Beiträge von TW-Trainer

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    @Karl:


    Zeitaufwand für Organisation von Training und Spielen, Kosten für Fahrten zu Auswärtsspielen, zu Staffeltagen, usw.


    Hier gibt es nicht nur eine Verifizierung innerhalb der männlichen Trainerschaft nach Verein und Liga, sondern auch nach Liga nach Geschlecht. D.h. im Durchschnitt ?( verdienen Männer, die Frauen-Profimannschaften trainieren mehr als ihre weiblichen Kollegen. Ähnlich sieht es im oberen Leistungsfussball sowie den weiblichen Nachwuchsabteilungen aus. Weil es keine Unterschiede beim Faktor Kompetenz weder in der Ausbildung und Erfahrung gibt, läßt sich kein anderer Grund finden, als dass man davon überzeugt ist, dass ein Mann mehr Geld für seine Arbeit haben muß als eine Frau.


    Wie das im Breitensport ist, kann ich dir aber nicht sagen!


    OT: so wird das hier gerechnet:


    WAS KOSTET EIN EIGENER MITARBEITER
    Monatliche Kosten
    Bru@olohn Schabearbeiterin 2.600 €
    Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (20%) 520 €
    Rückstellung für Urlaub Arbeitnehmer (10%) 260 €
    Rückstellung für Krankheit Arbeitnehmer (5%) 130 €
    BerufsgenossenschaYsbeitrag (4%) 26 €
    Zwischensumme 3.536 €
    +
    Benefits, z.B. VL-­‐Sparen
    KanDnenzuschuss Altersvorsorge

    +
    Verwaltungskosten
    Gehaltsabrechnung
    Aktenführung
    Jahresbeurteilung

    +
    Unproduk4ve Zeiten
    Versammlungen/InformaDonsveranstaltungen
    Weiterbildungszeiten
    Sonderurlaub
    Weitere Aufwände


    Kosten für die Personalbeschaffung
    Stellenanzeigen
    Bewerberkorrespondenz
    Interviews führen Verträge erstellen
    Kosten für die Erhaltung der Qualifika4on
    Unterweisungen
    Schulungen/Personalentwicklung
    Kosten für die Personalabsteuerung
    Abfindungen
    Evtl. Arbeitsgerichtskosten
    Weitere Aspekte
    Evtl. werden weitere Betriebsratsmitglieder freigestellt, da sich die Mitarbeiteranzahl erhöht.


    Wenn du es besser hast, dann sei froh!

    @tobn


    1. Rückwärtsbewegung
    1.1. Rückwärtslaufen bei kurzer Distanz
    Bei kurzer Distanz geht der Keeper mit nach vorn gebeugtem Oberkörper auf den Fussballen in kurzen, schnellen Schritten rückwärts. Durch diese "vorwärts orientierte Rückwärtsbewegung" ist er jederzeit in der Lage über Körperspannung und gutem Schwerpunkt zum Ball hochzuspringen, ihn zu fangen oder zu lenken. Im Breitensport sieht man noch häufig eine andere TW-Variante. Hierbei wird beim Rückwärtslaufen auch der Oberkörper in Rückwärts-Laufrichtung gebracht. Aufgrund des ungünstigen Schwerpunkts und fehlender Körperspannung (Körper ist lang ausgestreckt) fällt der Keeper wie eine "Bleiende" nach hinten, ohne den Ball abwehren zu können.


    1.2. Vorwärtssprint bei mittleren, aber besonders bei längerer Distanz
    Hierbei dreht sich der Keeper. Er sprintet mit Höchsttempo in Richtung Tor, jedoch ist der Kopf weiterhin in Ballrichtung, sodass die Flugbahn während der gesamten Zeit genau beobachtet werden kann.


    Ob sich der Keeper umdreht, hängt davon ab, ob er den Ball fangen kann oder aber nur noch im Sprung übers Tor lenken kann. Ist letzteres der Fall wird er die Armseite zum Lenken/Fausten nehmen, aus der der Ball kommt, weil er nur hier im Flug einen längere Korrekturstrecke hat, um sich den richtigen Druckpunkt auszusuchen.


    Die Distanzverkürzung und Ballbeobachtung findet also gleichzeitig statt. Es ist auch ganz wenig TW-Situationen, in denen ein Keeper nicht gleichzeitig den Ball beobachtet und seine Position verändert.


    Tipp: Manuel Neuer besitzt ein besonders variables Stellungsspiel. Beobachte mal genau, wohin er schaut, wenn er in Torrichtung zurück sprintet. Der schaut nicht zum eigenen Tor, sondern fixiert den Ball.



    Trainierbarkeit von langen, hohen Bällen aus seitlicher Position


    Ja, auch ich trainiere mit den Keepern schon viele Jahre diese Bälle. Allerdings war das Motiv ein anderes. Denn es ging hierbei darum, verunglückte Flanken, die zu gefährlichen Torschüssen wurden (vgl. Müllter-Tor im letzen Championsleague-Spiel) abzuwehren.


    Wenn es jedoch zu einem taktischen Mittel wird, dann wird auch der Balldruck noch höher werden, sodass der Keeper noch weniger Reaktionszeit hat. Folge: er muß unterscheiden, ob der ballführende Gegner seitlich oder zentral in die eigene Hälfte eindringt.


    Mal schauen, ob man schon in den nächsten Wochen sowohl mehr Torabschlüsse wie auch ein geänderters TW-Positionsspiel sehen wird. Denn die Entscheidung wird sicher auch davon abhängen, ob man den Treffer als "Sonntagsschuß" wertet oder aber diese Situation für trainierbar hält?

    @tobn


    Ich möchte gern in deinem Statement auf 2 Dinge eingehen:


    1. In welcher Reihenfolge sollte der TW hohe, lange Bälle abwehren
    Je nach Schußdistanz bewegt sich ein Keeper entweder in der vorwärts orientierten Rückwärtsbewegung (kürzere und mittlere Distanz) ober mit Laufrichtung zum Tor (längere Distanz) in Richtung der Torlinie. Junioen und Torhüterinnen sollten sogar aufgrund ihrer geringeren Körperlänge bis auf die Torlinie zurück, um so selbst bei Bogenlampe eine gute Chance zu haben, den Ball zu fangen oder übers Tor zu lenken.
    Um eine gute Abwehrchance zu erhalten, sollten die Keeper sich unmittelbar nach der Antizipation eines langen, hohen Balls in Richtung Tor bewegen. Weil (wie hier) beim seitlichen Schuß die Torfläche schmal, aber die Tortiefe sehr groß ist, wäre die weitere Beobachtung fatal, weil er dann vermutlich zu spät käme. Deshalb sollte er sich zunächst auf Zielposition begeben, weil es sich hierbei um eine Zielverteidigung und nicht um eine Raumverteidigung handelt.


    2. Situation richtig erkennen
    Das hast du komplett richtig beschrieben. Allerdings sollte man Bedenken, dass der Keeper nicht die Sicht der Fernsehkamera hat und wesentlich weniger Zeit zur Analyse und Reaktion hat. Jedoch ergibt sich hier durch die Positionen der Mitspieler und der Gegner ein zweiter Grund, warum Ter Stegen besser beraten gewesen wäre, weiter hinten zu bleiben.


    Mich würde allerdings noch interessieren, ob der Distanzschuß deiner Meinung nach trainierbar ist oder tatsächlich ein Sonntagsschuß war? Denn im Gegensatz zum Distanzschuß aus zentraler Position, ist ja hier die Tortiefe deutlich größer! Ich frage deshalb, weil ich nur einen Tag später 2 Tore des selben Spielers gesehen habe, wo die seitliche Position gleich war. Allerdings war die Distanz etwas kürzer. Bei beiden Toren stand der Keeper deutlich vor dem 16-er, als würde er eine Flanke erwarten.

    In den meisten Firmen gelten Tarifverträge

    OT


    Hier ist das leider die Ausnahme. Da wird schon mal die Belegschaft ausgetauscht, wenn der Chef erfährt, dass die heimlich in eine Gewerkschaft eingetreten sind. Selbst große Betriebe verlagern ihren Geschäftssitz ins Ausland, wenn sie so groß werden, dass sich aufgrund der Firmengröße der Zwang zur Bildung eines Aufsichtsrates ergibt.


    Tja, da muß ich dann wohl auch nicht mehr viel sagen, wenn es um Gleichberechtigung, d.h. gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit geht oder?

    Lach...im Gegenteil...bin selber kein Deutscher....nur manche Landsmänner wissen einfach nicht wie man sich zu benehmen hat. Und das hat nichts mit Rassist oder so zu tun. Im Gegenteil...

    Ich bin auch kein richtiger Deutscher! Allerdings habe ich über meine vielen Auslandsaufenthalte festgestellt, dass es keinen Unterschied in den Nationalitäten gibt. Überall kann man Freunde finden, aber überall hat man auch Idioten. Das ist weder vom Glauben oder der jeweiligen Mentalität. Dieses pauschale Freund/Feindbild, wie es hier dargestellt werden soll, gibt es nicht.


    Wenn sich also manche Ausländer wie auch manche Deutsche nicht benhmen können, worin liegt dann der Wert dieser Aussage? Doch nur darin, sich über diese Personen zu stellen, Macht zu erlangen und sie zu diskriminieren.


    Natürlich darf der Sport sich nicht von der Politik dominieren lassen, aber es gibt Grenzen, in denen er Farbe bekennen sollte. Denn wenn es schon die Kinder die Vorurteile mit der Muttermilch mitgekommen, welche Zukunft besteht dann, dass der Sport die Gesellschaft bereichert?


    Ein anderes Thema ist die Gleichberechtigung. Leider gibt es die nicht einmal im eigentlich sehr fortschrittlichen deutschen Fussball. Erst kürzlich hörte ich von einem Staffelleiter, der generell Mädchenteams in Jungenstaffeln verbieten wollte. In Diskussionen mit Trainerinnen wird immer wieder darüber berichtet, dass sie für gleiche Leistungen schlechter bezahlt werden.


    Natürlich gibts auch die kulturellen Unterschiede dort, wo es keine Integration gegeben hat. Das will ich auch gar nicht leugnen. Ich denke, es ist sehr wohl ein Thema für ein Sport-Forum, selbst wenn das von einem Kollegen aus den Neuen Bundesländern anders gesehen wird. Denn es ist nicht O.K., wenn man jemanden aufgrund seiner Nationalität, Hauptfarbe oder Sprache anders behandelt.


    Zum Thema: die spielen doch nur unter sich zusammen kann ich sagen, dass es solche Beobachtungen in anderen Teams geben kann. Es liegt jeweils am Trainer, den Kindern klarzumachen, dass der Fussball eine Mannschaftssportart ist, bei der jeder Spieler gleich wichtig ist.

    Ich denke mal, mit folgender Aussage hast du dein Motiv zur Erzingung einer Mannschaftszugehörigkeit deines Sohnes zur E 1 entlarvt:


    Denn zum Thema "... nur Ausländer, die unter sich spielen und nicht wiessen wie man sich aufzuführen hat ... darf ich wohl für die Forumsmehrheit in aller Deutlichkeit sagen:


    Wir legen beim Fussball großen Wert auf den gegenseitigen Respekt! Unabhängig von Herkunft und Hautfarbe!


    Einem Vater, der sich mir gegenüber als Rassist in der Weise erkärt, würde ich mit dem vorgenannten Respekt-Kodex die Mitgliedschaft fristlos kündigen Selbst, wenn`s mir um dieses Kind leidtäte.

    Erst einmal vielen Dank für eure Antworten.


    Ich will`s noch mal mit anderen Worten versuchen, den Unterschied zwischen einem seitlichen und zentralen Schuß zu erläutern. Dazu möchte ich die weitaus häufigere Situation eines 1 gegen 1 Duells zwischen Angreifer und Torwart beschreiben.


    Hierbei ist es ja so, dass der Keeper beim zentralen Angriff weiter aus seinem Tor muß, um genügend Torfläche zustellen zu können, während die Distanz zum eigenen Tor beim von der Seite andribbelnden Angreifer wesentlich kürzer ist, weil auch die zuzustellende Torfläche kleiner ist.


    Wenn jetzt also dieses Stellungsspiel auch auf die Distanz übertragen würde, dann dürfte der Keeper weiter aus seinem Kasten, wenn der Gegner den Ball im zentralen Mittelfeld führt und müßte sich etwas tiefer positionieren, wenn der Gegner den Ball seitlich führt.


    Allerdings ist hierfür die Begründung gegenüber der Kuzrdistanz eine Andere. Denn der gefährliche Distanzschuß kann nur ein hoher Ball sein, dessen Flugbahn eine andere ist als ein Schuß aus kurzer Distanz.


    Deshalb ergibt sich beim seitlichen Angriff eine andere Torfläche (sie ist viel tiefer, aber nicht so breit), die man nicht mehr zustellen kann. D.h. der Keeper hat nur dann eine Chance, wenn er sich rechtzeitig tief genug positioniert, um den Ball im Sprung abzuwähren. Ob er ihn fängt, faustet oder übers Tor lenkt, ist dann situationsabhängig.


    Hoffentlich hat jetzt jeder Interessierte die Logik dahinter verstanden, dass es durchaus sinnvoll ist, beim seitlichen Angriff etwas näher zum Tor zu stehen als bei einem Frontalangriff? Die Frage ist ja nicht nur, kann der Torwart den Ball halten, sondern wodurch kann man die Wahrscheinlichkeit eines Abwehrerfolges erhöhen?


    Wie ich aber schon beim ersten Beitrag sagte, fallen solche Tore aus kürzerer Distanz fast an jedem Spieltag. Hierbei ist die Schußhärte sehr viel geringer, weil auch kurzer Distanz nur dann ein Tor gelingen kann, wenn die Flugbahn einen hohen Bogen beschreibt (sonst geht der Ball drüber)! Hierbei gibts unter den Experten kaum unterschiedliche Beurteilungen. Allerdings ist man sich bei den Distanzschüssen immer noch uneins!


    Weitere Wortmeldungen sehr erwünscht!

    @Disenfticon


    Die Diskussion darüber, wer in welcher Mannschaft spielen soll, gibt es vor jeder neuen Saison. Hierbei wird versucht, die Freundschaftsverhältnisse und die Leistungsfähigkeit in Einklang zu bringen. Aber nicht überall gelingt es.
    Dass der Status des Vatertrainer immer Probleme mit sich bringt, wurde hier bereits umfaassend diskutiert. Wenn der Vater dann auch noch Vorstand und Trainer ist, ergeben sich weitere Probleme in der Ämterhäufung. Aber gerade die kleineren Dorfvereine haben kaum Alternativen, denn niemand will es machen! Wenn man etwas ändern will, muß man Alternativen haben. Hier gäbe es nur die Möglichkeit den Verein zu wechseln, aber dafür sehe ich noch keinen Grund.


    Häufig wird viel Trara zwischen den Erwachsenen gemacht, während die Kinder sich schnell an die neuen Rahmenbedingungen gewöhnt haben.


    Seh es deshalb mal so: wenn dieser Trainer seine beiden 8-jährigen Jungs in der E1 trainiert, dann haben die sicher auch eine Stammplatzgarantie und es müssen andere, ältere und bessere Spieler dafür auf der Reservebank sitzen. Wenn dein Sohn diesem Übel durch den Wechsel in die E2 aus dem Weg gehen kann, dann hat er fast nur Vorteile.


    Denn sobald er neue Trainer bekommt, werden "die Karten sowieso neu gemischt.


    Ich würde in deiner Stelle deinen Sohn beruhigen. Denn für ihn ist doch das Fussballspielen das schönste Hobby. Sonst würde er ja auch gar nicht mit fremden Kindern im Camp spielen wollen.

    Liebe Trainerfreunde


    Die Championsleague ist gerade man in seine erste Gruppenphase gekommen, das gibt es bereits heftige Diskussionen darum, ob Tore aus größerer Distanz generell haltbar sind oder ob die Positionsveränderung beim nunmehr höher stehenden Keepers dieses Risiko bei gut getimten Distanzschüssen billigend inkauf genmmen wird.


    Gleich 2 mal (Barca, Piräos) mußten Keeper mit scheinbar normalen TW-Positionen hinter sich greifen. In beiden Fällen gab es einen seitlichen Distanzschuß, wodurch der hinter dem Keeper zu verteidigende Torraum nicht besonders breit, dafür aber besonders tief war.


    Wir sehen solche Tore aus kürzerer Distanz Woche für Woche, aber die Experten stellen hier keine Verbindung zu den Distanzschüssen her, weil sie generell der Meinung sind: wenn ein Ball lange genug in der Luft ist, dann muß ihn der Torwart haben! Zwar sagst Ter Stegens Trainer, er habe schuld, weil er seinem Keeper befohlen habe, so hoch zu stehen. Aber sollte der TW nach eurer Meinung die Distanz zu seinem Tor davon abhängig machen, ob der Gegner zentral oder seitlich angreift, weil ja die Tiefe des Torraumes unterschiedlich ist?


    --------------------------
    Ein weiteres Kapitel im TW-Spiel gab gestern Manuel Neuer seinen Kritikern und Bewunderern auf: Zwar führte die Szene nicht zum Gegentor, aber Manuel Neuer versuchte gestern einen Ball abzulaufen, bei dessen Sprint ihm noch nicht klar sein konnte, ob der Ball ins Tor- oder Seitenaus gehen würde. Als er erkannte, dass der Ball ins Seitenaus gibt, provozierte er ein gegnerisches Foul, statt den Ball vor dem Gegner ins Aus zu schießen um so einen schnellen Einwurf des Gegners zu verhindern. War das schlau oder nur eine für ihn glückliche Situation.


    Wie sind eure Meinungen dazu?

    Die
    vorhanden Trainer hatten eine Kernmannschaft und immer ein paar Kinder als Auswechsel mitgenommen.

    Wenn der Start in den Trainerjob schon mal in die Hose geht, dann ist es auf Kravall bebürstet. Ob man mit Verboten das gewünschte Ziel erreicht, da hab ich so meine Zweifel?


    Leider geht aus dem Beitrag nicht hervor, wie oft denn der Sohn des zornigen Vaters spielen durfe. Aber in der G-Jugend eine Mannschaft in Stamm- und Reservespieler aufzuteilen, dass ist m.E. nicht altersgerecht. An weiteren Formulierungen (z.B "Training in der G-Jugend") ist zu erkennen, dass auf Seiten des Vereins entweder keine Kompetenz für den unteren Jugendfussball vorhanden ist oder man zu bequem war, die neuen Trainer vernünftig in ihren Job einzuführen und sie stattdessen gegenüber Eltern "ins offene Messer laufen zu lassen"!


    Mal ein anderes Beispiel: Hier wird von Training in der G-Jugend gesprochen. In dieser Altersstufe findet noch kein Training im üblichen Sinne statt, sondern lediglich Bewegungsspiele. Denn die Regeln des Fussballs werden noch gar nicht hinreichend von den Kindern verstanden.


    "Die Kinder wollten nicht hören. Deshalb hab ich sie weiterspielen lassen." Auch diese Aussagen erscheinen mir unglaubwürdig. Denn in dieser Altersstufe hängen die Kindern noch an den Lippen ihrer Trainer.


    Der 3. Verein in der G-Jugend. Auch das erscheint mir sehr seltsam. Dem Eintritt in einen Verein geht normalerweise eine unverbindliche Teilnahme an einem Training voraus. Anschließend erfolgt ein Gespräch mit den Eltern über das, was Kind und Eltern erwarten dürfen. Weil es in der G-Jugend überhaupt noch gar nicht um Leistungen im Fussball, sondern nur um den Spaß an der Bewegung geht, ist ein Vereinswechsel in dieser Altersgruppe äußerst selten.


    Das vierte Spiel war gegen unsere "Erste" und somit waren die kleinenextra motiviert.

    Dies mag durchaus die Wahrnehmung von Eltern und Trainern gewesen sein, aber den G-Jugend-Spielern ist es noch ziemlich wurscht, gegen wen sie spielen, weil alle nur hinter den Ball herrennen wollen.


    Was passieren kann, wenn sie 2 Eltern, von denen keiner der Beiden einen Dunst über den Fussball in dieser Altersklasse hat, wird sehr glaubhaft beschrieben. Es zeigt einmal mehr, dass die Fairplayliga nur ein Notnagel und der kleinste gemeinsame Nenner sein kann, weil es noch genügend Probleme im und um den Verein gibt.


    Werden die Nachwuchsbereiche der Vereine weiterhin in diesem hohen Maße durch das Fehlen einer gründlichen Einführung und Trainerfortbildung vernachlässigt, wird es immer schwieriger werden, geeignete Personen zu finden. Wird der Fokus weiterhin nur auf die 1. Seniorenmannschaft gelegt und erhalten allenfalls die 1. Jugend-Mannschaften gut ausgebildete Trainer, dann gräbt man sich selbst das Wasser ab. Denn eine andere Zukunftssicherung, als auf die normalerweise starke und stabile Säule der Nachwuchsabteilung, hat ein Verein im Breitensport nicht.

    @Alle
    Ich muß mich entschuldigen, denn wie ich gerade feststellen mußte, stammt der Beitrag zum den Aufgaben eines Keepers nicht vom DFB! Denn ehrlich gesagt, hab ich mir schon die Augen gerieben, als ich den Blödsinn las. Allerdings war das Design sehr ähnlich mit dem des DFB, dass ich glatt darauf herein gefallen bin.


    Wem also immer diese Seite, die kevin_85 verlinkt hat gehört, kann ich den Rat geben, es schnell wieder runter zu nehmen, denn da paßt kaum etwas zueinander und die Umschreibung "sehr lückenhaft" ist dabei noch geschmeichelt!

    @soccerbook


    Dein Beitrag trifft das Verhältnis zwischen Trainer und den Kindern, die gerne auf der TW-Position spielen wollen, sehr gut.


    In meinem Beitrag wollte ich darauf eingehen, dass man als Trainer nichts von seinem Keeper verlangen kann (also auch kein Selbstbewußtsein apriori), wenn man ihm nicht die dafür nötigen Hilfestellungen geben kann.


    Viele Mannschaftstrainer wissen vielleicht, wie es "falsch" aussieht und wie es vielleicht "richtig" aussehen könnte, aber der Weg von falsch zu richtig bleibt ihnen ohne tiefere Fachkenntnisse verborgen. Genau deshalb und vor allen Dingen, dass die TW-Position ohne Gemeckere von der Trainerbank am meisten Spaß macht, sollte man allen Kindern die Chance geben, unterschiedliche Positionen mit Spaß kennenzulernen.

    Spieler-papa


    Das ist doch auch alles O.K. Aber die Beschreibung des Spiels der F 2 gegen die "hoffnungslos unterlegene F 3" empfand ich als übertrieben, denn Hoffnung darf man eigentlich immer haben.
    Außerdem wird deine Tochter vermutlich rasch neue Freunde finden. Aber was in ein oder zwei Jahren sein wird, dass kann man jetzt überhaupt noch gar nicht sagen.


    Es ist jedoch gar nicht so aussergewöhnlich, dass Eltern (meistens beim 1. Kind) glauben, dass die momentan wahrgenommene gute oder schlechte Situation von Dauer wäre. Sie neigen deshalb zu übertriebenen Reaktionen, bei denen die Kinder nicht immer im Mittelpunkt ihrer Entscheidungen stehen. Wie bereits beschrieben, nehmen Kinder ein Fussballspiel nicht in der Form wahr, dass die eine Mannschaft die andere besiegt hat, sondern sie sehen jede einzelne Szene, an der sie beteiligt waren, als ein Erlebnis, was meist in positiver Erinnerung bleibt. Deshalb fühlen sich im Nachhinein auch die Verlierer als Sieger.


    Bringen jetzt aber Eltern "Schärfe" ins Spiel, weil sie ihre Wahrnehmung über die ihrer Kinder stellen, dann können diese Entscheidung letzendlich auch den Spaß des Kindes am Fussball einschränken.


    Wenn du Lust am Fussball bekommen hast, dann führe mit der Jugendleistung ein unverbindliches Gespräch, was am Ende vielleicht zur Übernahme der dann nicht mehr hoffnungslos unterlegenen F 3 führen könnte, wenn du dich gründlich als Trainer ausbilden läßt. Ob jetzt deine Tochter dann in deinem Team spielt oder nicht, das ist nicht entscheidend.

    Kevin_85


    Ich verstehe schon, was du meinst und man sollte sich ja auch (mal) auf die Empfehlungen des DFB verlassen können. Aber leider ist der von dir angeführte Beitrag sehr lückenhaft.


    Fangen wir mal beim beitrags-begleitenden Bild an.


    Hier wird ein Torwart gezeigt, der fast auf der Grundlinie steht. Da sich der Schütze in der Nähe des Elfmeter-Punkts befindet, kann es sich hier eigentlich nur um die Simulation eines "Elfers" handeln. Ich will mal gar nicht auf die Körperhaltung des Keepers eingehen, weil das vom Thema ablenken würde.


    Was hat dieses Bild bitteschön mit dem Beitrag zu tun?


    Natürlich ist es wichtig, dass der Keeper den Ball zügig wieder ins Spiel bringt! Aber wie soll er wissen, wohin er spielen soll! Doch genau das wird bei einer guten Spieleröffnung verlangt. D.h. der Keeper muß bereits unmmitelbar vor dem Ballkontakt wissen, was er damit tun will (d.h. wohin er wie spielen möchte). Wenn er den Ball erst fängt und dann überlegt, dann hat sich der Gegner bereits sortiert.


    Leider fehlen weitere Hinweise wie:


    1. Der Torwart sollte sich möglichst so zum Ball positionieren, dass er nicht erst wieder aufstehen muß, sondern den Ball sofort zum Mitspieler, der selbst nicht unter Gegnerdruck steht, weiterzuleiten
    2. Der Torwart sollte selbst dann einen sicher Ball fangen, wenn er neben das Tor ins Seitenaus gehen würde, denn auch hier kann er die gegnerische Unordnung durch schnelle Spieleröffnung ausnutzen.
    (bis zum Wiederholen des Balles und dem anschließenden Abstoß würde weitaus mehr Zeit vergehen)


    Leider fehlt es mangels Know-How beim DFB bei der TW-Ausbildung auch noch der wichtigste Hinweis:


    Zum Training der schnellen Spieleröffnung durch den Keeper sollten alle Übungen mit Feldspieler-Beteiligung so gestaltet werden, dass die Übung nicht mit dem Torabschluß endet, sondern mit der schnellen und guten Spieleröffnung.


    Leider scheint es den DFB-Verantwortlichen entgangen zu sein, dass nicht nur in der Nationalmannschaft die meisten Bälle nicht ins Tor gehen!


    Es tut mir ja auch leid, dies so sagen zu müssen, aber andere Länder sind uns bei diesem Schwerpunkt in der Breite ein gutes Stück voraus. Deshalb ist es m.E. kein Zufall, warum immer mehr Schweizer Keeper deutsche Torleute in der Bundesliga verdrängen. Denn solange der DFB seinen angehenden "Fussball-Lehrern" über dieses Thema zu wenig erzählen kann, werden sie weiterhin mit diesen Meinungen ihre neuen Jobs übernehmen, statt diesen Teil der Ausbildung den TW-Trainern zu überlassen.

    Ich hatte die Trainer gebeten das meine Tochter ihr erstes Testspiel nicht gegen die F3 hat. Dies wurde abgelehnt

    Glaubst du nicht, dass du die Aktivitäten deiner kleinen Tochter, die noch fast das gesamte Fussballerinnen-Leben vor sich hat, um einige Etagen zu hoch aufhängst? Die Empfindungen von Kindern im untersten Jugendbereich mögen sind nicht nur stark schwankend, sondern auch von sehr kurzer Dauer.


    Was sie in einem Augenblick zu Tode betrübt machen kann, kann sie im nächsten Moment schon wieder himmelhoch jauchzend machen.


    Genieße einfach, dass du sie bei ihrem Hobby begleiten darfst. Ein normler Trainer mit ein paar Jahren Erfahrung wird sicher besser wissen, was für deine Tochter im Wettkampf das Beste ist. Er wird sie weder in Watte packen noch überfordern.


    Du bekommst sie ja danach gleich wieder zurück!

    Ich denke auch, dass man das Sie und du nicht in Verbindung mit einer Autorität bringen kann. Denn:


    - die Bandbreite von Autorität kann von Bewunderung, Anerkennung und Respekt bis zur Autoritätshörigkeit gehen
    - die sozialen Rollen können von unterschiedlichen Autoritäten (z.B. Eltern, Lehrer, Firmenchef, Polizei, Richter) gehen, wobei sich die jeweilige Autorität auf zeitlich und örtlich unterschiedliche Beziehungsebenen bezieht.


    Von daher mag man das "du" für Vertrautheit und das "sie" für Fremde eher in Verbindung bringen, als darüber eine Autortät zu definieren.


    Wer einen guten Trainerjob macht und deshalb Respekt, Anerkennung und Bewunderung erntet, für den hat es keinen Einfluß, ob man ihn nun duzt oder siezt! Er kann frei es wählen und man wird es genauso wie ihn gern respektieren.

    @Else


    Vielen Dank für die Info. So wie bei euch geht es fast immer aus. Erst läßt man die Ketten rasseln und wenn die Eltern dann hartnäckig bleiben, gehts plötzlich doch!


    Ja, du hast vermutlich recht, dass es vielen Funktionären helle Freude bereitet, wenn sie man die Gelegenheit haben, ihre Macht zu demonstrieren.


    Die besondere Ungerechtigkeit entsteht jedoch daraus, dass es sich um eine Kannregelung handelt, auf die der Verein bestehen kann, aber nicht muß. In den Alltag umgemünzt heißt das dann: der Sohn des Sponsors oder des Funktionärs wird nicht gesperrt, wohl aber der Sohn vom Arbeiter X.


    Leider findet man in den Etagen der Frankfurter DFB-Denkzentrale noch genügend graumelierte Köpfe, die mit den Bedürfnissen der heutigen Jugend und den Nachwuchsbereichen des Breitensports immer weniger anzufangen wissen. Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn die seinerzeit verabschiedeten Transfer- und Sperr-Regelungen vielleicht aus Vereinsseite gut gemeint waren, aber deshalb gar nicht funktionieren konnten, weil die Nachwuchsspieler dabei viel zu schlecht weggekommen wären.


    Man kann keine Planungssicherheit für die Saison gegen den ausdrücklichen Willen der Nachwuchsspieler sicherstellen. Die Mittel von Sperre und Transferzahlung sind als Drohmittel nur ein sehr schlechtes Mittel, was den Zweck nicht heiligt!


    Nach meiner Meinung bedarf es dringend einer Reform, wodurch Verein und Spieler wieder gleiche Rechte und Pflichten erhalten!

    Torwart war dann einer davon, der die Torwartfähigkeiten aufwies und Lust darauf hatte. Umgekehrt "stehengelassen" habe ich mal einen Torwart...der nicht Fußballspielen konnte.

    Ich find, es trifft schon einen wesentlichen Teil, für den der "moderne Torwart" steht. Allerdings dauert so eine Veränderung immer fast eine Fussballer-Generation. Denn würdest du heutzutage unsere Bundesliga-Keeper aufs Feld stellen, dann würden die meisten von ihnen wohl nicht einmal einen Bezirksliga-Feldspieler erschrecken können.


    Was ich damit sagen möchte, dass bei aller Hyp für die Feldspielerqualitäten durch die Zunahme der offensiven Torwartanteile nach wie vor die wichtigsten Elemente in den wenigen schwierigen defensiven Aktionen liegt.


    Das Fussballspiel besteht nun einmal aus einer Abwägung von offensiven und defensiven Aufgaben, die heutzutage jeder Spieler, so auch der Torwart hat. Gelingt es dem Trainer, dass jeder Spieler auf jedem Flecken des Rasens genügend Erfahrungen und Fähigkeiten zur schnellen und guten Lösungen findet, dann bekommt der Gegner kaum einmal eine Großchance, sodass auch der Torwart fast zum Feldspieler mutiert.


    Allerdings befürchte ich, dass der Keeper noch sehr viele Jahre ein Spezialist sein wird, weil Feldspieler wie Trainer den Torwart und seine Aufgaben noch zu wenig verstehen und meinen, der Keeper wird schon alle Fehler seiner Kameraden und des Trainers irgendwie ausbügeln.


    Deshalb kommt es auch nicht so sehr darauf an, ob hin und wieder mal ein Ball ins eigene Tor geht. Vielmehr soll es durch systematisches Training mit modernen Trainngsmethoden dem Gegner immer schwerer gemacht werden zum Torerfolg zu gelangen. Im Vergleich zum Feldspieler kommt für den Keeper ein sehr hohes Maß an Konzentration hinzu. Denn während der vorderste Angreifer mal durchschnaufen kann und die Pupillen kurzzeitig auf den "Zuschauermodus" umstellt, muß der Keeper von der ersten bis zur letzten Minute vollkonzentriert sein, um für die wenigen (durchschnittlich ca. 10 - 15 pro Spiel) gefährlichen Torchancen hellwach zu sein.


    @Andre
    Es ist wohl von allem, was du sagst, ein Stück Wahrheit drin. Aber auch der Keeper entwickelt sich weiter, wodurch möglicherweise andere Schwerpunkte seiner Aufgaben entstehen. Wer will heute schon mit Fug und Recht sagen: so muß der ideale Torwart sein?

    @Kevin_85


    Mir ist deine Frage noch nicht so ganz klar geworden? Worum geht es dir speziell?


    Geht es dir um die Zunahme der Offensivaufgaben eines Keepers?
    Oder geht es dir darum, wie wichtig die defensiven und offensiven Aufgaben des Torwarts sind?
    Meinst du die pyhsischen und psychischen Anforderungen an einen Torspieler?
    Möchtest du dir einen Torwart selbst "backen"?



    Worum gehts dir?