Ich bin da ganz auf deiner Seite. Wer sich nicht an die Regeln der Gemeinschaft halten möchte, verlässt diese. Niemand ist verpflichtet, die Ausbildung und den Spaß anderer Leute Kinder zu finanzieren. Wer sich nicht an die Regeln hält und schmarotzt, geht. Klar geht das erst einmal zu Lasten der Kinder. Aber wer will denn von mir verlangen, dass ich zum Beispiel Taxi für fremde Kinder spiele, mit alle Risiken, und deren Eltern liegen auf der faulen Haut.
Wer das möchte, soll das gern tun. Ich jedenfalls nicht.
Beiträge von Karl
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Auch Spielformen auf ganz kleinem Spielfeld könnten helfen. Dort kommt es automatisch zu Körperkontakt und Zweikämpfen.
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Zitat Gringo:
ZitatZitatHalte ich im Breitensport für nicht angebracht. Da ist der Wohlwühlfaktor der wichtigste und nicht die sportliche Entwicklung.
Soweit ich weiß wird es bei den "großen" meist so gemacht, das die Trainer die Mannschaft von der U9 bis zur U11 begleiten und danach alle 2 Jahre abgeben.
sorry etwas off.....ja ist das so? wer sagt denn das es im breitensport, wo es ja schliesslich auch um sport geht, das es hier in erste rlinie um den wohlfühlfaktor gehen muss?
kann überhaupt nicht nach vollziehen wie man zu dieser meinung/überzeugung kommt.
denn wenn ich jetzt mal vergleiche mit einem kampfsport, welcher auch nur im freizeitbereich angesiedelt ist, leute da gehts auch zur sache in jedem training. man hat nicht soviele einheiten wie ein profi und auch nicht so gute lehrer oder die spezielle individuelle schulung aber die intensität und der ton des trainers im training wird sicher nicht dem wohlfühlfaktor angepasst, sodnern wer damit klar kommt ist da richtig und wer nicht dem wird kein rosen bett bereitet.
kann nicht verstehen warum soviele meinen im fussball also im breitensport sei es nötig den wohlfühlfaktor zu huldigen? was soll das bitte?
ich habe wirklich ein sehr grosses problem damit wenn imemr so getan wird als sei der sogenannte breitensport, kein sport mehr in dem man anstrengung also auch leistung erwarten darf.
irgendwie glaube ich viele haben da was falsch verstanden, es geht ja nicht darum kinder wie erwachsene anzupacken aber darum kidngerecht trotzdem leistung zu fordern weil die zum sport dazu gehört, man darf doch wohl intensität in den vordergrund stellen, weil dies nunmal eine grundbaustein des sports ausmacht....
wieso machen viele aus dem fussballsport welche im grunde auch ein leichte kampfsport ist , so eine art beschäftigungswohlfühltherapie?
wer sport macht ob zum hobby oder fulltime dem muss es immer um leistung gehen, ansonsten brauch der jenige nicht in nen verein zu gehen mit der ambition im wettkampf teilzunehmen. denn wer an der spielrunde teilnimmt muss doch auch mit dem respekt der mansnchaft gegenüber die absicht haben sein bestes zu geben und sich im training so gut zu verbessern das mann der mansnchaft weiterhelfen kann.... in jedem kampfsport ist der grundgedanke sich zu verbessern und seine fähigkeiten zu trainieren damit man sicherer in nutzung wird.
jeder 10 jährige im kung fu weiss das es darum geht zu üben üben üben! die kinder verstehen das und wollen das weil sie auch die fähigkeiten/technik des meisters erlernen /erreichen wollen.
im fussball aber wird so getan als hätte man kleine wesen vor sich von denen man keine anstrengung abverlangen dürfte.....
wie gesagt kann überhaupt nciht verstehen das breitensport immer so wie ne verletzliche blume dargestellt wird wo alles auf wohlfühlen ausgerichtet ist aber ja keine anstrengung verlangt werden darf.... völliger nonsens das der breitensport so verunstaltet wird von manchen....
sorry für den einwurf....zum thema -->
ich denke die beste variante ist die für alle jugenden feste trainer zu haben..... so das die jungs in den verschiedenen stationen immer mit neuen trainern zu tun haben....ZITATENDE
Das ist ganz einfach erklärt. Im leistungsorientierten Verein kann ich absolute Leistungsbereitschaft verlangen. Wer dazu nicht bereit ist, dem bleibt immer noch der Breitensport und der Leistungsverein holt sich den nächsten Interessenten aus der Warteschleife.
Setze ich die selben Maßstäbe grundsätzlich im Breitensportverein an, wo es zumindest einem Teil der Kinder vorrangig um SPAß mit ihren Freunden geht, dann habe ich bald keine spielfähige Mannschaft mehr. Nicht jedes Kind hat (schon) Spaß an Leistung. Auch wenn wir es vielleicht gern anders hätten, ist es zu akzeptieren. Bei Kindern ändert sich noch vieles. Verprelle ich sie schon frühzeitig, weil ich zu sehr auf Leistung poche, habe ich später keinen Pool mehr, aus dem ich schöpfen kann, weil mir alle weggelaufen sind, darunter auch die, die vielleicht später noch entdeckt hätten, dass man auch Spaß an erbrachter Leistung haben kann. -
Ich denke, dass er hier, wie bei vielen anderen Fragen auch, keine allgemein gültige Antwort geben kann.
Wird im ganzen Verein vernünftig nach einem Konzept ausgebildet und die Trainer arbeiten alle auf einem gleichwertigen Niveau, kann es sicher sinnvoll sein. Sieht man es jedoch so, dass nur ein kleiner Teil der Trainer gut arbeitet und der Rest der Trainerschaft nicht, was durchaus oft vorkommt, möchte man zu Recht seine Jungs nicht abgeben.
Du schreibst selbst, dass es Deine Freizeit ist. Bist Du mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden, teile das dem Verein auch so mit. Entweder sie wollen Dich als Trainer behalten und gehen auf Deine Wünsche und Bedenken ein, oder sie müssen notfalls auf Deine weitere Mitarbeit verzichten. Zwingen kann man Dich jedenfalls zu nichts.
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Zitat Baert:
ZitatAlles in allem find ich 6 halt extrem früh..... meiner würde da definitiv NICHT wechseln . Wenn er gut genug ist, kommen die später noch öfter ...
Bei uns war 8 schon zu früh, aber die Situation im alten Verein war völlig chaotisch, da haben wir den Strohhalm gegriffen .
Haben das aber immer realistisch gesehen und immer gesagt, das ist ne Sache auf Zeit
..Zitatende
Wenn die Situation so ist und es in einem Verein absolut nicht passt, kann ich nur raten, zu wechseln und dafür auch notfalls etwas längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen. Jeder Tag mehr, wäre ein verschenkter Tag. Kurze Fahrzeiten von 10 - 15 Minuten und gleichzeitig ansprechendes Training sind im ländlichen Raum oft Utopie.
Ist man jedoch vom derzeitigen Training überzeugt, besteht kein Grund für einen 6 - oder 8jährigen zu wechseln, egal ob zu einem NLZ oder anderen Verein. -
Zitat gustl:
ZitatLeistungsdruck etc. - das, neben teilweise (meist?) schlechter qualifizierten Trainern (und Schreitrainern), findet man doch in jedem Dorfverein noch (leider!).
Zumindest in sehr vielen. überall dort, wo nach Leistung aufgestellt bzw. anteilige Spielzeiten nach "Leistung" vergeben werden, herrscht Leistungsdruck für die Kinder.
Hier sollte jeder einmal in seiner eigenen Umgebung schauen, ob die dortigen Vereine wirklich so viel besser für die Kinder sind.
Auch ich halte 1:30 h und 125 km Anfahrt für zu viel, kenne es aber so, dass die entsprechenden NLZ auch Internate haben bzw. nutzen können. Gerade bei älteren Kindern dürfte sonst nicht mehr genügend Zeit für die Erledigung der schulischen Aufgaben verbleiben.
Bei einem 6jährigen bezweifle ich, dass von einem NLZ schon 4 Termine je Woche gefordert werden, lasse mich aber auch eines Besseren belehren, falls es doch so sein sollte.... -
Zitat@andre:
ZitatÜbrigens geht von meinem letzten Verein schon wieder ein D Spieler der weiterhin HIER auch...Stützpunkt und Bezirksliga spielen könnte zum Bundesligisten in 125 km Entfernung und das ...laut JL....ohne den Verein auch nur anzusprechen. Ich sprach vom BvB um den Verein mal zu benennen!
Und die sollen wirklich kein Internat haben ?
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Gute Zusammenfassung von gustl.
An den 30 Minuten Fahrzeit würde ich die Sache nicht aufhängen wollen. Aber da weiß jeder selbst, ob es für ihn und das Kind machbar ist. Zum wöchentlichen Großeinkauf werden die lieben Kleinen ja auch mitgenommen.Und da ist auch recht schnell eine Stunde ihrer Zeit fort.
Für mich wäre außer einer vertretbaren Fahrzeit ( 30 Minuten wären für mich noch im Rahmen ) wichtig, wie jeweils ausgebildet wird, wie ich das Kind einschätze, - möchte es dorthin oder will es lieber in seinem Verein bleiben, und schafft es die schulischen Aufgaben.
In einem NLZ würde ich in dem Altersbereich auch ausschließlich die möglichst höhere Qualität des Trainings gegenüber dem Dorfverein sehen, nicht irgendeinen Leistungsgedanken oder eine mögliche Karriere, die niemand und schon gar nicht in diesem alter vorhersagen kann.
Ist die Qualität nicht höher oder herrscht schon für 6jährige Leistungsdruck und werden die Kinder in den unteren Jugenden aller paar Monate ausgetauscht, dann besser die Hände weg. -
Du bist ja wieder sehr direkt am frühen Morgen.
Ich kann mich Deinen Worten aber nur uneingeschränkt anschließen, -
Es kommt sicher immer auch darauf an, wie die Qualität des Trainings im Verein ist. Schau Dir die Arbeit im NLZ genauer an und vergleiche. In der Regel dürfte es so sein, das das Team dort homogener zusammengestellt ist und das Kind somit besser gefördert werden kann.
Eine Fahrtzeit von 30 Minuten sollte noch kein Problem sein, wenn es sich zeitlich durch die Eltern organisieren lässt.
Auch mit der einen Freundschaft im derzeitigen Team würde ich es nicht so eng sehen. Wirkliche Freundschaft besteht auch über den Fußball hinaus, kann sich auch schnell ändern...Bei meinen Jungs stand Fußball bisher immer an erster Stelle. Da stand alles Andere, außer Schule, fast immer hintenan. Deshalb haben sie trotzdem alle noch ihre Freunde, auch wenn sie weniger Zeit miteinander verbringen können.
Nur Du kannst hier Dein Kind einschätzen. Sicherlich kannst Du auch noch das eine oder andere Training im NLZ besuchen, bevor Du Dich endgültig festlegst.
Eine Garantie, dann wirklich das Richtige getan zu haben, gibt es trotzdem nicht.
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Zitat @allessandro:
ZitatZitatist das befühlen des Kaders sehr schwer
Wieso ? Wollen die das etwa nicht
Zitat -
Deine Oma hat mit ganz einfachen Worten ausgedrückt, was Manche heute komplizierter beschreiben, aber das Selbe meinen.
Wenn ich jemandem etwas erfolgreich mitteilen möchte, muss er meine Nachricht auch lesen/verstehen können. Das heißt, ich muss mich mit meiner Ausdrucksweise auf seine Ebene begeben.
@KK.
Die Wenigsten aus diesem Forum und auch in Deinem Verein dürften Psychologie studiert haben. Deshalb könnte es vielleicht auch in Deinem Verein zu Konflikten gekommen sein. Man versteht Deine Nachrichten einfach nicht. Und somit erlischt auch das Interesse daran.
Vieles, was Du schreibst, könnte man sicher in einfachen Worten wiedergeben. Mach Dir also bitte die Mühe, andernfalls erwarte nicht, dass sich Andere bemühen, Deine Nachricht zu entziffern. -
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Zitat @boque:
Zitathab ich das Gefühl dass keiner von denen in der Nacht auch nur eine Sekunde gepennt hat. Woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
Selbst das ist nicht ganz abwegig. Kenne viele Eltern, die ihre Kinder viel zu spät vor einem Spiel ins Bett schicken. Manchmal wird auch zu spät gefrühstückt.
Ansonsten, wie guenter es auch schon schrieb, Sachen verändern. es mal mit kleinen Spielformen versuchen. Einfach mal etwas ausprobieren. Eine Patentlösung, die auf jede Mannschaft zutrifft, wird es nicht geben.
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Eine optimale Förderung würde für mich erst einmal mit einer Arbeit an ihrem Übergewicht beginnen. Dabei müssen aber die Eltern mitziehen, die zuerst aufgeklärt und überzeugt werden müssen.
Ohne die Mitarbeit der Eltern bringt das wenig und ist schade um Zeit und Gedanken, die Du Dir machst. -
Da der Themenersteller schrieb, dass er die Spielform bei leistungsorientierten Vereinen gesehen hat, gehe ich davon aus, dass er einem solchen nicht angehört und eher eine inhomogene Truppe in einem kleinen Verein trainiert. In diesem Umfeld sehe ich es so, dass in der beschriebenen Form die Außenspieler sich kaum anbieten werden und an einer Stelle verharren. Das Spiel wird laufen wie bisher auch andere Spiele, einige wenige "Pässe" werden nach außen gespielt werden, von denen ein großer Teil den Außenspieler nicht erreichen wird, so dass diese mehr oder weniger als "Balljungen" fungieren werden.Dies in Zusammenhang mit einer fehlenden Zielsetzung meinte ich mit "sinnfrei".
In der beschriebenen Spielform im ersten Beitrag des Themas erkenne ich auch nicht die Passtechnik als Zielsetzung, welche ansonsten ja wieder Sinn machen würde in der F.
Wenn Du die Sache anders aufbaust, ohne Tore und die Kinder zu mehr Ballkontakten und Pässen durch z.B. Einsatz von mehreren Bällen kommen und sich anfänglich beispielsweise ein Kind jeweils nur auf einen sich bewegenden Außenspieler konzentrieren muss, sieht das ganze schon anders aus.
Dort, wo die Kinder noch nicht einmal einen halbwegs gescheiten Pass beherrschen und auch ihre freien Mitspieler noch nicht wahrnehmen, und das dürfte in vielen Breitensportvereinen in einer F noch der Fall sein, würde ich auf die vom Treadersteller beschriebene Spielform mit 2 Toren verzichten, da Voraussetzungen nicht gegeben wären und ich meine, später diese Dinge in viel kürzerer Zeit trainieren zu können, als es jetzt der Fall wäre. -
Wie weit war denn der Leistungsstand der Kinder, was Grundtechniken anging ? Kam denn z.b. der überwiegende Teil der gespielten Pässe an ?
Davon, neue Dinge zu trainieren, nur weil sie neu sind, ohne ein wirkliches Ziel zu verfolgen, halte ich absolut nichts. Dann kann ich in der F auch Eckbälle trainieren. Ist auch neu und macht auch Spaß, wenn man es einigermaßen vernünftig angeht. Trotzdem für mich absolut sinnfrei in einer F, da ich viele andere Dinge viel wichtiger sind und gerade in den kleineren Vereinen oft nur ein oder zwei mal wöchentlich trainiert wird und auch oft viel Trainingszeit verloren geht, allein schon, weil die Mannschaft länger braucht, Dinge zu erlernen, als in vorselektierten Teams sogenannter "Leistungsvereine".
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So ein selbsternannter "Mental-Guru" hätte bei mir auch keine Chance. Schon gar nicht, wenn sein geistigen Ergüsse niemand versteht.... .
Wenn man den Leuten etwas verkaufen möchte, sollte man sich Ihnen auch verständlich machen können.
Keller-Kicker: Hier verstehen nicht mal die Erwachsenen, was Du eigentlich rüberbringen willst. Was soll ein "Mentaltraining" von Dir dann den Kindern bringen ?
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Dort wo Vereinsverantwortliche nur ihr sogenanntes "Aushängeschild", die 1. Herren, interessiert und nicht die Ausbildung und die Förderung jedes einzelnen Kindes, wird auch ein JFV nicht zustande kommen bzw. schnell scheitern. In den meisten Dorfvereinen wird leider weiterhin viel zu kleinlich gedacht.
Bauer Lehmann und Fliesenleger Krause als Vereinsvorsitzende machen schon mal nicht mit, weil sie nicht begreifen, um was es geht. Die Nächsten haben Angst, ihre "Talente" zu verlieren, Andere würden sich um die einzelnen finanziellen Beiträge streiten usw. .Für mich insgesamt eine gute Idee. Leider ihrer Zeit oftmals noch weit voraus bzw. an der Realität vorbei.
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Dort, wo nicht einmal zwei Vereine einen gemeinsamen Nenner finden, wird auch eine solche Konstruktion utopisch bleiben. Und sind wir mal ehrlich, in den meisten Vereinen interessiert das doch auch Keinen.
