Beiträge von TW-Trainer

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    @Günter


    Über wieviele "sträubende Haare" von dir sprichst du?


    Und wen willst du erziehen? Kinder, Eltern, Trainerkollegen, Vereinsverantwortliche?


    Ich denke mal, man sollte zwischen dem Ball als Spielgerät und dem übrigen Equipment unterscheiden. Denn um beim Training unnötig lange Wartepausen zu vermeiden macht es durchaus Sinn, für Übungen und Spielformen benötigte Hütchen, Pylonen usw. bereits unmittelbar vor dem Training so aufzubauen, wie sie am besten die Trainerarbeit unterstützen. D.h. in der richtigen Reihenfolge, mit möglichst wenig Umbau-Arbeiten und der gewünschten Unterstützungswirkung im Umfang. Bei den meisten Trainern erübrigen sich manche Fragen von allein, weil nur der Trainer der 1. Seniorenmannschaft über ein ausreichendes Equipment verfügt.


    Da rauft sich so mancher Trainerneuling die Haare, bevor es überhaupt losgehen kann.

    Hier wurde ein interessanter Aspekt ins Spiel gebracht, weshalb ich dazu eine kurze Zusammenfassung eines Professors für Didaktik anführen möchte. Der Prof. beschreibt hierin, dass die Wissensvermittlung via digitaler bzw. analoger Daten per Vortrag ohne gleichzeitige, ausreichende Diskussions- und Übungsmöglichkeit den Wissenstransfer deutlich einschränkt und somit lediglich Fragmente in späteren Phasen nutzbar sind.


    Nicht generell kompatibel mit den vorherigen Ansichten (viele von euch haben sicher davon aus den Medien erfahren), jedoch in diese Richtung orientiert sich ein weiterer Wissenschaftler, dessen Theorie eine auf 4 Tage - Woche reduzierte Arbeitszeit für gesünder und effektiver hält.


    Den wesentlichen Vorteil sieht der in der Bedeutung der Regeneration für Körper und Geist. Seine Thesen werden von "Schlaf/Traum-Forschern" schon länger gestützt. Denn auch sie stellen fest, dass die Verarbeitung von Erlebnissen in Erfahrungen ein komplexer Vorgang ist, der zeitlich nicht unablässig verkürzt werden kann.


    Der Wunsch per Taktiktafel als Medium zum Wissenstransfer die Ausbildung weiter optimieren zu können, stellen sich diese Wissenschaftler kritisch entgegen. Mögen sie altmodisch davor warnen, das Rad gar nicht neu erfinden zu müssen, sondern den richtigen Schwung als natürliche, kindliche Neugier zu nuten, statt als Fortsetzung einer Schulstunde im Training zu referieren, soll es eine Warnung an Jeden sein, der glaubt, zur Not auch einem 10-jährigen nicht nur sein Navigationssystem, sondern gleich sein Auto nach einer theoretischen Einweiseung übertragen zu wollen.


    Fazit: Klar kann man eine Taktiktafel als Medium einsetzen. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass sie altersbedingt kein Ersatz für spielerisches Erlernen darstellt. Und an besonders Ehrgeizige gerichtet: sie kann als Spaßbremse und Verlängerung der Schulstunde das Hobby Fussball auch vermießen, wenn sie alters-/leistungsbedingt oder aufgrund mangelnder Trainerfähigkeiten falsch oder zu intensiv eingesetzt wird.

    Und genau darum ging es mir. Er sollte Spaß dort haben, von kompetenten Menschen betreut werden und wie oben erwähnt, auch durch die alleinige Teilnahme weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Sich unter 50 anderen Kindern von 6 bis 14 zu orientieren und zu behaupten trägt sicher dazu bei.
    Betreuung in den Ferien spielte keine Rolle, er hätte ohnehin Kita gehabt.

    Es geht also nicht (allein) um die Kosten einer Campteilnahme, sondern den Fussball einmal außerhalb des Vereins und mit anderen Augen und Eindrücken zu betrachten und neue Erfahrungen zu sammeln.


    Läßt sich aber nun die Qualität der Camps sowie die Kompetenz des Veranstalters mit den Maßstäben eines Vereins messen?
    Kommt es bei der Beurteilung auch auf die geweckten Motive der teilnehmenden Kinder und deren Eltern an?


    Obwohl ein Vergleich schwierig ist, kommt so mancher Verein im Vergleich dazu schlecht weg, weil man sich dort nicht ausreichend um den Jugendbereich kümmert. Darüber hat man die Möglichkeit sich mit Eltern aus anderen Vereinen auszutauschen.


    Was wieviel wert ist, darüber gibts wie immer unterschiedliche Meinungen! Steht und fällt doch das Angebot mit der Nachfrage. Zwar schießen die Camps nicht mehr wie Pilze aus dem Boden, jedoch gibt es immer noch genügend davon. Waren in den Anfangsjahren fast nur Jungen dort, so ist die Mädchenquote in den letzten Jahren deutlich gestiegen.


    Vereine zeigen sich hin und wieder gern bereit, ein Camp auf dem eigenen Gelände zu veranstalten. Bekommen sie doch vom Camp Trainingsutensilien geschenkt und gekommen gleichzeitig neue Vereinsmitglieder. Dass die Eltern der Kinder alles zahlen (müssen), na das ist dann halt so. Aber wer macht sich schon Gedanken darüber, dass er mit dem Kauf eines Produkts auch dessen Werbung mitbezahlen muß? Es zwingt ihn doch schließlich niemand, es zu erwerben.


    Wie will man ein Camp mit einer Mischung aus Animation aus Kommerzinteressen überhaupt mit den Vereinszielen vergleichen?


    Diese Frage muß gestattet sein, wenn man seine Lehren für die Vereinsarbeit daraus ziehen will!


    1. Ist man in der Jugendarbeit gut aufgestellt? Gibt es ein Konzept und was taugt es?
    1.1. geeignete Trainer (ausreichende sportliche und soziale Kompetenz für modernes, altersgerechtes Training)
    1.2. Flache Hirachien für Ideenschmiede und deren kontinuierliche Optimierung
    1.3. Messmethoden für den erfolgreichen Einsatz und ggf. Anpassung bzw. weitere Verfeinerung


    2. Welche Campinhalte sollte man wie übernehmen?
    2.1. regelmäßige gemeinsame, altersübergreifende Aktivitäten mit Eventcharakter als zusätzliches Ziel für eine engere Vereinsbindung aufnehmen


    3. Einladung kompetenter "Gasttrainer"
    3.1. für "frischen Wind" im Verein könnte man kompetente Gasttrainer einladen, durch die die Kinder und deren Trainer neue Impulse erhalten. Dies setzt den Lern- und Fortbildungswillen aller Verantwortlichen voraus und dehnt den Blick über die Vereinsgrenzen, um sich durch neue Ideen inspirieren zu lassen.


    4. Ideenbörse und Prämierung unter dem Motto "Fussball ist mehr als 1 : 0" von Eltern und Kindern
    4.1. in vielen Vereinen wird das Know-How und Ideenpotenzial von Kindern und Eltern gar nicht genutzt. Stattdessen bekommt man die Antwort: "das war schon immer so und wird in hundert Jahren noch so sein." Jedoch bietet eine permanente Anpassung an die Notwendigkeiten bzw. (Kunden-)Wünsche die beste Garantie für ein gutes Fortbestehen des Vereins. Kontinuierlich gute Arbeit ist kein Zufall, sondern dahinter verbergen sich stets neugierige, entschlußfähige Menschen.
    4.2. die Menschen sind das Größte, sogar größer als das Vereinswappen. Denn mit letzterem kann man sich nur noch den Allerwertesten abputzen, wenn man die selbst gewählten Dogmen als höchstes Ziel ansieht und menschliches auf der Strecke bleibt.

    @Totti


    Es wurde schon sehr viel Richtiges und Wichtiges zum Thema Finten gesagt, was ich kurz als Phasen zusammen fassen möchte:


    1. Vermittlung und Erlernung einer fürs Alter geeigneten Finte als Übung ohne Gegnerdruck im Training
    2. Finte/n als Provokationsregel/n in Spielformen und dem Schwerpunkt/en im Abschlußspiel des Trainings
    3. Finte/n im Wettkampf


    Gerade der Pkt. 3 macht vielen Trainern Sorge, weil sie zeitnah zum Training lediglich eine geringe Anzahl der gewünschten Finten sehen. Die mag zum einen an der anderen Umgebung liegen wie auch am Fehlen der Finten beim Gegner und den Mitspielern.


    Im früheren Straßenfussball wurde altersunabhängig gekickt, weshalb die jüngeren Spielkameraden sich die Finten von den Älteren abschauten und ohne besonders darüber vor einem Spiel nachdenken zu müssen, es von selbst den Älteren nachmachen wollten. Lob für erfolgreiche Aktionen kommen meist auch von den älteren Spielern, die darüber einen besonderen Respekt genießen.


    Diese Form der Erlernung und Automatisierung von Finten läßt sich im Vereinssport mit Altersbindung nicht vollständig übernehmen.


    Weil aber die Ausbildungszeit der Finten nicht auf die F-Jugend beschränkt wird, gibt es gar keinen Grund, es in Drillform unter großem Druck unbedingt in diese Altersgruppe "erfolgreich abhaken" zu wollen. Es genügt zunächst einmal die Vermittlung dieser Fähigkeiten. Der erfolgreiche Einsatz wird individuell unterschiedlich kommen, denn der Fussball wird nun einmal "vom Kopf in den Fuß" gespielt. Die geistige Entwicklung ist jedoch von uns Trainern nur im geringen Maße steuerbar, da es sich auch um biologische Entwicklungsprozesse handelt, die erst in späteren Jahren (zwischen 15 - 20) abgeschlossen werden.


    Ausgenommen von dieser Beschreibung sind hier die hochveranlagten Talente, deren Merkmale sich am einfachsten dadurch beschreiben lassen, dass sie bereits über Fähigkeiten von älteren Spielern verfügen. Inwieweit diese Fähigkeiten konservierbar sind und deshalb bereits in einer frühen Förderphase für später von großem Nutzen sind, darüber mag man zu unterschiedlichen Ansätzen gelangen. Denn viele Wege führen nach Rom. Druck ist in jedem Fall für diese Altersstufe das falsche Mittel.

    @Trainer2003


    Wie schon Andre sagte, besteht ein Verein im Breitensportbereich normalerweise aus ehrenamtlichen Mitgliedern, in der es keine Hirachieform in der Weise gibt, wie man sie in Wirtschaftsbetrieben kennt. D.h. man kommuniziert auf einer Ebene, in der jedes Argument gleich viel zählt. Allerdings haben die Vereinsmitglieder einen Vorstand gewählt, der ihre Interessen vertreten soll. Ihnen gegenüber sind sie verantwortlich und müssen in den Versammlungen Rechenschaft ablegen.


    Der von dir beschriebene Zustand in eurem Verein ist sicher in dieser Art extrem, jedoch in schwächer ausgeprägender Form gängig. Insbesondere im Verhalten und Verhältnis zu den Sponsoren. Ob es sinnvoll ist, den Jugendbereich im Ein- und Ausgabenbereich gänzlich vom Seniorenbereich zu trennen, ist sicher im Einzelfall unterschiedlich zu bewerten. Aber auch hier kann man sich u.U. eine zusätzliche Legitimation über die Mitgliederabstimmung einholen.


    Was jedoch bei euch von Nöten zu sein scheint, sind grundsätzliche Vorgaben für den Jugendbereich, die für die Vereinsverantwortlichen auch nicht nach eigenen Wünschen interpretierbar sind. Dazu zählt die Ausstattung der Jugendmannschaften mit Tricots, Trainingsequitment sowie die privaten Kosten der beschäftigen Trainer. Zwar gilt die Sorgfalt im Umgang mit den finanziellen Mitteln, jedoch hat ein Verein anders als ein Wirtschaftsbetrieb nicht die Vorgabe zur Gewinnerzielung, sondern lediglich die eines ausgeglichenen Haushalts.


    Zur Kenntnisvertiefung deiner Jugendleiter-Aufgaben empfehle ich dir das spezielle Jugendleiter-Fortbildungsprogramm des DFB, des Verbänds bzw. Kreises zu nutzen. Dort wirst du auch Gelegenheit finden, die mit anderen, erfahrenen Jugendleitern auszutauschen. (Man muß ja nicht immer das Rad neu erfinden!)

    @Andre


    Ich kann ich ja verstehen, dass du es mit der Faust in der Tasche hinnehmen mußtest, aber zunächst einmal gilt das, was (schriftlich) vereinbart wurde. Das gilt auch für Kündigung der Vereinsmitgliedschaft. In der Gründungsphase nach dem Krieg wollte man das Vereinswesen auf solide Säulen stellen, um es zum Nutzen des Volkes zur Vermittlung von Werten und Normen in ehrenamtlichen Rahmen zu stellen. Deshalb waren verbindliche Rahmenvorgaben erforderlich.


    Aber wie das nun einmal so ist, werden die Gründerideen mit der Zeit verloren und die vermeintlich stärkere Seite verändert das Regelwerk zu seinen Gunsten. Dadurch kann sich der Wert der Freizeitgestaltung im Verein sogar so weit verändern, dass er für einen Teil der Nutznießer nicht mehr hinnehmbar ist.


    So ist es, wie mit vielen Dingen im Leben: es schadet nicht, sich vor einer vertraglichen Bindung über die Statuten der Angebotsvereine zu informieren und sich dann zu entscheiden. Weil jedoch der Mensch zu Bequemlichkeiten neigt, wird er dies nicht immer tun und sich so selbst vor Probleme und Ärgernisse stellen.


    Wenn man dir also anbietet, die nicht mehr nutzbare Zeit als Spende zu betrachten, dann lass dir doch eine Spendenquittung dafür ausstellen und versuch es bei der nächsten EK-Erklärung geltend zu machen. Ja, ja ich weiß, als Vater einer Großfamilie ist das schwierig, noch etwas von der Steuer abzusetzen, aber vielleicht gibts ein paar Euro zurück?

    @'Superdribbler


    Das ist sicher ein sehr seltener Fall! Aber vermutlich glaubt der Schlauberger von eurem Verein, dass damit eine rechtzeitige Kündigung nicht möglich wäre? Er irrt! Denn wenn du die schritlichen Unterlagen (Versand an die richtige Vereinsadresse, Kündigungsschreiben, Nachricht über Rücksendung aufgrund der Nichtzustellbarkeit/NIchtabholung) hast, dann genügt auch dies als Beleg für die ordnungsgemäße Kündigung. Sie Unterlagen (bzw. beglaubigte Kopien) sollten mit der Neuanmeldung für den neuen Verein eingereicht werden.


    Eine Verweigung der Annahme eines Einschreibens durch Nichtabholung gilt ebenfalls, da hier eine zulässiger Weg zur Vertragskündigung vorsätzlich bzw. fahrlässig gesetzeswidrig ausser Kraft gesetzt werden soll.


    Falls du eine Rechtsschutz hast, lass dich zusätzlich von einem Fachanwalt für Vertragsrecht beraten!


    Viel Erfolg!

    @Grätsche


    Das ist ein prima Tipp für alle "zeitgestressten Trainer", die es nicht immer rechtzeitig zum Training schaffen.


    Sie kommen ja zum Training, um spielend Fussbal zu erlernen! Was spricht also dagegen, wenn man die Reihenfolge ein wenig verändert, weil es sich zeitlich gar nicht anders machen läßt?

    Ich hab da so meine Zweifel, ob Spielabbrüche die Ursache des Problems von stark unterschiedlichen Teams lösen können? Denn ein Spielabbruch sollte eigentlich ein letztes Mittel sein, noch stärkeren Schaden zu vermeiden.


    Deshalb gefällt mir der Ansatz von Ralf Klohr besser. Er ist der Meinung, dass nur ausreichend ausgebildete Trainer mit ihren Teams am Punktspielbetrieb teilnehmen sollten. Für Trainer-Anfänger empfielt er zunächst lediglich Feundschaftsspiele zu vereinbaren.


    Es liegt also auch am Verein, ob er einen unerfahrenen Trainer auf diese Weise ins kalte Wasser schickt, dass der schon nach kurzer Zeit den Spaß an seinen Aufgaben verliert, weil sein Team nur dank eines Spielabbruchs von einer höheren Niederlage verschont geblieben ist.

    @Don


    Ein Automatischmus gibt ganz gewiss nicht! Denn Eltern tragen immer die Verantwortung für ihre Kinder.


    Aber du hast neben der Schule/Beruf noch die Familie und die Freunde vergessen.


    Beim DFB ist man mehrheitlich zur Erkenntnis gelangt, dass ein Wechsel in ein NLZ am besten ab der C-Jugend erfolgen sollte. Denn davor ist genügend Zeit für regelmäßige Kontakte mit den Freunden in der häuslichen Umgebung zur sozialen Entwicklung wichtiger. Ferner möchte man mit den NLZ kooperieren, statt in Konkurrenz zu treten.


    Die regelmäßigen Gespräche in den NLZ sollen dazu genutzt werden, um ein möglichst vollständiges Bild des Kindes zu erfassen. Natürlich ist das keine einfache Aufgabe, denn hierzu müssen beide Parteien ergebnisoffen in die Gespräche gehen. Nicht umsonst hassen die meisten Pädagogen den Elternsprechtag! Ging es früher um erzieherische Themen, so wird heutzutage schon mal mit dem Anwalt gedroht, um mit Nachdruck die unbedingt benötigte Punktzahl zur Erreichung des NC fürs Studium zu erlangen.


    Nur durch beiderseitige Bereitschaft besteht eine gute Chance rechtzeitig abzuwägen, ob der aktuelle Weg richtig ist oder einer Korrektur bedarf.

    @bonyamin


    Also mit deinem Schlußteil kann ich was anfangen. Daran solltest du sicher arbeiten. Ich habe jedoch meine Zweifel, dass nur die Verhinderung gegnerischer Torchancen bereits eine erfolgreiche Wende herbeiführen kann?


    Ein 0 : 12 oder ein 1 : 9 läßt sich nicht allein durch ein ausbaufähiges 1 vs 1 im Defensiv-Verhalten erklären?


    Warum werden nach deiner Meinung deine Angreifer zum Abbrechen eines Angriffs gezwungen? Kann es sein, dass sie nicht zügig genug und präzise und mit dem richtigen Balldruck nach vorn passen und den nötigen Zug zum gegnerischen Tor haben?


    Gibt man dem Gegner genug Zeit, um sich zu sortieren, mögen die Ballstaffetten noch so schön aussehen, sie sind jedoch ineffektiv, weil sich kaum Tore dadurch erzielen lassen!


    Einfaches Spiel (z.B auf der Ballseite zu bleiben, um dort mit einfachen Pässen rasch in den Torabschluß zu gelangen) ist meist die bessere Variante. Gelingt das in ca. 10 Sekunden nach der Balleroberung vors gegnerische Tor zu gelangen, läßt sich meist eine Großchance hrausspielen. Danach hat man nur noch eine normale Torschance, wozu es dann immer ein Quäntchen Glück braucht.


    Prüfe einmal, wie häufig der Gegner eine Großchance hat und wie häufig dies deiner Mannschaft gelingt?


    Der/die Keeper kam bislang in deinen Beschreibungen noch gar nicht vor! Man kann noch so gut spielen, hat der Gegner immer den deutlich besseren Keeper zwischen den Pfosten, wird er das Spiel gewinnen. Aber beim 0 : 12 kann das nur eine von mehreren Ursachen sein.

    @Jose-Mou


    1. Schritt: Ziel (als Sollkonzept)
    Normalerweise definiert man zuerst ein langfristiges Ziel (z.B. zukünftig alle Altersklassen mit Teams besetzen) und leitet ein paar Kernpunkte als Sollmaßnahmen (z.B. Suche von geeigneten Trainern und ggf. Qualifizierung dieser Personen, damit die Erwartungen von Kindern und ihren Eltern erfüllt oder sogar gegenüber den anderen Vereinen übertroffen werden). Schließlich gibt es Restriktionen, aus denen sich eine Abgrenzung zu anderen Zielen (z.B. nur Breitensport und kein Leistungssportangebot) ableiten lassen.


    2. Schritt: Wie sind die aktuellen Rahmenbedingungen im und um den Verein?
    In Form einer Ist-Analyse werden alle relevanten Daten aus den letzten Jahren sowie absehbarer zukünftiger Entwicklungen im Einzugsgebiet des Vereins gesammelt.


    3. Bilderung einer Projektgruppe
    Üblicherweise befasst sich eine Projektgruppe mit der Sammlung und Auswertung der Daten aus der Ist-Analyse. Diese sammelt ebenfalls Ideen und prüft zunächst anhand der Daten auf ihre Machbarkeit.



    4. Steuerungsgruppe
    Weil Maßnahmen häufig mit finanziellen Aufwendungen und konzeptionellen Veränderungen zu tun haben, sollte die Projektgruppe sich vor Einleitung von Maßnahmen mit dem Vereinsvorstand treffen, um dort via Protokoll die Entscheidungen (wer macht was bis wann? Wer kontrolliert wie und bis wann den Erfolg der Maßnahmen?)



    5. Verbindlichkeit
    Leider entwickeln sich häufig nach dem euphorischen Start die Gruppen zu "Laberbuden", weil es an klaren Entscheidungen und ihrer zeitnahen Umsetzung fehlt. Zwar besteht ein Verein immer aus Ehrenamtlichen, jedoch nützt es wenig, sich immer dann aufs Ehrenamt zu berufen, wenn jemand auf eine Entscheidung wartet. Denn nicht selten hängt daran eine ganze Kette von Entwicklungen, die ins Stocken gerät. Man weiß auch nicht immer im Vorherein, ob man die beste Entscheidung getroffen hat. Aber selbst die Zweit- oder Drittbeste Entscheidung ist vielfach besser, als Garkeine!


    Ich wünsche dir viel Erfolg für die nächsten Jahre!

    @werweisswas


    Aus den von dir beschriebenen Fähigkeiten deiner Mannschaft müßte sich eigentlich ein differenzierteres Individualverhalten im Wettkampf ergeben?


    1. Die beiden Neuen
    So kann ich noch gut verstehen, dass deine beiden neuen Spieler noch nicht gelernt und verstanden haben, dass sie den ballführenden Gegner im besser seitlich statt frontal anlaufen können, um so zunächst den Gegner nach außen abzudrängen, das Tempo heraus zunehmen und schließlich zum Ballgewinn attackieren.


    2. Die 5 ohne Selbstvertrauen
    Ich vermute mal, dass du dies aus ihrem Zweikampfverhalten abliest. d.h. sie drehen sich beim gegnerischen Schußversuch weg, um nicht vom Ball getroffen zu werden oder sie attackieren nicht mehr, sobald der Gegner ihren Körper zwischen sich und den Ball gestellt haben.


    3. Der 1 technisch starke Spieler
    Versteht deine Anweisungen nicht, kann für sich darin nichts Positives abgewinnen, weil sie seine Aktivitäten einschränken


    4. Die 4 eigentlich guten Spieler
    Sie werden im eigenen Trainingsspiel teilweise unterfordert und haben Schwierigkeit, bei höherem Tempo im Wettkampf mit dem Gegner mitzuhalten.



    Das Problem ist, dass man bei Niederlagen wenig Erkenntnisse bekommt, denn vieles von dem was man sich vorgenommen hat, hat nicht geklappt. Hingegen kann man aus Siegen mehr Wissen schöpfen, weil hier der Spielplan in weiten Teilen gut funktioniert hat.



    A. die schnelle Methode
    Mache im Trainng Kleingruppen und gestalte ihren Fähigkeiten entsprechende Schwierigkeitsgrade, damit sie möglichst viele Erfolgserlebnisse bekommen. Mit dem Erfolg werden sie selbstbewußter, trauen sich mehr zu und riskieren auch im Spiel mehr und geben nicht so leicht auf. Kurzfristig ersetzt der Spaß den Sieg, jedoch wird sich das Verhältnis als Folge vom Spaß beim Fussball verändern.


    B. die langsamere und nachhaltige Methode
    Schaue erfahrenen Trainern über die Schulter. Themenbezogene Kurzschulungen in deiner Nähe können dir helfen, etwas tiefer in die Thematik einzusteigen und altersbezogene Lösungen zu finden. Falls es dir danach noch mehr Spaß macht, könnte eine Lizenztrainerausbildung in Betracht kommen.


    Fast alle Trainer sind so angefangen wie du! Deshalb gibts gar keinen Grund verzweifelt zu sein. Man braucht eine Zeit, um sich das nötige Wissen und die Erfahrungen anzueignen. Diese Zeit solltest du dir gönnen.

    @bonyamin


    Verstehe ich dich richtig? Dein Team spielt ganz ordentlich nach vorn, aber ist nach Ballverlust nicht schnell genug hinter dem Ball?



    Mm, kann eine Reihe von Ursachen haben:
    1. Lange Pässe nach Ballgewinn. Dann kann das Mittelfeld und die Abwehr nicht schnell genug nachrücken und es entsteht ein Loch im Mittelfeld, was der Gegner bei Ballgewinn sofort nutzt
    2. Viele Quer- und einige Rückpässe beim Spielaufbau. Weil kaum Raumgewinn da, rückt die Defensive immer weiter auf und man ist offen bei gegnerischen Konter
    3. Einige Spieler übertreiben das Dribbling; die Kollgen schauen zu und schalten auf "Zuschauermodus", d.h. sie passen sich nicht mehr in ihrem Positionen der Bewegung des Balles an
    4. Unerfahrene, geistig und/oder körperlich langsame Spieler im Team


    Kämpfen allein macht es nicht, denn auch der Gegner wird seine Kraft in die Waagschale werfen. Wenn die Spieler merken, dass sie trotz größter körperlicher Anstrengung im Spielverlauf immer chancenloser werden, wird man allein durch Motivation das Spiel kaum noch umbiegen können.


    Statt hier allein in Richtung körperliche Fitness (z.B. Zweikämpfe, Dribbling und Torabschlüsse) zu trainieren, solltest du probieren, deine Mannschaft "geistige Fitness" zu verabreichen. Man nennt es auch Handlungsschnelligkeit. Denn wenn sie eine Situation schneller erkennen, als der Gegner, sind sie häufig als Erster am Ball und können sich viele Zweikämpfe mit dem Risiko des Ballverlustes schenken. Ohnehin sind nur die torentscheidenden Zweikampfgewinne von Bedeutung.


    Man spielt nur so gut, wie man trainiert. Deshalb ist deine Idee im Training etwas zu verändern genau richtig!


    Hier mal ein paar Vorschläge für Abschlußspiele mit Provokationsregeln:


    1. Rückpässe und/oder Querpässe sind verboten (hierbei trainierst du einen schnellen Spielaufbau)
    2. In der eigenen Häflte max. 2 Ballkontakte (trainiert zügigen Spielaufbau)


    3. Intensivierung des Abschlußspiels durch:
    a. auf jedem Hütchen der Spielfeldumrandung einen Ball positionieren
    b. schießt jemand den Ball ins aus, muß er ihn wieder holen
    c. der Gegner darf sich sofort einen Ball in der Nähe des ins Aus gegangenen Balls vom Hütchen nehmen und einwerfen
    d. der ins Aus gespielte Ball wird aufs nunmehr leere Hütchen positioniert.


    Es wird ein wenig Zeit dauern, bis es alle Spieler kapiert haben. Aber dann kannst du erkennen, wie deine Spieler schneller und besser in ihren Entscheidungen werden. D.h.:
    - die Pässe werden präziser, weil man sonst den Ball aus dem Aus holen muß und der Gegner während dieser Zeit einen Überzahl-Vorteil hat
    - die Torabschlüsse finden erst nach gut vorgetragenen Angriffen statt, weil der Ball sonst neben oder übers Tor geht und wiedergeholt werden muß
    - der Keeper hält mehr Bälle fest, statt sie zur Ecke ins Aus zu lenken


    Plane jedoch eine kürzere Zeit ein oder mache eine kurze Pause, denn es ist sehr viel intensiver.


    Hinweis: Genauso, wie man während der Warmmachphase Elemente des Trainingsschwerpunkts einbauen kann, darf auch das Abschlußspiel Scherpunktthemen behandeln.


    Falls das Ganze noch nicht so richtig funktionieren sollte, probier mal einige Übungen von Matthias Nowak zur Verbesserung der Handlungsschnelligkeit als Vorbereitung fürs Abschlußspiel. Wenn deine Spieler fitter im Kopf werden, werden ihnen die gruppentaktischen Übungen und Spielformen sehr viel leichter fallen.


    Würd mich freuen, wenn du uns über die Veränderungen berichtest?!

    @holzi
    Ihr habt es genau richtig gemacht. Die Kinderpsychatrien sind heutzutage voll von Kindern, die "funktionieren" sollen und deshalb überall zu den Besten gehören müssen.


    Man muß den Kindern die Chance geben sich zu entwickeln. Diese Wegstrecke ist unterschiedlich lang und nur sehr selten gerade. Nur dann, wenn ihr es zwingt, auch dann auf deinem für ihn gerade ungeeigneten Weg gehen seinen Willen weiterzugehen, kann Schaden entstehen. So wird es unter Freunden wieder die Zeit und die Geborgenheit finden, die es während dieser Zeit vermißt hat. Ob es sich überhaupt an die Erlebnisse aus der NLZ erinnern mag, die auf jeden Fall für die stolzen Eltern etwas ganz besonderes war, wird auch die Zeit danach zeigen, in der es die Erfinnerungen für sich verarbeitet.


    Mir sind da so seltsame Fälle in der Erinnerung, dass Jungs sehr früh vom Elternhaus in den Fussball geschickt wurden, zwar später erfolgreiche Spieler wurden, aber aus der NLZ nichts mehr wissen (wollen)! Aber es gibt auch Fälle, in denen sie als Erwachsene sagten, dass es rückblickend eine schöne Zeit gewesen sei, jedoch doch eben auch nicht mehr wie ein Lebensabschnitt, dem ein anderer ebenso schöner gefolgt sei.


    Dann gibts da noch die Typen, die fast nur die negativen Erlebnisse aus der NLZ-Zeit erzählen. Da gibt`s dann eine "Lücke im Lebenslauf", weil man sich fragt, wie es denn weitergehen konnte. Aber irgendwann haben sie den Dreh gekriegt und sind noch stärker wieder zurück gekommen und haben die, die sich von Anfang an für den Erfolg gequält haben, mit einer gewissen Lockerheit und Leichtigkeit überholt.


    Träumen muß erlaubt sein, aber der regelmäßige Blick auf die Realität kann nicht schaden. Wenn Eltern für ihr Kind das Beste wollen, werden sie meistens richtig entscheiden oder rechtzeitig korrigeren. Nur, wenn sie sich den Zielen Dritter in einer stark nach Leistung ausgeprägten Gesellschaft allzusehr verschreiben, kann der Druck auf das Kind irgendwann zu groß werden. Denn es ist nicht dein, sondern die Zukunft und Gesundheit des Leben deines Kindes, was du dann aufs Spiel setzt!

    @Günter


    Zwecks Risikominimierung gibt es ja schon heute Maßnahmen. Angefangen von den Kameras der Poizei, die auf gewaltbereites Zuschauerpotenzial gerichtet sind, bis hin zu Sozialarbeitern in den Fangruppen. Natürlich könnte man durch weitere finanazielle Aufwendungen (z.B. Zuschauer nur ausserhalb der "Wurfzone"), aber eine 100 %-ige Garantie, dass nichts passiert, die gibt es nicht. (siehe Schuß auf Hertha-Bus)


    Hinzu kommt, dass andere wie in der normalen Rechtssprechung kürzere Entscheidungsfristen zu beachten sind. Man hat nur eine sehr kurze Zeit zwischen der 1. und 2. Pokalrunde.


    Und schließlich: wie will man es anders regeln, als dass der Heimatverein für ein friedliches und störungsfreies Fussballspiel zu sorgen hat?


    Es hat vor etwas längerer Zeit mal eine ausführliche Analyse über gewaltbereits Ultras gegeben, bei der festgestellt wurde, dass die Mitglieder aus allen Schichten der Gesellschaft stammen. Zwar waren die Motive eines Arbeitslosen, eines Studenten und eines Millionärssohes unterschiedlich, aber das Ziel unerkannt gewalttätig zu sein, vereinte sie. D.h. selbst bei noch so intensiver Aufklärungsarbeit in den Vereinen wird man niemals alle erreichen können.


    Aber vielleicht überlegt der VFL Osnabrück, wie viel ihm zukünftig Fans, die dem eigenen Verein mehr schaden als nützen, wert sind? Jedoch hat es Warnsignale gegeben, auf die nicht entsprechend reagiert wurde. Denn Kravalle gabs schon vorher! Nicht ohne Grund wurde die Partie gegen Preußen Münster als Risikospiel von Seiten der Polizei deklariert!


    Mitleid empfinde ich mit den friedlichen Zuschauern und Spielern, die um ein Fussballfest gebracht wurde.

    @Günter


    Auch ich komme zum gleichen Ergebnis, das es kein Erfolgsrezept gibt.


    Hätte früher nie gedacht, dass mittelmäßig talentierte Kinder später derart große Leistungsprünge machen, die in den Profifussball, teilweise sogar mit Länderspieleinsätzen führen!


    Andererseits hatte man sich früh zu Erfolgsprognosen von besnders begabten Talenten hinreißen lassen. Fast alle scheiterten auf ihrem Entwicklungsweg. Aber Scheitern wäre hier eigentlich der falsche Begriff! Sie wollten es vielfach so. Nur ihre Umgebung hatte mehr von ihnen verlangt. Irgendwann haben sie sich "geoutet" und endlich war Ruhe!


    Geblieben sind nur sehr begrenzte Einsichten, sein Pulver nicht schon zu früh zu verschießen und an sich auch dann zu glauben, wenn andere die Leistungen negativ beurteilen. Letzendlich bestimmst du selbst, was du willst und entscheidest mit, wie weit es geht.


    Aber diese Erkenntnisse: nie aufzugeben, sondern zu kämpfen, wenn es sich für dich lohnt, sind gar nicht fussballspezifische, man könnte diese positive Lebenseinstellung auf alles Andere übertragen.


    Ich hatte z.B. nie die Möglichkeit im Breitensport trainieren zu dürfen. Deshalb beneide ich diese Trainer. Man kann es sich nicht immer aussuchen, aber es gelingt fast immer das Beste daraus zu machen!


    Schließlich aber gehört auch immer eine große Portion Glück dazu, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, wo man gebraucht wird. Wenn aber bei wichtigen Dingen des Lebens der Zufall dann Pate steht, wie soll man darauf hin arbeiten können?


    Vom fast Unmöglichen zu träumen, um das Mögliche erreichen zu können, dieser Wunsch könnte Hoffnung und mancherlei Berge versetzen. Aber schließlich liegt es an jedem selbst, sein Glück zu finden und nicht dem dem Glück zu suchen, was nur die Anderen zufrieden macht!


    Schließlich ist der Fussball ja nur die zweitwichtigste Sache im Leben! Was das Wichtigste ist, das weiß nur jeder für sich! Manch einer weiß es auch gar nicht!

    @Fussballvadder


    Ja, das ist O.K. für diese Altersstufe. Denn hier gehts zunächst einmal um nichts Anderes, als um die Vermittlung von Basisfähigkeiten. Da sollte man lediglich auf die Anwendung das Verständnis von elementaren Bestandteilen der TW-Position achten.


    Lassen wir mal das "Zerren an den Armen des Keepers" weg und erstetzen es durch ein paar verständliche Worte, dann finde ich das Abkippen aus der Sitz- und der Knieposition ganz O.K. Vermutlich wird auf einem anderen Clip der restliche Ablauf des Abkippens gezeigt? Dort wird sicherlich auch gezeigt, dass alle Übungen zu beiden Seiten hin erfolgen sollten.


    Natürlich ist es für so junge Keeper auch noch nicht einfach, einen flach- oder halbhoch gespielten Ball vor dem Körper zu fangen, weil die Arme noch zu kurz sind. Aber es muß ja auch noch gar nicht alles perfekt sein! In dieser Altersphase kann der Wunsch nach Perfektion beim Trainer des Spaßfaktor des Kindes schmälern.


    Zu überdenken und zu überarbeiten gelten die traditionellen, aber spielfernen Methoden in der TW-Ausbildung? Muß das, was im Spiel sowieso nicht vorkommt, trainiert werden? Ja, wenn es dem Training von häufig vorkommenden Bewegungsabläufen dient und nein, wenn es um die Perfektion fussballuntypischer Situationen geht. Häufig geht es hier jedoch auch ums Training der Handlungsschnelligkeit. Hier sind die Multitasking-Übungen (u.a. von Matthias Nowak) mehr als nur ein Ersatz, weil sie weitaus variantenreicher Körper und Geist trainieren. Auch bei der TW-Ausbildung nimmt das Multitasking eine immer größere Bedeutung im Training ein. Denn ein "heller Kopf" hat fast immer auch "schnelle Füße"!

    @Andre


    Ich sehe es genauso wie du!


    Wie will man soetwas wirksam verhindern? Mit den jetzigen Sicherheitsmaßnahmen sicher nicht!


    Es müßte dann jeder Zuschauer seine kompletten Tascheninhalte leeren. Das Rauchen oder die Zunahme von Getränken jeglicher Art müßte verboten werden.


    Oder man müßte die Stadien umbauen. Entweder die Entfernung zu den Fans vergrößern oder "Affenkäfige" mit einem engmaschigem Draht ums Spielfeld bauen. Dann sieht man vermutlich auf den unteren Rängen nicht viel vom Spiel, aber man hätte der Sicherheit genüge getan.



    Aber der Pressesprecher von RB Leizgi nimmt im gleichen Atmzug zur notwenigen Urteilsakzeptanz den Begriff der Manipulation in den Mund! Was, wenn sich herausstellt, dass als VFL-Fan verkleidete RB-Leibzig-Fans auf einen günstigen Moment warten, um den wenige Meter von ihm entfernten Schiedsrichter mit Feuerzeug und anderen Gegenständen zu bewerfen, damit ihr Team für den Fall eines Rückstands trotzdem eine Runde weiterkommt. Unmöglich?


    Iar doch der DFB zu böld mit seinene Urteilen und der VFL Osnabrück hats ohnehin nicht verdient weiterzukommen. "arum sollte man als "echter Fan" Skrupel haben? Da lacht man sich doch rings ums RB-Stadion mit den Kumpels über die Nummer noch in ein paar Jahren schlapp!