Beiträge von Zodiak

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    Die gut 200 Kinder die ich jede Woche trainiere haben bis auf 2-3 keine Probleme mit dem 5er Ball.


    Bei uns finden die offiziellen Spiele vom Verband bei 5 und 6 Jährigen übriges auch mit 5er Bälle statt.


    Der Wahn im Bezug auf den KiFu und wie und was bei den Kindern alles beachtet werden muss artet wirklich aus - Bei Eltern spricht man da schon von Helikoptereltern.


    Solang die Kinder Spass haben ist alles gut!


    Ach und der Übersteiger ist eine Einsteigerfinte die Kinder sehr schnell lernen. Sie hat sowohl im Spiel ihre Relevanz und fördert übrigens die koordinativen Fähigkeiten der Kinder.


    Grüße
    Björn

    Soll das heißen, dass du auch dann 5er-Bälle nehmen würdest, wenn du stattdessen 4er oder sogar 3er nehmen könntest? Das verstünde ich beim besten Willen nicht.. Die Kids haben gerade mal 2/3 der Größe von Erwachsenen -- das wäre doch dann so, als würdest du als Erwachsener mit einem Ball, der zwar das richtige Gewicht hat, aber die Größe eines mittleren Medizinballs hat, trainieren... Natürlich funktioniert es, was soll es auch anderes tun? Aber meinst du nicht, dass es ihnen leichter fiele, wenn sie ein ode zwei Stufen kleinere Bälle verwenden würden? Ich will ja gar nicht behaupten, dass das einen Unterschied wie Tag und Nacht ausmachen würde, aber ich glaube schon, dass es ihnen entgegen käme -- ohne, dass sie das wissen, übrigens.

    Ich könnte jederzeit 3- oder 4er nehmen - ich habe ja meine eigenen Bälle.
    Mein Erfahrungen sind aber sehr positiv was die Größe anbelangt bei dem Alter.


    Da ich 40 Bälle im Auto rumfahre und brauche, kann ich leider nicht noch 20 3er oder 4er dabei haben - es geht aber ohne Probleme - ich trainiere aber eben auch ganz anders mit den kleinen als beispielsweise mit den 6 Jährigen
    .


    Grüße
    Björn

    Na ja...
    Wenn ich mir die Beinlänge/Kniehöhe eines G-Juniors im Vergleich zum 4er Ball ansehe, dann wird schnell deutlich, dass eine korrekte Übersteigerbewegung nur schwer möglich ist...

    Sorry für Doppelpost - meine 6-7 jährigen arbeiten mit Größe 5 Bällen (290gramm) und es funktioniert.
    Mit dem Fußballkindergarten bis 4-6 jährigen nehme ich in der Regel auch 5er Bälle her - auch hier funktionieren die Übungen - die natürlich ganz anders sind und keine so stark fußballspezifischen Bewegungen erfordern.


    Grüße
    Björn


    Leider zeigt dir Zodiak in seinem Video ein nicht altersentsprechendes Training. Mir war schon klar, dass er sehr viele Nachahmer findet-- schade!
    In dem Video trainieren die Kinder mindestens 4 Finten. Das mag zwar hübsch aussehen aber einen nachhaltigen Lernerfolg wird er dadurch nicht erzielen.
    Jeder Trainingsschwerpunkt hat seine Altersstufen. Finten gehören meiner Meinung nach nicht in die Bambini.

    Ich wäre euch beim nächsten mal dankbar wenn ihr mich in einer solchen Diskussion - mit @Zodiak informiert, dann kann ich früher was dazu sagen.
    Ich verwehre mich gegen solch pauschale Aussagen. Ich trainiere für die Gruppe an sehr ambitionierten Kindern durchaus altersentsprechend - ich biete ihnen das, was sie für ihre Entwicklung benötigen. Und jeder kann mit seinen Kindern zumindest nah an diese Art herankommen, wenn er sie durchzieht.


    Die Kinder trainieren pro Übung auch nicht vier Finten sondern zwei (Rivelinio / Schere und die Ribery Wende) dazwischen machen sie simple Fußtechniken wie Ziehen-Vorlegen oder Ziehen hinter dem Standbein.


    Der Lernerfolg den ich erziele ist unfassbar - das 1vs1 Verhalten offensiv und die Fähigkeiten Situationen individualtaktisch zu lösen geht ihnen ins Blut über - sie üben es ohne Zeit und Gegnerdruck und am Wochenende wenden sie alle trainierten Elemente regelmäßig im Spiel an - was für Lernerfolge wollen wir als Trainer noch? Kinder die unheimlich Bock auf kicken haben, die Spaß haben, das gelernte ohne Ergebnis und Leistungsdruck anwenden können?


    Was soll ich mit den Jungs machen? Hampelmannsprünge? Fangspiele? - Sorry aber die lachen mich aus!
    Alles was die Kinder koordinativ benötigen ist im Training eingebaut - hat aber klaren Bezug zum Ball, den ich bin schließlich "FUSSBALLTRAINER" und kein Gymnastiklehrer. Das ganze ist gekoppelt mit dem was die Kinder nach dem Spielen am meisten lieben - auf die Kiste hauen - und das eben beidfüßig.


    Natürlich ist das von mir gepostete Video eine Gruppe die seit 2 Jahren trainiert wird und entsprechende Lernerfolge hat - auch die Kinder konnten das nicht, als sie das erste mal im Training waren - akribische Arbeit, viele Wiederholungen und Trainingsstunden sind zwischen dieser Einheit und dem heutigen Stand.


    Ich gebe den Kindern genau das was sie für ihre fußballerische Entwicklung benötigen und fordere leistungsbezogen nie zu viel, sondern immer einen Schritt mehr ...


    Abschließend die Frage? Ist altersgerecht noch zeitgerecht?
    Vielmehr muss der Trainer bedarfsorientiertes Training anbieten und den Kindern erreichbare Ziele vorgeben, sie bei deren Umsetzung unterstützen und motivieren und am Ende neue Aufgaben stellen um eine stetige Entwicklung zu fördern!


    Der Erfolg - und hier rede ich absolut nicht von Ergebnissen - gibt mir/uns (MFS) aus den Erfahrungen der letzten Jahre durchaus recht. Unser Schwerpunkt ist nicht der Spitzensport sondern die Qualifizierung im Breitensport, den da sind wir zu 90% tätig - mit sehr positivem Feedback von Kindern, Eltern, Vereinen.


    Sicherlich ist nicht alles was ich/wir machen richtig - das von mir durchgeführte Training nach unserer Philosophie ist vom Effekt und auch vom Spaß- und Lernfaktor besser als alles was ich in den vergangenen 10 Jahren auf dem Platz gesehen habe.


    Grüße
    Björn

    Ich hasse diese Phrasen auf dem Fußballplatz...
    genauso wie:


    - Schieben
    - Jetzt mach mal was
    - kein Foul


    usw.


    Die Liste ist endlos. Ganz ohne Phrasen kommt man nicht aus, persönlich versuche ich immer Sachbezogene Anweisungen zu geben die eine Handlung korrigieren oder eine Handlungsalternative aufzeigen - gleichzeitig vermittle ich meinen Spielern aber das Sie die Entscheidungen selbst treffen müssen, ich nur als Helfer da bin und Ihnen Tipps gebe für eine ähnliche Situation.


    Der beste Spruch ist aus meiner Sicht "Ein Tor gibt dir immer Recht"


    Grüße
    Björn

    Du hast sicher Recht - aber ich sehe dann so viel das ich jedes Spiel ein Buch schreiben müsste.
    Vor allem beim schreiben kann ich nicht beobachten und analysieren - hat man keine Videoaufzeichnung ist das eben schwer im Nachgang zu tun :)


    Ich lasse wenn meist auch immer einen Spieler oder meinen Co-Trainer Notizen machen.


    Ich bin aber gerade im Kinderfußball kein Verfechter davon, die Fehler aus dem Spiel zum Trainingsinhalt der Folgewoche zu machen, sondern halte mich lieber an den von mir im Vorfeld gesetzten Schwerpunkt. Individuelle Korrektur ist dafür stetiger Begleiter.


    Grüße
    Björn

    @Zodiak
    Auszeit beim Fußball, um die Fehler der Spieler coachend zu korrigieren? Willst du denn am Wochenende gar nicht mehr nach Hause? :thumbup:

    Nachdem ich eh 7 Tage die Woche auf dem Platz bin, stelle ich mir nen Bett auf und die Familie besucht mich ;)
    Nein - aber 2 Auszeiten (eine pro Trainer) pro Halbzeit fänd ich wirklich gut. Diese dürfen auch auf 60 Sekunden beschränkt sein.


    Da könnte man gut nachsteuern - ich würde das natürlich nicht für individualtaktische Korrekturen nutzen wollen. Das geht schließlich als Synchroninformation rein in die Birne


    Grüße
    Björn

    Wenn man dann aber Podolskis einzige Strafraumaktion sieht und da beobachtet wie er wie ein Schulbub den rechten Fuß umläuft um mit links den Verteidiger anzuschießen könnte ich ausrasten ;)


    Für mich ist die Beidfüßigkeit ein eminent wichtiger Bestandteil der technischen Ausbildung im Kinderfußball. Daher trainieren wir auch 50% der Zeit mit jedem Fuß ;)


    Grüße
    Björn

    ja. Aber ich kann nicht in 3 Stunden pro Woche 12 Jahre Erziehung nachholen

    Verstehe ich!
    Und bitte verstehe mich nicht falsch, das war keine Kritik an dir!


    Aber kannst du es nicht mit einer klaren Ansage eigentlich unterbinden?
    Ich versuche speziell den Teamgedanken und das "Wir", das "Miteinander, Füreinander" zu stärken.


    Kann mir gut vorstellen das dich die Situation auch nervt ;)


    Grüße
    Björn

    also in der B Jugend in der ich aktiv bin klappt das eigebtlich total gut, bei meiner D, naja. Das artet in Beleidigungen aus.

    Läuft dann aber nicht generell etwas schief, wenn sich Spieler untereinander beleidigen, vor allem wenn der Trainer mitliest?


    Grüße
    Björn

    @August


    Auch ich zähle mich zu den 90% den nicht in jeder Situation coache ich richtig.
    Ich habe mich zu diesem Thema vor gut einem Jahr während meiner Zeit in einem NLZ mit einem Fußballlehrer zu diesem Thema unterhalten.


    In der Ausbildung ist es aus seiner Sicht eminent wichtig, dass der Ball auf dem Weg zum Ziel keine seitliche Rotation bekommen soll um dem Mitspieler die Ballannahme zu erleichtern. Dieser Regel unterliegt dann die Wahl des Fußes unter Berücksichtigung der Passrichtung und des Fußes den ich beim Mitspieler anspielen will.


    Was also teilweise im TV zu sehen ist, widerspricht seiner Auffassung, ist aber auch nur möglich aufgrund der besseren technischen Fähigkeiten.
    Für mich waren seine Hinweise im Coaching und seine Korrektur meiner Übung (die dadurch übrigens um ein vielfaches besser lief) schlüssig und sehr hilfreich.


    Grüße
    Björn

    Ich finde ein sehr gutes Thema ist das beidfüßige Ausbilden. Nur die wenigsten Kinder nutzen von sich aus beide Füße zum Fußball spielen. Wenn der Trainer hier aber von Anfang an drauf achtet, dass beide Füße entsprechend geschult werden, wird der schwächere Fuß später nicht nur zum "Nicht-Umfallen" gebraucht werden.

    Leider ist das Hauptproblem, dass 90% der Trainer mit und ohne Ausbildung leider nicht wissen wann welcher Fuß genutzt werden muss.
    Dann den falschen Fuß auch noch richtig coachen sehe ich bei einem von 100 Trainern.


    So ist zumindest meine Wahrnehmung - und hier situativ richtige Kommandos geben zu können, sollte Ziel einer Ausbildung im Breitensport sein, denn allein damit lässt sich das Spiel immens verbessern. Vorausgesetzt natürlich man forciert fortan auch das beidfüßige Training.


    Grüße
    Björn

    Das einzig positive an der Sache mit schlechtem Training ist doch, und damit bin ich kein Befürworter desselben, das man es damit nicht schafft die Spieler schlechter zu machen.
    Aber besser wird man nur im altersgerechten Training oder auf dem Bolzplatz der Wiese oder sonstwo im freien Spiel.
    Beides muss sich auch nicht ausschliessen.

    Auch schlechte Trainer können gute Spieler ausbilden!
    Oder wieso wird bei einem "guten" Trainer nicht jeder eine Granate? Aus dem gleichen Grund werden die guten auch ohne Trainer bessere Kicker.


    Ich gehe davon aus, dass in deinem Beitrag eine gehörige Portion Ironie steckt ;)


    Grüße
    Björn

    Und ich meine, dass auch kleine Kinder sich wehren. Schlechte Trainer, lange Fahrzeit zum Training, unsoziale Mitspieler - dagegen wehren sich auch schon 6-Jährige - zumindest mein Sohn. Da kam eine klare Aussage mir gegenüber, dass er darauf keinen Bock hat, bzw. merkt man es an der Motivation zum Training und Spiel zu gehen, bzw. nicht gehen zu wollen - dazu muss man als Eltern sich mit dem Kind beschäftigen und es nicht nur fremdbetreuen lassen - und dann muss man handeln.

    Du weißt, ich kann dir nur immer wieder anbieten den Verein zu wechseln - und dir nen Job als Trainer im neuen Verein besorgen ;)
    Ich suche nach wie vor einen guten zweiten Mann ;)


    Grüße
    Björn

    Mail stirbt aus, mache ich nur noch bei den Eltern, wo einige kein Smartphone besitzen. Die Jugendlichen lesen Ihre Emails sowieso nicht.

    Das ist nur solange richtig, solange sie ihre Infos auf alternativen Wegen erhalten ;)
    Bei mir lesen sie die Mails nach dem letzten Training - sonst wüssten sie nicht wer spielt.


    Grüße
    Björn

    Ich behaupte, dass die Trainer in diesen Altersklassen den wichtigsten Beitrag leisten.
    Nicht nur sportlich gesehen - daran gibt es aus meiner Sicht keine Zweifel, sondern auch was die Motivation und Begeisterung für/am Fußball betrifft.


    Und der Sport heißt eben doch Fußball - bedient man sich den technisch und koordinativen Herausforderungen von Tricks und Finten und bildet die Kinder damit aus kann man überdurchschnittlich gute Fußballer ausbilden. Die Kinder haben einen Mords Spaß und werden dich als Trainer vergöttern wenn sie hunderte Abschlussaktionen haben mit kleinen technischen Herausforderungen. Ich kann meine Sicht auf diese Auffassung nur immer wiederholen.


    Die Ergebnisse sprechen dabei aus meiner Sicht absolut für diesen Verhalt.


    Ich denke, dass vor allem Gustl (dessen Sohn ich in unregelmäßigen Abständen trainiere) weiß was ich meine, denn der kennt sowohl die Philosophie nach der ich arbeite als auch meine tägliche Arbeit auf dem Platz und die daraus resultierenden Ergebnisse.


    Gerade in kleinen Vereinen muss man aber davon ausgehen, dass es - ohne arrogant zu sein - wenige Trainer mit meinem und/oder einem vergleichbaren Wissensstand, einem gleichen Erfahrungsschatz und dieser Leidenschaft hat. Dies ist auch mit der Grund, warum man wenn man engagiert ist, gute Arbeit zum Wohle der Kinder verrichtet mit diesem Beruf seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.


    - Sorry für den kurzen Ausflug ins "private" -


    Abschließend kann ich nur sagen, die besten Trainer müssten normalerweise mit den kleinsten Arbeiten den dort sind sie am willigsten und nur Fußball ist das was bis einschließlich D-Jugend wichtig für die Kids ist. Danach kommen Mädels, Party und Alkohol etc. nach und nach ins Spiel.


    Die besten heißt hier nicht die mit hohen Lizenzen, sondern diejenigen die sich stets weiterbilden, auf technische Ausbildung wert legen, hohe Wiederholungen in jeder Technik/Übung gewährleisten und so zu einer positiven sportlichen, fußballerischen und koordinativen Entwicklung beitragen. Mit den automatisch einhergehenden Erfolgserlebnissen wird zusätzlich das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt.


    Grüße
    Björn

    Ich nutze Whats App nicht zur Kommunikation.
    Bei mir gibt es Mail und Telefon.


    Für das Zeigen der Tricks/Übungen finde ich es okay - aber ich würde es nicht machen, weil dieser Chat nur ausartet und mein Handy mich dann dauerhaft nerven würde.


    Es gibt aus meiner Sicht hier kein Richtig oder Falsch, sondern einfach nur deine Vorstellungen und was für dich am angenehmsten ist.


    Grüße
    Björn