Beiträge von Karl

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    Zitat TW-Trainer:

    Zitat

    Nein eine vorherige Absprache, dass die Lizenzgebühr nur unter bestimmten Voraussetzungen gezahlt würde, andernfalls ganz oder teilweise zurück verlangt werden kann, gab es nicht!

    Dann würde ich der Zahlungsaufforderung auch nicht nachkommen. Ich würde die Zahlung der Lizenzgebühr als Dank für bis dato geleistete Arbeit sehen. Moralisch hat sich der Trainer jedenfalls nichts vorzuwerfen. Er war allein nach Erhalt der Lizenz, 3 Monate für den Verein tätig, hat damit Leistungen erbracht, die wohl den Wert der gezahlten 200€ übersteigen dürften.Dies aber nur zu den moralischen Gesichtspunkten, da es auch hier keinerlei Vereinbarung über ein zu zahlendes Entgelt gegeben haben dürfte.
    Notfalls würde ich es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.

    Zitat guenter:

    Zitat

    Begrenzt ihr nun diesen Anspruch in einem Fussballverein nur auf die Trainer, oder auch auf den Vorsitzenden, den Kassierer, den Geschäftsführer und den Jugendleiter?


    Natürlich betrifft es diese Tätigkeiten auch, wenn sich dafür nicht mehr genügend Freiwillige finden lassen. Bisher haben sich hier aber immer noch Personen gefunden, die dies übernommen haben. Nur wird es wohl immer schwerer, Trainer zu finden, die für lau arbeiten.


    Was ein Vereinspräsident oder Kassierer bekommen sollte, interessiert mich persönlich aber nicht wirklich. Auch kann man diese Tätigkeiten nicht unbedingt mit denen eines Trainers, der die Aufsichtspflicht und damit unmittelbare Verantwortung über für ihn fremde Kinder übernimmt, vergleichen.


    Zitat

    Führt eine Aufwandsentschädigung, bezogen auf den Dorfverein, wirklich zu einer besseren Trainerqualität.

    Das steht hier ja nicht zur Debatte.



    Sicherlich wirst du nicht mehr Leute zu Schulungen oder zur Einhaltung von Ausbildungsregeln bekommen, indem du ihnen 50,- oder 100,- € Aufwandsentschädigung zahlst. Vielleicht jedoch einige schon, weil sie einfach zufriedener und mit mehr Einsatz ihr Amt angehen, indem sie ihre arbeit auch als anerkannt und gewürdigt ansehen.


    guenter:


    Wie sieht es denn in der Praxis aus ? Da werden auch schon in unteren Ligen Spielern Aufwendungen für Fahrkosten erstattet, damit sie am Wochenende von ihrem Studien- oder Ausbildungsort angereist und für die 1. Herren des Heimatvereins auflaufen. Die wären vielleicht auch so übers Wochenende da,weil Freundin oder Eltern besucht werden. So lassen sich aber Forderungen und Zahlungen besser darstellen...
    Für Torprämien und anderes mehr ist Geld vorhanden. Der Trainer der 1. Herren wird bezahlt usw. Nur die Nachwuchstrainer sollen aus reinem Hobby und innerem Antrieb heraus kostenlos tätig werden.
    Fakt ist, dass es immer weniger Menschen gibt, die diesen inneren Antrieb haben, - mich eingeschlossen, seit ich meine eigenen Kinder nicht mehr trainieren muss und dass man sich dort etwas einfallen lassen muss, wo ein entsprechender Mangel herrscht, möchte man weiterhin das Soll an Nachwuchsmannschaften erfüllen oder darüber hinaus ausbilden.

    Follkao:


    Zitat

    Der Eine hat reichlich Hallenzeiten, der Nächste nicht. Und der Übernächste findet, dass nicht ausreichdende Hallenkapazitäten ein Grund für einen Vereinswechsel der gesamten Mannschaft ist.

    Ich meine, dass oft nicht die Hallenkapazitäten fehlen, sondern man sich nicht rechtzeitig darum kümmert. Einigen fällt es erst im Herbst ein, dass wieder der Winter vor der Tür steht und beantragen dann erst Hallenzeiten. Dann waren Andere manchmal schneller, die sich vielleicht schon gleich wieder am Anfang des Jahres gekümmert haben.
    Dort, wo mit Halle wirklich überhaupt nichts gehen sollte, würde ich persönlich keine Bambini trainieren wollen. Deshalb würde sich die Frage, ob Training mit ihnen draußen bei Minustemperaturen gut oder weniger gut ist, auch nicht stellen.
    Warum stellt man so eine Frage. Doch sicher nicht, wenn man genügend Hallenzeit zur Verfügung hat. Wäre die fehlende Hallenzeit nur eine Ausnahme, würde sich mir die frage stellen, warum ich dann nicht einmal das Training ausfallen lassen oder mal etwas außer der Reihe mit den Kindern organisieren sollte. Was die Haftung für solche anderweitigen Aktivitäten (z.B. Indoorspielplatz) angeht, deklariert man es nicht als Training, sondern nimmt die Eltern in die Verantwortung, die bei Teilnahme ihres Kindes anwesend sein müssen. Als Trainer wäre ich dann nur so als Gast mit dabei, ohne bei diesemTreff die Aufsichtspflicht zu übernehmen.
    Und wenn mal das Training ausfällt, wird deshalb kein Kind einen bleibenden Schaden davontragen, oder ?
    Ich habe mich um Hallenzeiten immer selbst gekümmert. Schon aus Eigeninteresse.... Ich friere ja auch nicht gern :D


    Weil hier auch ein Hinweis kam, dass sich eher die Eltern unwohl fühlen würden bei solchen Witterungsbedingungen....


    - das ist wohl nicht so abwegig. Trotzdem verdient hier auch ein gewisses Wohlbefinden der Eltern, die ja gerade bei den Bambinis oft noch beim Training anwesend sind, Beachtung.
    Wenn Mutti immer frieren muss, dann bringt sie Tochter oder Sohn vielleicht künftig zum Turnen, Handball oder zur Tanzgruppe, weil diese in der Halle üben.....


    Winterzeit ist für mich gerade in der Altersgruppe Hallenzeit. Daran ändert sich auch nichts, wenn man sich mal zum Rodeln oder Kicken im Schnee trifft. Das wäre für mich dann aber kein Training.

    DIego27:


    Ich finde Deine variante besser, aus den schon von Dir angeführten Gründen. Man müsste natürlich die Kinder fragen, wie viel bei Ihnen von den anweisungen und teilweise dem Gebrüll der trainer wirklich ankommt. Ich weiß es von den meinigen, dass sie vieles nicht aufnehmen bzw. wenn sie in der Nähe des Trainers sind, durch anweisungen abgelenkt oder in ihren Entscheidungen beeinflusst werden.


    Ich meine, die Kinder sollen selbst ihre Entscheidungen im Spiel treffen, auch wenn es falsche sein sollten. Es ist ihr Spiel und nicht das des Trainers.


    Von vielen Trainern höre ich blödsinnige Anweisungen, wenn ein Kind dribbelt oder die 1gg1 Situation sucht. Was soll zum Beispiel die Anweisung "Spielen" ??? Hört man ständig. Aber was soll das Kind damit anfangen ?
    Es sieht vielleicht gerade den freien Mitspieler nicht. Vielleicht hat es altersbedingt noch nicht den Überblick oder kann ihn nicht sehen, weil er seitlich ein stück hinter ihm läuft ? vielleicht sieht es ihn nicht, weil es sich noch auf den Ball konzentrieren muss, was der Trainer nicht muss. was macht das Kind nach dem Kommando "Spielen" ? es spielt ab. Zu wem ? Egal .... Irgendwohin !


    diego: Lass Dich nicht von "Mannschaftserfolgen" anderer Trainer blenden. Ob da jemand einmal irgendwelche Meisterschaften gefeiert hat, ist für Dich und auch für Deine Kinder völlig unwichtig und damit uninteressant und sagt nichts über die Qualität des Trainers. wichtig ist, dass Du Deine Jungs dabei unterstützt, besser zu werden. Und dabei meine ich nicht in erster Linie als Mannschaft besser zu werden, sondern dass sich vor allem jeder einzelne weiterentwickelt.
    Wenn Du, wie Du schreibst, in der Pause und nach dem Spiel einige wenige Dinge kurz ansprichst, sollte das reichen. An allen anderen Dingen kannst du im Training arbeiten und in Trainingsspielchen auch einmal die eine oder andere Situation "einfrieren", um dort zu erfragen, welche Lösungsmöglichkeiten die Kinder hier sehen würden.


    Übrigens halte ich auch wenig davon, seine Kinder ständig anzufeuern und damit pushen zu wollen. Das ist auf Dauer ermüdend und die gewünschte Wirkung verpufft. Anfeuerung gibt es in der Regel schon durch Eltern und andere Zuschauer. Als Trainer selbst würde ich damit dosiert umgehen und davon nur in wenigen Situationen Gebrauch machen, wo es auch den gewünschten Effekt für den Einzelnen hat oder ich den Eindruck habe, dass die Mannschaft genau in dem Moment einen Weckruf oder das Pushen braucht.


    Das ruhige Verhalten am Spielfeldrand kann auch noch andere vorteile haben. - Man verlässt das Spiel nicht mit hochrotem Kopf, wie vielleicht andere Kollegen. Man hat Zeit gefunden, einige Dinge zu notieren, die vielleicht, obwohl schon geübt, noch nicht so klappten und auf die man vielleicht in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt achten möchte. Man hat Zeit gefunden, rechtzeitig und gerecht Spieler und Positionen wechseln zu lassen. Und vielleicht hat man auch zu einem unproblematischen und rein sportlichen Verlauf des Spiels beigetragen.

    AxelSchweiss:


    Das ist nicht peinlich, sondern passiert wohl Jedem mal ab und an bei den vielen Themen und Beiträgen. ^^



    Zum Thema: Ich würde mir hier als trainer weniger Gedanken machen, ob ich bei minus 4 Grad mit Bambini trainieren darf, sondern mich um entsprechende Hallenzeiten kümmern.
    Sollten diese nicht vom verein zentral organisiert und verteilt werden, ist eigeninitiative gefragt. die kosten hat der verein dabei zu übernehmen. Sollte er dies nicht machen, wäre ich ganz schnell bei einem anderen verein und würde die Kinder dann möglichst mitnehmen wollen.

    guenter:



    Zitat

    Ich selbst habe mich auch in meiner Trainertätigkeit auch nie in einem Ehrenamt gesehen.

    Es war mein Hobby, das nebenbei kostengünstiger war, als die Zeit, in der ich mich dem Tennis zugewandt hatte.

    Zitat


    Das war zu Deiner Zeit so. Das ist auch heute vielleicht noch bei der Mehrheit der aktiven Trainer so,...


    ....nur hat die Zahl dieser aktiven wohl in den letzten Jahren stark abgenommen.


    Für mich selbst darf ich sagen, dass es bei mir sicher eine andere Art der Motivation gab, als ich noch jeweils das eigene Kind mittrainiert habe, als heute.


    Fakt ist, dass in vielen Regionen u.a. ein Mangel an Trainern und Betreuern herrscht. Ein gewisser Teil wird aus der Elternschaft rekrutiert, was regelmäßig das Problem der Fluktuation und Ausbildung aufwirft. Den anderen darüber hinaus notwendigen Anteil an Trainern zu finden, wird immer schwieriger. Gründe wurden schon ausreichend genannt. - Zeitmangel auf Grund langer Fahrzeiten zur Arbeitsstelle, Hinwendung zu anderen Hobbies und Familie, fehlende Motivation, für anderer Leute Kinder kostenlos die Aufsicht und Verantwortung zu übernehmen, während diese Geld verdienen oder es sich anderweitig gut gehen lassen.


    Am Zeitmangel, weil jemand eine weit entfernte Arbeitsstelle hat, kann man nichts ändern. Aber vielleicht kann man an fehlender Motivation etwas ändern, indem man u.a. den Leuten Ausbildung und auch gebührende Anerkennung bietet. Mit Spaß allein lockt man wohl die wenigsten, zumal dieser in vielen Vereinen, wo man kaum auf Unterstützung durch Vereinsverantwortliche hoffen darf und nur erste Männermannschaften wirklich zählen, auch fraglich sein dürfte.

    zitat open-minded:

    Zitat
    Zitat


    Zitat von »TW-Trainer«


    Die Frage ist jedoch: Ist das Ehrenamt zum Nulltarif zu haben, bzw. kann man sich der Verantwortung motivierter Ehrenamtliche gewiss sein, ohne ihnen gleichzeitig eine angemessene Anerkennung zu gewähren?

    ich denke nein, in Zukunft nicht mehr.
    Glaubt man dem DFB, hat sich die Zahl der ehrenamtlich engagierten Menschen im Sport innerhalb der letzten 15 Jahren nahezu halbiert.
    Sicher gibt es dafür vielerlei Gründe, zeigt es aber doch, dass für den Ehrenamtler in Zukunft mehr gemacht werden muß als warme Worte.
    Der DFB hat das zwar erkannt und betreibt auch zahlreiche Maßnahmen um das Ehrenamt zu würdigen, belässt es aber mehr oder weniger bei Ehrungen und Kampagnen ("Es ist eine Ehre, kein Amt", "die Seele des Vereins...","Unsere Amateure-echte Profis"..u.s.w.).
    Während die DFL mit ihren Profiteams immer neue Rekordzahlen meldet ( Umsatz über 2 Milliarden !), kämpfen die Vereine an der Basis mit steigenden Unkosten und Mitgliederschwund.
    Der DFB beherbergt mehr als 25.000 Fuißballvereine mit knapp 2 Mio Ehrenamtlern, die zusammen auf ca. 120 Mio Arbeitsstunden kommen. Das ergäbe bei 8.50 ?/Stunde die stolze Summe von etwas über 1 Milliarde Euro!
    Da stellt sich zunächst die Frage, wer sollte das bezahlen?
    Die Vereine alleine ?
    Müßten da nicht mehr Mittel nach unten fließen?




    ZITATENDE


    Ich sehe das ähnlich.


    Es gibt immer weniger Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit für einen warmen Händedruck zu opfern. Und nicht jeder Trainer sieht seine Tätigkeit als eigenes Hobby.
    Ob man das nun gut finden mag oder nicht, es ändert nichts an der Tatsache.
    Mittel, Ehrenamtlern auch eine gewisse finanzielle Anerkennung und vor allem auch Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen, wären meiner Meinung nach vorhanden, wenn man sich an die Personen und Institutionen halten würde, die Nutzen aus dieser Tätigkeit ziehen. Dies wären hier für mich Eltern und auch die Profivereine.
    Im Breitensport werden durch Ehrenamtler Grundlagen gelegt, ohne die im Profibereich kein Geld verdient werden könnte. Eltern bekommen ihre Kinder betreut, bespaßt und sinnvoll beschäftigt.
    Auch die Allgemeinheit profitiert davon, dass Kinder sinnvoll beschäftigt und integriert werden.


    Man kann natürlich weiterhin jammern, dass kein Geld vorhanden ist und niemand bereit ist, zu zahlen. Dann wird sich vielleicht in den nächsten 15 Jahren die Zahl der ehrenamtlich Tätigen noch einmal halbiert haben.


    Dass es immer weniger Menschen gibt, die kostenlos etwas für die Allgemeinheit tun wollen, ist nicht schön, aber in Zeiten, wo sich die "Elite" immer unverschämter die Taschen füllt für mich durchaus nachvollziehbar.

    Zitat fak:

    Aber ist das alles, dass wir unsere talentierten Jungs noch mehr antreiben müssen im Training, jederzeit Gas zu geben?

    Mit dem Antreiben im Training wirst Du das nicht hinbekommen. Die Spieler im NLZ messen sich in jedem Training mit Ihresgleichen und pushen sich so gegenseitig. Noch ein sehr wichtiger Punkt ist, dass ihr nur Bezirksliga spielt und die Spieler des NlZ an jedem Wochenende in ihren Spielen viel mehr gefordert sind, u.a. was Schnelligkeit und Handlungsschnelligkeit anbelangt. Das kannst Du Deinen Spielern nicht oder nicht ständig bieten.

    Hatte das Problem noch nicht. bei uns gibt es gegebenenfalls befristete Freistellungen von Training und Spielbetrieb, wenn die schulischen Leistungen stark nachlassen oder einmal das schulische Pensum diese Maßnahme erforderlich macht. Einem Kind dauerhaft den Sport oder sein Hobby zu verbieten, hilft ihm nicht. Es muss auch einen Ausgleich zur Schule haben. Davon versuche ich auch die Eltern schon in Gesprächen zu überzeugen, bevor überhaupt solche Überlegungen oder Probleme entstehen.
    Bei Eltern, die plötzlich nach Erhalt des Zeugnisses aus allen Wolken fallen und Konsequenzen ziehen frage ich mich, ob die sich das halbe Jahr vorher nicht um ihr Kind gekümmert haben. Normalerweise braucht man nicht erst ein Zeugnis, um über den Leistungsstand des Kindes informiert zu sein und kann schon viel früher auf Probleme reagieren.

    Zitat hinkebein:

    Zitat

    wie seht ihr es, muss ich ihn rotieren lassen oder überfordere ich ihn damit?

    In der G hätte ich keine festen Positionen. Wenn das Kind nur im Tor einsetzbar wäre, würde es bei mir wenig spielen, denn auch die anderen Kinder haben ein Recht darauf, überall eingesetzt zu werden.
    Natürlich sollte man versuchen, diesem Kind die Freude am Fußball zu erhalten bzw. diese zu fördern. Das wird aber wohl nur gehen, wenn sich das Problem der Fettleibigkeit lösen lässt. Hier kann man als Trainer zwar Denkanstöße für die Eltern geben, aber das Problem nicht selbst beheben.
    Meiner Erfahrung nach hören diese Kinder irgendwann von selbst wieder auf, wenn sie nicht mehr mithalten können und vielleicht die anderen Kinder deshalb nicht mehr mit ihnen spielen möchten. Ich kenne aber auch Fälle, wo Kinder ab einem gewissen Alter dann selbst einen gewissen Ehrgeiz entwickelt haben und von sich aus für ihren Sport abgenommen haben. Beides ist also möglich und lässt sich bei diesem Kind noch nicht absehen. Deshalb würde ich das Kind nicht aufgeben wollen, ihn aber auch nicht auf Kosten der anderen Kinder auf einer festen Position einsetzen, die den anderen dann deshalb vorenthalten wird. Also Eltern ansprechen und verdeutlichen, dass das Kind den Sport auf Dauer nur ausüben kann, wenn es sein Gewicht reduziert und bei Dir auch nicht fest als TW eingesetzt werden wird.

    Zitat Schnattl:

    Zitat

    ...Und ich denke Leuten denen der Verein bekannt ist die wissen, dass die Bedingungen (Plätze) gut sind. Dazu steht die Mannschaft auf dem 2. Platz der Landesklasse, also daran scheitert es auch nicht. Bisher liegt es an (fast) 0 Interessenten.

    Schnattl:


    Wie sprecht Ihr denn die Klientel an ? Mit welchen Aussagen werbt ihr für den Verein ? Wird denn eine Bezahlung angeboten ?

    Passt doch für die nächste Saison. Jede Mannschaft mit zwei möglichen Wechslern, wo du notfalls auch noch schieben kannst oder mal ein Kind doppelt spielt, sofern die Spieltage nicht auf den selben Tag fallen. Optimalerweise holst Du dir noch zwei Spieler bis zum Sommer dazu. Zeit genug ist ja bis dahin.
    für eine Spielgemeinschaft wären es mir zu viele Kinder, wenn ich voraussetze, dass der andere Verein die gleiche Anzahl an Spielern stellt. Stellt er nur 2 oder 3 Spieler, würde es anders aussehen. Vielleicht könnten diese wenigen Kinder dann auch mit Gastspielrecht bei euch spielen.

    Zitat TW-Trainer:

    Zitat

    Allerdings gebe ich einigen Beitragsschrebern recht, das es persönliche Wahrnehmung einer angemessene Bestrafung sehr unterschiedlich sein kann. Doch anders die Sichtweise von Zivilpersonen hat sich das Gericht bei der Bemessung des Strafmaßes an die Gesetze zu halten und kann lediglich innerhalb des Rahmens entscheiden. Hierbei soll die individuelle Schuldfähigkeit berücksichtigt werden.


    Das ist richtig.


    Nur finde ich, dass die Gerichte dort, wo es angebracht ist, nämlich bei grober Fahrlässigkeit, und diese liegt für mich bei Nichtbeseitigung bekannter Gefahrenquellen , wie z.B. nicht gesicherter Tore, vor, den möglichen Strafrahmen auch in vollem Umfang ausschöpfen sollen.
    Eine Geldstrafe für einen saudummen Verantwortlichen, der mit seiner Faulheit und Ignoranz das Leben eines Kindes auf dem Gewissen hat, wäre für mich keinesfalls angemessen.
    Und auch wenn sich hier der Eine oder Andere auf den Schlips getreten fühlt, - Tore können immer gesichert werden. Auch auf einem Kunstrasen. Hier zählen für mich keinerlei Ausreden.


    ,

    @Don Quichote:


    Für den Fall, dass heutzutage noch ein Kind durch ein auf dem Spiel- oder Trainingsgelände umstürzendes ungesichertes Tor ums Leben kommen sollte, meines Dafürhaltens ganz klar eine Haftstrafe für den oder die dafür Verantwortlichen.
    Ob da jemand kostenlos oder gegen Entgelt arbeitet, tut hierbei nichts zur Sache. Er trägt die Verantwortung und wenn Unfälle auf Faulheit und Ignoranz zurückzuführen sind, sollte das auch entsprechend hart bestraft werden.

    Leverkusener:


    Es gibt ja noch andere Möglichkeiten, Tore zu sichern. Oder sind Deine Jungs den Aufwand nicht wert ?


    Wie schon geschrieben, passieren Unfälle durch ungesicherte Tore, sollten die Verantwortlichen nicht mit einer Geldstrafe davonkommen. Hier sollten die Strafen schon derart abschreckende Wirkung haben, dass auch der Faulste endlich mal seinen Ar... bewegt und die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen trifft.
    Wir treten jedenfalls zu keinem Spiel an, bevor nicht die Tore gegen Umfallen gesichert sind. Auf welche Weise das geschieht, ist bei Auswärtsspielen nicht mein Problem. Da sollten sich die jeweiligen Verantwortlichen der Heimmannschaft rechtzeitig Gedanken drum gemacht haben.

    Zitat siebener:

    Zitat

    ohne flachs leute, ich bin froh, dass ich so viele jahre ohne nennenswerte dinge überstanden habe...

    Ich auch. Aber bei manch Einem ging es schon schief und niemand von uns weiß, was die Zukunft bringen wird.


    Fußball muss mit Macht billigst angeboten werden. Dafür wird dann gern auch auf Schulung, Aufklärung und Ausbildung der Aufsichtspersonen verzichtet und/oder auch auf eventuell zusätzlich eigentlich zwingend abzuschließende Versicherungen.
    Alles letztlich auf Kosten der Ehrenamtlich Tätigen und der Kinder.
    Unter anderem auch, damit Profivereinen ein möglichst großer Pool an Nachwuchsfußballern zur Verfügung steht, aus dem sich nach Bedarf billigst bedienen können, um ihrerseits später maximalen Profit zu machen.


    Wenn dann dort, wo etwas passiert ist,Urteile gesprochen werden müssen, gibt es nur Verlierer. Zu Schaden gekommene Kinder, traurige Eltern, Ehrenamtler, die ihre Freizeit aus gutem Willen zur Verfügung gestellt haben und nun bestraft werden.