Beiträge von TW-Trainer

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    Danielano


    Wenn man aufgrund der Witterung nicht spielen/trainieren kann, ist das Laufen eine gute Alternative zur Förderung bzw. Aufrechterhaltung von Kondition.


    Wenn ich mir in diesen Wochen jedoch die vielen Läufergruppen aus den untersten Ligen so anschaue und noch die, die in den Muckibuden Gewichte stämmen hinzu nehme, dann kann man nicht sagen, dass es irgend einen besonderen Nutzen zur Verbesserung fussballerischer Fähigkeiten für diesen Breitensportbereich hat als den, sich für eine gemeinsame Aktion zu treffen und Spaß dabei zu haben. Allerdings, dass habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt, habe ich so gut wie keine praktischen Erfahrungen im Breitensportbereich gesammelt und lasse mich deshalb gerne eines Besseren belehren!

    Günter


    Ja, dieses Gesetz gibts wirklich! Allerdings ist die Auslegung in etwas engere Grenzen gesetzt. So kann massives Mobbing am Arbeitsplatz durchaus den Tatbestand dieses § erfüllen, da es für einen abhängig Beschäftigen nicht so einfach möglich ist, von heute auf morgen seine Situation zu beenden.


    Beim Ehrenamt sind andere Maßstäbe anzusetzen. Wenn mir die "Nase des Trainers" nicht paßt, dann kann ich ohne Begründung vom Training und den Spielen fernbleiben und habe die Situation des Mobbings damit sofort beendet. Zusätzlich kann ich mich abmelden und mich einem anderen Verein anschließen. Dann brauche ich mich über diesen Trainer nicht mehr zu ärgern.


    Ein großes Übel wurde bereits angesprochen: man findet immer weniger geeignete, ehrenamtliche Trainer im Jugendbereich. (Man löst das Problem auch nicht, in dem man versucht, schlechte Trainer vor den Kadi zerren zu wollen.) Leider haben viele Vereine die Jugendarbeit in den vergangenen Jahren stark vernachlässigt. Hinzu kommt, dass geeignetes Personal in größere Vereine oder in den Seniorenbereich abwandert, wo man für das ehrenamtlichen Engagement eine angemessenes Aufwandsentschädigung bekommt. Es ist umso trauriger, denn wem einmal der Spaß am Vereinsfussball so richtig genommen wurde, der kehrt dieser Sportart meist ein lebenlang den Rücken. Und weil es immer weniger Kinder gibt, bekommen auch die Vereine immer weniger die Chance, fahrlässiges Handeln korrigieren zu können.

    CokeFreak


    Als U 10 Trainer (ist doch noch korrekt oder?) mußt du dich überhaupt nicht um Positionen kümmern, sondern lediglich die Techniken vermitteln. Dazu wurde ja schon sehr viel gesagt!


    Auch bist du mit deiner Theorie 2 in den häufigsten aller Fälle besser dran, denn wenn der Ball mit dem einen Fuß mitgenommen wird, kann er meistens in einer flüssigen Bewegung gepaßt (wenn 2 Ballkontakte gewünscht) oder gedribbelt werden.


    Bei der Ballmitnahme ist es wichtig darauf zu achten, dass:
    - nicht der "schwache Fuß" umlaufen wird
    - nicht den Ball mit dem Außenspann des stärkeren Fußes mitzunehmen
    - möglichst eine offene Postion einzunehmen, um den Ball gleichermaßen zu beiden Seiten hin führen zu können.


    Nachfolgend mal eine kleine Übung:


    1. Stelle Hütchen im Abstand von ca. 5 m im Dreieck auf
    2. Positioniere an jedem Hütchen einen Spieler
    3. Nun wird in folgender Reihenfolge der Ball zunächst mitgenommen und dann gepaßt:
    A passt zu B (B hat offene Spielposition, d.h. der Stellungswinkel zu A und C ist gleich groß)
    B nimmt den Ball mit dem Innenspann des Fußes mit, der zu C zeigt und paßt dann den Ball mit dem Innenspann des anderen Fußes zu C
    C nimmt mit dem Innenspan des ballnahen Fußes den Ball mit und paßt ihn mit dem Innenspann des anderen Fußes zu B zurück
    B nimmt den Ball mit dem Innenspann des Fußes mit, der zu A zeigt und paßt ihn mit dem Innenspann des anderen Fußes zurück


    Wenn´s gut klappt, dann sollen die Kids im nächsten Schritt nicht am Hütchen auf den Ball warten, sondern auf den gepaßten Ball zugehen. Dazu bitte die Hütchen etwas weiter auseinander stellen.
    Falls du die Übung noch nicht verstanden hast, bitte kurze Info. Dann stell ich noch eine Skizze rein.

    kidda


    Die Kommunikation bei euch ist in der Tat sehr seltsam! Normalerweise läßt man sich als Trainer den Empfang von Infos bestätigen, damit man weiß, das alle informiert sind.


    Ich denke, da gibts wohl nur 3 Möglichkeiten:


    1. man erkundigt sich beim Jugendleiter, ob fürs Kind zum Sommer hin ein Trainerwechsel ansteht (durch die sich die Situation des Kindes deutlich verbessert)
    2. man kümmert sich gemeinsam mit anderen Eltern, betroffener Kinder um einen zusätzlichen Trainer
    3. man nicht Kontakt zu anderen Vereinen (wo vielleicht schon Jungs sind, die dein Sohn kennt) auf, informiert sich übers dortige Angebot und vereinbart ggf. ein Probetrainng auf und wechselt dorthin.

    Brechstange


    Zusammenfassung:


    1. Trainingszeit ist wertvolle Zeit, weshalb man überlegen sollte, was man macht! (Im Wald kann jeder für sich allein auch laufen, wenn er will! Aber Fussballspielen geht nun mal besser gemeinsam.)
    2. Bei der Überlegung was man macht, spielt es eine große Rolle, was für eine Mannschaft man trainiert. (Bei den Bambinies sind es Bewegungsspiele, spezielles Athlettraining als Zusatz
    im Fussballtraing macht erst ab Leistungsbereich richtig Sinn!)
    3. Die Trainngsmethoden haben sich, insbesondere im Jugendbereich in den letzten Jahren stark verändert. (Man ist bemüht alle nützlichen Elemente des Laufens in Übungs- und Spielformen des Fussballs zu integrieren.)
    3.a. Ganz sicher werden sich Inhalte des Trainings auch in Zukunft verändern. Deshalb fand ich den Hinweis auf Lahm wichtig. Denn um die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen des Trainings besser verstehen zu können, ist ein Rückblick von Nutzen!

    @Lieber Günter


    In eurer Zeitung scheint ja heute wieder nix gescheites drinzustehen oder ist des der Frühstückskaffee, der dich so angriffslustig (alles über einen Kamm scheren) macht?


    Sowohl Steini als auch ich haben erwähnt, dass es Elterntypen mit Anspruch auf Babysitting gibt. Gibt auch Trainer, die wegen "Babysitting-Eltern" gleich wieder aufhören! Viele Fussballschulen leben davon, dass sie die Kinder berufstätiger Eltern in den Ferien für teures Geld ein paar Tage bespaßen! Aber bei euch kann kidda ja nicht leben, weil sie nichts von langen Anfahrten schrieb. Außerdem gibts bei euch doch nur gute Trainer oder :D ?


    Allerdings habe ich mich gewundert, warum es keine Antwort zum Thema Kommunikation der Elternvertreter, die im Auftrag des Trainers Spielausfälle oder Veränderung von Trainingszeiten weitergeben sollten, von kidda gab? Auch hat sie sich nicht dazu geäußert, ob irgendwelche Anstrengungen geplant sind, noch einem weiteren Trainer zu suchen, weil das Team scheinbar zu groß ist bzw. der aktuelle Trainer offensichtlich überfordert?


    Auch kann es nachvollziehbare Gründe für den Trainer geben, wie unregelmäßige Arbeitszeiten oder Schichtdienst! Weil wir das nicht wissen, dürfen wir nicht hinter jeder Terminverschiebung eine böse Absicht vermuten!

    DrRoeder


    Zunächst einmal ist die Trainings- und Spielbeteiligung einer Mädchen- und Frauenmannschaft nicht mit der einer Jungen- und Männermannschaft zu vergleichen. Das liegt allein schon an den unterschiedlichen Prioritäten im Bewegungssport. Eine über 50 %-ige Trainingsbeteiligung in der Rückrunde erreichen im Regelfall nur Teams im Leistungsbereich.


    Dennoch gibt es Möglichkeiten zur einer Kaderfestigung und -vergrößerung:


    1. Regelmäßige "Schnupper-Trainingstermine".
    Dazu Aushänge in der Schule machen und Spielerinnen befragen, ob sie interessierte Freundinnen und Bekannte haben


    2. Regelmäßige Freizeit-Gestaltung
    Dieser Punkt ist für die Mädchen- und Frauenteams ganz besonders wichtig. So sollte ca. alle 4 - 5 von den Mädchen in Abstimmung mit dem Trainer ein kleines Treffen bzw. eine gemeinsame kleine Aktion gestaltet werden, in der einerseits kleinere Mißverständnisse ausgeräumt und andererseits die Gruppe als Team gefestigt werden kann.

    AKjfv


    Das mittlerweile überall so!


    Es ist zwar schon ein paar Jahre her, da hat ein 13-jähriges Mädchen in einem Oberliga-Frauen-Testspiel im Tor gestanden und ihren Job mit Bravour gemeistert. Allerdings hütete sie einige Jahre später das Tor einer Juniorinnen-Nationalmannschaft!
    Aber ich find die aktuelle Regelung trotzdem gut. Denn so bleibt diesen Mädchen genügend Zeit, um im "passenden" Alter nicht nur miteinander Fussball zu spielen, sondern sich auch über gleiche sonstige Freizeit-Interessen zu unterhalten. Da dürfte wohl ein kleiner Unterschied zwischen einer 13 und einer fast 18-Jährigen liegen?

    Brechstange


    Wir mußten fruher alle unsere Waldläufe und Platzrunden laufen. Auch heutzutage findet man noch genügend Bürgersteig-Läufer oder Mukkibuden-Gäste, die glauben, das ihnen allein schon Muskelkraft auch Flügel verleiht! Deshalb kann ich deine Entrüstung durchaus verstehen.


    Vermutlich wird sich Lahm geirrt haben? Allerdings sind die Zeiten mit Magath und van Gaal schon ein paar Jahre her! Noch ein wenig länger her ist es, als Basler, Breitner und Co. bei den Waldläufen noch kurze Boxenstopss einlegten, um sich genüsslich ein Zigarettchen zu rauchen. Bei van Gaal wird`s vermutlich eine niederländsiche "Sportzigarette" gewesen sein?


    Jedoch wissen wir heute, dass man zwischen altersgerechtem Kindertraining und Seniorentraining unterscheiden muß. Denn in den früheren "Schülermannschaften" (die Älteren mögen sich vielleicht erinnern) Trainng für kleine Erwachsenen gemacht. Wenn also die Großen 10 Platzrunden laufen mußten, dann sollte es für die C-Schülermannschaft wenigstens 3 Runden sein. Früher war auch ein Training nur dann gut, wenn sich danach alles vom Platz schleppte (oder wenigstens so tat, als wenn man total platt wäre)! Wenn früher auch sehr viel Training ohne Ball gemacht wurde, war man früher zwar 11 Freunde, aber irgendwie spielte doch jeder für sich, bzw. rannte ohne intelektuellen Hintergrund von A nach B und wieder zurück!


    Mädchen (ab C-Jugend) und Frauen benötigen ebenfalls ein anderes Training bzw. anderes Timing. Denn weil sie anders wie ihre männlichen Kollegen nicht soviel Muskelmasse aufbauen können, muß bei jedem Training auch ein Ausdauer-Kraftanteil enthalten sein.


    Desweiteren gilt es in den unterschiedlichen Leistungsansprüchen in den Trainigsmethoden zu unterscheiden. So macht es schon einen Unteschied, ob sich eine Wald-und-Wiesen-D-Jugend-Mannschaft 2 x wöchentlich zum Training trifft oder ob die A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft X eine Athletikeinheit als 10-tes Training pro Woche hat.


    Das sollten wir nicht alles in einen Topf werfen, damit man zu differenzierten Aussagen gelangt!

    Wenn sich die Kids z.B. während der Sommerferien lange nicht gesehen haben, dann haben sie sich viel zu erzählen. Das können sie doch auch gut bei einem Waldlauf!


    Ansonsten geb ich euch natürlich recht! Es wird kein Spiel im Dauerlauf gewonnen, sondern durch unterschiedliches Tempo, was sich in Übungen und Spielformen prima einbinden läßt!


    Wenn die Jungs lieber beim Waldlauf als beim Fussballtraining kommen, würde ich mir eventuell Gedanken darüber machen, ob ich das Training etwas interessanter und abwechselungsreicher gestalten kann?


    Danielano! Darf ich mal fragen, ob du früher selbst aktiver Fussballer warst und noch nicht so lange Trainer, bzw. noch ohne Trainerlizenz?

    Ralf


    Verhaltensgestörte und verantwortungslose Idioten gibts leider überall! Darauf kann kein Land den alleinigen Anspruch erheben.


    Aber zum Glück gibt es auch für tolerante Freunde keine Landesgrenzen! Und bei jeden noch so schlechte Charakter läßt sich auf den zweiten Blick mit etwas Mühe auch ein guter Kern erkennen! Man muß sich allerdings ein wenig Mühe geben, um Brücken zu bauen, statt Gräben zu errichten! Nicht immer, aber meistens gelingt es! Für die Kifu auch dank deiner guten Ideen!

    fak


    Leider ist die Antwort nicht so einfach, weil es immer darauf ankommt, was man vorhat? Auch gibt es einen technischen und einen indiviualtaktischen Bereich in der Ballmitnahme


    1. Technik:
    wie und mit welchen Fuß wird der Paß mitgenomen? (der Ball sollte nur soweit vom Fuß abprallen, wie er kontrolliert werden kann)


    2. Taktik
    wohin soll der Ball bei der Mitnahme gespielt werden? (bei Ballmitnahme unter Gegnerdruck ist die Richtung der Ballmitnahme wichtig, damit man sofort Thempo aufnehmen kann)


    3. Häufige Fehler bei der Ballmitnahme
    Der weitaus häufigste Fehler hierbei ist jedoch, dass der Ball generell nur mit dem starken Fuß mitgenommen wird. Als zweithäufigsten Fehler ist immer noch das "Todstoppen" zu sehen. "Todstoppen" heißt, der Ball wird nicht mitgenommen, sondern zuerst gestoppt, um anschließend zu überlegen was man machen könnte! Als dritthäufigsten Fehler würde ich mal das Fehlen der "offenen Stellung" nennen. Beim Fehlen muß man den Ball häufig um 90 Grad oder mehr seitlich ablegen, statt den Ball direkt bei der Mitnahme in einen Bereich legen zu können, in der man sofort Tempo aufnehmen und/oder mit gutem Balldruck flach passen kann. Bei einer zu großen Richtungsänderung sieht man häufig halbhohe oder hohe Bälle, die vom Mitspieler erst noch kontrolliert werden müssen, bevor sie z.B. den Torabschluß suchen können. Auch ist es bei fehlender "offener Stellung" schwierig zu erkennen, was es im Rücken an aktuellen Positionsveränderungen gibt.


    Dann gibt es noch eine Reihe weiterer technischer oder individualtaktischer Fehler, auf die je nach Altersstufe und Leistungsbereich eingehen müßte.

    kidda


    Habe anfangs ähnlich gedacht wie Steini! Beide Eltern berufstätig suchen einen billigen "Babysitter"! Diesen Elterntyp gibt es leider auch und er ist im untersten Kinderbereich gar nicht mal zu selten.


    Dann fiel mir ins Auge, dass der Trainer die Kommunikation, insbesondere über die Termine an Elternvertreter delegiert hatte. Das ist zwar ungewöhnlich, aber warum habt ihr euch dann nicht an diese zuständigen Elternvertreter gewandt, weils scheinbar nicht funktioniert?


    Ich denke mal, nicht nur der Trainer sondern auch Jugendleiter und der Vorstand sind verantwortlich zu machen, wenn es solche Zustände nicht erkennt oder sogar duldet! Deshalb sollte man, sofern der Trainer keine Einsicht zeigt, andere Wege gehen.


    Wenn euren Kindern der Fussball Spaß macht und ihr es als wichtig anseht, dass sie weiterhin Spaß daran haben, dann solltet ihr Eltern der benachteigten Kinder euch die Mühe machen, selbst nach einem geeigneten Trainer umzuschauen. Denn dann bekommt dieser Trainer Konkurrenz und muß damit rechnen, dass Kinder, denen der Spaß am Fussball am wichtigsten ist, in dieses Team wechseln wollen.


    Solange der aktuelle Trainer denkt, die haben nur ne große Klappe und das steckt nichts dahinter, wird sich nichts ändern. Auch der Jugendleiter und der Vorstand wird sich denken, solange noch genug Kinder kommen, kann`s ja so schlecht nicht sein.


    Fazit: Es nützt nichts, sich über die 1000 Dinge zu unterhalten, die schlecht laufen, sondern sich mit den 2 - 3 Möglichkeiten auseinander zu setzen, die eine Verbesserung des aktuellen Zustands versprechen. Am besten ist es noch, wenn man den Zustand selbst ändern kann, statt auf Andere warten zu müssen!

    werweisswas


    Prima Beitrag! Er zeigt einmal mehr auf, dass Trainer ihr Team dann am besten helfen, wenn sie es anfeuern, statt hineinrufen, mach dies oder das ..! Wenn sie das im Training erlernte noch nicht im Spiel umsetzen, dann heißt das meistens: sie können die Technik bereits, verstehen jedoch noch nicht, in welcher Situation sie es einsetzen können. Dennoch wissen die Kinder fast immer Lösungen! Selbst, wenn es in den Augen der Trainer nicht immer die Besten sind!


    Ja, du hast auch vollkommen recht, dass nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern "trainiert" werden sollten. Besonders, weil sie das Spiel der Kinder weniger als Spaß, sondern häufig als Ergebnis-Spaß oder -Frust ansehen, brauchen sie ein Coaching, in der sie auf die wichtigen Elemente des Kinderfussballs aufmerksam gemacht werden. Man sollte sich fürs Elterncoaching immer auch Freiräume nehmen und miteinander, statt übereinander sprechen! Denn mit dem Verständnis gewinnt man als Trainer Freunde und Unterstützer in der Elternschaft hinzu, wodurch der Spaß noch größer wird!


    Voraussetzung ist jedoch, dass man selbst eine sensible Antenne für die Bedürfnisse der Spieler und ihrer Eltern entwickelt. Denn wer gesteht schon gerne eigene Fehler ein? Ohne dieses Eingeständnis, immer auch selbst ein Teil des Problems zu sein, nimmt man sich allzuwichtig und verliert den Blick auf die Bedürfnisse der anderen Interessensgruppen.


    Sich selbst nur als ein Teil zu sehen, mag vielleicht für manche als Schwäche angesehen werden, aber in ihr liegt wahre Stärke! Denn am besten funktioniert es, wenn jeder auch eigene Fehler zugeben darf, in dem er sagt: "ich bin noch längst nicht fertig, ich bin noch am lernen!"

    @open


    So oder so ähnlich hören sich die jährlichen "Wasserstandsberichte" der anderen Verbände ebenfalls an. Auch ließt es sich zwischen den Zeilen, dass als Grund unterschiedlicher Leistungsstände immer auch die Zeit des Trainings gesehen wird. Generell ist das richtig, insbesondere nach der Positionsausbildung im gruppen- und mannschaftstaktischen Bereich. Andererseits zeigt es jedoch auch, dass Spieler, die bislang aufgrund ihres Wohnorts und Heimatvereins weniger Zeit mit Training verbracht und/oder in etwas niedrigeren Ligen spielen, aber genauso talentiert sind, durchaus Chancen haben, dieses fehlende Wissen aufzuholen. Denn genau wie in Schule und Studium gibts nicht nur einen, sondern mehrere Bildungswege. Allerdings wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass während der Jugendzeit generell Zufallsfaktoren eine Rolle spielen, ob und wieviele besonders hoch veranlagte Talente im zuständigen Zuständigkeitsraum leben. Selbstverständlich macht es dann auch einen Unterschied, für welche spätere Liga die Talente ausgebildet werden sollen. Denn nach oben wird die Luft immer dünner! Selbst eine Teilnahme an einer U-Nationalmannschaft bietet noch keine Gewähr für einen späteren Profivertrag, weil immer noch einige Schritte bis dahin zu machen sind.


    Dass hier auf die Elterntrainer-Ausbildung aufmerksam gemacht wird, zeigt für mich, dass man auch hierbei durchaus Kenntnisse im unteren Liga- und Jugendbereich besitzt. Denn man hat ja auch die Chance bei einer rechtzeitigen und guten Ausbildung dieser Elterntrainer, dass die später, wenn ihr Kind längst in einer anderen Mannschaft spielt oder sich ein anderes Hobby gesucht hat, als gut ausgebildete, erfahrene Trainer wertvolle Arbeit leisten. Es wäre geradezu fahrlässig, die Klientel der Vatertrainer außen vor zu lassen, wenn es sich doch um eine größere Anzahl handelt!

    @open


    Ich bin ebenfalls drüber gestolpert, weshalb ich hier mal die gesamte Passage aus der DFB-Seite reinstelle:
    "Sehr selten, aber doch leider allzu oft kommt es bei Jugendfußballspielen dazu, dass Kinder angeschrien, Trainer beleidigt, Schiedsrichter angegriffen werden. Auslöser sind meist nicht die jugendlichen Fußballer selbst, sondern ihre wild gestikulierenden Eltern am Spielfeldrand. Sie üben viel zu früh Leistungsdruck auf ihre Schützlinge aus und vergessen, aufgebracht durch einen vermeintlich falschen Pfiff, eine oder keine Auswechslung, vollkommen ihre Vorbildfunktion."


    Der ganze Satz klingt irgendwie wie gequälte Hühnerkacke! Erst wird so getan, als hätte man nur nach sehr langen Ringen dazu bereit erklärt, mal übers Thema nachzudenken (...sehr selten, aber zu oft ..) und dann hat man die einzig Schuldigen dafür entlarvt. Das sind nämlich die Eltern! Leider muß auch erwähnt werden, dass auch Trainer und Betreuer als Rädelsführer mit schlechtem Beispiel voran gehen, indem sie Spieler und Schiedsrichter anbrüllen oder in Einzelfällen sogar handgreiflich werden! Als logische Folge gibt´s im Fairplay ja auch 2 Trainerregeln: a. Trainer halten sich in der Coachingzone auf; b. Trainer entscheiden gemeinsam ..


    Wäre nett, wenn der DFB das mal ergänzt, statt das Lager der verantwortlichen Erwachsenen in Gut und Böse zu trennen!

    Günter


    Nein, leider noch nicht! Wenn du mal auf folgenden Link: http://www.bfv.de/cms/der-bfv/…igung-vereinswechsel.html
    klickst, dann wird die Problematik etwas deutlicher! Denn hier ist zu erkennen, dass es hier zunächst um eine gängige Praxis zur Zahlung von Aufwandsentschädigungen für Jugendliche und Heranwachsende ging. Diese Praxis wurde vom OLG Oldenburg für nichtig erklärt, "da es gegen Artikel 12 des Grundgesetzes verstoße und die Freiheit der Berufswahl der betroffenen Spieler ungerechtfertigt einschränke"!


    Weil seinerzeit beim Status des Vertragsamateurs davon ausgegangen wurde, dass die Zielgruppe wohl etwas über 250,- bekommt, hat man sie in die Gruppe der "Mini-Jobber" eingestuft, für die ganz bestimmte Regeln (Sozial- u. Krankenversicherung) gelten, die seinerzeit besonders wichtig für diese Gruppe der Kleinverdiener waren!


    Jedoch scheint man Frau Nahles nicht darüber unterrichtet zu haben, dass dieses Einkommen heutzutage bereits teilweise von Bezirksliga-Spielern erzielt wird und ein Regionalliga-Stammspieler von diesem Geld lebt und allenfalls einen zusätzlichen Minijob hat! Dies dürfte sich spätestens bei einer Überprüfung der Fakten feststellen lassen!


    Deshalb befürchte ich, dass das Aufatmen der Regional- und Oberligavereine bezüglich der Äußerung von Frau Nahles nur von kurzer Dauer sein wird?

    Hallo Luca,


    das ist ja schade, dass du nicht mehr Fussballspielen darfst! Schön aber, dass du diesem Sport trotzdem noch treu geblieben bist.


    Zunächst einmal solltest du dir ein Thema heraussuchen, was dich besonders interessiert. Überleg dann kurz, ob es auch die anderen aus deiner Trainingsgruppe interessieren könnte (also nicht zu einfach und nicht zu schwierig), so dass alle Kameraden möglichst viele Erfolgserlebnisse durch deine Sportstunde erreichen können. Kopfball eigentlich sich deshalb nicht so gut als Schwerpunkt, weil es spästens bei der Spielform schwierig werden dürfte, genügend Situationen zu schaffen. Aber sonst kannst du eigentlich jede Grundtechnik verwenden.


    Wenn du dein Schwerpunkt-Thema hast, dann gliedere es in folgende Schritte:


    1. Organisation der Sportstunde:
    1.1. Aufbau der Übungen (ca. 10 Min. vor Beginn der Sportstunde)
    - sei rechtzeitig da, damit du schon mal für die ersten Übungen Hütchen positionieren kannst (wenn du allein bist, such dir solche Übungen aus, bei denen man nicht viel Trainingsmaterial braucht. Sonst brauchst du zu lange für den Umbau
    und es entsteht Unruhe in der Gruppe, weils einfach nicht weitergeht und man schon ungeduldig wird)


    1.2. Organisation der Trainngsgruppe (ca. 3 Min.)
    - bitte dazu alle Mitglieder einer Sportgruppe zu dir.
    - lass sie einen engen Kreis bilden, damit du nicht so laut rufen muß.
    - falls Spieler schon Bälle haben, bitte sie, diese erstmal einige Meter beiseite zu legen.
    - für`s spätere Abschlußspiel verteile die Leibchen so, dass du zwei in etwa gleichstarke Teams hast


    2 Erklärung des Schwerpunkt-Thema ( ca. 2 Min.)
    - nur grob erklären, um was es im Schwerpunkt-Thema geht


    3. Warmmachen (5 - 10 Minuten)
    Du kannst im Warmmachen bereits einfache Übungen fürs Schwerpunktthema einbauen. Wenn deine Sportgruppe gut "angeschwitzt" ist, dann wird es Zeit, die Warmmachphase zu beenden.


    4. Hinführende Übungen (ca. 20 Min.)
    - fange mit einfachen Übungen kann, sodass alle Mitglieder deiner Sportgruppe einen guten Start mit den ersten Erfolgserlebnissen bekommen. Dazu kannst du in der Gruppe fragen, weil z.B. eine bestimmte Technik mal präsentieren möchte
    - wenn alle deine Übung einigermaßen gut können, kannst du sie kurz unterbrechen und etwas schwieriger gestalten (vermutlich brauchst du es nur kurz erklären, sonst lass es wieder von jemanden zeigen)
    - nur, wenn jemand es gar nicht hinbekommt, gehst du zu ihm, erklärst es ihm oder bittest jemand aus deiner Gruppe, der es besonders gut kann, ihm nochmals zu zeigen
    - achte auf rechtzeitige Pausen (normalerweise braucht die Sportgruppe eine Zeit, um die neue Übung zu verstehen, eine Zeit, in der es gut klappt und Erfolgserlebnisse gesammelt werden und eine Phase, in der die Konzentration und Kondition
    nachläßt! Wenn der Übungserfolg abnimmt, wird es Zeit eine Regenerationspause einzulegen, um sich auszuruhen und zu trinken.


    5. Spielformen (ca. 20 Min.)
    Während bei den Übungen im Regelfall kein Gegnerdruck vorhanden ist, werden in den Übungsformen kleine Spiele gemacht, in denen das in den Übungen Erlernte und Gegner- und damit auch unter Zeitdruck angewandt werden soll. Je nach Intensität sollte die Spielform ermüden die Mitglieder schneller oder langsamer. Rechtzeitig Pausen verhindern, dass sich jemand aufgrund von Erschöpfung eine Sportverletzung zuzieht. Eine Spielform sollte man möglichst nicht unterbrechen bzw. nur dann, wenn die Sportgruppe es gar nicht hinbekommt.


    6. Abschlußspiel (ca. 20 Min.)
    Hier kannst du Provokationsregeln (z.B. Anzahl der Ballkontakte, Torerfolg nach bestimmten Vorgaben) aus deinem Trainingsschwerpunkt wählen. Du mußt es aber gar nicht und kannst dich stattdessen daran vergnügen, was aus deinen Übungen und Spielformen im Abschlußspiel angewandt wird!


    Beim Addieren wirst du vermutlich nicht auf deine 80 Minuten kommen. Jedoch sind hier die Pausen nicht angegeben. Je nach dem, wie "sportlich" deine Klassenkameraden sind, solltest du die Länge der Pausen zwischen 2 - 5 Minuten variieren. Der Zeitplan wird dir jedoch in jedem Falle helfen, den "roten Faden" für deine Sportstunde nicht zu verlieren.


    Die Tipps von den Kollegen helfen dir sicher, genügend Material aus dem Internet für deine Sportstunde zu finden.


    Ich wünsche dir viel Erfolg! Kannst uns ja erzählen, wie es war, mal Pauker zu spielen?!

    @Don


    Das ist ja nichts Neues! Das Problem ist ganz einfach, dass es da eine "schwammige" Formulierung gibt, nach der eine Bezahlung für ein Gewinnstreben die 8,50 € Mindestlohn-Regelung anzuwenden ist. Das mag bei einem Talent, der sich als Schüler oder Student ein paar Euro dazu verdient, sicher kein Problem darstellen. Aber was ist dem einem Regionalligaspieler, der fast entweder ganz oder fast ganz von davon lebt? Was ist mit den Trainern, die vielleicht nur noch auf der "Lohnliste" des Sponsors stehen, aber ansonsten von der Arbeit im Betrieb freigestellt sind? Wie will man hier den Bogen zum "Minijob" für das gelegentlich ein paar Stunden nur zum Spaß ehrenamtlich für eine kleine Aufwandsentschädigung, von der niemand leben muß, spannen?


    Es wäre dann besser gewesen, man hätte gesagt: bis zur Liga X gibt es keine Mindestlohn-Regelung! So kann doch fast jeder Sportler im Amateur-Leistungsfussball auch später noch belangt werden, wenn ihm Gewinnstreben nachgesagt wird!


    Aber der Gesetzgeber kann auch nicht die Probleme lösen, die sich der Fussball dadurch selbst geschaffen hat, in dem er ohne Not selbst an der Kostenschraube gedreht hat und Amateuren "Profi-Gehälter" zahlt, die mit einer Aufwandsentschädigung nichts mehr zu tun haben!

    naja, "Jeden Sonntag ist ca. 6km Runde laufen angesagt." ist für mich nicht gerade das, was eine D braucht...


    VOLLTREFFER!


    Zwar ist Fussball ein Bewegungsspiel und Kondition ist die Voraussetzung für Technik und Taktik (wer zu früh müde ist, wird im Laufduell immer nur Zweiter), aber der Fussball hat die meiste Kondition! Weil man die Zeit, die man zur Verfügung hat, nicht doppelt vergeben kann, muß man immer einen Kompromiß machen, was wichtiger ist?


    Wäre die Sportdisziplin jetzt Langlauf, dann wäre der 6 km Lauf vermutlich die beste Art des Trainings. Beim Fussball gibt es jedoch fast nur kurze Sprints, sehr viele Drehungen bzw. Bewegungsabläufe mit wenig Distanzüberbrückung beim Kampf um den Ball!


    Da ist die Frage, ob ein 6 km Lauf als Fussballtraining eine Alternative darstellt durchaus angebracht?


    Wenn es allein die Angst ist, in den Dribblings immer zweiter Sieger zu sein, dann sollte man ihnen zeigen, dass der Ball die meiste Kondition hat und er deshalb um ein vielfaches schneller in den torgefährlichen Raum des Gegners gelangt, wenn man ihn paßt, als wenn man mit dem TR-Kommando "Felix mach Meter" den Spieler auffordert, ohne jegliche Idee mit dem Ball loszurennen. Denn mit "mach Meter" ist das Kind garantiert immer dann schon müde, wenn es sich für einen Zweikampf unmittelbar vor dem gegnerischen Tor lohnt oder aber der Gegner durch den Gewinn eines Laufduells an einer Großchance gehindert werden soll!


    siebener: Gratulation zum Volltreffer