Beiträge von Toto2
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Hallo madd!!,
wie ich dich verstanden habe willst du einfach vermeiden, dass dein Team druch hohe Niederlagen frustriert wird. Das Gewinnen ist dir da eigentlich egal, auch wenn jeder natürlich gerne gewinnt. Es geht dir um die Moral der Mannschaft. Die Kinder wollen und sollen auch gewinnen dürfen. Du als Trainer solltest das differenzierter betrachten und nicht unbedingt danach handeln, da die Ausbildung und der Spaß der Kinder im Vordergrund stehen sollte. Du hast Angst, dass die Motivation der Kinder unter den hohen Niederlagen leidet. Das kann ich zunächst mal nachvollziehen.
Wo es um Tabelle und Punkte geht gibt es immer einen Erst- u. einen Letztplatzierten. Das liegt in der Natur der Sache. Oft kann man auch beobachten, das der Letztplatzierte die "Schießbude" der Liga ist. Viele Gegentore und fast keine eigenen erzielten Tore. Das ist in der Tat im Jugendfußball eine dumme Angelegenheit. Da kann man schon verstehen, dass die Kinder frustriert sind.
Ihr allerdings steht im unteren Mittelfeld. Ihr seid also der "Durchschnitt". Ihr gewinnt u. verliert mal. Ihr trefft auf stärkere und schwächere Gegner. Dein Team lernt also zu gewinnen, aber eben auch zu verlieren. Das ist doch eigentlich sehr wertvoll. Denn irgendwann trifft man eben auf stärkere Gegner. Früher oder später. Die meisten Teams in einer Liga machen genau die Erfahrungen. Vielleicht nur der oder die "Überflieger" der Liga nicht. Also ist dein Fall praktisch der "Normalfall".
Du willst aber wohl nur das Beste für dein Team. Willst sie vor der Enttäuschung schützen. Das kann ich verstehen und eigentlich ist das auch lobenswert. Ich denke das kannst du erreichen, wenn du tatsächlich, wie einige hier schon schrieben, vom Ergebnis ablenkst. Nicht offenkundig. Ich würde nicht sagen:"Es ist egal, wenn ihr 10 : 0 verliert!" Lege im Training gewisse Prioritäten auf bestimmte Lernziele die du verfolgen willst und fordere in den nächsten Begegnungen die Umsetzung von deinen Spielern. Und sei mit Begeisterung dabei. Dann bist du glaubwürdig. Natürlich wird jeder deiner Spieler durch das Training Fortschritte machen, auf die du dann die Betonung legst. Damit lenkst du die Aufmerksamkeit deiner Spieler ein wenig vom Ergebnis ab und kannst diese Fortschritte loben. Nebenbei ist das auch nicht einmal gelogen, da die Ausbildung deiner Spieler im Fordergrund stehen sollte. Wenn man verkrampft, wegen starker Gegner, dann merken das deine Spieler. Wenn du außergewöhnliche Maßnahmen aufgrund der starken Gegner ergreifst (z. B. mehr Verteider aufstellen), dann merken die das auch. Das könnte zu Irritationen und Verunsicherung führen und fördert eventuell nicht gerade das Selbstbewußtsein. Damit vermittelst du vor der Begegnung schon, dass du die Niederlage erwartest, kein Vertrauen in dein Team hast und Schadensbegrenzung leisten willst.
Ich würde auch die von dir erwartete Stärke der nächsten Gegner gar nicht ansprechen. Konzentriere dich nur auf deine Mannschaft und vermittel eine positive und optimistische Einstellung. Denn da solltest du als Trainer Vorbild sein.
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Mir ist das was ihr so zu meiner Theorie geschrieben habt, nicht kindgerecht genug. Das was ihr dargestellt wurde, gefällt mir so nicht. Ich stelle Euch vor, wie ich es mir vorstellen würde:-Ich würde den Jungs ...nach jetzigem Denken (das eventuell von Herrn Schreiner noch beeinflußt werden könnte)....die Positionen vorgeben....grob vorgeben.
-Ich würde ihnen ebend nicht sagen, dass sie ihren Mann decken sollen, keine Manndeckung vorgeben.
Im Kern ist das doch das, was ich geschrieben habe. Sie spielen also grundsätzlich eher ball- und raumorientiert (weniger raumorientiert, da sie immer nur der Ball interessiert), da sie eben weder auf einer festen Position verharren, noch irgendeinem festen Gegenspieler permanent nachhetzen. Mehr oder weniger automatisch, aber ohne wirkliches Konzept, da man es eben nicht gezielt trainiert.Zitat Steini: Während der gesamten F1-Jugend habe ich Übungen immer so aufgebaut, dass sie mit dem Rücken zum Tor stehen. Bedingt eine saubere Ballannahme. Und sie müssen sich was einfallen lassen, wie sie technisch-koordinativ die Richtung wechseln und dabei der Ball auch mitkommt
Ich brauchte bei den meisten gar nichts sagen, wie sie das lösen. Die hatten genug Ideen und haben sie im Laufe der Zeit verfeinert. Einige brauchten ( und brauchen auch heute noch ) Hilfestellung. Man muss sie nur bestärken mutig zu sein, den Gegner hinter ihnen nass zu machen. Geht in der Anfangszeit oft in die Hose. Mittlerweile kann sich die Erfolsquote aber schon sehen lassen. Also auf die Frage "Was tun gegen Manndeckung?": Technisch-koordinativ so vorbereiten das sie sich fast freuen, wenn der Gegner hinter ihnen klebt
Zitat EndeKlingt für mich nach der Vorausetzung schlechthin: das 1 vs. 1; Zweikampfverhalten! Egal welches "System" man spielt - das sollte man immer bestmöglich beherrschen. Es kommt immer irgendwann zum 1 vs. 1. Was du hier beschreibst beziehst du halt nur mehr auf das Verhalten des offensiv agierenden Spieler. Das kann ich erst "trocken" mit z. B. Hütchen simulieren, um es anschließend mit Gegenspieler praxisnaher umzusetzen. Vielleicht zunächst eher passives Verhalten des Verteidigers und dann aktives. Dann trainiere ich sowohl den offensiven, als auch den defensiven Spieler.
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Nix für ungut, aber irgendwie habe ich beim Zusehen immer Angst, dass der gute Mr. Rice sich gleich was zerrt
.Aber mal ehrlich: ist doch eigentlich Standart, oder? Das Aufwärmer, was dort gezeigt wird. Finde ich jetzt nicht besonders.
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TW-Trainers Erklärung trifft es auf den Punkt. Ich würde es sogar noch etwas vereinfachen: die ball/raumorientiere Spielweise zielt darauf hin Überzahl in der Situation der Balleroberung zu schaffen, um eben die Balleroberung durch das Doppeln zu vereinfachen, in dem ich den ballfernsten Spieler zunächst unberücksichtigt lasse ( da relativ ungefährlich ) und dann nach der Eroberung die erneute Überzahl in Ballnähe und die Räume nutzen zu können.
Andre verstehe ich auch. Aber die Tatsache ist folgende: die Bambinis, F u. meistens auch noch E-Jugendlichen interessieren sich nur für den Ball und danach für das Tor. Darum geht es im Fußball. Tore erzielen. Und das wollen sie alle. Jeder will der Stürmer sein. Deshalb hetzen sie, wenn man sie denn unbeeinflusst spielen läßt, alle dem Ball nach. Nach Andres Meinung verschieben sie sich im weitesten Sinne alle zum Ball. Wenn ich allerdings Spiele dieser Jugenden beobachte fällt auf, dass einige Spieler dies tatsächlich NICHT tun. Meine Überzeugung dabei ist, dass sie dies nur nicht tun, weil der Trainer es so gesagt hat.
Wie geschrieben: das ist MEINE Überzeugung. Muß nicht richtig sein. Wären sie unbeeinflusst würden sie ALLE dem Ball nach rennen. Trotzdem kann man das mit einer ball/raum wie-auch-immer genannten Spielweise nicht vergleichen, weil es komplett ohne Systematik geschieht. Wenn man jetzt ein gewisses "System" ins Spiel bringen will gibt der Trainer Positionen vor ( Verteidiger, Mittelfeldspieler, Stürmer ).
Was kann ich oft da beobachten? Der Ball befindet sich vor dem gegnerischen Tor und hinten rechts steht ein Junge/Mädchen rum und nimmt nicht am Spiel teil. Das ist der rechte Verteidiger. Daneben wahrscheinlich noch der Libero und links....ihr wisst schon. Da geht´s für mich los. Was sollen die da? Da passiert nichts.
Ich finde es nicht verkehrt grob eine Position vorzugeben. Im Hinblick auf die raum/ballorientierte Spielweise ist es so lange nicht verkehrt, wie ich die Kids immer dazu animiere am Spiel teilzunehmen. Also aufrücken und mitmachen. Auch als "Verteidiger" Tore erzielen. Irgendwer schrieb hier auch mal: alle stürmen und alle verteidigen. Die einfachste und sinnvollste Art das Prinzip den Kleinen zu erklären. Wenn Sie sich bei gegnerischem Ballbesitz auf ihre Position zurückziehen übernehmen sie ihren RAUM. Keine bestimmten Gegenspieler. Was macht man bei einer ball/raumorientieren Spielweis? Richtig - man ist für einen bestimmten Raum zuständig. Ist das jetzt schon Mannschaftstaktik? Eigentlich ja. Hat das in dieser Jugend etwas zu suchen? Eigentlich nicht. Ein System würde ich da auch NICHT trainieren. Das Prinzip grob erklären? Ja.
Wie hier jemand schon schrieb: bei gegnerischen Ballbesitz zwischen Ball und eigenem Tor bewegen. Sehe ich auch so. Daran ist nichts falsch. Wir wollen den Ball. Also müssen wir etwas dafür tun ihn zu bekommen und nicht auf starren Positionen verharren. Wenn wir den Ball haben wollen wir ein Tor erzielen. Darf das nur der "Stürmer"? Nein. Der "Verteidiger" braucht nicht hinten stehen wenn der Ball in die andere Richtung geht. Da findet kein Spiel statt.
Ich würde also so etwas wie Taktik NICHT GEZIELT trainieren. Die Trainingsziele dieser Jugenden sind bekannt u. ich persönlich gehe damit konform. Trotzdem würde ich den Kindern das Prinzip und seine Vorteile nicht vorenthalten.
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Ich habe mir überlegt, dass ich das nächste Training, bei dem wir vollzählig sind, dazu nutzen werde, eine Mannschaftssitzung zu machen. Auch wenn die Kinder erst 9 oder 10 Jahre alt sind, denke ich, dass man versuchen sollte, das Thema mit Ihnen in Ruhe zu besprechen. Sie auf dem Platz mal zusammen zu falten, ist das eine. Andererseits will ich Ihnen auch vermitteln, dass ich sie ernst nehme und es mich durchaus interessiert, was sie erwarten. Sie sollen ja Kritik üben und ihre Wünsche äußern, nur muss das in der richtigen Form und zum geeigneten Zeitpunkt geschehen. Folgende Fragen möchte ich dabei stellen:
Warum spielt Ihr Fußball?
Warum spielt Ihr im Verein? Man könnte ja auch nur auf der Straße kicken.
Was erwartet Ihr davon, in einer Mannschaft zu spielen?
Was erwartet Ihr vom Training?
Was erwartet Ihr von Euren Mitspielern?
Was erwartet Ihr von den Trainern?
Was glaubt Ihr, warum wir Euch trainieren?
Und was denkt Ihr, sind unsere Ziele dabei?
Was gefällt Euch/gefällt Euch nicht beim Training, in der Mannschaft usw.?
Was können wir alle besser machen?Ich bin sehr gespannt, was dabei heraus kommt. Idealerweise entwickeln wir dabei eine gemeinsame Marschrichtung und eine Art Codex, an den sich dann alle auch halten.
Zukünftig werde ich wohl so ein Gespräch zu Beginn jeder Saison mit meiner Mannschaft führen...
Du wirst lachen: in einer ähnlichen Form hat das sogar schon mal ein Trainer von mir in der Seniorenmannschaft am Anfang der Saison gemacht, unter dem ich gespielt habe. In schriftlicher Form. Quasi eine Selbsteinschätzung der Spieler. Wo sehen sie ihre Stärken und Schwächen, welche Erwartungen und Ziele bringen sie mit....ect... Natürlich waren die Fragen ein wenig anders. Kann durchaus Sinn machen.Zum kompletten Thema: da sieht man mal wieder, dass Trainer auch ein wenig Psychologe sein und Menschen(bzw. Kinder-)kenntnis mitbringen muß.
der_schleifer: sorry, aber das einige User hier etwas skeptisch auf deinen Beitrag reagieren kann ich durchaus nachvollziehen. Deine Mannschaft spielt doch, wenn ich das richtig verstanden habe, schon etwas höher. Und im gesamten Verein nicht nur dein Team. Wie sind sie denn dahin gekommen? Dann muss dein Vorgänger bzw. müssen die anderen Trainer doch auch einiges richtig gemacht haben(?!?!). Dein Verein gilt als Talentschmiede. Das wirst du doch nicht alleine bewirkt habe, oder? Wenn die Spieler tatsächlich in die Klasse gehören, in der sie im Moment spielen, dann ist alles in Ordnung. Dass du mit Eifer bei der Sache bist ehrt dich. Aber gerade in diesem Alter, und das haben viele hier schon zum Ausdruck gebracht, gehen die Meinungen von Spieler u. Trainer schon mal auseinander. Die Kinder ändern ihre Einstellung, machen andere, vorher noch nicht gekannte, Erfahrungen und haben mit sich selbst viel zu tun. Da wundert mich so vieles eigentlich gar nicht.
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Wir Trainer haben hingegen die Neigung möglichst viel in möglichst wenig Zeit trainieren zu lassen. Dabei vergessen wir manchmal, das das, was für uns selbstverständlich ist, für unsere Spieler noch längst nicht einfach sein muß.
würde?
Da kann ich nur zustimmen. Die Erfahrung habe ich bei mir selbst auch gemacht. Oft habe ich dann aus Zeitgründen die eine oder andere Übung streichen müssen, weil mein Zeitplan von den Spielern nicht eingehalten werden konnte (
) und die dann auf das nächste Training verschoben. So zahlt man eben auch sein Lehrgeld. Ist aber wohl normal. Auch der Trainer lernt (nie aus).Die Zweikampfübungen sind meiner Ansicht nach durchaus vorbereitend auf die raumorientierte Verteidigung geeignet und eigentlich auch Standard. Das Beherrschen des 1 vs. 1 ist Grundvoraussetzung. Dabei ist es eigentlich egal welches System man spielt. Aber das Eingrenzen des Aktionsradius des Angreifers ( zentral u. über den Flügel ) macht da schon Sinn, da das Verhalten des Verteidigers sich dort unterscheidet. Spannend wird es aber eigentlich erst dann, wenn im Verbund verteidigt wird.
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Ich sehe es so: wenn er etwas gut gemacht hat, dann soll man es ihm auch sagen. Wie er es dann aufnimmt ist erstmal zweitrangig.
Ich würde dabei sehr sachlich bleiben und nicht gleich euphorisch werden. Ihm sagen, was an der Aktion gut war - und nicht nur, das sie gut war. Wenn man das ein wenig ausführt bringt ihn das vielleicht auch zum Nachdenken. Vor allen Dingen nimmt er wahr, dass man ihn tatsächlich beobachtet und das Lob nicht nur aus der Luft gegriffen ist, um ihn zu motivieren. Wenn er dann wieder sagt: "Nein, ich war schlecht", dann kann man ihn auch einfach mal fragen, warum er sich selbst schlecht beurteilt und ihm durch Argumente Wind aus den Segeln nehmen. Du bist schießlich der Trainer und deine Aufgabe ist es ihn zu fördern. In solch einem Fall darf man dann auch ruhig diskutieren. Es wird ja letztlich keine Anweisung vom Trainer in Frage gestellt. Da sollte man nicht diskutieren, sonst findet das nämlich kein Ende.
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Hallo,
hatte mal unter der Rubrik "Lieblingsübungen" folgendes vorgestellt:
Junioren 1 vs. 1 "extrem" unter Druck
Habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Sehr einfache Übung, eigentlich. Für den Trainer schnell aufzubauen.
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Office 2007 ich schicke dir nachher die Version in Office 2003
Sorry - hatte bisher noch keine Zeit!
Hallo,will ja nicht nerven, aber ich habe auch das Problem, dass ich die Anlage nicht öffnen kann. Ich könnte die 2003-er Version auch gebrauchen. Wäre super.
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Ja stimmt, laut Gesetz ist es unbezahlter Urlaub. In meinem Fall hat der Arbeitgeber eine Kompromisslösung vorgeschlagen: Es wird bezahlter Sonderurlaub gewährt, allerdings nur für die Hälfte der Zeit - die andere Hälfte musste ich durch Überstunden und Urlaub selbst aufbringen.
Alle Achtung! Immerhin ein Entgegenkommen durch den Arbeitgeber. Ich dagegen muss zweimal in der Woche zusehen, dass ich pünktlich Feierabend machen kann damit ich rechtzeitig beim Training bin. Wenn ich da nach Sonderurlaub fragen würde....male ich mir erst gar nicht aus.
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a)die Zeiten passen nicht
b)es könnte sein, dass ich den Aufnahmetest nicht schaffe. Das werde ich ausprobieren....derzeit habe ich einen Bandscheibenvorfall auszukurieren....danach werde ich mal versuchen, wie lange ich den Ball jonglieren kann, ....da liegt mein Problem. An guten Tagen schaffe ich es ungefähr 30mal....ich will versuchen, es jeden Tag auf 50 Mal zu schaffen, das dürfte dann genug sein. Den "Rest" der dort stattfindet, um überhaupt rein zu kommen, traute ich mir schon zu.Es sind also "nur" Willensbekundungen, dessen Verwirklichung so gesehen nicht an mir liegt.
Das schützt mich aber nicht davor, mich fast täglich weiterzubilden.Das mit dem Jonglieren finde ich diskussionswürdig. Mich pers. interessieren Qualifikationen in Form eines Scheines sicher auch. Bis dahin bilde ich mich auch dauernd mittels anderer Meinungen und Ansichten ( z. B. hier ) oder Literatur weiter. Ich sehe z. B. ein, dass man gewisse Sachen mit dem Ball einfach beherrschen muss, um diese den Kindern auch demonstrieren zu können. Aber gehört das 50-fache Jonglieren wirklich dazu? Ich pers. konzentriere mich, zumindest zur Zeit, eher darauf auf welche Art und Weise ( mit welchen Übungen im Training ) ich gewisse Inhalte nachhaltig und ökonomisch vermitteln kann. Dazu versuche ich auch permanent an meiner Person zu arbeiten, um gegenüber den Kinder fair, umgänglich und glaubwürdig erscheinen zu können. Da wären wir dann bei den Voraussetzungen, die ein Trainer mitbringen muss/sollte. Und die sind sicher diskussionswürdig.
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Kommt auf den Zeitraum an ... sicher nicht in 6 Wochen Vorbereitung - schon allein weil der Schwerpunkt auf etwas anderen liegt.
Aber über eine Vor- oder Rückrunde lang oder ggf. eine ganze Saison dürfte das kein Problem sein.
Ballorientiertes Verteidigen ist "eigentlich" relativ leicht, es gibt aber viele Varianten und auch viele Kleinigkeiten die unerlässlich sind für eine perfekte Umsetzung, welche aber im Breitensport nicht zu erreichen ist.
Ich trainiere mit meinen Jungs 2x 2 Stunden in der Woche und in der Vorbereitung kommt kein drittes Training sondern ein Spiel als Training hinzu, indem es darum geht, die während der Einheiten gelernten oder verbesserten Dinge umzusetzen. Ein Spiel ist in meinen Augen das beste Training - auch beim erlernen des Ballorientierten Verteidigens. Ich empfehle dir die Seite www.abwehrkette.de auf welcher es auch einen "Crashkurs" mit den Elementaren Themen gibt, welche an einem "Trainingswochenende" umgesetzt werden können. Der Autor empfiehlt ab dann auch gleich ballorientiert zu verteidigen.Kann diese Seite und auch die Bücher des Initiators nur empfehlen. (Nein ich bin es nicht selbst

Grüße
ZodiakStimmt - aus meiner Sicht. Kann ich auch empfehlen. Auffällig finde ich auch, dass im Vergleich zu anderen über dieses Thema verhältnismäßig wenig Literatur existiert.
Und nochmal zu eigentlichen Thema: dass in der vorgelagerten Jugenden bestimmte Themen behandelt werden sollen ( siehe auch Ausbildungskonzept des DFB ) führt natürlich auch dazu, dass ab der C-Jugend ein Thema wie die Viererkette/raumorientierte Verteidigung angegangen werden kann. Ab wann, darüber kann man natürlich wieder diskutieren. Manche sagen schon ab der D-Jugend. Ich meine, dass man ab der D-Jugend noch gezielter darauf hinarbeiten sollte, um die Kinder vorsichtig an das Thema heran zu führen, damit man ab der C komplett einsteigen kann. Man schlägt sich als Trainer nicht mehr mit den Grundlagen, die unbedingt dafür vorhanden sein müssen, rum. Sind die nicht vorhanden, dann braucht man es eigentlich gar nicht erst in Angriff zu nehmen, sondern muss das alles erst nachholen.
Was ich bei Fabian nicht so ganz verstehe ist die Tatsache, dass er im Eingangspost schreibt, dass seine Spieler im Training eigentlich alles ganz gut umsetzen, aber im Spiel alles wie weggeblasen ist. Im nächsten Post schreibt er dann, dass bei vielen ein simpler Pass über drei Meter nicht funktioniert. Wie kann ich da Dinge wie Spielverlagerung oder ähnliches erwarten? Das paßt einfach nicht zusammen. Ich bleibe dabei: dass er eine Mannschaft mit so vielen Defiziten übernommen hat muss man loben und es ist schade, dass diese Defizite überhaupt vorhanden sind und solche Grundlagen in der Vergangenheit nicht gelegt wurden. Aber über Mannschaftstaktik brauchen wir hier nicht eher zu diskutieren, bis die Defizite beseitigt sind.
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Tja, Rene. Da war wohl kein Wurm verantwortlich. Das war einfach nur Unvermögen.
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Zum Thema Bildungsurlaub: wenn ich meinen Chef danach frage würde der ganz sicher genehmigt. Allerdings würde der länger ausfallen als mir lieb ist - ich bräuchte nämlich danach gar nicht mehr zur Arbeit kommen.
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willst du mich arm machen?
GG
Wieso? Bist du reich? Dann ja.
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Meine peinlichsten, aber irgendwie auch schönsten Aktionen als nach sehr langer Pause wieder aktiver Spieler in der 2. Herrenmannschaft: ca. 20 Meter vorm gegnerischen Tor ein Dribbling gestartet. Mehrere Gegner stehen gelassen u. mich bis ca. 6 Meter vors Tor gedribbelt. Zwei Gegner + Torwart auf der Torlinie. Einer von denen kommt auf mich zu. Den auch noch ausgedribbelt, obwohl ich längst einfach nur zu schießen brauchte. Konnte mir quasi die Ecke aussuchen. Was mache ich. Einen Kullerball am linken Posten vorbei. Ober peinlich, aber auch schön, da ich eigentlich nicht der Dribbelkünstler, sondern der eher nüchterne Spieler bin.
In der gleichen Begegnung: wieder bis vors Tor gedribbelt. Nur noch der Torwart vor mir. Er kommt natürlich raus. Ich versuche lässig einen Heber über den Torwart, anstatt einfach rechts oder links an ihm vorbei zu ziehen und den Ball rein zu legen. Leider war der Heber mächtig schei**e, da der TW ihn locker aus der Luft fischte. Mein Trainer drehte mittlerweile komplett am Spielfeldrand durch - kann ich verstehen. Ausgewechselt hat er mich nicht
. Getroffen habe ich in dem Spiel nicht mehr. -
Also ehrlich: wenn ich lese, dass dem Mitinitiator Herrn Klohr für das Projekt 2009 der "Fair-Play-Preis" des DFB verliehen wurde und Leute wie Herbert Fandel oder Dr. Babett Lobinger Unterstützer bzw. Schirmherren sind, dann ist da doch mehr als ein Anfang gemacht.
Damit zeigt der DFB doch, dass ihm daran gelegen ist. Und wer könnte es besser bewerben als der DFB? Er muss ja nicht gleich finanzieren, sondern "nur" werben. Vielleicht könnte man noch mehr namenhafte Unterstützer finden. Machen wir uns nichts vor: wenn bekannte oder sogar berühmte Leute sich positiv dazu äußern erreicht man doch das größte Publikum. Und die genannten Personen kennen doch den einen oder anderen u. könnten ihn für das Projekt gewinnen. Da reißt sich doch keiner ein Bein aus. Für mich ist Werbung das Stichwort. Die Sache bekannt machen. Und die Philosophie der FairPlay-Liga kommt dem DFB und seinen Richtlinien doch entgegen. Oder gibt es da irgendwo Differenzen oder unterschiedliche Interessen? Man könnte der FPL auch eine kleine Plattform auf der Internetpräsenz des DFB bieten. Oder zumindest verlinken. Auch da reißt man sich kein Bein aus. Damit könnte Uwe auf Soccerdrills doch schonmal anfangen. Da finde ich noch keinen Link
.Die User hier, die sich mit der FPL auseinander gesetzt haben brauchen keine Infos. Man kann sie (die User) nutzen, um den Gedanken weiter zu verbreiten. Mit Broschüren, Flyern oder ähnlichen Medien. Nicht in gedruckter Form, wegen der Kosten, sondern z. B. als PDF. Die Regeln und den Sinn der FPL schriftlich aufbereiten, damit man nur noch ausdrucken und verteilen muss
.Es ist schon einmal ein wenig was erreicht, wenn alleine der Begriff "FairPlay-Liga" die Runde macht. Wenn man den mal wahrgenommen hat. Nicht alle, aber vielleicht einige setzen sich dann damit auseinander und werden überzeugt.
Will man verbandsübergreifend und somit eigentlich deutschlandweit etwas erreichen, dann braucht man die Werbung u. Gönner mit Einfluß oder zumindest einen Namen. Klingt alles ein wenig brachial, aber die Leute, die das Konzept entwickelt haben und verbreiten könnten das erreichen.
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Habe ich gerade geschickt. Besten Dank im Voraus.
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Danke für eure Bemühungen. Versteht mich nicht falsch. Die Mannschaft habe ich jetzt seit 1.5 Jahren. Als ich die Truppe übernommen habe: mit 7:125 Toren und 2 Punkten abgestiegen- die konnten weniger als nichts im Sommer 2009. Ich bin froh, dass einige mittlerweile wissen, dass der Ball rund ist (etwas überspitzt).
Wir haben sämtliche Passtechniken trainiert, aber einige schaffen es nicht eine Ball aus 5 metern durch ein Hütchentor mit 3 Meter Breite zu durchspielen!!! Und wenn doch hat der Spieler auf der anderen Seite keine Chance an den Ball zu gelangen.Geholfen hat mit in jedem Fall die Sache mit dem zeit-/ Gegnerdruck. Wenn habe ich Passübungen nur stilisiert trainiert.
Letztlich habe ich ihnen auch erklärt warum wir das Spiel breit machen müssen, wieso es wichtig ist denn Ball laufen zu lassen. Aber so Kommentare wie DU musst das... DU hast so.... DEINE Schuld... danke hilft nicht weiter.*********
Zwischen Trainer und Spielern gibt es eben diese motivationalen Verschränkungen; die gibt es in jeder Beziehung: Ich sage: "Um heute 3- Punkte einzufahen, müssen wir das Spiel breit machen" Dann sage ich "Weil wir das Spiel breitmachen, können wir uns viele Chancen rausspielen, die dann zu den Toren führen"
Das "um zu" ist sozusagen mein Entwurf und das "weil" erklärt mein Handeln. Nur muss man auch immer die Ressourcen beachten. Wenn das jemand ist, der generell sehr unkonzentriert ist dann vergisst er das beim Umziehen des Trikots wieder. Aber das kann ich in diesem Moment dann nicht ändern!
Auch denke ich nicht, dass die 4-er kette schlecht ist- ganz im Gegenteil: ich habe die Befürchtung dass sie die Spieler nur noch mehr überfordert. Ich habe aber auch noch einen Monat Zeit es zu üben und hab' mir heute extra ein Buch dafür gekauft! 300 Seiten nur über's Verteidigen. Ganz so doof wie es vllt aussieht bin ich ja dann doch nicht! Nur mich hierhinzustellen und sagen, dass ich weiß wie eine 4-er Kette funktioniert...ist mehr son 1/8 Wissen.
Hallo,das siehst du schon ganz richtig. Man sollte den ersten nicht vor dem zweiten Schritt machen. Diese Voraussetzungen, die du genannt hast, kannte vorher niemand. Daher war dieser Beitrag schon sehr wichtig, um gezielter diskutieren zu können. Deine Spieler beherrschen die Grundlagen nicht. Also muss du da anfangen. Ganz klar und logisch. Ballbeherrschung, Ballannahme, Zweikampf ( 1 vs. 1 ) usw.....Da hilft sonst gar nichts. Damit hast du dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben.
