Beiträge von TW-Trainer

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    Übrigens der Verein ist unglücklich, das die Fussballschule als kommerzieller Teil dem Verein angehört und oftmals beides in einen Topf geworfen wird

    Erst einmal Danke für die Schilderung aus Sicht von Eltern.


    Wenn man jetzt nur den Preis von 220,- € sieht, dann gibts sicher Dorfvereine, wo man damit die Mitgliedschaftsbeiträge für die komplette Jugendzeit bezahlen könnte. (Dort hat man ja teilweise seit 10 - 20 Jahren die Beiträge aus Angst vor Mitgliedsaustritten nicht erhöht. Denn viele Zuschüsse sind mitgliederabhängig, weshalb man sich die viel zu niedrigen Beiträge von anderen Stellen wieder holt.)


    Hinzu kommen je nach Entfernung zum BuLi-Verein zusätliche Fahrtkosten, ggf. zusätzliche Verpflegung, usw. (aber was macht nicht alles, damit das Kind glücklich ist?) Bei der Entscheidung spielt sicher auch die Qualität der Trainer im Heimatverein zu der kommerziellen Abteilung des BuLi-Vereins eine Rolle. Denn mit der Botschaft: es kann ja mal ins NLZ kommen, läßt man sich ja nicht ewig abspeisen oder?


    Kannst du uns mal erläutern, wie der o.g. Satz gemeint ist? Wer ist mit "der Verein" (Vereinsverantwortliche, Trainer, Spieler, Eltern, Fans?) gemeint?

    Die werden den Teufel tun, und jedem klar sagen, wie sie ein Potential wirklich einschätzen, denn damit erreichen sie das Gegenteil.

    Natürlich hast du recht, aber es zeigt auch, wie gut Werbung funktioniert! Denn Werbung gewinnt fast immer, weil jeder Mensch gern umschmeichelt werden will! Die darin enthaltenen Lügen werden schnell verdrängt!


    Gestern gabs eine Doku. über das NLZ von den "Löwen" im Fernsehen. Doch bei genauerem Hinschauen, gab es nur selten Informationen, dafür sehr viel Propaganda (Werbung) für den Verein.
    Den "Löwen" gehts schon lang nicht mehr gut, weshalb man kaum einen Weg scheut, finanziell wieder in besseres Fahrwasser zu gelangen. Da wird nach jedem Strohhalm gegriffen. Man ist sich hier nicht mal zu schade, den vom DFB geprägten Begriff der Talentförderung für seine Zwecke einer besseren Kundenbindung zu mißbrauchen. Natürlich sollen auch an die Kids verteilte T-Shirts und ein Ticket für Papa und Mama das Image aufpolieren und wieder für mehr Zuschauer sorgen.


    Ich bin der Meinung, dass durch die hier verwendeten Form des Begriffs Talentförderung eine Irreführung des Kunden betrieben wird, weil keine Abgrenzung zu einer nachhaltigen DFB-Talentförderung betrieben wird. Darübherhinaus wird suggeriert, man könne sich dort durch die Bezahlung von Trainingseinheiten und Fussball-Utensilien hinein kaufen.


    Hier sollte der DFB tätig werden!


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    So, aber nun noch ein paar Ergänzungen zum Entwicklungsweg im Fussball.


    Das Spannende am Fussball ist, das sich der Erfolg aus ganz vielen Facetten zusammensetzt. Doch ist der Satz: "Wer heute verliert, der kann schon morgen gewinnen" wirklich wahr oder machen wir uns da etwas vor?
    Jeder sucht nach Erfolgswegen, die eine nachhaltige Wirkung besitzen, damit die Arbeit von heute auch morgen noch Früchte trägt. Taktik ist in den letzen Jahren immer wichtiger geworden. Doch wie interpretiert man sie? Können sich Kenntnisvorteile in der Besetzung von Räumen auf dem Platz, kombiniert mit einer guten technischen Ausbildung zur Ballbehandlung auch aufbrauchen, wenn der Gegner mit ganz einfachen Mittel, den Gegner zum Laufduell und zum Zweikampf herauszufordern aufbrauchen?


    "Ballbesitzspiel" scheint derzeit die Gemüter zu bewegen. Dabei haben unsere niederländischen Kollegen mit ihrem offensiven 4 : 3 : 3 doch längst international ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.


    Ballbesitz als Selbstzweck ist nur eine stumpfe Waffe, den hier fehlt der echte Wille im entscheidenen Moment ein 1 vs 1 zu wagen und erfolgreich zu gestalten. Hier sind die Messis, Ronaldos und Ivanicevics dieser Welt dem Rest noch ein gutes Stück voraus an Genialität und Mut. Bei uns ist derweil die Verzweiflung so groß, dass man einen Gomez zurück holt, weil man kaum Spieler hat, die soetwas können.


    Es gewinnt nicht der, der den Ball am häufigsten "streichelt", sondern der, der die meisten Tore schießt! Taktik als Plan, ein Spiel erfolgreich zu gestalten, sollte deshalb nicht nur geübte Lauf- und Passwege enthalten, sondern auch ein hohes Maß an Schulung im dynamischen, körperbetonten Spiel, bei der es darum geht, spielentscheidende Duelle zu gewinnen.

    @Constantin


    Um das heraus zu bekommen gibts 2 Möglichkeiten.


    1. Du rufst einfach deinen Ausbildungsleiter für die Junior-Coach-Ausbildung an. Normalerweise wird er wissen, wo in deiner Nähe gerade so eine Ausbildung läuft
    2. Du googelst ein wenig, um die Internet-Adresse für deinen Fussballkreis zu finden. Dort stehen ebenfalls Ausbildungstermine sowie Ansprechpartner drin


    Viel Glück!

    @Constantin


    Man kann die C-Lizenz entweder zentral beim Verband oder dezentral beim zuständigen Kreis machen. Während beim Verband eine kompakte Block-Ausbildung angeboten wird, findet die dezentrale Ausbildung in Wohnortnähe statt. Allerdings nicht im Block, sondern in aller Regel an Wochenenden. Bezüglich der Anrechnung kann dir dein ehemaliger Junior-Coach-Ausbilder eine Auskunft geben.

    Selbstkasteiung

    So, von Selbstkasteiung kann also nicht die Rede sein. Der Nachfolger im Amt von Wolfgang Niersbach wird aller Wahrscheinlichkeit nach der CDU-Politiker Reinhard Grindel.


    Hier mals ein Statement von ihm zum Thema Korruption:


    Müssten dann nicht auch die Vergaben der Weltmeisterschaft nach Brasilien, Südafrika und Deutschland nachträglich infrage gestellt werden? Bei der Abstimmung für 2006 hatte der Neuseeländer den Raum verlassen ...
    Grindel: Spätestens nach den Aussagen der beiden früheren Fifa-Exko-Mitglieder Chuck Blazer und Jack Warner werden sicher alle WM- Vergaben von der Justiz einer kritischen Überprüfung unterzogen. Ich bin dankbar, dass der frühere Innenminister Otto Schily betont hat, dass sich Deutschland absolut einwandfrei beim Werben für das Sommermärchen 2006 verhalten hat. Was Charles Dempsey, den Neuseeländer im Fifa- Exko angeht, würde ich jetzt keine Verschwörungstheorien verfolgen. Er hat seinerzeit schriftlich dem DFB seine Stimme zugesichert. Seine Nichtteilnahme an der Wahl hat uns also eher eine Stimme gekostet.


    Das komplette Interview findet man im Link: http://www.reinhard-grindel.de/index_rg.php?inhalt=detail&id_index=1243


    Auch sonst hat er sich in der Sache eher als "Nebelkerzen-Anzünder", denn als Aufklärer gezeigt. Ergo gibt er nur das zu, was ohnehin zweifelsfrei nachgewiesen werden kann. Statt präventiv für einen "sauberen Sport" einzutreten, zeigt er sich lieber als Unbeteiligter, dessen Vorstellungskraft nicht ausreicht, um mitzuhellfen, dass Korrput im Sport keine Basis mehr hat!


    Bin mal gespannt, ob es bei dieser "Null-Lösung" des kleinsten gemeinsamen Nenners bei der Wahl bleibt? Vielleicht findet ja doch noch jemand den Mut mitzuhelfen, die Suppe auszulöffeln, die man sich eingebrockt hat, damit soetwas nicht noch einmal passiert, anstatt so schnell wie möglich den Mantel des Vergessens darüber zu stülpen?

    @gGrätsche


    Danke für deine Beobachtungen.


    Die Trainer mögen vielleicht eine etwas bessere Ausbildung im Fussball haben, aber es sind ansonsten Menschen wie du und ich! Mit einigen kann man sich vor und nach den Spielen ganz normal unterhalten, aber während der Spiele fehlt ihnen jegliche Souveränität. Diejenigen, die in ihrer Karriere weiterkommen wollen, sind noch eher geneigt, sich ordentlich zu verhalten. Aber für die Trainer, die in dieser Altersstufe "stagnieren" geht es teils auch um Frustbewältigung, wenn`s wieder nicht so klappt.


    Bei den Eltern ist es unterschiedlich! Ein Teil nimmt es sportlich, ein anderer Teil rastet schon aus, wenn mal eine Aktion schiefgeht. Denn sie erheben für ihr Kind den Anspruch, dass es gefälligst überall der Beste zu sein hat. Da soll es ihnen nicht das schöne Wochenende vermiesen, indem es schlechte Leistungen bringt oder seine Mannschaft fast nur verliert!


    Wir haben es schon verschiedentlich darüber gestritten, was Kinder in dieser Altersstufe hinreichend durchschauen und inwieweit sich deshalb ihre Interessen mit denen ihrer Eltern und Trainer decken? Natürlich tragen Vereine und Trainer eine Mitverantwortung, aber letzendlich müssen die Eltern ihrer Fürsorgepflicht gerecht werden, für das Kind nicht nur das Beste zu wollen, sondern sehr genau hinzuschauen, ob es auch das Beste ist!

    @Grätsche


    Seh ich auch so! Man erkennt es auch daran, dass die Teilnahmequote von Auswahlspieler im Heimatverein etwas geringer ist als in der Auswahl. Allerdings gehts hier ja gar nicht um irgendwelche Auswahlspieler, die befürchten aussortiert zu werden, sondern um Spieler, die nur ein wenig über dem Durchschnitt liegen. Sie haben im Heimatverein einen guten und engagierten Trainer. Der ist gewiss keine zweite Wahl!


    @Follkao
    Auch bei den "Löwen" muß man sich fragen, wie man denn bei Jg. 2008 - Kinder ein Fördertraining macht, woran man denn in der C-Jugend noch erkennen kann: "der war mal bei uns und ist deshalb so gut geworden"!?


    Es fehlt mir bei solchen Angeboten immer die nachhaltige Wirkung von derlei Dingen! Ganz deutliches Indiz, dass es in Wirklichkeit gar nicht so sehr um eine Talentförderung geht, ist die Vermischung mit den Kosten für Tricot, Ball, usw. Das ist ja bei den kommerziellen Fussballschulen und Camps ähnlich!


    Sicherlich kann man den Eltern nicht verbieten ihr Kind dorthin zu schicken. Die Frage ist jedoch, inwieweit man auch aufklären sollte, dass dieses "Fördertraining für Jedermann nichts mit dem DFB-Konzept zu tun hat, in der ausschließlich besonders talentierte Jungen und Mädchen über einen mehrjährigen Zeitraum kontinuierlich gefördert werden.


    Ich sehe es daher eher als eine Form der Imageverbesserung und "Kundenbindung". Dafür spricht das Stadionticket fürs Spiel der Profis und dafür spricht sicher auch die Werbung auf dem T-Shirt! Man ist ja dann auch mächtig stolz sagen zu können: "ich bin jetzt bei einem Bundesligisten"! Das das jedoch erkauft werden muß, das muß ja nicht jeder wissen!


    Stellt sich schließlich die Frage, ob man wirklich sein Image verbessert, wenn man es auf eine Stufe mit dem DFB-Förderkonzept stellt? Denn hier werden ja auch die selben Begriffe verwandt!

    @boiNG


    Ja, kann man unter folgenden Link: http://www.loewenfussballschule.de/talentfoerdertraining nachlesen:


    Hier ein kleiner Aussschnitt:



    Das komplette Angebot für Fußballer nur 189 Euro


    • Trainingseinheiten geleitet von Jugendtrainern des TSV 1860 München
    • 10 Trainingseinheiten à 75 Minuten in kleinen Trainingsgruppen
    • Macron-Ausrüstung (T-Shirt und kurze Hose)
    • Besuch eines Profispiels des TSV 1860 München in der Allianz Arena

    Das komplette Angebot FÜR TORHÜTER für nur 219 Euro


    • Trainingseinheiten geleitet von Jugendtrainern des TSV 1860 München
    • 10 Trainingseinheiten à 75 Minuten in kleinen Trainingsgruppen
    • Macron-Ausrüstung (langes Torwart-Oberteil)
    • Besuch eines Profispiels des TSV 1860 München in der Allianz Arena



    Scheint wohl auch eine ordentliche Stornoquote dabei zu geben, weshalb auf Vorauszahlung bestanden wird? Dabei werden teilweise "saftige Bearbeitungsgebühren" verlangt. Wer nur 1 x teilnimmt, bekommt gar nichts zurück. D.h. er bezahlt auch die restlichen 9 mal mit. (siehe: http://www.loewenfussballschule.de/anmeldung-feriencamps).




    Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll? Wo ist da noch der Unterschied zu einer komerziellen Fussballschule, wo es in erster Linie um die Erwirtschaftung von Umsatz und Rendite geht? Wie soll denn in 10 Einheiten eine Talentförderung, die normalerweise über Jahre hinweg gmacht wird, funktionieren. Können die dort Wunder vollbringen?


    Für mich sieht das so aus, als wolle man diesen Kleinunternehmen, die u.a. auch Camps anbieten, das Wasser abgraben. Denn die Angebotsgestaltung ist sehr ähnlich.
    Aber wo hört Werbung auf und wo fängt eine Täuschung an?


    Hat jemand schon einmal soetwas für sein Kind gebucht und wie waren die Erfahrungen damit?

    Jobs82


    Vielen Dank für die Erläuterungen.


    Hab da noch ein paar Zusatzfragen:
    1. Wieviel kostet denn die Teilnahme an diesem 1 x wöchentlichen Training? 2. Ab welcher Altersstufe werden die "Talente" in den Verein übernommen?
    3. In welcher Liga spielt die 1. Seniorenmannschaft des Leistungsvereins?


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    Richtig ist sicher, dass die Sichtung für Auswahlteams nicht perfekt ist. Sehr viel hängt auch heute noch von den handelnden Personen ab. Leider ist die seit vielen Jahren stagnierte Aufwandsentschädigung für die Arbeit so gering im Vergliech zu den Trainerhonorare, die teilweise in den Vereinen gezahlt werden, dass es teilweise ein hohe Fluktutuation bei den Auswahltrainern gibt. (Andererseits zeigt dies aber auch, dass die Auswahltrainer sehr gut ausgebildet und deshalb für den Erfolg prädestiniert sind.) Allerdings kommt es leider auch immer noch vor, dass Auswahltrainer Talente aus bestimmten Vereinen bevorzugen, bzw. sie dazu drängen, dorthin zu wechseln, was für böses Blut in anderen Vereinen sorgt. Dennoch kann man davon ausgehen, dass besonders hoch veranlagte Kinder im Zuständigkeitsgebiet entweder sofort oder mit ein wenig zeitlicher Verzögerung entdeckt werden.


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    Richtig ist sicher auch, dass nicht jeder junge Mensch im Alter der ersten Sichtung bereits ein Talent besitzt. Die Begabung kann und darf selbstverständlich auch später entstehen. Ja, man kann sogar beobachten, dass die etwas später entwickelten Kinder die "früh gesichteten" Talente häufig überholen, weil sie noch nicht jahrelang an ihrem Leistungslimit haben trainieren müssen und von daher sehr viel neugieriger auf das, was noch kommen mag sind, als die, die es bereits als Tretmühle mit sehr viel Pflicht und wenig Freiheiten empfinden.


    Gerade dann, wenn sich in jungen Jahren physische Nachteile (z.B. bei den später im Jahr geborenen Kindern) zeigen, sollte man die Messlatte nicht so hoch hängen. Denn im Laufe der Entwicklung im Jugendbereich "wachsen" sich die vom Geburtstmonat bedingten, physischen und mentalen Unterschiede aus.

    Das muss ja auch jeder selber wissen.

    Ja, da hast du vollkommen recht. Nicht jede/r, der kann, will auch und nicht jed/r, der will, kann auch!


    Andererseits brauchen gerade Mädchen manchmal den Schups in Richtung Selbstbewußtsein, sich mal auf unbekanntes Terain zu trauen, um dort rasch zu erkennen, dass es auch in anderen Vereinen nette Mädels gibt, mit denen es Spaß macht auf höherem Niveau zu kicken. Schon nach 1 - 2 Trainingsheinheiten hat sich die anfängliche Schüchternheit gelegt und sie sind wieder die "Alten"!


    Wichtig ist selbstverständlich, dass man zunächst als Trainer das Gespräch sucht. Denn, egal wie ein Probetraining ausgeht, ist man nach wie vor der erste Ansprechpartner, weil das Mädchen ja weiterhin im Heimatverein trainiert und spielt und nur zusätzlich an Fördermaßnahmen teilnimmt.


    Allerdings, das muß erwähnt werden, nimmt auch der "Hyp" auf die frühe Entdeckung von talentierten Mädchen in den vergangenen Jahren immer mehr zu, weshalb hier und da versucht wird abzuwerben, obwohl es bei den Mädchen erst ab der B-Jugend um Leistungsfussball geht!

    @Jobs82


    Hab zunächst einmal eine Frage zum Fördertraining? Zwar gibt es Vereine mit Jugendleistungsabteilung, die zur Beobachtung Talente aus der Umgebung zunächst durch regelmäßige Einladungen beobachten.
    Weißt du zufällig, warum die Beiden nicht in die Kreisauswahl aufgenommen wurden? Denn auch dort ist die Förderung kostenlos. Oder ist der Grund bereits darin zu suchen, dass sie sich zu wenig ins Spiel integrieren und zu selten den Ball fordern?


    Als kostenpflichtig sind mir eher private Fussballschulen bekannt, wo die Kids möglichst lange gehalten werden sollen und deshalb besonders viel Lob erhalten. Dort wissen die Trainer meist auch, dass sie bestimmte Kids besonders gut aussehen lassen müssen, wenn ihre Eltern/Trainer anwesend sind! Handelt es sich vielleicht um eine solche?


    Normalerweise stärkt ein zusätzliches Fördertraining auf "höherem Niveau" das Selbstbewußtsein und deshalb auch die Eigenmotivation, die sich auch gerne in ihre Mannschaft einbringen. Man erkennt jedoch nicht immer die Steigerung der Leistungsfähigkeit, wenn im Team viel gebolzt und wenig gespielt wird. Einme Fachmann sollten die besonderen Fähigkeiten jedoch nicht entgehen. Allerdings darf man auch nicht erwarten, dass sich binnen weniger Wochen riese Leistungssprünge auftun. Aber auch dann ist es kein Selbstläufer, denn nicht alle Hoffnungen erfüllen sich, weshalb es gerade am Anfang der Förderausbidlung Jahrgangsnachsichtungen gibt.

    @teenay


    Ich denke, ihr habt alles richtig gemacht. Denn während Unzuverlässigkeit im Seniorenbereich eher die Ausnahme ist, spielt sie im Frauenfussball eine weitaus größere Rolle! Auf Kreisebene gelten Trainingsausfälle aufgrund mangelnder Teilnahme im Verlaufe der Saison schon als Regelfall. Spielausfälle, weil einige Spielerinnen gerade was Besseres vorhaben, sind ebenfalls keine Seltenheit. Seitdem die Daten zu den Spielen Online erfasst werden, ist ebenfalls auffällig, dass einige Teams dort mehr Reservespielerinnen angeben, als überhaupt da sind, um nach außen hin einen Schein zu wahren.


    Ja, wie will man es anders ausdrücken: viele Mädchen- und Frauenmannschaften machen sich ihren Fussball selbst kaputt, weil er bei ihnen erst dann infrage kommt, wenn sonst gerade nichts läuft!


    Daraus erklärt sich auch, dass man mit einer sehr gut harmonierenden Mannschaft mit hoher Eigenmotivation, sowie Trainings- und Spielbeteiligung binnen weniger Jahre riesige Sprünge machen kann. Aber genauso schnell geht es auch sehr tief bergab, wenn man sich erst einmal einen "Virus" durch die Aufnahme weiterer Spielerinnen einfängt. Besondere Vorsicht gilt dann, wenn die Gründe für einen Wechsel ausschließlich die früheren Mitspielerinnen oder der Trainer gewesen sein sollen, sie aber schon beim 2. Training durch Abwesenheit glänzen. Es scheint sich dabei um einen Typ Spieler zu handeln, der glaubt, die Anwesenheit bei den Spielen würde ausreichen. Eine Leistungsverbesserung ist jedoch nur durch hohe Trainingsteilnahme möglich.


    Ich wünsche dir und deinem Team weiterhin viel Erfolg! Eure Einstellung und euer Fleiß wird euch sicher auch weiterhin davor bewahren, schnell aber wenig durchdachte Entscheidungen zu akzeptieren!

    @SteMel4


    So langsam erscheinen die Konturen ein wenig schärfer bei deiner Spielerin. Demnach würde sie in die Gruppe von Spielerinnen passen, der deshalb wenig mit einer Mannschaftssportart anzufangen weiß, weil sie Integrationsschwierigkeiten hat. Die Ursachen dafür sind deutliche Unterschiede (Gewicht, geringere sportliche Eigenmotivation, Legastenie) zu sein, weshalb sie Angst davor hat, sich mit Anderen auch nonverbal auszutauschen. Hin und wieder streckt sie jedoch in ihrer App-Gruppe die Fühler aus, traut sich jedoch mehr noch nicht zu. Deshalb ist sie schon damit zufrieden, wenn sie dabei sein darf. Das scheint ihr beim Fussball einfacher als in Freundninnen-Gruppen.


    Natürlich gibt es einzelne Spielerinnen, die man gern in einer Mannschaft hat, obwohl sie selbst sportlich nichts zum Mannschaftserfolg beitragen können. Aber sie besitzen eine hohe soziale Kompetenz und sind stets erste Ansprechpartnerinnen, wenn irgendjemand Probleme zuhuase hat. Doch hier scheint das Mädchen selbst Probleme zu hause zu haben, weil ihre Eltern sie in einem anderen Licht zeichnen, als sie sich selbst sieht und als ihr sie seht. Dieses Mädchen scheint aber die Unterstützung der Anderen nötig zu haben.


    Aber was fängt man sportlich mit soetwas an? Wenn die anderen Spielerinnen kein Problem damit haben, mit ihr umzugehen, dann ist sie die Spielerin, die jeweis Spielminuten bekommen kann, aber ohne Leistungsbeurteilung.


    Ansonsten ist man, so hart es auch klingen mag, der Trainer der gesamten Mannschaft und keine Einzeltherapeut.


    Ein wenig möchte ich gern noch auf den Rest deiner Nachricht eingehen. Du schreibst von 1 - 2 Talenten im Team, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und Anlagen für eine Talentförderung infrage kämen. Hier hat vor 2 Jahren eine Altersanpassung bei der Frühförderung bei den Mädchen stattgefunden. D.h. sie erhalten genau so lange ein Förderträining wie die Jungen. Problem ist allerdings, dass es weitaus weniger Auswahltrainer im Mädchenbereich gibt und deshalb leider immer wieder begabte Mädchen durchs "Sichtungsraster" fallen. Eine Sichtung während des Punktspielbetriebs ist ebenfalls schwierig, weil ein Teil in reinen Mädchen- und ein anderer in gemischten Teams spielt. Deshalb sind diese Auswahltrainer von der Unterstützung durch die Vereine angewiesen. Die Verantwortlichen dort interessieren sich in erster Linie für talentierte Jungen. Aus den vorgenannten Gründen sollte man als Vereinstrainer den persönlichen Kontakt zum Auswahltrainer suchen. Üblicherweise errfolgt danach die Vereinbarung zu einem Probeltraining mit anschließender Entscheidung. Weil es sich um zusätliche Fördermaßnahmen der Talente handelt, profitieren auch die Trainer und Mannschaften des Heimatvereins dadurch.


    Nimm ganz einfach mal Kontakt mit dem zuständigen Auswahltrainer auf!

    @Sir Alex


    Jepp, so ist es!
    Ich will auch erst gar nicht damit anfangen, wie jemand so wird, wie er ist! Denn da gibts Tausend Geschichten und jede ist Anders!


    Die Kunst des Trainers besteht auch darin, diese teils schwierigen Charaktere so unter einen Hut zu bekommen, dass sie als Mannschaft funktionieren.


    Wer mal zwischen den Zeilen von Traineraussagen (in besonders emotionalen Situationen) liest, der wird hier genügend Material finden, was darauf schließen läßt, dass die Stars nicht immer gewillt sind das zu tun, was ihr Trainer bzw. ihr Verein von ihnen will.


    Klar sollte deshalb auch sein, dass wir Trainer nicht immer einfache Gesellen sind und das der Grund ist, warum wir manchmal eingetretene Pfade verlassen, um nach neuen und besseren Möglichkeiten suchen!

    @fak


    Sehe das genau wie du: Diskriminierung der Frau durch die Religion/en ist klar zu erkennen. Ein Bewußtsein zur Diskriminierung ist dem Spieler vermutlich nicht anzulasten, da ihm diese Einsichten zu fehlen scheinen. Ob die Reporterin daraufhin das Gespräch hätte abbrechen sollen oder fortführen, ist ihre persönliche Entscheidung.


    Geade in den Religionen finden die Auswirkungen von gesellschaftlichen Veränderungen meist erst mit großer zeitlicher Verzögerung statt.


    Es ist m.E. Aufgabe des Fussballs allen Religionsanhängern eine Freizeitgestaltung zu ermöglichen! Wir müssen nicht einmal 11 Freunde sein, aber wir sollen immer eine Basis des Vertrauens finden, mit der wir gemeinsam spielen wollen.

    Da steht es einer Demokratie und einem Rechtsstaat gut zu Gesicht, das möglichst gut zu untersuchen.

    Eben, genau um das geht es! Und nicht darum, ob jetzt ein Sepp Blatter wieder aus dem Hintergrund einen neuen Pfeil aus dem Köcher holt, um an der Macht zu bleiben oder ob ein Theo Zwanziger späte Rache gegen seinen Rivalen üben will!


    Ein Rechtsstatt zeichnet sich durch unvoreingenommene Aufklärung von Straftaten auf. (Etwas anderes mag es mit dem öffentlichen Image der "vorbelasteten" Personen sein. Selbst, wenn sich herausstellt, dass der "Kaiser" was damit zu tun hatte, wird auch das an ihm als die "deutsche Lichtgestalt des Fussballs" abprallen. Einen Niersbach wird man hingegen genauso schnell in die Bedeutungslosigkeit schicken wie seinerzeit Christian Wulff. Eine Unschuldsvermutung muß auch dann gelten, wenn dabei teilweise gelogen wurde. Deshalb lautete ja auch meine Überschrift: Wer lügt am meisten? Weil es hier um Machtmißbrauch geht, habe ich bewußt eine Parallele zum derzeitigen VW-Konzern gesehen. Denn auch hier geht es m.E. nur noch am Rande um Gewinne, sondern um die Zerstörung des Image von Personen.


    Aber aber sollte bei der juristischen Beurteilung nicht um das Image einzelner Personen, sondern um Rechtsstaatlichkeit gehen. Darin enthalten ist die Zuvererlässigkeit bei der Auslegung vorhandener Gesetze Eine Schuld ist nur dann auszusprechen, wenn sie - ohne Ansehen der Person - eindeutig nachgewiesen ist! Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen! Weitere Überraschungen sind zu befürchten!

    @addi73


    Aber wird so eine WM nicht sehr einseitig, wenn bestimmte Kontinente aufgrund mangelnder Wirtschaftskraft davon ausgeschlossen werden?


    Sollte man dann nicht lieber darüber nachdenken, wie sie so von allen Teilnehmern anteilig finanziert werden kann, dass das Austragungsland nachhaltig davon profitiert?


    Darf man im Falle von Koruption und Manipulation einfach so zur Tagesordnung übergehen als wäre nichts geschehen?


    Oder geht es hier doch darum, die kriminellen Aktivitäten bestmöglich aufzuklären und die Verantwortlichen dafür zu bestrafen?

    @BerlinPhil


    Hat der Spieler Freunde im Team?


    Denn hier gibts ja nicht nur Kommunikationsprobleme, sondern Probleme im Selbstbewußtsein, die zu fehlender Zuverlässigkeit führen.


    Gerade, wenn ihr so einen kleinen Kader habt und der Junge euch sportlich weiterhilft, lohnt es sich in jedem Fall von Zeit zu Zeit mit ihm ein persönliches Gespräch zu suchen, damit das Vertrauensverhältnis zu euch nicht abreißt. Eine große Unterstützung wäre es allerdings, wenn er Freunde im Kader hat, die ihm auch bei seinen Problemen ausserhalb des Fussballs mit Rat und Tat zur Seite stehen.


    Ich denke, mit dem nötigen Fingerspitzengefühl werdet ihr ihn weiterhin fördern können. Die meisten Mannschaftskameraden werden auch so wissen, dass der Junge hier und da ein wenig mehr an Unterstützung braucht. So schnell werdet ihr sonst keinen Ersatz für die 10-er Position auf dem Niveau der A-Jugend-Landesliga finden, zumal ihr Konkurrenz durch größere Vereine in der näheren Umgebung habt.


    Ob es letzendlich gut geht, liegt immer an beiden Seiten. Denn nur Hinterher-Rennen bringt auch nichts. Etwas muß der Junge immer auch zurück geben und Eigeninitiative zeigen.

    @addi73


    Ich denke mal, der Vergleich hakt ein wenig. Formel 1 oder Boxen kann man wohl nicht als Sportarten bezeichnen, die über so viele aktive Sportler wie Fans in aller Welt verfügen.


    Gerade deshalb sollte eine WM in allen Kontinenten (unabhängig vom jeweilichen Reichtum) stattfinden können. Wenn man mal bedenkt, dass Deutschland nur ein Fliegenschiss auf dem Globus ist, dann haben wir schon recht häufig das Glück gehabt, eine WM austragen zu dürfen.


    Sicherlich ist es ein schwieriges Unterfangen, jeweils eine gute Auswahl an Austragungsorten zu finden, über die anschließend fair abgestimmt werden sollte. Der Korruptionssumpf zeigt jedoch, dass es längst nicht mehr darum ging, welche Bewerbung eine gute WM versprach, sondern wer wieviele Stimmen dazu kaufen konnte.


    Welche im juristischen Sinne belastbaren Aussagen da noch kommen werden, weiß man heute noch nicht. In jedem Falle dürfte die Aussage, lediglich eine politische Verantwortung zu übernehmen, sowohl Journalisten wie die Justiz auf den Plan rufen, jetzt erst recht sehr genau hinzuschauen, wer welche Verantwortung zu tragen hat.

    @Grätsche


    Ich erhebe gar nicht den Anspruch auf des Weisheits letzten Schluß! Mir ist jedoch aufgefallen, dass du dich recht intensiv mit der Frage nach der "B-Note" im Fussball beschäftigst! Daraus resultierte die Frage nach der Definition einer Über- bzw. Unterlegenheit.


    Wenn du jetzt zu dem Schluß gelangt bist, dass es eine Kopfsache ist, dann bist du ja schon ein Stück weiter. Schließlich ist ja auch der Trainer Teil der Mannschaft.