Zitat siebener:
@ tobn: nein, die eltern sind keine mitglieder. sie sind kunden. ihre kinder sind mitglieder.
sie können auch nix dafür, dass der beitrag nur 10 euro kostet und nicht 30 euro.
trotzdem bleiben sie kunden. oder wo ist der unterschied zw. kunden und mitglieder bzgl. der eltern?
und auch wenn ihr das nicht gerne hört: runtergebrochen auf seine einzelteile,
bietet der verein durch euch und seiner anlage eine dienstleistung an. fußballtraining.
dazu gehört dann als abschluss der woche das spiel. eigentlich ganz einfach...
Wenn Die Kinder Mitglieder sind, sind die Eltern Erziehungsberechtigte und Vertreter der Interessen ihrer Kinder. Woher nimmst Du aber den Begriff "Kunden" her ?
Ich biete als verein auch keine "Dienstleistung an", es sei denn, ich würde Vereinsfremden ein Training gegen Bezahlung oder auch unentgeltlich anbieten. Da die Kinder aber Vereinsmitglieder sind und ihre Eltern sie vertreten, haben sie genau wie andere Mitglieder auch Pflichten.
wenn alle eltern darauf bestehen, dass der verein auswärtsfahrten organisiert, dann stehst du da.
oder sind diese dinge im aufnahmeantrag des kindes erwähnt?
Wieso stehe ich dann da ? Ist es denn im Aufahmeantrag erwähnt, dass die Kinder kostenlos zu Spielen gefahren werden ? wer ist denn zuallererst daran interessiert, dass sein Kind (möglichst sogar durch -) spielt ? Doch wohl die Eltern, oder hast Du andere Erfahrungen gemacht ?
man kommt, bezahlt und will eine leistung dafür.
Und genau so funktioniert es nicht !
Im Verein haben alle eine Leistung zu bringen. Dadurch, dass es immer mehr Leute gibt, für die Beitragszahlung gleich Abgeltung aller Pflichten ist, funktionieren viele Vereine ja nicht mehr.
Man muss den Leuten offen sagen, dass, wenn sie nur Leistungen in Anspruch nehmen und nicht selbst welche im Gegenzug erbringen, sie die Sache erheblich mehr kosten wird.
Wie devot seid ihr denn, wenn ihr euch für lau auch noch als Dienstleister für Leute seht, die für ein paar Cent oder sogar auf eure Kosten als Steuerzahler, ihre Kinder bei euch betreuen und ausbilden lassen.
Hier macht ihr euch aber sehr klein und schreibt dann, dass ihr euch nicht wertgeschätzt und ausgenutzt fühlt...
nochmals, geht ihr in eine mukkibude?
ganz ehrlich, ihr unterschreibt dies und das und danach kommen sie mit freiwilligen pflichten.
um die langhantel zu benutzen musst du die duschen wischen, einmal im monat.
würdet ihr das machen? wenn nicht, warum nicht?
tretet mal einen schritt zurück und überlegt mal.
Was soll der Vergleich mit einer Muckibude ? Kennst Du den dortigen Beitrag ? Durftest Du dort schon einmal an einer Vorstandswahl teilnehmen, oder ist es doch eher so, dass die Muckibude einem privaten Betreiber gehört ?
Die Muckibude kann ich mit einer privaten Fußballschule vergleichen. Auch hier zahle ich einen monatlichen Beitrag, kann aber nicht über Dinge der Fußballschule entscheiden oder Leuten dort in ihre Arbeit hineinreden.
Schon allein in den Beiträgen siehst du einen entscheidenden Unterschied zwischen Muckibude und Fußballschule und Fußballverein auf der anderen. Warum sind die Beiträge auf der einen Seite deutlich höher ? Richtig, - weil die ganze Sache sonst nicht finanzierbar wäre. Warum sind die Beiträge auf der anderen Seite bedeutend niedriger ? - Weil u.a. viele Leute ohne Bezahlung mithelfen. Und das System der Vereine bricht zusammen, wenn immer weniger Leute unentgeltlich mithelfen und immer mehr Leute nur Leistungen empfangen wollen. Dann kannst Du diese niedrigen Beiträge nicht mehr halten.
Weil sich nur ein (immer geringer werdender) teil der Vereinsmitglieder aktiv in die Vereinsarbeit einbringt, entsteht bei den wenigen Leistenden zurecht eine Unzufriedenheit und die berechtigte Forderung nach einer angemessenen Entschädigung für geleistete Arbeit gegenüber den Leuten, die nur Leistung in Anspruch nehmen.
Jetzt bin ich auf zwei Threads eingegangen, weil es mir gerade passend schien. Ich hoffe, es ist verzeihlich.