Beiträge von TW-Trainer

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    Nach einem Jahr als Co-Trainer bei C-Juniorinnen gehe ich nun in meine vierte Saison mit derselben Mannschaft (2tes Jahr D-Juniorinnen). Das Leistungsspektrum geht von Landesauswahlspielerin bis Ballphobikerin, da wir in der nächsten Saison über 30 Mädels (und auch genug Trainerunterstützung) können wir nächstes Jahr 2 Mannschaften stellen, von denen eine die Leistungsorientierte und eine die Breitensportorientierte Schiene fährt.

    Hallo Patrick!


    Vermutlich wirst du schon auf ein weitaus größeres Problem gestoßen sein, als das Dehnen während der Warmmach-Phase? Denn C-Juniorinnen leistungsorientiert spielen zu lassen, dass ist gar nicht so einfach! Noch bis vor wenigen Jahren gab es selbst bei den B-Juniorinnen in weiten Gebieten Deutschlands nur eine Bezirksliga, für die man sich nicht mal sportlich qualifizieren mußte, sondern lediglich an- oder abmelden. Zum Glück gibt`s dort jetzt einen durchgängigen guten Unterbau bis zur B-Juniorinnen-Bundesliga.


    Was machen also die Mädchen-Abteilungen von Frauen-Bundesliga-Vereinen, um ihre C-Juniorinnen auf Leistungsniveau zu fördern:
    1. Sie melden ihre besonders starken C-Juniorinnen-Teams in der Liga der gleichaltrigen Jungen an.
    Dort ist das Liga-Leistungsniveau garantiert und man muß nicht so weit fahren. Zur Hinserie gewinnen die Mädchen fast alle Spiele, zur Rückserie (Pubertät der Jungen setzt jetzt ein), werden es deutlich weniger Siege.
    2. Zusätzliches Auswahltraining im Bereich, Verband und den DFB-Stützpunkten für Mädchen
    Letzteres gibt es noch nicht so lange und auch noch kein dichtes Netz. Da mußt du dich erkundigen, wo bei euch der nächste DFB-Stützpunkt ist.
    3. Hochtalentierte Mädchen im Jungenteam mitspielen lassen
    Falls es keine der vorgenannten Möglichkeiten gibt, kann man besonders begabte Mädchen (sofern sie es selbst wollen) in Jungenteams spielen lassen. Insbesondere die dortige Dynamik, Technik und Kreativität fördern ihre Spielweise. Wann es zu schwierig fürs Mädchen wird und ein Wechsel besser wäre, ist sehr unterschiedlich. Manche Mädchen spielen sogar komplett durch.


    So, nun kommen wir zum Dehnen! Will man sich nicht nur darüber unterhalten, dass es nicht schadet, sondern welchen Nutzen dies hat, dann gelangen viele zu der Erkenntnis, dass man in diesem Zeitraum kein einziges Tor erzielt oder verhindert, weil der Ball gar nicht im Spiel ist. Glaubt man den Erkenntnissen aus dem Leistungs- und Profibereich des Fussballs, so ist eine Verletzungsprävention durch das Dehnen nicht gegeben. Hier rät man: wenn überhaupt Dehnen, dann die dynamische (statt der statischen) Form. Ein regelmäßig und gut trainierter Körper braucht jedoch lediglich eine Pulserhöhung zur Anreicherung des Körpers mit zusätzlichem Sauerstoff. Das Warmmachen hat hier eher die Funktion, vom Alltag abzuschalten und Körper und Geist auf die kommenden Aufgaben im Training vorzubereiten. Nach besonders anstrengenem Training, Spiel oder Turnier kann ein anschließendes Auslaufen (am besten barfuß) nicht schaden, um die hohe Belastung der Muskeln und Sehnen bei der Kontraktion wieder langsam zu entlasten.


    Anders als die Jungen, die gleich wie die Feuerwehr loslegen, gehen die Mädchen das Training und Spiel ein wenig bedachter an, bevor aus sie "Gas geben"! Jedoch hat man das Gefühl, dass sie ihren Körper und Geist besser unter Kontrolle haben als die gleichaltrigen Jungen, sodass sie rechtzeitig Bescheid geben, wenn "die Puste" ausgeht! Dennoch gibt es typische Veletzungen bei den Mädchen, weil viele von ihnen bereits mit 14 Jahren ihre endgültige Körperlänge erreicht haben. Aufgrund der geringeren Muskelunterstützung sowie anatomischen Merkmalen kommt es zu Bänderverletzungen im Fussbereich (häufig Umknicken nach Außen, seltener nach innen) sowie Kreuzbandverletzungen. Während kleine, technisch versierte Mädchen eher seltener davon betroffen sind, kommen diese Verletzungen bei besondere großen oder schweren Mädchen in dieser Altersgruppe ein wenig öfter vor.


    Neben den biologischen Merkmalen, die bestimmte Verletzungen hervor rufen, ist eine weitere Ursache in der unregelmäßigen Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb eine weitere Ursache. Ist man in der Saisonvorbereitung und den ersten Spielen noch voller Euphorie dabei, kann schon ein kalter Regenguss dazu führen, dass man den inneren Schweinehund, der das Mädchen mit Gewalt am Fernsehsessel festhält, dazu führen, das Trainng saußen zu lassen. Selbstverständlich beruhigt man Andere und sich damit, dass ja eine wichtige Klassenarbeit anstand oder der Nachbarshund Welpen bekam. Hat man sich erstmal an diesen Schlendrian gewöhnt, hat schon mal die Oma zum 3. Mal Geburtstag oder so.


    Die Mannschaftsführung einer Mädchen- und Frauenmannschaft sollte als besondere Herausforderung verstanden werden, sonst macht sei keinen Spaß. Denn keines der Mädchen denkt auch nur im Traum daran, den Trainer zu ärgern. Außer, er hat was gesagt, wofür er später bei geeignetem Zeitpunkt noch büßen soll. Völlig harmlos ist dann die "Trainer-App", wo man sich über den Typen auslassen kann, von dem die Jana, Lisa und besonders Jasmin ja so schwärmen.


    Aber du wirst es sicher schon gemerkt haben, langweilig wirds da nie!

    @Andre
    Hast du was Anderes erwartet? Dem DFB blieb gar nichts anderes übrig, als so zu urteilen. Denn wen, wenn nicht dem Heimatverein will man die Verantwortung für seine Zuschauer sonst übertragen?


    Die Verantwortlichen von RB-Leibzig kommentieren das Urteil so:


    "Die Leipziger Verantwortlichen akzeptierten das Urteil umgehend, das teilte ein Vereinssprecher dem SID mit. Osnabrück verwies zunächst auf interne Beratungen. Lorenz äußerte zum Leipziger Angebot eines Wiederholungsspiels: "Das ist als faire Geste zu werten, ändert aber nichts an der Entscheidung des Sportgerichts."
    Würde das Sportgericht "auf dieses Angebot eingehen, so wäre dies gleichbedeutend mit dem Verlust jeder Rechtssicherheit", sagte Lorenz: "Die Gestaltung eines Wettbewerbs kann nicht vom Goodwill einzelner Vereine abhängig sein. Zudem würde man der Möglichkeit einer Manipulation von Wettbewerben die Tür öffnen, wenn die Vereine zukünftig selbst darüber entscheiden könnten, ob sie noch mal spielen wollen oder nicht."


    Irgendwie schon amüsant, wenn der "Krokodilstränen" heulende Pressesprecher erklärt, dass im Falle eines für sie ungünstigen Urteils Rechtsunsicherheit droht und Manipulation zu befürchten ist? Ihn, wie seine Leidensgenossen scheint die Tat selbst am Allerwertesten vorbei gegangen zu sein, sondern lediglich eine zurückgehaltene Schadenfreude über diesen "dummen Gegner" zu reizen.


    Ein Mensch kann sich entscheiden. Weil er aber zu dumm ist, um sich für das Richtige zu entscheiden, muß man nachhelfen :thumbup: !


    Was lernen wir daraus? Wir verstehen nur immer einen Teil der Sache! Nur welchen?

    @d-rose-1


    Korrekt, jedoch nicht alle! Es geben sich auch einige Unis damit zufrieden, wenn man auf dem Gynmasium in der Oberstufe Sport-LK hatte und dort im Durchschnitt 10 Punkte hatte.


    Das blöde ist nur, dass du deine Studienzusage erst dann bekommst, wenn die Eigungstests bereits abgeschlossen sind. Und weil man beis dahin noch nicht weiß, an welcher Uni man landet, ist der Eignungstest auf jeden Fall die richtig Wahl


    Aber für Uni Köln brauchst du noch richtig guten NC, denn dahin wollen sehr Viele! Da würd ich mich vorsichtshalber noch bei ein paar anderen Unis bewerben. Von Vorteil ist, wenn du dir die Anlagen vorher mal anschaust. Denn bei manchen Unis sind die Räumlichkeiten zwischen den Sportstätten und den Uni-Gebäuden sehr weit auseinander, während man bei anderen Unis zu Fuss wechseln kann.


    Drück dir aber die Daumen, dass es mit Köln klappt, aber die anderen Sport-Unis sind auch nicht schlecht!

    @16er
    Na ja, so eindeutig ist es scheinbar nicht? Es hieß zunächst, ein Jugendlicher hätte das Feuerzeug geworfen. Dann aber "ruderte" man wieder zurück, man wisse es nicht. Gestern gab der VFL bekannt, man habe 5.000,- € für Hinweise zur Ergreifung des Übeltäters ausgesetzt. Aber was ist mit den Anderen, die ebenfalls Gegenstände aufs Spielfeld geworfen haben. Wie es hieß seine die Gegenstände eingesammelt und zur weiteren Beweisführung archivert worden.


    Die Versuche, die Welt um ein Fussballstadium auf eine "2 Euro - Münze" zu pressen, mögen zwar zunächst zu plausiblen Erklärungen führen, aber wie man anhand der Beiträge sieht, sind es doch nur individuelle Wahrnehmungen. Einig ist man sich schließlich darin, dass die Emotionalität, die ohne Zweifel zum Sport dazu gehört, dort seine Grenzen hat, wo die Rechte eines Dritten betroffen sind.


    Kroteskerweise entstand der Feuerzeug-Wurf nicht einmal während einer Frustsituation, weil man nur noch 20 Minuten zu spielen hatte und 1 : 0 führte. Jedoch genügte schon die bloße Vermutung, der Angreifer würde sich zum Einforderung eines Elfmeters hinreißen lassen, um den Ersatzspieler wie auch heimische Zuschauer auf den Plan zu rufen.


    Zwar hab ich in einem anderen Thread bereits die Frage gestellt, ob die Fussballregeln für die Spieler und den Zuschauer einfacher gestaltet werden sollten, damit sie die Schiedsentscheidungen besser nachvollziehen können. Als Beispiel hatte ich die Bewertung einer elfmeterreifen Situation in unterschiedlichen Ländern (z.b. England im Vergleich zu Deutschland) genannt. Die Älteren unter uns werden sich sicher noch daran erinnern können, dass es in den 70-er Jund 80-er ahren eine Welle von Unsportlichkeiten gab. Dazu zählt wohl auch der Fall von Ewald Lienen, der mit einer weit aufgerissenen Fleischwunde zum gegnerischen Trainer rannte und ihm vorwarf, er habe seinen Spieler zum absichtlichen Foulen animiert.


    Die Frage ist, was geschehen sollte, um den Fussball wieder als ein "Fest des Sports" und "fairen Emotionen" werden zu lassen. Aus diesem Grund habe ich auch die "geistigen Brandstifter" als möchte Mittäter genannte. Denn man mag strafen wie man will, wenn es nur einen Teil derer, die dafür verantwortlich sind trifft, was soll es nützen und wie groß ist die Chance, dass es sich in der Zukunft bessert?

    @Danielano
    Ich denke, es liegt eher daran, dass die meisten Trainer gar keinen konkreten Trainingsplan haben, sondern sie eher aus unterschiedlichen Quellen und den vergangenen Spielen inspirieren lassen. Weil jedoch ein sinnvoller Aufbau von Trainingsinhalten eine gute Voraussetzung für eine breite Grundlage von Technik und Individualtaktik ist, lohnt die Beschäftigung damit allemal.


    Durch den stetigen Austausch mit den Kindern und den Trainerkollegen kann so im Laufe der Jahre ein gutes Konzept entwickelt werden, was Kinder in welchem Alter am meisten Spaß macht. Denn ist der Spaß erst groß genug, dann ist die logische Folge daraus auch eine Leistungsverbesserung. Das muß man nicht einmal extra in die Zielvorgabe schreiben.


    Zu 2. Die beigefügten Übungen und Spielformen sollen das Verständnis der Trainer für den Trainingsinhalt wecken. Natürlich sollen sie nicht die von dir beigefügten Sahen ausschließlich und ständig wiederholen, sondern daraus weitere Übungen und Spielformen entdecken. Kannst ihnen ja ein paar Links als Quellen hierfür nennen.
    Aber man sollte sich davor hüten, sich einen "Affen aufbinden" zu lassen. D.h. nur weil Trainerkollegen zu bequem sind, ihre Trainingsplanung mitübernehmen!


    Zu 3. Ich denke mal, durch das regelmäßige Gespräch wird rasch klar, wer sich an den Plan hält und wer nicht! Von versteckten Kontrollen (unter Kollegen) halte ich nichts. Aber so kann man fragen, welche die Gründe des Widerstands gegen deine Inhalte sind. Vielleicht kann man dabei jemannden dazu überreden, es doch mal zu probieren?


    Würde mich freuen, wenn du von Zeit zu Zeit mal darüber berichtest, welche Fortschritte bzw. Widerstände es gegeben hat.

    @davidus
    Erst mal viel Spaß beim Sporttest. Aber an diesem Teil des Eignungstest fürs Sportstudium scheitern die Allerwenigsten! Denn da mußt du dich an ein Wandmaß stellen, den Arm ausstrecken und dann 50 cm aus dem Stand hochspringen. Fast alle schaffen das beim ersten Versuch! Genauso wie der Medizinballwurf und die 100 m Schwimmen. Wenn du damit wirklich Probleme haben solltest, findest du insbesondere im Bereich Volleyball gute Übungen.


    Hier mal ein Link mit typischen Übungen beim Sport-Eignungstest
    https://www.uni-giessen.de/cms…pruef_aufgaben/index_html


    Schwierigkeiten bereiteten den Kandidaten die Übungen:
    Koordinationsparcours (häufige Fehler beim Durchlaufen sowie Zeitüberschreitung)
    Schwingen im Querstütz (häufige Fehler: Kontakt beim Abschwung)
    Bewegen zur Musik (häufige Fehler: Bewegungsabläufe unvollständig)
    3000 m Lauf (häufige Fehler: Zeitüberschreitung, weil die ersten Runden entweder zu langsam oder zu schnell angegangen wurden)


    Manche Unis begnügen sich mit dem Nachweis über eine ausreichende Punktzahl im Sport-LK. Weil man vorher noch nicht weiß, wo man einen Studienplatz bekommt, sollte man auf jeden Fall den Eignungstest machen.

    @d-rose1


    Zwar hat RB Leibzig ein Wiedeholungsspiel angeboten. Jedoch steht zu vermuten, dass dieses Angebot aus dem Aspekt heraus erfolgte, dass man "am Grünen Tisch" sowieso in die nächste Runde gelangt. Schließlich geht es um viel Geld! Vermutlich wäre in Osnabrück eine geringere "Katerstimmung", wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht mit 1 : 0 geführt hätte?


    Welche Mitschuld trägt die Presse (aufgrund hetzerischer und reisserische Vorberichte)?
    Welche Mitschuld trägt der Verein (sind volle Kassen das Wichtigste)?
    Welche Mitschuld tragen die Spieler? (warum rennt ein Ersatzspieler einfach so auf den Platz)
    Welche Mitschuld trifft die Fans? (es flogen ja eine Reihe von Gegenständen auf den Platz, die hätten treffen können)


    Was muß geschehen, damit solche Veranstaltungen zu einem Sportlichen Fest für alle Beteiligten wird?

    Liebe Trainerkollgen,


    zwar hat die Zahl derer, die sich aus ihren Emotionen heraus dazu hinreißen lassen, Gegenstände auf den Platz zu werfen oder gar damit gezielt nach Personen zu werfen, sicherlich in den vergangenen Jahrzehnten ein wenig abgenommen. Dennoch scheint man sowohl auf dem Rasen, als auch daneben nicht das nötige Bewußtsein für derlei Handlungen erlangt zu haben.


    Nachfolgend möchte ich eine "Fanreaktion" auf den Wurf eines Feuerzeugs durch einen Zuschauer an den Kopf des Schiedsrichters anläßlich des DFB-Pokalspiels zwischen dem VFL Osnabrück ./. RB Leibzig (beim Spielstand von 1 : 0 in der 70. Minute) zitieren:


    "Find ich aber auch, dass hier mächtig übertrieben wird.


    Wenn ich auf der Straße wem ein Feuerzeug an den Kopf schmeiße, ist mein größtes Problem wohl seine Reaktion darauf.
    Und vor Gericht zahlt man dann 200€ und das Verfahren wird wegen geringer Schuld eingestellt.


    Und hier? Es werden sogar alle Gegenstände auf dem Platz eingesammelt und nach Spuren untersucht. Am besten, man sucht noch nach Fingerabdrücken und macht DNA-Analysen.


    Natürlich muss man den Täter finden und ihn zur Rechenschaft ziehen. Stadionverbot ist keine Frage. Und angeklagt gehört er auch, damit ihn die Justiz bestrafen kann.


    Aber wir suchen hier auch keinen Schwerverbrecher. Sondern jemanden, der aus der Emotion heraus ein Feuerzeug geworfen hat. Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.
    Es kann nicht sein, dass jemandem durch so eine relativ kleine Verfehlung die komplette Existenz zerstört werden soll, indem man zum Beispiel plötzlich hunderttausende Euro zahlen soll."


    Wie ist eure Meinung dazu?

    @Günter


    Wenn das bei deinen Söhnen nicht der Fall war, dann sind diese Fälle wohl kaum miteinander zu vergleichen?


    Hier geht`s darum, dass ein 14-Jähriger als Faustpfand herhalten soll, weil sich 2 Vereine nicht über den Wechsel von 3 A-Jugend-Spieler einigen können.
    Wie man hier eine Schuld beim Jungen und seinen Eltern herleiten will, ist mir schleierhaft. Zumal die Heimatverein-Trainer von Max wie auch der aufnehmende Verein frühzeitig "Grünes Licht" signalisiert haben.


    Wäre natürlich schon super, wenn @Else uns irgendwann über die endgültige Entscheidung mit der Begründung informieren würde!

    @Günter


    Sind deine Fragen damit beantwortet?

    @Danielano


    Erst einmal ein großes Lob von mir für deine Mühe. Es wird ja immer wieder der Ruf nach einem Jugendkonzept laut. M.E. gehört dazu auch eine Idee, welches altersgerechte Kindertraining man im Verein machen möchte? Natürlich soll man nicht "mit Kanonen auf Spatzen schießen", aber deine Arbeit ist weit mehr als diefussballfremden Elementewie: Rundenlaufen, Liegestütz, Medizinball schleppen, usw. . Wir lesen auch hier im Forum oft genug von Trainern, die solche Übungen aus ihrer aktiven Spielerzeit für modern halten und deshalb weiterhin einsetzen möchten.


    Einige Anregungen hierzu:
    1. bitte verwende "genorme Fussballbegriffe" (so prägt man sich es rasch ein und es gibt keine Mißverständnisse
    2. Gib für jede Technik, Taktik ein paar Beispiele für altersgerechte Übungen und Spielformen (für deine unerfahrenen Kollegen)
    3. Achte darauf, dass aus eurem Saison-Trainngsplan kein "Schulplan" wird (d.h. der Spaß steht im Mittelpunkt, das Lerntempo ergibt sich von selbst daraus)
    4. Ob ihr in der Kreisklasse oder in der Kreisliga spielt, liegt nicht am Vorsand, sondern am Ehrgeiz eurer Kinder und den der Gegner.
    5. Laßt euch vor allen Dingen in der Anfangsphase ein Feedback von den Kindern geben (was gefällt ihnen, was nicht?)
    5. Setz dich mit deinen Kollegen ca. 1 x im Monat zusammen und besprecht, wo es Optimierungsbedarf gibt)


    Deine Arbeit erlangt durch Wiederholung und die darin enthaltenen Verbesserungen eine besondere Bedeutung in eurem Verein.

    @Andre


    Jede Trainngsform hat seine Stärken und Schwächen. Ich habe lediglich einen "Roten Faden", den ich als Trainingsschwerpunkt bezeichnen würde. Dabei beginne ich zunächst mit einem geringen Schwierigkeitsgrad, damit jeder Teilnehmer sofort ein Erfolgserlebnis bekommt. Sobald es dann klappt, wird sie in eine Wettkampfform umgewandelt. Jedoch so, dass sich der Beste oder das beste Team freuen und die Verlierer nie lange grämen müssen.


    Wiederholungen hasse ich wie die Pest! Kann mich wage erinnern in der Schule mal tierisch Ärger bekommen zu haben. ich sollte als Strafarbeit einen Satz 100 mal schreiben. Hab ihn aber nur 1 mal geschrieben und dann "Gänsefüßchen" gemacht! Stupide Wiederholungen sind für mich Drill, fad und ätzend langweilig. Außerdem: was soll daran spielnah sein? Wird vielleicht ein Pass 10 x hintereinander präzise von A nach B gespielt oder mischt auch der Gegner dabei kräftig mit, ob man überhaupt etwas im Spiel exakt wiederholen kann?


    Jedes Spiel entwickelt sich anders, weshalb es mir viel wichtiger ist, dass sie im Wettkampf erlernen, wie sie eine Technik erfolgreich einsetzen können. Andernfalls käme man über ein Übungsstadium nicht hinaus.


    Ein wichtiger Punkt fehlt mir jedoch in dieser Diskussion. Es mag zwar der Wunsch eines Trainers sein, eine absolut homogene Mannschaft zur trainieren, aber das ist wenn überhaupt, nur sehr Wenigen auf höchstem Niveau vergönnt. Ansonsten heißt es Jeden nach seinen Stärken und Schwächen bestmöglich zu fördern und es heißt ebenfalls, irgendwann seine Ansprüche zur Geschwindigkeit der Weiterentwicklung ein wenig zurück zu fahren. Mögen die Fortschritte zunächst immer sehr groß sein, so wird es danach immer schwieriger neue Fähigkeiten zu vermitteln.


    Weil das Hobby Fussball für sich entdeckt hat, der möchte es nicht als Fortsetzung seiner Schule sehen, sondern in erster Linie ohne übertriebenen Leistungsdruck mit Freunden schöne Stunden in seiner Freizeit erleben.


    @thomasg


    Ich denke mal, deine Mädels werden durchaus auch Fussball gespielt haben, nur nicht in der gleichen Regelmäßigkeit und auch nicht gegen die üblichen Gegner/innen? Die C-Juniorinnen, die es gar nicht sein lassen können, täglich gegen den Ball zu treten, kicken meistens bei den Jungen, weil es viel mehr Spaß macht, die reihenweise auszuspielen und ein Tor nach dem Anderen zu machen.


    Wenn es gelingt, die Ansprüche und Erwartungen bestmöglich in Einklang zu bringen, dann haben Mannschaft und Trainer am meisten Spaß. Dazu zählt auch das Training. Klappt das nicht, dann werden Trainer und Spieler über kurz oder lang "mit den Füßen abstimmen".

    @else


    Ja, es kommt nicht auf die "moralische Schwere" eines Vergehens an. So reicht es dem Gesetzgeber bereits aus, dass im Falle einer Nötigung ein Mensch nur wenige Minuten gegen seinen Willen an einem Ort festgehalten wurde.


    Ich kann ja auch die User-Beiträge deshalb gut verstehen, für die soetwas nicht nachvollziehbar wäre. Aber Recht ist nuneinmal nicht das moralische Recht, sondern die sinngemäße Auslegung und Anwendnung von Gesetzen eines demokratisch gewählten Parlaments.


    Um gleich beim Beispiel zu bleiben, ob sich jemand seine Mannschaftsaufstellung juristisch einklagen kann? Nein, selbstverständlich nicht! Aber dennoch darf er nicht grundsätzlich von Vereinsaktivitäten ausgeschlossen werden. Bei einer Sperre würde ihm dieses Recht zeitweilig genommen. Die Frage, ob und wielange dies zumutbar wäre, kann nur ein Gericht unter Würdigung und Abwägung von Personen- und Vereinsrechten klären.


    Natürlich kann es hierbei auch nur um den Fall des Klägers gehen! Das Urteil kann jedoch Präzidenzwirkung haben, wenn das Gericht im Einzelfall eine Regelung kippt, die danach generell angepaßt werden muß!


    Den DFB-Juristen war dies bei der Einführung durchaus bewußt. Sonst hätte man die Transfer- und Sperr-Regelungen nicht als "Kann-", sondern als allgemeingültige "Mußregelung" eingeführt. Denn im Falle von Schadensersatzansprüchen kann hier der DFB nicht belangt werden.

    Schon bei der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals gab es wieder seltsame Entscheidungen. Den Vogel abgeschossen hat dabei m.E. der Schiedsrichter Christian Dietz, der auf Elfmeter und Roter Karte für den Meppener Keeper entschied, obwohl die Torschußaktion (Ball ging übers Tor) bereits abgeschlossen war und der Kölner Angreifer (wohl aus Frust) nicht über den Meppener Keeper hinwegsprang, sondern sich bühnenszenenreif einhakte.
    Zu sehen ist das Ganze auf:

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    Verstehen kann mit Herrn Dietz allemal! Geht es doch auch um seine Karriere! Ist es ihm gelungen, mit einer Empfehlung von 4,17 (wobei seine beste Leistung ein "befriedigend" war) aus der 3. Liga in die Zweite aufzusteigen, so könnte er sich mir derlei Erstliga-sympathischen Entscheidungen durchaus noch eine Liga höher dienen.


    Aber er sollte kein Einzelfall bleiben. Auch Werder Bremen dufte sich über ein abgekanntes Gegentor freuen. Nur der HSV, dem der Schiedsrichter ein irriguläres Tor (Ball war schon meilenweit im Aus) schenkte, war mal wieder zu blöd, um die Steilvorlage des Unparteiischen für sich nutzen zu können.


    Klar, dürften auch Schiedsrichter sich irren, schlecht ist es jedoch, wenn sie statt ihren Augen nur ihrer "Abkürzung" im Gehirn folgen, wonach man den "Kleinen" ruhig mal "Rot" zeigen darf, während man beim "Großen" auch schmal beide Augen "zudrückt"!


    Macht doch gerade die Unwägbarkeit der sportlichen Kontrakenten den Reiz des DFB-Pokals aus. Wird hier jedoch von den Unparteiischen aufgrund seltsamer Entscheidungen dermaßen hineingegrätscht, so verliert er ihren Reiz.


    Wie waren eure Beobachtungen dazu?

    Eine Klage wäre nur zulässig, wenn die Sperre bis zum 31.10. auch über das Ende der Wechselperiode I Bestand hat, d.h. dass sich die Vereine nicht einigen.

    Jepp! So lief es bislang in den mir bekannten Fällen auch ab! Erst wurde vom abgebenden Verein mit Sperre gedroht und Ablöse gefordert. Wenn sich entweder der aufnehmende Verein oder der wechselwillige Spieler nicht hat einschüchtern lassen, dass wurde man sich "still und leise" doch einig. Ob aus Pragmatismus oder weil man sich darüber bewußt war, dass man sich am "grauen Rand" der Rechtmäßigkeit seines Handelns befand, sei mal dahin gestellt.


    Nach der Einführung der "Online-Bearbeitung" hat es sich ebenfalls "eingebürgert", auf dem Spielerpaß ein rückwirkendes Datum der Abmeldung einzutragen. Auf diese Weise konnten Einigungen der Vereine und Spieler noch fristgerecht mit dem Verband realisiert werden.


    Man mag all das pragmatisch nennen, solange die Vernunft und im Jugendbereich die Entwicklungsinteressen des Kindes in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden, statt sie durch kurzfristige Leistungserwartungen zu ersetzen oder die Sturheit beim abgebenden bzw. aufnehmenden Verein.


    Besser, weil sicherer für die Beteiligten wäre es jedoch, wenn die aktuelle "Kannlösung" von Sperren und Zahlungen im Hobbyfussball, an der sich jährlich die Gemüter entzünden, zumindest bei den unter 16-jährigen Jugendlichen ersatzlos gestrichen würde. Denn in vielen Vereinssatzungen haben dort erst 16 Jährige ein Wahlrecht in der Mitgliederversammlung. Darunter müssen die Eltern zwar den Vereinseintritt unterschreiben, dürfen jedoch nicht ihren Einfluß bei der Wahl der Vereinsführung geltend machen. Wenn sie gar Recht haben, für ihre Interessen im Verein einzutreten, dann dürfen sie dafür nicht bestraft werden!


    Eine andere Frage ist, ob man zur Prüfung eines Vereinswechsels von Minderjährigen flächendeckend neutrale Beratungsstellen einrichtet, die den wechselwilligen Spieler und dessen Eltern beraten und dafür eine Bestätigung ausstellen. Somit wären die Interessen das abgebenden wie auch aufnehmenden Vereins Rechnung getragen. Ob im oberen Amateurbereich ein Spielerberater diese Aufgabe übernehmen kann, ist ggf. zu prüfen.


    Das Thema der Ausbildungsentschädigung müßte ebenfalls neu gefasst werden. Denn beim bisherigen System wird davon ausgegangen, dass dieser Jugendliche auch später in der 1. Seniorenmannschaft spielen wird, weil die Liga der 1. Seniorenmannschaft die Basis der Pauschale bildet. Dies ist jedoch wohl eher in Ausnahmen der Fall. Sie müßte sich, wenn überhaupt an den tatsächlichen Kosten des abgebenden Vereins orientieren. Das ist jedoch schwierig, denn andererseits leistet das Mitglied auch einen Beitrag im Verein. Damit meine ich nicht allein den Mitgliedsbeitrag, sondern es werden durch seine Aktivität auf für andere Spieler gemeinnnützige Angebote (z.B. für jede Altersgruppe eine Mannschaft) erst möglich. In der Berufswelt wird ja auch keine Ablöse vom neuen Arbeitgeber an den Ausbildungsbetrieb fällig!

    Die Frage ist: will ich für die Zukunft etwas ändern und damit jährlich Tausenden von Hobbyfussballern einen Weg bahnen, der es für sie einfacher macht, den Ort ihrer Hobbyausübung jederzeit frei zu wählen.


    Denn die meisten Amateursportler dürften wohl genau wie @else ungläubig staunen, das sich die Vereine sogar erlauben können einen Hobbysportler zur Kasse zu bitten, wenn er einen anderen Ort für seine Hobbyausübung für günstiger hält.


    Ja, der Verein muß das neue Mitglied noch nicht einmal besonders darauf aufmerksam machen, dass er im Falle eines Austritt nicht nur die Kündigungszeiten für den Mitgliedsbeitrag zu beachten hat, sondern in einem neuen Verein nur an einem Teil der Aktivitäten bis zum Ablauf seiner Sperre teilnehmen darf!


    Hier gehts nicht nur um einen Filius, sondern um Tausende, die jährlich vor ähnlichen Problemen stehen. Wenn sich jeder sagt, ich wähle für mich den bequemsten Weg, was wird sich dann ändern? Ändern kann man es nur durch eine Rechtsprüfung durch ein ordentliches Gericht!


    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass bei Androhung eines Zivilprozesses der Sprößling sofort ohne Sperre und ohne Zahlung eines Geldbetrags gehen kann. Denn würde man eine Klage riskieren, bestände die Gefahr, dass ein für die Vereine günstige Regelung für Unrecht erklärt würde. D.h. bisherige Einnahmen müßten zurück gezahlt werden, begründbarer Schadensersatz müßte gezahlt werden.


    Denke mal, dass die Entwicklung der Vereine so nicht mit dem Grundverständnis der Gemeinnützigkeit den Amateurvereinen zu tun haben, wenn man sich "Freikaufen" muß? Egal auf welche Art! Unter Ehrenamtlichkeit verstehe ich ein von beiden Seiten ausgehendes freiwiliges Interesse einer gemeinsamen Aktivität. Dies darf nicht einseitig eingeschränkt werden.


    Deshalb möchte gerade die Menschen ermutigen, für ihr Recht zu kämpfen, wenn es ihnen nicht freiwillig gewährt wird! Gerade erst ist eine kleine Interssensvereinigung geehrt worden, die sich nicht mal von der Justiz hat einschüchtern lassen. Pragmatismus kann auch eine Form von Feigheit sein, nicht auf seine Rechte bestehen zu wollen!


    Ich finde es dennoch gut, wenn hier auch andere Meinungen geäußert werden. Denn auch das gehört zu unseren Grundrechten auf eine freie Meinungsäußerung!

    @else


    Also ich sehe die Frist des Heimatvereins deines Sohnes deshalb als gewahrt an, weil sowohl die Online-Nichtzustimmung als auch der Poststempel mit der schriftlich nachgereichten Nichtzustimmung vor dem 14.07. waren. Wäre der Versand nicht 1 - 2 Tage vor dem 14.07. erfolgt, so hätte der Vorgang nicht am 14.07. edv-technisch abgeschlossen werden können.


    So wird das nix! Mir scheint, es bleibt allenfalls der zivile Klageweg. Der ist möglich, weil du der gesetzliche Vertreter eines unmittelbar betroffenen minderjähigen Hobbysportlers bist. Auf irgendein Sportgerichtsverfahren mußt du dich nicht einlassen, weil es hierbei nicht um satzungsgerechte Vereinswechsel geht, sondern um einen unangemessenen Eingriff in die Freizügigkeit, die lt. Grundgesetz ein hohes Schutzrecht genießt. Weil in diesem Zusammenhang ja der "Freikauf" als Alternative zur Sperre deines Sohnes genannt wird, kann das Gericht ebenfalls klären, ob es statthaft ist, einen Pauschalbetrag ohnte den Nachweis von tatsächlich entstandenen Ausbildungskosten zu verlangen. Hierzu gibts das Urteil des OLG Bremen, welches Präzidenzwirkung haben könnte. Desweiteren gilt zu klären, ob eine Wechselregelung auch dann gilt, wenn bei der Aufnahme in den Verein nicht gesondert darauf aufmerksam gemacht wird, da es von Sportart zu Sportart durchaus unterschiedliche Regelungen geben kann.


    Mit einem Fachanwalt sehe ich durchaus Chancen, ein "normaler Anwalt" wäre hier vermutlich überfordert. Sofern du eine Rechtsschutzversicherung hast, wird sie dir bei der Auswahl eines Anwalts helfen.

    @else


    War jetzt der 14.07.:


    1. Datum des Poststempels mit dem Widerruf der Freigabe vom Heimatverein?
    2. Datum des Eingangs beim Verband?
    3. Datum der edv-technischen Erfassung des Widerrufs beim Verband?


    Das ist bei der Fristenwahrung die entscheidende Frage!

    @Stannis74


    Die Gründe für eine vorzeitige Ermüdung kennen wir nicht genau. Aber richtig ist auf jeden Fall deine Beobachtung, dass Spielformen ein wichtiges Trainingselement ist.


    Deshalb könnten weiterere Ursachen, warum ein Team bereits nach 60 Minuten ermüdet, verantwortlich sein, wie:


    - technische Unterlegenheit wird durch übermäßiges Laufen auszugleichen versucht
    - taktische Unterlegenheit soll durch übermäßiges Laufen kompensiert werden
    - Trainer fordert übermäßige Laufarbeit durch permanentes Hineinrufen


    Da diese Ursachen in der Hauptsache durch den Trainer erkannt und korrigiert werden können, wären Aus- und Fortbildungen ein wirksames Mittel. Natürlich hilft auch Literatur und die Diskussion im Forum.

    Was hat denn das noch mit dem Ausgangspost zu tun? Ohne jetzt jemandem zu nahe treten zu wollen. In letzter Zeit wird vermehrt um Kaisers Bart diskutiert und die ursprünglichen Themen bleiben auf der Strecke.

    Ja, da hast du recht! Man muß schauen, dass man beim Thema bleibt. Mein Hinweis bezog sich lediglich darauf, dass man in jedem Jugendalter möglich ist (also auch in der D-Jugend-Zeit) eine sehr gute Ausbildung machen kann. Das manche das DFB-Konzept als Gesamtheit für eine Bibel halten, war sicher nicht dienlich und führte zur Diskussion um des "Kaisers Bart".


    Um zum D-Jugend-Alter zurück zu kehren ist meine Überzeugung, dass es mit der weiteren Verbreitung des ballorientierten Spiels auch eine Veränderung der Schwerpunkte vom Dribbling in Richtung Paßspiel geben wird. Ein besonderer Schwerpunkt ist hier die Förderung der Handlungsschnelligkeit in Kombination der Entwicklung von Spielintelligenz. Der Zweikampf wird sich nicht mehr, wie bei gegnerorientierten Spiel gleichermaßen in allen 3 Zonen des Spielfelds abspielen, sondern vermehrt in den beiden äußeren Dritteln, wo sich nach einem Zweikampfgewinn unmittelbar eine Torchance ergibt. Den Zweikampf im eigenen oder dem mittleren zu suchen, statt präzise und zügig zum Mitspieler zu passen, wird eine geringere Bedeutung erlangen. Weil jedoch nicht jeder Paß ankommt, sollte man im Kampf um den Ball die Techniken zum Ballgewinn schon gründlich erlernen.