Beiträge von Karl

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    Zitat günter:




    Wenn Eltern für ihren dicken Paule nicht bereit sind, liegt das doch (wenn auch nachvollziehbar) weder an dem Verein, der das Angebot macht, noch an den anderen Eltern, sondern erst einmal an ihnen selbst.


    Deine Frage zu den 12 Spielern verstehe ich nicht. Mehr haben wir i.d.R. auch nicht pro Mannschaft. Eher weniger.
    Warum nur zwei Mannschaften ? Vielleicht ist nur eine begrenzte Anzahl Eltern bereit, den entsprechenden Beitrag zu zahlen ? Und es entstehen ja nicht nur Kosten für die Bezahlung des Trainers. Wer zahlt den Rest ? Nach Rechnung von Zodiak wohl der Verein.


    Und weil Du von Praxis sprichst, - würden die Eltern der Kinder der zwei Mannschaften das Geld bezahlen, wenn es im selben Verein noch andere Mannschaften geben würde und qualitativ gleichwertige Ausbildung gewährleistet würde für weit weniger Geld ? Wohl kaum.


    Was meinst Du mit "Freizeiteffekt" der Fussballschulen ? Ich denke schon, dass ich hier vergleichen kann. Bei den Angeboten der Fussballschule zahlen die Eltern Geld, damit die Kinder ein- oder mehrmals je Woche zusätzlich zum Verein trainieren können. Sie erhalten hier also mehr Ausbildung als der Rest der Kinder in ihrem Verein. Es trainieren hier auch nicht ausschliesslich die sogenannten "Talente" . Gerade bei den eher vermeintlich nicht so talentierten Kindern, sieht man im Vergleich mit den anderen Kindern im Verein schnell, was zusätzliches qualitativ gutes Training ausmacht. Manche Fussballschulen nehmen auch mit eigenen Mannschaften am regulären Spielbetrieb teil.


    Gruß Karl

    Zitat günter:

    Zitat

    mir selbst klingt noch der Spruch im Ohr, als Vereinsmitglieder um Hilfe bei anfallenden Arbeiten angesprochen wurden.
    "Frag mal eure1. Mannschaftsspieler, die können auch mal was tun, nicht immer nur die Hand aufhalten"


    Der Spruch ist oft berechtigt. Aber es sollten sich alle Mitglieder annähern gleich an der Vereinsarbeit beteiligen. Eine Möglichkeit wäre, eine feste Anzahl Arbeitsstunden für alle Mitglieder festzulegen und einen weitaus grösseren Vereinsbeitrag als Vorauszahlung festzulegen. Pro geleisteter Arbeitsstunde würde dann ein entsprechender Geldbetrag erstattet.

    Zitat günter:

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    Hier werden schwere Geschütze aufgefahren, wenn ein Trainer im Kindesalter mal nach Leistungspunkten die Mannschaft spielen lässt.
    Da wird das Elternschaft, die mich an die Eisprinzessinen-Mütter-Verhalten erinnert, vehement einfordern, schliesslich bezahlten sie richtig Kohle.


    Das sehe ich zum Beispiel als positiven Nebeneffekt. Der Trainer kann dann innerhalb der Mannschaft nicht nach Leistungspunkten aufstellen, sondern wird die Kinder gleichmäßig spielen lassen müssen. Das finde ich gut !!!


    Weiterhin sehe ich keine Selektion nach Leistung in der Tatsache, dass einige Eltern die Trainer ihrer Kinder sozusagen "privat" bezahlen. Ich finde es gut, legitim und es wird schon viele Jahre praktiziert (siehe Fussballschulen). Warum sollen Eltern, die es sich finanziell leisten können, nicht real für die Arbeit anderer zur Kasse gebeten werden.

    Hier stimme ich Dir in den meisten Punkten zu, Günter. Vor allem bei dem Thema regionale Unterschiede. Innerhalb der Regionen gibt es ja auch noch mal teils sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Vereinen. Grundsätzlich muß man viele verschiedene Möglichkeiten möglichst unvoreingenommen diskutieren können. Zum Beispiel auch die Möglichkeit teils radikaler Beitragserhöhungen, welche Andre favorisiert oder den Vorschlag von siebener. Die umsetzbaren Lösungen werden wohl am Ende recht unterschiedlich ausfallen. Man darf nur nicht von vornherein gleich alles grundsätzlich ausschliessen, bloss weil es für einen selbst nicht passt.


    Zitat günter:

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    das Nachmittagsangebot ist ja keine Schule im eigendlichen Sinne, sondern eine Betreuung, um viele Kinder von der Strasse zu holen.


    Solange es sich lediglich um Angebote handelt, wäre von mir nichts dagegen einzuwenden. Ein wenig Konkurrenz ist vielleicht auch die Vereine gut und kann einige zwingen, qualitativ bessere Angebote zu machen. Leider wird teilweise schon versucht aus diesen "Angeboten" Pflichtveranstaltungen zu machen, was ich persönlich ablehne. Dies kann nicht im Sinn der Vereine und auch nicht der Kinder sein, um deren Wohl es hier ja vorrangig gehen sollte.

    Zitat DSV:


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    bei uns sind viele eltern schon mit den 30euro jahresbeitrag überfordert.............. an 60euro/monat ist da nicht zu denken.


    Die Eltern, die mit 30,- € Jahresbeitrag überfordert sind, sollten darüber nachdenken, wie viel sie pro Monat für ihre Kinder bekommen. Und einige bekommen diesen Betrag sogar noch geschenkt...

    Zitat TomTom:

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    Grundsätzlich glaube ich, nehmen wir uns zu wichtig!!!!! Es gibt nicht nur Fußballfans auch oder gerade heute gibt es viel mehr- und wenn du dann die Schule überzeugen willst, und gehst mit ihnen das erste mal zur 1.Mannschaft mit grölenden, schimpfenden Fans dann werden sie doch mit dem Basketball oder Leichtathletikverein zusammenarbeiten.


    Ja, genau, und die eigenen Interessen der Verantwortlichen kommen dann noch hinzu. Wenn dann an der Schule kein Fussball angeboten wird, war es das. Im städtischen Bereich wohl kein Problem. Da sucht man sich dann schon die passende Schule aus, aber im ländlichen Raum ... !?
    Die "Universallösung hat meiner Meinung nach hier noch keiner präsentiert. Aber ich stimme TW-Trainer zu, der schrieb, dass man vor allem erst mal selbst erkennen muß, das Veränderungen nötig sind. Erst dann kann man diese im Einzelfall oder regional in Angriff nehmen.

    Zitat Kicker:


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    Ok, aber was können die Kinder dafür, um die es doch zuerst, als "schutzbefohlene", im "gemeinnützigen" Ver-Ein gehen müsste.


    Du hattest einen Verein als Beispiel genannt, bei dem es Aufnahmestop bzw. Warteliste gibt. Wenn dort 5 Kinder warten und ein Platz kann nur vergeben werden und von einem Kind bietet der Vater bei Aufnahme an, sich aktiv als Jugendtrainer einzubringen, - wrum sollte der Verein dann einen anderen Bewerber vorziehen ? Die Kinder können natürlich nichts dafür, aber man kann als Eltern auch nicht immer alles haben wollen und selbst nichts dazu leisten.

    Zitat Kicker:

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    Das Ende vom Lied zZ: Talenttage, an denen man die rausfiltert, die man gern will, statt Wartelisten wie im 2. Topverein (wobei da auf wundersame Art Sponsoren- o. Trainerkinder immer sofort reinkommen).


    Sich am Verein aktiv beteiligende Bewerber (Trainer,Sponsoren) würde ich in dem Fall auch vorrangig berücksichtigen. Sind mir doch lieber, als die, die nur ihre Kinder abwerfen.

    Zitat dizzycow:


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    Eine Konsequenz für ihn wäre: Eine Kurzschulung des Landesverbandes besuchen. In Hamburg ist es der Coolnes-Tag.


    Dies ist etwas was ICH dem Jugendleiter/Trainer anbieten würde, aus meiner Stellung als Trainer/Betreuer/Eltern des Vereins.


    Dieser Vorschlag kann aber auch das Gegenteil von dem bewirken, was er eigentlich bezweckt. Musst Du Dir mal vorstellen: Da empfiehlt Dir ein Vater, mit dem Du eh schon Meinungsverschiedenheiten hast, eine Kurzschulung zu besuchen ... .
    Besser wäre es, den Trainer selbst durch ein intelligent geführtes Gespräch auf diese Idee zu bringen, so dass der Vorschlag nicht von Dir kommt.

    @ Andre:


    Die 50000,- € Eigenleistung kommen mir ein wenig utopisch vor. In der Rechnung sind ja schon 50000,- € von Sponsoren eingerechnet. Das sind dann z.B. auch Leistungen von Baufirmen, die diese als Spende tätigen. In einem anderen Tread ist davon die Rede, dass immer weniger Mitglieder etwas aktiv in den Vereinen leisten wollen.Um Eigenleistungen in der Höhe zu erbringen (so sie denn überhaupt möglich sind), muß der Zusammenhalt im Verein schon sehr groß sein.

    Zitat Stefan67:


    Zitat

    Wennn ich Trainer motivieren will Lehrgänge zu machen, dann kann ich auch nicht solche anbieten die 3 Wochen dauern (C-Schein). Woher soll man denn die Zeit nehmen. Das ist komplett an der wirklichkeit vorbei. Auch Lehrgänge die über 3 Monate am Wochenende stattfinden sind lächerlich. Wir brauchen eher Minilehrgänge, die aber auch vor Ort angeboten werden.


    Sehe ich auch so. Würde mehr Trainer motivieren teilzunehmen. Ähnliches hat ja günter schon mehrfach vorgeschlagen.

    Zitat Stefan7o:


    "Von den 3000,- Euro erhielt die F-Jugend, die das Sponsoring vollkommen unabhängig organisiert hatte, neue Trikots und Trinkflaschen. Vom Rest war die erste Mannschaft (Kreisklasse C) bereits auf Mallorca. Die Sache ist NICHT erlogen!!!"



    So eine Sache wäre es doch wert, auch mal in der Presse in einem Artikel erwähnt zu werden !


    Würde dann in Zukunft mit den Sponsoren besprechen, dass die Spenden in Zukunft zweckgebunden erfolgen.

    Kicker, zu Thema Kostentransparenz gebe ich Dir Recht. Es wird hier aber von den Mitgliedern auch teilweise zu wenig eingefordert. - Jeder vermutet etwas, aber keiner weiss etwas genau. Wenn man vermutet, dass Gelder nicht denen zugekommen sind, für die sie gedacht waren, sollte man an Vortand oder Mitgliederversammlung herantreten.

    Kann mich günter bezüglich seiner Meinung nur anschliessen. Die Vorschläge von DSV sind alle super. Jedoch wird die Konstellation C - Jugend und 18jährige Trainerin, die auf sich allein gestellt ist, warscheinlich nicht funktionieren.
    Bei einer anderen Konstellation hätte ich noch den Vorschlag z.b. zu einem richtig geilen Turnier zu fahren, zu dem eigendlich jeder mit will, dann aber nur die Spieler mitzunehmen, die regelmäßig trainieren. Spiele würde ich versuchen so zu organisieren, dass ich auf die Trainingsfaulen verzichten kann und dafür z.B. D- jugendliche aufstelle. Wenn nicht anders möglich, dann zuerst an die Rädelsführer herangehen.

    @ siebener:


    Leider wären bei deinem Modell Kinder vor allem gerade im ländlichen Bereich auf Gedeih und Verderb dem Trainer ausgeliefert. Sind sie nicht zufrieden und kommen nicht klar, haben sie kaum die Möglichkeit das Team sprich die Schule zu wechseln, da dann die bestehenden Bedingungen im nahverkehr entgegenstehen. Also hören diese Kinder ganz mit Fußball auf. Nein, auch wenn Du die Probleme richtig angeführt hast, mit dieser (amerikanischen) Lösung würde ich mich nie anfreunden, - wobei es meine Kinder ja nicht mehr betreffen würde ...