Beiträge von Zodiak

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    Ich spiele als Trainer grundsätzlich nicht mit!
    Im Spiel entgeht mir viel zu viel - darüber hinaus bin ich im Wettkampf auch nicht da, kann also keine Spielverlagerungen etc. einleiten!
    Darüber hinaus fällt es mir persönlich schwer, mich dann aus dem Spiel raus zu halten, bzw. nicht die Kommandos zu geben!


    Auch bei meiner U19 spiele ich deshalb nicht mit! Machen wir mal ein Spaßtraining oder am Ende der Saison etc. kann das vorkommen, dass ich mal mitkicke - ist aber eher die Ausnahme!


    Grüße
    Zodiak

    Jap kann ich dir empfehlen - zumindest die DVD für Defensive - Offensive habe ich heute zwar vorgenommen gehabt es aber leider nicht geschafft ... wird erst morgen was werden!


    Grüße
    Zodiak

    Ich habe jetzt die Taktikdvds - aber erst die für Defensive angeschaut - meiner Meinung nach die bisher besten DVDs der MFS!
    Ich hoffe die für Offensive ist gleichwertig!


    Ich mag die Art und Weise, wie etwas erst an der Tafel und dann von jungen Kickern gezeigt wird. Darüber hinaus ist es angenehm das David Niedermeyer frei aus dem Gedächtnis spricht und auf diese Art und weise ein Stück "menschelt" und nicht einen vorher gelernten Text runterrasselt!


    Grüße
    Zodiak

    Ich denke auch das ich sehr jung bin - kenne aber einige die in meinem Alter aktiv als Trainer / Spielertrainer arbeiten und es klappt. Hängt natürlich viel von den Charakteren ab.
    Ich traue es mir durchaus zu - der großteil des Teams ist jünger als ich, mit ausnahme von 3 oder 4 erfahrenen Spielern, die den jungen zur Seite gestellt werden. In den kommen den 2 Spielzeiten kommen 2 sehr starke Jahrgänge aus der U19 heraus, die den Kern dieses Teams bilden sollen. Darüber hinaus kommen regelmäßig Spieler aus dem BOL Team zum Einsatz von welchem der großteil auch jünger ist als ich!


    Klar kann das ganze schief gehen - aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen?! Und ich denke durch die Unterstützung der beiden Trainer der 1. Mannschaft werde ich unheimlich viel lernen können/dürfen.


    Ich bin selbst sehr gespannt was mich erwartet!


    Grüße
    Zodiak

    Servus zusammen,


    nachdem ich mir eigentlich vorgenommen habe - weiter erstmal in der Jugendausbildung tätig zu sein, stehe ich nun vor dem Jahreswechsel kurz davor all meine Überlegungen über den Haufen zu werfen und doch schon in den Herrenbereich zu gehen. Mit 26 nicht als Spielertrainer, sondern als "reiner" Trainer.
    Stellt sich die Frage warum mache ich das?
    Und hier sehe ich mehrere Gründe - zum einen bin ich mit dem Verein für den ich tätig bin nicht verwurzelt, soll heißen ich wohne am Ort erst wenige Jahre und habe also keine Bindung an diesen Verein - in meiner Tätigkeit wurden die Wurzel für eine solche Bindung auch eher abgeschnitten, als gepflegt. Kurzum, mit dem Verein, der Führung und auch den Leute im Verein kam und komme ich nicht aus. Ich habe in den letzten drei Jahren eher einen Verein im Verein gehabt und mein Ding durchgezogen - ob erfolgreich oder nicht spielt dabei keine Rolle. Jegliche Vorstöße etwas zu ändern/verbessern wurden im Keim erstickt und meine Ideen als lächerlicher Unfug abgetan. Zum Ende der Spielzeit wäre so oder so Ende in diesem Verein gewesen, wovon die Vereinsführung schon einige Zeit informiert ist.
    Mit der Mannschaft (U19) gab es kurz vor der Winterpause auch einige Probleme, so dass schon damals mein Amt als Trainer auf der Kippe stand - den nach einem erfolgsverwöhnten Jahr musste ich mir in dieser Saison von Eltern einiges anhören worauf ich hier nicht eingehen möchte - was aber weit weit unter der Gürtellinie und meiner würde ist. Ich bin kein Vatertrainer und mache das ganze nicht für einen bestimmten Spieler sondern ich betreibe das als ehrgeiziges Hobby in dem ich mich stetig verbessern will und im Rahmen meiner Möglichkeiten und Qualifikationen das Maximum herausholen möchte.


    Gestern Abend bekomme ich einen Anruf einer bekannten Südbayerischen Fußballschule (produziert unter anderem Trainingsdvds *g*) einen Anruf. Einer der Geschäftsführer, selbst Trainer einer BOL Mannschaft sucht für die 2. Herrenmannschaft des Vereins einen jungen, lernwilligen und engagierten Trainer und er hätte dabei unter anderem auch an mich als Lösung gedacht. Der Verein ist was die Zahlen der Mannschaften und die Qualität der Jugendarbeit angeht, im Münchner Raum sehr hoch anzusiedeln. Nach dem was man als Aussenstehender mitbekommt, ziehen dort im Verein zumindest alle in die gleiche Richtung und sind gerade im Kinder und Jugendbereich nicht auf kurzfristige Erfolge aus, sondern möchten den sportlichen Erfolg langfristig sicherstellen. Nicht der Bezahlung bin ich gewillt, dieses Angebot anzunehmen, vielmehr bin ich von der Perspektive, von einem überaus erfahrenen und qualifizierten Trainer unter die Fittiche genommen zu werden überzeugt. Man möchte die 2. Herrenmannschaft mit einigen wenigen gestandenen Spielern und den technisch und taktisch gut ausgebildeten Jugendspielern aufbauen und hat das Ziel in den nächsten Jahren um 1-2 Klassen aufzusteigen, was ich als durchaus möglich erachte. In der aktuellen Saison ist man 4 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz, sucht aber aufgrund der Differenzen zwischen derzeitigem Trainer und Mannschaft schon zum Februar einen neuen Trainer.


    Ich habe nach diesem Telefonat sofort meinen JL sowie meinen Trainerkollegen der U19 angerufen und sie über das Angebot und mein ehrliches Interesse daran, dieses Angebot anzunehmen informiert. Gleichzeitig habe ich klar gesagt, dass ich nur gehen werde sofern ein geeigneter und passender Trainer gefunden ist. Nach einem weiteren Telefonat habe ich eben diesen gefunden - mein Nachbar, den ich eingangs erwähnt habe. Derzeit trainiert er unsere U17 und wird als künftiger U19 Trainer gehandelt. Ich habe jetzt eine Nacht über das Angebot geschlafen und sofern der Verein mit mir als Lösung einverstanden ist, werde ich am Freitag dieses Angebot annehmen, mit dem Ziel und der Perspektive in meiner neuen Tätigkeit das Maximum an Wissen und Erfahrung mitzunehmen um diese irgendwann wieder in die Ausbildung junger Nachwuchskicker zu investieren.


    Aber um ehrlich zu sein, meinem Team, ist mir in den 18 Monaten schon extrem ans Herz gewachsen. Auch einige Eltern, die sich an der Hetzkampagner nicht beteiligt haben werden mir sicher abgehen - aber wenn man so ambitionierte Ziele hat wie ich sie mir setze, gibt es Situationen in denen man sich klar für das entscheiden muss, was einen persönlich weiter bringt - und diese Perspektive habe ich bei einem Wechsel - so kann ich im derzeitigen Verein von nur einem lernen - und das ist mein Nachbar, der mir auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.


    Aber kommen wir zur Frage, wer hat in meinem Alter schon als Trainer einer Herrenmannschaft gearbeitet und hat darüber hinaus auch Erfahrung mit Mannschaften Ab U13 bis U19 und kann mir Erfahrungen, Tipps und Do´s & Dont´s mit auf den Weg geben?
    Was sind für euch die größten Unterschiede - beim Coaching? Im Bereich Trainingsgestaltung und -steuerung mache ich mir eher weniger Gedanken - eher vor den Ansprachen vor dem Spiel und in der Halbzeit.


    Danke und Grüße
    Zodiak

    Kann mich da tobn nur anschließen und ergänzen das ich alle DVDs der MFS gut finde (die Taktik DVDs habe ich noch nicht).
    Es kommt dabei aber auch auf den Trainingsschwerpunkt an zu welchem du die DVDs haben möchtest.


    Grüße
    Zodiak

    Hey, ich dachte wir reden hier von höherklassigen Spitzenvereinen :)*FG*


    und bringst den VFL Wolfsburg ins Spiel?! ... Naja ... vielleicht spielt ihr ja bald gegen Braunschweig ... ;)


    Zum Thema - ich weiß das man selbst bei Vereinen wie Unterhaching eine recht lange Warteliste hat, sei das für nen Trainerjob oder ein Praktikum.
    Ohne Vitamin B geht da herzlich wenig - vor allem mit C-Breitensport, da all diese Vereine im Leistungsbereich anzusiedeln sind.


    Mit C-Lizenz Leistungsfußball eher, aber wohl auch mit geringen Aussichten auf Erfolg. Ergo unter B Lizenz würde ich persönlich es nicht versuchen.


    Unabhängig davon, mit Leistung überzeugen ist mehr Wert als ein Praktikum.
    Große Erfolge in kleinen Vereinen machen die im Landkreis bekannt irgendwann kommt ein größerer Verein auf dich zu - vielleicht kein Profiverein, aber sicher einer aus dem mittleren oder oberen Amateurbereich. Wenn man sich dort auch auszeichnet und gut macht, hast du nach meinem empfinden größere Chancen. Alles andere sieht für mich immer mehr nach Vetternwirtschaft aus. Siehe bei Bayern München im Jugendbereich ... Stephan Beckenbauer ... nachdem ich schon mehrfach seine Trainings beobachten konnte, wundert es mich ein wenig das sojemand so große Verantwortung übernehmen darf ... aber der Name Beckenbauer sorgt ja auch für die entsprechenden Lizenzen :)


    Grüße
    Zodiak

    Nach den Pleiten einerseits verständlich andererseits würde ich behaupten, dass die Leute in den zuständigen Scoutingabteilungen die nötigen Qualifikationen vermissen lassen.
    Andere Vereine in Europa schaffen es auch sich interessante und vor allem leistungsstarke Talente aus Südamerika zu holen.
    Für den deutschen Fußball auf nationaler sowie internationaler Ebene kann dieser Schritt aber nur von Vorteil sein - dennoch wage ich es auch als eingefleischter Bayernfan zu bezweifeln, dass die Bayern zum Ausbildungsverein werden. Gerne lasse ich mich positiv überraschen - da ich mir aber einige Spiele der Jugendmannschaften der "großen" Münchner Vereine (1860, Haching und Bayern) in unregelmäßigen Abständen anschaue, sehe ich da aber einen langen schweren Weg - gerade die U17 von Unterhaching und 1860 wird sicher den ein oder anderen Profi hervorbringen! Die U17 der Bayern hingegen spielt keinen zielstrebigen und guten Fußball. Vielleicht geht das Konzept alle Kinder vom Kaiser in die Jugendarbeit zu holen nicht ganz auf :) :) :)


    Grüße
    Zodiak

    Was noch nicht angesprochen wurde ist die Tatsache, dass man auch im Breitensport gutes Geld verdienen kann.
    Dabei unterscheidet sich die Arbeit aber deutlich von der eines "Vereinstrainers"


    So hat man zum Beispiel die Möglichkeit ein wöchentliches Fördertraining anzubieten oder Fußballcamps in den Schulferien zu veranstalten.
    Dahinter steckt natürlich eine Menge harter Arbeit, sofern man keine Vergangenheit als Profi hat.
    Abrunden könnte man sien Portfolio durch Einzeltrainings etc.


    Daneben gibt es auch weitere Qualifikationen, welche nicht zwingend mit Fußball in Verbindung stehen. Zum Beispiel eine Ausbildung zum Life Kinetik Trainer.


    Daneben eine Seniorenmannschaft im mittleren bis oberen Amateurbereich und ggf. noch eine Nachwuchsmannschaft für die man ein paar Euros bekommt und man hat mit etwas Glück den Fuß in der Tür.
    Sicherlich kein leichter Einstieg aber durchaus möglich!


    Erste Erfahrungen kann man jederzeit in etablierten Fußballschulen sammeln - einfach mal vorsprechen!


    Grüße
    Zodiak

    Total vergessen - ich für meinen Teil fand das ganze eine sehr gelunge Veranstaltung. Alfred Galustian zum "anfassen" war schon sehr interessant! Lediglich die kleine Beamerleinwand verdient es negativ erwähnt zu werden.
    Ich für mich muss sagen, dass bei der Tagesveranstaltung mehr rüber kam als in einer Woche bei der Ausbildung zur C-Breitensportllizenz - die Ansätze und Methodiken wurden sehr anschaulich vermittelt.
    Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei :)


    Grüße
    Zodiak

    Losglück ist genau das - wer will den Spiele gegen Tschechien, Girechenland und so weiter in der Vorrunde sehen ...
    Wäre Frankreich noch in der Gruppe wäre es meine Lieblingsgruppe - alternativ Spanien und Italien um offene Rechnungen zu begleichen!!!


    Ich kanns kaum erwarten bis zur EM ...


    Hammergruppe !!!


    Grüße
    Zodiak

    Du brauchst:


    - Kontakte
    - Beziehungen
    - Bekannte
    - Förderer
    - Gönner
    - DFB Lizenzen
    - Selbstvermarktung (blenden)
    - schleimen


    ... gut das war es mit dem Zynismus ...


    du brauchst Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis, soziale Kompetenzen, und viel viel Glück oder Eigenkapital und gute Ideen.


    In meinen Augen ist das nicht planbar - aber durchaus möglich - kenne einige (auch hier im Forum) die als Trainer ihren Lebensunterhalt bestreiten!


    Grüße
    Zodiak

    Für das schnelle Umschalten eignet sich auch die "Schachuhr" Übung von GC in Abwandlungen!
    Zwei Mannschaften mit abgesteckten Feldern, ohne Tore auf Ball halten.


    Nach einem Ballgewinn muss sofort in die eigene Hälfte gespielt werden und dort versucht, den Ball zu behaupten, bei Seitenaus, Ballbesitzwechsel.
    Punkte gibt es nach 3/5/10 erfolgreichen Pässen in Folge in der eigenen Hälfte.


    Punkte zählen nur wenn alle eigenen Spieler in der eigenen Hälfte sind - erzeilt die Mannschaft einen Punkt und nicht alle gegnerischen Spieler sind in der Hälfte der ballbesitzenden Mannschaft erhalten sie einen zusätzlichen Minuspunkt.


    So wird nebenbei auch das Pressing in grundzügen trainiert!


    Ist eine meiner Lieblingsübungen! Eignet sich für jede Trainingsphase. Aufwärmen, Hauptteil, Schluß - je nach Provokationsregeln!


    Grüße
    Zodiak

    Ich bin grundsätzlich kein Fan von Ballbesitzspielen.


    1. Machen sie, meiner Meinung nach, keinen Spaß.
    2. Enden sie, zumindest im Breitenfussball, aufgrund der mangelnden Qualität oft in einem wirren hin und her Gebolze.
    3. Stehen Leistungsschwache Kinder meist nur rum und haben sehr wenig Ballkontakte.


    Für den Leistungsbereich eventuell geeignet, um alle möglichen Passtechniken sowie das Freilaufen unter Druck zu trainieren. Dabei sehe ich aber beim Spiel mit einem Ziel (Tore) keinen Unterschied und das Verteidigen wird hierbei auch geschult.


    wow - interessante Einstellung!


    zu 1. Geschmäcker sind verschieden ... aber meine Erfahrung ist, dass bisher alle meine Spieler total auf Ballbesitzspiele abgefahren sind
    zu 2. Totaler Quatsch - ich trainiere derzeit unterste Liga in Bayern - eine U19 bei denen technisch die Fähigkeiten eher limitiert sind - aber das Spiel sieht immer gut aus und gebolze gibts im begrenzten Raum nicht
    zu 3. auch diese Erfahrung teile ich nicht - es gibt dafür aber auch genug Provokationsregeln um genau das zu vermeiden.


    Das Verteidigen wir auch geschult, wenn du ohne Tore spielst, da Passwege und Räume auch geschickt zugestellt werden müssen, da der Gegner sonst unbegrenzt am Ball ist, abgesehen von Fehlpässen ;)


    Grüße
    Zodiak

    Beim schießen kommt es nicht nur darauf an, wie der "Schussfuß" sich verhält, auch das Standbein, die Haltung des Oberkörpers, die Bewegungsausführung usw. spielen eine Rolle dabei.
    Umso mehr du darauf achtest und korrigierst, umso mehr förderst du auch den Denkprozess deiner Spieler. Weise Sie immer wieder darauf hin, wie das Standbein zu stehen hat etc. Einzelkorrektur im Breitensport, am besten noch als einziger Trainer ist schon sehr schwer - daher pauschal immer wieder die wichtigsten Dinge ansprechen.


    Ein großer Fehler ist es, zu sagen ach - das "Goldene Lernalter" fängt ja er st ab einem bestimmten Zeitpunkt an ... die Entwicklungsphase zwischen 5/6-12/13 ist wohl allgemein die wichtigste eines Menschenlebens - niemals wird man auch nur annähernd so schnell lernen - also lernt auch eine F Jugend deutlich schneller - auch eine falsche Technik, daher ist es für meine Begriffe elementar wichtig, schon in jungen Jahren immer wieder auf eine korrekte Ausführung der Techniken hinzuweisen.


    Wichtig ist, dass du den Kindern nicht das Gefühl gibst etwas falsch oder schlecht zu machen, du gibst Tipps wie sie es noch besser oder noch effektiver machen können.


    Nagelt mich ans Kreuz :)


    Grüße
    Zodiak

    Du hast natürlich Recht Dobrin, aber sind nicht gerade diese zusätzlichen Reize durch eine Stoppuhr etc. das was das Training abwechslungsreich und spannend macht?!
    Natürlich kann ich die von mir genannten auch spezifisch trainieren - sicherlich auch unter Wettkampfbedingungen, aber die Frage die sich mir stellt, ist ganz einfach die nach dem Spaßfaktor für die Kinder/Jugendlichen, welcher gerade im Breitensport einen enormen Stellenwert hat.


    Die Stoppuhr ist wie eingangs von mir erwähnt für mich nur eine weitere Variation einer mir schon bekannten Spielform.


    Das Qualitätssiegel ist für mich bei dieser Übung die einfach Organisation, aber zugleich die Komplexität sowie das Variantenreichtum. Die Stoppuhr ist lediglich eine dieser Variationen.


    Es ist doch egal was ich trainiere immer Sache des Trainers Fehler im Ablauf oder in der Technik zu sehen/zu verbessern.


    Hast du diese Übung ob mit oder ohne Stoppuhr schonmal mit einer Mannschaft durchgeführt?!


    Grüße
    Zodiak

    Zodiak


    das erinnert mich an die Geschichte "Des Kaisers neue Kleider" von Andersen. Jeder sieht die nicht existierenden Kleider, die neu sind, versteht sich. Auch in diesem Fall ist nichts, aber gar nichts zu sehen. Das einzige Element hier ist die Schachuhr.
    Als Argumente werden die spanischen Methoden, Mourinho ein Forum und ein elend langes Blog in einer "filigranen" Ausarbeitung genannt. Das alles hat mit dieser Schachuhr nichts zu tun. Leute kommt runter zum Boden der Tatsachen wieder!


    Genau das ist der Grund, warum ich nicht auf eure Diskussion eingestiegen bin, sondern auf die Übung - und diese ist so wie sie beschrieben ist, in meinen Augen exzellent für alle Altersstufen.
    Durch viele Variationen und Provokationsregeln lässt sich der Schwierigkeitsgrad verstärken!
    Die genannten technischen Belange werden hierbei trainiert oder siehst du das anders?


    Und es geht doch nicht darum hier etwas neues zu "erfinden" sondern lediglich darum eine weitere Übung für das Repertoire eines Trainers vorzustellen.


    Diese Spielform eignet sich zudem als Aufwärmübung, sowie als Spielform zum Abschluß.


    Das Feedback der Spieler auf diese Übung war bisher durch die Bank weg überaus positiv! Für mich ist lediglich die Variation mit Stoppuhr neu, die eine andere Art von Wettkampfcharakter in diese Übung bringt!


    Grüße
    Zodiak

    Wenn man diese Übung in die einzelnen Teilaspekte zerlegt, was trainiere ich hier?!
    Natürlich ist das große ganze erstmal Ballbesitz - da stimme ich überein, aber zerlege ich den Ballbesitz in einzelne Teile traniere ich unter erhöhtem Gegnerdruck die elementaren Fußballtechnicken unter gleichzeitigem Zeitdruck sowie unter Wettkampfbedinungen.


    - Ballan- und Ballmitnahme unter höchstem Zeit- und Gegnerdruck
    - sauberes Passspiel in schnell wechselnden Spielsituationen
    - 1 v 1 Skills - (Abschirmen des Balls, aktives lösen von 1 v 1 Situationen auf engem Raum)
    - Spielübersicht
    - Kommunikation
    - verschiedene Variationen der Spieleröffnen (Andribbeln - dann je nach Spielsituation 1v1 Situation oder Pass oder Richtungswechseln (Cut) und abspiel um neu aufzubauen)


    Die Mannschaft ohne Ballbesitz trainiert dabei gezielt jegliche Pressingsituationen und erlernt so den Vorteil von Überzahlspiel in Ballnähe!


    Das ganze könnte ich mir als Variation noch so vorstellen, das jede Mannschaft ein eigenes Feld in welchem "nur" der Ballbesitz des Gegners runter zählt, somit hätte ich als zusätzliches Element noch das Umschaltspiel nach Ballgewinn/Ballverlust und würde automatisch den tödlichen Pass mittrainieren druch einfachste Provokationsregeln (Erster Pass in die eigene Hälfte)


    Eine sensationelle Übung, wenngleich ich das ganze nicht mit Stoppuhr mache, sondern prinzipiell 5 Minuten auf Ball halten spiele.


    Grüße
    Zodiak