Beiträge von Zodiak

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    @Zodiak


    Ja, statt Leibchen kann man farbig markierte Bälle nehmen. Man kann Trainingszeit nur 1 x verplanen. Da finde ich es immer schade, wenn dabei der Ball fehlt! Denn die Sportarbeit, für die trainiert wird, heißt Fussball und nicht Leichtathletik, Gymnastik usw.

    Wird vor lauter Methodikwahn gern und zu oft vergessen ;)
    Auch bei Life Kinetik und Gehirntraining etc. fehlt mir der Ball viel zu oft - das war/ist ja selbst bei den konditionellen Aspekten im Jahr 2016 noch so, das im Breitensport zu oft ohne Ball gearbeitet wird.


    Selbst ohne unterschiedliche Bälle, dann eben mit Ball am Fuß und zu jedem Ball ein Leibchen und schon ist auch dieses Problem gelöst.


    Grüße
    Björn

    @Christoph


    Alles Gute - ich finde konstruktive Diskussionen immer sehr gut, den nur so lernt man auch den andere Blickwinkel kennen.
    Da ich selbst auch schon mit Spielern Übungen gefilmt habe - mehr und weniger professionell, weiß ich das es mit Kamera auf dem Platz immer eine ganze andere Situation ist. Das gilt nicht nur für die Videos der MFS sondern für alle - und dort ist man eben erpicht exakte Bewegungsabläufe zu filmen, da sie als "Lehrmaterial" dienen sollen.


    Persönlich habe ich das noch nie wirklich beachtet, denn es deckt sich nicht mit meiner Erfahrung - im Bezug auf die Übungen welche ich mache.


    Ich selbst bin absolut kein Coerver Gegner, ich bediene mich immer an der Methodik, an den Übungen, die mir zusagen und von denen ich überzeugt bin, dass sie meine Spieler/Mannschaft voran bringen.
    Schließt man etwas kategorisch aus, nimmt man sich selbst Möglichkeiten.


    Das Training "bunt" sein muss, gerade bei den kleinen bin ich absolut bei dir - im Bezug auf das was ich mache - sind die Variationen eben die Tricks und der Aufbau bzw. der Wechsel zwischen technischen und koordinativen Elementen. Wenn man jeden Spieler dann kurz beim Ablauf individuell coachen möchte - ihn raus nimmt, etwas demonstriert/erklärt, kostet das viel Zeit und bei 12-13 Spielern sind 10 Minuten beim üben relativ wenig Zeit ;)


    Grüße
    Björn

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    Hier ist der Link.


    Grüße
    Björn

    @Stone
    Entweder wird auf zwei nebeneinander stehende Tore gespielt und/oder der Torwart konzentriert sich eben nicht auf jeden Ball. Sieht man denke ich in den Videos ganz gut.
    Aufwärmen bei den Minis mache ich selten - ich steige sofort mit Technik/Koordination ein.


    Die Jungs machen immer einen Frontaltrick in der Bewegung an einem stehenden Ziel, sie ballern also nicht einfach aus dem laufen heraus auf die Kiste. Ist kein frontales 1vs1 dabei, bekommen sie einen Pass gespielt den sie verarbeiten müssen und dann abschließen.


    Zur Abwechslung gibt es von Zeit zu Zeit kleine Spiele etc.


    Ach ja und danke für die netten Worte.


    @tobn
    Da steht immer nen Keeper drin


    @Schimanski
    Für mich ist es spielnah, wenn ich an einem stehenden Ziel das sich nicht bewegt eine Finte ausführe und danach schnell zum Torabschluss kommen muss. Ebenso ist die oben beschriebene Variante mit einem Zuspiel absolut spielnah - zumindest sehe ich häufig Fußballer, die enteweder ein 1vs1 gewinnen mit einer Finte/oder Tempo und dann aufs Tor schießen - oder eben einen Ball annehmen und mit dem zweiten Kontakt verwerten.
    Ich sehe nicht als sinnvoll an, mit Verteidigern zu arbeiten, wenn ich Techniken trainiere und dann jeder zweite Ball weg ist und sie "umsonst" gearbeitet haben. Das ist für mich eben die Vorstufe bzw. Grundlage für späteres 1vs1.


    Alle wollen Spieler die sich im 1vs1 Offensiv richtig verhalten und mit Körpertäuschungen und Finten den Gegner vernaschen - wo sollen sie es sonst in der Grundform lernen? Der Torschuss am Ende dient nur der zusätzlichen Motivation und im "Wettkampf" als zusätzlicher Spaßfaktor.


    Ob und wie die Jungs drauf ballern ist doch Coachingsache und wird zumindest von mir immer und immer wieder trainiert - stumpf "drauf knallen" ist das nicht.


    Aber wie das auch bei Coerver ist - "perfekt" und ganzheitlich gibt es halt nicht. So wie Dirk mit Coerver tolle Erfolge hat in der Entwicklung seiner Spieler, so glaube ich auch das die von mir betreuten Jungs gut gefördert werden. Es gibt aber sicher noch hunderte/tausende andere Wege die Kinder zu fördern.


    Du weißt ja - ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass mein Weg der richtige ist - ich teile meine Erfahrungen immer gerne mit, was man davon probieren möchte oder nicht bleibt jedem selbst überlassen - so wie ich bei jedem Trainer der etwas tut, das mir gefällt "klaue" und "abschaue". Am Ende des Tages sind es nicht die Übungen oder perfekte Abläufe die Kinder entwickeln, sondern wir Trainer als Person und wie wir die entsprechenden Themen vermitteln.


    Um ehrlich zu sein muss man ein ziemlicher Idiot sein, wenn Kinder am Training mit Ball am Fuß keinen Spaß haben - oder eben die Kinder sind keine Fußballer sondern müssen den Traum der Väter leben. :)


    Grüße
    Björn

    Gerne, ich glaube auch nicht, dass z.B. @Zodiak Einwürfe kategorisch ausschließt, ich mache es auch nicht. Aber ich lasse lieber eindribbeln oder einkicken, ich denke, bei mir liegt die Quote da bei 66% bis 75%. Meine Absicht in diesem Thread ist es aber auch nicht, anderen Trainern den Einwurf zu verbieten als vielmehr sie dazu anzuregen, es auch mal ohne Einwurf zu versuchen. Meinen Beobachtungen nach richten sich nämlich die meisten Trainer vor allem an den bei ihnen herrschenden Spielbetriebsregeln. Und wenn da im 6+1 mit Einwurf gespielt wird, dann machen sie das auch im Training so. Und selbst mit zwanzig Kindern wird dann oft auf nur einem Spielfeld gespielt, dann halt im 9+1 und festen Positionen, natürlich denselben wie im "Punktspiel". Das bringt aber viel weniger als Spiele in kleinen Teams auf kleineren Feldern und mit mehr Nettospielzeit. Ein gutes Mittel dazu sind Ersatzbälle, ein anderes aber eben auch der Verzicht auf den Einwurf zugunsten einfacherer und schnellerer Arten der Spielfortsetzung. Es gibt da übrigens ja auch die Variante, dass bei Aus der Trainer sofort einen neuen Ball ins Spiel bringt, entweder bis der Vorrat aufgebraucht ist und alle Bälle wieder geholt werden müssen, oder aber der Spieler, der zuletzt den ins Aus gegangene Ball berührt hat, muss diesen erst holen und zum Trainer transportieren, bevor er wieder am Spiel teilnehmen kann.

    Einwürfe habe ich jedes Wochenende bei Spielen/Turnieren, die Jungs wissen wo/wie sie werfen sollen, man kann das übrigens auch in meinen Technikrundläufen einbauen.
    Für mich ist Fußballspielen wichtiger als einwerfen können. Hohe Bälle habe ich im Spiel übrigens auch oft genug die ich kontrollieren muss - ohne Einwürfe. Sei es lange Bälle, Abwürfe vom Torwart, Befreiungsschläge etc.


    Wieso also im Spiel, wo ich Finten und Dribblings sehen will mit Einwürfen entgegen wirken?
    Wo meinst du ist mehr Handlungsschenlligkeit gefragt, wenn der Spieler den Ball holt, in die Hand nimmt und dann wirft binnen 3 Sekunden, oder wenn der Spieler den Ball holt und sofort wieder ins Spielfeld dribbelt oder direkt einen Pass spielst? Mal ganz davon abgesehen, wie viel Zeit man verliert, wenn dann wieder Ballbesitzwechsel ist und sie sich neu sortieren. Ich lege die Regeln eher so, dass die Spieler kreativ sein können und ich sie loben kann und nicht Kritik üben muss, oder durch zählen künstlichen Druck aufbaue.


    Dazu kommt, das man bei Einwurf in Unterzahl ist, wenn der Gegner das nur halbwegs clever macht und die Überzahl zu nutzen weiß bzw. ein pfiffiger Trainer gegenübersteht, bekommst du kaum einen deiner Einwürfe zum Mann. Ich glaube ich habe das schon in anderen Threads geschrieben - 75-80% aller Einwürfe des Gegners landen gefühlt bei uns (unabhängig vom Team/Altersklasse)


    Aus meiner Sicht ist letzteres wesentlich schneller ... wie bei allem, jedem das seine - ein Recht auf "alleinige Wahrheit" haben wir nicht. Ich fahre mit meinem Weg gut, du mit deinem sicher auch.


    Grüße
    Björn

    warum man auch in der e und f jugend mit einwurf oder besser gesagt allgemein mit einwürfen arbeiten sollte, weil die spieler dadurch auch was lernen oder meint ihr eure spieler sind alle in der verarbeitung von hohen bällen spezialisten, so das sie diese situation nicht nötig hätten?
    finde es immer wieder kurios wenn trainer behaupten die einwurf situation sei unwichtig.

    ist sie ... bei "normalen" F-Lingen.
    Die können oft keinen flachen Ball annehmen, wieso also hohe vor flachen trainieren?


    Alles zu seiner Zeit, wenn sie flache verarbeiten können, kann man mit hohen Bällen spielen.


    Grüße
    Björn

    Der Tipp war vor kurzem auch bei meinem Beitrag zur Übungssammlung im Bezug auf Handlungsschnelligkeit dabei. :)
    Habe gerade gestern mit einer U16 in der Vorbereitung so das letzte Quäntchen Luft aus ihnen raus gequetscht :P
    Funktioniert auch mit F und D-Jugend, beides dieses Jahr schon gemacht.


    Grüße
    Björn

    In der Regel schießen die Jungs (immer in Abhängigkeit der Präzision) alle 20-30 Sekunden aufs Tor. Teilweise geht es schneller - hängt vom Aufbau ab, dem Umfang und ob hinter dem Tor ein Zaun ist (was ich für ein effektives Training als sehr wichtig erachte). Ich mache das meist so, das wir circa 10 Minuten pro Seite arbeiten. Dann lässt meist die Lust und die Konzentration nach - in diesen 10 Minuten coache ich alle Spieler und picke mir einzelne Spieler für Korrekturen raus. Durch den hohen Druchlauf und wenig Pausen, machen die anderen keinen Blödsinn und ich habe Zeit für diese individuelle Arbeit. Wenn das ganze kippt, machen wir einen Teamwettkampf wie "welches Team schießt in 5 Minuten mehr Tore" oder "welches Team hat zuerst 30 Tore geschossen" - dadurch wird die Intensität und auch der Spaßfaktor wieder höher.


    Danach wechseln die Teams die Seite und es gibt eine Revanche für die, die mit dem vermeindlich schwachen Fuß geschossen haben. Im Anschluss gibt es einen zweiten Durchgang mit anderem Schwerpunkt, aber gleichem Aufbau. Somit trainieren die Jungs in etwa 40 Minuten, haben 20 Minuten Wettkampf und 30 Minuten Spiel.


    In meinem Training sind 2/3 Übungen 1/3 Spiel. Mein Aufwärmprogramm vor einem Spiel oder Turnier ist übrigens genauso aufgebaut, da ich es als zusätzliche Trainingszeit sehe.


    Die Übungen gerade im Kleinfeld und in diesem technischen koordinativen Bereich dürfen nicht sehr weitläufig aufgebaut sein, sonst verschwendet man die Zeit mit einem Dribbling von Trick 1 zu Trick 2 :)


    Grüße
    Björn

    Die "Ballmastery" Drills kann man finde ich auch halbwegs interessant verpacken. Bei den Bambinis waren die Bälle z.B. unsere Haustiere, die "gesund gestreichelt" wurden. Wenn das nicht geholfen hat mit Tempodribbling zu verschiedenen "Tierärzten".


    Momentan ist ja "Spielnahes Training" in aller Munde. Das deckt sich dann natürlich nicht unbedingt mit dem "Balldancing". Allerdings ein paar Minuten jedes Training und schon haben die Kids hunderte Ballkontakte.

    Verpacken kann man alles - nur diese eine Geschichte wandelst du dann wie oft ab um im Prinzip das gleiche zu trainieren?
    Die Kinder sind ja auch nicht blöd.
    Man kann das mal machen, aber jedes mal? Und dann immer ohne Torschuss?


    Die vielen mehrere hundert Kontakte bekomme ich trotz 80-120 Torabschlüssen pro Spieler auch jedes Training hin - nur eben abwechslungsreicher und mit mehr Bezug zum Spiel.


    Spielnahes Training ist ein ebenso überholter Begriff wie "altersgerechtes Training" - aus meiner Sicht muss immer und alles bedarfsgerecht trainiert werden.


    Grüße
    Björn

    Meine persönliche Meinung:


    Wenn ich beispielsweise die Coerver"balltanz"übung sehe wo 30 Kinder mit nem Ball auf der Stelle rumhopsen, fehlt mir gänzlich der Bezug zum Spiel und vor allem zum Spaßgedanken.
    Wenn man dann hinzu kommt, das man nicht schnell die entsprechenden Erfolge sieht, würde ich schnell hinterfragen ob das ganze Sinn macht.


    Jetzt kenne ich Coerver aber auch über @'Dirk-Coerverfan' und eine Fortbildung 2011 bei Alfred Galustian etwas besser und würde es nicht so drastisch sehen.


    Wie jede Methodik hat auch Coerver Stärken und Schwächen - die zu sehen bzw. zu bewerten obliegt jedem Coach selbst. Für mich sind die Wettspiele im 1 vs. 1 und deren Variationen aus den DVDs hervorragend. Die "Ball Mastery" empfinde ich als absoluten Quatsch, da ich diese Dinge mit mehr Spaß, wettkampfbezogener und motivierender vermitteln kann.


    Abschließend bin ich der Meinung, dass man gerade im jungen Alter sehr schnell entsprechende Ergebnisse in der Leistungs sehen sollte, da die Kinder neues sehr schnell verinnerlichen und enorme Leistungssprünge machen.


    Technik und Koordination kann man auch in Übungsformen mit Torabschluss in Endlosschleife, großer Variation und sehr motivierend und mit wettspielen trainieren.


    Grüße
    Björn

    Es gibt die offiziellen DFB Nachwuchsleistungszentren und die Verbände (wie der BFV) haben auch eine Art Leistungszentrum. Ob das die anderen Landesverbände außerhalb Bayern haben weiß ich nicht.
    Lass mich raten - bei dir geht es um die SB Chiemgau-Traunstein?


    Nachdem 60 Rosenheim seinen Status verloren hat, wird sicher ein anderer Verein nachrücken.


    Die BFV NLZ müssen gewisse Kriterien erfüllen und haben strikte Vorgaben (was Kadergrößen etc.) anbelangt.


    Edit sagt: Deinen Link angeklickt und gesehen das ich richtig liege - hatte das vor ein paar Wochen mitbekommen.


    Grüße
    Björn

    Liebe Trainerkollegen,


    am gestrigen Sonntag ist Horst Wein verstorben.
    Leider finde ich bis auf die Meldung über einen bekannten der mit ihm gearbeitet habe keine weiteren Informationen zu den Umständen.


    Weiß jemand etwas?


    Ein großartiger Trainer und Ausbilder ist damit viel zu früh von uns gegangen.


    Kleiner Nachtrag: Auf der Facebookseite seiner Academy wird das ganze leider bestätigt: https://www.facebook.com/horstweinacademy/?fref=ts


    Grüße
    Björn

    Leistungszentren achten auf die Entwicklung, nicht auf die Ergebnisse - zumindest diejenigen Funktionäre mit Fachkompetenz.
    Im ersten Post sprichst du davon das der zur Seite gestellte Kollege wenig Fachkompetenz hat.
    Deine beiden letzten Sätze verstehe ich nicht.


    Ich erwische mich aber beim lesen deiner Beiträge immer wieder dabei den "Kopf zu schütteln" - möchte aber nach zwei Posts keine Wertung abgeben.


    Da du auf die Frage nach einem Vertrag nicht eingehst, gehe ich von aus, dass du keinen besitzt und dort weder Laufzeiten noch andere relevante Themen abgehandelt sind. Somit ist klar, dass du dich dem Verhalten der Funktionäre beugen werden musst, oder auf den Busch klopfen.
    Ob letzteres Sinn macht musst du selbst bewerten - ich habe persönlich keine Zeugnisse oder Nachweise über meine Tätigkeit im NLZ benötigt, erkenne auch den Grund nicht, wofür man etwaige brauchen würde.


    Grüße
    Björn


    Was gibt es da für Möglichkeiten um Tatsachen zu betrachten und gerecht zu entscheiden und das man wenigstens einen Nachweis für die geleistete Leistung zu bekommen?

    Hast du einen Vertrag? Nein - dann hast du im Grunde nichts in der Hand.
    Was bringen Meistertitel und Pokalsiege in der U9 bis U11?


    Ich wäre übrigens immer vorsichtig damit Trainerkollegen die Fachkompetenz abzusprechen und mich selbst als "kompetenter" zu präsentieren. Kollegen "anschwärzen" komm ich absolut nicht drauf klar. Sei ein Mann, kläre das mit ihm - bitte nicht sagen, das geht eh nicht - ihr wollt Kompetenzen lehren, die ihr dann beide selbst nicht zu haben scheint.


    Fußball ist nicht immer fair und gerecht, ich rate generell zu etwas mehr Demut und dazu eher auf sich zu schauen als über äußere - nicht beeinflussbare Umstände - unnötig Energie zu verbraten.


    Grüße
    Björn

    Habe etwas recherchiert - es gibt in Deutschland (Stand Oktober 2015) 54 Leistungszentren.

    Richtlinien / Lizenzierung
    Die 36 Lizenzvereine der Bundesliga und 2. Bundesliga sind per Lizenzierungsstatut zum Aufbau eines Leistungszentrums für Talente nach festgelegten Kriterien verpflichtet. Auch für die Vereine in den Ligen unterhalb der beiden höchsten Spielklassen in Deutschland, der 3. Liga und der Regionalliga, besteht die Möglichkeit, ein Leistungszentrum aufzubauen. Immer mehr Vereine wollen den Status eines Leistungszentrums als Qualitätssiegel für ihre Nachwuchsarbeit erreichen.Aktuell gibt es in Deutschland 54 Leistungszentren. Neben den 36 Lizenzvereinen führen aktuell elf Vereine der 3. Liga und sieben Vereine in den Regionalligen ein anerkanntes Leistungszentrum. (Stand: Oktober 2015)

    Alles andere sind Vereine, die nach deiner Idee mit Konzept und ggf. bezahlten Trainer arbeiten.


    Grüße
    Björn

    Eine Seite der Medaille haben wir noch nicht betrachtet, den arbeiten die Vereine erstmal mit klaren Konzepten, nehmen Geld für Übungsleiter/Trainer in die Hand.
    Dann steigt die Erwartungshaltung an die Ausbildung automatisch mit, was dann wieder zu den von dir angeprangerten Resultaten führt:


    - Ergebnisdruck
    - Ego-Trainer
    - mehr Druck auf die Kinder
    - der kleine dicke Paule wird auf der Strecke bleiben


    Zum Glück gibt es noch absolute Dorfvereine ohne sportliche Ambitionen, die ohne Geldmittel einen Spielbetrieb aufrecht erhalten. Denn wenn alle 25.000 Vereine mit diesen Konzepten arbeiten, dann gibt es wirklich keinen Breitensport Fußball mehr und es bleiben wirklich Kinder auf der Strecke.


    Grüße
    Björn

    Ich glaube, mit demographischen Wandel war eher gemeint, dass sich die Alterstruktur in Deutschland verändert. Es kommt nicht mehr so viel Nachwuchs auf die Welt, wie in der Vergangenheit. Weniger Kinder, weniger fussballspielende Kinder, weniger Mannschaften.

    Exakt ... so war das gemeint.
    Was hinzukommt - ich habe in meiner Kindheit wie viele andere von uns nur Fußball gespielt. Es gab 24/7 nur Fußball.


    Heute muss jedes Kind min. ein Instrument lernen und spielt neben Fußball noch Tennis, Golf, Eishockey und Basketball.


    Das Angebot ist breiter geworden, die Kinder weniger.


    Hinzu kommt, dass diese Leistungszentren nicht Tausende von Kindern als Armee einziehen, sondern in der Regel 200-300 Spieler haben.
    Jetzt gestehe ich jedem Verein von der 1. bis zu 4. Liga ein Leistungszentrum zu. Das heißt wir reden von überschlagenen 180 Vereinen. (1., 2. 3. plus 5 Regionalligen á 20 Teams). Geben wir jedem dieser Vereine utopische 300 Spieler dann reden wir hier von 54.000 Kindern in Deutschland verteilt auf 11 Jahrgänge in der Sportart Nummer 1 in Deutschland. Das sind nur knapp 5000 Kinder Deutschlandweit pro Jahrgang. Was machen die anderen 2,5 Millionen aktiven Jugendfußballer?


    Demgegenüber stehen über 6 Millionen aktive Fußballer in Deutschland (inklusive Herren) die in circa 25000 Vereinen organisiert sind.


    Und jetzt haben nicht mal alle diese Vereine ein Leistungszentrum oder in der 3. oder 4. Liga spielt die Reserve eines Profivereins.


    Grüße
    Bjön