Beiträge von Toto2

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    Hallo Andre,


    ich glaube er meinte 80 Unterrichtseinheiten. Nicht 80,- €.

    Günter,


    diese Dinge sind mehr als fragwürdig, wo sollen die Infos herkommen.


    Sollte der Altersdurchschnitt so stimmen, muss ich natürlich reagieren: größere Schrift und Kukident als Werbepartner sind dann die ersten Schritte. :)


    :D :thumbup: :thumbup: ....sehr gut. Man muss ja immer am Ball bleiben.....


    Wo du schon mal dabei bist: vielleicht sollte man hier auch ein Phrasenschwein einrichten. Ich schmeiße dann schon mal 2,- € für meinen obigen Spruch rein.

    kann es sein, das dies alles ein fussballplatzgesellschaftliches problem ist, man möchte nicht aber diese dynamik zieht einen mit und dauert bis man dies merkt o. nicht?


    keine ahnung ob mich jetzt jemand versteht aber mir fehlen gerade die passenden worte. eventuell kann mich ja jemand übersetzen. :D


    :D Beim besten Willen - das bekomme ich nicht auf die Reihe. Denke noch einmal darüber nach u. schreibe es dann nieder. Jetzt ist mein Interesse geweckt.


    Zitat Günter: Problem aber erkannt und Vorschlag an DFB: Trainer nur noch wär selbst 4 Kinder hat. bist dann schnell wieder bei deinen 200. die Trainer werden dann noch
    zusätzlich vom Rentenversicherungsträger gefördert. Zitatende


    Nö - das wird nicht funktionieren. Warum suchen denn die meisten Vereine händeringend Trainer.


    Es müßte lauten: Fußball schauen darf nur noch derjenige, der mindestens 4 Kinder hat. Das würde ziehen.

    Ja leider :D Kann aber einem Mann für den Fussball die zweitschönste Sache der Welt ist echt nervenraubend sein. ;)


    Aber um mal auf das Thema allgemein zu kommen, kann zu erfolgreiches Spielen eigentlich auch ein Faktor für geringe Trainingsbeteiligung sein? So nach dem Motto "wir gewinnen ja sowieso"? Hat damit schon mal jemand Erfahrungen gemacht?


    Nein, eigentlich nicht. Obwohl ich allerdings auf nicht sehr viel Erfahrung als Trainer zurückgreifen kann. Meide D (allerdings Jungs ;) ) waren letzte Saison sehr erfolgreich. Die Trainingsbeteiligung war troztdem, oder eventuell gerade deshalb, absolut top. Ich weiß den Grund also nicht. Sie waren nicht nur sehr erfolgreich was das Gewinnen von Spielen angeht, sondern sie haben auch gute Fortschritte gemacht. Das wäre aber nicht möglich gewesen, wenn sie nicht immer beim Training gewesen wären. Was passiert wäre, wenn sie zu häufig die Bude voll bekommen hätten kann ich somit nicht wirklich beurteilen. Aber eines steht fest: gewinnen macht ihnen Spaß. Und wenn man Spaß an einer Sache hat nimmt man gerne an ihr teil.


    Allerdings ist deine Situation eine andere. Deine Spieler sind viel älter. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass der Reiz verloren geht, wenn sie ohne großen Aufwand alle ihre Spiele gewinnen. Aber was passiert dann? Da wäre dann event. wieder ein Argument für dich. Steigen sie voraussichtlich nach dieser Saison auf? Auf welche Gegener werden sie dann treffen? Können sie dann immer noch mithalten, wenn sie das Training so schleifen lassen? Sollten die bisher schwächeren Gegner wirklich die Meßlatte sein?


    Toto2
    Die Anregung mit der Ansprache halte ich für eine gute Idee. Gerade die Älteren bei uns sollten vielleicht mal wieder daran erinnert werden, warum sie überhaupt zum Fussball gekommen sind. Neben etwas für die eigene Fitness zu tun, war der Grundgedanke eigentlich eine Frauenmannschaft zu bilden damit die Jüngeren nicht zu anderen Vereinen abwandern müssen bzw. andere wieder hier spielen können.

    Na also. Da hast du doch noch ein Argument. Wobei die älteren Spielerinnen wahrscheinlich auch Vorbild für die jüngeren sind.

    Ich hatte auch schon nen Spieler der von sich aus gesagt hat er will in nem engen Spiel nicht rein. Da musste ich mich dann hinterfragen warum er nicht das nötige Selbstvertrauen hat.

    Finde ich gut. Das nenne ich Selbstreflexion. Ist mir nämlich auch schon passiert und hat mich zum Nachdenken gebracht. Den habe ich dann aber schnell umgekrempelt. War ein ganz ruhiger u. zurückhaltender Typ. Ging durch Lob, Zuspruch und Beklatschen von gelungenen Aktionen ganz schnell.

    Hallo


    Einige Dinge halten sich wohl sehr lange, wie z.B., dass man Schnelligkeit nicht trainieren kann 8|
    Na, wers galuben will.....

    Verstehe ich nicht. Wer hat denn behauptet, dass man Schnelligkeit nicht trainieren kann? In diesem Beitrag hier niemand. Ich frage mich nur, ob man bei einer F-Jugend damit Zeit vergeuden sollte. Die Kids haben diesen Bewegungsdrang von ganz alleine und rennen, wenn sie denn rennen wollen ;) , immer so schnell sie können. In diesem Alter finden permanente vor allem körperliche Veränderungen statt. Nicht nur in diesem Alter.

    Hallo Andre,


    ich sitze hier jetzt mal irgendwie zwischen den Stühlen. Ich kann einige deiner Argumente aus deinem letzten Post durchaus nachvollziehen. Ich pers. würde es aber etwas einfacher formulieren.


    Es gibt Leute, die sich über ihre Tätigkeit als Trainer profilieren und Bestätigung von anderen erhalten wollen. Stark beeinflußt durch den Erwachsenenfußball. Besonders weit verbreitet oder vielleicht auch nur besonders auffällig ist das in dieser Sportart, weil sie die beliebteste in Deutschland u. sogar weltweit ist. Und worum geht es da? Um das Gewinnen. Nicht um Ausbildung. Also immer den Erwachsenenfußball im Hinterkopf behalten. Aus dieser Sicht schreibe ich weil ich glaube, das dies der Grund ist.


    Richtig ist das nicht, weil sie dabei gegen Prinzipien verstoßen, die anderen Schaden zufügen bzw. zufügen könnten.


    Deine Beschreibung finde ich auch, wie Günter das auch nennt, zu radikal. Ich glaube auch aus einigen Beiträgen anderer User herauslesen zu können, dass diese nicht deine grundsätzliche Einstellung zum Kifu, sondern die Forderungen zur Umsetzung für zu radikal halten.

    danke toto 2 .......................... eben erreicht mich auch die Nachricht, dass man neben dem "tin cup" auch vom "Mickey Mouse Cup" spricht, sollen Andre und Uwe entscheiden, was ihnen da lieber ist.

    Klar, auch das sind dann wieder Feinheiten. Mein Englisch ist auch nicht gerade schlecht, aber ich finde deine Formulierungen für einen Nichtenglischsprachigen (welch ein Wort) schon sehr gelungen.

    Ja, grundsätzlich gebe ich dir da Recht. Es spielen aber noch andere Faktoren eine Rolle. Vielleicht ist man in einigen Verbänden nicht an größerer Mannschaftsstärke, also mehr Anzahl an Mannschaften pro Jugend, interessiert. Weil z. B. einfach nicht genug Platz ist um das zu realisieren. Es sind eventuell einfach nicht genug Fußballplätze vorhanden, die auch jetzt schon überbelegt sind, um die dann steigende Anzahl von Begegnungen auszutragen.


    Nicht falsch verstehen. Ich stecke da nicht drin. Ist nur eine Vermutung von mir. Es gibt sicher noch weitere verschiedene Gründe, die jeder Verband hat. Vielleicht ist hier im Forum jemand vom Fach und kann da mitreden?

    Wie weit ist das denn jetzt gediegen das es eine allgemein gültige Richtlinie wird?
    Und warum gibt es eigentlich die Unterschiede in der Mannschaftsgröße? Sollte das nicht Deutschlandweit einheitlich gestaltet werden?

    Eine gültige Richtlinie gibt es nicht, weil der jeweilige Verband die dann auch einzuhaltenden Regelungen bestimmt. Nicht der DFB. Der spricht "nur" Empfehlungen aus, an die man sich als Verband nicht halten muß. Und ich gehe mal davon aus, dass die verschiedenen Verbände so handeln wie es ihrer jeweiligen Situation entgegenkommt. Daher wohl die Unterschiede.

    Hallo,


    wäre für mich kein Thema. Würde ich schlichtweg ignorieren. Wie alt sind sie in der F? Eben! Es sind Kinder, die sich sehr schnell verändern und entwickeln. Das kann und wird sich sehr wahrscheinlich ganz schnell von selbst erledigen.

    After this period of finding a new way and of personal refection I went into an offensive position. I admitted freely to be guilty of misbehavior and mistakes … from now on I was willing to improve everything. I started all over again … Dressed with a short jersey on a huge meadow. Equipped with such knowledge poked in my only pocket (the one of my jersey, there was no other) I dared as a newly appointed coach for the U14 team to organize the soccer divisions according to the abilities of each team two times a year.


    Hallo,


    da es dir um Verbesserungsvorschläge geht habe ich einen: ein kleiner Tippfehler. Du meinst sicher "reflection". ;)


    Ich weiß, jetzt bin ich kleinlich. Aber wirklich schön, dass du dir die Arbeit gemacht hast.


    Meiner Meinung nach ist es doch völlig egal, ob ein rechter, linker oder vielleicht eine Muslimin mit Kopfbedeckung das Training führt.


    Mal langsam mit den jungen Pferden. Ganz genau - deiner Meinung nach. Deshalb solltest du die Meinungen der anderen Forumsmitglieder ebenfalls akzeptieren und nicht.....


    Zitat: Und manche unqualifizierten Antworten, welche ich in diesem Thread bisher zu genüge gelesen habe, sind unnötig, wenn sich Menschen auch mal für die Politik interessieren würden anstatt die negativen Aspekte der Geschichte wieder hoch zu holen.


    Gruß Steven


    ....als unqualifiziert verurteilen. Wenn doch, dann liefere bitte Argumente, die diese Beiträge als unqualifiziert entlarven.

    Aus der Ferne immer extrem schwer zu beurteilen. Da spielen soooo viele u. individuelle Faktoren mit. Der grundsätzliche Ansatzpunkt könnte der Teamgeist sein. Die Mannschaft versuchen zusammen zu schweissen. Durch Ansprachen und Unternehmungen ausserhalb des Fußballs. Deine Truppe ist ja auch bunt gemischt ( von 16 bis 35 Jahren ). Da sind schon rein vom Alter her die Denkweisen und Interessen recht unterschiedlich. Das macht es nicht einfacher.


    Themen der Ansprache könnten sein: jeder wird gebraucht; was nicht trainiert wird kann beim Spiel auch nicht umgesetzt werden; das Team ist immer nur so stark wie das "schwächste" Glied es zuläßt ( dabei auf keinen Fall das schwächste Glied namentlich benennen )....sind nur Beispiele. Wegen der großen Altersunterschiede erreicht man aber nicht alle Spielerinnen auf mentaler Ebene gleich. Ist eben Psychologie und nicht so einfach.


    Entscheident ist aber immer die Einstellung jeder einzelne Spielerin zum Fußball. Welchen Stellenwert nimmt er ein? Das kannst du versuchen zu beeinflussen. Mehr kannst du nicht tun. Vorausgesetzt, was du ja versichert hast, dass dein Training interessant und abwechslungsreich gestaltet wird. Sonst könnte das natürlich auch ein Ansatzpunkt sein, was mit der psychologischen Seite direkt eher weniger zu tun hat.


    Es stellt sich nicht die Frage, ob die Prinzipien im Kinderfußball richtig sind oder nicht, sondern warum diese nicht angenommen werden und wie man eine Akzeptanz erreicht. Der Weg geht dahin, fragt sich nur wie lange es dauert. Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird der "lange Weg" eine Umlaufbahn und wenn wir dann tatsächlich ankommen sollten, hängen wir schon wieder 20 Jahre hinterher.


    Ist eigentlich einfach zu beantworten: da braucht es Überzeugungsarbeit und Argumente/Ergebnisse, die man Zweiflern vorlegen kann. Und ich rede hier nicht von unbelehrbaren Trainern. Die lasse ich aussen vor. Die gibt es immer, sind aber hoffentlich die Ausnahme.


    Argumente hat der DFB bereits vorgelegt. Jetzt gilt es im optimalen Fall eventuell noch bisherige/vorläufige Ergebnisstudien zu bringen. So nach dem Motto: vorher - nachher. Klingt jetzt ein wenig steril und theoretisch, könnte aber die Argumente untermauern.


    Und nach wie vor: Aufklärung auf breiter Basis. Der DFB kann nicht jeden einzelnen Trainer aufklären und informieren. Ihm bleibt keine andere Wahl, als seine Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Da gilt es dann Anreize zu schaffen. Über Verbände und dann letztlich über jeden einzelnen Vorstand der Vereine. In wie fern das finanziell zu realisieren ist vemag ich natürlich nicht zu beurteilen. Aber das ist auf jeden Fall immer ein Faktor: das liebe Geld.

    Was mir auch zu kurz kommt:
    Warum zeigen die Eltern keine Zivilcourage?
    Warum schicken sie ihre Kinder zu einem Extremisten ins Training?

    Ganz genau. Was ist mit dieser Seite der Geschichte? Wo keine Kinder sind können auch keine trainiert und mit Gedankengut beeinflußt werden.