Beiträge von Zodiak

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    Thema Defensives 1vs1 wird doch beim Offensiven mit ausgebildet und gecoacht ... keine Ahnung wie der Rest so arbeitet, aber für mich eine Selbstverständlichkeit.
    Im Leistungsbereich gehören taktische Fouls ob ihr das gut findet oder nicht dazu, den es geht im NLZ-Bereich auch schon bei U12/U13 um Ergebnise.


    Übrigens ist es bemerkenswert, das keiner darauf eingeht, das man bei kindgerechter optimaler Ausbildung entsprechende Ergebnisse automatisch erzielt eingegangen?! Fällt das unter Gewinndenken des Trainers oder verstößt das in irgendeiner Art gegen den Fair Play Gedanken?!


    boiNG - leider spielen wir in der Rückrunde nicht mehr gegeneinander - wir haben neue Aufgaben - mein Co-Trainer ist jetzt in der U17 Bundesliga tätig und ich habe den Verein gewechselt und bin zurück in den KiFu. Danke nochmal für die Trikots ;)


    Grüße
    Björn

    Karl


    Ein 1vs1 zum richtigen Zeitpunkt schafft den Platz für ein Abspiel - vorausgesetzt meine Mitspieler sind dabei und sind anspielbar. Ist das nicht der Fall, kann er so viele 1vs1 suchen wie nötig sind.
    Wenn man natürlich ein Patentrezept will findet der Satz keine Berechtigung - ich behaupte aber, dass es diesen in keiner Situation und auch in keiner Aktion gibt.


    Man muss den Satz mit bedacht und zur richtigen Zeit einsetzen.


    Grüße
    Björn

    Da frage ich mich, wie ich dazu gekommen bin das so zu posten...auch egal.


    Zum Thema Körperkontakt....


    ....beim taktischen 1 gegen 1 in der Defensive....ist der Körperkontakt nur ein kleiner Teil...eine kurze gekonnte schmerzlose Sequenz und zwar in der Sekunde stattfindend, wo der Verteidiger das Tempo des noch ballführenden Gegenspielers erreicht hat (Ballablaufen). Erst dann zwängt er sich/bringt seinen Körper bei angelegtem Arm....zwischen Gegner und Ball. Möglichst ist er noch den kleinen "ticken" schneller....um den notwendigen Körperkontakt noch geringer zu hestalten.


    In der Theorie toll - was mache ich, wenn der Gegner einen ticken schneller ist? Zum Tor begleiten und gemeinsam Jubeln?
    In der Praxis auf dem Fußballplatz sieht es doch ganz anders aus. Wenn der Gegner den Körper reindreht steckt man nicht auf sondern versucht den Ball zu behaupten, dabei handelt es sich in der Regel nicht nur um einen kurzen Kontakt. Die Kinder haben enorme Probleme damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, haben oftmals wachstumsbedingt koordinative, sowie technische Probleme und sollen dann in einem defensiven Zweikampf - die Königsdisziplin im Fußball - bei dem es nur kurze Aktions- und Reaktionszeiträume gibt perfekt getimed in den Zweikampf kommen. Das ist pures Wunschdenken und völlig realitätsfremd.


    Grüße
    Björn

    Gewinndenken des Trainers - das Argument mit dem hier im Forum viele Diskussionen erschlagen werden ... mich interessieren Ergebnisse überhaupt nicht - sondern der Ausbildungsgedanke. Das dieser von deiner antiquierten DFB-Philosophie weit abweicht ist klar, den anders als bei dir bediene ich mich bei unterschiedlichen Methodiken/Konzepten um die Kinder optimal zu fördern. Weder im Breiten- noch im Leistungssport habe ich Kinder gesehen, die ein 1vs1 so beherrschen, das sie zu keinem Zeitpunkt ein Foul benötigen. Sofern das bei euch der Fall ist - muss ich über einen Umzug nachdenken, den dann scheint die fußballerische Ausbildung in deiner Gegend der im Münchener Raum Lichtjahre voraus zu sein. Da ich dies aber stark bezweifle, nehme ich an, das auch bei euch in der Jugend noch Foulspiele passieren.


    Übrigens - bei optimaler sportlicher Förderung - die ich an Inhalten, nicht an Phrasen fest mache - braucht sich ein guter Trainer keine Gedanken über Ergebnisse machen, die stellen sich nämlich von selbst ein. Ich fördere meine Mannschaften 110% Kind- und bedarfsgerecht im technischen Bereich und diese Ausbildung führt eben zwangsläufig zu entsprechenden Ergebnissen - ob ich das will oder nicht. Erfolg ist dann ein Produkt guter Arbeit.


    Über Ausbildungslücken im fußballerischen und/oder pädagogischen Bereich brauche ich nicht mit dir diskutieren - den dazu müsste man annähernd auf einem Level sein. Nur Polemik ohne die Kenntnis über Inhalte einzelner Ausbildungen ist keine tragfähige Grundlage für eine Diskussion.


    Grüße
    Björn

    Die Überschrift ist provokant formuliert, ich weiß. Aber mal abgesehen von "gut" oder "schlecht", Verteufeln oder nicht...
    Ich mache eher die Beobachtung das die Grätsche im Vergleich zu früher fast ein aussterbendes Defensivelement geworden ist. Das Spiel ist mittlerweile so schnell geworden, die Spieler mittlerweile so gut geschult, dass man sie kaum noch sieht. Ich bin mir jetzt aber unsicher, ob ich die gleiche Definition dazu habe und frage lieber nach.
    Zodiak
    Du nennst Grätsche und Tackling in einem Atemzug und ich wundere mich ein wenig über Deine Aussage das man ihnen dies in der D/C wieder mühsam beibringen muss. Mal abgesehen von dem, was ich gerade oben erwähnt habe. Meinst Du mit Tackling und Grätsche tatsächlich das selbe ? Oder meinst Du eher den Körpereinsatz im Zweikampf ( was dann auch mittels der Grätsche "enden" könnte ) im Allgemeinen ?


    Sorry - etwas undeutlich formuliert - es bezieht sich alles im Grunde auf den Zweikampf. Siebener hat da schon richtig drauf geantwortet.
    Ja man muss ihnen das oft wieder beibrinigen, weil viele Trainer gewöhnen Spielern den Körpereinsatz ab.
    Ein Tackling ist wie siebener sagt - der volle Körpereinsatz mit angelegtem Arm und dieses kann in einer Grätsche enden.


    Für mich als Trainer ist eine Grätsche auch immer das letzte Mittel, den trifft man nicht, ist man in der Aktion als Verteidiger raus. Für mich ein perfektes Beispiel der Zweikampfführung sind Lahm und Alaba - beide gewinnen in der Defensive sehr viele Bälle, setzen Grätschen nur sehr selten, diese sitzen aber dann perfekt. Dabei fällt bei beiden auf, das sie trotz der hohen Anzahl an Zweikämpfen selten Foul spielen und noch seltener eine Karte sehen.


    Grüße
    Björn

    Du missverstehst mich - ich gebe den Hinweis - das man Tricks macht um Raum für einen Pass zu schaffen.
    Und ich gebe Ihnen - nach - der Aktion Handlungsalternativen als Lösungsvorschläge - meine Spieler treffen ihre Entscheidungen auf dem Platz selbst ;)


    Bei meinem 2008er Jahrgang ist es aktuell so, dass die Jungs ohne zutun des Trainers anfangen, Pässe nicht nur vertikal sondern auch horizontal zu spielen bzw. allgemein Passspiel in ihr Spiel einbauen.


    Grüße
    Björn

    Und ab welchem Alter würdet ihr das anbringen?


    Meine 4-jährigen im Fußballkindergarten hören den auch schon. Ich will keine 1vs1 Monster. Aber wenn sei 3 tolle Tricks machen lobe ich sie dafür, weise aber darauf hin, das sie den Ball nicht verloren hätten wenn sie nach dem zweiten Trick den freien Mitspieler angespielt hätten.


    Für mich gibt es für sowas kein Mindestalter.


    Grüße
    Björn

    Wo sind den Grätschen bitte problematisch?
    Das ist wie Rene geschrieben hat wieder so ein Thema - im Kindesalter gewöhnen wir es ab, ab der D-/C-Jugend muss ihnen das mühsam beigebracht werden.


    Als Beispiel - wenn man Kindern nichts dazu sagt, gehen sie drauf wie die Berserker ohne böse Absichten. Klar in der Halle wird nicht gegrätscht, da bin ich bei euch, aber draußen kann man schon auch mal zum Ball grätschen. Das muss ich nicht fordern, das machen Kinder von selbst - verbieten tue ich es nicht und kommentieren bzw. zurechtweisen nur dann, wenn es unsportlich war/ist/wird. Hier braucht man eben Fingerspitzengefühl.


    Geht man vom Kinderfußball weg in Richtung erweitertes Kleinfeld bzw. Großfeld müssen die Kinder dann lernen das "Mittel" Grätsche/Tackling gezielt einzusetzen und zwar um den Ball zu erobern. Der Nachteil eines Tacklings muss dabei immer vor Augen geführt werden - kommt man nicht an den Ball ist man aus dem Spiel oder begeht ein Foul - beides muss nicht sein. Im Jugendfußball egal welcher Leistungsklasse und auch im Herrenfußball tut eine Grätsche halt auch mal weh, ist eben Teil des Fußballs.


    Andre
    Viel Polemik, viel Allgemeines und wenig Inhalt außer der Tatsache das du der einzige im Forum bist der Ahnung vom Kinderfußball hat. Bei den wenigsten Trainer hier im Forum stößt du auf Gegenwehr was die Auslegung des KiFu betrifft im Gegenteil der Großteil der aktiven User ist der selben Meinung wie du - deine Missionierung solltest du auf dem Platz betreiben. Hier im Forum tummeln sich die "Einäugigen unter den Blinden" und auch wenn es schwer vorstellbar ist - hier gibt es langjährig erfahrene KiFu Trainer, pädagogisch ausgebildete Trainer/Betreuer/Eltern und sogar Kollegen die sich tagtäglich hauptberuflich mit dem (Ki)Fussball befassen und Ahnung davon haben, was sie tun.


    Aus meiner Sicht werden konstruktive inhaltsbezogene Themen durch diese KiFu Diskussionen lahmgelegt. Alle Trainings- und Inhaltsbezogenen Tipps kann man auch geben ohne in ausnahmslos jedem Thema die DFB oder KiFu-Keule zu schwingen. Das du mit deine absoluten Aussagen ebenso wie Fussballbaron - natürlich auf eine ganz andere Art - polarisierst müsste dir klar sein. Was euch eint ist der Dickschädel themenbezogen immer im Recht zu sein. Das ist übrigens einer der Gründe warum ich in der Regel auf Diskussionen mit dir verzichte und Beiträge/Themen ignoriere an denen du aktiv beteiligt bist.


    Grüße
    Björn

    Das lernen von Tricks und deren Ausführung unter Gegnerdruck ist kann man gar nicht hoch genug einstufen.
    Es geht dabei nicht nur um den Trick an sich, sondern bei vielen Tricks auch um die koordinativen Fähigkeiten diesen Trick überhaupt ausführen zu können.


    Ich habe selbst in einem NLZ gearbeitet und kann dir nur sagen, 90% der Kinder dort können im Großfeld kein anständiges 1 gegen 1 in der Offensive spielen, weil sie koordinative Probleme haben oder im Kleinfeld/Kinderbereich keine Tricks unter Druck geübt haben.


    Klar geht das am Anfang noch schief - aber und das ist der Punkt, machen die Kinder diese Fehler im Kleinfeld, brauchen sie damit nicht im Großfeld anfangen.


    Dem offensiven 1vs1 und den damit notwendigen Finten und Körpertäuschungen kann im Kindesalter nicht zu viel Zeit gewährt werden.
    Es gilt aber auch zu vermitteln, dass es nicht das Ziel ist, 5 1vs1 zu suchen sondern wir lösen ein 1vs1 um Raum zu gewinnen um einen Pass zu spielen. Hier findet der Merksatz: Einmal dribbeln einmal spielen bei mir oft Anwendung.


    Das ist auch die Antwort auf deine Frage drose1 - lenke es in die richtigen Bahnen, ermutige ihn zu sinnvollen 1vs1 Aktionen, aber erkläre ihm was das Ziel ist - Raum schaffen für ein Anspiel auf den Mitspieler.


    Jeder NLZ Trainer freut sich über Trickreiche Spieler, wenn sie es in ein NLZ schaffen, dann wissen sie oder lernen es ggf. im NLZ wann sie diese Finten einzusetzen haben.


    Grüße
    Björn

    Ich habe einen Einwurf für kommende Themen:


    Auch hier wurde ein tolles Thema wieder in die Richtung Pro/Contra KiFu gedreht. Es ging viele Einträge nicht um das Thema. Bleibt zukünftig doch bitte mehr am Thema, oder öffnet alternativ gesondert eine Diskussion zum Thema KiFu. Ich habe wenig Lust, in jedem Thread dieselbe Diskussion lesen zu (müssen).


    Danke :)


    Das liegt daran, das hier leider viel mehr über Regeln, Gesetze, Konzepte und richtiges Trainierverhalten als über konkrete Inhalte und Themen diskutiert wird. Jedes kontroverse Thema das nicht 1 zu 1 den Vorstellungen des KiFu entspricht wird zur Generaldebatte ausgerufen. Dabei vergisst man oft, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt.


    Es gibt also zwei Möglichkeiten damit zu umzugehen


    - man versucht die Debatten größtenteils zu ignorieren (das Thema ist schnell tot, weil wir uns immer wieder im Kreis drehen)
    - man geht darauf ein (und ist in einer Endlosschleife gefangen und dreht sich im Kreis)


    Solange diese totalitären Sichtweisen bestehen bleiben wird es über Inhalte leider kaum eine sachbezogene Diskussion geben können.
    Man stelle sich vor wie schön es wäre über kindgerechtes Techniktraining oder ballbezogene Übungsformen zum schulen der koordinativen Fähigkeiten bei 4-6 Jährigen zu sprechen und sich gegenseitig mit Übungen zu inspirieren - eine Traumvorstellung. Und das nicht nur für den KiFu sondern auch für die Altersklassen ab der D-Jugend. Stattdessen werden seitenlange Diskussionen zu etwaigen Gerichts- und Strafverfahren gegen Trainerkollegen.


    Grüße
    Björn

    TW-Trainer
    Du hast 100% recht mit deiner Aussage und bekräftigst mich nur in meinem Denken und Handeln.
    Ich bezog hierbei auch nur Stellung im Hinblick auf die Positionierung und 1 zu 1 Umsetzung eines veralteten Konzepts aus den von dir im Detail nochmal beleuchteten Gründen.


    Danke für dein Feedback


    Grüße
    Björn

    Sobald man sich beim DFB über eine gewisse Hürde gearbeitet hat, was die Lizenzen angeht und man das mit dem Konzept des DFB vergleicht kommt man ins Grübeln.
    Als Referenz die C-Jugend


    Dort gibt der DFB vor:
    20% Ergänzende fußballspezifische Fitnessschulung
    20% Technik-Intensivtraining
    20% Individual und Gruppentaktisch Grundlagen
    40% Fußballspiele mit Schwerpunkten und Freies Spielen


    Ferner gibt der DFB Empfehlungen mit einer C-Jugend schon Viererkette zu spielen - mir als Trainer aus der Praxis stellt sich die Frage - wie, wenn ich nicht vorher die Grundlagen lege?


    Der Schwerpunkt bei der DFB-Elite Jugend Lizenz liegt auf der C-Jugend und älter. In den beiden Ausbildungswochen geht es zu 90% um gruppentaktisch komplexes Training, hergeleitet aus dem 11 gegen 11. Die restlichen 10% geht es um Trainingslehre, Athletik- und Torwarttraining.


    Okay - bisher habe ich mir immer die Frage gestellt warum die B-Lizenz bei gleich bleibenden Inhalten jetzt eine "Elite-Jugend Lizenz" wird wenn sie so Garnichts mit dem Jugendtraining der eigenen Ausbildungskonzeption zu tun hat.


    Weiterhin ist interessant wie sich die 20% individualtaktische Grundladen - von denen es noch 20% während der D-Jugend gab damit vereinbaren, dass die "Hauszeitung" des DFB in der Ausgabe 09/2014 darauf hinweist, dass das 1 gegen 1 immer noch den Ausschlag gibt und in Zukunft eine noch höhere Bedeutung haben wird und in Ausgabe 11/2014 beim Thema Ausspielbewegungen in die gleiche Kerbe schlägt.
    Und dann steht da so ein Quatsch wie 20% ergänzende fußballspezifische Fitnessschulung - das ist der größte Käse, den die 20% würde ich direkt streichen und anders vergeben, denn das heißt für den Trainer vom TUS Hirtenflöte in der Kreisliga D das er mit Ball Runden schrubben lässt. Ein Technik-Intensivtraining ist für mich übrigens auch nichts anderes als Individualtaktische Grundlagen zu legen, ist also eine Worthülse die sich nett liest, aber wenig mit Inhalten zu tun hat.

    Ich behaupte nicht das alles falsch ist, aber gewisse Widersprüche sind nicht von der Hand zu weisen und zeigen ebenfalls auf, dass es keine optimale Lösung gibt. Eine nette Anekdote zur Aktualität des Konzepts - auf Seite 3 ist der DFB Sportdirektor noch Matthias Sammer - der schon seit 2012 nicht mehr dieses Amt bekleidet.


    In einem Sport der so arg im Wandel ist, hat sich also seitens DFB in den vergangen (mindestens) 3 Jahren weder inhaltlich noch sportwissenschaftlich etwas geändert.


    Darauf würde ich mich auch immer in jeder Argumentation wieder berufen.


    PS: Mehr werde ich zu dieser Diskussion um die DFB Konzeption nicht beitragen, da es eine stetig wiederkehrende Endlosschleife ist.


    Grüße
    Björn

    Ich denke einfach, dass man nur das anwenden kann, was im Training gefordert wird. Und wenn im Training kein Aggressiver Zweikampf gefordert wird dann geht das in Fleisch und Blut über.
    Hier passt der Spruch: Man wächst an seinen Aufgaben und wenns im Training locker flockig ausm Fußgelenk klappt dann eignet man sich das total an


    Ich würde den Spruch anders definieren: "Wir trainieren so, wie wir spielen wollen!"

    Die Regeln gibst du vor :)


    Bei mir ist es so, das B 3 Punkte für ein seitliches Abdrängen bekommen würde und A einen Punkt für ein Tor.
    Der Zweikampf soll in einem bestimmten Raum geführt werden, weil er sonst "vermieden" werden kann und A der ggf. schneller ist B einfach nur überläuft.


    Grüße
    Björn

    renek
    Ich trainiere mit den Kindern fast ausschließlich so.
    Jede Übung hat einen Torabschluss dabei und davor gibt es diverse Technikformen.


    Das 1vs1 einzubauen, ist nur ein Schritt weiter gedacht.


    Wichtig ist aus meiner Sicht, das Ziel - den Gegner durch die seitlichen weißen Hüttchen abdrängen zu wollen, den das geht nur mit etwas Körpereinsatz :)


    Grüße
    Björn

    renek


    ich habe dir gerade mal eine Übung gebastelt die Technik und 1vs1 vereint.


    A führt mit Ball eine Technik aus:
    - Dribbling
    - Ziehen-Vorlegen
    - Sohlen-Wende


    Nach dem letzten Hüttchen geht er ins 1vs1 und schießt auf ein Minitor. B hat die Aufgabe ihn zur Seite abzudrängen.
    A wird zu B und B stellt sich an. Am besten auf dem Rückweg beim Ball holen eine koordinative Aufgabe.


    Das ganze zweimal aufgebaut kostet dich 5 Hüttchen, zwei Minitore und du hast unzählige Wiederholungen in kurzer Zeit, wenig Standzeiten und exakt dein Trainingsziel erreicht.


    Grüße
    Björn

    renek


    Eine E1 ist kurz vor der D-Jugend ich finde es richtig und gut sich zum Thema 1vs1 Gedanken zu machen.
    Dieses kann in das Ende von kindgerechten Technik- und Trickformen eingebunden werden und das solltest du aus meiner Sicht auch tun.


    Anders als andere User im Forum ist ein 10 Jahre altes Konzept des DFB, das in vielen wichtigen Fragen nur aus "Phrasen" und nur bedingt aus konkreten Inhalten besteht für mich nicht der Weisheit letzter Schuss. Für mich sind Trainingsinhalte nicht in %-Angaben zu fassen.


    Es gibt etliche Übungen bei welchen du kindgerecht die von dir angesprochenen Mängel abstellen kannst.


    Grüße
    Björn

    Solange er die eigenen Spieler nicht beleidigt, sondern nur Aktionen kommentiert interessiert mich das nicht. Beleidigt er meine Spieler nehme ich diesen in Schutz bzw. erwarte dies vom Schiedsrichter - und bisher war dem auch immer so das der Schiri eingegriffen hat.


    Ich halte von diesem "dann breche ich halt das Spiel ab" überhaupt nichts - das sollte das letzte Mittel sein und aus meiner Sicht erst und nur dann gezogen werden wenn die Gesundheit der Spieler durch den Schiedsrichter nicht ausreichend geschützt wird.


    Bedenkt, dass dem Verein je nach Verband dann auch Kosten bis hin zu einem dreistelligen Bereich entstehen können und man genau abwägen sollte wann und wie man dies einsetzt.


    Grüße
    Björn