Beiträge von Karl

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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Eltern und Spieler damit glücklich sein werden, wenn sie früh aufstehen müssen, zum Spiel fahren und die Kinder dann nicht spielen.


    Durch die neuen Spieler haben ihre Jungs jetzt Konkurrenz.
    Die Eltern haben da ein riesen Problem mit, so nach dem Motto „jetzt kommen fremde Jungs aus anderen Städten und nehmen unsere Jungs die Plätze weg“.
    Was natürlich absoluter Blödsinn ist.

    Warum ist das Blödsinn. Natürlich ist das erst einmal so. Je mehr Spieler in einer Mannschaft sind, umso weniger Spielzeit bekommt der einzelne, selbst wenn alle Spieler anteilig gleiche Spielzeiten erhalten. Aus Deiner Aussage, dass sich jeder "aufdrängen" darf, lese ich sogar heraus, dass es unterschiedliche Spielzeiten geben wird.

    @Jose_Mou :


    Eine von euch regelmäßig (wöchentlich) angebotene Bewegungsschule/Fußballkindergarten dürfte auf Dauer mehr Kinder in euren Verein locken, als ein einmalig stattfindendes Turnier. In der Grundschule wäre das entsprechend eine Fußball-AG.
    Ich würde mich darauf konzentrieren, in jedem Jahr meine G-Jugenden voll zu bekommen und diese Kinder dann durch gute Nachwuchsarbeit auch langfristig im Verein zu halten. So kommt ihr auch in einigen Jahren zu einer c - ,B - und A- Jugend. Diese Mannschaften jetzt kurzfristig aufstellen zu wollen dürfte sehr schwierig werden. Die Masse der Spieler von den anderen Vereinen eures Umkreises abwerben zu wollen, wäre sehr unseriös und würde zurecht ein schlechtes Licht auf euren verein werfen.
    Besser wäre es, ihr würdet den Jugendlichen regelmäßig Zeiten zum zwanglosen Bolzen auf euren Plätzen zur Verfügung stellen. Später kann man den Jugendlichen, entsprechendes Interesse und Teilnahme vorausgesetzt, auch eine Teilnahme an dem einen oder anderen Turnier anbieten oder mit ihnen ein freies Turnier organisieren. Über diese Angebote bekommt man vielleicht langfristig genug Jugendliche zusammen, die dann vielleicht auch Interesse am organisierten Spielbetrieb bekommen.

    Die einfachste Möglichkeit wäre doch, das entsprechende Spiel auch auf dem Hauptplatz stattfinden zu lassen, oder ? Das würde ich mit entsprechender Begründung im Verein ansprechen.
    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass euch einer eurer Sponsoren für einen gewissen Zeitraum ein kleines Baugerüst zur Verfügung stellt.

    Würde ich nur an meinen Sohn denken, wäre ich längst bei den Trainern der älteren E vorstellig geworden, oder wäre zum Nachbarverein gegangen. Aber so einfach ist das nicht. Ich habe schon mehrfach versucht, Ausflüge zu planen, die Eltern an einen Tisch zu holen, auch als Eltern ein "Team" zu bilden, weil es so schade ist, dass es nur unter den Jungs so gut läuft. Sie kommen eigentlich alle gerne und täten es auch öfters, wenn die Eltern dies zulassen würden. Und wir waren alle stolz, dass unsere Jungs sich so tapfer geschlagen haben am Samstag, obwohl wir nicht auswechseln konnten und selbst unsere Nicht- Fußballer durchgehalten haben. (Eine Mutter ist so ehrlich von ihrem Sohn zu sagen, dass er für Fußball eigentlich nicht geschaffen ist, aber er hat Spaß. Und das ist auch für mich das wichtigste)

    Pauli 17:


    Ich würde hier keinen Aufwand mehr betreiben, um andere Eltern zu überzeugen. Verlasst die Mannschaft/Verein so bald es geht und kümmere dich um die Interessen deines Sohnes. Im derzeitigen Team fühlt er sich nicht wohl und Änderungen sind wohl nicht zu erwarten.
    Ansonsten ist Fußball in dem Alter zuerst einmal Freizeitspaß. Bei Zuständen, wie du sie beschreibst, hätten aber wohl viele Kinder keinen Spaß. Fußball als Mannschaftssport bedingt eine gewisse Verlässlichkeit aller Beteiligten, die hier nicht gegeben ist.
    Vor einem Wechsel solltet ihr aber die in Frage kommenden neuen Mannschaften prüfen, damit sich dein Sohn nicht gleich wieder unwohl fühlt.

    Nela:


    Else hat seinen/ihren ? Sohn am 29.06. schriftlich beim Verein abgemeldet. Entgegen Deiner Aussage gilt auch im BfV der Tag auf dem Poststempel als Abmeldetag, sofern schriftlich abgemeldet wurde und nicht der Tag des Eingangs der Abmeldung beim abgebenden Verein. Am Tag nach der Abmeldung beginnt die 14 tägige Frist für die Aushändigung bzw. Übersendung des Passes. Da der abgebende Verein laut Aussage von Else erst am 14. 07. seine Nichtzustimmung erklärt hat, wäre hier die Frist überschritten, sofern alles schriftlich abgelaufen ist. Zu prüfen wäre, ob eine Online-Abmeldung innerhalb der Frist erfolgte.



    Vereinswechsel Jugend im Sommer 2015


    (Vereinswechsel von Junioren/-innen mit Ausnahme der älteren A-Junioren und älteren B-Juniorinnen)
    1. Der Spieler/die Spielerin muss sich im Zeitraum vom 15. Juni bis 15. Juli 2015 (spätestens) beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden. Der Passantrag bzw. die Unterlagen für den Vereinswechsel müssen spätestens bis 30. September 2015 beim BFV eingereicht werden. Der Nachweis der erfolgten Abmeldung (schriftliche Bestätigung des abgebenden Vereins oder Kopie des Einschreibebeleges an die Postanschrift des Vereins) ist zusammen mit dem Vereinswechselantrag und dem Spielerpass beim Verband einzureichen.
    [Anmerkung: Für die Nutzung der Online-Antragstellung sind die in dem Artikel "Wichtige Hinweise - Online-Beantragung von Spielerpässen" (vgl. www.bfv.de/passabteilung) gemachten Ausführungen zusätzlich zu beachten.]
    Liegt der Spielerpass nicht bei, erfolgt kostenpflichtiger Passeinzug durch den Verband.
    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der abgebende Verein verpflichtet ist, auf eine ihm zugegangene Abmeldung oder auf eine dem Spieler ausgestellte Abmeldebestätigung dem Spieler, dem neuen Verein oder dem Verband den Pass innerhalb von 14 Tagen, gerechnet ab dem Tag nach der Abmeldung (Abmeldetag ist entweder der Poststempel des Einlieferungsbeleges des Abmeldeschreibens, der bestätigte Abmeldetag oder der Tag der vom aufnehmenden Verein im Rahmen eines Vereinswechsels online vorgenommenen Abmeldung (die Benachrichtigung an den abgebenden Verein erfolgt in diesem Falle über das Postfach-System Zimbra)) gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden (Nachweis!) oder den Spieler online abzumelden.
    Auf dem Spielerpass (bzw. bei der Online-Abmeldung) muss der Verein eine Erklärung über die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung, über den Tag der Abmeldung und über den Termin des letzten Spiels (Privat- oder Verbandsspiel) abgeben. Wird der Pass (bzw. die Online-Abmeldung) nicht innerhalb dieser Frist an den Spieler bzw. an den neuen Verein ausgehändigt oder dem BFV zugesandt oder eine Erklärung über den Verbleib des Passes abgegeben (oder die Online-Abmeldung durchgeführt), gilt der Spieler auch bei einer Nicht-Freigabe-Erklärung des abgebenden Vereins alsfreigegeben.

    2. Für die Einhaltung des Vereinswechselperiode (15. Juni - 15. Juli im Jugendbereich) ist entscheidend, dass der Nachweis erbracht wird, dass sich der Spieler im Zeitraum vom 15. Juni bis zum 15. Juli 2015 bei seinem bisherigen Verein abgemeldet hat und dass zumindest der Passantrag bis spätestens 30. September 2015 beim Verband eingeht.
    Bitte beachten:
    Sollte ein Jugendspieler an noch ausstehenden Verbandsspielen seiner Jugendmannschaft (= vom BFV angesetzte Spiele, keine Freundschaftsspiele, -turniere etc.!) nach dem 15. Juli teilnehmen, so gilt der 15. Juli als Abmeldetag, wenn er sich innerhalb von fünf Tagen nach Abschluss des Wettbewerbs oder dem Ausscheiden seines Vereins aus diesem Wettbewerb nachweislich abmeldet.
    Erfolgt der Wechsel beim Ausscheiden aus der Juniorenklasse (älterer A-Junior) und sollte ein solcher Spieler an noch ausstehenden Verbandsspielen seiner Mannschaft (= vom BFV angesetzte Spiele, keine Freundschaftsspiele, -turniere etc.!) nach dem 30. Juni teilnehmen, so gilt der 30. Juni als Abmeldetag,wenn er sich innerhalb von fünf Tagen nach Abschluss des Wettbewerbs oder dem Ausscheiden seines Vereins aus diesem Wettbewerb nachweislich abmeldet.
    (Vorgenanntes gilt analog auch für Juniorinnen.)
    Eine Ansetzungsbestätigung des zuständigen Jugendgruppenspielleiters ist in solchen Fällen zusammen mit den Vereinswechsel-Unterlagen einzureichen!

    3. Das Privatspielrecht wird grundsätzlich ab Eingang der kompletten Unterlagen (Vereinswechselantrag, Spielerpass und Nachweis der Abmeldung) erteilt.


    Quelle:http://www.bfv.de/cms/spielbet…el/aktuelle-hinweise.html

    @addi73 :


    siehe Eingangspost.


    Ansonsten tut es nichts zur Sache, ob man den Verein vorab schon über Wechselabsichten informiert hat. Was Fairness angeht, siehst Du hier ja selbst, wie viel einige Vereine selbst davon halten.....

    Es gibt durchaus Trainer, die die Regeln kennen und sie für sich ablehnen und vorsätzlich (oder böswillig, wie du es nennst) dagegen verstoßen.


    Auch sind Trainer gehalten, sich auch selbst über Regeln zu informieren.
    Treten wir zu einem Hallenturnier an, erkundige ich mich auch im Vorfeld, nach welchen Regeln dort gespielt werden soll. Ich weiß jedoch auch, dass es viele Trainer gibt, die dies nicht machen und sich auch teilweise Schiedsrichter erst unmittelbar vor einem von Ihnen zu leitenden Spiel bei den Trainern ( oder Eltern :thumbup: ) nach den Regeln erkundigen. Auch wenn sie sonst überwiegend Spiele von Erwachsenen pfeifen, so darf man doch erwarten, dass sie sich im Vorfeld belesen, oder ?


    Klar Strafen gehören auch dazu, aber davor sollten Aufklärung,Kenntnis, Verständnis, Einsicht und im besten Fall sogar Mitbestimmung (zumindest das Gefühl davon) stehen.


    @Sir Alex :


    Etwas anderes habe ich in meinen Beiträgen auch nicht geschrieben .


    Nur dürfen sich Trainer nicht völlig frei von Schuld sehen, wenn sie einfache Regeln nicht kennen, die überall nachzulesen sind und den Verbänden die Alleinschuld zuweisen. Ich weiß zum Beispiel nicht, was hinsichtlich einem vorgeschriebenen Abstand für Zuschauer zum Spielfeldrand so missverstanden werden kann, dass diese dann trotzdem unmittelbar dort stehen.
    Diese Nichteinhaltung von einfachen Regeln lässt sich für mich dann auch nicht mit Unkenntnis erklären. Das sind vorsätzliche Verstöße .

    @guenter :


    Es gibt durchaus Trainer, die die Regeln kennen und sie für sich ablehnen und vorsätzlich (oder böswillig, wie du es nennst) dagegen verstoßen.


    Auch sind Trainer gehalten, sich auch selbst über Regeln zu informieren.
    Treten wir zu einem Hallenturnier an, erkundige ich mich auch im Vorfeld, nach welchen Regeln dort gespielt werden soll. Ich weiß jedoch auch, dass es viele Trainer gibt, die dies nicht machen und sich auch teilweise Schiedsrichter erst unmittelbar vor einem von Ihnen zu leitenden Spiel bei den Trainern ( oder Eltern :thumbup: ) nach den Regeln erkundigen. Auch wenn sie sonst überwiegend Spiele von Erwachsenen pfeifen, so darf man doch erwarten, dass sie sich im Vorfeld belesen, oder ?

    ... was das Coaching im Spiel anbelangt bin ich immer noch sehr unentschieden. Weil es eben für beide Richtungen gute Argumente gibt. Das gilt für mich für alle Altersklassen.

    @fak :


    Welche guten Argumente gibt es denn für Dich für das aktive coachen einer F - Jugend während eines Spiels in der FPL ?

    @August :


    Gehst Du als Trainer während des Spiels auf den Platz und zeigst Dinge vor ? Unterbrichst Du als Trainer das Spiel ? Welche Fehler musst Du beispielsweise bei einer F -Jugend zwingend während des Spiels korrigieren ?


    Zu stichprobenartigen Kontrollen müssen sich Verantwortliche sich doch nicht anmelden. Da erscheint man beispielsweise einmal Mitte einer Halbzeit und muss auch nicht gleich unmittelbar an den Ort des Geschehens gehen, sondern bekommt auch schon einiges aus einer gewissen Entfernung mit, bevor man "enttarnt" wird.
    Aufklärung allein wird m.E. nach nicht erfolgreich sein. Selbst viele Trainer mit Lizenz verhalten sich nicht den Regeln entsprechend . Welche Entschuldigung gilt denn für diese ? Aufgeklärt und geschult sind sie ja, oder ?

    @JSG04:


    Die Leute gibt es. Und nicht zu wenige !


    Ob die Preise immer gerechtfertigt sind, ist uninteressant.


    In den Vereinen arbeiten Trainer überwiegend kostenlos oder gegen eine Aufwandsentschädigung, die allein schon diese Bezeichnung nicht wert ist. Muss man noch mehr dazu schreiben ?
    Dafür ist Jeder selbst verantwortlich und muss dann auch nicht neidvoll auf kommerzielle Anbieter blicken.

    @guenter:


    Auch wenn deine Frage an @Andre gestellt wurde, gebe ich hier auch einmal meinen Kommentar dazu. Dem Geschehen um das von dir geschilderte Spiel kann ich nicht so viel Positives abgewinnen, wie du.
    Den Kindern werden alle Entscheidungen abgenommen. Hier sind sich zwar beide Trainer einig, handeln für mich aber trotzdem falsch. Eltern direkt an der Seitenlinie, ..."die relativ viel hereinriefen, jedoch fast nur Positives." Heißt, dass auch Negatives von den Eltern hereingerufen wurde, vielleicht auch noch taktische Anweisungen. - Das geht für mich überhaupt nicht. Sind es die eigenen Eltern, gibt es eine freundliche Ermahnung. Danach dürfen sie sich das Spiel von außerhalb anschauen. Kinderwagen direkt an der Seitenlinie ??? Was soll das ? Hat dort nichts verloren, da er eine Verletzungsgefahr darstellt. Eine erwachsene Frau sollte soviel Verstand besitzen, dass sie das selbst sieht,
    oder parkt in diesem Verein der Platzwart am Wochenende seinen Rasentraktor auch direkt an der Seitenlinie ?
    Am nächsten Spieltag haben die beiden Mannschaften dann andere Gegner. Ob sich dann die jeweils anwesenden Eltern und Trainer auch einig sind, weiß man nicht. Die Trainer werden aber auch dort dirigieren und Einfluss nehmen, was dann vielleicht bei Uneinigkeit eskaliert.


    Was @Andre für mich richtigerweise meint, ist, dass sich nicht Alle aus Überzeugung an die Regeln der FPL halten werden und er schlägt hier mögliche Sanktionen vor. Dabei wäre es wohl nicht einmal notwendig, zu jedem Spiel unabhängige Beobachter zu entsenden, was real auch nicht machbar wäre, jedoch würden sich wohl viele schon davor hüten, gegen Regeln zu verstoßen, wenn Sanktionen angedroht sind und jederzeit damit gerechnet werden muss, dass ein Beobachter vor Ort ist oder während des Spiels erscheint.


    Ich bin auch kein Freund davon, alles mit Strafen belegen zu wollen. Bevor jedoch eine gute Idee, wie die FPL an einigen Betonköpfen scheitert, sollte man auch mögliche Sanktionen in Betracht ziehen.
    An unseren Straßen stehen auch nicht überall stationäre oder mobile Geschwindigkeitsmessanlagen. Trotzdem reicht die Möglichkeit, dass überall ein Gerät stehen könnte aus, damit die meisten Fahrer sich an vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeiten halten. Von den anderen werden immer wieder einige erwischt und zahlen dann entsprechend Strafe oder werden für einen gewissen Zeitraum gesperrt.
    Trage ich ein Spiel zu spät ein, wird das sanktioniert. Missachte ich vorsätzlich Spielregeln und Anweisungen des Verbandes bezüglich der Ausbildung unseres Nachwuchses, darf man nicht einmal über die Möglichkeit von Sanktionen diskutieren. Muss ich das verstehen ?



    EDIT: Beitrag hat sich mit dem von @Andre überschnitten. :D

    Dass das Datum des Poststempels gilt, halte ich für extrem unwahrscheinlich.Auch ohne Poststreik, sollte man ja nie einen Brief nehmen, da dieser verschwinden kann, der Empfänger behaupten kann, dass er ihn nicht erreicht hat, etc.

    @Sir Alex:


    Hier hat @TW-Trainer recht. Nachzulesen in den jeweiligen Spielordnungen der Verbände. "...als Tag der Abmeldung gilt das Datum des Poststempels. ...die Wartefrist beginnt mit dem Tag nach der Abmeldung..."

    Das wäre in der Tat eine direkte und sofortige Reaktion, die auch den reaktionärsten Trainerdiktator auf Normalmaß zurück stutzen könnte. Ohne (genug) Spieler keine Macht. Aber wer traut sich das schon ?

    Gegebenenfalls muss man etwas für "Stimmung" sorgen. Vom Auspfeiffen hat man die Eltern schneller überzeugt bzw. zieht sie mit... 8):thumbup: . Mit dem herunternehmen ihres Kindes vom Spielfeld tun sich die Eltern weit schwerer. Hier kann man die Eltern nur aufklären und zu Reaktionen animieren. Meiner Erfahrung nach handeln Mütter oft konsequenter als die Väter, wenn man sie einmal davon überzeugt hat, was ihrem Kind gerade angetan wird. :thumbup:

    @thomasg:


    Ich möchte dir persönlich hier überhaupt keine Schuld zuweisen. Deine aussage bezüglich der Unfähigkeit des Trainers fand ich nur passend, um auf eigene Ansprüche einiger Vereinsverantwortlichen bezüglich eventuell zu kassierender Ausbildungsentschädigung und dabei fehlender Qualität der Leistung der vereine gegenüber den betreffenden Spielern hinzuweisen, was gleichzeitig zu dem anderen aktuellen Thema des "Vereinswechsels" passt. Die Beiträge vieler Themen überlappen sich. Wir hatten auch schon hierzu passende Themen, wie die Frage, ob es nicht besser wäre, ganz auf einen Trainer zu verzichten, als völlig ungeeignete Personen zu installieren. Auch das Thema eines "Zweiklassenfußballs" haben wir schon diskutiert. Ich würde jedenfalls meine Kinder nicht von Fremden ständig anbrüllen und kommandieren lassen und lieber Geld in die Hand nehmen und nach geeigneteren Leuten Ausschau halten, diese von anderen Vereinen abwerben oder meine Jungs gegebenenfalls, wenn noch mit vertretbarem erhöhten Fahraufwand in deren Verein wechseln lassen.


    Was die FPL betrifft, so sollten Aufklärung und Schulung an erster Stelle stehen. Allein hier scheint es noch in vielen Verbänden zu mangeln. Sind jedoch Einweisung und Schulung erfolgt, sollten nach einer notwendigen Probezeit für Verstöße gegen die Regeln auch Sanktionen erfolgen dürfen.


    Man kann selbst Einiges bewirken, indem man die anwesenden Eltern darauf hinweist, dass sie ihre Kinder keinem "Brüllaffen" und "Joysticktrainer" aussetzen müssen und sie auffordert , sich gegen solche Personen aktiv und lautstark zur Wehr zu setzen. Solche Trainer sollten ausgepfiffen werden und Eltern ihre Kinder vom Spielfeld nehmen, wenn entsprechendes Fehlverhalten auftritt.

    Auch ich sehe hier weder für den betroffenen Spieler noch für den aufnehmenden Verein einen Vorteil durch die derzeitige Regelung.
    Der Spieler hätte ohne die Regelung auch kostenlos und ohne sperre wechseln können. der aufnehmende Verein hätte höhere Einnahmen generieren können, wenn er an dem Spieltag gegen eine höherklassige Mannschaft gespielt haben könnte. Die Oberligamannschaft hatte ja Gründe, warum sie zuerst eine Einladung ausschlug.


    Wie sahen denn die Verhandlungen aus ? " Spielt ihr nicht gegen uns, dann geben wir den Spieler nicht frei !" ????? Für so ein Vorgehen etwas gibt es auch eine Bezeichnung .... 8)

    Für mich stellt sich eine entscheidende Frage:


    Trete ich in einen Verband ein (egal ob jetzt Fussball, Handball oder sonstwas), und das geschieht nun mal auch automatisch wenn ich in einen betreffenden Verein eintrete, akzeptiere ich dann als Einzelner die dortige Regeln und Bestimmungen, oder kann ich Veränderunge so einklagen wie es mir passt? Ist mein Recht als Einzelner höher zu bewerten, als das Recht der Gemeinschaft, in die ich
    freiwillig eingetreten bin?

    Das Recht einer Gemeinschaft ist nicht höher zu bewerten, als das Recht eines Einzelnen. Recht gilt für alle, deshalb darf beispielsweise auch jeder Einzelne gegen Verfügungen einer Behörde, die den Staat und damit die Gemeinschaft vertritt, Rechtsmittel einlegen.
    Auch Satzungen und Ordnungen unterliegen geltendem Recht. Ich bin also auch als neu hinzugekommenes Mitglied weder gezwungen, eine Satzung zu akzeptieren, die nicht geltendem Recht entspricht, bzw. andernfalls aus diesem Verein auszutreten.