Reichen 13 Spieler nicht auch? Was sollen den die beiden Stützpunktspieler in diesem Spiel lernen?
Beiträge von TW-Trainer
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Also heute seit ihr wirklich Alle super!
Aber wie stelle ich jetzt das "Kopfkino" nur wieder ab?
Also unterschätzen wir zunächst einmal die Fähigkeiten der Bambinies nicht. Die könnten sich durchaus in der Küche des Trainers einen Stuhl heranstellen, draufklettern und nachschauen, ob DER noch alle Tassen im Schrank hat!
Wenn jemand mal 20, mal 40 und mal 10 Prozent Fussball trainiert, dass ist das sicher tatsächlich egal, denn die Berechnung des Mittelwerts können die Kleinen noch nicht!
Es soll Kinder geben, die können ihren eigenen Namen noch nicht schreiben, aber die von Anderen! Sind die jetzt dickfällend, egositisch oder trainieren die schon mal das Abschreiben?
Die Erwachsenen mit verbundenen Augen auf die Bäume schicken, da hätte ich Angst, dabei Halbwaise zu produzieren! Sollte man das nicht doch besser erst mal mit Affen probieren - ne lieber doch nicht ...Tierversuche und dann noch zum Spaß, das geht nicht!
Weiter so

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Bei vielen Übungen stand dann auch ein abschliessender Schuss mit dem Fuss
Ich kann ja gut verstehen, dass bei dir Frust bei den Bemerkungen aufkommt! Aber ist es nicht doch noch zu früh am Tag für den Alk? Ich mein ja nur, mit was schießen die Bambinies denn sonst bei dir, wenn nicht mit dem Fuss?
Mit dem Vormachen ist das auch immer so eine Sache, weil man sich selbst dabei ja nicht beobachten kann! Wenn es dann die Kids nicht richtig lernen, weiß man auch nicht so recht, ob man selbst auch schuld daran war? Aber ich denke, du wirst das schon richtig machen, sonst würdest du dich gar nicht trauen, es vor den Kindern und Eltern zu zeigen
Grätsche
Das mit der Massagebank kenne ich schon! Aber da waren immer mehr Spieler verspannt! Auf die Idee mit dem Orthophäden bin ich noch gar nicht gekommen. Aber ich werd das mal ausprobieren! Hoffentlich kommt denn überhaupt noch jemand zum Training?
@Coever
Wenn die Bambinis nix können, wieviel darf man dann von ihren Trainern erwarten? Schön mag das nicht sein! Aber zum Glück haben die Kurzen sowieso alles gleich wieder vergessen!@Alle
Ich habe schon lange deine so schöne Diskussion erlebt
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Klar lief hier einiges falsch! Aber wer hat schon für die D-Jugend im Dorfverein entsprechend ausgebildete TW-Trainer?
1. Ball an- bzw. aufnehmen, statt ins Torlinienaus laufen zu lassen
Sehr häufig beobachtet man, dass Torleute einen gegnerischen Schuß, der offensichtlich neben das Tor geht, laufen lassen, obwohl sie ihn hätten festhalten können. Der Vorteil ist ersichtlich, denn statt dem Gegner Zeit zu geben, das eigene Drittel geschickt zuzustellen, hätte der TW entscheiden können, ob er den Ball zum Mitspieler weiterleitet oder ihn aufnimmt, um eine Konterchance beim weit aufgerückten Gegner zu iniziieren!2. Abstoß- und Abschlagtechnik vermitteln
Wenn jeder Feldspieler die Chance bekommt, sich auf allen Positionen auszuprobieren und dafür eine geeignete Trainerunterstützung bekommt, dann sollte dieser Maßstab auch auf der Torwart-Position gelten. Leider ist dies nicht so, weshalb Trainer zwar erkennen, das die Abschlag- und/oder Abstoßtechnik nicht funktioniert. Aber sie sind leider nicht in der Lage, die Techniken zu vermiitteln bzw. zu korrigieren. Auf diese Weise ist es eher der Zufall, ob ein D-Jugend-Keeper bereits ausreichende technische Fähigkeiten besitzt! Man stellt zwar fest, dass mit dem Beginn in die Pubertät durch das rasche Längewachstum Probleme entstehen. Doch bei ausreichenden Kenntnissen sind sie lediglich von vorübergehender Dauer.3. Was für einen Rat kann man dem Trainer geben?
Es ist natürlich immer blöd, wenn der ergebnisgeile Trainer letzendlich mit seiner Methode (Anspielstationen in der Abwehr zustellen) recht bekommt. Vielleicht will er damit ja auch Schwächen beim eigenen Spielaufbau verdecken?
Ein Mittel wäre seinen Jungs im Training zu vermitteln, wie sie sich Raum vom Gegenspieler verschaffen könnten, um im Doppelpaß mit dem Keeper eine kluge Spieleröffnung hinbekommen! Beschreibungen und Videosequenzen dürften im Internet in ausreichender Zahl zu finden sein.Aber weitaus wichtiger wäre die Erkenntnis des Trainers gewesen, im Spiel nichts zu fordern, was nicht vorher ausreichend trainiert wurde. Denn ganz offensichtlich war sein Keeper auf diese Situation nicht eingestellt, weshalb er genervt und gereizt wirkte?
Doch Günter, seien wir mal ehrlich: jeder macht Fehler! Den Trainertyp: "Nobody is perfect! My name ist Nobody", den möchte ich lieber nicht begegnen!
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@trainerin90
Als ich deinen Thread las, hab ich mir gedacht: wenn sie nur halb so gut trainiert, wie sie es beschreibt, dann würde ich sie sofort als Trainerin für eine Nachwuchsmannschaft verpflichten wollen.
Dann überkamen mich einzelne Zweifel über den eingeschlagenen Weg (z.B. feste Positonen), doch ich konnte jederzeit einen konkreten Plan erkennen. Die muß schon mal im Leistungsfussball gespielt haben, wo es keinen "Lari-fari" mehr gibt, dachte ich mir! Denn dann geht einem das dumme Geschwätz von Eltern, die alle die Fernseh-Bundestrainerlizenz haben, ziemlich auf den Senkel!
Leid leid es mir für die Kinder tut, aber du brauchst wirklich höhere Herausforderungen. Sehe diese Zeit als deine Übungszeit an. Nicht alles, was du machst, führt schon zu den gewünschten Zielen und nicht immer haben alle Eltern Unrecht.
Wenn dir die Eltern vor oder nach den Spielen auf den Zeiger gehen, drück ihnen 10 Cent in die Hand. Die können sie dann in die nächstgelegene Parkuhr stecken und der solange etwas vom Fussball erzählen. Fürs Spiel bitte deine Eltern weit genug vom Spielfeldrand weg, damit sich dich nicht in deinen Aufgaben behindern. Das mit dem Wechsel der Spielfeldseite kann man auch machen, wenn man einen Co-Trainer hat. Aber ob der sich dann das Gesabbere der elterlichen Fusballfachwelt anhören will, sei mal dahingestellt.
Man kann auch Eltern coachen! Aber dazu braucht es Erfahrung. Die fehlt dir noch, was weiterhin gar nicht schlimm ist. Dennoch ist es Zeitverschwendung, sich zu viele Gedanken über die Eltern zu machen. Denn die Kinder sind es, die vornehmlich deine Unterstützung und Hilfe benötigen.
Ich hoffe, dass du bald auch deine Lizenz hast und bald höhere Herausforderungen (z.B. im Leistungsfussball) annimmst. Ich sehe bereits sehr gute Ansätze für ein solches Trainertalent! Und wenn du das mit den Eltern hinbekommst, was sollte dich dann noch abhalten
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Wenn du schon lange im Jugendbereich tätig bist, solltest du den Unterschied zwischen offener und öffentlicher Abstimmung kennen? Öffentlich wäre es, wenn es z.B. bei euch auf dem Rathaus-Vorplatz geschähe, offen ist die Abstimmung, wenn in der Kabine per Handzeichen eine Abstimmung erfolgt. Geheim gibt aber auch noch

Klar ist die Frage berechtigt, warum ein Trainer einer D - Jugend ??? einen so ungewöhnlichen Weg wählt? Aber auch ein Gunter Wallraff hat seinerzeit ungewöhnliche Wege gewählt, um auf MIßstände aufmerksam zu machen.
Um zu einem Meinung zu gelangen, muß du uns schon etwas mehr an Hintergründen dazu geben!
Ich glaube, selbst Günter könnte noch seine Meinung ändern, wenn sich heraus stellen sollte, dass es die Vereinsverantwortlichen waren, die die Eltern bewußt falsch informiert haben, um einen lästigen Trainer loszuwerden, obwohl dieser so beliebt in der Mannschaft ist, dass sie für ihn durch Dick und Dünn gehen würden? Ob denn der Zweck die Mittel immer auch heiligt, mag diskussionswürdig bleiben. Aber man kann dann zumindest die Fakten!
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@Schimi
Deine Übung find ich prima! Sie kann von vielen Mannschaften unterschiedlicher Alters- und Leistungsklassen trainiert werden. Auch die Trainer können hierbei sehr viel lernen.
Sie wird jedoch schwierig für das Verständnis von Trainerkollegen, wenn man zu viele Elemente damit verbindet. So wird das Gegenpressing als Unterform des Angriffspressings beschrieben. Das Gegenpressing wird nur im Moment des Ballverlusts angewandt, um daraus unmittelbar eine Torchance zu generieren. Das Angriffspressing beschreibt den Spielfeldbereich (zum Vergleich:. Angriffs-, Mittelfeld-, Abwehrpressing). Der Deckungsschatten beschreibt lediglich den zugestellbaren Paßraum, jedoch läßt sich daraus nicht zwangsläufig ableiten, dass dies nach Ballgewinn eine besonders günstige Anspielstation wäre. Denn um den Überraschungsmoment zu nutzen, sollte Tiefe (Vertikalpaß) vor Breite (Horizontaler Paß) gehen.
Je nach Ausbildungsgrad kann ein Traner diese Begrifflichkeiten ableiten oder auch nicht! Aber dies spielt bei deinem tollen Übungsvorschlag gar nicht so eine große Rolle, denn sie strahlt auch so genügend Anreiz aus.@open
Bitte schau dir das dazugehörige Video an. Dann wird klar, was mit wechselnden Aufgaben gemeint ist. Die Dynamik in dieser Übung besteht daraus, dass auf dem schnellstmöglichen und direkten Weg der Torerfolg gesucht wird. -
Schade, dass dieses interessante Thema ein wenig in persönliche Befindlichkeiten abgedrifftet ist.
Wenn man von Kinderfussball spricht, dann darf es keine Unterschiede geben, wie viel ein Kind (nach den Maßstäben von Erwachsenen) zu leisten vermag.
Besonders dankbar bin ich über den Beitrag von Poldi! Überhaupt finde ich, sollten noch viel mehr Eltern aktiv an die Forum teilnehmen, sodass man sich ein genaueres Bild machen kann.
Aber Poldi, jetzt hab ich doch mal eine Frage und Bemerkung dazu: Wenn ich dir Belege dafür erbringen könnten, dass eine Anzahl von Kindern von mir soweit gefördert werden konnten, dass sie den Herausforderungen der Bundesliga und sogar der Nationalmannchaft gewachsen wären, würdest du mir dann 1.000,- € pro Monat zahlen, weil du der festen Überzeugung bist, dass das dann auch bei deinem Jungen so sein wird? Obwohl besonders erfolgreiche Trainer derlei dubiose Anfragen tatsächlich erhalten, hoffe ich nicht, dass du so naiv bist zu glauben, dass man sein Kind nur von den richtigen Trainer "handauflegen" läßt, weil dann garantiert etwas aus ihnen wird?
Nein, es gibt keine Garantie, nicht einmal ein Rezept, denn diese außergewöhnliche Karriere von so vielen Faktoren abhängt. Das fängt schon bei der Selektierung der Jahrgangstalente an. Schon ab der C-Jugend wird die mentale Stärke immer wichtiger, weil Talent, Schnelligkeit allein nicht mehr den Unterschied ausmacht.
Du kannst es unterstützen und fördern, aber du kannst es nicht erzwingen! Träumen ist erlaubt, aber man sollte seinen Verstand dabei niemals ganz ausschalten! Du wirst hier jede Menge Informationen über das Für und Wieder finden, um dir ein besseres Bild machen zu können und daraufhin mit deinem Kind gemeinsam durchs Sportliche dick und dünn gehen zu können. Dich erwartet auf jeden Fall eine interessante Zeit. Würd mich freuen, wenn du hin und wieder davon berichtest!
Bei diesem Thema ging es jedoch weder um NLZ noch um das DFB-Nachwuchs-Konzept, sondern auf eine Form des Kinderfussballs, die es in südeuropäischen Ländern schon länger gibt und hierzulande gerade ausprobiert wird!
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Es wäre mir viel lieber, wenn ich siebener nicht teilweise recht geben müßte! Jeder Schiedsrichter will doch so hoch wie möglich pfeifen. Wer würde hier nicht gerne den Weg des geringsten Widerstands wählen? Es beunruhigt mich auch sehr, dass eine Kritik eines Fussballfunktionärs damit beantwortet werden darf, dass ihm scheinbar zu viele Eiskockey-Pucks an den Kopf geflogen wären. Dieses Gebaren ist eines Spitzensports nicht würdig!
Im Championsliga-Spiel ging es um sehr viel Geld! Das Hinspiel wurde mit 0 : 0 beendet. Im Rückspiel hätte dem Gegner ein 0 : 1 oder sogar ein 1 : 1, 2 : 2 usw. gereicht! Dann stellt eine sehr merkwüdige Schiedsrichter-Entscheidung: "Elfmeter und Rot" bereits in der 3. Minute die Weichen für einen weiteren Millionenertrag? Wer kann den Konkurrenten verdenken, das dort nicht Zweifel aufkommen, zumal der Gegner gar keine Überraschung oder Entrüstung erkennen läßt? Und ja, es wäre nicht das erste mal, dass sich Schiedsrichter outen, weil nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Wer gegen Bayern pfeift, der bekommt es mit den Mächtigen zu tun, wer für sie pfeift, der darf sich über den Spott von Sammer und Co. über die Kritiker freuen.
Und wenn es denn immer alles mit rechten Dingen zugehen würde, warum wird dann trotzdem jede Gelegenheit genutzt, um Kontakt auf den Unparteiischen aufzunehmen? Geschieht dies vielliecht nicht, um sich einen Vorteil zu versprechen?
Eine Un- oder Überparteilichkeit ist nur dann gewährleistet, wenn man sich ausschließlich auf die Regeln beruft und sich nicht vom Bekanntheitsgrad, Sympathien oder Sonstiges leiten läßt! Dies umfangreich und anhand von Video-Belegen zu beweisen, wäre sicher eine interessante Aufgabe, die uns Gewissheit über die Qualität unserer Schiedsrichter sowie den Auswirkungen des Drucks unterschiedlicher Interessensgruppen gibt.
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Liebe Fussballfreunde,
zwar bin ich erst jetzt auf diesen Artikel gestoßen, doch schon nach wenigen Zeilen kam mir das Konzept (wenn man es denn so bezeichnen möchte) spanisch vor!
Denn in Spanien kommen solche Fälle durchaus öfter vor! Dort, wo das Durchschnittseinkeommen deutlich geringer ist als hier, glaubt man diesen Trainern der zweiten oder dritten Riege nur allzu gerne, dass man ihnen nur willenlos gehorchen muß, wenn man später einmal als Profi viel Geld und Ehre ernten will! Das Modell funktioniert auch nur mit absolutem Gehorsam! Wer sich nicht anpaßt, fliegt raus! Ein Meinungsaustausch mit den Eltern findet so statt, dass die Eltern zwar mit ihrer eigenen Meinung ins Gespräch gehen dürfen, jedoch mit der Meinung des Projektleiters wieder hinaus gehen.
Man kann diese Projekte teilweise mit Sekten vergleichen, weil sie ihre eigenen Wahrheiten erfinden und keinerlei Kritik daran dulden. Der Hinweis auf militärartigen Drill läßt hier darauf schließen, dass hier die Eltern keinerlei Mitspracherecht haben, bzw. sogar davon überzeugt sind, dass es zum Vorteil ihrer Kinder ist, wenn sie nach Befehl und Gehorsam in einer kleinen, eigenen Welt gehalten werden.
Ich sehe es eher nicht als Zufall, das auf deren Homepage auch das Wappen von Read Madrid prangt! Nicht, das es derlei Zustände bei Read gäbe, aber man bringt damit zum Ausdruck, was man von der deutschen Nachwuchsausbildung hält. Dabei könnte man auch hier einige Beispiele finden, in denen gerade erst den Windeln entlegten Kindern von Trainern mit Halbwissen der Erwachsenen-Ergebnisfussball vermittelt werden soll.
Allerdings sind diese Fussball-Gurus meistens Reisende! Denn sobald herauskommt, dass auch sie nur mit Wasser kochen und auf viele Fragen immer nur mit der selben Litanei reagieren, dann wird es Zeit weiter zu ziehen!
Habe vor ca. 2 Jahren von einem ähnlichen Fall gehört. Dort hat es ca. 1 Jahr gedauert, bis diese Person ausreichend Kinder, Eltern, Vereine und sogar Schule enttäuscht hatte, weil hinter dem angeblichen Projekt nicht viel mehr als "heiße Luft" war. Der Mann hatte übrigens seinen Trainerjob ebenfalls in einem renoumierten spanischen Verein erlernt, war jedoch nie in verantwortlich Position tätig gewesen. Übrigens kann man sich auch von ehemaligen Trainern deren Trainer-Anzüge für wenig Geld kaufen. Viele Eltern sind so naiv und prüfen gar nicht nach, ob und in welcher Funktion dieser Trainer dort tätig war.
An das mühevoll verdiente Geld von Eltern, die damit u.a. das Hobby ihrer Kinder gern unterstützen wollen und selbst darüber eine Leidenschaft zum Fussball entwickeln, kommt man dann am leichsten, wenn man ihnen erzählt, man habe ein Geheimrezept, was auf jeden Fall gerade für ihr Kind wirkt!
Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn man bei der Entscheidung zum Wechsel des Vereins unter Zeitdruck gesetzt wird. Auch sollte man sich mit Personen unterhalten, um sich über die Umstände der Erfolge zu informieren. Nicht selten wird dabei schon maßlos übertrieben, bwz. stellen sie sich bei nüchterer Betrachtung ganz anders heraus. Wie ich feststellen konnte, lohnt es sich auch nicht, sich argumentativ mit ihnen auseinander zu setzen, da sie andere Sichtweisen bewußt ignorieren!
Das sich die regionale Presse auf solche Berichte stürzt, ist nicht verwunderlich, ist es doch eine Abwechslung für den Alltag und nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern!
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Jeder Fussballfan fiebert mit, wenn ein deutsches Team in der Championsliga um Tore und Punkte kämpft!
Aber gestern war mal wieder so ein Abend, an dem sich in Fussballdeutschland die Geister über die Schiedsrichter-Entscheidungen schieden, manche gar von einem "Bayern-Bonus" bei den Schiedsrichtern sprachen!
War es in der 3. Minute eine "rote Karte" oder fehlt es am nötigen Respekt der Schiedsrichter vor den Leistungen aller Spieler?
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War mir schon klar, das man in dieser Phase des Kaderschwunds keine zusätzlichen Spielerinnen über deren Freundinnen bekommt. Denn die kommen nur unter den Voraussetzungen. Bei den Mädels gibt es zwischen richtig schlecht und wirklich geil nur eine sehr geringe Bandbreite, weshalb Mädchenmannschaft sehr fragile Konstrukte sind, die sich nicht allein an sportlichen Maßstäben messen lassen.
Ein Mädchenteam erfolgreich zu führen gelingt nur, wenn sich die Mädels untereinander gut verstehen. Kommen neue Mädchen hinzu, dann sollte man darauf achten, dass sie vom Charakter zum Team passen. Denn eine Zicke kann die halbe Mannschaft binnen weniger Wochen aus dem Team grämen, wenn der Trainer das nicht erkennt und rechtzeitig die Reißleine zieht!
Es ist nicht einfach Mädchen zu finden, die so tolerant genug für eine Mannschaftssportart sind und Bock auf Fussball haben. Wenn man jedoch solche Spielerinnen gefunden hat, dann gilt es aber auch, das Harmoniebedürfnis zu erkennen und durch regelmäßige Freizeitgestaltungen zu pflegen.
Viele Trainer geben in solchen Phasen, in denen ihr Team schrumpft auf! Sie sehen es vielleicht sogar als persönliche Kränkung und Mißachtung ihrer Arbeit an. Dabei wird ihnen gar nicht bewußt, dass sie dabei nur die Randfigur des Moderators sein, der aus den einzelnen Interessen und Fähigkeiten eine Mannschaft formt, in der feste Strukturen entstehen können.
Trainer eines Mädchenteams zu sein, ist eine Herausforderung der gesamten Persönlichkeit. Es ist jedoch eine Wahl, die sich lohnt, weil man hier die wahre Bedeutung, dass Fussball mehr als nur ein 1 : 0 am Puls spüren kann. Wer eine schmerzliche Erfahrung macht, daraus seine Erkenntnisse gewinnt, der wird an seinen Traineraufgaben wachsen.
Ich möchte dir den Mut wünschen, nicht aufzugeben, sondern einige Zeit durchzustehen, bis sich die Wogen im und um dein Team ein wenig geglättet haben und dein Stamm von zuverlässigen Spielerinnen nach und nach wächst!
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Außen muss man halt geduldig sein, vertrauen und die Klappe halten.
Bozo, prima zusammengefasst! Genau diese Veränderung im Kinderfussball war beabsichtigt! Im Talentbereich wird längst auch in höheren Jahrgängen ohne Schiedsrichter gespielt. Das klappt meistens prima.
Der Schiedsrichter ist ja eigentlich eine Person, die darüber wacht, dass gemeinsam vereinbarte Regeln eingehalten werden. Wenn das nicht klappt, dann taugen entweder die Regeln nichts oder es gibt andere Personen, die sich nicht daran halten wollen.
Wichtig ist jedoch, dass die Erfahrungen aus der Fairplay-Liga rübergenommen werden, weil es sonst von den Erwachsenen als Kinderkram oder Welpenschutz abgetan wird und der tiefere Sinn im Jugendfussball "Außen muss man halt geduldig sein, vertrauen und die Klappe halten" überall dort, wo es um Regelfragen geht, nicht verstanden wird.
Denn es kann einfach nicht sein, dass eine so wunderbare und geniale Idee für den Nachwuchsfussball sich nicht verbreitet!
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Gibt es nicht deshalb weniger Spielunterbrechungen, weil kleinere Fouls oder als Foul interpretierte Aktionen deshalb gar nicht unterbrochen werden, weil der Gegner es noch als ganz normalen Kampf um den Ball ansieht? Müssen Trainer und Eltern nicht auch erst einmal lernen, die etwas anderen Entscheidungen der Kinder zu akzeptieren? Denn den Kindern scheint das Weiterspielen wichtiger zu sein, als eine kurze Ballberührung mit der Hand oder ein kleiner Gegnerkontakt, der sie zu Fall bringt! Die Spielfeld-Randlinien dienen für sie allenfalls als grobe Richtlinien der Feldbegrenzung, über die im Duell schon mal hinweg gespielt werden kann.
Leider haben wir vergessen, nicht nur das Abseits und die TW-Ballrückgabe für den unteren Jugendbereich abzuschaffen, sondern wir haben gar kein kindgerechtes Fussballspielsystem geschaffen.
Daran sind aber nicht die Jugendschiedsrichter schuld! Deshalb ist auch der Einwand von DpPaule korrekt, der auf die fehlende bzw. unsichere Nachhaltigkeit der KiFu-Regeln hinweißt! Denn wenn ab der E-Jugend wieder nach den Fussballregeln für Kleine Erwachsene um Punkte, Pokale und Meisterschaften gekämpft werden soll, dann entstehen Widersprüche in der Handlungsweise der Kinder während und nach der Zeit der KiFu-Regeln.
Leider muß man sagen, dass es noch nicht ausreichende Befürworter für die Fairplay-Liga gibt. Die allwöchentlichen Gewaltexzesse scheinen am Tabu über die Fortsetzung der Fairplay-Regeln über die F-Jugend hinaus, nichts zu ändern! So sehe ich die Gefahr, dass die Erfahrungen aus der Fairplay-Liga "aufgeweicht" und schließlich dem nach ergebnisorientierten Fussball geopfert wird.
Denn wenn wir über Fairness sprechen, dann gehört auch der Schiedsrichter dazu! Auch er darf Fehler machen und auch er darf nicht für die Regeln, die Andere gemacht haben, persönlich zur Verantwortung gezogen werden!
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Du sprichst ein riesiges Problem hier im Forum an. Denn häufig genug redet man aneinander vorbei, weil gar nicht klar ist, um welche Altersgruppe und welche Leistungsliga es sich handelt?
Denn Trainer sind, wie sie sind! Das muß man zunächst einmal so hinnehmen! Auch müssen sie ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen und sich nicht gleich unter Lern- oder Erfolgsdruck setzen. Das ist dann besonders wichtig, wenn man nicht als Co-Trainer bei einem erfahrenen Trainer lernen kann, sondern gleich als Trainer ins kalte Wasser geworfen wird.
Ein Anfänger-Trainer wird als Grund für einen weiten Abschlag oder Abstoß die Hoffnung sehen, dass der Ball erst weit genug vom eigenen Tor weg ist und nahe genug am Gehäuse des Gegners ist. Dem Trainer im Status des Fortgeschrittenen wird es nicht egal sein, wie der Ball nach vorn gelangt, sondern er möchte eine gute Idee damit verbunden sehen!
Ich denke mal, wir dürfen (bis vielleicht auf wenigen Ausnahmen) davon ausgehen, dass jeder Trainer das Beste für seine Mannschaft gibt. Deshalb müssen wir unerfahrenen Trainern Irrtümer gestatten. Denn so wie sie, sind auch wir einmal angefangen. Leider vergißt man es nur viel zu schnell und wird dann ungeduldig, wenn ein Anfänger ohne entsprechendes Hintergrundwissen die Zusammenhänge (noch) nicht versteht!
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Ja, so ähnlich kommt es mir auch vor! Das ist Känguruh-Taktik (mit leerem Beutel große Sprünge machen)!
Jenachdem aus welcher sozialen Schicht die Spieler deines Vereins kommen und wie gut dein Verein die Jugendarbeit unterstützt, würde ich es auf das "Machbare" anpassen. Das könnte z.B. daraus bestehen, dass du dir eine preiswertere Unterkunft in deiner Nähe suchst. Das hätte sicher auch den Vorteil, dass die Eltern dich in der Logistik, Verpflegung und Beaufsichtigung unterstützen könnten.
Weitere Infos kannst du dir sicher auch aus den komunalen Organisationen, die jährliche Zeltlager o.ä. Freizeitaktivitäten machen, einholen!
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Das hört sich ja gar nicht so schlecht an, was dort gemacht wird! Wird denn auch korrigiert? Denn die Fähigkeit, nicht korrekte Bewegungsabläufe zu erkennen und dann Methoden zur erfolgreichen Korrektur zu kennen, zeichnet eigentlich einen TW-Trainer aus!
Wenn du umfangreichere Informationen zum Thema Torwart-Ausbildung wünscht, dann kann ich dir das Buch "Gehalten" ans Herz legen.
Wenn`s ganz spezielle Fragen sind, die ausschließlich dein Kind betreffen, dann kannst mir auch gern per PM eine Nachricht schicken!
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Bei den "Kurzen" wird wohl ein Hauptteil der Erklärung über einseitige Fähigkeiten in der unterschiedlich ausgeprägten Koordination der beiden Seiten sein.
Später kommen noch Antizipation, Stellungsspiel, dominantes Auge, usw. dazu!Oft klatschen die TWs auf der anderen Seite nur auf den Boden ohne sich "abzurollen. Kommt daher dass man noch etwas Kontrolle durch die stärkere Seite hat.
Deine Beobachtung ist korrekt. Wenn du mal etwas genauer auf den Bewegungsablauf achtest, dann gibt es 2 Varianten:Hier mal einige Beschreibungen von fehlerhaften TW-Bewegungsabläufen:
A. Abkippen
1. Variante:
Beim Schuß dreht sich der TW zur ballnahen Seite, kippt nach vorn über und fällt auf den Bauch (Bambini und F-Jugend)2. Variante
Die Füße des TW zeigen zum Schützen, beim Schuß läßt sich der TW zur Seite fallen (F- und E-Jugend)B. Hechten
1. Variante
TW springt aus dem Stand seitlich ab und landet gleichzeitig auf Schulter und Hüfte (Bambini und F-Jugend)2. Variante
TW springt aus der Bewegung seitlich im Bogen ab (sieht man sogar bei den Senioren)Hab mal eine Frage: hat der richtiges TW-Training bekommen oder wurde nur aufs Tor geschossen? Schließlich hat auch jeder Schütze unterschiedlich starke Seiten, wo er den Keeper fordern kann oder auch nicht! Ich frag nur deshalb nach, weil es offiziell gar keine DFB-TW-Trainer gibt, Es gibt ja weder eine Lizenzausbildung, noch eine Budget dafür. Es hat lediglich ein paar regional begrenzte Projekte gegeben!
Falls ihr Video-Material sucht, dann surft mal nach "die blaue Wand"! Dort findet ihr die Grundtechniken sehr einfach und gut für den Kinderbereich erklärt!
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Ja, deine Spielform ist gut. Zunächst einmal können deine Defensivspieler das schnelle Umschalten nach Balleroberung erlernen. Wichtig dabei ist es kurze, mittlere wie lange Bälle zu variieren. Um das Paßspiel zu forcieren kannst du auch mit der Anzahl von Ballkontakten arbeiten. Auch für den Torwart ist es wichtig, die unterschiedliche Länge seiner Bälle zu trainieren. So lernt er ganz nebenbei, dass man über die Außenbahnen (da stehen ja auch deine Kontertore) sehr viel einfacher das Spiel eröffnen kann, als wenn man es durch die Mitte probiert!
Aber lass sich die Jungs zunächst ausprobieren und greife erst dann (z.B. mit einer Provokationsregel) ein, wenn sie nicht weiterkommen.
Hier ein Vorschlag für das Abschlußspiel mit Provokationsregeln für`s Thema:
Team A (Defensive) ist die Heimmannschaft. Sie bekommt für jedes geschossene Tor 1 Punkt. Team B (Offensive) ist die Auswärtsmannschaft. Sie bekommt für jedes geschossene Tor 2 Punkte. Durch die Punktgewichtung werden die Defensiv- und Offensivaufgaben jeweils unterstützt. Denn wenn der Gegner 2 Punkte fürs Tor bekommt, man selbst jedoch nur 1 Punkt, bedeutet dies konzentriert zu verteidigen, um aus einer sicheren Abwehr heraus das Spiel aufzubauen. Bei der Offensive soll ein höheres Risiko eingegangen werden, weshalb es bei einem Gegentor nur mit einem Punkt für den Gegner bestraft wird, selbst jedoch mit einem Tor 2 Punkte machen kann.
Nach ca. 10 Minuten sollten die Aufgaben getauscht werden.
Als Variante dazu bietet sich an, beim Kontertor (Balleroberung im eigenen Drittel) 3 Punkte zu gewähren. Beim Konter mit Ballkontakt (Spieleröffnung) durch Keeper gibts dann 5 Punkte. Wichtig dabei sind genügend Ersatzbälle, damit die schnelle Spieleröffnung trainiert werden kann.
Kleine Wettbewerbe setzen zusätzlichen Ansporn frei, wenn der Trainer die guten Leistungen lobt (da kann er sich die Kritik an schlechten Aktionen schenken)! Bei guter Lob-Dosierung fühlen sich alle wohl und haben Spaß dabei!
Viel Spaß dabei!
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Diese Übung wird bestimmt bei deinen Mädels gut ankommen! Aber achte beim Start darauf, dass du jeweils die Mädels beginnen läßt, die es auch gut verstehen und umsetzen können. Denn davon profitieren die anderen Mädels, die es sich zunächst kurz anschauen und dann als Nr. 2, 3 oder 4 einsteigen. Mehr sollten es nicht werden, sonst läufst du Gefahr, dass einige deiner Mädels wieder "Standfussball" spielen wollen und man nicht mehr zügig den Torabschluß sucht. Wenn mehr als 8 Mädchen beim Training sein sollten, dann kannst du besser 2 Gruppen machen. Aber achte dann bitte darauf, dass du die Teams in etwa gleich stark zuordnest, sonst kann´s dir passieren, dass die Schwächeren die Lust verlieren und bockig werden! Zu berücksichtigen ist bei der Zusammenstellung der Trainngsgruppen ferner, dass sich Freundingen (unabhängig von den jeweiligen Fähigkeiten) sehr gut gegenseitig motivieren können.
Generell kommst du mit interessanten und abwechselungreichen Übungen bei den Mädels immer gut an! Je weniger du sie dazu motivieren mußt, je mehr können sie selbst Spaß daran haben. Das Thempo und der jeweilige Schwierigkeitsgrad für die Abwehraufgaben: Anlaufen, Ablaufen, Teckling) sowie das Dribbling (enge Ballführung, Finten) ergibt sich von ganz allein durch die gute Zuordnung in den jeweiligen Teams!
@Coever
Auch ich würde mich über "intelligente Trainingsformen" mehr freuen, als über den Wert des Wald- und Wiesen-Laufen diskutieren zu müssen! Denn überall, wo Körper und Geist gleichermaßen gefördert werden, da ist der Spaß garantiert und der Erfolg die logische Konsequenz.
