Würde jeder der so viel Dreck am stecken hätte wie Hoeneß so viel soziales Engagement zeigen wie er - würde es uns deutlich besser gehen ... ein Auszug:
→ Als der FC St. Pauli im Jahr 2003 nur Millimeter vor der Insolvenz stand, half ihnen der FC Bayern München aus der Patsche (über 200.000 € Einnahmen)
→ 2008 rettete der FC Bayern den SV Darmstadt 98 in einem Freundschaftskick mit circa 200.000 € Einnahmen vor der Insolvenz. Hoeneß: »Die große deutsche Fußballgemeinschaft muss zusammenstehen«
→ 2000 erhielt Lothar Matthäus in seinem Abschiedsspiel die wahnsinnige Summe von 3.927.671,16 D-Mark vom FC Bayern.
→ Karsten Bäron, der für Hertha Zehlendorf und den Hamburger SV spielte, erhielt in seinem Abschiedsspiel etwa 250.000 D-Mark der Einnahmen.
→ Krysztof Nowak, der mit nur 25 Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankte, bekam 2002 in einem Benefizspiel knapp 400.000 Euro für die »Krzysztof Nowak-Stiftung. Der Pole verstarb am 26. Mai 2005 im Alter von 29 Jahren.
→ Am 20. April 1992 sackte Jerzy Hawrylewicz bei einer Partie des VfB Oldenburg kurz vor dem Halbzeitpfiff plötzlich zusammen. Diagnose: Herzinfarkt. In der Folge lag Hawrylewicz 17 Jahre lang im Wachkoma. Unterstützt wurde die Familie in all den Jahren immer wieder vom FC Bayern: Benefizspiele, Geld- und Sachspenden. So konnte die Familie 1995 ein Haus in Metjendorf beziehen, das ebenerdig ist und ein großes Wohnzimmer hat. Es war ein großer Verdienst von Uli Hoeneß, einem Spieler, zu dem er nie persönlich Kontakt hatte, dermaßen zu unterstützen. Am 13. Februar 2009 starb Hawrylewicz in Oldenburg.
→ Uli Hoeneß startete im Juni 1999 eine einmalige Aktion an: Der Klub verschenkte 10.000 Dauerkarten an die treuesten Anhänger, weitere 10.000 Fans erhielten 100 Euro Rabatt auf ihre Jahreskarte. Gesamtkostenpunkt für den Klub: 2,2 Millionen Mark.
→ Trotz des extrem engen Spielplans durch die Dreifachbelastung von Meisterschaft, Pokal und Champions League, trieb Manager Uli Hoeneß seine Bayern in der Saison 2002/03 zu insgesamt sieben Benefizspielen – allein für die Opfer der Flutkatastrophe erspielten Kahn und Co. in jender Zeit über 500.000 Euro und legten zudem noch eine Spende von 100.000 Euro aus der Mannschaftskasse obendrauf.
→ Der Präsident und sein FC Bayern haben Borussia Dortmund in der Finanzkrise 2004 zwei Millionen Euro für Spielergehälter geliehen, die der BVB im Nachhinein samt fünf Prozent Zinsen zurückzahlte.
→ Vier Millionen Euro hat er 1860 München geliehen, als diese 2006 kurz vor der Insolvenz standen. 2011 musste 1860 München acht Millionen Euro auftreiben, ansonsten wäre wäre die Insolvenz nicht abzuwenden und der Verein müsste in die fünfte Liga absteigen. Diese Summe wollte ihnen Hoeneß zur Verfügung stellen, doch die Löwen überwindeten die Schulden mit dem Investor Hasan Ismaik.
→ Er ermöglichte der schwerverwundeten 13-jährigen Irakerin Marwa ein Stadionbesuch. Er gab ihr sogar seine Nummer: ‚Beim kleinsten Problem anrufen. Ich bin sofort da.'
→ Anlässlich seines 60. Geburtstags spielten 2013 im Uli-Hoeneß-Cup 2013 der FC Bayern und der FC Barcelona gegeneinander. Der Erlös kam nach Hoeneß' Ermessen sozialen Zwecken zugute. 2 Millionen Euro gingen an die Dominik Brunner Stiftung. Jeweils 150.00 Euro erhielten "Bunt kickt gut" und das Kinderpaliativzentrums Großhadern. Die Franz-Beckenbauerstiftung wurde mit 200.000 Euro bedacht.
→ 2013 spendete er ein Feuerwehrfahrzeug für Aleppo, die zweitgrößte Stadt Syriens, welche nur noch zwei intakte Feuerwehrfahrzeuge für 4 Millionen Einwohner zur Verfügung hatte.
→ Der Eintrittspreis (5 €) für die ersten beiden Bayern-Trainingseinheiten der neuen Saison unter Pep Guardiola kam den Flutopfern der Hochwasserkatastrophe 2013 zugute.
→ Für Sami Kuffour organisierte der Verein eine teure Privatmaschine, damit der Spieler nach dem Tod seiner Tochter schnell nach Ghana fliegen konnte. Das Flugzeug stand vier Tage vor Ort. "Bis die Familie in der Lage war zu reisen", so Hoeneß.
→ Dem früheren Amateurtrainer Udo Bassemir zahlte Bayern das Gehalt weiter, obwohl der Vertrag auslief. Der an Krebs erkrankte Trainer wurde dank einer groß angelegten Suche nach einem Knochenmarkspender gerettet. Hoeneß selbst zahlte 50.000 Mark aus eigener Tasche.
→ Uli Honeß half Gerd Müller die Alkoholsucht zu überwinden. Er ermöglichte Müller einen Therapieplatz in einer Klinik und vermittelte ihm gemeinsam mit Franz Beckenbauer mehrere Jobs im Verein. Müller: "Allein hätte ich das nicht geschafft."
→ Sebastian Deisler bekam ebenfalls die Hilfe von Uli Hoeneß. Im Herbst 2003 soll Deisler einen Termin bei adidas wahrnehmen. Am Telefon sagt Deisler zu Uli Hoeneß. „Ich kann nicht mehr. Ich bin fertig. Ich brauche Hilfe.“ Hoeneß und Trainer Ottmar Hitzfeld fahren sofort zu ihm. Bayern-Doc Müller-Wohlfarth stellt den Kontakt zu Professor Holsboer her, den Direktor des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie.
→ Freunde schätzen, dass er jedes Jahr zwei Millionen Euro an Einrichtungen wie die Arche Berlin oder an Kinderhilfswerke spendet.
Uli Hoeneß war 30 Jahre lang Manager des FC Bayern. Er hat aus einem Fußballklub ein Großunternehmen gemacht.