Das genannte Beispiel der Mutter, die regelmäßig zum Treffpunkt zu spät kommt, zeigt für mich aber, dass die Mutter schon Priorität auf den Fußball des Kindes legt, sonst würde sie nicht permanent nachfragen, warum er noch nicht eingesetzt wird. Sie reizt einfach die Grenzen aus bzw. überreizt sie. Da kannst Du noch so gutes Training anbieten, solche Leute gibt es immer. Sie müssen einfach lernen, sich in die Gemeinschaft einzufügen. Sind die Regeln gemeinsam mit Eltern und kindern aufgestellt, steht der Trainer hier jedoch nicht allein da. Aus Erfahrung weiß ich zum Beispiel auch aus kleineren Vereinen, dass die Mehrheit der Eltern in der Regel pünktlich am Treffpunkt ist, es jedoch nicht versteht, dass z.B. ihre Kinder auf der Bank sitzen und andere, welche zu spät kommen, gleich zu Anfang spielen. Es sollte hier einfach sein, die Mehrheit der Eltern von einer entsprechenden Regel zu überzeugen.
Beiträge von Karl
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Ich weiß schon, wie Du es meinst. Und Du weißt, wie ich es meine. Wir sind uns doch in der Vorgehensweise grundsätzlich einig.
Was das Nachhause kommen vom Stammtisch anbelangt, so trage ich immer einen Schutzhelm mit Beleuchtung, damit ich den Weg finde und wohl auch damit meine Frau weiß, wo sie hinschlagen muss. Vermute ich nach Deinen Ausführungen jedenfalls. Wunderte mich schon mehrfach am nächsten Tag über ein nervendes Klingeln im Kopf. Wollte schon die Brauerei verklagen.

-
Zitat guenter:
ZitatAlles anzeigenUnbestreitbar sind gewisse Regularien eines Vereines für den Trainer absolut unterstützend und eigendlich auch ein Muss
Jedoch hängt es letztlch immer am Trainer, wie diese auch umgesetzt werden. und da sehe ich teilweise einen erheblichen Mangel.
letztendlich ist immer der Trainer der Verantwortliche.die Mutter muss ich mal in Schutz nehmen. wie soll sie verstehen, dass ihr Kind plötzlich draussen bleiben muss, für etwas
das zuvor regelmässig akzeptiert und keine Rolle gespielt hat?Das ist richtig bis auf die Sache mit der Mutter. Das Verhalten von ihr ist einfach nur frech. Natürlich sollen Regeln und Konsequenzen vorher feststehen. Aber auf Dauer zu spät kommen und dann zu erwarten, das das Kind auch noch gleich spielt !? Ich hätte sie daraufhin vermutlich gleich wieder nach Haus geschickt. Leider gibt es keine angemessene Möglichkeit solche Personen für Faulheit und Blödheit zu bestrafen, so dass man nur über das Kind herankommt. Leid tun mir die entsprechenden Kinder trotzdem.
-
@ballgewinski:
Für das Kind ist es hart, für Fehlverhalten der Eltern nicht zu spielen oder ausgewechselt zu werden, aber darüber lernen die Eltern am schnellsten, was wiederum dem Kind zugute kommt. Was hier jedoch für mich falsch gelaufen ist, ist die Tatsache, dass den Eltern Konsequenzen für falsches Verhalten nicht vorher offen mitgeteilt wurden. Deshalb für mich im konkreten Fall die Auswechslung des Kindes nicht richtig, weil auch der Trainer versagt hat. Ich wechsle zum Beispiel ein Kind sofort aus, wenn durch die Eltern taktische Anweisungen während eines Spiels gerufen werden. Das wissen die Eltern und deshalb lassen sie es sein. Somit klingt die angedrohte Konsequenz erst einmal sehr hart aber sie muss real fast nicht angewandt werden. Selbst Neuzugänge, die es noch anders verinnerlicht hatten, haben es spätestens nach einmaliger Anwendung kapiert. Man muss das Kind nicht gleich für den Rest des Spiels draußen lassen. Nach einem ermahnenden Blickkontakt mit den Eltern und einer kurzen Denkpause für sie, kann das Kind weiterspielen. Kommt es jedoch wieder vor, ist es für den Rest des Spieles draußen. Praktisch kann ich sagen, dass hier die Eltern ganz schnell lernen, da sie ihr Kind spielen sehen wollen und die Kinder haben ihre Ruhe im Spiel oder werden, um auf das obige Beispiel zurückzukommen, in Zukunft pünktlich zum Spiel gebracht.
-
Ich würde versuchen mit einem Teil der Spieler eine Spielgemeinschaft mit einem Verein zu bilden, der nur wenige Spieler hat, oder auch einige als Überhang, jedoch noch Platzkapazitäten hat. Euer Verein stellt dafür den Trainer. Dann wäre allen geholfen und es würde nichts extra kosten.
-
Da gebe ich Dir Recht. Trotzdem finde ich es allgemein vernünftig, wenn der Vorstand hinter den Trainern steht und im Verein allgemeine Verhaltensregeln für alle gelten. Einige Trainer schaffen es, Regeln mit ihrem Team aufzustellen und garantieren auch die Einhaltung, andere tun sich damit schwer. Eine allgemeingültige Vorgabe verhindert auch, dass diesbezüglich die Trainer untereinander ausgespielt werden und zeigt den Eltern, dass eine gemeinsame Sprache gesprochen wird. Bei einigen Trainern liegt es an der Unerfahrenheit oder fehlendem Selbstbewusstsein, bei anderen wird es nie was werden, weil sie es einfach nicht auf die Reihe kriegen, dass man Regeln auch durchsetzen muss. Da viele Vereine aber auch auf diese Trainer angewiesen sind, soll durch die Vereinsvorgabe hier wohl wenigstens für einen allgemeinen Mindeststandard gesorgt werden.
-
Das ist ja schon vorbildlich, wenn der Verein hier eine klare Linie vorgibt. Kommt ja letztlich allen zu Gute, aber unterstützt die Trainer natürlich ungemein. Finde ich klasse vom Verein.
-
Richtig so. In Zukunft würde ich aber konkrete Regeln mit Konsequenzen vor Saisonbeginn bekannt geben. Dann erspart man sich die Nachfragen.
Ist schon richtig frech von der Mutter, eine halbe Stunde zu spät zu kommen und zu erwarten, dass das Kind von Anfang an spielt. Passiert das noch einmal, würde sie bei mir ganz umsonst gefahren sein. Es kann ja alles einmal vorkommen und jeder kann sich mal verfahren oder sich in der Zeit vertun. Aber wenn es zur Normalität wird, muss man Maßnahmen ergreifen. Solches Verhalten ist unfair gegenüber den anderen Kindern, dem Trainer und den anderen Eltern.
-
Zitat marcel:
ZitatWenn Ich Ihenen nach vorne nichts mehr beibringen kann, muss ich eben nach hinten gehen.
Dann kann es offensiv nicht viel gewesen sein, was Du ihnen beigebracht hast, wenn Du ihnen jetzt schon nichts mehr beibringen kannst.
ZitatIch finde eben Manndeckung auch schon in der Jugend wichtig, weil man es früh lerenne sollte. Ich habe das auch schon in der F-Jugend gelernt.
Warum sträuben sich bei mir heute die haare so ? Ist doch gar nicht so windig ?
Ich kann Dir nur noch einmal raten, Dich als Co einem erfahrenen Trainer in einem seriös geführten Verein anzuschließen und mich erst dann einem solchen Team, wie von Dir beschrieben, zumuten. Vorher würde ich es vor allem auch im Interesse der Kinder nicht tun. Sieh Dich bei anderen Vereinen um und lerne, auch durch eigene Meinungsbildung. Den Kindern in Deiner jetzigen Truppe würde ich ehrlicherweise raten, sich einem anderen Verein anzuschließen. Das klingt jetzt vielleicht für Dich hart, ist aber weniger Kritik an Dir als an Deinem Verein und wäre den Kindern gegenüber nur fair.
-
Zitat marcel:
ZitatDie Anderern Trainer haben gesagt, dass diese Kinder E-Jugend spielen und du bist der Trainer.
Wer ist denn der Trainer ? Die Anderen oder Du ? Wie können andere Trainer Dich als Trainer bestimmen ? Dazu gehören immer zwei, der Eine der festlegt und der Andere, der über sich bestimmen lässt. Weiterhin trägt die Verantwortung für die Einteilung der Trainer der Jungendwart.Wenn man überwiegend F - Jugendliche, die den Anforderungen nicht gewachsen sind, in der E - Jugend spielen lässt, vielleicht notgedrungen, weil man keine F - Mannschaft zusammenbekommt, muss man damit leben, dass die Mannschaft überwiegend verlieren wird und für sich und die Kinder realistische Ziele setzen. Das Training muss sich dann weiterhin an den Alterszielen für F - Jugend orientieren. Vielleicht kann man in Gruppen nach Leistungsstand trainieren. Vor der Saison sollte man als Trainer wissen, was die Kinder am Ende der Saison können sollen. Danach plane und richte ich mein Training aus. Die Spiele dienen für mich der Überprüfung meines Trainings. Weiterhin kann man mit so einer Mannschaft mit befreundeten Trainern Testspiele mit gleichwertigen Mannschaften vereinbaren, wo auch so ein Team mal ein Erfolgserlebnis hat.
-
Ich hatte Dir vor einiger Zeit mal geraten, anderen Trainern in Vereinen Deiner Umgebung beim Training zuzusehen. Wie viele Trainings hast Du Dir angeschaut? Was sind Deine Erkenntnisse, was konntest Du Dir abschauen?
-
Sehe es auch so wie @FB. Preise liegen bei uns wohl auch so incl. Trainingskleidung. Ein Teil wird vom Sponsor übernommen.
-
Tobi:
Die telefonische Terminvereinbarung ist absolut richtig. Auch die entsprechende Präsentation. Gut macht sich auch eine kleine Mappe, wo der Sponsor eine kurze Vorstellung bekommt.
Die beste Möglichkeit bleibt für mich jedoch immer noch, wenn man persönlich viele Sponsoren kennt. Zum Beispiel aus der Arbeit im Verein, Elternabend, Stammtisch, Dorf - oder Stadtfest und dort ins Gespräch kommt. Gerade bei Sponsoren, die eigene Kinder in dem entsprechenden Alter haben, kann man gezielt nach Unterstützung für die Jugendarbeit nachfragen. Selbst wenn sie nicht fußballbegeistert sind, spenden hier einige, wenn man es geschickt anfängt und die Nachwuchsarbeit nicht nur fußballbezogen vorstellt.
-
Es ist ein Aufwand von wenigen Minuten, etwas entsprechendes zu finden. Man kann natürlich auch andere die Arbeit tun lassen ...

-
http://www.tnw.de/dmgr/index.php?ctr=download&asset=328
Eigentlich sehr aufschlussreich ! Ein Blick in die entsprechenden Satzungen lohnt sich also auf jeden Fall.
Ich würde zum Beispiel gewählte Jugendliche als Vorstandsmitglieder in einem erweiterten Vorstand begrüßen.
-
Ich halte hier das persönliche Gespräch auch für besser, als die Kommunikation per Telefon oder Email. Sicherlich findest Du so auch den ein oder anderen Sponsor. Aber einige, die auch etwas geben würden, bekommst Du so nicht. Ich würde zum Beispiel nichts sponsern, wenn der Verantwortliche keine Zeit für eine persönliche Vorstellung seines Vereins oder Events findet.
-
Einfach mal die Suchmaschinen bemühen. Aber muss ich alter S... das einem 19jährigen wirklich sagen ?
Außerdem gibt es entsprechende DVDs und auch Trainer, die dies privat anbieten.
-
So viel ich weiß, bedeutet Fairplay - Liga nicht gleich Spiel ohne Tabellen. Da aber in dem Landesverband Tabellen abgeschafft wurden, ist es nicht nachvollziehbar, dass diese dann öffentlich geführt werden.
-
Ich weiß nicht, ob man dem Kind einen Gefallen tut, wenn man ihn in der F1, wo er offensichtlich absolut leistungsmäßig nicht hinpasst und immer Schuldzuweisungen von den anderen Spielern bekommt, belässt. Andererseits ist die Saison auch fast zu Ende. Ich denke, dass ich das Kind nach der Beschreibung nicht erst in die erste Mannschaft genommen hätte, bzw. nach einer ersten Fehleinschätzung, die ja immer mal vorkommt, in die Mannschaft eingeteilt hätte, in die er leitungsmäßig hingehört und zwar für Spiel und Training. Zum jetzigen Zeitpunkt der Saison muss man sich nur fragen, lohnt es sich noch? Ich weiß nicht, wie viele Spiele ihr noch habt.
-
Ich schließe mich hier der Meinung von guenter und Andre weitestgehend an. Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Warum soll ich mich anders geben, als im wirklichen Leben. Ich habe nicht den Anspruch, für irgendjemand Vorbild zu sein, sondern will nur mit Gleichgesinnten kommunizieren. Niemand wird gezwungen, alle Beiträge zu lesen, es gibt außerdem eine Ignorierfunktion. Wenn mich ein Thema interessiert, lese ich mich ordentlich in das Thema ein. Dann stören mich auch Beiträge, die das eigentliche Thema nicht betreffen wenig, weil ich trotzdem den Faden behalten kann. Ich denke, dass man hier keine Vorschriften machen kann, in welcher Art jemand zu schreiben hat, solange die Dinge im Rahmen bleiben. Das, was bisher Grenzen überschritten hatte, hatte der Moderator bisher sehr gut im Griff. Ich sehe das Forum auch eher als Fussballstammtisch, in dem man sich auf ungezwungene Art austauscht, und nicht als reines Nachschlagewerk für Leser.
