Beiträge von Karl

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    zitat @ dagged:

    Zitat von »Karl«




    Dagged:


    Du schreibst von vielen hilfebedürftigen Kids, die Euer Vereinsangebot für sich kostenlos nutzen dürfen, da ja andere Leute für sie den Beitrag zahlen. Dann müsstet ihr ja ebenso viele ehrenamtliche Helfer bei Euch im Verein haben.Und zwar deren Eltern, die zwar nicht das entsprechende Geld haben, um ihren Kindern den Sport zu ermöglichen, aber doch wohl in der Masse die Zeit und die Arbeitskraft. Wo sind denn diese Eltern, wenn es um die Übernahme einer kostenlosen ehrenamtlichen Tätigkeit geht ? Oder übernehmen diese Tätigkeiten auch wieder die Leute, die auch schon die Beiträge für diese Kinder durch ihre Steuern finanzieren ?
    Ja, leider. Oder sollte ich sagen: Natürlich ....

    Wer es mag.... . ich gehöre jedenfalls nicht dazu.


    Zitat Bozo:

    Oder wer nichts zahlt oder nicht zahlen kann, soll gefälligst seinen Dienst an der Gesellschaft freiwillig in Vereinen leisten?

    Ich hatte das eigentlich nur auf Vereinsmitglieder bezogen. trotzdem aber keine schlechte Idee.... :thumbup:

    Zitat soccerbook:


    Zitat von »Karl«
    Im Verein haben alle eine Leistung zu bringen. Dadurch, dass es immer mehr Leute gibt, für die Beitragszahlung gleich Abgeltung aller Pflichten ist, funktionieren viele Vereine ja nicht mehr.
    Man muss den Leuten offen sagen, dass, wenn sie nur Leistungen in Anspruch nehmen und nicht selbst welche im Gegenzug erbringen, sie die Sache erheblich mehr kosten wird.
    Genau der Ansatz von Nela. Und dann haben sie die Wahl: entweder mehr Beitrag zahlen, damit Andre mehr Kohle an Trainer zahlen kann oder MITHELFEN wo dann Nela die ehrenamtlichen Aufgaben verteilen kann. Ach herrlich!

    Deshalb hatte ich ja in den anderen Thread auch geschrieben, dass Nela's Ansichten aller Ehren wert erachte ! Wenn eine überwiegende Mehrheit der Leute so denken würde, gäbe es diese Probleme nicht in den Vereinen. In vielen Vereinen bekommst Du aber die Leute nicht dahingehend überzeugt, dass sich jeder einbringen muss, damit das System Verein und niedriger Beitrag funktioniert. Und hier kommt die Möglichkleit ins Spiel, den Leuten, die nichts leisten, auch entsprechend mehr Beitrag abzuverlangen, um erstens damit den Einen oder Anderen von einer Mitarbeit überzeugen zu können und damit zweitens auch die Qualität der Leistungen wenigstens erhalten zu können, wenn schon nicht zu verbessern, was oft wünschenswert wäre.

    Zitat siebener:

    @ tobn: nein, die eltern sind keine mitglieder. sie sind kunden. ihre kinder sind mitglieder.
    sie können auch nix dafür, dass der beitrag nur 10 euro kostet und nicht 30 euro.
    trotzdem bleiben sie kunden. oder wo ist der unterschied zw. kunden und mitglieder bzgl. der eltern?
    und auch wenn ihr das nicht gerne hört: runtergebrochen auf seine einzelteile,
    bietet der verein durch euch und seiner anlage eine dienstleistung an. fußballtraining.
    dazu gehört dann als abschluss der woche das spiel. eigentlich ganz einfach...

    Wenn Die Kinder Mitglieder sind, sind die Eltern Erziehungsberechtigte und Vertreter der Interessen ihrer Kinder. Woher nimmst Du aber den Begriff "Kunden" her ?
    Ich biete als verein auch keine "Dienstleistung an", es sei denn, ich würde Vereinsfremden ein Training gegen Bezahlung oder auch unentgeltlich anbieten. Da die Kinder aber Vereinsmitglieder sind und ihre Eltern sie vertreten, haben sie genau wie andere Mitglieder auch Pflichten.

    wenn alle eltern darauf bestehen, dass der verein auswärtsfahrten organisiert, dann stehst du da.
    oder sind diese dinge im aufnahmeantrag des kindes erwähnt?

    Wieso stehe ich dann da ? Ist es denn im Aufahmeantrag erwähnt, dass die Kinder kostenlos zu Spielen gefahren werden ? wer ist denn zuallererst daran interessiert, dass sein Kind (möglichst sogar durch -) spielt ? Doch wohl die Eltern, oder hast Du andere Erfahrungen gemacht ?


    man kommt, bezahlt und will eine leistung dafür.

    Und genau so funktioniert es nicht !


    Im Verein haben alle eine Leistung zu bringen. Dadurch, dass es immer mehr Leute gibt, für die Beitragszahlung gleich Abgeltung aller Pflichten ist, funktionieren viele Vereine ja nicht mehr.


    Man muss den Leuten offen sagen, dass, wenn sie nur Leistungen in Anspruch nehmen und nicht selbst welche im Gegenzug erbringen, sie die Sache erheblich mehr kosten wird.


    Wie devot seid ihr denn, wenn ihr euch für lau auch noch als Dienstleister für Leute seht, die für ein paar Cent oder sogar auf eure Kosten als Steuerzahler, ihre Kinder bei euch betreuen und ausbilden lassen.
    Hier macht ihr euch aber sehr klein und schreibt dann, dass ihr euch nicht wertgeschätzt und ausgenutzt fühlt...

    nochmals, geht ihr in eine mukkibude?
    ganz ehrlich, ihr unterschreibt dies und das und danach kommen sie mit freiwilligen pflichten.
    um die langhantel zu benutzen musst du die duschen wischen, einmal im monat.
    würdet ihr das machen? wenn nicht, warum nicht?
    tretet mal einen schritt zurück und überlegt mal.

    Was soll der Vergleich mit einer Muckibude ? Kennst Du den dortigen Beitrag ? Durftest Du dort schon einmal an einer Vorstandswahl teilnehmen, oder ist es doch eher so, dass die Muckibude einem privaten Betreiber gehört ?
    Die Muckibude kann ich mit einer privaten Fußballschule vergleichen. Auch hier zahle ich einen monatlichen Beitrag, kann aber nicht über Dinge der Fußballschule entscheiden oder Leuten dort in ihre Arbeit hineinreden.
    Schon allein in den Beiträgen siehst du einen entscheidenden Unterschied zwischen Muckibude und Fußballschule und Fußballverein auf der anderen. Warum sind die Beiträge auf der einen Seite deutlich höher ? Richtig, - weil die ganze Sache sonst nicht finanzierbar wäre. Warum sind die Beiträge auf der anderen Seite bedeutend niedriger ? - Weil u.a. viele Leute ohne Bezahlung mithelfen. Und das System der Vereine bricht zusammen, wenn immer weniger Leute unentgeltlich mithelfen und immer mehr Leute nur Leistungen empfangen wollen. Dann kannst Du diese niedrigen Beiträge nicht mehr halten.


    Weil sich nur ein (immer geringer werdender) teil der Vereinsmitglieder aktiv in die Vereinsarbeit einbringt, entsteht bei den wenigen Leistenden zurecht eine Unzufriedenheit und die berechtigte Forderung nach einer angemessenen Entschädigung für geleistete Arbeit gegenüber den Leuten, die nur Leistung in Anspruch nehmen.


    Jetzt bin ich auf zwei Threads eingegangen, weil es mir gerade passend schien. Ich hoffe, es ist verzeihlich.

    Zitat Follkao:

    Du schreibst, dass Du Dich auch in der Kommunalpolitik engagierst.
    Nach Deiner Logik müsste die Kommune, wenn sie festellt, dass sie klamm ist, einfach die Grundsteuer verdreifachen. Von dem Geld könnte sie dann eine große Veranstaltungshalle bauen. Die könnte sie dann vermieten. An wen auch immer.


    So abwegig ist das nicht. Entweder man kürzt die Ausgaben oder erhöht die Einnahmen. Ein Topf, in den immer weniger Menschen einzahlen und immer mehr nur etwas herausnehmen, ist irgendwann leer.


    Dagged:


    Du schreibst von vielen hilfebedürftigen Kids, die Euer Vereinsangebot für sich kostenlos nutzen dürfen, da ja andere Leute für sie den Beitrag zahlen. Dann müsstet ihr ja ebenso viele ehrenamtliche Helfer bei Euch im Verein haben.Und zwar deren Eltern, die zwar nicht das entsprechende Geld haben, um ihren Kindern den Sport zu ermöglichen, aber doch wohl in der Masse die Zeit und die Arbeitskraft. Wo sind denn diese Eltern, wenn es um die Übernahme einer kostenlosen ehrenamtlichen Tätigkeit geht ? Oder übernehmen diese Tätigkeiten auch wieder die Leute, die auch schon die Beiträge für diese Kinder durch ihre Steuern finanzieren ?

    @Barclay:
    Bei den Zielen würde ich mich an deiner Stelle an den Empfehlungen des DFB für die Altersklasse orientieren und dies auch den Eltern gegenüber so definieren.


    Keinesfalls würde ich hier eine Tabellenplatzierung als Zel benennen!

    Dagged:


    Aus Deinen Zahlen ergibt sich, dass beide Mannschaften zur Zeit etwa 12 - 14 leistungsstärkere Kinder und etwa 20 schwächere haben. Daraus lassen sich doch je eine Mannschaft, die höher gemeldet wird mit 12-14 Spielern melden und eine Mannschaft, die in einer unteren Klasse spielt mit dann ca. 20 Spielern. Die erstere Mannschaft könnte man dann bei Spielermangel am Spieltag oder auch regelmäßig um die Spieler der zweiten Mannschaft ergänzen, die dort die meisten Fortschritte gemacht haben oder in der Woche am besten trainiert haben. Sozusagen als Belohnung und zur weiteren Förderung.
    Optimaler wäre sicherlich, bei der Zusammenstellung der Mannschaften auch das 3. Team aus Deinem Verein mit einzubeziehen.
    Einen Verein im Verein darf es nicht geben, so dass es auch nicht notwendig ist, sich gegenseitig Spieler abzuwerben. Entweder setzen sich alle betreffenden Trainer zusammen und stellen gemeinsam die neuen Teams auf, oder der Verein bestimmt, dass der jeweilige Trainer der ersten Mannschaft der Altersklasse den ersten Zugriff hat.
    An erster Stelle bei der Mannschaftseinteilung sollten die Förderung der Kinder und im Einzelfall so es möglich ist auch persönliche Belange wie Fahrgemeinschaften, Freundschaften usw. und damit insgesamt die Begeisterung der Kinder am Fußball stehen.


    In Eurem Fall würde ich zusammen mit der Jugendleitung erst einmal die Probleme der Trainer untereinander klären, bevor ich die Mannschaftszusammenstellungen angehe, und mich dort auf eine gemeinsame Linie und ein Miteinander für die neue Saison einigen. Notfalls durch ein "Machtwort" der Jugendleitung.

    Zitat siebener:

    eltern haben nur pflichten und keine rechte?
    kein mitspracherecht, endet bei der übergabe des kindes und beginnt bei der abholung?

    Wenn ihr Kind bei uns spielen möchte..., ja, sozusagen. Zum Kabinenbereich haben Eltern keinen Zutritt, dürfen aber beim Training zuschauen.


    Selbst in kleinen vereinen, wo Eltern "Fahrdienst" verrichten, sind sie dazu nicht gezwungen. Der Spielort und Treffzeit wird angegeben. wenn ihr Kind spielen möchte, ist es zu der zeit am Treffpunkt. Ob sie eventuell Fahrgemeinschaften mit anderen Eltern organisieren, ist ihnen überlassen. Auch, ob sie das Trikot ihrer kinder jeweils einzeln waschen oder sich jeweils mit den anderen Eltern abwechseln. Diese dinge tun sie nicht für den Verein !
    Kuchen backen und Stände besetzen muss niemand. Es sei denn, die Kinder sind in einem kleinen Verein und diese dinge gehören dort zusätzlich zu dem geringen Beitrag dazu. Ansonsten müsste man auch dort darauf verzichten und den Eltern dafür einfach mehr Geld pro Monat abknöpfen. das hätte gleichzeitig den Vorteil, dass sich niemand über die Extraarbeiten aufregen muss und auch die Eltern automatisch finanziell gerecht beteiligt sind, die sich sonst um solche Arbeiten drücken.


    Eltern dürfen gern Vorschläge machen oder Kritik üben, sich auch bei den Vereinsverantwortlichen beschweren. Ein Mitspracherecht oder sogar Entscheidungsgewalt bezüglich der Mannschaft haben sie jedoch nicht.

    Nela:


    Deine Einstellung in allen Ehren....


    aber,


    wie sollte ich zum Beispiel meine eigenen Söhne davon überzeugen, ihre Freizeit unentgeltlich zu opfern für ein Schulterklopfen und gleichzeitig am Wochenende vor der Freundin mit leeren Taschen und leerem Tank dazustehen , während Familie M. deren Kind sie dann für lau betreuen sollen, zweimal im Jahr in Urlaub fliegen kann und ihrem Kind noch zusätzlich ein Fußballferiencamp für 200,- € die Woche gönnt oder die 3fache 20jährige alleinerziehende Mutter ihre Sprösslinge für ein paar Cent einige Stunden im Verein abgibt, um sich in der Zeit der weiteren Nachwuchsproduktion widmen zu können.
    In der Zeit können sich die Jugendlichen auch Geld verdienen. Wenn nicht mit Fußball, dann eben mit anderen Jobs, wie es Andre schon beschrieben hat.

    TW-Trainer:


    Ich bezog mich auf @Nela's Aussage, dass die jungen Leute nur darauf warten, unentgeltlich tätig werden zu dürfen. Da es im Thread aber nicht um Frauenfußball ging, wo die Uhren wohl nach deiner Beschreibung anders ticken, stellte ich fest, dass beispielsweise hier die jungen Leute nicht darauf warten. Es würden sich der Eine oder Andere finden lassen, wenn man ihnen einen finanziellen Anreiz bieten würde.

    Zitat @ Strznievski:

    Dann habe ich ihr wieder gesagt, dass sie sehrwohl so etwas wie ein "Mitspracherecht" hat. Wenn sie etwas stört, z.B. das wir die Bälle ausrollen und nicht ausschießen, dann soll sie es NACH DEM SPIEL mit mir besprechen.

    Das sind taktische Dinge, bei denen eine Spielermama bei mir kein Mitspracherecht bekommen würde. Taktische Anweisungen durch Eltern während eines Spiels haben die sofortige Auswechslung des Kindes zur Folge. Solche Dinge hat man damit schnell unterbunden. 8)

    Zitat 16er:

    2) langfristige Entscheidungen: Trainingstage, Trainingszeiten, Orga, etc. dürfen "mitentschieden" werden, bzw. Dort haben Eltern Mitspracherecht, aus dem einfachen Grund dass du in dem Bereich auf Eltern angewiesen bist.

    Hier widerspreche ich dir zum Teil.


    Trainingstage und Zeiten richten sich zuerst einmal danach, wie es dem Trainer zeitlich möglich ist, die Kinder zu betreuen. Er wird sich nicht auch noch in seine persönliche Wochenplanung hineinreden lassen, zumal es bei so vielen Kindern in der Mannschaft kaum sein dürfte, dass man es immer allen Recht macht. Es können also nicht die Eltern "entscheiden" , wann Training stattfindet.
    Vorschläge der Eltern sollte man sich aber ruhig anhören. - Das 90 Minuten Training zum Beispiel für manche 4jährige zu viel sein können, kann durchaus sein.


    Für mich wäre hier der günstige Zeitpunkt/Anlass, eine mir passende Trainingsgruppe/Mannschaft (z.B. die älteren Kinder) zusammenzustellen, denen auch die Trainingszeiten von 90 Minuten passen, zusammenzustellen und den anderen Eltern zu sagen, dass mir 30 bzw. 40 Kinder zu viel werden und sie mit dem Verein abklären sollen, wie ihre Kinder zukünftig betreut werden sollen.


    Ich persönlich würde mir dann bei der Zusammenstellung meiner Mannschaft zuerst die zuverlässigsten Kinder/Eltern aussuchen und nicht unbedingt die Problemfälle nehmen.... 8) ...Du hast ja schließlich auch schon lange die Arbeit mit den Kindern gehabt .

    OT !


    Zu den Torgrößen:


    Auch die kleinen Tore reichen vollkommen aus, wenn man vor den Toren im Bbstand von beispielsweise 4 Metern eine Linie markiert, in der kein Verteidiger stehen darf. Auch Angreifer dürfen in dieser Zone nur Tore erzielen, wenn sie selbst unmittelbar zuvor mit Ball in diese Zone gedribbelt sind. Oder man erklärt diese Zone generell zur Tabuzone. Möglichkeiten gibt es immer, die verhindern, dass sich Kinder direkt vor solche Tore stellen und damit erstens die Torerzielung fast unmöglich machen und zweitens selbst nicht am Spiel teilnehmen.

    Zitat Nela:

    Zitat

    Die jungen Leute wollen arbeiten...umsonst...wir müssen sie nur zu uns holen, ihnen helfen, ihnen Vertrauen schenken.

    Wenn das bei Euch so ist, dann herzlichen Glückwunsch. Dann leben wir wahrscheinlich nicht im selben Land. 8)


    Solange bei Euch das System Ehrenamt so gut funktioniert, ist doch alles in Ordnung. Es gibt aber mindestens Regionen, wo das System nicht mehr in dieser Form funktioniert und die Vereine ums Überleben kämpfen. Hier sind andere Lösungen gefragt, da Althergebrachtes offensichtlich nicht mehr zu funktionieren scheint.

    Zitat Nela:

    Zitat

    Bei uns gab es im Verein vor fünf Jahren einen riesen Streit, als man keinen A-Jugendtrainer finden konnte und das Problem mit Geld gelöst hat. Nicht viel. 100 im Monat. Was meint ihr wie es da plötzlich abging.

    Es geht nicht darum, dass Trainer draufzahlen, das verstehe ich nicht unter Aufwandsentschädigung. Unter Aufwandsentschädigung verstehe ich, dass sie was extra bekommen. Und ich behaupte, dass dies im Fußball im Breitensport nicht funktioniert. Ich behaupte, dass wir andere Wege suchen müssen, um die Leute zu motivieren.

    Du schreibst davon, dass andere Lösungen gefunden werden müssen.


    Welche Lösungen wären das ?


    Wie hätte Deine Lösung für die A-Jugend damals ausgesehen ? Dein Verein hat ja anscheinend keinen anderen Ausweg gewusst, als 100,- € Aufwandsentschädigung zu zahlen. ( Vergütung will ich bei der Summe nicht in den Mund nehmen und selbst der Begriff "Aufwandsentschädigung" dürfte bei der geringen Summe nicht treffend sein )

    Jenny82:


    Wie bist du denn genau in den letzten 2 Wochen vorgegangen ? - Länger ist es ja noch nicht her, seit den letzten Ratschlägen.


    Die Spielerin, die wenigstens halbherzig versucht hätte, ein vernünftiges Miteinander hinzubekommen, hätte ich der anderen erst einmal vorgezogen. Ob sie es erst einmal getan hätte, um sich anzubiedern, wäre mir dabei egal. Die andere Spielerin, die überhaupt kein Einsehen zeigt, wäre bei mir keine Minute zum Zug gekommen und bei Sturheit auch vorerst nicht mehr trainiert worden.

    Nela.


    Ich verstehe nicht, dass ihr einen Aufstand gemacht habt, als ein A -Jugend-Trainer 100,- € bekommen sollte ? Das der Trainer der Männermannschaft Geld bekommt, habt ihr doch auch akzeptiert.
    Das widerspricht sich doch, oder ?
    Was hätte der Verein denn tun sollen, wenn sich unbezahlt kein Trainer für diese Mannschaft findet ? Die Mannschaft abmelden und alle Jugendlichen wegschicken ?
    Nur weil einige Trainer bereit sind, unentgeltlich zu arbeiten, müssen doch nicht alle dazu bereit sein.
    Warum so ein Aufschrei, wenn man doch selbst so uneigennützig ist und auf eine Entschädigung verzichtet ? Warum sollte man dann plötzlich doch Geld haben wollen und verzichtet nicht weiterhin selbst darauf und gönnt es dem Anderen einfach ?