Liebe Trainerfreunde,
wer hat nicht den Wunsch, auf Basis von Daten zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen, um ein erfolgreicherer Trainer zu werden? Doch welchen "Zauber" strahlen die Daten der einen Mannschaftsspieler aus?
1. Rechtfertigung über Einsatzzeiten auf Basis von Trainingsbeteiligung?
2. Rechtfertigung gegenüber Eltern von Positionsentscheidungen auf Basis von geschossenen Toren?
3. Erfolgsprognosen auf Datenbasis ...?
Spätestens bei der Beantwortung der 3. Frage kommt man ins Grübeln! Denn jeder Wissenschaftler würde spätestens hier Zweifel an der Aussagekraft hegen, weil sowohl die Anzahl der erhobenen Daten der Grundgesamtheit als auch die Zeitdauer der Datenerhebung kaum Schlüsse zur Beantwortung für den Fussball relevanter Fragen zulassen.
Denn, wenn z.B. der in diesem Bereich aktive "Roland Loy" mit einem Expertenteam jahrelang über 10.000 Spiele auswertet, um lediglich ein paar einfache Fragen zu beantworten, wie kann man denn auf Basis von ein paar Individuen von messbaren Ergebnissen sprechen. Hinzu kommt, dass es sich hierbei keineswegs emphirische Daten handelt, da Trainer und Spieler in einem interaktiven Beziehungsverhältnis stehen, sodass Faktoren wie gegenseitige Sympathie und Antipaphie einen Einfluß haben.
Schließlich möchte ich gerne eine Frage an die Forenmitglieder stellen:
Lassen sich ein Blickkontakt sowie ein offenes Ohr des Trainers für seine Spieler (und deren Eltern) statistisch messen! Wenn ja, werden dann nicht bislang die unwichtigen Daten festgehalten? Oder steht beim Fussball der Spaß nicht an allererster Stelle?