Praktisch dürfte es doch so sein, dass der Bub schon im Verein war und erst dann in die Schule kam. Dann ist es doch nachvollziehbar, dass er nicht mit den Klassenkameraden kickt, zumal so viele Vereine im Umkreis existieren und die Kinder sicher schon verteilt waren. Für mich wird auch der Begriff "Freunde" in dem Alter zu hoch gehängt. Meine Kinder haben sich schnell an ein neues Umfeld gewöhnt und neue "Freunde" gefunden. Teilweise bereue ich sogar, den Wechsel erst spät vollzogen zu haben.
Man muss doch unterscheiden: kickt dass Kind, um des Fussballs willen oder weil es mit seinen "Freunden" zusammensein möchte? Oder beides?
So wie die Arbeit im Verein beschrieben wird, würde ich persönlich auch wechseln, wenn der Sohn kein Problem damit hat. Er hat auch ein Recht auf ein bisschen Ausbildung. Das muss nicht immer den Wunsch nach einer Bundesligakarriere beinhalten. Wie @Palimpalim schon schrieb:
Zitat
aber ein wenig Qualität und etwas in Richtung Leistung finde ich schon gut.
Warum soll er in dem Verein verbleiben und seinen Sohn zum Positionsidioten ausbilden lassen? Natürlich hätte er gleich in einem anderen Verein anfangen können. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer und wie viele können wirklich behaupten, immer gleich das richtige zu tun ? Ich jedenfalls nicht.