Ich finde es wiederum besser, Fragen, die irgendwie in das Thema passen, auch dort zu stellen, als unendlich viele Themen zu eröffnen. Natürlich muss man dann das Thema auch intensiv durchlesen. Auch möchte ich nicht nur bierernst diskutieren müssen, sondern denke, dass es zwischendurch auch mal aufgelockert zugehen darf. Ist eben alles Ansichtssache und ich habe deshalb auch kein Problem damit, dass Du es anders siehst.
Beiträge von Karl
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Anlässlich des Themas zum Vertreterwahlrecht, würde ich hier gern zusammenfassen lassen, welche Möglichkeiten die Forenmitglieder außer dem Vertreterwahlrecht ( welches ja weiter im anderen Thema diskutiert wird ) sehen, um Interessen der Kinder im Verein durchzusetzen. Was ist bereits jetzt möglich, was müsste noch verbessert oder neu eingeführt werden ?
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Andre: Vielleicht hast Du es missverstanden, aber ich meinte, dass bei einem zukünftigen Vertreterwahlrecht in Zukunft die Vereine viel genauer schauen könnten, wen sie sich in den Verein holen und dabei die Augen auf die Eltern werfen, da diese dann zwar nicht Mitglied, jedoch die Rechte eines solchen wahrnehmen. Da könnte dann die Aufnahme eines Kindes daran scheitern, weil sein Vater als Idiot oder Quertreiber oder als wer weiß was angesehen wird.
Nur um eines klarzustellen. Ich bin absolut für die Stärkung der Kinderrechte. Nur bezweifle ich, dass ein Vertreterwahlrecht hier zum Erfolg führt. Eher befürchte ich, dass ein noch härterer Streit letztlich auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden könnte und es dabei nicht immer um die wirklichen Interessen der entsprechenden Kinder geht.
Dieses Thema wird ja weitergeführt werden. Ich wäre dafür, einen anderen zu eröffnen, in dem wir darüber diskutieren, welche Möglichkeiten noch existieren würden, um die Rechte der Kinder zu stärken bzw. überhaupt durchzusetzen.
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Zitat @kicker :
Zitatwar Schule weniger imaginäre Eliteaufzucht- wie primär oft rücksichtslose Benotungsanstalt zulasten der Eltern (die zuhause o. per teurer Nachhilfe das reinholen sollen, was Schulen an qualitativem Unterricht nicht mehr leisten können dank politisch knapper Budgetierung) und und und.
Meine Kinder kommen prima mit dem Schulsystem klar, obwohl der Förderunterricht in der Grundschule denjenigen vorbehalten war, die nicht so toll waren. Soviel also zur "Eliteförderung". Des Weiteren sehe ich es so, dass für Ausbildung nicht nur die Schule bzw. der Staat verantwortlich ist, sondern dass auch von den Eltern erwartet werden darf, dass sie ihren Teil beitragen. Auch "normale" Kinder aus "normalen" Familien haben ein Recht gefördert zu werden und nicht nur die "Problemfälle".
Noch etwas zum Vertreterwahlrecht: Wenn man es denn einführt, muss man eventuell auch damit leben, dass Kinder nicht in den Verein aufgenommen werden, weil die Eltern nicht gefallen, da man letztlich ja diese aufnehmen würde. Wäre das dann in Ordnung ? Verständlich wäre eine solche Prüfung der Eltern dann aber wohl.
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Vom Jodeln bekomme ich leider immer einen Schreihals ...
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Da gibt es schon mal fortschrittlich denkende Senioren, die ihr Geld nicht in Rheumadecken und Massageliegen investieren, sondern in die Zukunft des deutschen Fußballs, und dann wird immer noch geschimpft. Dabei liegt die Lösung des Problems so nah. Sie heißt Enkelrotation.
Und weil die Idee von mir kommt, bin ich als erster an der Reihe ! 
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Teilweise haften einige Vorstandsmitglieder mit ihrem Privatvermögen. Das hatte guenter schon angeführt. Da wollte ich als Vorstand auch nicht, dass 8 jährige oder Nichtmitglieder, die keinen Einblick haben, notfalls über Wohl und Wehe des Vereins bestimmen können. So gut und ehrenhaft im Sinne der Kinder es Andre und @kicker auch meinen, so sind doch die Argumente von guenter und TW - Trainer für mich schlüssig.
Ich denke, wenn sich wirklich eine Mehrheit der Eltern für die Vereinsarbeit interessieren würde, hätten einige Vereine keinen nachwuchs mehr. Das wäre eben auch eine Art der Abstimmung. Da es der großen Mehrheit jedoch wahrscheinlich egal ist, bleibt alles beim Alten und nur der der sich interessiert, stimmt ab und zieht von dannen. Daran würde auch ein Vertreterwahlrecht nichts ändern.
Und weil hier ein User fußballbezogen ganz besonders auf die immer kinderfeindlicher werdende Gesellschaft schimpft: Wir wurden früher nicht zum Training oder Turnier gefahren. Es haben keine Eltern zugeschaut. Es hat keine Sa. interessiert. Trotzdem haben wir überlebt und sind nicht seelisch zerrüttet worden. Man darf nicht nur den Blick auf die Dinge werfen, die noch zu ändern oder zu verbessern sind, sondern muss auch die Dinge sehen, die sich schon zum Positiven geändert haben. Und dass sind auch nicht wenige. Vielleicht sollte man heute auch einfach mal wieder die Hauptverantwortung für die Kinder an diejenigen übertragen, die sie in die Welt gesetzt haben und nicht alles der "Gesellschaft" anlasten.
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Nimmst nicht persönlich. Das mit der "Granate" war ironisch gemeint und bezog sich auf einen Beitrag eines anderen Users, der leichte Probleme mit den militärischen begriffen im Fußball hatte.
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Gegen diese gegenseitigen Beleidigungen musst Du vorgehen. Sprich mit den Kindern und frage, wie sie sich fühlen, wenn sie beleidigt werden. Legt Konsequenzen fest. Musst Du zum Beispiel 3 Kinder deshalb zeitweise vom Training ausschließen, brich das Training an dem Tag ab. Solange die Kinder so miteinander umgehen, wie Du es beschreibst, ist eine sinnvolle Ausbildung nicht möglich.
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guenter: Hatte Deinen Beitrag angefangen zu lesen bis " ganzheitliche Förderung 8Geist und Körper) und wollte spontan einen Beitrag schreiben bezüglich unrunder Geldbeträge. Habe dann weitergescrollt und festgestellt: zwei Dumme ein Gedanke!
Vielleicht gibt es aber bei der ganzen Geschichte auch einen dämlichen Verteidiger, der nicht rechnen kann und es deshalb erst gar nicht versucht. Der ist dann schneller am Ball und schon war es das mit dem Geldsegen ...

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Zitat marcel:
ZitatIch habe ihm jedesmal wenn er es gesagt hat er soll sich neben hinsetzen und 2-3 Minuten zuschauen,
Da sich unsere Beiträge überschnitten haben, hier noch was zu Deiner obigen Aussage. Dein verhalten ist inkonsequent und deshalb nicht erfolgreich. 2 - 3 Minuten sind zu wenig. Hat er dann den Sinn der ersten verordneten Zwangspause nicht verstanden, fliegt er ganz und darf den Rest des Trainings zusehen. Jedoch nicht in unmittelbarer Nähe. Das ziehst Du erst einmal in jedem Training so durch. Mal schauen, ob sich etwas ändert.Was das unfaire verhalten im Trainingsspiel angeht, so kannst Du mit folgenden Mitteln arbeiten: Ermahnung, gelbe/gelbrote/rote Karte. Gelbrot bedeutet den Rest des Abschlussspiels zuschauen. Rot bedeutet auch im nächsten A - Spiel zuschauen. Oder wenn er es nicht begreift, im nächsten Punktspiel aussetzen. Egal aus welchen Verhältnissen er kommt, hast Du auch eine Verantwortung für die anderen Kinder. Ich hatte mal einen vielleicht ähnlichen Fall. Der Junge ist dann regelmäßig ausgeflippt und es war jedes Mal nur Glück, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat. Dieses Verhalten hat er auch außerhalb des Fußballs gezeigt. Nachdem nach entsprechenden Konsequenzen und auch Elterngespräch zwar die Abstände der Ausraster grösser wurden, jedoch nicht deren Intensität, habe ich den Eltern mitgeteilt, dass er nicht mehr zu kommen braucht, da ich ihn nicht mehr trainiere. Vorher habe ich mich darüber noch mit dem Jugendwart abgestimmt.
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Man muss hier auch die Mutter verstehen. Optimal ist es, wie andere hier schon sagten, wenn Trainer und Eltern eine klare Absprache treffen und beide Seiten sich darauf verlassen können, dass der Andere konsequent handelt. Wo das z.B. von Trainerseite aus nicht so ist, weil vielleicht der Trainer noch nicht so viel Erfahrung hat, greifen eben die Eltern selbst ein.
Hier war es meiner Meinung nach auch Sache der Mutter, Konsequenzen zu ziehen, da das Training bereits beendet war und der Junge einfach ihren Aufforderungen nicht nachkam. Eine Lösung hätte zum Beispiel so aussehen können, dass die Mutter dem Trainer umgehend im Beisein des Kindes Bescheid gibt, dass das Kind zum nächsten Training nicht kommt, da die Mutter es (anlassbezogen) nicht fährt. Daraufhin teilt der Trainer dem Kind mit, dass es dann auch am Wochenende nicht spielen kann, da es ja nicht trainiert hat. (Eine Regel, die für alle gilt) Damit käme die Strafe richtigerweise von der Mutter und würde auch dem Fehlverhalten entsprechen. Für das Kind würden aber auch die weiterreichenden Konsequenzen deutlich. -
Ein aufklärendes Gespräch mit den Eltern sollte an erster Stelle stehen. Ich denke, hier ist ein Opa, der sich einfach über seinen Enkel freut und ihm etwas Gutes tun will und die eventuellen negativen Auswirkungen nicht bedenkt.
Noch was zu den 1,50 für eine Vorlage: möchten wir Kinder, die frei vor dem Tor stehen, dann rechnen und abspielen ? -
Dass der Verein sich gerade für die TW - Position rechtzeitig nach einem Ersatz umgeschaut hat, muss man natürlich auch verstehen. Bei einem Feldspieler sähe es wohl etwas einfacher aus. Vielleicht hätte man vorher anders miteinander kommunizieren müssen und mitteilen, das man das Probetraining eher für das persönliche EGO mitnimmt, um zu schauen, welchen Stand der Sohn hat und man keine Wechselabsichten hegt.
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Ich finde 2 Euro besser. Rechnet sich einfacher für einen F - Jugendlichen.

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Kurze Antwort: In meinen Augen macht ein Strafenkatalog mit Geldstrafen für Eltern ( Kinder u. Jugendliche lehne ich auch ab )keinen Sinn, weil er nicht jeden gleich trifft, Du die Strafen bei Weigerung kaum durchsetzen kannst und die ganze Sache mit Dem Geld allein schon ein Gschmäckle hat.
Bei Zuspätkommen würde ich wie guenter vorgehen und nicht gleich ein ganzes Spiel aussetzen lassen, sonst kommen die Leute, wenn sie merken, dass sie es nicht mehr pünktlich schaffen, gar nicht mehr erst zum Spiel. Außerdem muss man schon unterscheiden zwischen G und z.B. G. In der G fängt man damit an, die Eltern auf die Regeln einzuschwören. das geht nicht gleich mit der Holzhammermethode. Sonst vergrault man sie auch schnell. In einer E -Jugend sollten den Meisten die Regeln und Konsequenzen bekannt sein, so dass man hier schon anders vorgehen kann. Wichtig ist auch, dass man über den ganzen Regeln nicht vergisst, dass immer noch der Spaß für alle (Kinder, Eltern und Trainer) im Vordergrund stehen soll und man sich nicht an anderen Fronten gegenseitig aufreibt. -
Deine unreife Frage an mich übergehe ich jetzt einfach mal, da es ja nicht um persönliche Befindlichkeiten geht, sondern um die Sache. Nur soviel: Ich war wohl nicht der einzige, der Deinen Beitrag etwas missverstanden hat. In meinem Beitrag habe ich nicht Dich persönlich angeschrieben. Ich meine allgemein, dass Kinder einen Trainer, der mit Geldstrafen arbeitet, nicht verdient haben. Für mich haben dort, wo mit Fußball kein Geld verdient wird, auch keine persönlichen Geldstrafen was verloren. Eltern erziehst Du nicht mit 1 oder 2 Euro. Es gibt ja schon große Unterschiede bei den Eltern, was die finanzielle Empfindlichkeit angeht. Von mir könntest Du auch gern mehr bekommen, wenn ich dafür ausschlafen und in Ruhe frühstücken kann und mein Kind trotzdem spielt. Das wäre es mir wert. Zahl ich Dir auch schon für die Saison im Voraus. Und die armen Säcke, die keine Kohle haben, müssen eben früher raus. Das nur mal als Beispiel. Aber es wäre doch nicht in Ordnung und hätte zumindest bei Einigen nicht die gewünschte Wirkung. Spielen die Kinder aber entsprechend weniger oder gar nicht, trifft es jeden gleich. Ich zumindest würde dann mein Kind pünktlich bringen.
das nächste Problem bei Geldstrafen wäre die Durchsetzbarkeit. Was passiert, wenn jemand nicht zahlt. Was würdest Du in dem Fall machen ? -
Hoffentlich zieht die Mutter das durch ... ! Ist auch dem Kind zu wünschen.
Was interessiert Dich der andere Trainer ? Wichtig ist für Dich Deine Mannschaft. Wenn Du es nicht schaffst Disziplin in die Truppe zu bekommen, lässt Du das mit dem Trainer vielleicht besser und wartest noch ein paar Jahre ab, bis Du selbst gereift bist.
