Beiträge von Zodiak

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    TW-Trainer
    Die Praxis sieht aber oftmals noch anders aus. Hier in der Münchner Gegend gibt es einige Profivereine und Verbands NLZ und dort wird schon stark am taktischen Konzept auch in der U13 gearbeitet.
    Ich hatte jetzt viel dazu geschrieben wie wir arbeiten - es aber wieder gelöscht, den wir spielen ein anderes System. (3-2-3 mit einem 8er und zwei Außenstürmern in der Offensivreihe)


    Und natürlich bilden wir vorwiegend technisch aus, doch auch der taktische Rahmen muss aus meiner Sicht in Grundzügen gelegt werden. Dabei geht es weniger darum ein perfektes System zu spielen, als vielmehr die elementaren Vorgaben der Trainer bzw. der Spielidee umzusetzen.


    Wenn ich den Gegner nach außen lenken möchte muss ich die dafür nötigen Voraussetzungen erstmal trainieren. Das beginnt beim 1 gegen 1 (Individualtaktik) hört dort aber nicht auf, sondern bezieht das verteidigen in einer Gruppe mit ein. Den auch wenn die Vorgabe ist, nach außen zu lenken gibt es Situationen in welchen ich den Gegner nach innen lenken muss. Hier greifen also schon die ersten Mechanismen der Gruppentaktik. Für mich gibt es nun zwei Möglichkeiten, ich lasse die Jungs einfach machen und bin ständig der Kritiker meiner Spieler weil sie falsch lenken bzw. im Spiel immer wieder eine falsche Entscheidung treffen oder ich erarbeite die Grundlagen und gebe ihnen Handlungsalternativen mit denen sie im Rahmen ihrer Entscheidungsfreiheit auf dem Platz dann die richtige Option wählen können und so ein Erfolgserlebnis haben für welches ich sie dann auch noch loben kann.


    Meine Meinung ist - Teamsport ohne Taktik ist ab einem Gewissen Niveau nicht möglich. Dabei muss man abwägen wo hier die Grenze ist, gebe ich aber weder einen Rahmen vor noch achte ich darauf, das man auf dem Weg zur richtigen Entscheidung unterstützt wird es dauern gewisse Verhaltensmuster die sich eingeprägt haben in späteren Jahren wieder zu korrigieren.


    Auch sollen die Kinder lernen sich an einfache Vorgaben zu halten - ohne dabei enormen Druck zu verspüren. Das kann sein, wo der Gegner hingelenkt werden soll und wo wir als Ziel haben den Ball zu erobern.


    Es gibt für mich kein richtig und kein falsch in dieser Thematik - für mich steht und fällt es mit dem Anspruch des Trainers und der Art wie er versucht dieses Wissen kindgerecht zu vermitteln. Das Vorgehen ist dabei vom Leistungsniveau abhängig.


    Grüße
    Björn

    Die einfachen Dinge kannst mit einer F und E Jugend schon machen - aber da bewegst du dich wirklich im Grundlagenbereich und darfst weder Erwartung noch Anspruch zu hoch haben.
    Sind die Jungs diese Trainingsart gewöhnt, geht es in der D Jugend wirklich rund und die Jungs vollbringen Dinge die man selbst nicht für möglich hält :)


    Grüße
    Björn

    Habe gestern mit Samir über die DVD gesprochen - er hätte auch eine Karriere als Marketingexperte machen können :)
    Bin auch ziemlich heiß auf die DVD - werde sie aber erst nächsten Monat holen, mein Fußballbudget für August ist aufgebraucht :D


    Grüße
    Björn

    Björn sag mal meinst du seid der Aachener Zeit als er eine Reihe in der ft geschrieben hatte zu seinem Ball abjagen etc?


    Ja der Beitrag war die initiale Zündung - dann habe ich mir die Spiele von Aachen bei Sky angeschaut und war begeistert was die gespielt haben.



    Für mich als Neuling hab ich mir noch erhofft, dass etwas mehr drauf eingegangen wird wie man mit den Spielern während den Übungen richtig spricht. Davon hab ich bis jetzt nichts gesehen, aber Hyballa hat ja selbst eine sehr motivierende Art und Weise. Allerdings möchte ich ja nicht seine Persönlichkeit annehmen oder kopieren ;)


    Über Coaching sieht man da recht wenig - es gibt aber ein hervorragendes Buch zum Thema - auch bei Uwe im Shop - Erfolgreiches Teamcoaching.


    Grüße
    Björn

    Ich habe alles an Literatur und DVDs von und mit Hyballa - und kann dir sagen - richtig geiler Stoff den es gibt :)
    Aber ich bin ein Fan von Hyballa seit seiner Zeit bei Alemania Achen - meine Sicht ist da teilweise etwas mit der "Hyballa-Brille"


    Grüße
    Björn


    € vor den leuchtenden Augen? :D


    ich kann mir schwierig vorstellen, dass der DFB die Kontrolle der Trainerausbildung aus der Hand gibt.

    "Mach das was machbar ist, und träume nicht davon was machbar wäre"
    (mein Oppa)


    nein das ist es nicht - sondern der Gedanke das zu machen was einen glücklich macht und an dem man Spaß hat - und damit die Familie ernähren, kann es was besseres geben?
    Ich denke nicht.


    Grüße
    Björn

    Ja guenter - gerade bei einem Neuling ist diese Gefahr jedoch sehr groß.
    Das meine ich garnicht negativ gegenüber dem "neuen" Trainer - sondern habe ich selbst die gleiche Erfahrung vor einigen Jahren gemacht, als ich mich darauf eingelassen habe.


    Grüße
    Björn

    Ich würde sofort eines dieser Privatunternehmen gründen und hier in meinem Landkreis die Ausbildung vorantreiben. Ich glaube das es da enormes Potenzial gibt.
    Und der Verband könnte durch die Prüfung und Ausbildung dieser "Privaten Unternehmen" ebenfalls wieder Geld verdienen.


    Grüße
    Björn

    Toschuss oder Sprint beim Aufwärmen wären aber ein enorm verletzungsfreudiges Training, durch die kalte Muskulatur führt das schnell zu Zerrungen und Musekelrissen aller Art.


    Wenn du Spieler fragst egal welchen Alters, die wollen immer - aufs Tor schießen oder spielen - davon würde ich mich nicht leiten lassen.


    Ich habe mir angewöhnt mein Training 6 Monate im Voraus grob zu planen und lediglich Details anzupassen. So kann ich dann die Gewichtung bzw. die Schwere des Trainingsinhalts in der Feinplanung anpassen.


    Grüße
    Björn

    [quote='uzunbacak','index.php?page=Thread&postID=91284#post91284']
    Ich glaube Kompromisse zwischen Trainer und Spielern zu schließen ist das wichtigste. Darauf eingehen was Kinder gerne trainieren möchten und dafür passende Übungen bereitstellen.


    Hier möchte ich ganz klar widersprechen. Der Trainer gibt vor was zu tun ist und schließt dabei keine Kompromisse.
    Das mag sich hart anhören, so ist es aber nicht gemeint. Die Trainingsgestaltung obliegt aber mir als Trainer. Als "guter Trainer" (wie genau definiert man gut in diesem Fall?) setzt du da deine Inhalte so um, das die Spieler Spaß haben und entsprechende gefördert werden. Gleichzeitig bist du die Kompromissfalle los.


    Grüße
    Björn

    Gute Herangehensweise - und wieder etwas gelernt, erst das Team kennenlernen und darauf die Ziele abstimmen.
    Deine Aufgabe als Trainer ist es den Leistungsstand zu analysieren und dem Team dort mit deiner Trainingsarbeit aufstzen wo sie am nötigsten ist.


    Wovon ich abstand nehmen würde - keine Ahnung ob das so geschehen ist wie ich das herausgelesen habe - aber gerade bei einer U17 würde ich persönlich davon abraten, den Jungs zu viel Einfluss auf die Gestaltung des Trainings zu nehmen. Gerade in diesem Alter reizen sie entgegengebrachtes Vertrauen schnell auch mal aus und greifst du nicht entsprechend nach den von dir aufgestellten Regeln durch, tanzen sie dir auf der Nase rum.


    Bleibe bei allem was du tust ehrlich auch dir gegenüber und gestehe dir auch Fehler ein. Als Trainerneuling, probiere soviele neue Dinge und Übungen aus wie du kannst, merkst du es läuft nicht so wie du erwartet hast, improvisiere und mache etwas anderes.


    Trainersein ist ein ständiger Lernprozess.


    Grüße
    Björn


    Zertifizierte Privatunternehmen für die Trainerausbildung zulassen
    Damit Angebot und Nachfrage insgesamt an Qualität gewinnt, würde ich mir mir den Zugang von zertifizierten Privatunternehmen in der Trainerausbildung wünschen. Einheitlich sollte sicherlich das Prüfungsverfahren sein. Das heutige Ausbildungsmonopol des DFB und der Verbänden würde durch den Zuwachs der privaten Trainerausbildung nur dann provitieren, wenn sie aus dem Handlungsbedarf auch einen Handlungszwang (zur schnelleren Anpassung an akutelle Tendenzen) erkennt.
    Für den interessierten Trainer wäre das zusätzliche Angebot in jedem Falle ein größerer Nutzen. So könnte ich mir auch vorstellen, dass Priviat-Unternehmen das E-Learning sehr viel schneller umzusetzen in der Lage sind, als es der DFB-Ozeanriese sein würde. Aber auch andere Themen, bei denen sich der DFB schwertut (z.B. Mannschaftsführung, Elterncoaching), könnten private Unternehmen angepasstere Angebote schaffen..


    Ich stehe ja zu 110% sowas von hinter dieser Aussage - aus meiner Sicht würde die Ausbildungsqualität dann enorm steigen.


    Grüße
    Björn

    Wer dabei war hat definitiv etwas mitgenommen.
    Ralfs positive und lockere Art gepaart mit seinem enormen Fachwissen sind einfach unglaublich.


    Die gute Laune steckt an - es ist ein Wahnsinn mit einem Menschen und Fachmann wie Ralf im täglichen Trainingsbetrieb zusammenzuarbeiten!


    Grüße
    Björn

    Dieses Lied singen tausende Fans jedes Wochenende - nicht nur aus Bayern sondern von überall her.
    Wollen wir wirklich in einer so glatten Gesellschaft leben?


    Das sind auch nur Menschen - gönnt ihnen Ausrutscher!


    Ich persönlich vermisse Charaktere im Fußball die auf die Meinung der Medien einen Dreck geben - wie Basler, Cantona usw.
    Heute hat nur jeder Depp ein Smartphone und filmt sowas und vertickt es an die Presse - der gleiche mist wurde vor 25 Jahren schon gemacht.


    Ich bin für Profil im Fußball und dazu gehört nicht immer alles richtig zu machen sondern Fehler zu machen, für diese aber nicht öffentlich so angefeindet werden.


    Exakt so übertrieben ist der Aufschrei am "Gaucho Dance" - ich finde sowas einfach nur herrlich.


    Das Problem ist vielmehr die perfide Medienlandschaft die das Sommerloch mit solchem Dreck vor lauter langweile füllen muss.


    Wäre doch der Auftschrei über den Völkermord im mittleren Osten oder die Geschehnisse in der Ukraine, oder die anhaltende Spionage der USA nur halb so laut gewesen, würde ich vielleicht darüber nachdenken, mir wieder Gedanken über unsere Gesellschaft zu machen... es läuft so viel verkehrt - da lasse ich den Schweini doch von H-söhnen singen ...


    P.S solche Wörter lernen Kinder nicht nur von Profifußballern sondern tagtäglich auf dem Schulhof - das gabs bei mir schon ohne Web 2.0 - aber eine anständige Erziehung lehrte es mir mich in gewissen Situationen zu beherschen! Der Fehler liegt also nicht bei den "Vorbildern" sondern bei den Eltern!


    Grüße
    Björn