Beiträge von Karl

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    Im vorliegenden Fall würde ich darüber nachdenken, was für mein Kind das Beste wäre. Vielleicht würde es eine Alternative darstellen, wenn wenigstens ein Elternteil sich zukünftig aus dem Training dieser Mannschaft heraushält und dafür ein anderer Trainer als Mittrainer einspringt, der unter anderem auch das Coaching Eures Sohnes übernimmt.

    Zitat

    ..diese Mannschaft können wir nicht aufgeben.
    Dort ist unser ganzes Herzblut drin, mit diesen Jungs fing alles an. Uns verbindet zuviel und die positiven Dinge überwiegen.


    Habe ich mir schon gedacht und kann es auch voll verstehen. Wünsche es Euch auch das es klappt, habe jedoch bei der bestehenden Konstellation Bedenken, vorallem was die Befindlichkeiten Eures Sohnes betrifft, der auch das Recht auf gleiche Behandlung hat.
    Du hattest auch geschrieben:

    Zitat

    Wenn er sich verletzt bin ich Mutter, denn die anderen Muetter können sich auch um deren verletztes Kind kümmern. Die besagten Eltern differenzieren nicht.


    Bist Du sonst nicht seine Mutter ? Wir machen uns hier etwas vor, wenn wir denken, dass die Kinder hier einfach einen Schalter umlegen zwischen Vater/Mutter und Trainer. Ich spreche aus eigener Erfahrung und ich beneide die Kinder nicht unbedingt, die ein Elternteil als Trainer haben. bei Eurem Sohn sind es sogar beide Elternteile. Wo ist da der Gegenpol, bei dem sich das Kind auch mal ausheulen kann, wenn es Probleme im Training gibt und es sich über den "Trainer" ärgert ?




    Gruß Karl

    Zitat TW-Trainer:


    Da haben sie (die Schalker) aber einige Wochen dran zu kauen ... :thumbup:
    Vielleicht bekommst Du bald einen Anruf von Horsti und sollst den Mist selbst ausbaden.

    Dieses Verhalten kenne ich auch, habe aber gute Erfahrung damit gemacht, mich hier durchzusetzen. schliesslich trainiere ich die Mannschaft und nicht der Jugendleiter. Dort wo Trainer Mangelware sind, darf man es auch mal darauf ankommen lassen. So wie innerhalb des Trainerteams eine gemeinsame Sprache nach aussen gesprochen werden sollte, so sollte es auch zwischen Jugendleiter und Trainer sein. Intern kann man diskutieren, gegenüber den Eltern aber eine gemeinsame Ansicht oder Kompromiss vertreten.

    Sprich Dich mit Deinem Kollegen ab, und teilt den Eltern Eure gemeinsame Ansicht mit,was die Einsatzzeiten betrifft, verbunden mit der Info, dass weitere E -mails mit Beschwerden über den anderen Trainer sinnlos sein werden. Wenn Ihr hier den Eltern das Steuer überlasst, werden diese Euch auch in Zukunft in Eure Arbeit hineinreden.

    @FSC Trainerin:


    Zitat

    Wir haben übrigens noch eine F Jugend, in der wir keinerlei Probleme haben..... Weil dort unser Sohn nicht spielt? ... Wir mit den Eltern nicht so eine Beziehung haben wie bei der D?


    Ich denke, dass Du selbst hier schon das Problem erkannt hast. Die Konstellation mit dem Training der Mannschaft des eigenen Kindes ist meist ungünstig, weil man das eigene Kind nie gerecht behandeln wird. In Deinem Fall beschreibst Du es ja schon deutlich, dass ihr andere Maßstäbe bei Eurem Sohn anlegt, damit nicht der Eindruck entsteht, er würde bevorteilt . Das ist nicht gut für ihn. Ihr bekommt auf Dauer in dieser Besetzung auch Probleme innerhalb der familie, vor allem was die Beziehung zu Eurem Sohn angeht. Ich selbst halte auch nichts von zu viel Nähe zu den Eltern. Eine Einmischung in Trainerangelegenheiten würde ich schon gar nicht dulden. Eltern haben einem fremden Kind nicht zu sagen, wie es spielen soll.
    So schön, wie der Gedanke ist, dass die ganze Familie das Hobby gemeinsam betreibt, würde ich mich hier entweder auf die F - Jugend konzentrieren und die Mannschaft des Sohnes an einen anderen geeigneten Trainer übergeben. Oder man müsste in der Mannschaft des Sohnes ab sofort klare regeln aufstellen, was die Einmischung der Eltern betrifft. Dies dürfte aber, nachdem ihr diese sachen bisher geduldet habt, sehr schwierig werden. Vielleicht würde ich sogar ganz auf das Traineramt verzichten und mich nur auf meine Rolle als Eltern konzentrieren.


    Gruß Karl

    kaiser franz:


    Zitat

    ...einfacher hinsichtlich der von Dir angesprochenen Punkte.


    Meine Frage bezog sich wirklich nur auf diese Punkte, da ich dort keinen grossen Unterschied zu heute sehe. Ist aber auch egal, - im Grunde sind wir doch der gleichen Meinung, was die eigentlichen Ursachen betrifft.


    Ich denke nur, dass einige von uns es den Leuten, die ausschliesslich an ihr Wohl denken, zu einfach machen und fordernder auftreten sollten.

    Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Viele die die Angebote im Verein nutzen haben aber auch gar keine Verbundenheit mit dem jeweiligen Verein. Sie sind beispielsweise zugezogen, oder waren selber nie in einem Verein, jetzt nur wegen dem Kind. Gerade bei Müttern kommt noch eine völlige Unverständnis für die Verhaltensweisen bei Mannschaftssportarten hinzu, da sie selber ja nie Fußball oder sonstwas gespielt haben. Ds macht die Sache schwerer als früher.


    Inwiefern war es denn früher einfacher hinsichtlich der von Dir angesprochenen Punkte. Ich kann mich nicht erinnern, dass zu meiner aktiven Zeit Eltern bei dem Training ihrer Kinder anwesend waren oder mit zu einem Turnier gefahren sind.
    Vielleicht haben sich gut getarnt ? :)
    Ich denke, dass früher der Gemeinschaftssinn stärker ausgeprägt war. Damals hatten mehr Leute das Bewusstsein, dass die Mitarbeit des Einzelnen erforderlich ist, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Heute gibt es überwiegend die "Dienstleistungsmentalität" , unter dem Motto " Ich habe meinen Teil (Beitrag) bezahlt, jetzt macht ihr mal den Rest ... ). Diese Mentalität wird auch von den Trainern noch bestärkt, die sich selbst als Dienstleister sehen. Dabei hat man doch mit Entrichtung des Beitrages nicht nur Rechte im Verein, sondern auch Pflichten. Trainer, Funktionäre , Arbeitsleistungen erbringende Personen im Verein sind meistens auch nur Mitglieder ohne Bezahlung. Ich denke, dass es gut wäre, regelmässig einigen Personen klar zu machen, dass es keine Dienstleistungen im Verein gibt, sondern nur gemeinsame Ziele und gemeinsamen Spaß mit gemeinsamen Aktivitäten . Ich finde es schlimm, wenn Mitglieder, die die meiste Arbeit im Verein leisten, als Bittsteller auftreten sollen.

    Zitat elladino:

    Zitat

    Erschreckend sind für mich Sätze wie:


    ...
    den Eltern sagen, dass sie nächstes Jahr wieder kommen sollen


    Du bist aber sehr schreckhaft ! :D


    Ich würde diese Empfehlung in bestimmten Fällen auch geben, bevor mein Training wegen eines einzelnen Kindes zu Lasten aller anderen in eine chaotische Veranstaltung ausartet. Wenn zum Beispiel das Kind nach einer gewissen Zeit absolut kein ( oder noch kein ) Interesse an dem Hobby zeigt und mit seinem Verhalten dauerhaft den Trainingsablauf stört, werde ich es hier nicht mit Macht weitertrainieren, nur weil dessen ergeizige Eltern es so wollen. Vielleicht zeigt das Kind aber ein Jahr später dieses Interesse, dann können die Eltrern gern mit ihm wiederkommen. Auch würde ich Kinder in dem Alter nicht weiter trainieren , bei denen es Probleme gibt und deren Eltern trotz Aufforderung durch den Trainer, aus diesen Gründen während des Trainings anwesend zu sein, ihre Kinder nur zum Training abladen um dann schnell zu verschwinden.

    Ich würde es auch so halten, wie TW - Trainer empfiehlt. Vielleicht noch etwas aus dem Netz ausdrucken bezüglich kontraproduktivem krafttraining Krafttraining.Das Studium der Lektüre zuerst dem Sohn nahelegen. Der kann es dann dem Vater weiterreichen . Das ist, glaube ich, etwas diplomatischer als ihn direkt auf seine Fehler hinzuweisen. Und dann kannst Du nur auf Einsicht hoffen oder Du findest noch eine Person, deren rat er annehmen würde.

    Schnattl:


    Da Du in der "glücklichen" Lage bist, eine G - jugend trainieren zu dürfen, kannst und musst Du hier schon die Grundlagen für die nächsten Jahre legen, auch was Verhalten und Zusammenarbeit mit den Eltern betrifft. Dazu wäre es optimal, wenn das Trainergespann gegenüber den Eltern mit "einer Stimme" auftritt. Im angesprochenen Beispiel würde das z.B. hier bedeuten, das Beschwerden per Mail hinter dem Rücken des einen Trainers unbeachtet bleiben. Kritik darf und soll auch angebracht werden, dies aber offen, damit man darüber diskutieren kann.


    Jemand hatte hier geschrieben, das es sinnvoll sein kann, ein Kind, dass von seiner Entwicklung her noch nicht so weit ist, noch eine Zeitlang vom Fussballtraining zurückzustellen. Vielleicht gibt es aber für dieses Kind andere allgemeinsportliche Angebote im Verein oder in der Umgebung. Darüber kann man sich unterhalten, aber ich würde mir nie von Eltern vorschreiben oder empfehlen" lassen, welche Kinder ich wie lange, wann oder auf welcher Position einzusetzen habe. Eltern vertreten in erster Linie die Interessen des eigenen Kindes. Die Trainer haben die Interessen aller ihnen anvertrauten Kinder gleichermassen zu vertreten.

    Zitat

    tobn  Karl


    habt ihr nix zu tun?


    Eigentlich hatte ich jetzt vor, ein von tobn und mir in monatelanger Arbeit unter absoluter Selbstverachtung und Ignoranz anderer Verpflichtungen erstelltes zweizeiliges Machwerk "Hilfe zur Selbsthilfe" einzustellen. Aber wenn Du nicht willst... :sleeping:

    Nein Guenter, Du hast es in vielen Deiner Beiträge schon erwähnt, unter welchem Gesichtspunkt Du ein Training in dieser Altersgruppe abhalten würdest und ich halte das für genau richtig. Ich dachte nur, eine Erwähnung kann nicht schaden, da ja nicht jeder alle Themen duchliest.
    Der Name, den Du der Sache gegeben hast, ist natürlich sehr treffend.

    Zitat

    Das man heutzutage dafür Geld bezahlen muss um den Spross auf den Fußballplatz zu bringen ist allein Schande genug!


    Zodiak:


    Man muss ja nicht, sondern kann in den Verein gehen, wo man billiger weg kommt, oder die verwaisten Boltplätze aufsuchen, falls man Mitstreiter findet. Sonst stimme ich Dir weitestgehend zu.
    Unseriöse Angebote oder Versprechungen sehe ich übrigens genauso kritisch wie Du oder TW - Trainer. Diese werden aber teilweise auch von anderen Institutionen gemacht, wenn man zum Beispiel auf ein bestimmtes Soll kommen muss.

    Dann kenne ich Dich aus der Werbung (...aber Vorsicht, - it´s coool Määän...)


    Qualmende Pfeiffen können ja in vielen Variationen auftreten und unterschiedliche Ursachen haben. 8o, aber ich gehe ganz einfach in meiner Vorstellung mal davon aus, dass Du die Deine (die Du meinst) im Gesicht unterm Schnurrbart trägst .....

    Zitat Follkao:

    Zitat

    Oben wurde uns erzählt, 5-Jährige hätten den Wunsch geäußert, dass der Trainer ihre Fehler sofort im Spiel kommentiert.


    Sie haben auf Grund Ihrer schon vorhandenen Lebensweisheit reiflich überlegt und die jeweiligen Vor - und Nachteile miteinander verglichen. Dann haben Sie in demokratischer geheimer Abstimmung, die für ihre weitere Laufbahn wichtige Entscheidung gefällt... :thumbup: