Beiträge von Zodiak

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    Seid mir nicht böse - aber das gestern war wohl auch für neutrale ein klarer Elfer.
    Habe mir die Szene gestern 10x angeschaut.


    Nicht nur, dass er ihm auf den Fuß tritt, kurz davor tritt er ihm mit dem anderen Fuß in die Haken.
    Das er da runter geht im vollem Lauf ist nur verständlich und am gestrigen Elfer gibt es aus meiner Sicht wenig zu diskutieren.


    Die Theatralik mit der er runter geht ist aber absolut übertrieben. Ebenso wie die rote Karte.


    Als Bayern Fan kommt einem dieser Shitstorm nach jeder Entscheidung zu gunsten der Bayern aber richtig auf den Sack.
    Über die Fehlentscheidungen beim Spiel der Dortmunder vor zwei Wochen gegen Ingolstadt hat sich niemand geäußert - dort waren sie wesentlich krasser und haben das Spiel maßgeblicher beeinflusst.


    Wenn man übrigens mal die "Wahre Tabelle" der letzten 15 Jahre checkt - habe ich vor kurzem getan - sieht man, das Bayern in den letzten 15 Jahren über 20 Punkte mehr hätte bekommen müssen und sogar einmal mehr Meister hätte werden müssen ;)
    Der Bayerndusel ist damit also ein Märchen. ;)


    Grüße
    Björn

    :thumbup:
    Im vom @Strznievski geschilderten Fall geht es um einen 6-jährigen, der in seinem Verein Spaß hat und mit seinen Freunden kickt. Der von einem anderen Verein mit diskutablen Argumenten abgeworben werden soll.
    In deinem Fall geht es um einen 7-jährigen der in seiner aktuellen Mannschaft absolut unglücklich ist und von sich aus auf dich zukommt. Außerdem spielt er aktuell in der "falschen" Altersklasse und könnte bei dir in seinem "richtigen" Jahrgang spielen. Aus meiner Sicht sind das zwei nicht miteinander vergleichbare Fälle.
    Die Diskussion zeigt aber, wie vielschichtig unser Hobby ist.

    Du hast Recht, das die Fälle gänzlich unterschiedlich sind.
    Die Richtung der Diskussion geht aber genau in die Richtung das pauschal solche Wechsel abgelehnt werden - mit einem anderen Beispiel wollte ich zeigen, dass es auch anders sein kann.


    Das der Spieler nicht geht bestätigt doch auch ein intaktes Mannschaftsgefüge und ein super Verhältnis zum Trainer. Ich würde es dabei bewenden lassen und mich über diese positive Rückmeldung auf meine Arbeit freuen.
    Im nächsten Fall sieht es dann vielleicht anders aus. :)


    Grüße
    Björn

    Gerade dies ist im unteren Jugendbereich nicht der Fall. Wieso ist denn die jährliche Auffrischungsrate der NLZ in der U14/U15 so hoch?

    Darüber kann man sehr kontrovers diskutieren.
    Es fällt auf, dass gerade bis zur U14/U15 hier in München sehr viele Kinder und Jugendliche mit herausragenden individuellen Fertigkeiten zu finden sind. Diese Spieler sind in der Regel sehr kreativ, gute Spieler im 1vs1 und oft eben auch sehr egoistisch.
    Diese Fähigkeiten besitzen oft die Straßenkicker aus den Hinterhöfen der Großstadt. Das sind nicht selten Kinder aus schwierige Familienverhätnissen und auch aus Mirgrantenfamilien.


    Ab der U15 wird der Fußball auch im NLZ wesentlich taktischer gespielt. Das erfordert Disziplin, den Willen defensiv zu arbeiten und sich dem Dienst der Mannschaft unterzuordnen - oft trennt sich hier die Spreu vom Weizen und durch den neuen Fokus wird kräftig durchrotiert.


    Es geht aber nicht um Nationalitäten, sondern um das sich stark ändernde Anforderungsprofil in diesem Bereich.


    Grüße
    Björn

    Den Spieler aufnehmen. Der entscheidende Unterschied hier ist, dass du nicht die Vereine abgrast um alles einzusammeln, was einigermaßen kicken kann, sondern du bildest selbst (vermutlich) gut aus und das ruft dann Interesse hervor. Das finde ich völlig unproblematisch, wenn auch der Aufwand nicht unbedingt zu begrüßen ist - aber wenn die Eltern es leisten können und es von Kind/Eltern ausgeht finde ich es dann auch mal in der Altersklasse ok.

    Was eben dazu führt jeden Fall individuell zu bewerten und eben keine pauschalen Aussagen zu treffen. Vor allem nicht aus der Ferne - es gibt immer min. zwei Seiten.
    Vielleicht glaubt der abwerbende Verein, dass es das beste für das Kind ist, weil er behauptet ein höheres Trainingsniveau zu haben und so fordernder fördern zu können.


    Grüße
    Björn

    Ich glaube ihr habt das falsch Verstanden. Ich interpretiere die kryptischen Zeilen @Andre s so, dass es nur eine logische Konsequenz sei, dass Spieler so leicht von NLZ's abgeworben werden können, weil die Vereine an der Basis kein Konzept, menschlich schwache Trainer, egoistische Vorstände und ahnungslose Ehrenamtler haben.

    Das könnte eine mögliche Interpretation sein.
    Wäre dem so würde ich Andre entgegnen, dass auch das von ihm verfolgte, aus meiner Sicht veraltete DFB Konzept keine Lösung ist. Es bietet lediglich eine Grundlage auf der man ein Konzept mit Inhalten aufbauen kann - dies erfordert jedoch enormes Fachwissen, Zeit und in der Realisierung viel Herzblut, Engagement und auch Geld.
    Vorstände agieren hier und dort wie verkappte Kommunalpolitiker und befrieden eher Quoten oder Sponsoren, als die notwendigen harten Entscheidungen zu treffen.
    Ferner sollte man den wenigen verbleibenden echten Ehrenamtler mehr als Dankbar für ihre - vielleicht auch qualitativ nicht so hochwertige Arbeit sein. Das Ehrenamt wie es die Generation Ü40+ noch kennt, ist akut vom Aussterben bedroht.


    Dabei darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass unsere Gesellschaft im Allgemeinen wesentlich leistungsorientierter geworden ist. Somit steigen die Anforderungen auch an Trainer im Breitensport, denn die Eltern wollen das ihre Kinder maximal gefördert werden - natürlich nur pädagogisch wertvoll.


    Was dann wiederum zum DFB führt, der bis einschließlich der A-Lizenz die pädagogische/menschliche Eignung eines Trainers weder prüft, noch pädagogische Grundsätze vermittelt. Dazu fehlt leider die Ausbildungszeit und oft auch die Eignung der Ausbilder.


    Nur zum Nachdenken - in der Berufswelt ist man nach 3 Jahren Ausbildung der "Stift" und hat nichts zu melden. Als Trainer bist du nach 18 Monaten Ausbildung (inkl. Fußballlehrer) schon Gott.


    Grüße
    Björn

    Sehe ich auch so. Der Beitrag ist komplett überflüssig. Außerdem scheitert der Versuch eloquent zu wirken vollkommen. Es zeigt mehr wie schizophren Andre ist.

    Was ich aber gänzlich nicht ausstehen kann, sind unqualifizierte, persönliche Angriffe - egal ob von Forenneuling oder altem Hasen - man muss Andres Meinung nicht teilen und kann sehr kontrovers mit ihm diskutieren, dabei aber von mangelnder Eloquenz und Schizophrenie zu reden, halt ich für weit unangebrachter als Andres Post.


    Grüße
    Björn

    Ich habe ja schon viel unnötig aggressiven Quatsch von dir gelesen, aber das setzt nochmal einen oben drauf. Herzlichen Glückwunsch. Und was soll das jetzt irgendjemandem hier sagen, außer, dass du es schon immer alles besser gewusst hast?

    Der erste Fehler im Fußball - und auch überall anders ist zu behaupten man habe die eine Lösung gefunden... Habe den Thread auch gelesen und mich nur nach dem Sinn gefragt - sie spiegelt lediglich Andres tiefe Abneigung gegen Leistungssport wider, welche den eingefleischten Trainertalker nicht überrascht.


    Aber vielleicht erläutert uns Andre nach den kritischen Rückfragen was er bezwecken oder diskutieren möchte.


    Grüße
    Björn

    Leider ist das wohl so und man bekommt es auch immer wieder in den Beiträgen hier zu lesen. Wenn ich nicht auch selbst früher so dummes Zeugs gemacht hätte, ich wäre nur noch zornig über so viel Unvermögen.
    Dennoch sehe ich in der gemeinsamen Freizeit unter Freunden noch einen wesentlichen Unterschied darin, die ohnehin eng bemessene Freizeit gemeinsam miteinander zu verbringen. Selbst, wenn die Trainer für die Entwicklung im Fussball eher im Wege standen! Die Karrerewege von Talenten zeigen mir, dass sie es auch unabhängig von der Trainerunterstützung schaffen (können)!


    Es gibt also gar keinen wichtigen Grund, jedem Talent soviel Zeit zu lassen, bis es eines Tages aus freien Stücken von selbst kommt. Deshalb sehe ich keinen wichtigen Grund für eine frühe Abwerbung!

    Ich sehe den schon - wenn ein Verein sich dazu entschließt eine Jahrgangsmannschaft zu bilden - auch bei de Minis - finde ich das nicht verwerflich. Auch wenn der Verein ein NLZ ist.
    Über Sinn und Unsinn will ich nicht entscheiden.


    Man stelle sich einen Verein vor dessen Jugendmannschaften im Großfeld überregional auf Bezirksebene spielen und dieser Verein lebt davon, mit den besten Talenten aus dem Umkreis zu arbeiten - und nebenbei ich denke jeder Landkreis hat von diesen Vereinen in der Regel einen oder mehrere - dieser Verein entscheidet dann, auf Ausbildung im Kleinfeld zu verzichten weil es zum einen Geld kostet und man zum anderen im Großfeld nur noch 2-3 Spieler aus dem Ort in den Mannschaften hat. Der Aufschrei wäre dann hier auch wieder groß, weil man seiner Aufgabe als gesellschaftliche Einrichtung am Ort nicht gerecht wird.


    Ich bin der Meinung es gibt ein für und wieder für jedes Vorgehen - für mich ist es immer und ausschließlich eine Einzelfallentscheidung.


    Habe aktuell einen Fall, dass ein 2008er, der aktuell bei einer starken 2007er Truppe vor seiner Haustür kickt, absolut unglücklich ist. Der Knabe ist seit etwas mehr als einem Jahr bei mir im Fördertraining und hat nun von sich aus gefragt, ob eine Möglichkeit besteht, in meinem starken 08er Kader aufgenommen zu werden (der aktuell aus 13 Spielern besteht). Wir reden hier von gut 25-30 km Strecke (einfach) bei 3x Training die Woche ab der Rückrunde.
    Warum er nicht zu einer anderen Mannschaft im Umkreis geht ist relativ schnell gesagt - das Trainingsniveau der Mitspieler ist für die Anforderungen und den Entwicklungsstand des Kindes zu gering. Er will sich mit starken Spielern messen, nicht nur am Wochenende (seine jetzige Truppe spielt in der überregionalen 2007er Gruppe mit der Klassifizierung "stark" und er ist dort als 08er gesetzt).


    Um sich zu entwickeln benötigen die Spieler jedes Training neue Herausforderungen. Es bringt nichts wenn ich zweimal die Woche im Training mit verbundenen Augen alle schwindlig spielen kann und am Wochenende jedes Spiel 10 Tore schieße. Für mich ist das Trainingsniveau dabei weit wichtiger als das Spiel am Wochenende, den zum einen haben die Ergebnisse für mich keine Aussagekraft für mich.


    Vielleicht wird der Junge nicht die Identifikation mit dem Verein haben wie die Jungs aus dem Ort (11 von 13) - andernfalls muss ich sagen, wenn ich 4-5 Jahr ein einem Verein spiele, entwickelt sich eine gewisse Identifikation. Das der Spieler vielleicht irgendwann in heimatnähe wechselt und der Verlust eventuell rein sportlich schmerzt, kann ich alles nachvollziehen - es geht aber um einen talentierten Spieler, der - und das ist meine einzige Maxime die ich niemals ändern werde - "bedarfsgerecht" gefördert werden muss.


    Nach der hier vorherrschenden Meinung wäre das aber aufgrund hier aufgeführter Argumente nicht sinnvoll, denn zu wenig Freizeit, keine Freunde, zu lange Fahrt. Was würdet ihr denn in solch einem Fall machen?

    Grüße
    Björn

    @Björn


    Das ist bekannt! Scouting wird auch gar nicht als genereller Weg bestritten. Es geht hier jedoch ums Einstiegsalter und die damit verbundenen um den Stil und die Erfolgsprognosen. Diese Kinder erwarten dort statt Spaß häufig sehr viel Leistungsdruck, der einem Großteil später die Lust am Fussball nimmt. Wenn soetwas billigend inkauf genommen wird, dann muß man sich dagegen wehren! Nichts andere macht der Kollege hier!

    Das lässt sich pauschal nicht sagen.
    Die Erfolgswahrscheinlichkeiten, in einer U13 oder U15 sind nicht wirklich viel höher - die Frage ist doch wie bauen sie ihre Jugendarbeit auf.


    Wo steht geschrieben das nur Breitensportverein 6 Jährige trainieren dürfen?


    Ich verstehe schon den Gedanken dahinter - und in vielen Fällen wird hier mit Druck gearbeitet. Das ist überall der falsche Weg. Deshalb scheren wir nicht alle über einen Kamm. Ich kenne zahlreiche Beispiele aus dem "Dorfverein" wo der Trainer mindestens den gleichen Druck aufbaut - dabei aber weit weniger Fachverstand mitbringt.
    Der Umgang mit den Kindern, rein von der Ansprache ist nach meinen Erfahrungen in einem größeren Verein meist besser.


    Die "guten" haben oft auch Pädagogische Führungskräfte, welche Trainer schulen und sensibilisieren.


    Grüße
    Björn

    Habt ihr schon die andere Seite betrachtet?
    Größere Vereine habe automatisch größere Einzugsgebiete.
    Generell ist es der normale Lauf der Dinge, das große Vereine sich bei kleinen "bedienen" sieht man auch im Profibereich.


    Ob und inwieweit das moralisch in Ordnung ist darf jeder für sich selbst entscheiden.


    Auch der Weg über die Eltern ist bei Minderjährigen Spielern der richtige. Es ist/wäre nett vom ansprechenden Verein, wenn dieser den Verein über die Kontaktaufnahme informiert, verpflichten ist dies nicht.
    Ich kenne beide Seiten aus eigener Erfahrung und ich verstehe beide Seiten.


    Wir haben als "großer Verein" versucht über die Vereine zu gehen, die dann aber keine Kontakte herstellen oder weiterleiten und im Grunde jede Anfrage abblocken - was definitiv nicht im Sinne der Spieler sein kann. Als "kleiner Verein" ist es für mich die größte Ehre, wenn die Spieler die ich über Jahre ausbilde im Fokus von Profivereinen oder Leistungszentren landen - eine schöne Bestätigung für die eigene Arbeit.


    Wenn man im Kindesalter eine homogene Mannschaft hat und gute Arbeit leistet, werden die wenigsten Kinder gehen, natürlich gibt es Ausnahmen.
    Einige meiner Spieler (Jahrgang 2008) stehen bei den drei großen Münchner Vereinen auf dem Zettel - bisher haben sie jede Anfrage abgelehnt.


    Dabei informieren nicht alle drei Vereine über eine Kontaktaufnahme, wobei ich die Scouts/Chefscouts der Vereine persönlich kenne.


    Freu dich doch einfach das dein Spieler bleibt und siehe Anfragen im Sinne der Kinder als positives Kompliment für deine Arbeit.


    Grüße
    Björn

    Hi, wärest du hier unter 49477 in meiner Ecke, würde ich das gern versuchen...so kneife ich. Vielleicht wäre es ein Option, den/einen Stützpunkttrainer zu animieren, Euch da eine Vorstellung zu geben. Der müßte das draufhaben, weil er die Trainingsbroschüren des Stützpunktes aus dem FF können und leben sollte. Frag da mal in Eurem Bereich an. Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass er nicht nur die Einheit vorführt....sondern von unten nach oben erklärt, warum dieses Thema so wichtig ist....hin zur Viererkette...hin zum späteren Spiel im Raum. Ohne diese Individualtaktik des einzelnen Spielers...wird man immer wieder Unsicherheitsfaktoren in der Kette haben!!! Damit dann gleich zum nächsten Zitat....

    Meine Erfahrung zu Stützpunkttrainer deckt sich hiermit absolut nicht mit deinen.
    Das was der Stützpunkt hier bei uns anbietet ist bis auf wenige Ausnahmen eine absolute Katastrophe. Da arbeitet keiner nach Trainingsbroschüren vom DFB.


    Hier zu glauben, jeder Stützpunkttrainer vertritt exakt deine Ansicht bzw. diese Priorisierung ist ein Trugschluss.


    Ich kenne mehrere Stützpunkttrainer, die diese Ansicht nicht teilen. Ich kenne zugleich mehrere Stützpunkte an denen definitiv nur bedingt nach Vorgaben als vielmehr nach eigenen Ideen gearbeitet wird.
    Das ganze ist immer eher Lehrbuchmäßig und aus meiner Sicht in Methodik und Aufbau völlig überholt. Vom Coaching und den psychologischen Aspekten ganz zu schweigen.


    Eventuell ist die Qualität eurer Stützpunkte höher (das meine ich ernst - während meiner Elite-Jugend Lizenz habe ich einen Stützpunktvergleich in Kamen-Kaiserau gesehen - das Niveau der Spieler und der Trainer war um ein vielfaches höher als das was ich hier in der Umgebung sehen durfte) als die hier bei uns in Oberbayern.


    Grüße
    Björn

    Das passiert in den Staffelsspielen

    Auch im Training gehört das dazu. Wir trainieren für das Spiel und wollen so spielnah wie möglich arbeiten.
    Warum also zwei gänzlich unterschiedliche Situationen schaffen?


    Man kann sowas sicher mal als "Abwechslung" reinbringen - aber ich will auch im Training rotieren und kreativ arbeiten.


    Grüße
    Björn

    Bei uns bei den 2007ern: Trainer teilt Teams ein, Teams sollen die Aufstellung selber machen. Normalerweise werden 2-3 Verteidiger in einer 6er oder 7er Mannschaft aufgestellt, meist die Neuen oder die Spezialisten. Es gab früher auch mal Spiele ohne Verteidiger aber das ging dann sehr nach hinten los, das haben die Kids selbst gemerkt.

    Neuen oder Spezialisten ist im Sinner der Ausbildung ebenso suboptimal wie die eigene Aufstellung. Das geht mal - führt aber zu einer "Ausrichtung" schon zu früh.
    Ich würde dabei darauf achten das jeder mal vorne, hinten, außen, innen und im Tor steht.


    Grüße
    Björn

    Ich habe aber eine U14 Truppe...da ist das nicht mehr so 1:1 übertragbar @Zodiak

    Weil?
    Frag sie doch mal wo die eigenen Stürmer in der Bundesliga stehen.


    Arbeite mit der Regel, das pro Spieler der bei einem Gegentor in der gegnerischen Hälfte ist 10 Liegestütz fällig werden und die Mannschaft in Ballbesitz bleibt die das Tor erzielt hat.
    Ist doch nur eine Frage der Steuerung.


    Grüße
    Björn

    Mal zurück zu meiner Frage:
    Wenn ihr Abschlussspiel macht, warum klappt das bei euch?
    Stellt ihr die Mannschaft auf?
    Fühlen sich da mehrere als Verteidiger?

    Bei meinen "Kleinen" gilt der Grundsatz - alle greifen an, alle Verteidigen - keiner steht. Bei Torerfolg muss man ja schnell zum Jubeln beim Torschützen sein ;)


    Grüße
    Björn

    Für mich ist Top 1 im Fußball kein Gegentor zu bekommen.
    Schafft er das obwohl er langsam ist wie Alonso oder weil er alles weghaut wie Vidal - im ersten Schritt ist es mir egal.


    Im zweiten Schritt ist es eine Philosophiefrage - ich liebe Offensivfußball - gerade im Kinder und Jugendbereich.
    Ich hasse ein sprödes 1:0 - da ist mir ein stimmiges 6:4 viel lieber - denn wir können 5x mehr Jubeln und ich habe 4 Beispiele an was wir weiter arbeiten können/müssen.


    Ich denke das wir in so vielen Themen schon gesehen haben, das unsere Auffassung von Fußball in vielen Punkten weit auseinander liegt - das ist für mich aber absolut in Ordnung. Kontroverse Diskussionen und andere Meinungen zwingen uns, nachzudenken und mit "für uns klaren" Themen kritisch auseinander zu setzen.


    Grüße
    Björn

    Joel Matip hat in der laufenden Saison fast 63% seiner Zweikämpfe gewonnen. Für mein Verständnis kann man nicht so viel falsch machen wenn man 2 von 3 Zweikämpfen gewinnt. Es geht nicht um ablaufen sondern um die Balleroberung bzw. den gewonnen Zweikampf. Philipp Lahm gewinnt "nur" 53% seiner Zweikämpfe - mag daher kommen, dass einige seiner Zweikämpfe auch offensiv sind.


    Interessant sind auch andere Werte von "vermeindlichen" Zweikampfmonstern wie Vidal, etc.


    http://www.sport1.de/fussball/…iga/statistik-zweikaempfe


    Grße
    Björn

    Für mich heißt das etwas ganz simples.
    Kinder lieben Wettkämpfe/Wettspiele - ein Fangspiel ist nichts anderes und es gibt immer einen Sieger.


    Dabei meint er sicherlich kleine Wettkämpfe in technischen Übungen.
    Das kann ein Torschusswettkampf sein nach vorangehender Technik. Neben dem Spaßfaktor wird durch dieses kleine Hilfsmittel/Belohnungsprinzip (ein Tor ist ein Punkt für die Mannschaft) dafür gesorgt, dass alle Gas geben und nicht zurück gehen oder Blödsinn machen, weil sie ja im Wettkampf sind ;)


    Grüße
    Björn