Zitat guenter:
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Ich selbst könnte mich mit einer gernerellen z.B. 2 monatigen Sperre, egal wann der Wechsel stattfindet, anfreunden, die aber dann auch nicht mit irgendwelchen Zahlungen umgangen werden kann.
diese 2 Monate tun keinem Kind oder Jugendlichen einen Abbruch.
Erfolgt der Wechsel in der Winterpause oder Sommerpause, geht eh keine Spielzeit verloren.
In diesen 2 Monaten habe ich aber als Verein oder Trainer, die Möglichkeit auf den Spieler einzuwirken. Wechsel aus einem kurzfristigen Ärger, kurzfristiger Unstimmigkeit, kurzfristiger Unzufriedenheit, Wechsel durch tolle Versprechungen müssen vermieden werden.
ZITATENDE
guenter: Damit könnte ich mitgehen. Von wechseln außerhalb der Wechselfristen halte ich ja auch nichts, es sei denn, es gibt Gründe, die ein verbleiben im alten Verein für den spieler unmöglich machen.
Natürlich sehe ich auch berechtigte Interessen der Vereine, sprich der anderen Spieler etc.. Unter vernünftigen Menschen findet sich auch immer eine Lösung, mit der alle Beteiligten leben können. wir Beide hätten dort wohl auch nie ein Problem miteinander. Da ich aber auch Fälle kenne, wo persönliche Differenzen zwischen Vereinen oder zwischen Trainer und Eltern u.a. mittels dieser noch bestehenden Regelung auf dem Rücken von Kindern/Jugendlichen ausgetragen werden, kann ich persönlich die Möglichkeit der Spielersperre in ihrer jetzigen Form nicht für gut befinden.
Wechselmöglichkeit innerhalb der Wechselfristen nach vorheriger fristgemässer Kündigung (z.B. mind. 2 Monate vorher ) ohne Sperrmöglichkeit würde ich in Ordnung finden.
Außerhalb der Wechselfenster dann nur bei Einverständnis beider Vereine und in begründeten Ausnahmefällen (z.B. Umzug), über die dann der Verband entscheidet.
Was Ausbildungsentschädigungen angeht, würde ich lieber sehen, dass es eine allgemeine Umlage gibt für die Breitensportvereine, die von den Profivereinen gezahlt wird.,
denn nicht nur der Verein hat Aufwendungen oder leistet Ausbildung, der das Glück hat, ein Ausnahmetalent zeitweise in seinen Reihen zu haben, sondern auch die anderen Vereine.
Diese Umlage oder deren Höhe könnte dann an entsprechende Vorgaben gebunden werden, z.B. ausgebildete Trainer, Mindestqualitätsstandart des Trainings, grundsätzliche Einhaltung von vom Verband vorgegebenen Regeln ( z.B. Fairplayliga, Einsatzzeiten usw. )
Bezüglich der detaillierten Umsetzbarkeit stellen sich hier natürlich noch Fragen. Aber bevor man sich dazu Gedanken machen sollte, müsste erst einmal geklärt werden, ob man eine Idee auch wirklich umsetzen will. Solange dies nicht so ist, braucht man auch nicht an Details zu arbeiten.