Beiträge von Karl

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    Vielleicht kannst Du mit der Frau abseits des Fussballplatzes noch einmal in Ruhe reden. Außerdem wäre es überlegenswert, die Spielerin stark zu reden, mental zu stärken, damit sie unabhängiger von ihrer Mutter wird und deren Kommentare während des Spiels ignorieren lernt. In dem Alter könnte es vielleicht schon funktionieren. Es gibt hier einen entsprechenden Tread, wo die praktische Anwendung von Mentaltraining diskutiert wird und teilweise Leute, die sich schon länger damit beschäftigen, Tips geben. Das könnte vielleicht eine Hilfe sein. Wenn die Dame überhaupt kein Einsehen zeigt, würde ich ihr den Aufenthalt auf der Sportstätte mit Berufung auf das Hausrecht auch untersagen.



    Gruß Karl

    Zitat guenter:

    Zitat

    im Prinzip sind solche Probleme einfach zu lösen. Für dich, für mich,Tobn,Steini, Karl,TW und viele andere hier.


    aber für einen Trainerneuling, der mit solchem Verhalten, das ihn möglicherweise vollkommen unbekannt ist, erstmals damit konfrontiert wird,
    ist es nicht so einfach.
    noch schwieriger wird es, wenn er als Trainerneuling eine Mannschaft übernimmt, bei der gewisse Geflogenheiten in der Vergangenheit
    akzeptiert wurden und fest eingefahren sind.
    vom Vorstand kriegt er doch wenig Unterstützung, wie wir hier oft lesen können.


    kaiser franz:


    Mein letzter Beitrag bezog sich auf dieses Zitat von guenter und nicht auf Dich. Hätte ich zum besseren Verständnis dazu schreiben sollen. Man ist halt nicht vollkommen. :wacko:

    @ TW - Trainer:


    Ich muss jetzt auch mal fragen, welche LZ Du meinst. Verstehe sonst einige Deiner Fragen nicht, w.z.B. Frage 4, da doch in den Leistungszentren i.d.R. alle entsprechenden Jahrgänge besetzt sind und Alt- und jungjahrgang in verschiedenen Mannschaften spielen.


    Gruß Karl

    Zitat

    Zwei Spieler mehr bedeutet zwei gute Spieler weniger für die F2, die dann aber in unserer F1 zu den schlechten gehören


    @ kaiser franz:


    Zwei Spieler, die momentan leistungsmässig noch nicht das Level der anderen erreichen, sind besser als 2 zwei unzuverlässige und sollte für Dich als Trainer Herausforderung sein, sie auf den Leistungsstand der anderen Spieler zu bringen.

    Sehr junge Trainerneulinge haben es wirklich oft schwer, sich gegen "lebenserfahrene" Eltern durchzusetzen. Deshalb rate ich, wo es möglich ist, für die erste Zeit einen älteren Trainer oder einfach einen Vater als Co zu Hilfe zu nehmen, der ähnlich tickt und bestimmte Sachen einfacher durchsetzen kann, bei der Durchsetzung unterstützt oder manchmal auch als Vermittler fungiert. "Chef" gegenüber Kindern und Eltern bleibt dabei trotzdem der junge Trainer.

    Wenn man als Eltern den Stellenwert des Kindes höher ansetzt, finde ich das auch in Ordnung. Kinder sind nun mal abhängig von Entscheidungen Erwachsener. Und die unbezahlt taxifahrenden Mütter kenne ich auch. Von wem wollen sie auch bezahlt werden, wenn sie ihre Kinder fahren, wenn nicht einmal die Trainer Geld erhalten, die sich um fremde Kinder kümmern. Nicht in Ordnung sind diejenigen, die die Hilfsbereitschaft Anderer ausnutzen bzw. sich nicht an Grundregeln des gemeinsamen Miteinanders halten.

    Ich schließe mich hier Guenters Meinung an. Auch mit seinem Vorschlag könnte ich als Vereinstrainer leben. Die Leistungskader würden damit zwar nicht an jedem Vereinstraining teilnehmen, würden aber auch nur ab und zu dort spielen, da sie zwischendurch auch vom LZ eingesetzt würden. Damit wäre die Sache wohl auch wieder gerecht, den anderen Spielern gegenüber.

    Zitat

    Das ausweichen auf mehr Spielern erleichtert die
    sache- der Lerneffekt für die Kinder bezüglich Teamgeist ist aber gleich Null!


    @ kaiser franz:


    Ich meinte es auch so wie guenter, dass der Junge nicht mehr dann berücksichtigt wird, wenn es dessen Eltern passt, sondern wenn es der Mannschaft und mir passt. Was die Erziehung zum Teamgeist angeht, sehe ich hier auch weniger das Kind als Problem, sondern dessen Eltern, die nicht wissen, was Teamgeist ist. Bei einem Kind in dem Alter kann ich es nicht vorraussetzen.

    Irgenwann macht sich ein "Netzwerk" dass man sich aufbaut bezahlt. guenter hat es in manchen seiner Beiträge bereits angesprochen. Ich nutze Turniere und Spiele so wie er auch, um mit den anderen Trainern ins Gespräch zu kommen. Stelle mich auch an die selbe Seitenlinie wie der Andere. Nebeneffekt ist, dass man manchmal auch den einen oder anderen sehr umtriebigen Trainer, der an der Linie auf und abläuft und dauernd Anweisungen hineinruft, ruhiger bekommt. Vor allem weiß man aber mit der Zeit, wer wie tickt und kann für "Experimente" schon gezielt Trainer ansprechen.

    Irgenwann macht sich ein "Netzwerk" dass man sich aufbaut bezahlt. guenter hat es in manchen seiner Beiträge bereits angesprochen. Ich nutze Turniere und Spiele so wie er auch, um mit den anderen Trainern ins Gespräch zu kommen. Stelle mich auch an die selbe Seitenlinie wie der Andere. Nebeneffekt ist, dass man manchmal auch den einen oder anderen sehr umtriebigen Trainer, der an der Linie auf und abläuft und dauernd Anweisungen hineinruft, ruhiger bekommt. Vor allem weiß man aber mit der Zeit, wer wie tickt und kann für "Experimente" schon gezielt Trainer ansprechen.

    elladino:


    Einspruch stattgegeben. Mir geht es hier nicht darum, Recht zu haben. Wollte nur aufzeigen, dass es überall unterschiedliche Vorraussetzungen gibt und auch das eigene Wollen nicht immer ausreicht, wenn andere nicht mithelfen. Und diese Fälle gibt es auch, wie in einem anderen aktuellen Tread, wo ein junger Student trotz anstehender Prüfungen auf sein Bitten hin keine Hilfe und Unterstützung von den Eltern bekommt. Der hat noch nicht mal ein eigenes Kind in der Mannschaft. Den kann ich verstehen, wenn er die Sache hinschmeisst.

    Zitat

    Denn welche Mutter möchte nicht in die strahlenden Augen ihres Kindes blicken?


    @ TW - Trainer:


    Eigentlich möchte ich Dir zu allem, was Du schreibst zustimmen. Aber bei einigen Eltern bestehen bei mir begründete starke Zweifel daran, dass ihnen die leuchtenden Augen ihrer Kinder wichtiger sind. Es sind in der Regel natürlich Einzelfälle, aber die können in einer kleinen Mannschaft dem Trainer und anderen Eltern und Kindern, wenn man auf sie angewiesen ist, schon den Spaß verderben.


    Gruß Karl

    Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Werden wohl ein Kind noch dazunehmen. Optimal ist das aber nicht. Die anderen Vereine in unserer Gruppe haben selten mehr als 10 Kinder in der Mannschaft. Wir sind in der stärksten Gruppe unseres Landkreises. Als kleiner Verein haben wir aber halt auch nicht unendlich viel Kinder die in der stärksten Gruppe mithalten können. Für die ist die F2 viel besser geeignet


    Zur Not spielst Du in der nächsten Saison in einer schwächeren Staffel. Es bringt ja nichts, mit Macht oben spielen zu wollen, wenn die leistungsstärke der Mannschaft insgesamt nicht ausreicht. Die Gründe und Folgenhierfür ( Unzuverlässigkeit einzelner - damit auch Nachteile für die Zuverlässigen ) würde ich klipp und klar den den anderen Eltern mitteilen. Das erhöht vielleicht den Druck und es ist immer von Vorteil, wenn Du bei Deinem Vorgehen die Mehrheit der Eltern hinter Dir hast. Vielleicht findest Du ja auch bis zur neuen Saison noch den einen oder anderen Spieler, der zuverlässig ist und leistungsmässig in die Truppe passt.
    Eine Kinderparty zum bekannten Spieltermin zu planen und dazu Kinder der Mannschaft einzuladen und trotz Hinweis darauf zu bestehen, finde ich schon sehr dreist. Die Frau wäre mit ihrem Kind schon nicht mehr bei mir.

    @ tobn:


    Man könnte es vielleicht erst einmal im kleinen "erlesenen " Kreis ausprobieren. Oder man bildet als Kompromiss nur gemischte Teams aus den überzähligen Kindern und schickt diese zusätzlich ins Rennen. Dort, wo wirklich Ausbildung und Spaß der Kinder mehr zählen als Turniersiege sollte es keine Probleme geben, solche oder ähnliche Sachen auszuprobieren. Viele Mitstreiter braucht man doch nicht für Spielerunden. Die Kleinen müssen und sollen doch noch nicht jedes Wochenende spielen.


    Gruß Karl

    Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Nehmen wir mehr Kinder in die Mannschaft, was möglich wäre, müsste jeder öfter
    pausieren. Ist gerade für die Kinder blöd, die wirklich immer zum Training und
    zum Spiel kommen.


    Wenn einige Eltern trotz Erklärung nicht einsehen wollen, dass ihre Kinder in einem Mannschaftssport aktiv sind und die Abmeldungen öfter vorkommen, würde ich wenn möglich mehr Kinder in die Mannschaft nehmen und entsprechend die öfter abwesenden weniger berücksichtigen, da Du Dich nicht auf sie verlassen kannst und wegen Ihnen der Rest der Mannschaft ständig Nachteile hat.
    Es gibt hier sicherlich noch andere Vorschläge und vielleicht hat auch jemand noch einen besseren der auch funktioniert. Würde mich freuen, da es immer die letzte Möglichkeit sein sollte, die das Kind, das nichts dafür kann, mit betrifft.


    Gruß Karl


    P.S.: Hätte nicht gedacht, dass sogar der KAISER hier Rat sucht. 8o

    Zitat elladino:

    Zitat

    Ein Patentrezept wirst Du wohl kaum finden, doch vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß hier im Forum.


    Zitat Stella:

    Zitat

    Wie gesagt, dies ist meine Meinung und soll als Denkanstoß dienen...


    Ich finde es super, dass Stella und elladino darauf hinweisen und nicht Ihre Meinung als Gesetzmäßigkeit darstellen. Das hatten wir in anderen Treads schon anders.
    Die Lösung mit der einen grossen Mannschaft und zusätzlich vereinbarten Freundschaftsspielen, die bei bei elladino in der Großstadt warscheinlich super funktioniert, kann z.B. im ländlichen Raum schon zum Scheitern verurteilt sein, weil meist die anderen Mannschaften im Umkreis zeitgleich Punktspiele haben und sich in vertretbarer Enfernung kein Gegner finden wird.


    Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich die Einteilung in möglichst weitgehend leistungshomogene Mannschaften für mich favorisiert habe.
    Die stärkeren Kinder werden mehr gefordert und pushen sich gegenseitig und ich kann für beide Mannschaften entsprechendes Training durchführen ohne dass Kinder über- oder unterfordert werden. In Abständen stattfindende gemeinsame Spieletrainings oder gemischte Mannschaften in einigen Freundschaftsspielen oder Turnieren sowie die grundsätzliche Durchlässigkeit der Mannschaften können dazu beitragen, dass die Kinder trotzdem ein grosses Team bleiben.


    Gruß Karl

    Zitat elladino:


    elladino: hier reden wir entweder aneinander vorbei oder ich habe eine Denkblockade. Wenn ich als alleiniger Trainer agiere, weil sich trotz aller Versuche kein Betreuer findet und auch keine Eltern bereit sind gewisse Hilfen zu geben, wie es aktuell hier gerade in einem anderen Tread einem jungen Trainer geht, kann ich zwar 2 Mannschaften zusammen trainieren, aber 2 x am Wochenende stelle ich mich auch nicht regelmäßig auf den Platz.
    Was Deine Meinung zur Trainingsbeteiligung angeht, habe ich eben eine andere. Bei Dir dürfen Kinder das Training schwänzen. - Können Sie bei mir doch auch. Wenn z.B.andere Sachen vorübergehend wichtiger sind und andere Interessen überwiegen, weiß ich nicht, warum dann das Spiel plötzlich so überaus wichtig sein soll. Sie kommen eben dann wieder zum Training, wenn sie Lust haben und dürfen dann auch wieder spielen. Es ist doch deshalb keiner bös auf sie. Es ist auch keine Bestrafung. Sie können am Wochenende ihren anderen Interessen nachgehen und bekommen vielleicht wieder richtig Lust auf Fussball.
    In den meisten Mannschaften werden die Spielzeiten nicht gleichmäßig verteilt, sondern die sogenannten Leistungsträger bekommen für den "Erfolg" meist die längsten Spielzeiten, egal wie oft sie trainieren oder ( mal ausdrücklich nicht auf F - Junioren bezogen ) sich im Training bemühen, was auch meist zu Diskussionen in der Elternschaft führt. Bei mir bekommt das leistungsschwächste Kind die gleiche Spielzeit wie das leistungsstärkste. Und der "Leistungsträger" spielt eben mal nicht, wenn er nicht trainiert hat. Ich erhebe nicht den Anspruch, dass es die absolut beste Lösung ist und bei jedem Trainer gelten sollte . Ich halte sie für aber für einigermassen gerecht und was das Wichtigste ist: Meine Jungs und ihre Eltern mittlerweile auch.

    Was ich persönlich bei Spieletreffs oder Spielbetrieb der Minikicker nicht gut finde ist die Tatsache, dass es dort schon Wechselspieler gibt. Ich finde, dass in dem Alter nichts dagegensprechen würde, gemischte Mannschaften entsprechend der Anzahl der gerade anwesenden Kinder zu bilden, so dass immer alle Kinder spielen können. Das hätte mehrere positive Effekte für die Kinder. Und auch das Problem des Führens von "inoffiziellen Tabellen" hätte sich erledigt.
    Vielleicht wäre der Gedanke mal eine Anregung für den einen oder anderen Trainer, der sich mit dem Gedanken der Organisation von Turnieren/Spielerunden für G - Junioren trägt ... .