehr Aktionen beteiligt ist und mehr Ballkontakte, aber weniger Zeit und Platz hat und schnell vom Gegner attackiert wird. Da sind sie wieder: Raum und Zeit. Entscheidend im Fußball. Den Spielern bleibt so gut wie keine Erholungsphase während des Spiels.


    Daher sind die Spieler natürlich schneller ausgepowert. Wenn man dann noch ohne Probleme wechseln kann wird man wohl recht erfolgreich sein.

    dizzycow: Planetarium? Kommst du zufällig aus dem Raum Münster?


    Vom Museumsbesuch waren die Kids begeistert? Welches Museum war es denn? Kann ich mir echt nur schwer vorstellen. Museum klingt so trocken für Kinder.

    Hallo zusammen,


    ich fande die Beiträge von Andre u. MichaMittelfeld bisher am produktivsten. MichaMittelfeld macht mir da den Eindruck, dass er weiß wovon er redet ( oder besser schreibt ). Bei Andre merkt man, dass er sich Gedanken macht und die klingen für mich recht einleuchtend.


    Ich selbst habe auch noch keine Erfahrung mit der Umstellung auf Viererkette. Aber ich beschäftige mich schon länger damit. Ein Gedanke drängt sich mir auf: was kann lauxinho falsch machen, wenn er es probiert? Mit Libero und Manndeckung kann die Mannschaft eh´ agieren. Das werden sie, wenn er auf ballorientierte Verteidigung ( oder besser "Spielweise", da dieses System letztlich nicht nur auf die Defensive limitiert ist ) umstellt, nicht verlernen. Aber eines ist klar: er muß selber absolut verstehen, was er vermitteln will. Dass zunächst natürlich Fehler von der Mannschaft begangen werden ist sehr wahrscheinlich und muss von ihm akzeptiert werden. Daraus werden sie aber lernen. Langfristig bin ich aber der Überzeugung, dass seine Mannschaft noch überlegener sein wird als sie es offensichtlich größtenteils eh´ schon ist, wenn sie das System erstmal beherrscht.


    Und da ist wohl die Frage, die er sich selbst stellt: kann ich das Risiko eingehen? Oder verliere ich zu viele Punkte, da durch begangene Fehler Spiele verloren gehen? Mal ehrlich: das kann ihm keiner von uns beantworten, da niemand weiß, wie sich die Mannschaft bei der Umstellung anstellen wird.


    Gerade jetzt, wo es wohl gut für sein Team läuft kann ich seine Gedanken schon etwas nachvollziehen. Selbst, wenn es ihm selbst egal wäre/ist, dass Spiele verloren werden ist es durchaus möglich, dass die Mannschaft das System ablehnt, da nicht sofort Erfolg eintritt.


    Wie bereits geschrieben habe ich pers. diese Erfahrung mit der Umstellung noch nicht gemacht, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Problem eventuell auftreten kann. Machen wir uns nichts vor: die Spieler wollen ihre Spiele natürlich gewinnen und haben nicht ihre gute Ausbildung im Fordergrund.

    Hallo saschakummer,


    ich habe auch so den Eindruck, dass dein Kollege überfordert ist. Mal einige Fragen: kann er mit Fußball überhaupt etwas anfangen? Interessiert er sich, mal abgesehen davon, dass sein Sohn im Verein spielt, auch sonst noch für diesen Sport? Oder war er eventuell sogar mal selbst aktiver Spieler?


    Ich schätze mal, dass er sich tatsächlich nur als "Aufsichtsperson" oder Betreuer sieht. Als Trainer fehlt ihm auf jeden Fall mal die Erfahrung. Wenn man sonst auch keinen wirklichen Bezug zum Fußball hat fällt es einem natürlich schwer sich in die Trainingsorganisation einzubringen, da man dann keinen Plan hat wie man gewisse Dinge trainieren läßt.


    Ich finde, du solltest zuerst die von mir oben genannten Fragen mal für dich selbst beantworten. Falls er nämlich keinen Bezug zum Fußball hat würde ich versuchen ihm primär Schritt für Schritt die organisatorischen Aufgaben zu übertragen. Das wird er sicher hinbekommen. Und wer weiß...vielleicht lernt er von dir und kann dann irgendwann auch mal ein sinnvolles Training leiten.

    Hallo zusammen,


    gar nicht mal so verkehrt, der Beitrag. Hier könnte man neue Anregungen erhalten. Obwohl es mit Fußball ja nun nicht viel zu tun hat ;) .


    Wir haben im letzten Jahr unsere Feier im Vereinsheim veranstaltet. Da wir ein sehr schönes Vereinsheim haben bietet sich das an und kostet nicht viel. Ohne Eltern, aber mit jeder Menge Hot-Dogs und Wii-Sports. Wird wohl in diesem Jahr wieder so laufen. Den Kids hat´s auf jeden Fall Spaß bereitet. Es sei denn ich erhalte hier noch andere Anregungen. Bin nämlich in solchen Dingen nicht sehr kreativ oder vielleicht auch denkfaul.


    Wir finanzieren die Feier aus unserer Mannschaftskasse.

    Entschuldigung, aber ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wenn man auf Beiträge antworten möchte kann man das tun - wenn nicht, weil man sie vielleicht für Schwachsinn hält, dann kann man sie einfach ignorieren. Wenn Beiträg über die Stränge schlagen schreitet der Moderator ein und löscht oder sperrt sie. Punkt


    Ich kann es verstehen, wenn einige hier diesen Rückzug von germancoach für nicht angebracht halten. Auf der andere Seite kann ich auch germancoach verstehen, wenn er keine Lust darauf hat, dass auf ihn "eingeschlagen" wird. Er erhält ja schon nicht wenig Gegenwind. In einem muss ich germancoach allerdings Recht geben: bei seinen Posts, die ich gelesen habe, hatte ich eigentlich nie den Eindruck, dass er wirklich beleidigend wurde. Und das finde ich schon sehr wichtig. Da habe ich hier schon schlimmeres gelesen. Respektlos erschien er mir eigentlich nicht. Auf der anderen Seite habe ich seine Beiträge aber eventuell anders wahrgenommen, als andere User.


    Violet Hammer: auch deinen Eindruck kann ich nachvollziehen. Allerdings, wenn ich ein wenig darüber nachdenke, dann findet sich schon ein Grund, warum einige User, die offensichtlich schon "alteingesessen" hier im Forum sind, sich näher stehen als anderen. Sie "kennen" sich einfach schon länger, haben zig Themen diskutiert und sich auch schätzen gelernt. Das ist doch irgendwo normal und in anderen Bereichen des Lebens auch so.


    Sorry, aber insgesamt kann ich da nur den Kopf schütteln, ohne für eine Seite die Partei zu ergreifen.

    Hallo mob,


    die anderen User haben dir eigentlich schon die besten Tipps gegeben. Nun mußt du die Situation selbst überdenken und prüfen.


    Bin ebenfalls Trainer einer D-Jugend und hatte letztes Jahr für kurze Zeit das selbe Problem. Oder doch nicht? Das ist die Frage. Heute bin ich mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ICH die Situation nicht einfach falsch eingeschätzt habe. Günther hat es schon ähnlich angeprochen. Zitat: "Trainer, egal aus welchen Gründen , ist stark genervt (Beruf, Familie)".


    Auf jeden Fall hatte sich bei mir, ich glaube es war damals in gut 2 Wochen, das Problem wie von Geisterhand selbst erledigt. Ich pers. war von der Situation damals genervt, weil ich einfach vielleicht auch ein wenig zu ehrgeizig war und keinen kühlen Kopf bewahrt habe. Überreagiert habe ich Gott sei Dank damals trotzdem nicht (keine Strafrunden oder übertriebenes Konditionstraining), weil ich (oder besser wir - mein Mittrainer und ich) letztlich doch meiner Linie treu geblieben bin.


    Versuche einfach noch ein wenig locker zu bleiben und lasse es die Kinder auch so spüren. Wenn du selbst in der Situation "verkrampfst" hilft das niemanden weiter. Da paßt dann natürlich auch die Aktion ausserhalb des Fußballs etwas zu unternehmen. Aber ob Kegeln da die richtige Beschäftigung ist.....ich weiß nicht ;) .