Beiträge von Zodiak

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    - Außenstürmer spielten zu zentral
    - Außenstürmer und Mittelfeld-Außen standen sich auf den Füßen
    - Außenstürmer machten zu wenig Defensivarbeit, daher immer Überzahl im zentralen Mittelfeld für den Gegner


    Das ist genau das, was ich befürchtet habe - wenn man das einfach mal so probiert - habe nämlich selbst mal meine U17 ins kalte Wasser geschmissen und sie mit 3 Spitzen spielen lassen weil der Gegner hoffnungslos unterlegen war und ich was neues probieren wollte.
    Trotz eines Stürmers mehr waren wir ungefährlicher weil die Aussen nur sporadisch besetzt wurden und das meist von den Flügelspielern aus dem Mittelfeld, die dann in der Rückwärtsbewegung und im Zentrum gefehlt haben :)


    Grüße
    Zodiak

    Ich gehe davon aus, dass Sven Hübscher damit meint, dass der Verteidiger (ohne Kenntnis vom taktischen 1 gg 1) zunächst die schlechtere Ausgangsposition hat. Damit will er wohl die Notwendigkeit dieses Trainings begründen.


    Das eBook heißt Offensive Zweikämpfe trainieren - daher denke ich, dass er nicht von einem schlecht ausgebildeten Verteidiger ausgeht.


    Andre ich selbst bin im defensiven 1 gegen 1 nicht die Leuchte, da ich mich seit jeher im gegnerischen Strafraum oder auf dem Flügel aufhalten durfte! Ich behaupte aber, dass ich das Offensive 1 gegen 1 auch behersche und mit einer relativ breiten Trick und Täuschungsvarianten ausgerüstet bin. Aber das ich an einem Verteidiger nur einmal von 10 Versuchen vorbei komme wage ich fast zu bezweifeln.


    Klar ist aber auch, dass ich nicht jedes mal vorbei komme!


    Deine Aussage ist generell aber vollkommen richtig und du gehst damit sogar noch einen Schritt weiter als ich!


    Grüße
    Zodiak

    natürlich haben wir uns damit gar nicht großartig auseinander gesetzt... war halt mal ne fixe Idee, weil wir mehrere offensivstarke Aussenmittelfeldspieler im team haben. Das war wahrscheinlich auch der Grund, dass es bei uns nicht funktionierte...


    Wenn du die Zeit, Lust und Möglichkeit hast, probier es doch aus!
    Dazu solltest du zumindest in 2 oder 3 Einheiten die Aufgaben der Offensiven Dreierreihe schulen den sobald diese richtig agieren bringst du klassische Liberomannschaften sicher ein gutes Stück ins Schwitzen. Ich würde aber wenn nur mit Doppelsechs spielen und einen spielstarken "Mittelstürmer" aufstellen, der sich die Bälle holen und verteilen kann!


    Grüße
    Zodiak


    Das Problem dabei ist, dass bei einem 3-4-3 mit Raute von den Laufwegen her nicht gut gedoppelt werden kann und situativ Überzahl in Ballnähe zu schaffen um möglichst hoch Pressing zu spielen. Die Wege sind dafür zu weit!


    Wird hier anhand des Spiels Deutschland-Brasilien gut erklärt: http://www.youtube.com/user/DV…rainer#p/u/11/dzue1I00wNw


    Du darfst nicht vergessen, das die Niederländer und Barca/Spanien das 4-3-3 mit 3 Spielern im Zentrum spielen, gerade Barca ohne echten Mittelstürmer (Messi lässt sich oft auf die 10 fallen) in der vordersten Dreierreihe spielen und die AV extrem hoch agieren!


    Der zentrale Stürmer kann die Bälle wenn er sich fallen lässt behaupten und verteilen und schaltet sich nach dem Abspiel sofort wieder in die Offensive ein. Also muss sich keiner selbst die Bälle zuspielen - mit dieser Aussage ziehst du den ganzen Wert deines Posts so ins negative das man ihn schon fast nicht mehr ernst nehmen kann!


    Dieses System wirst du in der Kreisliga C mit Sicherheit nicht annährend spielen können. Dazu kommt die enorme Laufleistung die dafür nötig ist.


    Aber ich denke das Video erklärt die Rautenproblematik etwas besser.


    Grüße
    Zodiak

    Ich würd das nicht mit einem flachen Mittelfeld, sondern mit einer Mittelfeldraute, also nur einem 6er spielen.
    Sonst ist ja das offensive Mittelfeld im Zentrum gar nicht besetzt.


    Mit nur einem 6er kann man im Zentrum keinen Druck auf de Ball machen, da die Laufwege auf die Flügel viel zu weit sind.
    Außerdem hast du mit 3 Stürmern ein Überangebot, da kann sich einer situativ fallen lassen und diese Position besetzen.


    Im Ballgewinnspiel mit Mittelfeldraute hast du deutliche Nachteile gegenüber einem System mit Doppelsechs!


    Grüße
    Zodiak

    Wir habend as auch mal ausprobiert... Der Gegner, der sowieso sehr defensiv ausgerichtet war hat sich recht schnell darauf eingestellt, aber das größere Problem lag in der eigenen Mannschaft. Die Aussenstürmer sind bei Ballgewinn sofort bis zur Abseitslinie durchgestertet und waren nurnoch steil anspielbar. Das hat uns sehr viel variabilität im Spielaufbau gekostet. Auch aus dem Mittlelfeld sind Mitspieler zu schnell mit nach vorne gestoßen, dass man sich zu sehr auf den Füßen stand und das Kombinationsspiel sehr darunter gelitten hat. Wir spielen jetzt nichtmehr so, wahrscheinlich aber eher, weil wir es nicht so gut umsetzen konnten, wie das gewohnte 3-5-2. Ich bin mir aber fast sicher, dass man bei guter Umsetzung die meisten Gegner gewaltig überraschen kann. Achte darauf, dass die FS aus der Tiefe heraus agieren und das Mittelfeld kompakt bleibt und langsam geschlossen nach vorne verschiebt, dann ist diese Formation zumindest eine gute Alternative um 10 minuten verwirrung beim Gegner zu stiften.


    Auch hier die Frage, wie lange habt ihr euch vorher mit dem System beschäftigt?
    Die Gefahr bei 3 Spitzen ist, dass sie die Breite nicht gut ausnutzen und sich im Zentrum zu sehr auf den Füßen stehen - diese Abstimmung bedarf meiner Erfahrung nach auch etwas Zeit!
    Generell ist es ja nicht verkehrt, wenn die Spieler sich hoch anbieten um somit die Abwehrreihen weiter auseinander zu ziehen. Damit hat der Gegner Probleme sein Zentrum kompakt zu halten!


    Grüße
    Zodiak

    Ich habe inzwischen die C-Lizenz Breistensport gemacht und bin bis auf
    Weiterbildungen leider am Ende meiner Möglichkeiten etwas gelehrt zu bekommen ?(


    Ich mache nachdem es beim letzten mal terminliche Probleme gab am 1.10 meine Eignungsprüfung für die C-Lizenz!
    Die Unterscheidung ob Breitensport und Leistungsfußball ist mir bei der Anmeldung nicht unter gekommen (BFV).
    Ich selbst habe bis Bezirksliga selbst aktiv gespielt, habe das große Glück, ein recht guter Techniker zu sein und beide Füße gleichermaßen einsetzen zu können.
    Daher mache ich mir eigentlich schon Hoffnungen das ganze in der Sportschule Oberhaching zu packen!


    Wieso du aber am Ende deiner Lernmöglichkeiten angekommen bist ist mir nicht ganz klar? Lernen kann man auch ohne die Qualifikation C-Lizenz Leistungsfußball.


    Ich werde sicher auch keinem Oberligafußballer etwas vormachen können, aber ich weiß, welcher meiner Spieler es ggf. besser vormachen könnte und lasse es ihn nach einer kurzen Demo + Erklärung vormachen.
    Langsam bekommt man die meisten sachen doch hin und das sollte fürs erste auch reichen.


    Grüße
    Zodiak


    Klar, Situationen fallen ja immer unterschiedlich aus. Von daher hast du Recht. Allerdings bezweifle ich in den meisten Fällen, dass sich dann Libero u. 6-er wie Innenverteidiger bei der ballorientierten Verteidigung verhalten, da sie das Prinzip nicht kennen. Deswegen spielen sie doch letztlich mit Libero.



    Aber beim Fussball ist eben immer alles in Bewegung und Situationen stellen sich immer wieder anders dar. Deswegen kann man nichts zu 100 % berechnen.


    Das ist richtig - ich habe auch nur versucht zu sagen, was ich in der Situation tun würde, wenn ich mit Libero spielen müsste!
    Da ich das ganze selbst nicht praktiziere ist es schwer sich in die Situation 1:1 hineinzuversetzen.


    Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie solche Situationen aber auch möglichst früh selbst erkennen und ggf. eigene Lösungen finden! Ist dies nicht der Fall, hole ich mir einen Spieler an die Seite und gebe kurz ein oder zwei Anweisungen wie mit der Situation umzugehen ist.


    Grüße
    Zodiak

    @Osterhase
    Frontal heißt, das der Spieler aufgedreht hat, in der Zeit des aufdrehens sollte der Verteidiger den Abstand nach Möglichkeit schon verkürzen um sofort Druck ausüben zu können, da bei einem aufgedrehten Spieler die Möglichkeit besteht das hinterlaufen wird.
    Natürlich ist mir bewusst, dass man zwischen der Distanz unterscheiden kann, es spielt aber nach meiner Meinung nur eine untergeordnete Rolle bei der Bewertung ob der Verteidiger im Vor- oder Nachteil ist.
    Klar ist, dass der Stürmer bei größerer Entfernung versuchen wird Tempo aufzunehmen um mich schnell zu überspielen, aber als Verteidiger stelle ich mich auf die Situation ein indem ich das Temp aufnehme und die Distanz verkürze, wobei sich die Situation „Frontales 1 gegen 1“ nicht ändert, sondern lediglich die Position der Spieler bei dieser Situation.
    Natürlich ist die Gefahr im Zentrum größer, aber es gilt eben die richtige Distanz zu waren, so das ein eventueller Schussversuch geblockt werden kann.


    Tirus
    Dieser Vorteil ist so minimal und hängt nach meiner Auffassung zu sehr von der individuellen Schnelligkeit der Spieler ab, dass er garnicht zählt. Natürlich wird ein tendenziell schneller Spieler eher versuchen diesen Vorteil auszunutzen, aber mit etwas Cleverness beim Verteidiger ist der Ball dann auch weg, weil er den Körper eindreht und der Angreifer somit von der idealen Laufbahn abweichen muss. Aber du hast Recht - das Tempo ist ein entscheidener Faktor. Trotz allem ist die Aussage von Sven Hübscher sehr allgemein und daher in meinen Augen falsch. Entweder hat er nicht explizit genug beschrieben in welcher Situation er das so sieht, oder er hat sich bei einer Allgemein zusammengefassten Aussage überworfen.


    Die Unterscheitung der Zweikampfarten ist nach meinem Wissen aufgebaut in:


    - frontales 1 gegen 1 (Gegner steht mir gegenüber)
    - 1 gegen 1 mit Gegenspieler im Rücken (selbsterklärend)


    Sollte ich da gerade was vergessen haben - sorry, im Büro etwas Streß, aber das waren die mir bekannten individualtaktischen Variationen im 1 gegen 1.


    Grüße
    Zodiak


    Natürlich ist es von Nachteil - aber diese Gefahr besteht nunmal wenn man mit Libero anstatt mit (mindestens) Dreierkette spielt. Wenn du also garnicht darauf reagierst ist es sicherlich schwerer als wenn du für ein paar Minuten den zweiten Mann abstellst.
    Ferner würde ich nicht mit 3-4-3 und Libero nicht auflaufen.
    Aber meine Gegner können das gerne machen, würde mir entgegen kommen.


    Du hast aber auch mit der Aussage vollkommen recht, das man im Mittelfeld schneller überspielt werdne kann - sofern du aber 2 Verteidiger auf einen Stürmer abstellst, hast du fast wieder die Situation einer Viererkette wo die beiden IV am tiefsten Punkt stehen, aber keine Mandeckungsaufgaben erfüllen. Wenn deine Verteidiger also dann im Raum agieren und nicht zwingend den Mann decken, wäre es eventuell wieder ein Vorteil.


    Eine Situation die sich in meinen Augen sehr schwer bewerten läst.


    Grüße
    Zodiak

    Ich würde sagen, die gedrehte Körperhaltung (wir gehen jetzt von vorneherein von leicht gedreht aus, und nicht das sich der Verteidiger auf eine Aktion des Stürmers erst dreht), zusammen mit dem Geschwindigkeit aufnehmen, begleiten etc erleichtert dem Verteidiger den Zweikampf. Für mich ist aber im Zweikampf, wenn der Angreifer aufgedreht ist und bereits mit Tempo dribbeln kann, der Spieler im Ballbesitz immer im Vorteil, da er die entscheidenden Aktionen bestimmen und ausführen kann. Der Verteidiger kann durchs Lenken seine Position verbessern, prinzipiell ist er aber für mich im Nachteil da er reagieren muss (hierbei immer davon ausgehend der Angreifer ist technisch und individualtaktisch gut ausgebildet).


    Wenn du sagst, dass der Verteidiger aufgrund der Tatsache, dass er reagieren muss im Nachteil ist, pauschalisiere ich diese Aussage und sage, dass die Mannschaft ohne Ballbesitz immer im Nachteil ist. Bezogen auf diese Verallgemeinerung geht mir das dann zu weit, denn klar ist, dass auch wen der Angreifer mit Ball agieren kann, so wird der Verteidiger zum einen in der Regel durch einen Mitspieler in der Tiefe abgesichert, oder hat einen Torwart hinter sich, der es dem Angreifer zusätzlich schwer macht – so sehe ich also, dass man es auch dem Angreifer als Nachteil auslegen kann, den er muss nach einer erfolgreichen 1 gegen 1 Situation ggf. eine weitere gewinnen und/oder den Torwart auch noch überspielen! Dies zu erörtern wird aber denke ich in Haarspalterei enden, soll also hiermit nur ein Denkanstoß sein.


    Wichtig ist für mich auch, dass du schreibst der Text stehe unter der Überschrift "frontales" 1v1. Daher würde ich hier davon ausgehen das nicht der Zweikampf auf dem Flügel, sondern der im Zentrum vor dem Tor gemeint ist. Hier würde der Satz dann auch wieder mehr Sinn machen. Gerade hier ist der Verteidiger für mich in deutlich schlechterer Position da er durch das Lenken meist nur den Winkel für den Schützen verkleinern, oder ihn auf seinen schwachen Fuß lenken kann. Wenn der Angreifer im Zentrum mit Tempo ins 1v1 gehen kann, sollte nach meinem Dafürhalten der Torabschluss deutlich häufiger zu sehen sein als ein Ballgewinn des Verteidigers. Also gerade im Zentrum würde ich schon sagen, das der Verteigiger prinzipiell im Nachteil ist, aber auch hier versucht diesen durch seitliche Stellung, Geschwindigkeit mitnehmen, lenken zu verkleinern.


    Da stellt sich mir die Frage, wie du darauf kommst, das ein frontales 1 gegen 1 zwingend im Zentrum zustande kommen muss. Ich sehe 1 gegen 1 Situationen auch auf dem Flügel – so zum Beispiel beim Hinterlaufen (wenngleich da meist das Abspiel auf den Hinterlaufenden fokusiert ist). Als krasses Beispiel ist hier Arjen Robben zu nennen, der auf dem Flügel oft die 1 gegen 1 Situationen sucht und hierbei handelt es sich um nichts anderes als frontale 1 gegen 1 Situationen.
    Unabhängig davon ist ein frontales 1 gegen 1 auch im Zentrum nach meiner Spielauffassung nicht zwingend ein Nachteil, da in der Regel immer mindestens ein Mitspieler im Rücken sichert und die normale Zuordnung im Abwehrdreieck von zwei sichernden Spielern in der Tiefe ausgeht. Mal angenommen der Verteidiger wird nicht abgesichert, steht gut ausgebildet wie er ist, leicht seitlich zum Gegenspieler und bietet ihm den Durchbruch auf der Seite an, die tendenziell weiter weg vom Tor ist, so verkürzt er nicht nur den Winkel, sondern kann ohne aktiv anzugreifen Vorteile für die eigene Mannschaft erspielen. Dazu kommt der Vorteil, dass er weiß, wohin der gegnerische Spieler will – zum Tor! Also wird er wohl versuchen an mir vorbei zu gehen und mit diesem Wissen fällt es mir deutlich leichter auf die Aktionen des Angreifers zu reagieren. Es reicht ja meist schon aus, die Fußspitze an den Ball zu bekommen und somit das Tempo aus dem Angriff zu nehmen, bis die Ordnung in der eigenen Mannschaft wieder hergestellt ist.

    Von den einzelnen Fähigkeiten hängt es natürlich immer ab. Ich würde auch sagen, wir sehen gerade im Jugendbereich und unteren Amateurbereich deutlich mehr gelungene Abwehraktionen weil die Angreifer oft offensiv sehr schlecht individualtaktisch ausgebildet sind. Ich würde aber behaupten, dass wenn der Angreifer im gleichen Maße individualtaktisch ausgebildet ist wie der Verteidiger, wobei ich denke das Verteidiger deutlich einfacher zu trainieren ist (Gab da mal nen schönen Satz, erinnerre mich leider nicht mehr von wem, aber in etwa: "Man braucht 10 Jahre um einen guten Angreifer auszubilden. Um aus einem solchen guten Angreifer einen Verteidiger zu machen vielleicht 3 Monate), der Angreifer prinzipiell im Vorteil ist.
    msg Tirus


    Das mag sein, führt aber von der Frage tendenziell eher weg – es ist natürlich schwer in 1 gegen 1 Situationen einen cleveren Verteidiger zu überspielen, die individualtaktische Ausbildung sollte also auch immer ein wichtiger Bestandteil sein.
    Danke aufjedenfall für deine gute Antwort zu diesem Thema!
    Grüße
    Zodiak

    Hab mit meinen Jungs mal ein PS3 FIFA 11 Turnier gemacht. War der hammer. Wir waren ca. 14 Leute, hatten 2 Konsolen. Ein beamer und einen Bildschirm. Daneben war noch Tischfussball möglich.
    DIe Jungs, die nicht am spielen waren, spielten Tischfussball.


    FAZIT: Gelungener Abend, Spass war da. Man muss einfach eine Alternative für die andern bieten.


    Kann ich mir alles vorstellen - aber als Trainer einer Jugendmannschaft, ist es mir wichtiger das die Kids ohne Konsolen Spaß haben!
    Sowas kann mal als Teambuilding Event geplant werden, aber hat bei einem Trainingslager in meinen Augen nichts verloren!


    Die Jungs machen bei mir oft genug FIFA 11 Turniere :)


    Die Idee mit den Brettspielen hingegen finde ich gleichermaßen einfach und sensationell!!!


    Grüße
    Zodiak

    Wirklich "dauerhaft individuell"? Heisst das, dass Du diesen Spieler permanent mit Einzelübungen beschäftigst? Wie gehst Du vor, wenn Du mit dem Team komplexere Übungen machen willst, die bei ihm dann jeweils stecken bleiben?


    Grüße
    Oliver


    Nein - der Spieler wird natürlich eingebunden in die komplexen Übungen - aber bestimmte Provokationsregeln gelten nach Möglichkeit für ihn nicht - heißt, wenn andere direkt spielen sollen, erwarte ich, dass er eine saubere Ballannahme macht und den Ball gezielt weiterspielt, sofern das funktioniert, kann er sich auch am schwereren Versuchen.
    Es ist ja nicht so, dass die Übungen sonst nicht auch zum erliegen kommen und lediglich bei ihm scheitern - davon sind wir im Breitensport wohl alle sehr weit entfernt.


    Zumal dauheraftes Einzeltraining sicherlich nicht förderlich wäre für das Zugehörigkeitsgefühl des Spielers zur Mannschaft.


    Aber es ist natürlich so, dass bei ihm auch während den Übungen über dem Maßen viel korigiert werden muss.
    Generell vertrete ich aber die Meinung, das schwache Spieler in starken Gruppen viel lernen können, sofern die Gruppe den Spieler nicht vom Spiel ausschließt und diese Situation haben wir glücklicherweise nicht!


    Grüße
    Zodiak

    Naja die strikte Vorgabe erlegt man sich irgendwie selbst auf, den du hast ja eine klare Vorstellung wie ein Fußballspiel auszusehen hat.
    Soll heißen du gibst vor, wann wo gedoppelt wird, wie hitnerlaufen wird, wie sich welcher Spieler in verschiedenen Situationen verhalten soll.
    Wenn du das vorgibst und einstudierst - erkennt man deine Handschrift und das ist es, was dein Spielstil auszeichnet!


    In Jugendmannschaften sicherlich schwer umzusetzten da man meist nicht über einen mehrjährigne Zeitraum mit einer gleichbleibenden Mannschaft trainiert.
    Aber die Grundzüge sind sicherlich immer zu erkennen - das ganze wird leichter, wenn der Verein eine Konzeption hat, zum Beispiel das Spielsystem vorgibt, dann werden sich einige Abläufe sicher ähneln und du musst nicht immer bei 0 anfangen.


    Grüße
    Zodiak

    Hut ab tobn!
    Keine leichte Situation mit einem behinderten Spieler in einer normalen Mannschaft! Finde ich toll, dass du diese Einstellung hast und der Verein mitzieht.
    Wir haben im Verein eine Integrationsmannschaft, die sich aus verschiedensten Altersgruppen zusammensetzt, die unregelmäßig trainert bzw. gemeinsam Fußball spielen!
    Jedes Jahr im Sommer macht der Verein auch ein Integrationsturnier, bei dem gemischte Mannschaften bestehend aus Kindern mit und ohne Handicap miteinander Fußball spielen - der Begriff gegeneinander auch zwischen den Mannschaften stimmt hier einfach nicht!
    Trotz Niederlagen haben die Kinder den größten Spaß! Die schönsten Momente ereignen sich bei solchen Veranstaltungen aber Abseits des Platz und sind zum Teil wirklich rührend!


    Aber zurück zum Thema - Anti-Fußballer gibt es nicht nur bei den kleinsten - ich habe einen Fall in meiner U19. Es mangelt an allen Ecken und Enden - von Koordination über einfachste technische Abläufe - fast ein totaler Ausfall. Aber auch hier - er ist mit Spaß und Engagement dabei, versucht die Übungen richtig zu machen - scheitert zwar oft und viel - hat sich aber in den vergangen Jahren davon nicht einschüchtern lassen und ist ein Teil dieser Mannschaft! Er bekommt in der zweiten Mannschaft seine Einsatzzeit mit mindestens 30 Minuten pro Spiel, je nach Gegner und Spielstand auch mehr - gerade in der Vorbereitung lasse ich ihn viel spielen!
    Er akzeptiert das, hat eine Trainingsbeteiligung von 100% und kommt gerne! Solange er Spaß hat, möchte ich ihm im Breitensport doch keine Steine in den Weg legen!


    Es ist natürlich anstrengend einen Spieler dauerhaft individuell betreuen zu müssen - aber lässt sich nicht ändern! Der Spaß am Sport steht hier klar im Vordergrund!
    So sehe ich das auch bei den kleinen - entweder beissen sie sich durch, was meine vollste Hochachtung verdient, oder irgendwann hören sie von selbst auf und probieren einen anderen Sport, der ihnen eventuell mehr liegt und damit auch mehr Spaß bringt.


    Grüße
    Zodiak

    Hallo Trainerkollegen,


    ich habe heute in einem eBook folgenden Text zum Frontalen 1 gegen 1 gelesen:


    Zitat

    In dieser Zweikampfkonstellation steht der Angreifer bereits in der Spielrichtung zum Tor, während der Verteidiger mit dem Rücken zum Tor agiert. Diese Situation ist vorteilhaft für den Angreifer, da er in dieser Situation aus der Vorwärtsbewegung kommt. Der Verteidiger steht mit dem Rücken zum Tor und muss sich demnach bei einer Aktion des Angreifers an ihm vorbei zunächst einmaö drehe und das kostet Zeit. Häufig entsteht diese Spielsituation durch einen Diagonalball bei einer Spielverlagerung oder auch im Konterspiel


    Das eBook stammt von der Sportakademie24, der Autor ist Sven Hübscher - im Kinder- und Jugenfußball auch kein Unbekannter. Was mich aber stört, ist die Tatsache das Sven Hübscher den Verteidiger im Nachteil sieht, nur weil er mit dem Rücken zum Tor agiert.
    Meine Gedanken dazu sind, dass der Abwehrspieler nicht mit Körper zum Tor agieren muss und somit zum einen nicht im Nachteil ist, zum anderen geht heute kein Verteidiger mehr "frontal" auf den Gegner zu. Meist ist er etwas versetzt und hat auch eine seitliche Körperstellung die auf dem Flügel den Weg zum Tor versperrt und nur einen Durchbruch auf den Flügel anbietet, da dort neben der Auslinie auch die verringerte Torgefahr für den Verteidiger sprechen.
    Da der Verteidiger also den Ballführenden in die gewünschte Richtung lenkt und er darauf bedacht ist den eigenen Körper zwischen Gegner und Ball zu schieben, wenn er den Ball an ihm vorbei legt, ist eine leicht gedrehte Körperhaltung für mich eher ein Vor- als ein Nachteil?!


    Dazu stellt sich mir dann die Frage: Gibt es Vor- und Nachteile beim frontalen 1 gegen 1 oder handelt es sich hier nicht eher um die Individualtaktische Ausbildung der einzelnen Spieler?


    Eure Gedanken zu diesem Theme und potenzielle Vor- und Nachteile für Offensive und/oder Defensive würde ich gerne hören.
    Auch eure Meinung im Bezug auf die zentrale Frage, ob es hier nicht von den einzelnen Spielern und ihren Fähigkeiten abhängt würde mich sehr interessiern.


    Grüße
    Zodiak

    Hallo!
    Bei uns hier im Bezirk trainiert ein Vater seine beiden Kinder (D + C-Junioren), die in verschiedenen Vereinen spielen. Bei einem Verein taucht er als offizieller Trainer auf, im anderen Verein wird seine Trainertätigkeit verschwiegen, obwohl jeder weiß, daß er die Mannschaft trainiert. Ist dieses verboten?


    Gibt zwei Möglichkeiten - erstens bist du das und hast Angst das es stunk gibt oder der betreffende Trainer ist dir ein Dorn im Auge!
    Ich denke nicht das etwas dagegen spricht - rein vom gesetzlichen Standpunkt da ich davon ausgehe, dass er bei beiden Vereinen keinen Vertrag unterschrieben hat, der es ihm verbietet bei der Konkurrenz tätig zu sein.


    Ist also sein gutes Recht in zwei Vereinen engagiert zu sein - sofern er falls vorhanden nur bei einem seine Lizenz abgegeben hat - aber da besteht ja kaum die Möglichkeit zu manipulieren.


    Grüße
    Zodiak


    Das klassische 3-5-2, welches in der Tat in den Kreisligen auch heute noch sehr verbreitet ist findet meiner Ansicht nach Anwendung, da es einfach sehr ausgewogen ist ( Defensive / Offensive ). Deine Idee des 3-4-3 kann einer Mannschaft, die nicht in der Lage ist sich darauf einzustellen, in der Tat Schwierigkeiten bereiten. Man überlege sich doch einfach mal was passiert, wenn du z. B. deinen Stoßstürmer direkt auf den gegnerischen Libero stellst, der ja traditionell und schon dem Namen nach keinen direkten Gegenspieler haben sollte !!


    Relativ einfach einer der Manndecker oder ein 6er was besser wäre nimmt diesen Mann und stellt sich dazu!
    Nach 5 Minuten merkt er, dass es ihm keinen Vorteil bringt und lässt es sein - ist mir im letzten Jahr mehrfach aufgefallen!


    Ist also kein großes Ding, dagegen etwas zu tun - tut es der Trainer nicht bekommt er schnell Probleme ;)


    Grüße
    Zodiak


    Die Frage ist, wo verhindert die DFB Konzeption die Entwicklung deines Stils oder deiner Philosophie?
    Es handelt sich dabei lediglich um einen Leitfaden mit Zielen die man in einem bestimmten Altersbereich erlernen sollte!


    Die taktischen Feinheiten ab C Jugend variieren doch erheblich und du kannst so viel beeinflussen, in dem du Laufwege etc. vorgibst! Da sieht man deinen Stil!


    Grüße
    Zodiak