Beiträge von Zodiak

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    Da mein Tool für den Leistungsbereich ist, hat es sicher Dinge die dich nicht so interessieren werden. Gepaart mit meinem faiblemit Statistiken.
    Aus diesem einen Dokument lassen sich dank SVERWEIS pro Spieler einzelne Dokumente mit den Daten auf einem Sheet erstellen.


    Die Tabellenblätter geben eine Vorstellung was ich drin habe.


    Grüße
    Zodiak

    Ja da hast du Recht, Autorität hat etwas mit Fairness, Sturktur und klaren Regeln zu tun.
    Wie Hans Meyer ja schon in Aljoscha Pauses "Trainer" sagt - mit Autorität hat man, oder nicht - mit Hilfsmitteln erreicht man Sie nicht.


    Grüße
    Zodiak

    Genereller Freifahrtschein zum Gegner umklatschen - Nein.

    Den gibt es auch nicht - Tätlichkeiten oder Unsportlichkeiten würde ich niemals einfordern - aber jedes Team hat einen "Drecksack" und ich gebe diesem Spieler manchmal auch den Auftrag an der Seitenlinie, sich aktiv zur Wehr zu setzen - wir haben da bisher immer ein Codewort, dass ich "Aktion" rufe. Ich rede hier jetzt von U15 (Leistungsteams) und älteren Jahrgängen.
    In meiner U13 versuche ich hier natürlich deeskalierend Einfluß zu nehmen - ggf. auch das Gespräch mit dem gegnerischen Trainer zu suchen. Meine Erfahrung zeigt, dass aber gerade in den höheren Leistungsklassen diese oftmals sehr eingefahrene Kollegen tätig sind, die bewusst körperlich spielen.


    Grüße
    Zodiak

    Naja guenter - es ist in einer U13 Leistungsmannschaft eben doch angebracht zu "Siezen" auch aus dem Eigenschutz, den das Kinder den Verein aus Leistungsgründen verlassen müssen macht eine persönliche Beziehung ungleich schwierieger.


    Lehrer werden auch in jedem Alter gesiezt weil es Respektspersonen sind, als Trainer die das Fußballspielen "lehren" sind wir das also auch. Wir können aber eine wesentlich lockere Art an den Tag legen - den Kindern ist es bekannt, dass man in der Regel bei uns ab U13 aufwärts die Trainer siezt. Ebenso die Trainer aller anderen Mannschaften.


    Und wenn die Jungs "Sie" sagen ist mein persönlicher Eindruck das Worte wie "Danke" und "Bitte" deutlich häufiger im Satz vorkommen und nicht "eingefordert" werden müssen.


    Und wie Thomas Tuchel in seinem Rulebreaker Video sagt - ich möchte nicht der Kritiker sondern der Helfer/Unterstützer meine Spieler sein - auch im Bereich der sozialen Erziehung die mir obliegt sehe ich das so.


    Grüße
    Zodiak

    Boque - sei ein Vorbild die Kinder sind in der E Jugend - da gibt es von vorne rein klare Regeln und wer sie nicht einhält spielt nicht. Punkt.
    Davon keine Ausnahme machen - wer meckert wird ausgewechselt und auf sein Verhalten hingewiesen. Wer unfair spielt wird ausgewechselt mit selbiger Folge.


    Glaube mir nach 2 Wochen spurt die Mannschaft komplett - habe ich selbst alles schon erlebt.


    Grüße
    Zodiak

    Wir haben das mit der Fußballschule und dieses Gerät in die Mittagsbetreuung und unser "Fußballabzeichen" eingebaut.
    Ist für regelmäßigen Einsatz nicht zu gebrauchen. Sperrig, Qualität der Steckverbindungen nicht optimal. Bei leichtem Wettereinfluss mit Aussetzern.


    Der Aufbaut ist umständlich und tut durch die Druckknöpfe nach dem zweiten von 6 Elementen auch richtig weh ;)


    Macht den Kids aber unfassbar viel Laune und wird deshalb weiter von uns eingesetzt.


    Ist aber nicht mehr als ein "Spaßgerät" und nicht für reguläres Training geeignet.


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    Grüße
    Zodiak

    Von "Kanackenmannschaft" zu sprechen ist ein Unding - egal ob du selbst Migrationshintergrund hast oder nicht!
    Ich kenne hier in der Region einige dieser Mannschaften - und wirklich jedes dieser Teams spiegelt den Charakter des dazugehörigen Trainers wieder!
    Da gibt es die Brüllaffen, die unfairen Idioten und dann gibt es da noch die die besonnen agieren und vorbildlich agieren und deren Mannschaften gern gesehen Gäste sind.


    Es ist also nur eine Frage des Führungsstils des Trainers und was er vermitteln möchte - die Kinder adaptieren das Verhalten von Erwachsenen die sie als Vorbilder identifizieren - wozu der Fußballtrainer definitiv gehört.


    Für die Erziehung zum fairen Umgang mit den Regeln der FPL ist man nicht zu alt.


    Grüße
    Zodiak

    Anmerkung : Bei uns am Stützpunkt werden die Trainer gesietzt (huch,schreibt man das so ?( ) ... beim Hopsitieren fragte der Trainer mich wieso sie das wohl so machen-ich dachte zunächst aufgrund der Disziplin,dem ist aber nicht so. "Ich bin hier um Talente zu selektieren und muss einem Spieler auch mal sagen,dass es nicht mehr reicht ,ich schütze die Kinder und mich dadurch- ich baue keine große emotionale Bindung zu den Spielern auf" - für mich schlüssig.

    Exakt so ist es eben im NLZ Bereich auch - im ersten Jahr habe ich mich duzen lassen - jetzt ist es wie bei allen anderen Trainern auch ein "Sie". Die Kinder fühlen sich trotz autoritärem Führungsstil wohl und können sich entwickeln, denn es wird niemand angeschrienm, niedergemacht oder in seiner kreativen Freiheit eingeschränkt - hier geht es nur um den Rahmen den wir den Kindern bieten und der ist klar abgesteckt. Den sportlichen Bereich betrifft das nicht im geringsten. Das Training ist ebenso spaßig wie lehr- und abwechslungsreich für die Kinder - nur das Coaching ist bei Fehlern im Vergleich zu meinen Breitensporterfahrungen detailierter - was aber durchaus auch nur mit einem "mehr" an Erfahrung zu tun hat.


    Grüße
    Zodiak

    Es ist nicht alles Gold was glänzt! Auch ich muss mir etwas mehr Realisumus eingestehen - ich mache täglich Fehler auf dem Platz, in der Methodik, in der Kommunikation und mache mich mit meiner Art oft und schnell unbeliebt - so bin ich ja im ersten NLZ Jahr grandios gescheitert - die Umstände waren schlecht - aber ich will mich nicht rausreden - die neue Saison wird der Gradmesser sein.


    Ob es irgendwann reicht werden wir sehen - ist das nicht der Fall habe ich immernoch ein sehr geiles Hobby und ein paar Euro verdiene ich ja jetzt auch schon damit, so dass ich zumindest nicht drauf zahle :)


    Im Herbst dann der nächste wichtige Schritt - B-Lizenz - hoffentlich mit den erforderlichen 10 Punkten für die A - dann habe ich mein Ziel erreicht - zumindest Lizenztechnisch ;)


    Wie gesagt - auch meine Arbeit hat Schattenseiten!


    Danke für deine netten Worte!


    Grüße
    Zodiak

    da hab ich die Flanke präszise geschlagen, in die Sturmmitte gelaufen und dann die eigene Flanke reingeköpft.
    Kriegen die doch heute gar nicht mehr hin, obwohl ichs im Training mit den Jungs doch so oft trainiert habe :love:

    du wirst lachen - beim großen FC Bayern habe ich eine ähnliche Übung allen ernstens mal gesehen nur das es keine Flanke sondern eher ein Befreiungsschlag war ... der Trainer der damaligen U16 hatte sogar einen sehr bekannten Namen ...


    ... nein das ist kein Witz ...

    Einfach vom Platz gehen klingt zwar erstmal korrekt, ist aber letztlich sinnfrei, da es mit einer empfindlichen Geldstrafe verbunden ist.


    Macht es doch einfach so:
    Wenn ihr merkt, dass ein Spiel derart aus dem Ruder läuft, dann "verletzen" sich eure Spieler einfach und können nicht mehr weiterspielen. Wenn ihr (bei 11er-Mannschaften) nur noch 7 Mann auf dem Platz habt, geht der Spielführer zum Schiedsrichter. Dieser muss das Spiel dann abbrechen. Das Spiel wird dann in der Regel mit dem aktuellen Spielstand gewertet. So kommt ihr um die Geldstrafe herum.


    Nach dem Spiel kann man ja dann den Staffelleiter bzw. Schiedsrichterobmann anschreiben (z. B. auch mit Aussagen der anwesenden Eltern).

    Wie man vom Platz geht ist dabei aus meiner Sicht unerheblich - "verletzen" sich die Spieler ist das der einfache Weg um keine Konfrontation zu suchen - ich bin da eher der Meinung das man hier sehr wohl auf Konfrontationskurs gehen darf.


    Grüße
    Zodiak

    In meinen Augen gibt es kein richtig oder falsch. Vor allem würde ich das immer situativ abwägen. Geht es um etwas - ist ein Abbruch immer schwerer als wenn es um nichts geht - hängt auch vom Rückrat des Jugendleiters ab wie er dann mit der Situation umgeht.


    Es ist aber in den Leistungsklassen in denen ich aktuell arbeiten darf so, dass wenn der Gegner bewusst mit Körper spielt - automatisch Gegenwind vom Gegenspieler bekommt - egal wie der Trainer da beeinflusst. Ich habe auch schon bewusst Spieler angewiesen, sich gegen die Unsportlichkeiten im "Rahmen" des Regelwerks zu wehren. Soll heißen, eine Gelbe Karte kann man sich schon abholen für ein Foul.


    Und bitte bitte - falls sich davon jemand in seinem "Moralgefühl" angegriffen fühlt - ich spiele nicht immer so, scheue aber auch nicht zurück diese Mittel einzusetzen. Wir reden hier davon, dass eine Mannschaft bewusst bzw. anhaltend unfair agiert - es trifft also keine Chorknaben. Die Erfahrung lehrt, das diese Spieler die so austeilen oft ganz schwach sind im einstecken und nach der ersten Bruchlandung ihr unfaires Spiel oftmals einstellen.


    Grüße
    Zodiak

    Man hat wie immer 3 Wahlmöglichkeiten:


    1. Eier haben und vom Platz gehen - egal ob es eine Strafe nach sich zieht.
    2. Dem Gegner die eigene Medizin geben
    3. Nichts tun und es einfach hinnehmen


    Die Reihenfolge bzw. Möglichkeiten stehen nicht nach persönlicher oder "richtiger" Reihenfolge.


    Ich selbst bin schon einmal mit dem Team vom Platz gegangen. Kostenpunkt 150 € und 3 Punkte Abzug sowie natürlich die X:0 Wertung. Beim Rückspiel hat der Verband einen neutralen Beobachter geschickt.


    Grüße
    Zodiak

    Ich bin eigentlich ein Trainertyp der sehr nah an der Mannschaft ist - was sicher auch durch mein junges Alter kommt - erstaunlicher Weise hat das bei meinem Herrenteam (ich war 25 - kein Spielertrainer bei Übernahme) besser funktioniert als bei den Jugendteams - alles bezogen auf den Bereich außerhalb des Nachwuchsleistungszentrums.
    In meinem ersten Jahr als U16 Trainer habe ich eben auch diesen Stil gepflegt - dabei bin ich nett, freundlich fair und habe immer ein offenes Ohr - aber und das war ein Unterschied - ich habe sehr leistungsorientiert aufgestellt, gewechselt aber vor allem gecoacht. Ich habe dabei eine sehr offene, direkte - ehrliche Kommunikation mit Spielern und Eltern betrieben. Ich habe mich dabei zu sehr auf Diskussionen eingelassen und wurde schlussendlich gandenlos manipuliert - als ich das gemerkt habe war es schon zu spät den durch meine eingängliche Kompromissbereitschaft habe ich falsche Entscheidungen getroffen - beispielsweise habe ich einen Spieler der es definitiv verdient hatte nicht aus dem NLZ geworfen. Er war aber der Unruheherd im gesamten Team und hat das Mannschaftsgefüge zerstört und meine Arbeit immer weiter untergraben - seine Eltern haben das nötige dazu beigetragen. Auch habe ich zu viel mit den Eltern kommuniziert, nach dem Training, beim Spiel bzw. danach und dadurch meine Sicht trüben lassen.


    Das also zu dem wie ich es versucht habe und kläglich gescheitert bin. Jetzt agiere ich relativ strikt und klar. Jetzt gibt es sehr strenge klare Regeln und davon auch keine Ausnahmen. Die Kommunikation beschränkt sich auf 3 Ampelgespräche die wir im Trainerteam mit Eltern und Spieler führen. Nach dem Training werden allgemeine Organisatorische Themen natürlich besprochen aber weder Leistung noch Engagement werden eingeordnet und bewertet. Am Spieltag selbst wird zu keiner Zeit mit den Eltern kommuniziert - abgesehen der üblichen Höfflchkeitsfloskeln bei Begrüßung und Verabschiedung.


    Dazu kommen pro Spielzeit 4 Elternabende in denen generelle Informationen verteilt werden.


    Gemecker und Gejammer über Aufstellung, Einsatzzeiten etc. werden abgesehen von den Ampelgesprächen nicht mehr thematisiert und gänzlich geblockt. Gespräche werden protokolliert und nur noch im Team geführt.


    Auch gibt es keine großen "Entscheidungsmöglichkeiten" für die Eltern. Das was ich/wir sagen wird exakt so und ohne Abweichung umgesetzt - wem das nicht passt, der spielt nicht bzw. kann sein Kind am Saisonende zu einem neuen Verein bringen. Abmeldungen wegen Schule/Lernen akzeptiere ich bedingt - soll heißen, wer absagt weil er lernen muss kann am Wochenende nicht spielen - egal bei welchem Spieler - auch wenn die Schule vorrang hat ist die Bewertung sehr einfach - ich habe einen 20 Mann Kader im Großfeld - ein Spieler fehlt eine von drei oder vier einheiten und min. 16 Spieler sind bei allen Einheiten anwesend - es wäre also unfair gegenüber den Spieler, die immer da waren, jemanden einzusetzen der weniger trainiert hat. Fehlt ein Spieler im Abschlusstraining wird er generell nicht für den Kader berücksichtigt - alles sehr streng - aber die Eltern akzeptieren es - oder verlassen den Verein. Eine klare Linie ist schwer einzuführen erleichtert die Arbeit auf Dauer ungemein - gerade wenn sich diese gerade, faire Linie rumspricht - den egal ob Stammtorwart, Kapitän oder Ersatzspieler diese Regeln gelten für alle gleichermaßen.


    Grüße
    Zodiak

    Sehe das ähnlich wie Chris - aber muss das Ziel Bundesliga heißen?
    Wäre es nicht schon ein riesieger Erfolg ohne große eigene Karriere in den obersten Amateurligen zu landen (Regionalliga Bayern, Bayernliga - immerhin 4. und 5. Liga)


    Auch dorthin ist der Sprung schwer und ohne A-Lizenz (die ein gewisses fußballerisches Talent voraussetzt) und/oder Erfahrung in einem Profi NLZ sind diese Posten auch schwer genug zu erreichen. Das Ziel dorthin zu gelangen ist weit weniger anspruchsvoll - im Jugendbereich ist es hingegen nicht allzu schwer in die höchsten Spielklassen zu kommen.
    Hier wird gute, ehrliche Arbeit schnell belohnt und Leistung eines guten Jugendtrainers spricht sich schnell rum. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mit Spielern in den höheren Ligen auch im Jugendbereich schon unheimlich geil ist zu arbeiten. Reich wird man da nicht - aber es geht um den Sport und Fußball wird dort eben auch gespielt ;) - unterhalb der B-Lizenz ist hier ein Einstieg aber auch schwer - und auch hier muss man zumindest grundlegende fußballerische Fähigkeiten besitzen.


    Grüße
    Zodiak