Beiträge von Karl

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Warum sollte er das nicht dürfen ? Nur, wenn er seine Rolle als Lehrer missbrauchen und die Schüler unter entsprechendem Druck den Verein wechseln, wäre hier etwas anrüchig.

    Für diesen Frevel solltet ihr ihn auf dem Dorfanger anketten und dem gemeinen Volk zur Schau stellen. Weiterhin sollten diese ihn mit faulen Eiern und gärigen Feldfrüchten bewerfen und der Missetäter auf Lebenszeit seines gut bezahlten Traineramtes enthoben werden. Nähert er sich in den nächsten 20 Jahren Eurer Gemarkung, so wären ihm für diesen Fall 100 Peitschenhiebe anzudrohen.

    @baileys3:


    Habe ich auch nicht anders erwartet. 8) Wollte nur noch einmal herausgestellt haben, dass man hier keine Schiedsrichter braucht. Warum dann also in einem anderen Turnier oder Spiel ???

    Grundsätzlich würde ich in der beschriebenen Situation kein Kind mehr aufnehmen. 25 Kinder in einer F-jugend-Mannschaft halte ich für eine Verarschung der Kinder und der Eltern. Weniger Vorwurf an Dich, als an den Vereinsvorstand, der hier hätte früher reagieren und entweder mindestens einen weiteren Trainer finden oder einen Aufnahmestop aussprechen müssen.

    Der Obmann trägt es dem vorstand vor. Das ist erst einmal abzuwarten. Bei einer abschlägigen Antwort wäre zu klären, ob der Vorstand GRUNDSÄTZLICH jedem Trainer 20,- E zahlt und das irgendwo so fest vereinbart ist oder ob es mit jedem Trainer einzeln vereinbart (auch mündlich zählt ) wurde. Ich denke, dass es hier Unterschiede geben könnte. Rechtlich beraten kann Dich nur ein Anwalt. Den müsstest Du wohl dann in Anspruch nehmen. Ob das den Aufwand lohnt und Du den Weg beschreiten möchtest, musst Du selbst wissen. Was hilft es Dir, wenn ich schreibe: "Ja, ich würde es auf jeden Fall einfordern und auch notfalls auch gerichtlich versuchen durchzusetzen" ??? Du bist volljährig und musst selbst Entscheidungen für Dich treffen.

    Ich gebe guenter hier vollkommen Recht. Entweder Nr. 1 und das alleinige Sagen oder weg. Sonst bist Du nur der Hanswurst für deinen Co. Eure Ansichten gehen zu weit auseinander und mit Deiner Aufteilung zeigst Du leider auch, dass Du hinter ihm zurücksteckst.

    Der Sportverein muss dazu wohl Träger der freien Jugendhilfe sein, damit er zur Einsichtnahme in EFz verpflichtet werden kann. Ich vermute, dass es einige oder sogar viele Vereine nicht sind.


    Der finanzielle Aspekt sollte hier völlig nebensächlich sein, da es um die Sicherheit der Kinder geht. Das sollte dem Verein oder den Eltern, auf die die Kosten umgewälzt werden, die Sache wert sein.
    Ich sehe nur teilweise die Gefahr, dass die Verantwortlichen dann der Meinung sind, ihrer Verantwortung schon in vollem Umfang nachgekommen zu sein, indem sie sich das Zeugnis zeigen lassen. Dabei reicht das nicht zur Prävention, kann höchstens ergänzend sein.

    cycmax:


    mein Beitrag bezog sich auf @guenters Beitrag: "Kind entscheiden lassen. Dort habe ich zur veranschaulichung einfach mal als beispiel ein nichtkindgerechtes Training angeführt, was wohl die meisten kinder in dem Alter auch noch nicht selbst einschätzen können bzw. keine eigenen Lösungsmöglichkeiten haben. Deshalb hier auch berechtigte Einflussnahme der Eltern.


    In Deinem Fall kann das Kind auch die Konsequenzen nicht einschätzen, die es gibt, wenn der Verein keine Mannschaft mehr zusammenbekommt. Deshalb finde ich es auch dort berechtigt, wenn Ihr nicht abwartet, bis der verein aus den Puschen kommt, sondern Euch rechtzeitig um eine vernünftige Lösung für Euer Kind kümmert.

    So, wie @ guenter es schreibt, habe ich es mir gedacht. Ein Teil der Leute würde es aus Prinzip ablehnen. Gerade in kleineren Vereinen. Dort ist es doch in der Regel so, dass die Vereine die Trainer brauchen und nicht der Trainer den Verein bittet, ihn als Trainer ohne Entgelt einzustellen. Soll ich dort noch ein Zeugnis vorlegen, wäre es ja so, als würde ich meinem Vereinsvorstand gegenüber eine Bringschuld haben und müsste mich erst einmal "reinwaschen", damit ich dort tätig werden "darf".
    In Städten ist alles etwas anonymer und die Sache mit dem Führungszeugnis dürfte dort wohl schneller akzeptiert werden.

    Zitat guenter:

    Zitat

    deshalb würde ich das Problem überhaupt nicht zum Thema machen und einfach abwarten.

    Ist das Kind nämlich wirklich dauerhaft unzufrieden, wird es sich irgendwann äussern, wenn nicht, sieht es die ganze Problematik gar nicht so wie
    Erwachsene bzw. hier die Eltern.


    damit meinte ich, das Kind entscheiden lassen.


    es ist ein schwieriger Prozess sich als Elternteil zurückzuhalten, zu erkennen, dass Kinder die Situation oft anders empfinden als Eltern,
    die Fehler und Fehlverhalten, Unzulänglichkeiten.und all das , was wir als Erwachsene so gerne kritsieren, gerne anders hätten, Kinder aber ganz
    anders beurteilen und empfinden.


    Wir führen hier oft das Kindeswohl in den Vordergrund. Ist es das aber wirklich, oder ist es nicht oft so, dass wir vorgeben, was für das Kind gut sein soll.


    jetzt kommt ein harter Satz:


    Kinder werden oft von Eltern mit dem angeblichen Kindeswohl missbraucht, um ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.
    und ihre Vorstellungen vom Fussball zu leben.


    ich habe im Laufe der Jahre viele solcher Elternteile erlebt.


    vor allem allem auch dort, wo deren eigene fussballerischen Vorstellungen in der Vergangenheit nicht den Lauf genommen haben, den sie sich gewünscht
    haben.


    Knder sollen allzuoft die Wünsche und Vorstellungen der Eltern nachträglich erfüllen.




    Zitatende.





    Ich stimme hier nur zum Teil zu.



    Natürlich lassen sich jüngere Kinder meist leicht in eine von den Eltern gewünschte Richtung lenken. trotzdem kann man nicht einfach sagen, "dann lasst die Kinder mal machen". Kinder kennen ja meist keine Alternativen. Erhalten sie nichtkindgerechtes Training, finden sie sich damit ab, da sie keine Alternativen kennen. Soll ich als Vater zum Beispiel einen schreienden Ideoten als Trainer meines Kindes akzeptieren, nur, weil sich mein Kind vermeintlich nicht daran stört ? Wenn hier die Eltern dem Kind andere Möglichkeiten in Form von Probetrainings in anderen Vereinen aufzeigen, ist das doch zu begrüssen. Auch wenn Eltern bestimmen, das ihr Kind bei einem solchen Trainer nicht ausgebildet werden soll und ihr Kind aus diesem Verein nehmen, halte ich das grundsätzlich erst einmal für richtig.
    Die Eltern haben das Erziehungsrecht ( und die Pflicht). Wie würden sie dieser nachkommen, wenn sie ihr Kind jemandem weiter anvertrauen, von dessen Methoden sie selbst nicht überzeugt sind ?

    Da das Gesetz ja in dem Sinne nicht die Fußballvereine betrifft, legen die es weiterhin selbst für sich fest, ob sie ein Zeugnis verlangen oder nicht. Ausschließen kann man mit dem Zeugnis nichts. Es kann lediglich einen kleinen Teil zur Sicherheit beitragen und ist wohl mehr zur Absicherung der Vereine gedacht. Manche werden sich vielleicht dadurch in Sicherheit wiegen und meinen dann, es könne ja nichts mehr passieren.
    Ich denke, Schulung und Aufklärung von Trainern, Kindern und Eltern würden hier mehr helfen, bzw. die passende effektivere Ergänzung sein.
    Manch ein ehrenamtlicher Trainer würde wohl auch den Aufwand scheuen oder sich unter Generalverdacht gestellt sehen. Gleichermaßen könnte er ja verlangen, dass ihm die Führungszeugnisse der anderen Vereinsmitglieder und der Eltern gezeigt werden, denn auch dort könnten ja Kriminelle sein und auch die kommen, wenn sie es wollen, in die Nähe der Kinder.
    Meine persönliche Meinung: Zeugnis ja, aber nur als Ergänzung zu anderen vorbeugenden Maßnahmen und eventuell für einen grösseren Personenkreis. Ob das dann wirklich umsetzbar wäre, weiß ich nicht.

    DaddlnZockn:


    Ich kann Dich schon verstehen und Deine Meinung, dass ein Mannschaftssport nur funktioniert, wenn alle mitziehen, teile ich auch. Nur gibt es auch Leute, die keine Lust mehr auf diesen Mannschaftssport haben. Die erreicht man nicht mit Zwang. Zumindest nicht langfristig, weil die innere Motivation einfach fehlt. Diese fehlende Motivation muss nicht am Trainer liegen. Da können viele andere Dinge eine Rolle spielen. Konkurrenzangebote, andere Anforderungen im Leben, die mehr Gewichtung erhalten, jahrelanges Versagen der Vereine, indem sie schon Kindern die Motivation rauben und irgendwann verdientermaßen die Quittung dafür erhalten.
    Sicher ist es anständiger, eine Saison zu Ende zu spielen und sich dann zu trennen, aber es dankt einem auch niemand: Deshalb kann ich jeden verstehen, der keine Motivation mehr hat und aufhört.Ein Hobby bleibt ein Hobby. Es gibt Leute, die eine höhere oder sogar viel höhere Motivation haben. Das lässt sich aber nicht unbedingt auf Andere übertragen.

    Du wirst es sehr schwer haben. Ich würde der JL deutlich sagen, dass Eure Meinungen zu weit auseinander liegen und zukünftig nur noch einer von Euch die Mannschaft betreuen wird.
    Sollten JL und die Mehrheit der Eltern hinter dem anderen Trainer stehen und auch der Meinung sein,dass Kinder angeschrien werden müssen, würde ich es mir und meinem Kind nicht so schwer machen und schauen, ob vielleicht ein vernünftiger Verein in der Nähe ist, in dem andere Ansichten vertreten werden. Es wäre ja schade, wenn du Deine Zeit und Energie für Leute verschwendest, die das nicht einmal zu würdigen wissen.

    Zitat@vagabund:

    Zitat

    Frage in das Forum: Bei wem sind zu den Pflichtspielen keine Spieler auf dem Platz, die aus gesundheitlichen Gründen auch im Profi- Betrieb nicht eingesetzt würden?

    Betreiben wir hier vielleicht Schindluder mit der Gesundheit der Jugend? :?:




    Bei mir ! Wenigstens nicht wissentlich.

    Ein Gespräch, abseits von Training und Spiel, auch unter Einbeziehung des Jugendleiters ist sicher der richtige erste Schritt.


    Ich halte es auch für besser, dass in Teams, wo man nicht immer gleich tickt, einer "den Hut auf hat ". Das wäre dann die Lösung, wenn ihr Euch einigermaßen zusammenraufen könnt.


    Nach dem, wie die Ansichten aber geschildert wurden, wird es schwer werden, mit dem Co-Trainer. Sieh zu, dass notfalls er geht und Du den Kindern erhalten bleibst, denn Du hast die besseren Ansichten.was KIFU angeht.
    Falls das nicht geht, dann Sohn nehmen und weg, denn in erster Linie bist Du Vater und für Dein Kind verantwortlich. Unter Deinem Co-Trainer, sollte er sich nicht ändern, würde ich mein Kind nicht trainieren und spielen lassen.