Beiträge von Karl

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    @KK:


    Bezüglich JSG musste ich für mich nachfragen. verstehe es nach deiner Erklärung also jetzt so, dass es entsprechend noch keinen "konkreten" Paragraphen" diesbezüglich gibt, Du aber der Meinung bist, es müsste zukünftig einen geben.


    Da Du ja die Beiträge mit liest, solltest Du auch wissen, welche meinung ich u.a. zu einer Bezahlung der Trainer habe.


    Du beziehst Dich auf die allgemein bekannte Aussage, "was nichts kostet, ist auch nichts wert". Und meinst damit konkret, dass in diesem Land die Kinder nichts wert sind.


    Sprechen wir die Sache mal direkt an. Mach mal eine Umfrage unter den Eltern Deines Vereins, ob sie bereit wären, ab der neuen Saison statt z.B. 5,- € monatlich 40,- € zu bezahlen. Dafür dann Trainer mit gültiger Lizenz und Führungszeugnis hätten und vielleicht sogar noch ein stellvertretendes Wahlrecht und Mitwirkungsrechte im Verein.
    Sollten da Eltern sagen, dass Ihnen das zu teuer ist, so könnte man schon mal feststellen, wem die Kinder u.a. nichts wert sind....


    Ich prangere ja hier im Forum auch oft Trainer - oder Vereinsverhalten an, sehe aber diese nicht allein in einer Schuld. In erster Linie sind nun einmal die eigenen Eltern für das Wohl ihres Kindes verantwortlich.
    Nehmen diese ihre Verantwortung immer wahr ? Wie viele Mitstreiter hast Du unter den anderen Eltern, wenn Du gegen die derzeitigen Verhältnisse in Deinem Verein oder denen in Deiner Umgebung kämpfst ?
    Was ich damit sagen will: - es gibt nicht DIE bösen Trainer oder DIE bösen Vereine oder Die bösen Eltern. wenn ich DIE Eltern verurteile, dann meine ich auch automatisch die, die sich für das Wohl ihrer Kinder interessieren und auch selbst mit anpacken. Wenn ich Die vereine verurteile, dann auch die, in denen es vernünftig zum Wohl der Kinder läuft und wenn ich Die Trainer verurteile, dann auch die, die sich den A.... aufreissen und viel Zeit und Herzblut in die Sache investieren.

    Zitat FB:

    Zitat

    ch kenne zwei Gemeinden die haben Jung- und Langzeitsarbeitslose und Flüchtlinge in Kurse geschickt und die coachen jetzt die Kids ihrer Vereine, organisieren und pfeiffen an Fussballevents. Einzig der Verband legt sich quer und beharrt auf einer minimalen Fussballerischen Ausbildung und einer gewissen Fitness.

    Was für Kurse ?

    guenter:

    Zitat

    einen anderen Gedanken habe ich auch, ob umsetzbar bezweifle ich.

    Wer gleich richtig liest, ist klar im Vorteil.


    Du hast ja selbst schon die Umsetzbarkeit deines Vorschlages bezweifelt. Also hat sich mein Beitrag von eben auch schon wieder erledigt.... :wacko:

    Zitat guenter:

    Zitat

    diese Strafen müssten jedoch direkt an die Trainer gehen, ohne Vereinshaftung, könnte vielleicht zu einem Umdenken bei einigen führen. dafür würde ich mir dann aber auch eine andere, bessere, gerechtere Spruchkammer wünschen. (aber anderes Thema)

    Im Grunde genommen stimme ich Dir zu, aber die Sache scheitert schon daran, dass die Trainer sicherlich ehrenamtlich tätig sind. Von mir würde in einem solchen Fall ein Verband keinen Cent sehen, egal, was ein Verbandsgericht festlegt.

    Zitat @KK:

    Zitat

    Doch keiner will dies wohl, da dann ein Problemkomplex lawinenartig losbrechen könnte: keine Ausbildung, keine Bezahlung, keine Aufsicht etc. - eigentlich müsste dies dem Jugendschutz-Gesetz nach verboten werden.

    Bitte werde mal konkret ! Gegen welche Paragraphen des JSG verstösst denn die gängige Praxis in den Vereinen. Wo wird dort Bezahlung der Trainer verlangt. Wo Ausbildung der Trainer ?

    Zitat dani2:

    Zitat

    um Thema: Wie so oft stehe ich der FPL kritisch gegenüber. Der Fokus sollte nicht auf einem Spiel ohne Schiedsrichter liegen, sondern auf einem Spiel ohne Eltern. Im Idealfall müsste man diesen komplett verbieten, bei den Spielen ihrer Kinder zuzusehen.

    Da würden sich die Vereine aber umschaun. Weniger Kinder im Verein und keine Eltern mehr, die die Kinder zu den Auswärtsspielen fahren.


    Du hast es schon richtig erkannt: - in der realität nicht umsetzbar. ... In meinen Augen auch gut so, weil der überwiegende teil der Eltern keinen Ärger macht.


    Im Gegenzug sollte man sich aber fragen, inwieweit man zukünftig noch inkompetente Trainer zulässt. Denn dort habe einige ihren "Laden", und da zähle ich die Eltern dazu, nicht im Griff :thumbdown:

    Zitat Betreuer:

    Zitat

    Laufwege optimieren



    Hallo,


    vielleicht kann ein Trainer mehr dazu sagen. Bei meiner Tochter wird gesagt, dass sie falsch läuft. Sie schießt ihre Tore, aber ihre Laufwege seien falsch, sie komme über die falsche Seite. Ich kenne mich da nicht so wirklich aus, da ich kein Trainer bin und kann es ihr daher auch nicht erklären, was falsch ist. Sie ist Rechtsfuß



    Zitatende:



    Ich gehe deshalb mal davon aus, dass es um die richtigen Laufwege geht. Bei einer 5 jährigen. :thumbdown:



    Selbst bei einem älteren Spieler halte ich diese Aussage einer Mutter gegenüber für fragwürdig. Was soll sie damit anfangen ? Für das richtige Training und aufzeigen der Laufwege ist doch wohl der Trainer zuständig und nicht die Mutter. Er sollte sich dann selbst und sein Training hinterfragen :D



    Zum Thema:



    Grundsätzlich sollte meiner Ansicht nach der Anteil des Lobes immer den der Kritik überwiegen, ohne jedoch zu übertrieben oder für jeden nichtigen Anlass und damit seinen Zweck verfehlend bzw. seinen Effekt verlierend zu sein.

    guenter:


    Von einer gezielten Mannschaftsförderung möchte ich bewusst nicht sprechen. Diese ergibt sich bei mir aus der Förderung der einzelnen Spieler. Und damit meine ich ALLER Spieler.


    Hier im Forum möchte ich niemandem etwas unterstellen, jedoch habe ich persönlich bisher die Erfahrung gemacht, dass dort, wo von Mannschaftserfolg gesprochen wurde, auch der ERFOLG gemeint war, und zwar der in Punkten oder Anerkennung für den Trainer ausgedrückte...., wo der einzelne selbstbewusste Spieler zum Abspieler verkommt, es sei denn, er ist der Trainersohn oder Trainer ist z.B. mit Papi persönlich befreundet oder dieser ist Sponsor. In diesen Fällen dürfen dann auch die entsprechenden Kinder durchaus egoistischer sein bzw. wird ein anderer Ton angeschlagen.

    Betreuer:


    Ich stimme da auch guenter zu.


    Richte klare Worte an den Trainer und schildere ihm Deine Sicht. Dazu wird er Dir eine Antwort geben. Manchmal kommt es einfach zu Mißverständnissen, die sich durch ein offenes Gespräch vielleicht schnell ausräumen lassen.


    Andernfalls: Die Saison ist fast vorbei, das Wechselfenster bald offen. 8) Eine Benachteiligung Deines Kindes musst Du nicht in Kauf nehmen. Dazu gibt es zum Glück fast überall genügend Konkurrenz.

    Zitat DSV:

    Zitat

    heisst es in dem angeführten artikel von dem jugendleiter und wie es scheint auch fpl-befürworter "sagt ein Jugendspielgruppenleiter aus dem Allgäu. „Es ist wichtiger,

    sich in diesem Alter sportlich zu betätigen und in ein Team zu
    integrieren, als möglichst viele Tore zu schießen
    .“






    ...sagt halt ein Spielgruppenleiter. Die Aussage hat damit bezüglich Richtigkeit nicht mehr und nicht weniger wert, als irgendeine Aussage hier oder von irgendjemandem von der Strasse.



    Für mich steht sie auch nicht in absolutem Widerspruch zur Förderung des Einzelnen. Auch die Einzelspieler sind ja in Teams zusammengefasst. Die Formung eines Teams läuft ja über einen längeren Zeitraum ab bzw. dauert stetig an.
    Für mich wird IMMER die Förderung des Einzelnen im KIFU-Bereich an erster Stelle stehen, vor dem Mannschaftserfolg. Ich werde vor allem gerade Spieler für mutige Einzelaktionen loben, die noch nicht so egoistisch sind, damit sie mehr Selbstvertrauen bekommen. Genauso werde ich auch die Egospieler für ein gutes erfolgtes Abspiel loben. Ich werde aber keinen für eine Einzelaktion kritisieren, nur weil sie keinen Erfolg brachte und ein Abspiel hier besser gewesen wäre.
    Sich im richtigen Moment für die richtige Aktion zu entscheiden, lernen sie rechtzeitig nach und nach ,u.a. durch altersgerechte Spielformen.
    Ein Zusammenspiel wäre bei mir also in dem Alter nicht verboten. Aber genauso gut auch kein 1 gg 1 in der Abwehr.

    Der Artikel passt schon. Nur betrifft der Dropout wohl eher die Jugendlichen in der Pupertät. Und sicherlich gibt es verschiedene Ursachen, warum Jugendliche mit dem Fußball aufhören. Eine davon ist aber, das es Einigen keinen Spaß mehr macht, im Verein zu kicken, Sie auch endlich alt genug sind, selbst für sich zu entscheiden und sich weder von ehrgeizigen Eltern noch Trainern weiter zu etwas zwingen lassen.
    Das ist auch gut so. Vereine und Trainer, die es im Breitensport nicht schaffen,Kindern/Jugendlichen, Spaß und Freude, ob an der eigenen Leistung oder einfach am gemeinsamen Ausüben eines Hobbies zu vermitteln, haben diese Mitglieder auch nicht verdient.

    Es sind auch wichtige Elemente der Fairplayliga enthalten, wie Coachingzone und etwas entfernte "Elternzone".
    Genauso soll dem Joysticktrainer ein Riegel vorgeschoben werden.



    Zu finden unter dem Punkt - Spielanlass -



    Wichtig ist aber die Frage: - wie wird das Konzept umgesetzt ? Dazu sollte man Trainer und Eltern der kleinen Vereine in der Schweiz hören.

    Zitat@tobn:

    Zitat

    Wie Steini hier gut formuliert hat, ist man im Kinderfußball vor allem Individualtrainer, der Erfolg der Mannschaft in den Spielen darf sich gerne einstellen, Priorität hat aber die ganzheitliche Entwicklung der einzelnen Spieler

    Für mich eine ganz wichtige Aussage. Wenn das jeder Kindertrainer verinnerlichen und umsetzen würde, hätten wir eine Menge Probleme im Kinderfußball weniger.

    guenter:


    So ist es. Der Karren sitzt im Dreck und soll da möglichst raus.


    Du hattest vorgeschlagen, die Saison noch so zu Ende zubringen.


    Ich würde sofort Maßnahmen einleiten und Entscheidungen treffen, um möglichst schon zu beginn der neuen Saison einen besseren start zu haben und auch den Kindern und Eltern die entsprechende Zeit zu geben, sich auf die neuen "Windverhältnisse " einzustellen.


    Es kommt aber hier auf die Verhältnisse vor Ort und den Charakter des Trainers an. Maßnahmen müssen vor allem mit absoluter Konsequenz durchgesetzt werden, sonst wird man noch unglaubwürdiger, als man wohl momentan schon ist.


    Vielleicht fängt man hier mit ein oder 2 Maßnahmen an, um schon mal ein Zeichen zu setzen und nutzt dann die Sommerpause, um künftige Regeln aufzustellen, sich mit den anderen Trainern und Jugendleitung zu beraten und abzustimmen und dann diese Dinge vor Beginn der nächsten Spielrunde den Eltern und Kindern zu präsentieren und zu vermitteln.

    @uzunbazak:


    Nach deinem letzten Beitrag denke ich, dass Dein Ziel nicht eine bewusste Enttäuschung des einen Kindes war, sondern ihm zu zeigen, dass die ganze Mannschaft wichtig ist und Tore immer auch ein Erfolg des Teams. Wenn Du solche Dinge und Regeln immer offen kommunizierst, haben die kinder auch keinen Grund, enttäuscht zu sein, weil du ihnen vorher auch nichts anderes versprochen hast.


    Wenn ich mehrere Kinder habe, die in einem Spiel zugleich ins Tor wollen und ich suche Einen aus, wird es schon sein, dass die anderen erst einmal enttäuscht sind. Aber ich suche ja nicht den Einen aus, um die anderen zu enttäuschen.


    Verstehst Du, was ich sagen will ? Es ist für mich ein Unterschied, ob jemand ein Kind bewusst enttäuschen möchte, um es angeblich auf das spätere "harte Leben" vorzubereiten, oder ob er Entscheidungen trifft, zum Wohl der Kinder, die vielleicht auch mal die eine oder andere Enttäuschung "als nicht vermeidbaren Nebeneffekt" mit sich bringen können.

    Wegen einem Spieler, der unbedingt zu lange vorher im Spielplan veröffentlichten Spielen Nachhilfe bekommt, würde ich auch keinen Termin verlegen.Fehlt er eben einmal in 3 Wochen. Das wäre ja für den Trainer auch planbar.
    Kinder, die regelmäßig unentschuldigt Training oder Spiel fernbleiben, würden bei mir überhaupt nicht mehr berücksichtigt werden. Hol Dir verlässliche Spieler aus der E-jugend und fördere diese, indem sie schon jetzt mit den Älteren trainieren und spielen dürfen.
    Sollten die unzuverlässigen Kinder oder deren Eltern nach den Gründen fragen, würde ich sie Ihnen erklären. Extra noch einen Elternabend würde ich in einer D deshalb nicht veranstalten.