Beiträge von Karl

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Zitat Karl:

    Zitat


    Wenn sich also in der Umgebung keine Vereine finden, wo eine Verbesserung in Eurem Sinne möglich ist, bleibt Dir wohl nur weiter der Kampf gegen Windmühlen im eigenen verein oder Dich mit den Gegebenheiten abzufinden.


    kaiser franz:


    Das war ja keinesfalls eine Empfehlung ! Du hattest nur geschrieben, dass Du wohl keine anderen Möglichkeiten z.B. Wechsel des Vereins hast.

    Chips:
    Einen ähnlichen Vorschlag hatte schon mal guenter in Form eines Kurzlehrganges für KIFU -Trainer gemacht. Wäre ich auch dafür ! Wenig zeitlicher Aufwand, Schulung in der Nähe, ...


    guenter:
    Ich weiss leider wirklich, wie die Realität aussieht. Aber man muss nicht alles akzeptieren. Ich suche die Schuld auch nicht bevorzugt bei den Trainern. Wenn sich alle Eltern wirklich für ihre Kinder interessieren würden, hätten solche Vereine keinen Nachwuchs mehr. Was man aber kurzfristig ändern kann, ist die Vereinszugehörigkeit. Solche Gurkenvereine, die sich nicht für ihren Nachwuchs interessieren, haben auch keinen verdient.

    Zitat guenter:

    Zitat

    dass die Bereitschaft zur Mitarbeit wie von Kicker immer wieder beschrieben abgelehnt wird, ist die Ausnahme, die Regel ist
    dass auf allen Ebenen engagierte Personen händeringend gesucht werden.


    Ich habe aber auch erlebt, dass man darauf wartet, dass diese Personen auf dem silbernen Tablett angeflogen kommen. Es wird in jedem Jahr festgestellt, dass z.B. u.a. Trainer fehlen. Aber es wird nichts konkretes dagegen unternommen. Ich denke, dass es in erster Linie die Pflicht der Vereinsführung ist, Massnahmen zu ergreifen und entsprechende Leute anzusprechen.


    Natürlich kann man für 30,- € Jahresbeitrag nicht erwarten, dass damit alles abgedeckt ist. Das funktioniert nur, wenn genügend Mitglieder unentgeltlich tätig werden und den Verein unterstützen. Dann gehört es sich meiner Meinung nach aber auch, dass ich die Interessenten darüber offen aufkläre, was sie für das bisschen Geld erwarten dürfen. Und diese Aufklärung hat vor Aufnahme und Beitragseinzug zu geschehen !!! Sonst braucht man sich nicht wundern, dass die Leute später enttäuscht sind.


    Man soll doch vor Aufnahme sagen: "Wir haben zur Zeit viel zu viele Kinder und einen inkompetenten Trainer, der von Kinderfussball nichts versteht. Ihr Kind darf an dem entsprechenden Training teilnehmen und ab und an darf es vielleicht auch einmal für ein paar Minuten an einem Spiel teilnehmen. Das Ganze kostet dafür nur 30,-€. Wenn sie mehr für ihr Kind wollen, können sie zu Verein X gehen oder sie übernehmen das Training selbst. "
    Das wäre wenigstens ehrlich!

    Hier steht die Vereinsführung in der Verantwortung, speziell Jugendleitung. Wenn man soviel Kinder aufnimmt, muss man auch für Trainer sorgen. Den Beitrag kassiert man schliesslich auch. Statt im Vorfeld den Eltern reinen Wein einzuschenken, nimmt man die Kinder erst einmal auf, um ihnen dann zu sagen, dass sie entweder ruhig sein sollen oder das Training selbst übernehmen. Das kann es ja wohl nicht sein.

    In einigen Dingen stimme ich guenter zu, andere sehe ich kritischer !


    Der Trainer kann schon mal nicht gerecht handeln, wenn er bei 22 Spielern 8 Stammspieler hat ! Schon der Begriff spottet in der Altersklasse jeder Beschreibung !


    Ich weiss nicht, wie die Vereinsverantwortlichen zum Trainerverhalten stehen, aber sollten sie damit einverstanden sein, würde ich hier auch keine 2. Mannschaft betreuen wollen. Da kann man besser in einem anderen Verein helfen, dessen Leute es mehr verdienen unterstützt zu werden. Weiterhin hat Chips angeführt, dass es die anderen Eltern nicht interessiert. Für die würde ich dann auch keinen Finger krümmen.


    Es gibt doch noch genug Vereine. Warum lange Nerven lassen ? Passt das Angebot nicht und ist keine Besserung in Sicht, wechselt man den Anbieter. Und dem Kind macht es doch keinen Spass mehr. Das ist hier doch eine klare Ansage.

    Warum befasst Du Dich so intensiv mit dieser Frage ? Einfache Info: Eltern sollen sich entsprechende Gedanken machen und dann entsprechend organisieren. Dabei kann man seine Ideen ( so man welche hat :thumbup: ) als Trainer mit einbringen. Nebeneffekt: dieses gemeinsame organisieren schweisst auch die Elternschaft zusammen und Du kannst Dich auf deine eigentliche Aufgabe konzentrieren.

    Zitat Chips:


    Zitat

    Die Art und Weise wie der spanische Fußball das regelt finde ich gut ... wäre hier auch angebracht. Ich kenne mich beim DFB nicht aus..... aber könnte man die nicht dazu zwingen sich sowas durch den Kopf gehen zu lassen, wenn man genug Eltern / Trainer/ Interessierte hätte, die auch nichts dagegen hätten, eine entsprechende Petition zu unterschreiben???


    Vielleicht wärst Du im Ernstfall enttäuscht darüber, wie wenig Leute unterschreiben. Die meisten Trainer unterschreiben schon mal nicht, da bin ich mir ganz sicher. Interessierte ? Wer soll das noch sein, ausser den Eltern ? Von denen, deren Kinder regelmässig spielen, werden auch die meisten nicht unterschreiben. Und von den anderen Eltern interessiert es auch einen Teil nicht. hast Du doch schon selbst beschrieben !


    Selbst wenn das alles gehen würde, käme es für Deinen Sohn wohl viel zu spät. Weiterhin würde es keine Garantie für gerechte Einsatzzeiten geben. Dann werden eben weniger Kinder zum Spiel mitgenommen, oder Trainer sind sich einig und die Daten werden im Nachhinein entsprechend manipuliert.


    Ausser einer Vorgabe müssen die Vereinsverantwortlichen überzeugt werden. Ich denke, in vielen Vereinen wird erst ein Umdenken einsetzen, wenn sie für ihre Herrenmannschaften keine Spieler mehr finden.

    guenter:


    Das sagen wir jetzt mit unserer heutigen Erfahrung. Aber einigen Neulingen wird vieles erst klar, wenn sie eine Weile dabei sind und einiges hinterfragen. Viele andere wundern sich ja nicht einmal, sondern nehmen diese Zustände hin bzw. interessieren sich garnicht für die Kinder. Hauptsache, sie sind sie mal für eine Weile los. Die beschriebenen Zustände kenne ich auch und das nicht nur von einem Verein ! Aber spätestens jetzt sollte man reagieren und die Biege machen. Ändern wird man als Mutter die Einstellung des Trainers und des Vereins nicht bzw. nicht in einem akzeptablen Zeitraum. Da es aber zum Glück genügend Vereine gibt, die Kinder suchen, sollte sich auch einer finden lassen, wo Kind und Eltern einigermassen zufrieden mit sind. Hier sollte man dann aber wirklich im Vorfeld genauer schauen.

    Grosse Fortschritte der Kinder nach einem Feriencamp sind auch nicht zu erwarten. Dazu ist die Zeit meist zu kurz und es müssen alle Kinder bedient werden, auch die, die mehr Gaudi und weniger Fussball wollen. Besser sind da Schulen, wo ein entsprechend motiviertes Kind über ein ganzes Jahr unter seinesgleichen trainieren kann. Der Trainerkollege, der seinen Jungen weit gefahren und ihn jetzt beim FCB hat, dürfte auf jeden Fall besser gefahren sein, als mit einem Verein, wie Du ihn beschreibst. Dazu kann man warscheinlich auch keine grundsätzlichen Aussagen treffen, da es sicherlich immer auf den Einzelfall ankommt. Auf das einzelne Kind und die Eltern. Für den Einen passt es, für den Anderen nicht.


    Du kannst ja mal mitteilen, wie die Sache bei Euch weiter verläuft und ob ihr vielleicht eine akzeptable Lösung findet. Wünsche es Deinem Sohn jedenfalls.

    Bei mir wird auf allen Positionen auch während eines Spiels rotiert. Ausserdem schalten sich die Verteidiger genauso in den Angriff mit ein und dürfen Tore erzielen, wie die Vorderleute mit verteidigen und Tore verhindern müssen. Deshalb stellt sich bei mir die Frage nach dem Bewerben einer Position erst garnicht.

    Chips:


    Es wäre um jeden Tag schade, den Dein Kind noch in diesem Verein verbringt. Die anderen betroffenen Eltern scheint es nicht zu interessieren, ob ihre Kinder spielen, - dann lass sie. Kümmere Dich nur um Deinen Sohn. Auf den Begriff Stammspieler würde ich übrigens auch bei der Suche nach einem neuen Verein achten. Dort wo er fäält, ist Dein Kind fehl am Platz. Absolviere Probetrainings, damit Dein Sohn weiter Fussball spielen kann und ihr einen besseren Einblick bekommt. Beobachte Trainer und ihr Verhalten bei Punktspielen und dann sucht Euch einen Verein aus.

    kaiser franz:


    Ich gehe einmal davon aus, dass längere Fahrzeiten für Dich nicht in Frage kommen. Sonst hättest Du ja auch die zeit, die mannschaft selbst zu trainieren. Wenn sich also in der Umgebung keine Vereine finden, wo eine Verbesserung in Eurem Sinne möglich ist, bleibt Dir wohl nur weiter der Kampf gegen Windmühlen im eigenen verein oder Dich mit den Gegebenheiten abzufinden. Eine Möglichkeit, die mir noch einfällt, wäre vielleicht noch zusätzliches Training in einer anderen Mannschaft oder Fussballschule ( falls es eine in der Nähe gibt ), wo der Junge auf den anderen Positionen trainieren und spielen kann.

    Erst einmal steht der Verein in der Verantwortung. Es ist ein Unding, Beiträge zu kassieren und dann 22 Kinder in eine Mannschaft zu stecken, wo viele nicht spielen können.


    Ich würde mich hier schnellstens mit Verein und den anderen Eltern abstimmen, ob es möglich ist, sofort ein 2. Team aufzustellen und zu trainieren, welches dann, da die Saison bald zu Ende ist, nur Freundschaftsspiele und Turniere absolviert. Kuchen und Fahrdienste für Andere wären bei mir gestrichen, wenn das eigene Kind nicht gerecht behandelt wird.


    Sollte keine sofortige Änderung im Sinne des Kindes erfolgen, würde ich die Zeit nutzen und den Sohn möglichst viel bei anderen Vereinen trainieren lassen, um für ihn dann überlegt einen neuen Verein auszusuchen. Von den Verantwortlichen des Vereins würde ich übrigens einfordern, ab sofort für einigermassen gerechte Ausbildung /Förderung des Sohnes zu sorgen oder die entrichteten Beiträge zurückzuzahlen. Wäre mal auf die Reaktion der Herren auf diese "Frechheit" gespannt. Die entsprechende Antwort sollte Dir dann die Augen öffnen, ob Du Dein kind überhaupt noch in diesem verein lassen willst.

    guenter:


    Mit ein wenig diplomatischem Geschick, kannst Du alles noch als Fortbildungsmassnahme deklarieren. Vielleicht genehmigt Dir Deine Frau sogar Bildungsurlaub.


    @jenny:


    Ich muss Dich nur kurz vor Guenter warnen. Er hat im Garten seinen ganz eigenen Stil. Wer seinem stetig wild rotierenden Spaten zu nah kommt, ist schon mal schnell ein Körperteil los. Auch sollte der Garten gross genug bemessen sein, um Guenters Arbeitswut zu befriedigen.

    Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Also die Rückfragen zum Kind sind schon sehr oft egoistisch begründet, ohne dass die Mannschaft gesehen wird


    Die Interessen des eigenen Kindes zu vertreten, ist doch für Eltern völlig legitim, solange man auch bedenkt, dass der Trainer im Interesse ALLER Kinder handeln muss.


    In Deinem Fall würde ich zusammen mit meinem Sohn herausfinden wollen, wie er sich selbst seine Zukunft bezüglich Fussball vorstellt ? Reicht ihm der Spass mit seinen Freunden oder fühlt er sich unterfordert und unzufrieden ? Danach würde ich diesbezüglich mit Trainer bzw. mit Jugendleitung sprechen. Findet man keinen gemeinsamen Nenner bzw. Vorschläge kein Gehör, bleibt die Möglichkeit eines Mannschafts oder Vereinswechsels offen. Rücksicht auf Andere musst Du hier nicht nehmen, denn die anderen Eltern scheinen ja alle zufrieden zu sein. Du musst an DEIN Kind denken und in seinem Sinn handeln. Ich vermute aber, dass Dir ähnliche Gedanken bereits durch den Kopf gehen.

    Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Karl: an sich gibts ja auch nichts schlimeres als Eltern die sich einmischen oder?

    Würde ich so nicht grundlegend sagen. Es kommt doch immer u.a auf die Art und Weise und den richtigen Zeitpunkt an. Ich für meinen Teil möchte schon mündige Eltern. Sie haben ja die Verantwortung für ihre Kinder und wollen deren bestes, und ich kann und muss auch mit kritischen Fragen leben, solange sie jeweils die Belange des eigenen Kindes betreffen.